DE3800681A1 - Waschwasserfreies fotografisches verarbeitungsverfahren und fuer dieses verfahren benutztes stabilisierbad - Google Patents
Waschwasserfreies fotografisches verarbeitungsverfahren und fuer dieses verfahren benutztes stabilisierbadInfo
- Publication number
- DE3800681A1 DE3800681A1 DE3800681A DE3800681A DE3800681A1 DE 3800681 A1 DE3800681 A1 DE 3800681A1 DE 3800681 A DE3800681 A DE 3800681A DE 3800681 A DE3800681 A DE 3800681A DE 3800681 A1 DE3800681 A1 DE 3800681A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- alkyl
- aryl
- stabilizer
- substituted
- stabilizing
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03C—PHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
- G03C7/00—Multicolour photographic processes or agents therefor; Regeneration of such processing agents; Photosensitive materials for multicolour processes
- G03C7/30—Colour processes using colour-coupling substances; Materials therefor; Preparing or processing such materials
- G03C7/3046—Processing baths not provided for elsewhere, e.g. final or intermediate washings
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Silver Salt Photography Or Processing Solution Therefor (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein waschwasserfreies fotografisches
Verarbeitungsverfahren und ein in diesem Verfahren
benutztes Stabilisierbad, mit dessen Hilfe es gelingt,
Farbbilder herzustellen, deren Minimaldichten auch unter
tropischen Lagerbedingungen von ausgezeichneter Qualität
sind.
Farbfotografische Verarbeitungsverfahren zur Herstellung
von Farbbildern beinhalten üblicherweise die Verfahrensschritte
Entwickeln, Bleichen, Fixieren, Waschen,
Stabilisieren und Trocknen, wobei die Schritte Bleichen
und Fixieren zu einem einzigen Bleichfixierschritt
zusammengefaßt werden können. Da durch das Waschen, mit
dem eine Reihe von Chemikalien aus dem zu verarbeitenden
Material entfernt werden, eine große Menge Abwasser anfällt,
hat es nicht an Versuchen gefehlt, diesen Schritt
zu vermeiden und die Stabilisierung so durchzuführen,
daß ein qualitativ zufriedenstellendes Bild erzeugt
wird, obwohl die aus den vorhergehenden Verfahrensstufen
im Material befindlichen Chemikalien nicht mehr entfernt
werden. Solche Verfahren sind beispielsweise in den folgenden
europäischen Offenlegungsschriften beschrieben:
1 82 566, 1 85 371, 1 86 158, 1 86 169, 1 86 504 und 2 06 148. Mit diesen vorbekannten Verfahren und insbesondere mit den darin benutzten Stabilisierbädern werden zwar Farbbilder zufriedenstellender Qualität produziert, insbesondere auch solche, die bei Tropenlagerung keine Vergilbung zeigen, jedoch nur solange wie sich das Stabilisierbad im frischen Zustand befindet. Bei längerer Benutzung des Stabilisierbades tritt bei den produzierten Farbbildern eine zunehmend stärkere Vergilbung unter Tropenlagerung auf. Geht man von der üblichen Regenerierquote des Stabilisierbades von 250 ml/m² bei einer dreistufigen Kaskade auf höhere Regenerierquoten über, z. B. 500 bis 1000 ml/m², so läßt sich zwar die Vergilbung unter Tropenbedingungen auf ein geringeres Maß einschränken, es entsteht aber jetzt eine unerwünscht große Menge an verbrauchtem Stabilisierbad, so daß der eigentliche Vorteil des waschwasserfreien Verarbeitungs verfahrens mittels eines speziellen Stabilisierbades nicht mehr gegeben ist.
1 82 566, 1 85 371, 1 86 158, 1 86 169, 1 86 504 und 2 06 148. Mit diesen vorbekannten Verfahren und insbesondere mit den darin benutzten Stabilisierbädern werden zwar Farbbilder zufriedenstellender Qualität produziert, insbesondere auch solche, die bei Tropenlagerung keine Vergilbung zeigen, jedoch nur solange wie sich das Stabilisierbad im frischen Zustand befindet. Bei längerer Benutzung des Stabilisierbades tritt bei den produzierten Farbbildern eine zunehmend stärkere Vergilbung unter Tropenlagerung auf. Geht man von der üblichen Regenerierquote des Stabilisierbades von 250 ml/m² bei einer dreistufigen Kaskade auf höhere Regenerierquoten über, z. B. 500 bis 1000 ml/m², so läßt sich zwar die Vergilbung unter Tropenbedingungen auf ein geringeres Maß einschränken, es entsteht aber jetzt eine unerwünscht große Menge an verbrauchtem Stabilisierbad, so daß der eigentliche Vorteil des waschwasserfreien Verarbeitungs verfahrens mittels eines speziellen Stabilisierbades nicht mehr gegeben ist.
Aufgabe der Erfindung war es daher, ein Stabilisierbad
vorzuschlagen, das bei üblicher Regenerierquote dafür
sorgt, daß auch bei längerer Benutzung die produzierten
Farbbilder unter Tropenlagerung eine Qualität aufweisen,
wie sie sonst nur bei Verfahren erreicht werden, die
noch einen Wässerungsschritt enthalten.
Es wurde nun gefunden, daß diese Aufgabe dadurch gelöst
werden kann, daß man dem Stabilisierbad für ein waschwasser
freies Verarbeitungsverfahren eine spezielle
Pyrazolverbindung zusetzt.
Gegenstand der Erfindung ist daher ein waschwasserfreies
Verarbeitungsverfahren zur Herstellung farbfotografischer
Bilder mit den Verarbeitungsschritten Entwickeln,
Bleichen, Fixieren und Stabilisieren, wobei die Schritte
Bleichen und Fixieren zum Bleichfixierschritt zusammengezogen
werden können, dadurch gekennzeichnet, daß das
im Stabilisierschritt verwendete Stabilisierbad in
wirksamer Menge ein Pyrazol enthält, das in einer der
möglichen tautomeren Formeln der allgemeinen Formel
entspricht, worin
X OH oder NH₂,
R₁ Alkyl, substituiertes Alkyl, Aryl, substituiertes Aryl oder Carboxyl,
R₂ Wasserstoff, Alkyl oder substituiertes Alkyl,
R₃ Wasserstoff, Alkyl, substituiertes Alkyl, Aryl oder substituiertes Aryl bedeuten.
X OH oder NH₂,
R₁ Alkyl, substituiertes Alkyl, Aryl, substituiertes Aryl oder Carboxyl,
R₂ Wasserstoff, Alkyl oder substituiertes Alkyl,
R₃ Wasserstoff, Alkyl, substituiertes Alkyl, Aryl oder substituiertes Aryl bedeuten.
Als Substituenten der Alkyl- und Arylreste kommen insbesondere
Carboxyl-, Sulfonyl- und Sulfonamidgruppen in
Betracht. Vorzugsweise enthalten die Pyrazolverbindungen
wenigstens eine saure Gruppe. Die in 5-Stellung befindlichen
Hydroxyl- und Aminogruppen können in einer
anderen tautomeren Form auch als Oxo- bzw. Iminogruppen
vorliegen.
Besonders geeignete erfindungsgemäß zu verwendende
Verbindungen sind der nachfolgenden Aufstellung zu
entnehmen:
Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist das in dem
erfindungsgemäßen Verfahren verwendete Stabilisierbad,
das in einer bevorzugten Ausführungsform neben der
Pyrazolverbindung mindestens ein Sequestriermittel
enthält und dessen pH-Wert im Bereich von 3,0 bis 7,8,
vorzugsweise 5,0 bis 6,0 liegt. Die Einstellung des
gewünschten pH-Wertes wird beispielsweise durch
entsprechende Neutralisation der im Stabilisierbad
vorhandenen Säuren (Sequestrierungsmittel, Komplexierungsmittel)
mit NaOH, KOH, MgO oder Ammoniak vorgenommen.
Neben den Na⊕, K⊕, Mg²⊕ oder Ammonium enthält das
Stabilisierbad insbesondere Sulfitionen, die z. B. als
Kalium-, Natrium- oder Ammoniumsulfit eingebracht werden.
