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DE3739022C2 - Schloß - Google Patents

Schloß

Info

Publication number
DE3739022C2
DE3739022C2 DE19873739022 DE3739022A DE3739022C2 DE 3739022 C2 DE3739022 C2 DE 3739022C2 DE 19873739022 DE19873739022 DE 19873739022 DE 3739022 A DE3739022 A DE 3739022A DE 3739022 C2 DE3739022 C2 DE 3739022C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bolt
lock
trap
housing
lock bolt
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE19873739022
Other languages
English (en)
Other versions
DE3739022A1 (de
Inventor
Herbert Moeslinger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GRUNDMANN ROHRBACHER SCHLOSSER
Original Assignee
GRUNDMANN ROHRBACHER SCHLOSSER
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GRUNDMANN ROHRBACHER SCHLOSSER filed Critical GRUNDMANN ROHRBACHER SCHLOSSER
Publication of DE3739022A1 publication Critical patent/DE3739022A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3739022C2 publication Critical patent/DE3739022C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B59/00Locks with latches separate from the lock-bolts or with a plurality of latches or lock-bolts

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)
  • Connection Of Plates (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Schloß mit aus dessen Gehäuse ausschiebbarem Schloßriegel und einer im ausge­ schobenen Zustand mittels einer Blockiereinrichtung blockier­ baren Falle, bei dem die Blockiereinrichtung von dem Schloßrie­ gel gesteuert ist und im ausgeschobenen Zustand des Schloßrie­ gels die Falle blockiert.
Ein solches Schloß ist z.B. durch die AT-PS 382 920 bekanntgeworden. Bei diesem bekannten Schloß ist die Blockiereinrichtung durch einen an der Falle gelenkig befestigten zweiseitigen Hebel gebildet, dessen einer Arm mittels einer Feder gegen die Blockierstellung vorgespannt ist, in der das eine Ende beim Einschieben der Falle an einem gehäusefesten Anschlag zur Anlage bringbar ist. An dem zweiten Arm dieses zweiseitigen Hebels ist eine in einer vertikalen Führung verschiebbare Stange zur Anlage bringbar, die mit einem Ende auf dem Schloßriegel aufliegt, der eine Führungsfläche aufweist, die sich in einem Bereich absenkt, der bei in Sperrstellung befindlichem Schloßriegel im Bereich der Stange befindet. Dies bedingt, daß die Stange bei eingescho­ benem Riegel den an der Falle angeordneten zweiarmigen Hebel entgegen der Kraft der Feder in dessen die Falle freigebenden Stellung drückt. In dieser Stellung kann auch das eine abgewin­ kelte Ende des zweiseitigen Hebels in Eingriff mit dem Tür­ drücker bzw. einer von diesem durchsetzten Nuß gelangen. Ist der Schloßriegel dagegen ausgeschoben, so wird der zweiseitige Hebel von der Feder in seine Blockierstellung gedrückt, wobei die Mitnahme der Falle durch den Türdrücker nicht mehr möglich ist.
Der Nachteil dieser Lösung besteht in dem Umstand, daß der zweiseitige Hebel aus Platzgründen praktisch nur aus Blech gebogen werden kann und daher keine besondere Festigkeit aufweist. Außerdem ist die den Hebel gegen seine Blockierlage vorspannende Feder ein Schwachpunkt, da diese, insbesondere wenn der Schloßriegel nur selten ausgeschoben wird, ständig maximal belastet ist und entsprechend ermüdet. Aufgrund der nur schwachen Dimensionierung des die Blockiereinrichtung bil­ denden zweiseitigen Hebels, weist die blockierte Falle nur eine geringe Eindrückfestigkeit auf und kann daher nur wenig zu einer Erhöhung der Einbruchshemmung beitragen, da eben die stirnseitige Belastbarkeit der blockierten Falle nur gering ist. Weiters ist es bei Betätigung des Drückers bei in Sperr­ lage befindlichem Schloßriegel nicht ohne weiters erkennbar, daß sich dieser in Sperrstellung befindet.
Ziel der Erfindung ist es diese Nachteile zu vermei­ den und ein Schloß der eingangs erwähnten Art vorzuschlagen, daß sich durch ein hohes Maß an Einbruchssicherheit auszeich­ net.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die Blockiereinrichtung durch einen in einer gehäusefesten Führung verschiebbaren Schubriegel gebildet ist, der über eine gelenkig mit diesem und dem Schloßriegel verbundene Lasche mit dem letz­ teren verbunden ist und der bei ausgeschobenem Schloßriegel in den Bewegungsweg einer dem Schubriegel zugekehrten Schulter der Falle eingeschoben ist.
