DE3736129A1 - Schliesszylinder mit stiftzuhaltungen - Google Patents
Schliesszylinder mit stiftzuhaltungenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Schließzylinder mit Stiftzu
haltungen mit einem Zylindergehäuse, in dem ein im Quer
schnitt kreisrunder Kern mit Längsrippenprofil im Schlüssel
kanal für einen Längsrippenprofilflachschlüssel mit
an der Schmalseite vorgesehenen variierbaren Einschnitten
drehbar gelagert ist und mit sich zur Kernachse quer
erstreckenden Stiftzuhaltungen, die jeweils in Reihen
angeordnet in Ebenen liegen, die gleichlaufend zur Mittel
achse des Längsrippenprofilflachschlüssels angeordnet
sind und die Kernstifte umfassen, denen passende Einschnitte
und Vertiefungen im Längsrippenprofilflachschlüssel
gegenüberliegen, wobei der Längsrippenprofilflachschlüssel
rücken an der Kernmantelfläche tangiert.
Ein Schließzylinder mit Stiftzuhaltungen gemäß der vorausge
setzten Gattung ist durch die DE-OS 20 03 059 vorbekannt.
Diese Bauart baut relativ raumaufwendig.
Ein weiterer Nachteil ist darin zu sehen, daß sich dieser
Schließzylinder relativ einfach von Unbefugten öffnen
läßt. Insbesondere sind keine Maßnahmen gegen das Hobbsche
Öffnungsverfahren erkennbar.
Durch die DE-PS 30 32 203 ist ein Schließzylinder mit
Wendeflachschlüssel ohne Einschnitte vorbekannt, der
ebenfalls relativ groß baut.
Durch die DE-OS 36 09 473 ist ein Schließzylinder vorbekannt,
der relativ aufwendig mit Stiften und Klinkengesperren
im Zylinderkern arbeitet. Dadurch ergibt sich ein Kern
von relativ großem Außendurchmesser, der in erster Linie
auf Hahn-Profile abgestellt ist.
Aus der DE-AS 12 60 340 ist ein Drehzylinderschloß mit
Hahn-Profil vorbekannt, bei welchem beidseitig des Schlüssel
kanals unter Schwerkraft verschiebbare Sperrglieder
vorgesehen sind, die in Aussparungen der Schlüsselschmal
seiten unter dem Einfluß der Schwerkraft einzutauchen
vermögen. Der Inhaber dieser DE-AS beschreibt in der
DE-OS 20 03 059 selbst (S. 2, letzter Abs.), daß die
Sperrstifte nur durch Schwerkraft das Bestreben haben,
in ihre tiefste Stellung im Stiftkanal zu rutschen.
Die schräge Anordnung der Stiftzylinderkanäle bringe
jedoch Nachteile mit sich. Diese Nachteile beruhten
darauf, daß Versatzkräfte zwischen den Sperrstiften
und dem Flachschlüssel auftreten könnten, die umso größer
seien, je spitzer der Winkel zwischen der Schlüssel
flachebene und den Sperrstiften sei. Diese Erscheinung
habe ihre Ursache darin, daß die in Richtung des Schlüssel
schlitzes zum Einschieben oder Herausziehen des Flach
schlüssels aufgewendete Kraft teilweise durch die Rand
flächen durch die seitlichen Einsenkungen und die daran
angepaßten Enden der Sperrstifte in eine Richtung umgelenkt
werde, die rechtwinklig zur Schlüsselschlitzebene liege.
Die so entstandene Kraftkomponente bewirke die Verschiebung
der Sperrstifte im Stiftkanal. Sie werde umso weniger
ausgenutzt, je größer der Winkel zwischen dieser Kraft
komponente und dem betreffenden Stiftkanal sei.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Stiftzy
linderschloß nach dem Gattungsbegriff des Patentanspruches
1 mit erhöhter Ausperrsicherheit (Grad der Erschwerung
eines Zylinderschlosses gewaltlos ohne Schlüssel und
ohne Kenntnis des Originalschlüssels mit geeigneten
Hilfsmitteln zu betätigen) bereitzustellen. Des weiteren
soll die Einbruchhemmung wesentlich heraufgesetzt werden.