Die Mengen betragen 0,1 bis 10 g Sulfit, vorzugsweise
1,5 bis 2,5 g/l. An Pyrazolverbindung werden insbesondere
0,1 bis 10 g, vorzugsweise 0,5 bis 3 g/l eingesetzt;
an Sequestriermittel insbesondere 0,1 bis 15 g,
vorzugsweise 0,4 bis 10 g, wobei bevorzugt Aminopoly
carbonsäuren, insbesondere Ethylendiamintetraessigsäure,
und Phosphonsäuren von aliphatischen Alkoholen, aliphatischen
Aminen oder Polyaminen, insbesondere Hydroxyethandiphosphonsäure
verwendet werden. Beide Arten von
Sequestriermitteln können gemeinsam oder einzeln eingesetzt
werden.
Schließlich ist es zweckmäßig ein Fungizid zuzusetzen,
insbesondere 5-Chlor-3-methylisothiazolon, das vorzugsweise
in einer Menge von 0,01 bis 0,05 g/l verwendet
wird.
Die mit dem erfindungsgemäßen Stabilisierbad zu
verarbeitenden lichempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien
sind in ihrem Aufbau und in ihrer Zusammensetzung nicht
begrenzt.
Die in dem Aufzeichnungsmaterial verwendeten licht
empfindlichen Silberhalogenidemulsionen können als
Halogenid Chlorid, Bromid und Iodid bzw. Mischungen
davon enthalten. In einer bevorzugten Ausführungsform
besteht der Halogenidanteil wenigstens aus einer Schicht zu
0 bis 12 mol-% aus Iodid, zu 0 bis 50 mol-% aus Chlorid
und zu 50 bis 100 mol-% aus Bromid. Es können auch Emulsionen
mit sehr hohem Chloridanteil (über 80 Mol-%)
Verwendung finden. In der Regel handelt es sich um
überwiegend kompakte Kristalle, die z. B. kubisch oder
oktaedrisch sind oder Übergangsformen aufweisen. Sie
lassen sich dadurch kennzeichnen, daß sie im wesentlichen
eine Dicke von mehr als 0,2 µm aufweisen. Das
durchschnittliche Verhältnis von Durchmesser zu Dicke
ist bevorzugt kleiner als 5 : 1, wobei gilt, daß der
Durchmesser eines Kornes definiert ist als der Durchmesser
eines Kreises mit einem Kreisinhalt entsprechend
der projizierten Fläche des Kornes. In einer anderen
bevorzugten Ausführungsform können alle oder einzelne
Emulsionen aber auch im wesentlichen tafelförmige
Silberhalogenidkristalle aufweisen, bei denen das
Verhältnis von Durchmesser zu Dicke größer als 5 : 1 ist.
Bei den Emulsionen kann es sich um monodisperse oder
auch heterodisperse Emulsionen handeln, welche bevorzugt
eine mittlere Korngröße von 0,2 µm bis 2,0 µm aufweisen.
Die Silberhalogenidkörner können auch einen mehrfach geschichteten
Kornaufbau aufweisen, im einfachsten Fall
mit einem inneren und einem äußeren Kornbereich (core/
shell), wobei die Halogenidzusammensetzung und/oder
sonstige Modifizierungen, wie z. B. Dotierungen der einzelnen
Kornbereiche unterschiedlich sind. Die Korngrößen
verteilung kann sowohl homo- als auch heterodispers
sein. Die Emulsionen können außer dem Silberhalogenid
auch organische Silbersalze enthalten, z. B.
Silberbenztriazolat oder Silberbehenat.
Es können zwei oder mehrere Arten von Silberhalogenid
emulsionen, die getrennt hergestellt werden, als
Mischung verwendet werden.
Die fotografischen Emulsionen können nach verschiedenen
Methoden (z. B. P. Glafkides, Chimie et Physique
Photographique, Paul Montel, Paris (1967), G. F. Duffin,
Photographic Emulsion Chemistry, The Focal Press, London
(1966), V.L. Zelikman et al, Making and Coating Photographic
Emulsion, The Focal Press, London (1966) aus
löslichen Silbersalzen und löslichen Halogeniden
hergestellt werden.
Die Fällung des Silberhalogenids erfolgt bevorzugt in
Gegenwart des Bindemittels, z. B. der Gelatine und kann
im sauren, neutralen oder alkalischen pH-Bereich durchgeführt
werden, wobei vorzugsweise Silberhalogenidkomplexbildner
zusätzlich verwendet werden. Zu letzteren
gehören z. B. Ammoniak, Thioether, Imidazol, Ammonium
thiocyanat oder überschüssiges Halogenid. Die Zusammenführung
der wasserlöslichen Silbersalze und der Halogenide
erfolgt wahlweise nacheinander nach dem single-jet-
oder gleichzeitig nach dem double-jet-Verfahren
oder nach beliebiger Kombination beider Verfahren.
Bevorzugt wird die Dosierung mit steigenden Zuflußraten,
wobei die "kritische" Zufuhrgeschwindigkeit, bei der
gerade noch keine Neukeime entstehen, nicht überschritten
werden sollte. Der pAg-Bereich kann während der
Fällung in weiten Grenzen variieren, vorzugsweise wird
das sogenannte pAg-gesteuerte Verfahren benutzt, bei dem
ein bestimmter pAg-Wert konstant gehalten oder ein
definiertes pAg-Profil während der Fällung durchfahren
wird. Neben der bevorzugten Fällung bei Halogenidüberschuß
ist aber auch die sogenannte inverse Fällung bei
Silberionenüberschuß möglich. Außer durch Fällung
können die Silberhalogenidkristalle auch durch physikalische
Reifung (Ostwaldreifung), in Gegenwart von
überschüssigem Halogenid und/oder Silberhalogenidkom
plexierungsmittel wachsen. Das Wachstum der Emulsionskörner
kann sogar überwiegend durch Ostwaldreifung
erfolgen, wobei vorzugsweise eine feinkörnige, sogenannte
Lippmann-Emulsion, mit einer schwerer löslichen
Emulsion gemischt und auf letzterer umgelöst wird.
Während der Fällung und/oder der physikalischen Reifung
der Silberhalogenidkörner können auch Salze oder
Komplexe von Metallen, wie Cd, Zn, Pb, Tl, Bi, Ir, Rh,
Fe vorhanden sein.
Ferner kann die Fällung auch in Gegenwart von Sensibilisierungs
farbstoffen erfolgen. Komplexierungsmittel
und/oder Farbstoffe lassen sich zu jedem beliebigen
Zeitpunkt unwirksam machen, z. B. durch Änderung des pH-
Wertes oder durch eine oxidative Behandlung.
Als Bindemittel wird vorzugsweise Gelatine verwendet.
Diese kann jedoch ganz oder teilweise durch andere
synthetische, halbsynthetische oder auch natürlich
vorkommende Polymere ersetzt werden. Synthetische Gelatine
ersatzstoffe sind beispielsweise Polyvinylalkohol, Poly-
N-vinylpyrolidon, Polyacrylamide, Polyacrylsäure und
deren Derivate, insbesondere deren Mischpolymerisate.
Natürlich vorkommende Gelatineersatzstoffe sind beispielsweise
andere Proteine wie Albumin oder Casein,
Cellulose, Zucker, Stärke oder Alginate. Halbsynthetische
Gelatineersatzstoffe sind in der Regel modifizierte
Naturprodukte. Cellulosederivate wie Hydroxy-
alkylcellulose, Carboxymethylcellulose und Phthalyl
cellulose sowie Gelatinederivate, die durch Umsetzung
mit Alkylierungs- oder Acylierungsmitteln oder durch
Aufpfropfung von polymerisierbaren Monomeren erhalten
worden sind, sind Beispiele hierfür.
Die Bindemittel sollen über eine ausreichende Menge an
funktionellen Gruppen verfügen, so daß durch Umsetzung
mit geeigneten Härtungsmitteln genügend widerstands
fähige Schichten erzeugt werden können. Solche funktionellen
Gruppen sind insbesondere Aminogruppen, aber auch
Carboxylgruppen, Hydroxylgruppen und aktive Methylen
gruppen.
