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DE3736739C2 - - Google Patents

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DE3736739C2
DE3736739C2 DE19873736739 DE3736739A DE3736739C2 DE 3736739 C2 DE3736739 C2 DE 3736739C2 DE 19873736739 DE19873736739 DE 19873736739 DE 3736739 A DE3736739 A DE 3736739A DE 3736739 C2 DE3736739 C2 DE 3736739C2
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DE
Germany
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carrier plate
roller
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guide track
carrier
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DE19873736739
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DE3736739A1 (de
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Werner 6730 Neustadt De Harreus
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HARREUS, WERNER, 67435 NEUSTADT, DE
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Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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    • B32LAYERED PRODUCTS
    • B32BLAYERED PRODUCTS, i.e. PRODUCTS BUILT-UP OF STRATA OF FLAT OR NON-FLAT, e.g. CELLULAR OR HONEYCOMB, FORM
    • B32B43/00Operations specially adapted for layered products and not otherwise provided for, e.g. repairing; Apparatus therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C63/00Lining or sheathing, i.e. applying preformed layers or sheathings of plastics; Apparatus therefor
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Aufbringen von nachformbaren, dekorativen Schichtstoffplatten auf Trägerplatten mit flächenhaft verbreiterten Kanten durch Befestigung der jeweiligen Schichtstoffplatte in ebener Form auf einer ebenen Fläche der Trägerplatte und durch Erwärmung, Biegung und Anpressung der für die Auflage auf der oder den flächenhaft verbreiterten Kanten und den daran angrenzenden Seitenflächen der Trägerplatte bestimmte Bereiche an die Kanten und Seitenflächen mittels stationärer Walzen.
Eine Vorrichtung der vorstehend beschriebenen Gattung ist bereits bekannt (US-PS 40 65 333). Bei der bekannten Vorrichtung werden nach der Befestigung der jeweiligen Schichtstoffplatte auf der Trägerplatte, die die Oberseite der Trägerplatte seitlich überragenden Ränder der Schichtstoffplatte in gleichmäßigen Abständen geschlitzt. Danach werden die Ränder nacheinander Walzen zugeführt. Ein erstes Walzenpaar drückt den Rand an abgeschrägte Kanten der Trägerplatte. Ein zweites Walzenpaar drückt danach den noch übrigen Rand der Schichtstoffplatte an die Schmalseiten der Trägerplatte. Der Rand überragt danach mit seinem Ende noch die Unterseite der Trägerplatte. Die überstehenden Teile des Rands werden mittels rotierender Bürsten entfernt. Die Bürsten rotieren um Achsen parallel zur Transportrichtung der Schichtstoffplatte. Auf die verschiebbar gelagerten Halter der Bürsten wirken Federn ein, unter deren Einfluß die Bürsten gegen die überstehenden Ränder der Schichtstoffplatten gedrückt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs beschriebenen Gattung derart weiterzuentwickeln, daß die Walzen einfach und schnell auf Schichtstoffplatten mit verschiedenen Abmessungen und auf verschieden große Wölbungen von konvexen Kanten eingestellt werden können und die Schichtstoffplatten verwerfungsfrei an die Trägerplatte andrücken.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die temperaturbeständig und elastisch ausgebildeten Walzen je in einem gegen eine Federvorspannung senkrecht zur Walzendrehachse verschiebbaren Halter drehbar gelagert sind, der mit einem Winkelstück verbunden ist, das vertikal und horizontal in verschiedenen Stellungen einstellbar und befestigbar ist und daß für konvexe Kanten mit beiderseits der Kante sich erstreckenden planen Trägerplattenzonen mindestens je eine Walze, die mit einem zylindrischen Abschnitt auf dem an die Kante angrenzenden, mit dem planen Abschnitt der Trägerplatte verbundenen Bereich der Schichtstoffplatte aufliegt und die einen konkaven Abschnitt zum Umbiegen aufweist, und eine weitere Walze vorgesehen sind, die mit einer nach innen gekrümmten Zone auf der konvexen Rundung der Kante abrollt.
Mit den Walzen werden die Schichtstoffplatten ohne Einschnitte schnell und ohne Erhebungen, Falten oder Verwerfungen auf die konvexen Kanten und die angrenzenden Zonen der Trägerplatte aufgebracht.
Bei größeren Ausdehnungen der an die Kanten anschließenden Trägerplattenflächen ist es zweckmäßig, nach dem Umbiegen und Befestigen der Schichtstoffplatte an die ebenen Trägerplattenflächen mittels einer zylindrischen Walze anzudrücken.
Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Ansprüchen 2 bis 6 beschrieben.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines in einer Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher beschrieben.
Es zeigen
Fig. 1 eine Vorrichtung zum Aufbringen von nachformbaren dks-Platten in Seitenansicht,
Fig. 2 einen Schnitt längs der Linien I-I der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung,
Fig. 3 einen Schnitt längs der Linien II-II der in Fig. 1 dargestell­ ten Vorrichtung,
Fig. 4 einen Schnitt längs der Linien III-III der in Fig. 1 darge­ stellten Vorrichtung,
Fig. 5 einen Schnitt längs der Linien IV-IV der in Fig. 1 dargestell­ ten Vorrichtung.
Eine Vorrichtung zum Aufbringen von nachformbaren, dekorativen Schicht­ stoffplatten enthält ein Gerüst aus senkrecht auf einem Maschinenfunda­ ment 1 befestigten Trägern 2, deren obere Enden mit einer Schlittenfüh­ rung 3 verbunden sind, die Längs- und Querträger 4, 5 enthält. Die Träger 2, die Längs- und Querträger 4, 5 und das Maschinenfundament 1 bilden einen Maschinenkörper. Auf der Schlittenführung 3 sind Schlitten 6 verschiebbar, die über einen Anlauf auf der Zufuhrseite von Hand bis zu der Schlittenführung 3 bewegt werden. Unterhalb der Schlittenführung 3 ist ein Antriebsmechanismus mit einer endlosen, umlaufenden Kette 8 vorgesehen, die auf ihrer Oberseite im wesentlichen parallel zur Schlit­ tenführung 3 verläuft. Der Schlitten 6, der in Fig. 1 dargestellt ist, weist mindestens zwei Zapfen 9 auf, die von der Kette 8 erfaßt werden. Die Kette 8 überträgt eine Antriebskraft über die Zapfen 9 auf den Schlitten 6. Der Schlitten 6 ist als Transportmittel für Trägerplatten 10 von dks-Platten bestimmt. In Fig. 1 ist eine Trägerplatte 10 auf einem Schlitten 6 dargestellt, der sich noch im Anlauf 7 befindet. Je nach der Länge der Trägerplatte 10 kann der Schlitten 6 für den Trans­ port erweitert werden. Die Trägerplatten 10 werden auf den Schlitten 6 aufgelegt. Durch den Einsatz eines größenverstellbaren Schlittens für eine Trägerplatte können in der Vorrichtung auf einfache Weise unter­ schiedlich lange Trägerplatten verarbeitet werden. In der Vorrichtung können auch unterschiedlich breite Trägerplatten verarbeitet werden. Dies wird durch den Aufbau des Transportmechanismus erreicht. An einer Längsseite des jeweiligen Schlittens 6 befinden sich im Abstand vonein­ ander Walzen 11, die auf der Unterseite des Schlittens 6 drehbar gela­ gert sind. Die Walzen 11 rollen auf den einen Längsträger 4 ab. Der andere Längsträger 4 hat vorzugsweise im Abstand voneinander angeordnete Rollen 12, auf denen der Schlitten 6 abrollt. Ein nicht näher darge­ stellter einfacher Führungsmechanismus sorgt dafür, daß der Schlitten 6 mit der Trägerplatte 10 in Längsrichtung zwangsgeführt wird. Die Ober­ seite 13 der Schlitten 6 ist als Auflagefläche für plane Platten ausge­ bildet. An der Längskante 14 ist die Auflagefläche L-förmig abgewinkelt. Die abgewinkelte Längskante 14 bildet den Anschlag für die an einer Längskante 15 L-förmig abgewinkelten Trägerplatten 10, die eine konvexe Rundung 16 an der Längskante 15 hat. Durch die abgewinkelte Längskante der Trägerplatte 10 ergibt sich eine Längsleiste 17, die an ihrer Längs­ kante eine konvexe Rundung 18 hat. Die Rundung 18 erstreckt sich z.B. über einen Kreisbogen von 90°. Die Trägerplatten 10 können unterschied­ liche Breiten haben. Durch das Anliegen an der Längskante 14 sind unter­ schiedlich breite Trägerplatten 10 in der Vorrichtung auf einer Seite in ihrer Stellung fixiert, während die andere Seite über die Längsträger 4 hinausragen kann.
Die Oberseite der Trägerplatte 10 und die Außenseite der Längsseite 17 werden mit einer dekorativen Schichtstoffplatte 19 bedeckt. Diese dks- Platte schmiegt sich auch an die Rundungen 16, 18 an.