Darunter wird der Grad der Erschwerung verstanden, ein
Stiftzylinderschloß zu überwinden. Außerdem soll auch
die Nachschließsicherheit erhöht werden, worunter der
Grad der Erschwerung verstanden wird, mit einem anderen
als dem dazu bestimmten Schlüssel zu schließen. Es sollen
außerdem die Schließvariationen erhöht werden, worunter
die Anzahl der verschiedenen Schließungen je Profil
verstanden wird. Darüberhinaus soll auch die Schlüssel
kopierbarkeit erschwert werden, worunter verstanden
wird, eine Schlüsselkopie ohne vorliegenden Original
schlüssel anzufertigen. Schließlich soll der Stufensprung
verbessert werden. Darunter wird die kleinste Längen
differenz verstanden, um welche sich die im Stiftzylinder
vorgesehenen Stufen der Stiftzuhaltung und der Schlüssel
einschnitte /-Senkungen voneinander unterscheiden. Diese
sollen so eingestellt werden, daß bei mehreren, im Zy
lindergehäuse in Reihen angeordnete Bohrungen mit abgefe
derten Gehäusestiften, der richtige Schlüssel bei einer
Kerndrehung nur in der Einsteckstellung auch wieder
abgezogen werden kann, oder aber wenn nicht mit dem
Original-Schlüssel hantiert wurde, der Zylinderkern
nach einer gelungenen Verdrehung von ca. 45 Grad oder
90 Grad oder 180 Grad oder 270 Grad oder 315 Grad wieder
verriegelt und anschließend der falsche Schlüssel nicht
mehr aus dem Schlüsselkanal herausgezogen werden kann.
Außerdem soll ein erfindungsgemäß angestrebter Schließzy
linder mit geringen Bauabmessungen ausführbar sein.
Ausgehend von einem Schließzylinder der vorausgesetzten
Art wird diese Aufgabe durch die Merkmale des Patent
anspruches 1 gelöst.
Dadurch, daß in einem gewissen Winkelabstand zu den
Kernstiften im Gehäuse Bohrungen über den Umfang des
Gehäuses gesehen angeordnet sind, in denen gegen die
Rückstellkraft von Zuhaltungsfedern als Druckfedern
längsverschieblich Gehäusestifte lagern die derart ange
ordnet sind, daß sie durch die betreffende Druckfeder
in Richtung auf die Oberfläche des Kernes belastet sind,
weist ein erfindungsgemäßes "Stiftzylinderschloß" zunächst
"Schikanen" auf, die von außen nicht erkennbar sind.
Nach einem unbefugten Öffnen der Verriegelung für den
Zylinderkern und nach einer gewissen Drehung rasten
diese formmäßig in die Bohrungen im Kern abgestimmten
Zylinderkernstiftbohrungen bzw. in die dem Schlüsselrücken
zugeordneten Sackbohrungen für Gehäusestifte im Zylinderkern
ein, so daß diese Verriegelungen erneut überwunden werden
müßten, um den Kern weiterdrehen zu können. Auf diese
Weise läßt sich z. B. ein erfindungsgemäßes Stiftzuhaltungs
schloß mit mehreren solcher zusätzlichen "Schikanen",
z. B. über den Umfang gesehen, drei oder mehr "Schikanen",
ausrüsten, die allesamt überwunden werden müßten, bevor
sich der Kern insgesamt um 360 Grad drehen läßt. Außerdem
lassen sich diese "Schikanen" auch in Achsrichtung vielfach
anordnen.
Hierbei wird das eigentliche Schloß, z. B. ein Schub
stangenschloß, erst einmal etwas geöffnet, aber noch
nicht entriegelt.
Des weiteren ist ein erfindungsgemäßes Stiftzuhaltungs
schloß mit mindestens zwei oder vielen Paaren sogenannter
Kernprofilstifte versehen, die in Bohrungen des Gehäuses,
ebenfalls gegen die Rückstellkraft von Druckfedern,
verschieblich angeordnet sind, die die Kernprofilstifte
ebenfalls in Richtung auf den Kern belasten. Die im
Gehäuse angeordneten Bohrungen fluchten bei gewissen
Winkelstellungen des Kerns mit in diesen angeordneten,
unter dem gleichen Winkel verlaufenden Bohrungen, wobei
sich die Längsachsen der Bohrungen für die Kernprofilstifte
auf der Kernlängslinie schneiden. Auf diese Weise ist
es möglich, im Querschnitt kreisrunde Kernstifte, Kern
profilstifte und auch Gehäusestifte zu verwenden. Durch
die in die Flachseiten des Profilschlüssels unter gewissen
Winkelstellungen angeordneten Vertiefungen die verschieden
tief ausgestaltet sein können, ist das Bohrbild relativ
kompliziert und die Schlüsselkopierbarkeit erschwert.