Die vorzugsweise verwendete Gelatine kann durch sauren
oder alkalischen Aufschluß erhalten sein. Die Herstellung
solcher Gelatinen wird beispielsweise in The
Science and Technology of Gelatine, herausgegeben von
A.G. Ward und A. Courts, Academic Press 1977, Seite 295 ff.
beschrieben. Die jeweils eingesetzte Gelatine
soll einen möglichst geringen Gehalt an fotografisch
aktiven Verunreinigungen enthalten (Inertgelatine).
Gelatinen mit hoher Viskosität und niedriger Quellung
sind besonders vorteilhaft.
Nach abgeschlossener Kristallbildung oder auch schon zu
einem früheren Zeitpunkt werden die löslichen Salze aus
der Emulsion entfernt, z. B. durch Nudeln und Waschen,
durch Flocken und Waschen, durch Ultrafiltration oder
durch Ionenaustauscher.
Die fotografischen Emulsionen können Verbindungen zur
Verhinderung der Schleierbildung oder zur Stabilisierung
der fotografischen Funktion während der Produktion, der
Lagerung oder der fotografischen Verarbeitung
enthalten.
Besonders geeignet sind Azaindene, vorzugsweise Tetra-
und Pentaazaindene, insbesondere solche, die mit Hydroxyl-
oder Aminogruppen substituiert sind. Derartige
Verbindungen sind z. B. von Birr, Z. Wiss. Phot. 47
(1952), S. 2-58 beschrieben worden. Weiter können als
Antischleiermittel Salze von Metallen wie Quecksilber
oder Cadmium, aromatische Sulfon- oder Sulfinsäuren wie
Benzolsulfinsäure, oder stickstoffhaltige Heterocyclen
wie Nitrobenzimidazol, Nitroindazol, (subst.) Benztriazole
oder Benzthiazoliumsalze eingesetzt werden. Besonders
geeignet sind Mercaptogruppen enthaltende Heterocyclen,
z. B. Mercaptobenzthiazole, Mercaptobenzimidazole,
Mercaptotetrazole, Mercaptothiadiazole, Mercapto
pyrimidine, wobei diese Mercaptoazole auch eine wasser
löslichmachende Gruppe, z. B. eine Carboxylgruppe oder
Sulfogruppe, enthalten können. Weitere geeignete Verbindungen
sind in Research Disclosure Nr. 17 643 (1978),
Abschnitt VI, veröffentlicht.
Die Stabilisatoren können den Silberhalogenidemulsionen
vor, während oder nach deren Reifung zugesetzt werden.
Selbstverständlich kann man die Verbindungen auch
anderen fotografischen Schichten, die einer Halogensilberschicht
zugeordnet sind, zusetzen.
Es können auch Mischungen aus zwei oder mehreren der
genannten Verbindungen eingesetzt werden.
Die fotografischen Emulsionsschichten oder andere hydrophile
Kolloidschichten des erfindungsgemäß hergestellten
lichtempfindlichen Materials können oberflächenaktive
Mittel für verschiedene Zwecke enthalten, wie Überzugs
hilfen, zur Verhinderung der elektrischen Aufladung, zur
Verbesserung der Gleiteigenschaften, zum Emulgieren der
Dispersion, zur Verhinderung der Adhäsion und zur Verbesserung
der fotografischen Charakteristika (z. B. Entwicklungs
beschleunigung, hoher Kontrast, Sensibilisierung
usw.).
Die fotografischen Emulsionen können unter Verwendung
von Methinfarbstoffen oder anderen Farbstoffen spektral
sensibilisiert werden. Besonders geeignete Farbstoffe
sind Cyaninfarbstoffe, Merocyaninfarbstoffe und komplexe
Merocyaninfarbstoffe.
Auf Sensibilisatoren kann verzichtet werden, wenn für
einen bestimmten Spektralbereich die Eigenempfindlichkeit
des Silberhalogenids ausreichend ist, beispielsweise
die Blauempfindlichkeit von Silberbromid.
Farbfotografische Materialien enthalten üblicherweise
mindestens je eine rotempfindliche, grünempfindliche und
blauempfindliche Emulsionsschicht. Diesen Emulsionsschichten
werden nicht diffundierende monomere oder polymere
Farbkuppler zugeordnet, die sich in der gleichen
Schicht oder in einer dazu benachbarten Schicht befinden
können. Gewöhnlich werden den rotempfindlichen Schichten
Blaugrünkuppler, den grünempfindlichen Schichten Purpur
kuppler und den blauempfindlichen Schichten Gelbkuppler
zugeordnet.
Farbkuppler zur Erzeugung des blaugrünen Teilfarbenbildes
sind in der Regel Kuppler vom Phenol- oder α-
Naphtholtyp; geeignete Beispiele hierfür sind in der
Literatur bekannt.
Farbkuppler zur Erzeugung des gelben Teilfarbenbildes
sind in der Regel Kuppler mit einer offenkettigen Kato
methylengruppierung, insbesondere Kuppler vom Typ des
α-Acylacetamids; geeignete Beispiele hierfür sind α-
Benzoylacetanilidkuppler und α-Pivaloylacetanilidkuppler,
die ebenfalls aus der Literatur bekannt sind.
Farbkuppler zur Erzeugung des purpurnen Teilfarbenbildes
sind in der Regel Kuppler vom Typ des 5-Pyrazolons, des
Indazolons oder des Pyrazoloazols; geeignete Beispiele
hierfür sind in der Literatur in großer Zahl
beschrieben.
Bei den Farbkupplern kann es sich um 4-Äquivalentkuppler,
aber auch um 2-Äquivalentkuppler handeln. Letztere
leiten sich von den 4-Äquivalentkupplern dadurch ab, daß
sie in der Kupplungsstelle einen Substituenten enthalten,
der bei der Kupplung abgespalten wird. Zu den
2-Äquivalentkupplern sind solche zu rechnen, die farblos
sind, als auch solche, die eine intensive Eigenfarbe
aufweisen, die bei der Farbkupplung verschwindet bzw.
durch die Farbe des erzeugten Bildfarbstoffes ersetzt
wird (Maskenkuppler), die Weißkuppler, die bei Reaktion
mit Farbentwickleroxidationsprodukten im wesentlichen
farblose Produkte ergeben. Zu den 2-Äquivalentkupplern
sind ferner solche Kuppler zu rechnen, die in der
Kupplungsstelle einen abspaltbaren Rest enthalten, der
bei Reaktion mit Farbentwickleroxidationsprodukten in
Freiheit gesetzt wird und dabei entweder direkt oder
nachdem aus dem primär abgespaltenen Rest eine oder
mehrere weitere Gruppen abgespalten worden sind (z. B.
DE-A-27 03 145, DE-A-28 55 697, DE-A-31 05 026, DE-A-
33 19 428), eine bestimmte erwünschte fotografische
Wirksamkeit entfaltet, z. B. als Entwicklungsinhibitor
oder -accelerator. Beispiele für solche 2-Äquivalentkuppler
sind die bekannten DIR-Kuppler wie auch DAR- bzw.
FAR-Kuppler.
Da bei den DIR-, DAR- bzw. FAR-Kupplern hauptsächlich
die Wirksamkeit des bei der Kupplung freigesetzten
Restes erwünscht ist und es weniger auf die farbbildenden
Eigenschaften dieser Kuppler ankommt, sind auch
solche DIR-, DAR- bzw. FAR-Kuppler geeignet, die bei der
Kupplung im wesentlichen farblose Produkte ergeben
(DE-A-15 47 640).
Der abgespaltene Rest kann auch ein Ballastrest sein,
so daß bei der Reaktion mit Farbentwickleroxidations
produkten Kupplungsprodukte erhalten werden, die diffusionsfähig
sind oder zumindest eine schwache bzw. eingeschränkte
Beweglichkeit aufweisen (US-A-44 20 556).
