DE3744004A1 - Farbfotografisches aufzeichnungsmaterial und verfahren zur herstellung einer fotografischen silberhalogenidemulsion - Google Patents
Farbfotografisches aufzeichnungsmaterial und verfahren zur herstellung einer fotografischen silberhalogenidemulsionInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein farbfotografisches Aufzeich
nungsmaterial mit einem Schichtträger und mindestens
einer für blaues Licht empfindlichen Silberhalogenid
emulsionsschicht und die Herstellung einer fotografi
schen Silberhalogenidemulsion mit großem Chloridanteil,
die sich durch hohe Empfindlichkeit bei geringem
Schleier auszeichnet.
Silberhalogenidemulsionen mit hohem Chloridanteil
zeichnen sich durch schnellere Entwickelbarkeit aus und
werden, obgleich sie gegenüber Bromidemulsionen eine
wesentlich geringere Empfindlichkeit haben, vorzugweise
für die Herstellung von Farbnegativpapier eingesetzt,
um das Verfahren zur Herstellung von Colorpapierbildern
abzukürzen. Zur Verbesserung der niedrigen Empfindlich
keit kann man Silberchloridemulsionen mit besonders
großen Körnern verwenden, die aber die Entwickelbarkeit
wieder verlangsamen und darüber hinaus für größere
Körnigkeit sorgen.
Ein anderer Weg, die Empfindlichkeit von Silberchlorid
emulsionen zu steigern liegt in der chemischen Reifung,
beispielsweise der Schwefelreifung, der Goldreifung, der
Reduktionsreifung oder einer Kombination dieser Rei
fungsmöglichkeiten. Zwar gelingt es auf diese Weise, die
Empfindlichkeit zu steigern, jedoch resultiert ein An
stieg des Schleiers, der nicht mehr zu akzeptieren ist.
Zur Überwindung dieser Nachteile ist vorgeschlagen
worden, zur Verbesserung der Empfindlichkeit unter
Vermeidung des Schleieranstiegs lediglich eine Schwefel
reifung in der Gegenwart eines Silberhalogenidlösungs
mittels durchzuführen. Die auf diese Weise erreichte
Empfindlichkeitssteigerung ist jedoch gering (EP-A-
72 695).
In der EP-A-80 905 wird vorgeschlagen, für Colornegativ
papier Silberhalogenidemulsionen mit 90 bis 99,5 Mol-%
Chlorid und 0,5 bis 10 Mol-% Bromid zu verwenden, bei
denen sich das Bromid im wesentlichen oder vollständig
auf der Oberfläche der Silberhalogenidkörner befindet.
Zwar läßt sich mit diesen Emulsionen der sonst bei
Silberchloridemulsionen beobachtete Anstieg des
Schleiers verhindern. Empfindlichkeit und Geschwindigkeit
der Entwickelbarkeit sind jedoch nach wie vor
verbesserungsbedürftig. Weiterhin ist nachteilig, daß
eine Verflachung der Gradation eintritt.
Aufgabe der Erfindung war es, Silberhalogenidemulsionen
mit überwiegendem Chloridanteil bereitzustellen, die
schnell entwickelbar sind, gegenüber bekannten Chlorid
emulsionen eine Steigerung der Empfindlichkeit zeigen,
ohne daß eine Erhöhung des Schleiers oder eine Verfla
chung der Gradation eintritt. Es wurde nun gefunden, daß
man diese Aufgabe dadurch lösen kann, daß man die Her
stellung einer chloridreichen Silberhalogenidemulsion
in bestimmter Weise durchführt.
Ein Gegenstand der Erfindung ist daher ein Verfahren zur
Herstellung einer Silberhalogenidemulsion mit mindestens
95 Mol-% Chlorid und 0,02 bis 5 Mol-% eines anderen
Halogenids oder eines Pseudohalogenids oder einer
Mischung aus Pseudohalogeniden und anderen Halogeniden,
bei dem nach der Fällung eines Silberhalogenids mit
wenigstens 98 Mol-% Chlorid und gegebenenfalls nach der
physikalischen Reifung die Emulsion einer Schwefel-,
Gold- oder kombinierten Schwefel/Gold-Reifung unter
worfen, die Emulsion durch Zusatz eines Stabilisators
stabilisiert und anschließend mit 0,02 bis 5 Mol-% eines
von Chlorid verschiedenen Halogenids oder eines Pseudo
halogenids umgesetzt wird. Die Molprozentangaben be
ziehen sich auf die Gesamtmenge Halogenid und Pseudo
halogenid.
Bevorzugte Halogenide und Pseudohalogenide sind Bromid,
Iodid und Rhodanid.
Geeignete Verbindungen für die Schwefelreifung sind
z. B. Thiosulfate und Thioharnstoffe. Diese Verbindungen
werden üblicherweise in einer Menge von 10-4 bis 10-6
Mol pro Mol Silberhalogenid eingesetzt.
Geeignete Goldreifmittel sind z. B. H(AuCl₄) + KSCN,
Na₃[Au(S₂O₃)₂]. 2H₂O und Goldrhodanin, die vorzugsweise
in einer Menge von 10-4 bis 10-6 Mol/Mol Silberhalogenid
eingesetzt werden.
Geeignete Stabilisatoren sind beispielsweise Azole, z. B.
Benzothiazoliumsalze, Nitroindazole, Triazole, Benzo
triazole und Benzimidazole (insbesondere nitro- und
halogensubstituierte Verbindungen); heterocyclische
Mercaptoverbindungen, z. B. Mercaptothiazole, Mercapto
benzthiazole, Mercaptobenzimidazole, Mercaptothiadi
azole, Mercaptotetrazole (insbesondere 1-Phenyl-5-
mercaptotetrazol), und Mercaptopyrimidine; heterocyc
lische Mercaptoverbindungen, die wasserlösliche Gruppen
enthalten, z. B. eine Carboxylgruppe oder eine Sulfon
gruppe; Thioketoverbindungen, z. B. Oxazolinthion;
Azaindene, z. B. Tetraazaindene (insbesondere 4-Hydroxy
substituierte (1,3,3a,7)-Tetraazaindene); Benzolthio
sulfonsäuren und Benzolsulfinsäuren.
Die Details derartiger Verbindungen und eine Methode zu
deren Verwendung werden beispielsweise in
US-PS 2 39 54 474, US-PS 39 82 947, US-PS 40 21 248 und
JP-OS 28 660/77 beschrieben.
Die Stabilisatoren werden insbesondere in einer Menge
von 10-3 bis 10-6 Mol/Mol Silberhalogenid eingesetzt.