Damit ein erfindungsgemäßes Stiftzylinderschloß ordnungs
gemäß geöffnet werden kann, müssen somit mindestens
fünf Bedingen erfüllt sein:
- 1. Das Längsprofil des Schlüssels muß in den Schlüssel kanal einführbar sein.
- 2. Die Kernprofilstifte müssen mit den unter einem gewissen Winkel stehenden Einformungen bzw. Ver tiefungen im Schlüsselprofil korrespondieren, damit die Kernprofilstifte in den Schlüssel sozusagen seitlich eintauchen können.
- 3. Die Kernstifte müssen zu den Schlüsseleinschnitten passen, wobei die Kernstifte und die Schlüsselein schnitte einen so großen Hub erlauben, daß man auch Pilzstifte einsetzen kann.
- 4. Des weiteren muß der Schlüsselrücken den bzw. die dort vorgesehenen Gehäusestifte in ihre Entriegelungs stellung bringen.
- 5. Des weiteren muß die Schlüsselspitze beidseitig Einformwinkel und -tiefen aufweisen, die es ermög lichen, daß auch der tiefste Kernprofilstift aus seiner Sperrlage geschoben werden kann.
Wenn diese Bedingungen erfüllt sind, kann man also den
Schlüssel in den Schlüsselkanal einführen und den Zylinder
kern verdrehen. Nur dann liegt ein original zum Stiftzy
linderschloß passender Schlüssel vor. Weicht eine der voraus
gesetzten Bedingungen ab, handelt es sich nicht um einen
original zum Stiftzylinderschloß passenden Schlüssel.
Ein erfindungsgemäßer Schließzylinder mit Stiftzuhaltungen
baut im übrigen gegenüber dem Stand der Technik außerordent
lich kompakt, da der Außendurchmesser des Kerns nur etwa
8,5 mm bis 10 mm oder weniger oder weniger betragen kann,
wodurch eine vielfältige Anwendung eines erfindungsgemäßen
Schließzylinders auf alle möglichen Abmessungen und Schließzy
linderarten möglich ist.
Wenn ein Unbefugter ohne einen passenden Schlüssel die
Gehäusestifte über die Kernprofilstifte gegen die Rück
stellkraft der Zuhaltungsfedern bewegen wollte, müßte
er eigentlich ein Einbruchswerkzeug in Form eines Blech
streifens benutzen, welches unendlich dünn ist. Dieses
unendlich dünne Einbruchswerkzeug müßte in der Lage
sein, nicht nur den Konturen des parazentrischen Profils
zu folgen, sondern man müßte auch über dieses unendlich
dünne Einbruchswerkzeug Torsionskräfte übertragen können,
um eine Kernverdrehung zu erzeugen. Dies ist jedoch
praktisch unmöglich. In Normalstellung verriegeln die
Gehäusestifte den Kern gegenüber dem Gehäuse. Würde
man die sich überschneidenden Kernprofilstiftspitzen
um einen gewissen Betrag axial verschieben, dann würden
zwar die Gehäusestifte aus dem Verriegelungskontakt
gebracht werden, aber sobald die Gehäusestifte aus ihren
Verriegelungsstellungen bewegt worden sind, würde durch
die rückseitigen Enden der Kernprofilstifte eine erneute
Verriegelung des Kerns gegenüber dem Gehäuse eintreten
und damit ein Drehen des Kerns gegenüber dem Gehäuse
erneut unmöglich sein. Dies setzt voraus, daß bei den
parazentrisch zueinander angeordneten Kernprofilstiften
die Spitzen der Kernprofilstifte in geöffnetem
Zustand die orthogonal zur Längsachse des Kerns verlaufende
Profilachse berühren. Unter parazentrisch wird dabei
folgendes verstanden: Bei Schließzylindern, die durch
Schlüssel mit Einschnitten betätigt werden müssen Schlüssel
kanal und Schlüsselprofil so gestaltet sein, daß die
Profillinie die Profilachse von beiden Seiten mindestens
zweimal überlappt oder berührt (parazentrisches Schlüssel
profil), davon jedoch mindestens einmal im Abtastbereich
der Kernstifte, wobei beim erfindungsgemäßen Schloß
nicht nur der Bereich der Kernstifte, sondern auch der
Bereich der sich überlappenden Kernprofilstifte und
der Bereich des Schlüsselrückens verstanden wird.
In Patentanspruch 2 ist eine bevorzugte Ausführungsform
der Erfindung beschrieben. Bei dieser beträgt der Außendurch
messer des Kerns nur 10 mm.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform ist in Patent
anspruch 3 beschrieben, bei welcher der Außendurchmesser
des Gehäuses nur 23 mm ist.