Hochmolekulare Farbkuppler sind beispielsweise in
DE-C-12 97 417, DE-A-24 07 569, DE-A-31 48 125,
DE-A-32 17 200, DE-A-33 20 079, DE-A-33 24 932,
DE-A-33 31 743, DE-A-33 40 376, EP-A-27 284,
US-A-40 80 211 beschrieben. Die hochmolekularen
Farbkuppler werden in der Regel durch Polymerisation von
ethylenisch ungesättigten monomeren Farbkupplern
hergestellt. Sie können aber auch durch Polyaddition
oder Polykondensation erhalten werden.
Die Einarbeitung der Kuppler oder anderer Verbindungen
in Silberhalogenidemulsionsschichten kann in der Weise
erfolgen, daß zunächst von der betreffenden Verbindung
eine Lösung, eine Dispersion oder eine Emulsion hergestellt
und dann der Gießlösung für die betreffende
Schicht zugefügt wird. Die Auswahl des geeigneten
Lösungs- oder Dispersionsmittels hängt von der jeweiligen
Löslichkeit der Verbindung ab.
Methoden zum Einbringen von in Wasser im wesentlichen
unlöslichen Verbindungen durch Mahlverfahren sind
beispielsweise in DE-A-26 09 741 und DE-A-26 09 742
beschrieben.
Hydrophobe Verbindungen können auch unter Verwendung von
hochsiedenden Lösungsmitteln, sogenannten Ölbildnern,
in die Gießlösung eingebracht werden. Entsprechende
Methoden sind beispielsweise in US-A-23 22 027, US-A-
28 01 170, US-A-28 01 171 und EP-A-00 43 037
beschrieben.
Anstelle der hochsiedenden Lösungsmittel können
Oligomere oder Polymere, sogenannte polymere Ölbildner
Verwendung finden.
Die Verbindungen können auch in Form beladener Latices
in die Gießlösung eingebracht werden. Verwiesen wird
beispielsweise auf DE-A-25 41 230, DE-A-25 41 274,
DE-A-28 35 856, EP-A-00 14 921, EP-A-00 69 671,
EP-A-01 30 115, US-A-42 91 113.
Die diffusionsfeste Einlagerung anionischer wasser
löslicher Verbindungen (z. B. von Farbstoffen) kann auch
mit Hilfe von kationischen Polymeren, sogenannten
Beizpolymeren erfolgen.
Geeignete Ölbildner sind z. B. Phthalsäurealkylester,
Phosphorsäureester, Citronensäureester, Benzoesäureester;
Alkylamide, Fettsäureester und Trimesinsäure
ester.
Farbfotografisches Material umfaßt typischerweise mindestens
eine rotempfindliche Emulsionsschicht, mindestens
eine grünempfindliche Emulsionsschicht und
mindestens eine blauempfindliche Emulsionsschicht auf
Träger. Die Reihenfolge dieser Schichten kann je nach
Wunsch variiert werden. Gewöhnlich werden blaugrüne,
purpurfarbene und gelbe Farbstoffe bildende Kuppler in
die rot-, grün- bzw. blauempfindlichen Emulsionsschichten
eingearbeitet. Es können jedoch auch unterschiedliche
Kombinationen verwendet werden.
Jede der lichtempfindlichen Schichten kann aus einer
einzigen Schicht bestehen oder auch zwei oder mehr
Silberhalogenidemulsionsteilschichten umfassen (DE-C-
12 21 470). Dabei sind rotempfindliche Silberhalogenid
emulsionsschichten dem Schichtträger häufig näher angeordnet
als grünempfindliche Silberhalogenidemulsionsschichten
und diese wiederum näher als blauempfindliche,
wobei sich im allgemeinen zwischen grünempfindlichen
Schichten und blauempfindlichen Schichten eine nicht
lichtempfindliche gelbe Filterschicht befindet.
Bei geeignet geringer Eigenempfindlichkeit der grün- bzw.
rotempfindlichen Schichten kann man unter Verzicht auf
die Gelbfilterschicht andere Schichtanordnungen wählen,
bei denen auf dem Träger z. B. die blauempfindlichen,
dann die rotempfindlichen und schließlich die grün
empfindlichen Schichten folgen.
Die in derRegel zwischen Schichten unterschiedlicher
Sprektralempfindlichkeit angeordneten nicht licht
empfindlichen Zwischenschichten können Mittel enthalten,
die eine unerwünschte Diffusion von Entwickleroxidations
produkten aus einer lichtempfindlichen in eine
andere lichtempfindliche Schicht mit unterschiedlicher
spektraler Sensibilisierung verhindern.
Liegen mehrere Teilschichten gleicher spektraler Sensibilisierung
vor, so können sich diese hinsichtlich ihrer
Zusammensetzung, insbesondere was Art und Menge der Silber
halogenidkörnchen betrifft unterscheiden. Im allgemeinen
wird die Teilschicht mit höherer Empfindlichkeit
von Träger entfernter angeordnet sein als die Teilschicht
mit geringerer Empfindlichkeit. Teilschichten
gleicher spektraler Sensibilisierung können zueinander
benachbart oder durch andere Schichten, z. B. durch
Schichten anderer spektraler Sensibilisierung getrennt
sein. So können z. B. alle hochempfindlichen und alle
niedrigempfindlichen Schichten jeweils zu einem Schichtpaket
zusammengefaßt sein (DE-A 19 58 709, DE-A
25 30 645, DE-A 26 22 922).
Das fotografische Material kann weiterhin UV-Licht
absorbierende Verbindungen, Weißtöner, Abstandshalter,
Filterfarbstoffe, Formalinfänger und anderes enthalten.
UV-Licht absorbierende Verbindungen sollen einerseits
die Bildfarbstoffe vor dem Ausbleichen durch UV-reiches
Tageslicht schützen und andererseits als Filterfarbstoffe
das UV-Licht im Tageslicht bei der Belichtung
absorbieren und so die Farbwiedergabe eines Films
verbessern. Üblicherweise werden für die beiden Aufgaben
Verbindungen unterschiedlicher Struktur eingesetzt. Beispiele
sind arylsubstituierte Benzotriazolverbindungen
(US-A 35 33 794), 4-Thiazolidonverbindungen (US-A
33 14 794 und 33 52 681), Benzophenonverbindungen (JP-A
27 84/71), Zimtsäureesterverbindungen (US-A 37 05 805 und
37 07 375), Butadienverbindungen (US-A 40 45 229) oder
Benzoxazolverbindungen (US-A 37 00 455).
Es können auch ultraviolettabsorbierende Kuppler (wie
Blaugrünkuppler des α-Naphtholtyps) und ultraviolettab
sorbierende Polymere verwendet werden. Diese Ultraviolett
absorbentien können durch Beizen in einer speziellen
Schicht fixiert sein.
Für sichtbares Licht geeignete Filterfarbstoffe umfassen
Oxonolfarbstoffe, Hemioxonolfarbstoffe, Styrolfarbstoffe,
Merocyaninfarbstoffe, Cyaninfarbstoffe und Azofarbstoffe.
Von diesen Farbstoffen werden Oxonolfarbstoffe,
Hemioxonolfarbstoffe und Merocyaninfarbstoffe
besonders vorteilhaft verwendet.
Geeignete Weißtöner sind z. B. in Research Disclosure
Dezember 1978, Seite 22 ff., Referat 17 643, Kapitel V
beschrieben.
Bestimmte Bindemittelschichten, insbesondere die vom
Träger am weitesten entfernte Schicht, aber auch
gelegentlich Zwischenschichten, insbesondere, wenn sie
während der Herstellung die vom Träger am weitesten
entfernte Schicht darstellen, können fotografisch inerte
Teilchen anorganischer oder organischer Natur enthalten,
z. B. als Mattierungsmittel oder als Abstandshalter (DE-A
33 31 542, DE-A 34 24 893, Research Disclosure
Dezember 1978, Seite 22 ff., Referat 17 643, Kapitel
XVI).
Der mittlere Teilchendurchmesser der Abstandshalter
liegt insbesondere im Bereich von 0,2 bis 10 µm. Die
Abstandshalter sind wasserunlöslich und können alkaliumlöslich
oder alkalilöslich sein, wobei die alkalilöslichen
im allgemeinen im alkalischen Entwicklungsbad aus
dem fotografischen Material entfernt werden. Beispiele
für geeignete Polymere sind Polymethylmethacrylat, Copolymere
aus Acrylsäure und Methylmethacrylat sowie
Hydroxypropylmethylcellulosehexahydrophthalat.