In der in Fig. 1 bis 5 dargestellten Vorrichtung werden die dks-Platten 19 so geformt, daß sie sich an die Rundungen 17, 18 anschmiegen und mit der Trägerplatte 10 im Bereich der Rundungen 16, 18 und der Längsleiste fest verbinden.
Die Vorrichtung läßt sich in vier Abschnitte A, B, C und D gliedern, in denen jeweils verschiedene Bearbeitungsvorgänge stattfinden. Im Ab­ schnitt A ist als Heizvorrichtung ein Infrarotstrahler 20 vorgesehen, der sich im Bereich der Längskante 15 ein Stück in Längsrichtung der Vorrichtung erstreckt. Der Infrarotstrahler 20 heizt einen Bereich der dks-Platte 19 auf. Dieser Bereich kann durch die einstellbare Heizlei­ stung des Infrarotstrahlers 20 und den Abstand zwischen dks-Platte 19 und Infrarotstrahler 20 an die Größe der Rundung 16, d.h. die zu verfor­ mende Größe, angepaßt werden. Der Infrarotstrahler 20 ist an einen hori­ zontalen Querträger 21 aufgehängt, der in seiner Achsrichtung, verstell­ bar mit vertikalen Pfosten 22, 23, verbunden ist. Weiterhin ist der Querträger 21 an den Pfosten 22, 23 in seiner vertikalen Lage einstell­ bar angeordnet. Die Position des Infrarotstrahlers 20 kann deshalb auf Trägerplatten 10 und dks-Platten 19 mit verschiedenen Breiten und Stär­ ken eingestellt werden.
Im Abschnitt A wird der an die Rundung 16 anzupassende Bereich der dks- Platte auf die Verformungstemperatur erhitzt. Eine erste zylindrische Walze 24 aus einem elastischen Material, vorzugsweise aus Gummi, die in einem Halter 25 drehbar gelagert ist, befindet sich im Abschnitt B. Der Halter 25 weist einen der Walze 24 abgewandten Schaft 34 auf, der von der Feder 26 umgeben ist. In einem Winkel 27 ist der Schaft 34 entgegen der Kraft der Feder 26 axial verschiebbar gelagert. Der Winkel 27 ist an einem Querträger 28 in axialer Richtung einstellbar befestigt. Der Quer­ träger 28 ist mit vertikalen Pfosten 29 in der Höhe einstellbar verbun­ den. Die Walze 24 wird unter der Kraft der Feder 26 im Abschnitt B gegen die dks-Platte 19 seitlich neben dem erhitzten Bereich gegen die Träger­ platte 10 gedrückt.
Im Abschnitt B sind mehrere Walzen zum Andrücken des erhitzten Bereichs der dks-Platte 19 an die Rundung 16 vorhanden. In der Zeichnung sind fünf Walzen 24, 30, 31, 32, 33 dargestellt. Während die Walze 24 mit ihrer Drehachse parallel zur oberen Ebene der Trägerplatte 10 einge­ stellt ist, ist die ebenfalls zylindrische Walze 30 mit ihrer Drehachse schräg zur oberen Ebene der Trägerplatte 10 angeordnet. Die Walze 30 besteht aus dem gleichen Material wie die Walze 24 und ist in einem gleich ausgebildeten Halter 35 drehbar gelagert, der - ebenso wie der Halter 34 - am einen Ende eines Schafts 36 befestigt ist, der von einer Feder 37 umgeben und in einem Winkelstück 38 axial verschiebbar gelagert ist. Die Feder 37 stützt sich am Halter 35 und am Winkelstück 38 ab. Das Winkelstück 38 ist in einem horizontalen Querträger 39 in horizontaler Richtung einstellbar befestigt. Der Querträger 39 ist mit zwei vertika­ len Pfosten 40 in vertikaler Richtung einstellbar verbunden. Die Walze 30 erfaßt den Rand der dks-Platte 19 und biegt diesen nach unten. Hinter der Walze 30 befindet sich - Transportrichtung der Trägerplatten 10 gesehen - die dritte Walze 31, die einen zylindrischen Abschnitt und einen an den Radius der Rundung 16 angepaßten Abschnitt aufweist. Die Abschnitte sind nicht näher bezeichnet. Der zylindrische Abschnitt wird gegen die obere Seite der dks-Platte 19 gedrückt, während der andere Abschnitt gegen die dks-Platte 19 im Bereich der Rundung 16 angedrückt wird. Die Walze 31 besteht aus dem gleichen Material wie die Walzen 24, 30 und ist in einem gleich ausgebildeten Halter 41 drehbar gelagert, der mit einem Schaft 42 in einem Winkelstück 43 in axialer Richtung gegen die Kraft einer Feder 44 verschiebbar gehalten ist, die sich am Halter 41 und am Winkelstück 43 abstützt. Das Winkelstück 43 ist in einem nicht näher bezeichneten Querträger und in vertikalen Pfosten in waagrechter und senkrechter Richtung einstellbar gehalten.