Beispiele derartiger Verbindungen sind:
Eine weitere Aufgabe der Erfindung war die Schaffung des
eingangs genannten fotografischen Aufzeichnungsmateri
als, bei dem insbesondere die blauempfindliche Schicht
in ihrer Empfindlichkeit gesteigert ist. Die Aufgabe
wird dadurch gelöst, daß das Silberhalogenid der blau
empfindlichen Silberhalogenidemulsionsschicht mit einem
Blausensibilisator vom I-Band-Typ sensibilisiert wird
und aus 95 bis 99,98 Mol-% Silberchlorid besteht. Be
vorzugt ist ein fotografisches Aufzeichnungsmaterial,
dessen Silberhalogenid der blauempfindlichen Silber
halogenidemulsionsschicht nach dem vorstehend be
schriebenen Verfahren erhältlich ist.
Vorzugsweise enthält das farbfotografische Aufzeich
nungsmaterial außer der mindestens einen blauempfind
lichen Schicht mindestens eine rotempfindliche und
mindestens eine grünempfindliche Schicht, wobei bevor
zugt die blauempfindliche Schicht dem Schichtträger
näher angeordnet ist als irgendeine andere lichtempfind
liche Schicht. Der Träger ist insbesondere opak, vor
zugsweise beidseitig mit Polyethylen beschichtetes
Papier.
Spektrale I-Band-Sensibilisatoren sind bekannt. Es sind
Verbindungen, die in Silberhalogenidemulsionen eine um
25 bis 50 nm gegenüber der M-Bande nach längeren Wellen
längen verschobene Absorptionsbande zeigen (I-Bande, s.
DE-A-21 56 129). Sie lassen sich durch entsprechende
Vorversuche leicht identifizieren, jedoch in der Regel
nicht durch eine gemeinsame allgemeine Formel dar
stellen.
Die I-Band-Blausensibilisatoren werden insbesondere in
einer Menge von 10-3 bis 10-6 Mol/Mol Silberhalogenid
eingesetzt.
Geeignete Verbindungen sind nachfolgend dargestellt:
Wesentliche Bestandteile der wenigstens einen blau
empfindlichen Schicht sind Bindemittel und Silber
halogenidkörnchen.
Als Bindemittel wird vorzugweise Gelatine verwendet.
Diese kann jedoch ganz oder teilweise durch andere
synthetische, halbsynthetische oder auch natürlich vor
kommende Polymere ersetzt werden. Synthetische Gelatine
ersatzstoffe sind beispielsweise Polyvinylalkohol, Poly-
N-vinylpyrolidon, Polyacrylamide, Polyacrylsäure und
deren Derivate, insbesondere deren Mischpolymerisate.
Natürlich vorkommende Gelatineersatzstoffe sind bei
spielsweise andere Proteine wie Albumin oder Casein,
Cellulose, Zucker, Stärke oder Alginate. Halbsynthe
tische Gelatineersatzstoffe sind in der Regel modifi
zierte Naturprodukte. Cellulosederivate wie Hydroxy
alkylcellulose, Carboxymethylcellulose und Phthalyl
cellulose sowie Gelatinederivate, die durch Umsetzung
mit Alkylierungs- oder Acylierungsmitteln oder durch
Aufpfropfung von polymerisierbaren Monomeren erhalten
worden sind, sind Beispiele hierfür.
Die Bindemittel sollen über eine ausreichende Menge an
funktionellen Gruppen verfügen, so daß durch Umsetzung
mit geeigneten Härtungsmitteln genügend widerstands
fähige Schichten erzeugt werden können. Solche funktio
nellen Gruppen sind insbesondere Aminogruppen, aber auch
Carboxylgruppen, Hydroxylgruppen und aktive Methylen
gruppen.
Die vorzugsweise verwendete Gelatine kann dann durch sauren
oder alkalischen Aufschluß erhalten sein. Die Herstel
lung solcher Gelatinen wird beispielsweise in The
Science and Technology of Gelatine, herausgegeben von
A. G. Ward und A. Courts, Academic Press 1977, Seite
295 ff beschrieben. Die jeweils eingesetzte Gelatine
soll einen möglichst geringen Gehalt an fotografisch
aktiven Verunreinigungen enthalten (Inertgelatine).
Gelatinen mit hoher Viskosität und niedriger Quellung
sind besonders vorteilhaft.
Bei den Silberhalogenidkörnchen kann es sich um über
wiegend kompakte Kristalle handeln, die z. B. regulär
kubisch oder oktaedrisch sind oder Übergangsformen
aufweisen können. Vorzugsweise können aber auch
plättchenförmige Kristalle vorliegen, deren durch
schnittliches Verhältnis von Durchmesser zu Dicke
bevorzugt größer als 5 : 1 ist, wobei der Durchmesser
eines Kornes definiert ist als der Durchmesser eines
Kreises mit einem Kreisinhalt entsprechend der proji
zierten Fläche des Kornes.
Die Silberhalogenidkörner können auch einen mehrfach ge
schichteten Kornaufbau aufweisen, im einfachsten Fall
mit einem inneren und einem äußeren Kornbereich
(core/shell), wobei die Halogenidzusammensetzung
und/oder sonstige Modifizierungen, wie z. B. Dotierungen
der einzelnen Kornbereiche unterschiedlich sind. Die
mittlere Korngröße der Emulsionen liegt vorzugsweise
zwischen 0,2 µm und 2,0 µm, die Korngrößenverteilung
kann sowohl homo- als auch heterodispers sein. Homo
disperse Korngrößenverteilung bedeutet, daß 95% der
Körner nicht mehr als ± 30% von der mittleren Korngröße
abweichen. Die Emulsionen können außer dem Silberhalo
genid auch organische Silbersalze enthalten, z. B.
Silberbenztriazolat oder Silberbehenat.
Es können zwei oder mehrere Arten von Silberhalogenid
emulsionen, die getrennt hergestellt werden, als
Mischung verwendet werden.
Die fotografischen Emulsionen können nach verschiedenen
Methoden (z. B. P. Glafkides, Chimie et Physique
Photographique, Paul Montel, Paris (1967), G. F. Duffin,
Photographic Emulsion Chemistry, The Focal Press, London
(1966), V. L. Zelikaman et al, Making and Coating Photo
graphic Emulsion, The Focal Press, London (1966) aus
löslichen Silbersalzen und löslichen Halogeniden herge
stellt werden.