Bei einem Stiftzylinderschloß mit ovalem Gehäuse oder
mit einem Gehäuse von rechteckförmiger Grundgestalt
mit an den Schmalseiten abgerundeter Ausbildung können
die Abmessungen 13×24 mm betragen, während auch in
diesem Falle der Außendurchmesser des Kerns z. B. nur
10 mm beträgt. Auch ein solches Schloß baut räumlich
außerordentlich kompakt. Die Erfindung (Aufgabe und
Lösung) läßt sich mit Vorteil auch bei einem Hahnprofil
zylinder anwenden.
Bei der Ausführungsform nach Patentanspruch 5 können
zylindrische Gehäusestifte und sogenannte Pilzstifte
gemischt angewendet werden.
Wird eine Ausführungsform nach Patentanspruch 6 verwendet,
so sind im Gehäuse auf diametral einander gegenüberliegenden
Seiten - paarweise - mehrere weitere Gehäusestifte angeordnet.
Bei der Ausführungsform nach Patentanspruch 7 schließen
die Längsachsen eines Paares von Kernprofilstiften jeweils
einen Winkel von 90 Grad miteinander ein, wobei die
durch den Schlüsselkanal mittig verlaufende Achse die
Winkelhalbierende zu den Längsmittenachsen der Bohrungen
der Kernprofilstifte darstellt.
Eine bevorzugte Ausführungsform ist in Patentanspruch 8
beschrieben. Bei dieser ist eine vollmechanische Fertigung
der Bohrungen für die Gehäusebohrungen gegeben. Dies
kann auf Automaten mit hoher Leistung erfolgen, wobei
jeweils zwei diametral gegenüberliegende Bohrungen in
einem Arbeitsgang durch die Bohrung des Zylinderkerns
gebohrt werden können. Eine Seite der für die Gehäusestifte be
stimmten Bohrungen wird als Sackbohrung gestaltet, während ande
re Bohrungen später verschlossen, beispielsweise vernietet werden.
Eine weitere, besondere vorteilhafte Ausführungsform ist in
Patentanspruch 9 beschrieben. Bei dieser können alle Bohrungen
zunächst hergestellt, anschließend die dafür bestimmten Boh
rungen vernietet und das Gehäuse überschliffen und anschließend
veredelt werden, während erst danach die Montage der Gehäuse
stifte und Federn durch die Kernbohrung von innen erfolgt.
Von außen ist an einem solchermaßen gefertigten Stiftzylinder
schloß die Vielzahl der Bohrungen nicht mehr zu erkennen.
Außerdem ist keine Hülse wie beim Stand der Technik erforderlich,
die das Gehäuse umgeben müßte, um die Montage durchzuführen,
um die Zuhaltungsfedern usw. zusammenzuhalten.
In der Zeichnung ist die Erfindung - teils schematisch -
an mehreren Ausführungsbeispielen veranschaulicht. Es zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt durch ein Stiftzylinderschloß
gemäß der Erfindung, wobei links von der vertikalen
Mittellinie die tiefste Stelle von Kern- und
Pilzstiften dargestellt ist, und zwar ohne Schlüssel
im Schlüsselkanal, während rechts von dieser Mittel
linie die höchste Stelle der Pilz- und Kernstifte,
also durch den Schlüssel angehoben, veranschau
licht wurde, wobei der Schlüssel voll dargestellt
worden ist, ohne Rücksichtnahme auf die sich in
Verriegelung oder außer Verriegelung befindlichen
Gehäuse-, Kern- und Kernprofilstifte;
Fig 2 ein Stiftzylinderschloß mit einem Gehäuse,
das an den Schmalseiten eines Rechtecks durch
Kreisbogen - ovalartig - abgerundet ausge
bildet ist, wobei der Schlüssel voll dargestellt
worden ist, ohne Rücksichtnahme auf die sich
in Verriegelung oder außer Verriegelung be
findlichen Gehäuse-, Kern- und Kernprofilstifte;
Fig. 3 einen Querschnitt durch den aus den Fig.