Die Bindemittel des erfindungsgemäßen Materials, insbesondere
wenn als Bindemittel Gelatine eingesetzt wird,
werden mit geeigneten Härtern gehärtet, beispielsweise
mit Härtern des Epoxidtyps, des Ethyleniumtyps, des
Acryloyltyps oder des Vinylsulfontyps. Ebenso eignen
sich Härter der Diazin-, Triazin- oder 1,2-Dihydrochinolin-
Reihe.
Vorzugsweise werden die Bindemittel des erfindungsgemäßen
Materials mit Soforthärtern gehärtet.
Unter Soforthärtern werden Verbindungen verstanden, die
geeignete Bindemittel so vernetzen, daß unmittelbar nach
Beguß, spätestens nach 24 Stunden, vorzugsweise
spätestens nach 8 Stunden die Härtung so weit abgeschlossen
ist, daß keine weitere durch die Vernetzungsreaktion
bedingte Änderung der Sensitometrie und der
Quellung des Schichtverbandes auftritt. Unter Quellung
wird die Differenz von Naßschichtdicke und Trocken
schichtdicke bei der wäßrigen Verarbeitung des Films
verstanden (Photogr. Sci. Eng. 8 (1964), 275; Photogr.
Sci. Eng. (1972), 449).
Bei diesen mit Gelatine sehr schnell reagierenden Härtungs
mitteln handelt es sich z. B. um Carbamoylpyridiniumsalze,
die mit freien Carboxylgruppen der Gelatine
zu reagieren vermögen, so daß letztere mit freien Aminogruppen
der Gelatine unter Ausbildung von Peptidbindungen
und Vernetzung der Gelatine reagieren.
Geeignete Beispiele für Soforthärter sind z. B. Verbindungen
der allgemeinen Formeln
worin
R¹ Alkyl, Aryl oder Aralkyl bedeutet,
R₂ die gleiche Bedeutung wie R₁ hat oder Alkylen, Arylen, Aralkylen oder Alkaralkylen bedeutet, wobei die zweite Bindung mit einer Gruppe der Formel
R¹ Alkyl, Aryl oder Aralkyl bedeutet,
R₂ die gleiche Bedeutung wie R₁ hat oder Alkylen, Arylen, Aralkylen oder Alkaralkylen bedeutet, wobei die zweite Bindung mit einer Gruppe der Formel
verknüpft ist, oder
R₁ und R₂ zusammen die zur Vervollständigung eines gegebenenfalls substituierten heterocyclischen Ringes, beispielsweise eines Piperidin-, Piperazin- oder Morpholinringes erforderlichen Atome bedeuten, wobei der Ring z. B. durch C₁-C₃- Alkyl oder Halogen substituiert sein kann,
R₃ für Wasserstoff, Alkyl, Aryl, Alkoxy,
R₁ und R₂ zusammen die zur Vervollständigung eines gegebenenfalls substituierten heterocyclischen Ringes, beispielsweise eines Piperidin-, Piperazin- oder Morpholinringes erforderlichen Atome bedeuten, wobei der Ring z. B. durch C₁-C₃- Alkyl oder Halogen substituiert sein kann,
R₃ für Wasserstoff, Alkyl, Aryl, Alkoxy,
oder ein Brückenglied oder eine direkte
Bindung an eine Polymerkette steht, wobei
R₄, R₆, R₇, R₉, R₁₄, R₁₅, R₁₇, R₁₈ und R₁₉ Wasserstoff oder C₁-C₄-Alkyl,
R₅ Wasserstoff, C₁-C₄-Alkyl oder NR₆R₇,
R₈ -COR₁₀
R₁₀ NR₁₁R₁₂
R₁₁ C₁-C₄-Alkyl oder Aryl, insbesondere Phenyl,
R₁₂ Wasserstoff, C₁-C₄-Alkyl oder Aryl, insbesondere Phenyl,
R₁₃ Wasserstoff, C₁-C₄-Alkyl oder Aryl, insbesondere Phenyl,
R₁₆ Wasserstoff, C₁-C₄-Alkyl, COR₁₈, oder CONHR₁₉,
m eine Zahl 1 bis 3
n eine Zahl 0 bis 3
P eine Zahl 2 bis 3 und
Y 0 oder NR₁₇ bedeuten oder
R₁₃ und R₁₄ gemeinsam die zur Vervollständigung eines gegebenenfalls substituierten heterocyclischen Ringes, beispielsweise eines Piperidin-, Piperazin- oder Morpholinringes erforderlichen Atome darstellen, wobei der Ring z. B. durch C₁-C₃-Alkyl oder Halogen substituiert sein kann,
Z die zur Vervollständigung eines 5- oder 6- gliedrigen aromatischen heterocyclischen Ringes, gegebenenfalls mit anelliertem Benzolring, erforderlichen C-Atome und
X⊖ ein Anion bedeuten, das entfällt, wenn bereits eine anionische Gruppe mit dem übrigen Molekül verknüpft ist;
R₄, R₆, R₇, R₉, R₁₄, R₁₅, R₁₇, R₁₈ und R₁₉ Wasserstoff oder C₁-C₄-Alkyl,
R₅ Wasserstoff, C₁-C₄-Alkyl oder NR₆R₇,
R₈ -COR₁₀
R₁₀ NR₁₁R₁₂
R₁₁ C₁-C₄-Alkyl oder Aryl, insbesondere Phenyl,
R₁₂ Wasserstoff, C₁-C₄-Alkyl oder Aryl, insbesondere Phenyl,
R₁₃ Wasserstoff, C₁-C₄-Alkyl oder Aryl, insbesondere Phenyl,
R₁₆ Wasserstoff, C₁-C₄-Alkyl, COR₁₈, oder CONHR₁₉,
m eine Zahl 1 bis 3
n eine Zahl 0 bis 3
P eine Zahl 2 bis 3 und
Y 0 oder NR₁₇ bedeuten oder
R₁₃ und R₁₄ gemeinsam die zur Vervollständigung eines gegebenenfalls substituierten heterocyclischen Ringes, beispielsweise eines Piperidin-, Piperazin- oder Morpholinringes erforderlichen Atome darstellen, wobei der Ring z. B. durch C₁-C₃-Alkyl oder Halogen substituiert sein kann,
Z die zur Vervollständigung eines 5- oder 6- gliedrigen aromatischen heterocyclischen Ringes, gegebenenfalls mit anelliertem Benzolring, erforderlichen C-Atome und
X⊖ ein Anion bedeuten, das entfällt, wenn bereits eine anionische Gruppe mit dem übrigen Molekül verknüpft ist;
worin
R₁, R₂, R₃ und X⊖ die für Formel (a) angegebene Bedeutung besitzen.
R₁, R₂, R₃ und X⊖ die für Formel (a) angegebene Bedeutung besitzen.