Die Fällung des Silberhalogenids erfolgt bevorzugt in
Gegenwart des Bindemittels, z. B. der Gelatine und kann
im sauren, neutralen oder alkalischen pH-Bereich durch
geführt werden, wobei vorzugsweise Silberhalogenid
komplexbildner zusätzlich verwendet werden. Zu letzteren
gehören z. B. Ammoniak, Thioether, Imidazol, Ammonium
thiocyanat oder überschüssiges Halogenid. Die Zusammen
führung der wasserlöslichen Silbersalze und der Halo
genide erfolgt wahlweise nacheinander nach dem single
jet- oder gleichzeitig nach dem double-jet-Verfahren
oder nach beliebiger Kombination beider Verfahren. Be
vorzugt wird die Dosierung mit steigenden Zuflußraten,
wobei die "kritische" Zufuhrgeschwindigkeit, bei der
gerade noch keine Neukeime entstehen, nicht überschritten
werden sollte. Der pAg-Bereich kann während der Fällung
in weiten Grenzen variieren, vorzugsweise wird das
sogenannte pAg-gesteuerte Verfahren benutzt, bei dem ein
bestimmter pAg-Wert konstant gehalten oder ein defi
niertes pAg-Profil während der Fällung durchfahren wird.
Neben der bevorzugten Fällung bei Halogenidüberschuß ist
aber auch die sogenannte inverse Fällung bei Silber
ionenüberschluß möglich. Außer durch Fällung können die
Silberhalogenidkristalle auch durch physikalische
Reifung (Ostwaldreifung), in Gegenwart von über
schüssigem Halogenid und/oder Silberhalogenidkomplex
ierungsmittel wachsen. Das Wachstum der Emulsionskörner
kann sogar überwiegend durch Ostwaldreifung erfolgen,
wobei vorzugsweise eine feinkörnige, sogenannte
Lippmann-Emulsion, mit einer schwerer löslichen Emulsion
gemischt und auf letzterer umgelöst wird.
Während der Fällung und/oder der physikalischen Reifung
der Silberhalogenidkörner können auch Salze oder
Komplexe von Metallen, wie Cd, Zn, Pb, Tl, Bi, Ir, Rh,
Fe vorhanden sein.
Ferner kann die Fällung auch in Gegenwart von Sensibili
sierungsfarbstoffen erfolgen. Komplexierungsmittel
und/oder Farbstoffe lassen sich zu jedem beliebigen
Zeitpunkt unwirksam machen, z. B. durch Änderung des pH-
Wertes oder durch eine oxidative Behandlung.
Nach abgeschlossener Kristallbildung oder auch schon zu
einem früheren Zeitpunkt werden die löslichen Salze aus
der Emulsion entfernt, z. B. durch Nudeln und Waschen,
durch Flocken und Waschen, durch Ultrafiltration oder
durch Ionenaustauscher.
Die Silberhalogenidemulsion wird im allgemeinen einer
chemischen Sensibilisierung unter definierten Bedin
gungen - pH, pAg, Temperatur, Gelatine-, Silberhaloge
nid- und Sensibilisatorkonzentration - bis zum Erreichen
des Empfindlichkeits- und Schleieroptimums unterworfen.
Die Verfahrensweise ist z. B. bei H. Frieser "Die Grund
lagen der Photographischen Prozesse mit Silberhalo
geniden" Seite 675-734, Akademische Verlagsgesellschaft
(1968) beschrieben.
Dabei kann die chemische Sensibilisierung zusätzlich zur
vorstehend beschriebenen Schwefel- und/oder Goldreifung
unter Zusatz von Verbindungen von Selen, Tellur,
und/oder Verbindungen der Metalle der VIII. Nebengruppe
des Periodensystems (z. B. Platin, Palladium, Iridium)
erfolgen, weiterhin können Thiocyanatverbindunge, ober
flächenaktive Verbindungen, wie Thioether, heterocyc
lische Stickstoffverbindungen (z. B. Imidazole, Azain
dene) oder auch spektrale Sensibilisatoren (beschrieben
z. B. bei F. Hamer "The Cyanine Dyes and Related Com
pounds", 1964, bzw. Ullmanns Encyclopädie der tech
nischen Chemie, 4. Auflage, Bd. 18, S. 431 ff. und
Research Disclosure Nr. 17643, Abschnitt III) zugegeben
werden. Zusätzlich kann eine Reduktionssensibilisierung
unter Zugabe von Reduktionsmitteln (Zinn-II-Salze, Amine,
Hydrazinderivate, Aminoborane, Silane, Formamidin
sulfinsäure) durch Wasserstoff, durch niedrigen pAg
(z. B. kleiner 5) und/oder hohen pH (z. B. über 8)
durchgeführt werden.
Die blauempfindlichen Emulsionen werden vorzugsweise
nach dem erfindungsgemäßen Verfahren chemisch sensibi
lisiert. Die andersfarbig sensibilisierten Emulsionen
können auch nach dem erfindungsgemäßen Verfahren gereift
werden.
Die fotografischen Emulsionen können Verbindungen zur
Verhinderung der Schleierbildung oder zur Stabilisierung
der fotografischen Funktion während der Produktion, der
Lagerung oder der fotografischen Verarbeitung ent
halten.
Besonders geeignet sind Azaindene, vorzugsweise Tetra-
und Pentaazaindene, insbesondere solche, die mit
Hydroxyl- oder Aminogruppen substituiert sind. Derartige
Verbindungen sind z. B. von Birr, Z. Wiss. Phot. 47
(1952), S. 2-58 beschrieben worden. Weiter können als
Antischleiermittel Salze von Metallen wie Quecksilber
oder Cadmium, aromatische Sulfon- oder Sulfinsäuren wie
Benzolsulfinsäure, oder stickstoffhaltige Heterocyclen
wie Nitrobenzimidazol, Nitroindazol, (subst.) Benztria
zole oder Benzthiazoliumsalze eingesetzt werden. Beson
ders geeignet sind Mercaptogruppen enthaltende Hetero
cyclen, z. B. Mercaptobenzthiazole, Mercaptobenzimid
azole, Mercaptotetrazole, Mercaptothiadiazole, Mercapto
pyrimidine, wobei diese Mercaptoazole auch eine wasser
löslichmachende Gruppe, z. B. eine Carboxylgruppe oder
Sulfogruppe, enthalten können. Weitere geeignete Ver
bindungen sind in Research Disclosure Nr. 17643 (1978),
Abschnitt VI, veröffentlicht.
Die Stabilisatoren können den Silberhalogenidemulsionen
vor, während oder nach deren Reifung zugesetzt werden.
Selbstverständlich kann man die Verbindungen auch
anderen fotografischen Schichten, die einer Halogensil
berschicht zugeordnet sind, zusetzen.