1 und 2 ersichtlichen Zylinderkern, in größerem
Maßstab;
Fig. 4 eine ausschnittsweise Darstellung aus einem
Stiftzylinderschloß gemäß der Erfindung mit
in den Schlüsselkanal eingeführtem Schlüssel
und einem Pilzstift;
Fig. 5 eine Darstellung entsprechend Fig. 4 allerdings
mit vier Pilzstiften;
Fig. 6 ein Stiftzylinderschloß nach einer "gedanklich"
um 180 Grad vorgenommenen Drehung des Kerns
im Gehäuse ohne Schlüssel;
Fig. 7 das aus Fig. 5 ersichtliche Schloß in verriegeltem
Zustand, also bei aus dem Schlüsselkanal
herausgezogenem Schlüssel;
Fig. 8 einen Querschnitt durch ein Stiftzylinderschloß
entsprechend Fig. 1 bei einer weiteren Ausfüh
rungsform der Erfindung, wobei der Schlüssel voll
dargestellt worden ist, ohne Rücksichtnahme auf
die sich in Verriegelung oder außer Verriegelung
befindlichen Gehäuse- Kern- und Kernprofilstifte;
Fig. 9 einen Teillängsschnitt durch ein Stiftzylinderschloß
gemäß der Erfindung mit nur einem Pilzstift;
Fig. 10 eine weitere Ausführungsform, ebenfalls im Längs
schnitt mit vier Pilzstiften und einem Zylinderstift;
Fig. 11 bis 16 verschiedene Querschnitte durch einen Schlüssel
und
Fig. 17 eine Teilseitenansicht zu einem Schlüssel.
Fig. 18 einen Querschnitt durch einen Hahnprofilzylinder,
wobei der Schlüssel voll dargestellt worden
ist, ohne Rücksichtnahme auf die sich in Ver
riegelung oder außer Verriegelung befindlichen
Gehäuse-, Kern- und Kernprofilstifte.
Mit dem Bezugszeichen 1 ist ein Gehäuse bezeichnet, das im
Querschnitt an sich beliebig sein kann, aber bei den Ausfüh
rungsformen nach den Fig. 1 sowie 4 bis 10 an seiner Außen
mantelfläche 2 zylindrisch ist, während das Gehäuse 1 bei der
Ausführungsform nach Fig. 2 im Querschnitt an seiner Außen
mantelfläche 2, und zwar an seinen Schmalseiten, nach Kreisbögen
abgerundet ist und dadurch eine Art flachovale Gestaltung auf
weist. Vorliegend handelt es sich um eine rechteckförmige
Querschnittsform, die an den Schmalseiten durch Kreisbögen
abgerundet ist.
In dem Gehäuse 1 ist bei allen Ausführungsformen ein
an seiner Außenmantelfläche 3 zylindrischer Kern 4 von
nur z. B. 10 mm Außendurchmesser drehbar gelagert. Das
Gehäuse 1 und der Kern 4 können aus dem gleichen, oder
aber aus unterschiedlichen Materialien, beispielsweise
beide aus Messing oder beide aus Stahl, bestehen.
In dem Gehäuse 1 sind mit parallelen Längsachsen 5,
6, 7, 8 und 8 a bei den dargestellten Ausführungsformen
jeweils fünf Bohrungen 9, 10, 11, 12 und 13 als Sackboh
rungen zueinander angeordnet, die mit ihren Längsachsen
in der gleichen Querschnittsebene, mithin in Reihe hinter
einander liegen. Selbstverständlich kann die Anzahl
der Bohrungen 9 bis 13 größer oder kleiner als in der
Zeichnung dargestellt sein. In jeder der Bohrungen 9
bis 13 ist je eine Zuhaltungsfeder als Druckfeder 14,
15, 16, 17, 18 angeordnet, die sich einerseits im Tiefsten
der zugeordneten Bohrung 9 bis 13 und andererseits gegen
einen in der betreffenden Bohrung angeordneten Gehäusestift
19, 20, 21, 22 und 23 abstützt. Die Gehäusestifte 19
bis 23 sind leichtgängig in den zugeordneten Bohrungen
9 bis 13 längsverschieblich angeordnet und an ihren
Stirnseiten konisch oder angefast verlaufend ausgebildet.
Der Gehäusestift 21 ist in Fig. 4 als Pilzstift ausgebildet,
während die anderen Gehäusestifte 19, 20, 22 und 23
zylindrisch sind. Bei der Ausführungsform nach Fig.
5 sind die Gehäusestifte 19, 20, 22 und 23 als Pilzstifte
ausgebildet, während nur der Gehäusestift 21 ein zylindrischer
Gehäusestift ist. Selbstverständlich können auch nur
zylindrische Gehäusestifte oder nur Pilzstifte oder
eine größere oder kleinere Anzahl von Pilzstiften oder
zylindrischen Stiften als Gehäusestifte bei im Rahmen
des Erfindungsgedankens (Aufgabe und Lösung) liegenden
Ausführungsformen zur Anwendung gelangen.