Colorpapier, z. B. Agfacolor Typ 8, wird bildmäßig
belichtet und in folgendem Prozeß verarbeitet:
Entwickeln:
3,5 Minuten bei 33°C, Regenerierquote 325 ml/m²
Bleichfixieren:
1,5 Minuten bei 30°C, Regenerierquote 100 ml/m²
Stabilisieren:
3-stufige Gegenstromkaskade, 1 Minute bei 30°C in jeder Stufe, Regenerierquote 250 ml/m², Regenerierung in der 3. Stufe
3,5 Minuten bei 33°C, Regenerierquote 325 ml/m²
Bleichfixieren:
1,5 Minuten bei 30°C, Regenerierquote 100 ml/m²
Stabilisieren:
3-stufige Gegenstromkaskade, 1 Minute bei 30°C in jeder Stufe, Regenerierquote 250 ml/m², Regenerierung in der 3. Stufe
Trocknen.
| Zusammensetzung der Bäder | |
| Entwickler, 1 Liter Benzylalkohol|13 ml | |
| Hydroxylammoniumsulfat | 3 g |
| Natriumsulfit | 2 g |
| 4-Amino-N-ethyl-N(β-methan-sulfon-amido-ethyl)-m-toluidin-sesquisulfat (Monohydrat) | 4,5 g |
| Kaliumcarbonat | 36 g |
| Kaliumbromid | 1,4 g |
| Diethylen-triamino-pentaessigsäure, Pentanatriumsalz | 2 g |
| Diethylenglykol | 12 ml |
| pH = | 10,4 |
In Angleichung an den gebrauchten Zustand enthält es zusätzlich
Silber und Entwicklersubstanz:
| Ammonium-Eisensalz der Ethylendiamintetraessigsäure|45 g | |
| Natriumsulfit | 5 g |
| Ethylendiamintetraessigsäure | 5 g |
| Ammoniumthiosulfat | 100 g |
| 4-Amino-N-ethyl-N(β-methansulfonamidoethyl)-m-toluidin-sesquisulfat (Monohydrat) | 2 g |
| Silber (13,5 g Silberchlorid im Bad aufgelöst) | 10 g |
| pH = 8,0 (mit Kaliumcarbonat eingestellt) |
In 1 l Wasser sind enthalten:
Ammoniumsalz der Hydroxyethandiphosphonsäure: 2 g
Ammoniumsalz der Ethylendiamintetraessigsäure: 0,5 g
Ammoniumhydrogensulfit: 1,7 g
5-Chlor-3-methylisothiazolon: 0,03 g
pH: 7,5
Ammoniumsalz der Hydroxyethandiphosphonsäure: 2 g
Ammoniumsalz der Ethylendiamintetraessigsäure: 0,5 g
Ammoniumhydrogensulfit: 1,7 g
5-Chlor-3-methylisothiazolon: 0,03 g
pH: 7,5
Zur Herstellung des Gebrauchszustandes wird wie folgt
angesetzt:
1. Stufe:
800 ml Stabilisierbad + 200 ml gebrauchtes Bleichfixierbad
2. Stufe:
960 ml Stabilisierbad + 40 ml gebrauchtes Bleichfixierbad
3. Stufe:
992 ml Stabilisierbad + 8 ml gebrauchtes Bleichfixierbad.
800 ml Stabilisierbad + 200 ml gebrauchtes Bleichfixierbad
2. Stufe:
960 ml Stabilisierbad + 40 ml gebrauchtes Bleichfixierbad
3. Stufe:
992 ml Stabilisierbad + 8 ml gebrauchtes Bleichfixierbad.
Das verarbeitete Colorpapier wird bei 60°C und 90%
relativer Luftfeuchte 7 Tage gelagert.
Die Ergebnisse sind in der nachfolgenden Tabelle
dargestellt.
Der Verarbeitungsprozeß sowie Entwickler- und Bleich
fixierbadzusammensetzung entsprechen Beispiel 1.
In 1 l sind enthalten:
Ammoniumsalz der Hydroxyethandiphosphonsäure: 8 g
Ammoniumsalz der Ethylendiamintetraessigsäure: 0,5 g
Ammoniumhydrogensulfid: 1,7 g
Ammoniumchlorid: 2 g
5-Chlor-3-methylisothiazolon: 0,03 g
pH: 7,5
Ammoniumsalz der Hydroxyethandiphosphonsäure: 8 g
Ammoniumsalz der Ethylendiamintetraessigsäure: 0,5 g
Ammoniumhydrogensulfid: 1,7 g
Ammoniumchlorid: 2 g
5-Chlor-3-methylisothiazolon: 0,03 g
pH: 7,5
Herstellung des Gebrauchszustandes des Stabilisierbades
und Lagerung der verarbeiteten Bilder erfolgten wie bei
Beispiel 1.
Verarbeitungsprozeß sowie Entwickler- und Bleichfixierbad
zusammensetzung entsprachen Beispiel 1.
In 1 l sind enthalten:
Ammoniumsalz der Hydroxyethandiphosphonsäure: 8 g
Ammoniumsalz der Ethylendiamintetraessigsäure: 0,5 g
Ammoniumhydrogensulfid: 1,7 g
Ammoniumchlorid: 2 g
Pyrazolverbindung 1: 1 g
5-Chlor-3-methylisothiazolon: 0,03 g
pH: 7,5
Ammoniumsalz der Hydroxyethandiphosphonsäure: 8 g
Ammoniumsalz der Ethylendiamintetraessigsäure: 0,5 g
Ammoniumhydrogensulfid: 1,7 g
Ammoniumchlorid: 2 g
Pyrazolverbindung 1: 1 g
5-Chlor-3-methylisothiazolon: 0,03 g
pH: 7,5
Herstellung des Gebrauchszustandes des Stabilisierbades
und Lagerung der verarbeiteten Bilder entsprachen
Beispiel 1.
Dieses Beispiel entspricht Beispiel 3, ausgenommen, daß
die Pyrazolverbindung 1 durch die Pyrazolverbindung 12
in gleicher Menge ersetzt wurde.
Dieses Beispiel entspricht Beispiel 1, ausgenommen, daß
das in der dreistufigen Gegenstromkaskade eingesetzte
Stabilisierbad durch eine 3-minütige Wässerung bei 30°C
mit 5 l/m² ersetzt wurde.
Die Lagerung der verarbeiteten Bilder entsprach
Beispiel 1.
Die Beispiele 3 und 4 sind erfindungsgemäße Beispiele,
die mit den nicht erfindungsgemäßen Beispielen 1 und 2
die ebenfalls ein waschwasserfreies Stabilisierbad
betreffen, sowie mit Beispiel 5, bei dem konventionell
gewaschen wird, verglichen werden. In den Vergleich wurde
weiterhin ein Material vor Lagerung bei 60°C und 90%
relativer Feuchte einbezogen. Bestimmt wurden die
Minimaldichten der drei verschiedenen Bildfarben.
Die Tabelle zeigt, daß das erfindungsgemäße Verarbeitungsverfahren,
das im wesentlichen auf dem erfindungsgemäßen
Stabilisierbad beruht, vorbekannte waschwasserfreie
Stabilisierverfahren übertrifft und gleiche oder
gar bessere Ergebnisse ergibt, wie sie beim konventionellen
Verfahren mit einer Waschstufe erreicht
werden.
Der Verarbeitungsprozeß sowie Entwickler- und Bleichfixierbad
zusammensetzung entsprechen Beispiel 1.
In 1 l sind enthalten:
Natriumsalz der Hydroxyethandiphosphonsäure: 6 g
Natriumsalz der Ethylendiamintetraessigsäure: 0,4 g
Natriumsulfit: 2,2 g
5-Chlor-3-methylisothiazolon: 0,03 g
pH: 5,0 (mit Hydroxyethandiphosphonsäure einstellen)
Natriumsalz der Hydroxyethandiphosphonsäure: 6 g
Natriumsalz der Ethylendiamintetraessigsäure: 0,4 g
Natriumsulfit: 2,2 g
5-Chlor-3-methylisothiazolon: 0,03 g
pH: 5,0 (mit Hydroxyethandiphosphonsäure einstellen)
Die Herstellung des Gebrauchszustandes des Stabilisierbades
erfolgte wie bei Beispiel 1.
Verarbeitungsprozeß sowie Entwickler- und Bleichfixierbad
zusammensetzung entsprachen Beispiel 1.
In 1 l sind enthalten:
Natriumsalz der Hydroxyethandiphosphonsäure: 6 g
Natriumsalz der Ethylendiamintetraessigsäure: 0,4 g
Natriumsulfit: 2,2 g
Pyrazolverbindung 1: 1 g
5-Chlor-3-methylisothiazolon: 0,03 g
pH: 5,0 (mit Hydroxyethandiphosphonsäure einstellen)
Natriumsalz der Hydroxyethandiphosphonsäure: 6 g
Natriumsalz der Ethylendiamintetraessigsäure: 0,4 g
Natriumsulfit: 2,2 g
Pyrazolverbindung 1: 1 g
5-Chlor-3-methylisothiazolon: 0,03 g
pH: 5,0 (mit Hydroxyethandiphosphonsäure einstellen)
Die Herstellung des Gebrauchszustandes des Stabilisierbades
entsprach Beispiel 1.