Es können auch Mischungen aus zwei oder mehreren der ge
nannten Verbindungen eingesetzt werden.
Die fotografischen Emulsionsschichten oder andere hydro
phile Kolloidschichten des erfindungsgemäß hergestellten
lichtempfindlichen Materials können oberflächenaktive
Mittel für verschiedene Zwecke enthalten, wie Überzugs
hilfen, zur Verhinderung der elektrischen Aufladung, zur
Verbesserung der Gleiteigenschaften, zum Emulgieren der
Dispersion, zur Verhinderung der Adhäsion und zur Ver
besserung der fotografischen Charakteristika (z. B. Ent
wicklungsbeschleunigung, hoher Kontrast, Sensibili
sierung usw.).
Die fotografischen Emulsionen können unter Verwendung
von Methinfarbstoffen oder anderen Farbstoffen spektral
sensibilisiert werden. Besonders geeignete Farbstoffe
sind Cyaninfarbstoffe, Merocyaninfarbstoffe und komplexe
Merocyaninfarbstoffe. Die blauempfindliche Schicht ist
selbstverständlich in der erfindungsgemäßen Weise
sensibilisiert.
Farbfotografische Materialien enthalten überlicherweise
mindestens je eine rotempfindliche, grünempfindliche und
blauempfindliche Emulsionsschicht. Diesen Emulsions
schichten werden nicht diffundierende monomere oder po
lymere Farbkuppler zugeordnet, die sich in der gleichen
Schicht oder in einer dazu benachbarten Schicht befinden
können. Gewöhnlich werden den rotempfindlichen Schichten
Blaugrünkuppler, den grünempfindlichen Schichten Purpur
kuppler und den blauempfindlichen Schichten Gelbkuppler
zugeordnet.
Farbkuppler zur Erzeugung des blaugrünen Teilfarben
bildes sind in der Regel Kuppler vom Phenol- oder α-
Naphtholtyp; geeignete Beispiele hierfür sind in der
Literatur bekannt.
Farbkuppler zur Erzeugung des gelben Teilfarbenbildes
sind in der Regel Kuppler mit einer offenkettigen
Katomethylengruppierung, insbesondere Kuppler vom Typ
des α-Acylacetamids; geeignete Beispiele hierfür sind
α-Pivaloylacetanilidkuppler, die ebenfalls aus der
Literatur bekannt sind.
Farbkuppler zur Erzeugung des purpurnen Teilfarbenbildes
sind in der Regel Kuppler vom Typ des 5-Pyrazolons, des
Indazolons oder des Pyrazoloazols; geeignete Beispiele
hierfür sind in der Literatur in großer Zahl beschrie
ben.
Bei den Farbkupplern kann es sich um 4-Äquivalentkupp
ler, aber auch um 2-Äquivaltenkuppler handeln. Letztere
leiten sich von den 4-Äquivalentkupplern dadurch ab, daß
sie in der Kupplungsstelle einen Subsitutenten enthalten,
der bei der Kupplung abgespalten wird. Zu den 2-
Äquivalentkupplern sind solche zu rechnen, die farblos
sind, als auch solche, die eine intensive Eigenfarbe
aufweisen, die bei der Farbkupplung verschwindet bzw.
durch die Farbe des erzeugten Bildfarbstoffes ersetzt
wird (Maskenkuppler), die Weißkuppler, die bei Reaktion
mit Farbentwickleroxidationsprodukten im wesentlichen
farblose Produkte ergeben. Zu den 2-Äquivalentkupplern
sind ferner solche Kuppler zu rechnen, die in der
Kupplungsstelle einen abspaltbaren Rest enthalten, der
bei Reaktion mit Farbentwickleroxidationsprodukten in
Freiheit gesetzt wird und dabei entweder direkt oder
nachdem aus dem primär abgespaltenen Rest eine oder
mehrere weitere Gruppen abgespalten worden sind (z. B.
DE-A-27 03-145, DE-A-28 55 697, DE-A-31 05 026, DE-A-
33 19 428), eine bestimmte erwünschte fotografische
Wirksamkeit entfaltet, z. B. als Entwicklungsinhibitor
oder -accelerator. Beispiele für solche 2-Äquivalent
kuppler sind die bekannten DIR-Kuppler wie auch DAR-
bzw. FAR-Kuppler.
Da bei den DIR-, DAR- bzw. FAR-Kupplern hauptsächlich
die Wirksamkeit des bei der Kupplung freigesetzten
Restes erwünscht ist und es weniger auf die farb
bildenden Eigenschaften dieser Kuppler ankommt, sind
auch solche DIR-, DAR- bzw. FAR-Kuppler geeignet, die
bei der Kupplung im wesentlichen farblose Produkte
ergeben (DE-A-15 47 640).
Der abspaltbare Rest kann auch ein Ballastrest sein,
so daß bei der Reaktion mit Farbentwickleroxidations
produkten Kupplungsprodukte erhalten werden, die
diffusionsfähig sind oder zumindest eine schwache bzw.
eingeschränkte Beweglichkeit aufweisen (US-A-
44 20 556).
Hochmolekulare Farbkuppler sind beispielsweise in DE-C-
12 97 417, DE-A-24 07 569, DE-A-31 48 125, DE-A-
32 17 200, DE-A-33 20 079, DE-A-33 24 932, DE-A-
33 31 743, DE-A-33 40 376, EP-A-27 284, US-A-40 80 211
beschrieben. Die hochmolekularen Farbkuppler werden in
der Regel durch Polymerisation von ethylenisch unge
sättigten monomeren Farbkupplern hergestellt. Sie können
aber auch durch Polyaddition oder Polykondensation er
halten werden.
Die Einarbeitung der Kuppler oder anderer Verbindungen
in Silberhalogenidemulsionsschichten kann in der Weise
erfolgen, daß zunächst von der betreffenden Verbindung
eine Lösung, eine Dispersion oder eine Emulsion herge
stellt und dann der Gießlösung für die betreffende
Schicht zugefügt wird. Die Auswahl des geeigneten
Lösungs- oder Dispersionsmittel hängt von der jewei
ligen Löslichkeit der Verbindung ab.
Methoden zum Einbringen von in Wasser im wesentlichen
unlöslichen Verbindungen durch Mahlverfahren sind
beispielsweise in DE-A-26 09 741 und DE-A-26 09 742
beschrieben.
Hydrophobe Verbindungen können auch unter Verwendung von
hochsiedenden Lösungsmitteln, sogenannten Ölbildnern,
in die Gießlösung eingebracht werden. Entsprechende
Methoden sind beispielsweise in US-A-23 22 027, US-A-
28 01 170, US-A-28 01 171 und EP-A-00 43 037 be
schrieben.