Koaxial zu den Gehäusestiften 19 bis 23 ist je ein Kernstift
24, 25, 26, 27 oder 28 angeordnet, die als Zylinderstifte
mit an ihrer einem Schlüsselkanal 29 für einen Profilflach
schlüssel 30 zugekehrten Endabschnitt konisch oder ballig
verlaufend angefast sind.
Je ein Paar Stifte, bestehend aus einem Gehäusestift
und einem Kernstift, z. B. dem Gehäusestift 23 und dem
Kernstift 28, weist beim koaxialen Aufeinanderliegen
eine bestimmte Länge, die als "Stiftpaarlänge" L bezeichnet
ist, auf. Die Stiftpaarlängen L der anderen Paare von
Gehäuse- und Kernstiften sollen gleich der Stiftpaarlänge
L des Gehäusestiftes 23 und des Kernstiftes 28 sein.
Deutlich erkennt man aus Fig. 4 die Einschnittstufen
31, 32, 33, 34 und 35 des Schlüssels 30, die mit den
konisch zulaufenden Endabschnitten der Kernstifte 24
bis 28 derart zusammenwirken, daß die Oberkanten der
Kernstifte 24 bis 28 in der Trennebene, also in der
Ebene der Außenmantelfläche 3 des Kerns 4 abschließen,
wenn der Schlüssel 30 in den Schlüsselkanal 29 paßt.
In diesem Falle verschiebt der Schlüssel 30 die zueinan
dergehörigen Paare von Gehäusestiften 19 bis 23 und
zugeordneter Kernstifte 24 bis 28 auf die richtige mit
den Schlüsseleinschnitten korrespondierende Höhe gegen
die Rückstellkraft der Druckfedern 14 bis 18.
Auf diametral gegenüberliegender Seite zu den Gehäusestiften
19 bis 23 und den Kernstiften 24 bis 28 sind koaxial,
mithin gleichachsig in Bohrungen 36, 37, 38, 39 und
40 Gehäusestifte 41, 42, 43, 44 bzw. 45 längsverschieblich
gegen die Rückstellkraft von Federn 46, 47, 48, 49 und
50 angeordnet, die sich einenends gegen den betreffenden
Gehäusestift 41 bis 45 und anderenends gegen je eine
Niet 51, 52, 53, 54 bzw. 55 abstützen. Die Bohrungen
36 bis 40 sind somit ebenfalls in einer Ebene mit Abstand
sowie parallel mit ihren Längsachsen zueinander verlaufend
angeordnet. Die in den Bohrungen 36 bis 40 befindlichen
Gehäusestifte 41 bis 45 sind jeweils gleichlang und
an ihren Enden - wie aus Fig. 7 ersichtlich - konisch
zulaufend angefast oder ballig ausgebildet und greifen
bei abgezogenem Schlüssel in entsprechend zugeordnete
Kernbohrungen ein. In einer um 90 Grad zu der aus Fig.
4 ersichtlichen Ebene verlaufenden Ebene sind ebenfalls
mit Abstand sowie mit ihren Längsachsen jeweils parallel
zueinander verlaufend, paarweise diametral einander
gegenüberliegend koaxial zueinander angeordnete Bohrungen
vorgesehen, von denen in der aus Fig. 1 ersichtlichen
Querschnittsebene lediglich die Bohrungen 56 und 57
zu erkennen sind. Die Bohrung 56 ist durch einen Niet
58 bündig mit der äußeren Mantelfläche 2 verschlossen,
während die Bohrung 57 als Sackbohrung ausgebildet ist
und in Richtung auf den Kern 4 wie die Bohrung 56 ausmündet.
Statt mehrerer solcher Bohrungen 56 und 57, die jeweils
koaxial zueinander verlaufen und mit Abstand zueinander
angeordnet sind, wie beispielsweise die Bohrungen 36
bis 40, können auch weniger oder mehrere solcher Bohrungen
angeordnet sein, beispielsweise auch nur das aus Fig.