Dieses Beispiel entspricht Beispiel 1, ausgenommen, daß
das in der dreistufigen Gegenstromkaskade eingesetzte
Stabilisierbad durch eine 3-minütige Wässerung bei 30°C
mit 5 l/m² ersetzt wurde.
Die Lagerung der nach Beispiel 6, 7 und 8 verarbeiteten
Bilder erfolgte 7 Tage bei 60°C und 90% relativer
Feuchte und 14 Tage bei 80°C und 40% relativer Feuchte.
Das Beispiel 7 ist ein erfindungsgemäßes Beispiel, das
mit dem nicht erfindungsgemäßen Beispiel 6, das ebenfalls
ein waschwasserfreies Stabilisierbad betrifft,
sowie mit Beispiel 8, bei dem konventionell gewaschen
wird, verglichen wird. In den Vergleich wurde weiterhin
ein Material vor Lagerung einbezogen. Bestimmt wurden
die Minimaldichten der drei verschiedenen Bildfarben.
Die Tabellen zeigen, daß das erfindungsgemäße Verarbeitungs
verfahren, das im wesentlichen auf dem erfindungsgemäßen
Stabilisierbad beruht, vorbekannte waschwasserfreie
Stabilisierverfahren übertrifft und praktisch
gleiche Ergebnisse ergibt, wie sie beim konventionellen
Verfahren mit einer Waschstufe erreicht werden.
Colorpapier, z. B. Ektacolor 2001 wird bildmäßig
belichtet und in folgendem Prozeß verarbeitet:
Entwickeln:
45 s bei 35°C, Regenerierquote 160 ml/m²
Bleichfixieren:
45 s bei 30°C, Regenerierquote 100 ml/m²
Stabilisieren:
4-stufige Gegenstromkaskade, 22,5 s bei 30°C in jeder Stufe, Regenerierquote 250 ml/m², Regenerierung in der 4. Stufe
45 s bei 35°C, Regenerierquote 160 ml/m²
Bleichfixieren:
45 s bei 30°C, Regenerierquote 100 ml/m²
Stabilisieren:
4-stufige Gegenstromkaskade, 22,5 s bei 30°C in jeder Stufe, Regenerierquote 250 ml/m², Regenerierung in der 4. Stufe
Trocknen.
| Zusammensetzung der Bäder | |
| Entwickler, 1 Liter Triethanolamin|9 ml | |
| N,N-Diethylhydroxylamin | 4,4 g |
| 4-Amino-N-ethyl-N(β-methan-sulfon-amido-ethyl)-m-toluidin-sesquisulfat (Monohydrat) | 5 g |
| Kaliumcarbonat | 20 g |
| Kaliumchlorid | 1,6 g |
| Ethylen-diamino-tetraessigsäure, Tetranatriumsalz | 2 g |
| 1,2-Dihydroxybenzol-2,4,6-trisulfonsäure Trinatriumsalz | 0,5 g |
| pH=10,05 |
In Angleichung an den gebrauchten Zustand enthält es
zusätzlich Silber und Entwicklersubstanz:
| Ammonium-Eisensalz der Ethylendiamintetraessigsäure|57 g | |
| Natriumsulfit | 16 g |
| Ethylendiamintetraessigsäure | 5 g |
| Ammoniumthiosulfat | 100 g |
| 4-Amino-N-ethyl-N(β-methansulfonamidoethyl)-m-toluidin-sesquisulfat (Monohydrat) | 2 g |
| Silber (13,5 g Silberchlorid im Bad aufgelöst) | 10 g |
| pH = 5,5 (mit Essigsäure eingestellt) |
In 1 l Wasser sind enthalten:
Natriumsalz der Ethylendiamintetraessigsäure: 0,4 g
Natriumsulfit: 2,2 g
5-Chlor-3-methylisothiazolon: 0,03 g
pH: 6,0
Natriumsalz der Ethylendiamintetraessigsäure: 0,4 g
Natriumsulfit: 2,2 g
5-Chlor-3-methylisothiazolon: 0,03 g
pH: 6,0
Zur Herstellung des Gebrauchszustandes wird wie folgt
angesetzt:
1. Stufe:
800 ml Stabilisierbad + 200 ml gebrauchtes Bleichfixierbad
2. Stufe:
960 ml Stabilisierbad + 40 ml gebrauchtes Bleichfixierbad
3. Stufe:
992 ml Stabilisierbad + 8 ml gebrauchtes Bleichfixierbad
4. Stufe:
998,4 ml Stabilisator + 1,6 ml gebrauchtes Stabilisierbad.
800 ml Stabilisierbad + 200 ml gebrauchtes Bleichfixierbad
2. Stufe:
960 ml Stabilisierbad + 40 ml gebrauchtes Bleichfixierbad
3. Stufe:
992 ml Stabilisierbad + 8 ml gebrauchtes Bleichfixierbad
4. Stufe:
998,4 ml Stabilisator + 1,6 ml gebrauchtes Stabilisierbad.
Das verarbeitete Colorpapier wird bei 60°C und 90%
relativer Feuchte 7 Tage bei 80°C und 40% relativer
Feuchte 14 Tage gelagert.
Die Ergebnisse sind in der nachfolgenden Tabelle
dargestellt.
Verarbeitungsprozeß sowie Entwickler- und Bleichfixier
badzusammensetzung entsprachen Beispiel 9.
In 1 l sind enthalten:
Natriumsalz der Ethylendiamintetraessigsäure: 0,4 g
Natriumsulfit: 2,2 g
Pyrazolverbindung 1: 1 g
5-Chlor-3-methylisothiazolon: 0,03 g
pH: 6,0
Natriumsalz der Ethylendiamintetraessigsäure: 0,4 g
Natriumsulfit: 2,2 g
Pyrazolverbindung 1: 1 g
5-Chlor-3-methylisothiazolon: 0,03 g
pH: 6,0
Herstellung des Gebrauchszustandes des Stabilisierbades
und Lagerung der verarbeiteten Bilder entsprachen
Beispiel 9.
Dieses Beispiel entspricht Beispiel 9, ausgenommen, daß
das in der vierstufigen Gegenstromkaskade eingesetzte
Stabilisierbad durch eine 1,5-minütige Wässerung bei
30°C mit 5 l/m² ersetzt wurde.
Die Lagerung der verarbeiteten Bilder entsprach Beispiel
9.
Das Beispiel 10 ist ein erfindungsgemäßes Beispiel, das
mit dem nicht erfindungsgemäßen Beispiel 9, das ebenfalls
ein waschwasserfreies Stabilisierbad betrifft,
sowie mit Beispiel 11, bei dem konventionell gewaschen
wird, verglichen wird. In den Vergleich wurde weiterhin
ein Material vor Lagerung bei 60°C und 90% relativer
Feuchte bzw. 80°C und 40% relativer Feuchte einbezogen.
Bestimmt wurden die Minimaldichten der drei verschiedenen
Bildfarben.
Die Tabellen zeigen, daß das erfindungsgemäße Verarbeitungs
verfahren, das im wesentlichen auf dem erfindungsgemäßen
Stabilisierbad beruht, vorbekannte waschwasserfreie
Stabilisierverfahren übertrifft und gleiche oder
gar bessere Ergebnisse ergibt, wie sie beim konventionellen
Verfahren mit einer Waschstufe erreicht
werden.
Claims (9)
1. Waschwasserfreies Verarbeitungsverfahren zur Herstellung
farbfotografischer Bilder mit den Verarbeitungsschritten
Entwickeln, Bleichen, Fixieren
und Stabilisieren, wobei die Schritte Bleichen und
Fixieren zum Bleichfixierschritt zusammengezogen
werden können, dadurch gekennzeichnet, daß das im
Stabilisierschritt verwendete Stabilisierbad in
wirksamer Menge ein Pyrazol enthält, das in einer
der möglichen tautomeren Formeln der allgemeinen
Formel
entspricht, worin
X OH oder NH₂,
R₁ Alkyl, substituiertes Alkyl, Aryl, substituiertes Aryl oder Carboxyl,
R₂ Wasserstoff, Alkyl oder substituiertes Alkyl,
R₃ Wasserstoff, Alkyl, substituiertes Alkyl, Aryl oder substituiertes Aryl bedeuten.