Anstelle der hochsiedenden Lösungsmittel können
Oligomere oder Polymere, sogenannte polymere Ölbildner
Verwendung finden.
Die Verbindungen können auch in Form beladener Latices
in die Gießlösung eingebracht werden. Verwiesen wird
beispielsweise auf DE-A-25 41 230, DE-A-25 41 274, DE-A-
28 35 856, EP-A-00 14 921, EP-A-00 69 671, EP-A-
01 30 115, US-A-42 91 113.
Die diffusionsfeste Einlagerung anionischer wasser
löslicher Verbindungen (z. B. von Farbstoffen) kann auch
mit Hilfe von kationischen Polymeren, sogenannten Beiz
polymeren erfolgen.
Geeignete Ölbildner sind z. B. Phthalsäurealkylester,
Phosphorsäureester, Citronensäureester, Benzoesäure
ester, Alkylamide, Fettsäureester und Trimesinsäure
ester.
Farbfotografisches Material umfaßt typischerweise min
destens eine rotempfindliche Emulsionsschicht,
mindestens eine grünempfindliche Emulsionsschicht und
mindestens eine blauempfindliche Emulsionsschicht auf
Träger. Die Reihenfolge dieser Schichten kann je nach
Wunsch variiert werden. Gewöhnlich werden blaugrüne,
purpurfarbene und gelbe Farbstoffe bildende Kuppler in
die rot-, grün- bzw. blauempfindlichen Emulsions
schichten eingearbeitet. Es können jedoch auch unter
schiedliche Kombinationen verwendet werden.
Jede der lichtempfindlichen Schichten kann aus einer
einzigen Schicht bestehen oder auch zwei oder mehr Sil
berhalogenidemulsionsteilschichten umfassen (DE-C-
11 21 470). Dabei sind rotempfindliche Silberhalogenid
emulsionsschichten dem Schichtträger häufig näher ange
ordnet als grünempfindliche Silberhalogenidemulsions
schichten und diese wiederum näher als blauempfindliche,
wobei sich im allgemeinen zwischen grünempfindlichen
Schichten und blauempfindlichen Schichten eine nicht
lichtempfindliche gelbe Filterschicht befindet.
Bei geeignet geringer Eigenempfindlichkeit der grün-
bzw. rotempfindlichen Schichten kann man unter Verzicht
auf die Gelbfilterschicht andere Schichtanordnungen
wählen, bei denen auf dem Träger z. B. die blaumempfind
lichen, dann die rotempfindlichen und schießlich die
grünempfindlichen Schichten folgen.
Die in der Regel zwischen Schichten unterschiedlicher
Spektralempfindlichkeit angeordneten nicht licht
empfindlichen Zwischenschichten können Mittel ent
halten, die eine unerwünschte Diffusion von Entwickler
oxidationsprodukten aus einer lichtempfindlichen in eine
andere lichtempfindliche Schicht mit unterschiedlicher
spektraler Sensibilisierung verhindern.
Liegen mehrere Teilschichten gleicher spektraler Sensi
bilisierung vor, so können sich diese hinsichtlich ihrer
Zusammensetzung, insbesondere was Art und Menge des Sil
berhalogenidkörnchen betrifft unterscheiden. Im allge
meinen wird die Teilschicht mit höherer Empfindlichkeit
vom Träger entfernter angeordnet sein als die Teil
schicht mit geringerer Empfindlichkeit. Teilschichten
gleicher spektraler Sensibilisierung können zueinander
benachbart oder durch andere Schichten, z. B. durch
Schichten anderer spektraler Sensibilisierung getrennt
sein. So können z. B. alle hochempfindlichen und alle
niedrigempfindlichen Schichten jeweils zu einem Schicht
paket zusammengefaßt sein (DE-A 19 58 709, DE-A
25 30 645, DE-A 26 22 922).
Das fotografische Material kann weiterhin UV-Licht ab
sorbierende Verbindungen, Weißtöner, Abstandshalter,
Filterfarbstoffe, Formalinfänger und anderes enthalten.
UV-Licht absorbierende Verbindungen sollen einerseits
die Bildfarbstoffe vor dem Ausbleichen durch UV-reiches
Tageslicht schützen und andererseits als Filterfarb
stoffe das UV-Licht im Tageslicht bei der Belichtung
absorbieren und so die Farbwiedergabe eines Films ver
bessern. Üblicherweise werden für die beiden Aufgaben
Verbindungen unterschiedlicher Struktur eingesetzt. Bei
spiele sind arylsubstituierte Benzotriazolverbindungen
(US-A 35 33 794), 4-Thiazolidonverbindungen (US-A
33 14 794 und 33 52 681), Benzophenonverbindungen (JP-A
2784/71), Zimtsäureesterverbindungen (US-A 37 05 805
und 37 07 375), Butadienverbindungen (US-A 40 45 229)
oder Benzoxazolverbindunen (US-A 37 00 455).
Es können auch ultraviolettabsorbierende Kuppler (wie
Blaugrünkuppler des α-Naphtholtyps) und ultraviolettab
sorbierende Polymere verwendet werden. Diese Ultravio
lettabsorbentien können durch Beizen in einer speziellen
Schicht fixiert sein.
Für sichtbares Licht geeignete Filterfarbstoff umfassen
Oxonolfarbstoffe, Hemioxonolfarbstoffe, Styrolfarb
stoffe, Merocyaninfarbstoffe, Cyaninfarbstoffe und Azo
farbstoffe. Von diesen Farbstoffen werden Oxonolfarb
stoffe, Hemioxonolfarbstoffe und Merocyaninfarbstoffe
besonders vorteilhaft verwendet.
Geeignete Weißtöner sind z. B. in Research Disclosure
Dezember 1978, Seite 22 ff., Referat 17 643, Kapitel V
beschrieben.
Bestimmte Bindemittelschichten, insbesondere die vom
Träger am weitesten entfernte Schicht, aber auch ge
legentlich Zwischenschichten, insbesondere, wenn sie
während der Herstellung die vom Träger am weitesten
entfernte Schicht darstellen, können fotografisch inerte
Teilchen anorganischer oder organischer Natur enthalten,
z. B. als Mattierungsmittel oder als Abstandshalter
(DE-A 33 31 542, DE-A 34 24 893, Research Disclosure
Dezember 1978, Seite 22 ff., Referat 17 643, Kapitel
XVI).