Durch diese Maßnahmen kommt es zu einer direkten Blockierung der Falle, sobald der Schloßriegel ausgeschoben wird. Dabei ist es sehr leicht möglich, den Schubriegel, sowie den diese abstützende Führung sehr kräftig auszubilden, wodurch eine entsprechend hohe stirnseitige Belastung der blockierten Falle erreichbar ist. Dadurch wird aber auch die Einbruchs­ sicherheit wesentlich erhöht. So ist es auf einfache Weise möglich, bei blockierter Falle Gegendruckwerte für die Falle von mehr als 5000 N zu erreichen, so daß ein erfindungsgemäßes Schloß einer seitlichen Einbruchskraft von weit über 10 000 N standhalten kann, wobei für den Schloßriegel seitliche Ein­ bruchskräfte im üblichen Bereich von mindestens 5000 N angenom­ men werden können.
Durch die direkte Blockierung der Falle wird aber auch erreicht, daß der Türdrücker, der ja mit der Falle in Eingriff steht, ebenfalls bei ausgeschobenem Schloßriegel block­ iert wird, wodurch gleichzeitig eine eindeutige Anzeige für einen ausgeschobenen und daher in Sperrlage befindlichen Schloßriegel erhalten wird.
Eine sehr platzsparende Konstruktion ergibt sich, wenn die Führung des Schubriegels einen, vorzugsweise nahe der Falle angeordneten gehäusefesten Zapfen aufweist, an den der Schubriegel mit seiner von der Schulter der Falle abgekehrten Seite anlegbar ist. Dabei kann aber eine solche Führung bei entsprechend kräftiger Ausbildung des Zapfens relativ große Kräfte aufnehmen. Die zweite Seite der Führung kann dabei z.B. durch die Innenseite des Stulpes des Gehäuses des Schlosses gebildet werden.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann vorge­ sehen sein, daß zur weiteren Führung des Schubriegels ein einen in dessen Bewegungsrichtung verlaufenden Durchbruch durchset­ zender gehäusefester Stift vorgesehen ist.
Damit wird eine weitere Abstützung des Schubriegels zur Aufnahme der von der Falle auf diesen einwirkenden Kräfte erhalten.
Die Erfindung wird nun an Hand der Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigen
Fig. 1 und 2 Schnitte durch ein erfin­ dungsgemäßes Schloß in der Offen- und Sperrstellung.
Das Schloß weist in üblicher Weise einen die Gehäuse­ hälften 1 verbindenden Stulp 2 auf, der von der Falle 3 und dem Schloßriegel 4 durchsetzt ist. Die Falle 3 und der Schloßriegel 4, weisen in üblicher Weise mit Durchbrechungen 5, 6 verse­ hene Ansätze 7, 8 auf, wobei die Durchbrechungen 5, 6 von gehäusefesten Führungsstiften 9, 10 durchsetzt sind. An dem Ansatz 7 der Falle liegt ein Mitnehmer 11 einer vom Türdrücker durchsetzten Nuß 12 an, der die Falle 3 entgegen der Kraft der Fallenfeder 13 zurückziehen kann.
Der Schloßriegel 4 bzw. dessen Ansatz 8, der Ausneh­ mungen aufweist, in die ein nicht dargestellter Sperrzylinder eingreift, ist weiters gelenkig mit einer Lasche 14 verbunden, die ihrerseits gelenkig mit einem Schubriegel 15 verbunden ist, wobei die beiden Gelenksachsen parallel verlaufen.
Der Schubriegel 15 weist einen Durchbruch 16 auf, der von einem gehäusefesten Führungsstift 17 durchsetzt ist.
Zur weiteren Führung und Abstützung des Schubrie­ gels 14 ist ein weiterer gehäusefester Führungsstift 18 vorge­ sehen.
Wie aus Fig. 2 zu ersehen ist, schiebt der Schloßriegel 4 beim Ausschieben aus dem Gehäuse 1 über die Lasche 14 den Schubriegel 15 nach oben, wo er in den Bewegungsweg der Schulter 20 der Falle 3 eindringt und diese in der ausgeschobe­ nen Ruhestellung blockiert. Dabei wird der Schubriegel 15 durch den Führungszapfen 18 abgestützt, wodurch die Falle 3 eine hohe Eindrückfestigkeit bei stirnseitiger Belastung erhält.
Da die Falle 3 bei ausgeschobenem Schloßriegel 4 durch den Schubriegel 15 blockiert ist, kann auch der Türdrücker nicht mehr verdreht werden, da der Mitnehmer 11 der Nuß 12 an der Falle 3 bzw. deren Ansatz 7 anliegt und daher ebenfalls nicht (in der Zeichnung) nach rechts bewegt werden kann. Dies stellt ein eindeutiges Zeichen für einen in Sperrstellung be­ findlichen Schloßriegel 4 dar.
Der Schubriegel 15 kann zweckmäßigerweise aus dem gleichen Material wie der Stulp 2 hergestellt werden, wodurch sich die Lagerhaltung vereinfacht und eine entsprechend hohe Festigkeit des Schubriegels sichergestellt wird. Die Lasche 14 kann, da auf diese bei stirnseitiger Belastung der Falle prak­ tisch kaum Kräfte einwirken, z.B. aus dem für die Gehäusehälf­ ten 1 vorgesehenen Material hergestellt werden.