X OH oder NH₂,
R₁ Alkyl, substituiertes Alkyl, Aryl, substituiertes Aryl oder Carboxyl,
R₂ Wasserstoff, Alkyl oder substituiertes Alkyl,
R₃ Wasserstoff, Alkyl, substituiertes Alkyl, Aryl oder substituiertes Aryl bedeuten.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Substituenten der substituierten Alkyl- und
Arylreste der Pyrazole Carboxyl, Sulfonyl und
Sulfonamidgruppen sind.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Pyrazole wenigstens eine saure Gruppe
enthalten.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Pyrazole in einer Menge von 0,1 bis 10 g/l
Stabilisierbad eingesetzt werden.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der pH-Wert des Stabilisierbades 3,0 bis 7,8
beträgt.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Stabilisierbad zusätzlich mindestens ein
Sequestriermittel enthält.
7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der pH-Wert des Stabilisierbades 5,0 bis 6,0
beträgt.
8. Stabilisierbad für ein waschwasserfreies Verarbeitungs
verfahren zur Herstellung farbfotografischer
Bilder, dadurch gekennzeichnet, daß es in wirksamer
Menge ein Pyrazol enthält, das in einer der möglichen
tautomeren Formen der Formel
entspricht, worin
X OH oder NH₂,
R₁ Alkyl, substituiertes Alkyl, Aryl, substituiertes Aryl oder Carboxyl,
R₂ Wasserstoff, Alkyl oder substituiertes Alkyl,
R₃ Wasserstoff, Alkyl, substituiertes Alkyl, Aryl oder substituiertes Aryl bedeuten.
X OH oder NH₂,
R₁ Alkyl, substituiertes Alkyl, Aryl, substituiertes Aryl oder Carboxyl,
R₂ Wasserstoff, Alkyl oder substituiertes Alkyl,
R₃ Wasserstoff, Alkyl, substituiertes Alkyl, Aryl oder substituiertes Aryl bedeuten.
9. Stabilisierbad nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß es zusätzlich mindestens ein Sequestriermittel
enthält und auf einen pH-Wert von
3,0 bis 7,8 eingestellt ist.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3800681A DE3800681A1 (de) | 1987-10-17 | 1988-01-13 | Waschwasserfreies fotografisches verarbeitungsverfahren und fuer dieses verfahren benutztes stabilisierbad |
| US07/253,664 US4855216A (en) | 1987-10-17 | 1988-10-05 | No-rinse photographic processing method and the stabilizing bath used for this method |
| EP88116524A EP0312837A3 (en) | 1987-10-17 | 1988-10-06 | Method of photographic processing without rinse water, and stabilizing bath used in this method |
| JP63255033A JPH01130157A (ja) | 1987-10-17 | 1988-10-12 | 非―洗滌写真処理方法及びこの方法のために用いられる安定化浴 |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3735274 | 1987-10-17 | ||
| DE3800681A DE3800681A1 (de) | 1987-10-17 | 1988-01-13 | Waschwasserfreies fotografisches verarbeitungsverfahren und fuer dieses verfahren benutztes stabilisierbad |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3800681A1 true DE3800681A1 (de) | 1989-04-27 |
Family
ID=25860887
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3800681A Withdrawn DE3800681A1 (de) | 1987-10-17 | 1988-01-13 | Waschwasserfreies fotografisches verarbeitungsverfahren und fuer dieses verfahren benutztes stabilisierbad |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4855216A (de) |
| EP (1) | EP0312837A3 (de) |
| JP (1) | JPH01130157A (de) |
| DE (1) | DE3800681A1 (de) |
Families Citing this family (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3830024A1 (de) * | 1988-09-03 | 1990-03-08 | Agfa Gevaert Ag | Verfahren zur verarbeitung eines farbfotografischen materials |
| JP2942963B2 (ja) * | 1990-07-03 | 1999-08-30 | コニカ株式会社 | ハロゲン化銀カラー写真感光材料の処理方法 |
| JP2782560B2 (ja) * | 1990-12-12 | 1998-08-06 | 富士写真フイルム株式会社 | 安定化処理液及びハロゲン化銀カラー写真感光材料の処理方法 |
| US6011052A (en) * | 1996-04-30 | 2000-01-04 | Warner-Lambert Company | Pyrazolone derivatives as MCP-1 antagonists |
Family Cites Families (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| BE502482A (de) * | 1950-04-12 | |||
| GB1132399A (en) * | 1966-07-25 | 1968-10-30 | Ilford Ltd | Photographic colour processing |
| JPS60220345A (ja) * | 1984-04-17 | 1985-11-05 | Konishiroku Photo Ind Co Ltd | ハロゲン化銀カラ−写真感光材料の処理方法 |
| JPS6143741A (ja) * | 1984-07-13 | 1986-03-03 | Konishiroku Photo Ind Co Ltd | ハロゲン化銀写真感光材料の処理方法 |
| JPS61148448A (ja) * | 1984-12-21 | 1986-07-07 | Konishiroku Photo Ind Co Ltd | ハロゲン化銀カラ−写真感光材料の処理方法 |
-
1988
- 1988-01-13 DE DE3800681A patent/DE3800681A1/de not_active Withdrawn
- 1988-10-05 US US07/253,664 patent/US4855216A/en not_active Expired - Fee Related
- 1988-10-06 EP EP88116524A patent/EP0312837A3/de not_active Withdrawn
- 1988-10-12 JP JP63255033A patent/JPH01130157A/ja active Pending
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US4855216A (en) | 1989-08-08 |
| JPH01130157A (ja) | 1989-05-23 |
| EP0312837A3 (en) | 1990-01-17 |
| EP0312837A2 (de) | 1989-04-26 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0320776B1 (de) | Farbfotografisches Silberhalogenidmaterial | |
| EP0313949B1 (de) | Farbfotografisches Silberhalogenidmaterial | |
| DE4020058A1 (de) | Farbfotografisches aufzeichnungsmaterial | |
| EP0607801B1 (de) | Farbfotografisches Aufzeichnungsmaterial | |
| DE3830522A1 (de) | Fotografisches aufzeichnungsmaterial | |
| DE4133823A1 (de) | Fotografisches silberhalogenidmaterial | |
| DE3823020A1 (de) | Farbfotografisches aufzeichnungsmaterial | |
| EP0607800B1 (de) | Farbfotografisches Aufzeichnungsmaterial | |
| DE3800681A1 (de) | Waschwasserfreies fotografisches verarbeitungsverfahren und fuer dieses verfahren benutztes stabilisierbad | |
| DE3805173A1 (de) | Farbfotografisches aufzeichnungsmaterial | |
| DE4009181A1 (de) | Farbfotografisches silberhalogenidmaterial und seine entwicklung | |
| DE3836945A1 (de) | Fotografisches silberhalogenidmaterial und verfahren zu seiner verarbeitung | |
| DE3835467A1 (de) | Farbfotografisches silberhalogenidmaterial | |
| DE3737962A1 (de) | Fotografisches material | |
| EP0401610B1 (de) | Farbfotografisches Silberhalogenidmaterial | |
| DE3806629A1 (de) | Verfahren zur erzeugung von colorbildern | |
| DE4140946A1 (de) | Farbfotografisches aufzeichnungsmaterial | |
| DE3838467C2 (de) | Fotografisches Aufzeichnungsmaterial | |
| EP0616256B1 (de) | Farbfotografisches Aufzeichnungsmaterial | |
| DE4214196C2 (de) | Farbfotografisches Silberhalogenidmaterial | |
| DE3744004A1 (de) | Farbfotografisches aufzeichnungsmaterial und verfahren zur herstellung einer fotografischen silberhalogenidemulsion | |
| DE3827847A1 (de) | Fotografisches material | |
| DE4310703A1 (de) | Farbfotografisches Aufzeichnungsmaterial zur Herstellung farbiger Bilder | |
| DE4212795A1 (de) | Fotografisches Aufzeichnungsmaterial | |
| DE3931629A1 (de) | Silberhalogenidemulsion und fotografisches material |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8130 | Withdrawal |