Der mittlere Teilchendurchmesser der Abstandhalter
liegt insbesondere im Bereich von 0,2 bis 10 µm. Die Ab
standshalter sind wasserunlöslich und können alkaliun
löslich oder alkalilöslich sein, wobei die alkalilös
lichen im allgemeinen im alkalischen Entwicklungsbad aus
dem fotografischen Material entfernt werden. Beispiele
für geeignete Polymere sind Polymethylmethacrylat, Co
polymere aus Acrylsäure und Methylmethacrylat sowie
Hydroxypropylmethylcellulosehexahydrophthalat.
Die Bindemittel des erfindungsgemäßen Materials, insbesondere
wenn als Bindemittel Gelatine eingesetzt wird,
werden mit geeigneten Härtern gehärtet, beispielsweise
mit Härtern des Epoxidtyps, des Ethylenimintyps, des
Acryloyltyps oder des Vinylsulfontyps. Ebenso eignen
sich Härter der Diazin-, Triazin- oder 1,2-Dihydrochinolin-Reihe.
Vorzugsweise werden die Bindemittel des erfindungsgemäßen
Materials mit Soforthärtern gehärtet.
Unter Soforthärtern werden Verbindungen verstanden, die
geeignete Bindemittel so vernetzen, daß unmittelbar nach
Beguß, spätestens nach 24 Stunden, vorzugsweise
spätestens nach 8 Stunden die Härtung so weit abge
schlossen ist, daß keine weitere durch die Vernetzungs
reaktion bedingte Änderung der Sensitometrie und der
Quellung des Schichtverbandes auftritt. Unter Quellung
wird die Differenz von Naßschichtdicke und Trocken
schichtdicke bei der wäßrigen Verarbeitung des Films
verstanden (Photogr. Sci. Eng. 8 (1964), 275; Photogr.
Sci. Eng. (1972), 449).
Bei diesen mit Gelatine sehr schnell reagierenden Här
tungsmitteln handelt es sich z. B. um Carbamoylpyri
diniumsalze, die mit freien Carboxylgruppen der Gelatine
zu reagieren vermögen, so daß letztere mit freien Amino
gruppen der Gelatine unter Ausbildung von Peptidbin
dungen und Vernetzung der Gelatine reagieren.
Geeignete Beispiele für Soforthärter sind z. B. Verbin
dungen der allgemeinen Formeln
worin
R₁ Alkyl, Aryl oder Aralkyl bedeutet,
R₂ die gleiche Bedeutung wie R₁ hat oder Alkylen, Arylen, Aralkylen oder Alkaralkylen bedeutet, wobei die zweite Bindung mit einer Gruppe der Formel
R₁ Alkyl, Aryl oder Aralkyl bedeutet,
R₂ die gleiche Bedeutung wie R₁ hat oder Alkylen, Arylen, Aralkylen oder Alkaralkylen bedeutet, wobei die zweite Bindung mit einer Gruppe der Formel
verknüpft ist, oder
R₁ und R₂ zusammen die zur Vervollständigung eines gegebenenfalls substituierten heterocyclischen Ringes, beispielsweise eines Piperidin-, Pipe razin- oder Morpholinringes erforderlichen Atome bedeuten, wobei der Ring z. B. durch C₁- C₃-Alkyl oder Halogen substituiert sein kann,
R₃ für Wasserstoff, Alkyl, Aryl, Alkoxy,
R₁ und R₂ zusammen die zur Vervollständigung eines gegebenenfalls substituierten heterocyclischen Ringes, beispielsweise eines Piperidin-, Pipe razin- oder Morpholinringes erforderlichen Atome bedeuten, wobei der Ring z. B. durch C₁- C₃-Alkyl oder Halogen substituiert sein kann,
R₃ für Wasserstoff, Alkyl, Aryl, Alkoxy,
oder ein Brückenglied oder eine direkte
Bindung an eine Polymerkette steht, wobei
R₄, R₆, R₇, R₉, R₁₄, R₁₅, R₁₇, R₁₈, und R₁₉ Wasserstoff oder C₁-C₄-Alkyl,
R₅ Wasserstoff, C₁-C₄-Alkyl oder NR₆R₇,
R₈ -COR₁₀
R₁₀ NR₁₁R₁₂
R₁₁ C₁-C₄-Alkyl oder Aryl, insbesondere Phenyl,
R₁₂ Wasserstoff, C₁-C₄-Alkyl oder Aryl, insbesondere Phenyl,
R₁₃ Wasserstoff, C₁-C₄-Alkyl oder Aryl, insbesondere Phenyl,
R₁₆ Wasserstoff, C₁-C₄-Alkyl, COR₁₈ oder CONHR₁₉,
m eine Zahl 1 bis 3,
n eine Zahl 0 bis 3,
p eine Zahl 2 bis 3 und
Y 0 oder NR₁₀ bedeuten oder
R₁₃ und R₁₄ gemeinsam die zur Vervollständigung eines gegebenenfalls substituierten hetero cyclischen Ringes, beispielsweise eines Piperidin-, Piperazin- oder Morpholinringes erforderlichen Atome darstellen, wobei der Ring z. B. durch C₁-C₃-Alkyl oder Halogen substituiert sein kann,
Z die zur Vervollständigung eines 5- oder 6- gliedrigen aromatischen heterocyclischen Ringes, gegebenenfalls mit anelliertem Ben zolring, erforderlichen C-Atome und
X⊖ ein Anion bedeuten, das entfällt, wenn bereits eine anionische Gruppe mit dem übrigen Molekül verknüpft ist;
R₄, R₆, R₇, R₉, R₁₄, R₁₅, R₁₇, R₁₈, und R₁₉ Wasserstoff oder C₁-C₄-Alkyl,
R₅ Wasserstoff, C₁-C₄-Alkyl oder NR₆R₇,
R₈ -COR₁₀
R₁₀ NR₁₁R₁₂
R₁₁ C₁-C₄-Alkyl oder Aryl, insbesondere Phenyl,
R₁₂ Wasserstoff, C₁-C₄-Alkyl oder Aryl, insbesondere Phenyl,
R₁₃ Wasserstoff, C₁-C₄-Alkyl oder Aryl, insbesondere Phenyl,
R₁₆ Wasserstoff, C₁-C₄-Alkyl, COR₁₈ oder CONHR₁₉,
m eine Zahl 1 bis 3,
n eine Zahl 0 bis 3,
p eine Zahl 2 bis 3 und
Y 0 oder NR₁₀ bedeuten oder
R₁₃ und R₁₄ gemeinsam die zur Vervollständigung eines gegebenenfalls substituierten hetero cyclischen Ringes, beispielsweise eines Piperidin-, Piperazin- oder Morpholinringes erforderlichen Atome darstellen, wobei der Ring z. B. durch C₁-C₃-Alkyl oder Halogen substituiert sein kann,
Z die zur Vervollständigung eines 5- oder 6- gliedrigen aromatischen heterocyclischen Ringes, gegebenenfalls mit anelliertem Ben zolring, erforderlichen C-Atome und
X⊖ ein Anion bedeuten, das entfällt, wenn bereits eine anionische Gruppe mit dem übrigen Molekül verknüpft ist;
worin
R₁, R₂, R₃ und X⊖ die für Formel (a) angegebene Bedeutung besitzen.