Die - in Transportrichtung der Trägerplatte 10 gesehen - hinter der Walze 31 angeordnete, zusätzliche Walze 32 hat eine an die Rundung 16 angepaßte Aussparung und ist ebenso wie die Walzen 24, 30, 31 aus einem elastischen Material hergestellt. Die Walze 32 ist in einem Halter 45 drehbar gelagert, der an einem Ende eines Schafts 46 befestigt ist und der in einem Winkelstück 47 axial verschiebbar gehalten wird. Eine Feder 48 stützt sich am Halter 45 und am Winkelstück 47 ab. Der Halter 45 ist gegenüber der Längskante 15 unter einem Winkel von 45° geneigt. Daher übt der Halter 45 gleichmäßig Druck auf die dks-Platte 19 im Bereich der Rundung 16 aus. Das Winkelstück 47, dessen den Schaft 46 tragendes Ende parallel zum Halter 45 verläuft, ist in eine vertikale Ebene umgebogen und an einen Pfosten 49 vertikal in auswählbaren Stellungen befestigbar. Das Winkelstück 47 weist vorzugsweise ein waagrechtes Langloch auf, so daß es auch in horizontaler Richtung in verschiedenen Stellungen am Pfosten 49 befestigt werden kann.
Die letzte Walze 33 im Abschnitt B ist aus dem gleichen Material wie die Walzen 24 und 30 bis 32 zylindrisch ausgebildet. Die Walze 33 ist in einem Halter 50 um eine zur Ebene der Längsleiste 17 parallele Achse drehbar gelagert. Der Halter 50 ist über einen Schaft 51 unter der Vor­ spannung einer Feder 52 in einem Winkelstück 53 axial verschiebbar gela­ gert. Das Winkelstück 53 ist an Pfosten, die nicht näher bezeichnet sind, in waagrechter und senkrechter Richtung feststellbar befestigt.
Im Abschnitt B wird die dks-Platte 19 während des Durchlaufens von der Walze 24 gegen waagrechte Verschiebungen gesichert. Die Walze 30 erfaßt den seitlichen Bereich der dks-Platte 19 und biegt ihn so um, daß er an der Trägerplatte 10 anliegt. Danach wird der seitliche Bereich von der Walze 31 erfaßt, die ihn gegen die Rundung 16 andrückt und dabei formt. Schließlich fixiert die Walze 32 die dks-Platte 19 im Bereich der Run­ dung 16. Die Walze 33 drückt den an die Rundung 16 angrenzenden ebenen Teil der dks-Platte 19 gegen die Längsleiste 17.
Hinter der Walze 33 - in Transportrichtung der Trägerplatte 10 gesehen - befindet sich ein Auslauf, in dem sich die dks-Platte 19 abkühlt.
Im Abschnitt C ist ein zweiter Infrarotstrahler 53 an einem Querträger 54 horizontal einstellbar befestigt. Der Querträger 54 ist mit vertika­ len Pfosten 55, 56 in der Höhe einstellbar verbunden. Der Infrarotstrah­ ler 53 ist in der Höhe auf den Randbereich 57 der dks-Platte 19 ausge­ richtet. Dieser Randbereich befindet sich nach dem Durchlaufen des Ab­ schnitts B in einer vertikalen Ebene. Der Infrarotstrahler 53 erhitzt den Randbereich 57 auf die Verformungstemperatur.