Claims (3)

1. Schloß mit aus dessen Gehäuse ausschiebbarem Schloßriegel und einer im ausgeschobenen Zustand mittels einer Block­ iereinrichtung blockierbaren Falle, bei dem die Blockier­ einrichtung von dem Schloßriegel gesteuert ist und im ausgeschobenen Zustand des Schloßriegels die Falle blok­ kiert, dadurch gekennzeichnet, daß die Blockiereinrichtung durch einen in einer gehäusefesten Führung verschiebbaren Schubriegel (15) gebildet ist, der über eine gelenkig mit diesem und dem Schloßriegel (4) verbundene Lasche (14) mit dem letzteren verbunden ist und der bei ausgeschobenem Schloßriegel (4) in den Bewegungsweg einer dem Schub­ riegel (15) zugekehrten Schulter (20) der Falle (3) einge­ schoben ist.
2. Schloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung des Schubriegels (15) einen, vorzugsweise nahe der Falle (3) angeordneten gehäusefesten Zapfen (18) aufweist, an den der Schubriegel (15) mit seiner von der Schulter (20) der Falle (3) abgekehrten Seite anlegbar ist.
3. Schloß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur weiteren Führung des Schubriegels (15) ein einen in dessen Bewegungsrichtung verlaufenden Durchbruch (16) durchsetzender gehäusefester Stift (17) vorgesehen ist.
DE19873739022 1986-12-19 1987-11-17 Schloß Expired - Fee Related DE3739022C2 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
AT339586A AT386039B (de) 1986-12-19 1986-12-19 Schloss

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Publication Number Publication Date
DE3739022A1 DE3739022A1 (de) 1988-06-30
DE3739022C2 true DE3739022C2 (de) 1996-03-07

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DE19873739022 Expired - Fee Related DE3739022C2 (de) 1986-12-19 1987-11-17 Schloß

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DE (1) DE3739022C2 (de)

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Also Published As

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ATA339586A (de) 1987-11-15
AT386039B (de) 1988-06-27
DE3739022A1 (de) 1988-06-30

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