R₁, R₂, R₃ und X⊖ die für Formel (a) angegebene Bedeutung besitzen.
Die erfindungsgemäßen Color-Materialien werden nach den
dafür empfohlenen Prozessen in üblicher Weise ver
arbeitet.
Eine monodisperse Silberchloridemulsion von 0,8 µm
Korngröße wurde durch Doppeleinlauf einer AgNO₃- und
NaCl-Lösung, die Na₄IrCl₆ enthielt, hergestellt. Der Ir-
Gehalt betrug 0,05×10-6 Mol/Mol Ag. Die Emulsion wurde
in der üblichen Weise geflockt, gewaschen und mit Gela
tine redispergiert. Das Gewichtsverhältnis Gelatine-
Silber (als AgNO₃) betrug 0,5. Der Gehalt an AgCl betrug
1 Mol pro kg Emulsion.
Die Emulsion wurde anschließend in 4 gleiche Teile
geteilt und wie folgt zur optimalen Empfindlichkeit
gereift:
Teil 1 mit 20×10-6 Mol Thiosulfat/Mol Ag;
Teil 2 mit 20×10-6 Mol Thiosulfat und 2×10-6 Mol HAuCl₄ pro Mol Ag.
Teil 1 mit 20×10-6 Mol Thiosulfat/Mol Ag;
Teil 2 mit 20×10-6 Mol Thiosulfat und 2×10-6 Mol HAuCl₄ pro Mol Ag.
Nach Beendigung der Reifung wurden die Emulsionen mit
Blausensibilisator 1 (400×10-6 Mol/Mol Ag) für den
blauen Spektralbereich sensibilisiert und anschließend
mit Stabilisator 1 (243×10-6 Mol/Mol Ag) stabili
siert.
Teil 3 wurde in der gleichen Weise wie Teil 2 gereift
und sensibilisiert mit dem Unterschied, daß
vor der Zugabe der Verbindung 1 1 Mol-% KBr-
Lösung bezogen auf Gesamtsilber zugegeben
wurde.
Teil 4 wurde wie Teil 2 hergestellt mit dem Unterschied,
daß nach der Stabilisierung noch 1 Mol-%
KBr-Lösung bezogen auf Gesamtsilber zuge
geben wurde.
Durch gleichzeitigen pAg-gesteuerten Einlauf einer NaCl-
und einer AgNO₃-Lösung zu einer auf eine Temperatur von
63°C gebrachten 2,1 gew.%igen Gelatinelösung wurde
innerhalb von 15 Minuten eine Silberchloridemulsion mit
einer mittleren Teilchengröße von 0,25 µm hergestellt.
Anschließend wurden die Kristalle dieser Ausgangsemul
sion durch weitere Zugabe von KBr- und AgNO₃-Lösung bei
pAg 6,0 auf den doppelten Durchmesser vergrößert. An
schließend wurde durch pAg-gesteuerten Doppeleinlauf von
KCl- und AgNO₃-Lösung eine AgCl-Hülle auf die vorliegenden
Kristalle aufgefällt. Der mittlere Teilchendurch
messer der erhaltenen Kristalle betrug 0,80 µm. 15% der
Kristalle lagen außerhalb eines Bereiches, von
0,80 ± (0,1·0,80 µm), d. h. die erhaltene Emulsion war
homodispers. Der Gesamtgehalt an Bromid betrug 10 mol-%.
Die Kristalle enthielten im Inneren einen AgCl-Kern
(47% des Kristallvolumens), um diesen Kern herum eine
AgClBr-Schicht (6% des Kristallvolumens) und eine AgCl-
Hülle (47% des Kristallvolumens).
Die Emulsion wurde in der üblichen Weise geflockt, ge
waschen und mit Gelatine redispergiert. Das Gewichtsver
hältnis Gelatine zu Silber (als AgNO₃) betrug 0,5. Der
Gehalt an Ag-Halogenid betrug 1 mol pro kg Emulsion.
Die Emulsion wurde anschließend in Anwesenheit von
290×10-6 Mol des Sensibilisators 1 und 75×10-6 Mol
des nachfolgend beschriebenen Sensibilisators 22 mit
2,9×10-6 Mol der Verbindung Na₃ [Au(S₂O₃)₂]·2 H₂O
bis zur optimalen Empfindlichkeit chemisch gereift. Alle
Mol-Angaben beziehen sich auf 1 Mol Ag.
Die Emulsion wurde dann in 4 Teile geteilt und wie folgt
behandelt:
Teil 5 wurde mit Stabilisator 1 (243×10-6 Mol/Mol Ag) stabilisiert;
Teil 6 wurde wie Teil 5 stabilisiert, anschließend wurden 0,5 mol-% einer KBr-Lösung bezogen auf Gesamtsilber zugesetzt;
Teil 7 wurde wie Teil 5 stabilisiert, anschließend wurden 0,5 mol-% einer KBr-Lösung und 0,1 Mol-% einer KJ-Lösung bezogen auf Gesamtsilber zugesetzt;
Teil 8 wurde mit 0,5 Mol-% einer KBr-Lösung bezogen auf Gesamtsilber versetzt und anschließend gemäß Teil 5 stabilisiert.
Teil 5 wurde mit Stabilisator 1 (243×10-6 Mol/Mol Ag) stabilisiert;
Teil 6 wurde wie Teil 5 stabilisiert, anschließend wurden 0,5 mol-% einer KBr-Lösung bezogen auf Gesamtsilber zugesetzt;
Teil 7 wurde wie Teil 5 stabilisiert, anschließend wurden 0,5 mol-% einer KBr-Lösung und 0,1 Mol-% einer KJ-Lösung bezogen auf Gesamtsilber zugesetzt;
Teil 8 wurde mit 0,5 Mol-% einer KBr-Lösung bezogen auf Gesamtsilber versetzt und anschließend gemäß Teil 5 stabilisiert.