Im Abschnitt D wird der Randbereich 57 geformt und fest mit der Rundung 18 verbunden. Der Abschnitt D weist vorzugsweise, ebenso wie der Ab­ schnitt B, fünf Walzen auf, von denen in der Fig. 1 nur drei dargestellt sind. Eine in Fig. 5 dargestellte Walze 33a entspricht in ihrer Anord­ nung der Walze 33, d.h. sie drückt mit einem zylindrischen Walzenkörper den ebenen Teil des Randbereichs gegen die Längsleiste 17. Eine andere Walze 58 hat eine konkave Aussparung, die an die Rundung 18 angepaßt ist. Die Walze 58 ist in einem Halter 59 drehbar gelagert. Der Halter 59 ist mit einem Ende eines Schafts 60 verbunden, der in einem Winkelstück 61 in axialer Richtung verschiebbar gehalten ist. Eine Feder 62 stützt sich am Halter 59 und am Winkelstück 61 ab. Die Drehachse der Walze verläuft parallel zur Tangente an die Mitte der Rundung 18. Das Win­ kelstück 61 ist in eine senkrechte Ebene umgebogen und an einem Pfosten 66 in waagrechter und senkrechter Richtung in einer gewünschten Lage einstellbar. An die Walze 58 schließen sich zwei weitere Walzen 63, 64 an, die in gleicher Weise wie die Walze 58 ausgebildet, gelagert und befestigt sind. Dem Abschnitt D ist ein Auslauf 65 nachgeschaltet.
Die dks-Platte 19 wird durch Kleben an der Trägerplatte 10 befestigt. Der Kleber wird vor der Bearbeitung in der Vorrichtung bereits auf die Trägerplatte 10 aufgebracht. Vorzugsweise werden der plane, obere Teil der Trägerplatte 10 und die dks-Platte 19 durch Druckausübung auf die plane, obere Fläche vor der Einführung in die Vorrichtung gemäß Fig. 1 bis 5 fest miteinander verbunden.
Die Kette 8 wird von einem Getriebemotor angetrieben, der in zwei Dreh­ richtungen einstellbar ist, so daß die Schlitten 6 vor- und rückwärts bewegt werden können.
Der Anlauf 7 und der Auslauf 65 sind lösbarer mit dem Maschinenkörper verbunden. Beim Transport ist An- und Auslauf 7, 65 vom Maschinenkörper getrennt. Der Maschinenkörper hat daher nur eine relativ geringe Länge.

Claims (6)

1. Vorrichtung zum Aufbringen von nachformbaren, dekorativen Schichtstoffplatten auf Trägerplatten mit flächenhaft verbreiterten Kanten durch Befestigung der jeweiligen Schichtstoffplatte in ebener Form auf einer ebenen Fläche der Trägerplatte und durch Erwärmung, Biegung und Anpressung der für die Auflage auf der oder flächenhaft verbreiterten Kanten und den daran angrenzenden Seitenflächen der Trägerplatte bestimmte Bereiche an die Kanten und Seitenflächen mittels stationärer Walzen, dadurch gekennzeichnet, daß die temperaturbeständig und elastisch ausgebildeten Walzen (24, 30, 31, 32, 33, 33a, 59, 63, 64) je in einem gegen eine Federvorspannung senkrecht zur Walzendrehachse verschiebbaren Halter drehbar gelagert sind, der mit einem Winkelstück (27, 38, 43, 47, 50, 59) verbunden ist, das vertikal und horizontal in verschiedenen Stellungen einstellbar und befestigbar ist und daß für konvexe Kanten (16) mit beiderseits der Kante (16) sich erstreckenden planen Trägerplattenzonen mindestens je eine Walze (31), die mit einem zylindrischen Abschnitt auf dem an die Kante angrenzenden, mit dem planen Abschnitt der Trägerplatte (10) verbundenen Bereich der Schichtstoffplatte (19) aufliegt und die einen konkaven Abschnitt zum Umbiegen aufweist, und eine weitere Walze (32) vorgesehen sind, die mit einer nach innen gekrümmten Zone auf der konvexen Rundung (16) der Kante abrollt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerplatten (10) auf mindestens einem Schlitten (6) befestigbar sind, der in einer Führungsbahn (3) verschiebbar ist, längs der die Walzen (24, 30, 31, 32, 33, 33a, 59, 63, 64) angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten (6) mindestens zwei Zapfen (9) aufweist, die in eine endlose, umlaufende Kette (8) beim Transport der Trägerplatte (10) längs der Führungsbahn (3) eingreifen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß vor der Führungsbahn (3) ein Anlauf (7) für die Bewegung und Bestückung des Schlittens (6) von Hand und hinter der Führungsbahn (3) ein Auslauf angeordnet sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Anlauf (7) und der Auslauf lösbar mit einem die Führungsbahn tragenden Maschinenkörper (3) verbunden sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten (6) über einen auf unterschiedliche Drehrichtungen einstellbaren Antrieb in Vor- und Rückwärtsrichtung längs der Führungsbahn (3) bewegbar ist.
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