1 ersichtliche Bohrungspaar 56 und 57. Bei mehreren
Bohrungspaaren sind die Bohrungen jeder Seite parallel
zueinander und paarweise koaxial mit den Bohrungen der
diametral gegenüberliegenden Reihe angeordnet. In jeder
dieser Bohrungen 56 und 57 und ggf. weiterer Bohrungen
ist jeweils eine Druckfeder 59 bzw. 60 als Zuhaltungsfeder
angeordnet, wobei sich die Feder 59 einerseits gegen
den Niet 58 und andererseits gegen einen Gehäusestift
61 unter Vorspannung abstützt, während die Feder 60
sich einerseits im Tiefsten der Sackbohrung 57 und anderer
seits gegen ein Gehäusestift 62 abstützt und dadurch
die Gehäusestifte 61 bzw. 62 in Richtung auf den Kern
4 belasten, derart, daß sie mit ihren Kuppen an der
äußeren Mantelfläche 3 anliegen. Der Durchmesser der
Bohrungen 56 und 57 und aller möglicherweise weiteren
in der gleichen Ebene dahinterliegenden, parallel zueinander
verlaufenden Bohrungen mit Gehäusestiften ist gleichgroß
wie der Durchmesser der Bohrungen 9 bis 13 bzw. 36 bis
40, die untereinander ebenfalls gleiche Durchmesser
aufweisen.
Die durch die jeweiligen Bohrungspaare 56 und 57 verlaufende
Längsmittenachse ist mit 63 bezeichnet.
Unter einem Winkel a von z. B. 45 Grad sind bei den Ausführungs
formen nach Fig. 1 bis 7 und Fig. 18 beiderseits der
durch die Bohrungen 9 bis 13 bzw. 36 bis 40 verlaufenden
Achse, beispielsweise zur Längsachse 5 auf beiden Seiten
dieser Achse 5 oder der anderen Achsen, je eine oder
mehrere Bohrungen 64 bzw. 65 angeordnet, deren Längsachsen
66 bzw. 67 mithin
einen Winkel von 90 Grad zueinander bilden und sich
auf der Kernlängsachse 68 schneiden. In den Bohrungen
64 und 65 und möglicherweise weiterer, in der jeweils
gleichen Querschnittsebene parallel und mit Abstand
zu jeder der Bohrungen 64 bzw. 65 liegenden weiteren,
nicht dargestellten Bohrungen ist jeweils ein Kernpro
filstift längsverschieblich angeordnet, wobei in Fig.
1 lediglich die beiden Kernprofilstifte 69, 70 angeordnet
sind. Die Bohrungen 64, 65 und die weiteren, nicht darge
stellten Bohrungen sind jeweils durch bündig mit der
Außenmantelfläche 2 des Gehäuses 1 abschließende hohlge
bohrte Niete 71 bzw. 72 verschlossen, gegen die sich
je eine Druckfeder 73 und 74 einerends abstützt und
mit ihrem anderen Ende gegen den zugeordneten Gehäusestift
96 bzw. 97 auf die Kernprofilstifte 69 bzw. 70 oder
gegen die anderen, nicht dargestellten Kernprofilstifte,
einwirkt.
Bei den aus den Fig. 1 bis 7 ersichtlichen Ausführungsformen
sind auf jeder Seite zwei solcher Bohrungen mit Kern
profilstiften vorgesehen, so daß sich insgesamt vier
Paare von Kernprofilstiften ergeben. Es können auch
mehrere Paare, z. B. auf jeder Seite vier Kernprofilstifte
vorgesehen sein, so daß sich acht Paare ergeben.
Der Schlüssel 30 weist koaxial zu den Bohrungen 64 und
65 und koaxial zu den weiteren, nicht dargestellten
Bohrungen auf jeder Seite Vertiefungen bzw. Einformungen
in Form von Sackbohrungen auf, von denen in Fig. 4 lediglich
die Einformungen 75, 76 und 77 und die Durchdringskurven
dargestellt sind, in die die Enden der Kernprofilstifte
69, 70 und folgende einzutauchen vermögen, wenn es sich
um den zu dem Stiftzylinderschloß passenden Schlüssel
30 handelt (Fig. 11 bis 17).
Die Ausführung ist in Fig. 2 prinzipiell die gleiche,
so daß für Teile gleicher Funktion die gleichen Bezugs
zeichen verwendet wurden bis auf den Unterschied, daß
die Gehäusestifte in Bohrungen 78 bzw. 79 angeordnet
sind, deren Längsmittenachse 80 bzw. 81 unter einem
spitzen Winkel zu der zentrisch durch das Gehäuse 1
und den Kern 4 verlaufenden Achse 82 angeordnet ist,
die gleichzeitig mit einer durch die Bohrungen für Ge
häusestifte und Kernstifte verlaufenden Achse, beispiels
weise 82, jeweils einen spitzen Winkel β einschließen.