Die Emulsionen Teil 1-4 aus Beispiel 1 und die Emul
sionen Teil 5-8 aus Beispiel 2 wurden auf einen Schicht
träger aus beidseitig mit Polyethylen beschichteten
Papier vergossen. Darauf wurde eine Gelatineschicht,
die 5 Gew.-% des Härtungsmittels
enthielt, gegossen. Der Silberauftrag betrug 0,65 g
AgNO₃/m². Der Auftrag der Härtungsschicht 1 g
Gelatine/m².
Die Schichten wurden getrocknet, bildmäßig belichtet und
in dem Ektacolor RA4-Kurzprozeß mit Ektacolor Ra-4-Chemi
kalien verarbeitet.
Die Ergebnisse sind in den Tabelle 1 und 2
festgehalten.
In Beispiel 1 wird gezeigt, daß die Empfindlichkeit
durch Zugabe von Au zur chemischen Reifung erhöht wird.
Der Schleier steigt hierbei sowohl frisch, vor allem
auch nach Heizschranklagerung (3 Tage 54°C) deutlich
an.
Eine enorme Empfindlichkeitssteigerung der blausensi
bilisierten Chlorsilberemulsion wird durch die Zugabe
von KBr erreicht. Zur Erzielung optimaler Ergebnisse ist
es von entscheidener Bedeutung in welcher Reihenfolge
das Kaliumbromid zugegeben wird. Nur die Zugabe nach dem
Stabilisator sichert einen niedrigen Schleier und eine
steile Gradation.
In Beispiel 2 wird gezeigt, daß Chlorbromsilberemul
sionen, die das Bromid im Inneren des Kristalls enthal
ten ohne nachträgliche Zugabe eines von Chlorid ver
schiedenen Halogenids eine sehr niedrige Empfindlichkeit
besitzen. Auch hier sind optimale Ergebnisse nur zu er
reichen, wenn Bromid bzw. Bromid und Jodid nach dem
Stabilisator zugegeben werden.
Gamma 1 ist dabei die Steigung der Geraden zwischen
Dichte 0,2 und 0,8 über Schleier; Gamma 2 die Steigerung
der Geraden zwischen Dichte 0,8 und 1,6 über Schleier
im D/logIt-Diagramm.
Blausensibilisator 22
Claims (12)
1. Farbfotografisches Aufzeichnungsmaterial mit einem
Schichtträger und mindestens einer für blaues Licht
empfindlichen Silberhalogenidemulsionsschicht, da
durch gekennzeichnet, daß das Silberhalogenid der
blauempfindlichen Silberhalogenidemulsionsschicht
mit einem Blausensibilisator vom I-Band-Typ sensi
bilisiert ist und aus 95 bis 99,98 Mol-% Silber
chlorid besteht.
2. Farbfotografisches Aufzeichnungsmaterial nach An
spruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Silber
halogenid der blauempfindlichen Silberhalogenid
emulsionsschicht aus 0,02 bis 5 Mol-% aus einem von
Chlorid verschiedenen Halogenid, aus einem Pseudo
halogenid oder aus beliebigen Mischungen von von
Chlorid verschiedenen Halogeniden und von Pseudo
halogeniden besteht.
3. Farbfotografisches Aufzeichnungsmaterial nach An
spruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Silber
halogenid der blauempfindlichen Silberhalogenid
emulsionsschicht aus 0,02 bis 5 Mol-% Bromid, Iodid
oder Rhodanid oder beliebigen Mischungen von
Bromid, Iodid und Rhodanid besteht.
4. Farbfotografisches Aufzeichnungsmaterial nach An
spruch 1 mit mindestens einer blau-, mindestens
einer grün- und mindestens einer rotempfindlichen
Silberhalogenidemulsionsschicht.
5. Farbfotografisches Material nach Anspruch 1, da
durch gekennzeichnet, daß der Schichtträger opak
ist.
6. Farbfotografisches Material nach Anspruch 1, da
durch gekennzeichnet, daß die mindestens eine blau
empfindliche Schicht dem Schichtträger näher ange
ordnet ist als irgend eine andere lichtempfindliche
Schicht.
7. Farbfotografisches Material nach Anspruch 5, da
durch gekennzeichnet, daß der opake Schichtträger
ein beidseitig mit Polyethylen beschichtetes Papier
ist.
8. Farbfotografisches Material nach Anspruch 1, da
durch gekennzeichnet, daß die lichtempfindliche
Silberhalogenidemulsion der blauempfindlichen
Silberhalogenidemulsionsschicht nach einem Ver
fahren erhältlich ist, bei dem nach der Fällung des
Silberhalogenids mit wenigstens 98 Mol-% Chlorid
und gegebenenfalls der physikalischen Reifung die
Emulsion einer Schwefel-, Gold- oder kombinierten
Schwefel/Gold-Reifung unterworfen, durch Zusatz
eines Stabilisators stabilisiert und anschließend
mit 0,02 bis 5 Mol-% eines von Chlorid verschie
denen Halogenids oder eines Pseudohalogenids um
gesetzt wird, wobei sich die Molprozentangaben auf
die Gesamtmenge von Halogenid und Pseudohalogenid
beziehen.
9. Verfahren zur Herstellung einer Silberhalogenid
emulsion mit mindestens 95 Mol-% Chlorid und 0,02
bis 5 Mol-% eines anderen Halogenids oder eines
Pseudohalogenids oder einer Mischung aus Pseudoha
logeniden und anderen Halogeniden, dadurch gekenn
zeichnet, daß nach der Fällung eines Silberhalo
genids mit wenigstens 98 Mol-% Chlorid und gege
benenfalls nach der physikalischen Reifung die
Emulsion einer Schwefel-, Gold- oder kombinierten
Schwefel/Gold-Reifung unterworfen, die Emulsion
durch Zusatz eines Stabilisators stabilisiert und
anschließend mit 0,02 bis 5 Mol-% eines von Chlorid
verschiedenen Halogenids oder eines Pseudohalo
genids umgesetzt wird, wobei sich die Molprozentan
gaben auf die Gesamtmenge von Halogenid und Pseudo
halogenid beziehen.
10. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß als Pseudohalogenide und von Chlorid verschie
dene Halogenide Bromid, Iodid und Rhodanid einge
setzt werden.
11. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Schwefelreifung Thiosulfate oder Thioharn
stoffe eingesetzt werden.
12. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Mittel der Schwefelreifung in einer Menge
von 10-4 bis 10-6 Mol pro Mol Silberhalogenid ein
gesetzt werden.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873744004 DE3744004A1 (de) | 1987-12-24 | 1987-12-24 | Farbfotografisches aufzeichnungsmaterial und verfahren zur herstellung einer fotografischen silberhalogenidemulsion |
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