Die Bohrungen 78 und 79 sind nach außen hin durch Niete
83 bzw. 84 verschlossen. In den Bohrungen 78 und 79
und möglicherweise weiterer, parallel und mit Abstand
zu diesen Bohrungen 78, 79 sowie in jeweils der gleichen
Ebene dahinter verlaufenden Bohrungen sind jeweils im
unteren Bohrungsabschnitt Druckfedern wie die Federn
73 und 74 der Fig. 1 angeordnet, die sich an ihrem einen
Ende gegen den zugeordneten hohlgebohrten Gehäusestift
und mit ihrem anderen Ende gegen die Wandung des Sackloches
abstützen. Die Längsachsen eines Paares von Kernprofil
stiften schneiden sich wiederum auf der Achse 82 des
Kerns, was auch für die Längsachsen 80 bzw. 81 gilt.
Dadurch können bei allen Ausführungeformen stets im
Querschnitt zylindrische Gehäusestifte bzw. Kernprofilstifte
verwendet werden.
Während bei dem aus Fig. 1 ersichtlichen Stiftzylinderschloß
links von der vertikalen Mittellinie 5 die tiefste Stelle
der Kern- und Pilzstifte dargestellt ist, und zwar ohne
in den Schlüsselkanal 29 eingeschobenem Schlüssel 30,
ist rechts von dieser Mittellinie 5 die höchste Stelle
der Pilz- und Kernstifte, durch den Schlüssel 30 angehoben,
veranschaulicht.
Die Ausführungsformen nach den Figuren werden z. B.
für Behältnisse die Wertsachen enthalten können, verwendet.
Links von der Mittellinie 82 (Fig. 2) ist das Schloß
verriegelt, während rechts davon die Darstellung der
Teile veranschaulicht ist, wenn ein Schlüssel 30 sich
sozusagen während des Einschubvorganges im Schlüsselkanal
29 befindet. Es handelt sich somit um eine Art "Moment
aufnahme", wenn der Schlüssel 30 mit seinem höchsten
Punkt einen bestimmten Pilz- und/oder Kernstift und
Gehäusestift nach oben verschoben hat. Die Teile bewegen
sich nach Passieren des höchsten Punktes durch den Schlüssel
30 dann in ihre zu den Schlüsseleinschnittstufen 31
bis 35 passenden Ausgangslagen unter dem Einfluß der
Zuhaltungsfedern 14 bis 18 zurück.
Deutlich erkennt man im übrigen aus Fig. 3, daß sich
die Längsmittenachsen aller Bohrungen, also die Bohrungen
für die Kernstifte und die beiden unter 45 Grad zueinander
stehenden Kernprofilstifte auf der Längsachse des Kerns
scheinbar im Punkt 68 schneiden.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 5 ist ein Schlüssel
30 in den Schlüsselkanal 29 eingeführt worden. Man erkennt
durch Vergleich mit Fig. 4, daß es sich um eine andere
Permutation handelt, so daß man in Fig. 5 vier Pilzstifte
19, 20, 22 und 23 und bei Fig. 4 nur einen Pilzstift 21
integrieren kann. Pilzstifte werden nur dann eingebaut,
wenn das Verhältnis Stiftlänge zur Hubmöglichkeit im Gehäuse
1 und Schlüsseleinschnittiefen eine Stiftlänge ergibt, die
die Herstellung einer Nute im Gehäusestift und ein Verkanten
des Gehäusestiftes in der Bohrung ermöglicht.
Aus Fig. 7 ist zu ersehen, daß das Stiftzylinderschloß
bei aus dem Schließkanal 29 herausgezogenem Schlüssel
30 verriegelt ist. Selbstverständlich werden in dieser
Position die Kernstifte 24 bis 28 und die Gehäusestifte
19 bis 23 durch die Zuhaltungsfeder 14 bis 18 maximal
nach unten (in der Zeichnungsebene gesehen) verschoben
und greifen in die zugeordneten Bohrungen ein. Dasselbe
geschieht von unten her mit den Gehäusestiften 41 bis
45. Man erkennt aus Fig. 6, daß man, wenn man die Kernpo
sition gemäß Fig. 7 gedanklich um 180 Grad ohne Schlüssel
30 verdrehen würde, die Stiftpaarlängen L sich in L 1
verändern, weil ein kurzer Gehäusestift durch einen
langen ersetzt wird und umgekehrt. Die Stiftpaarlänge
L ist so bemessen, daß der Hub der Stifte, um in die
Trennebene zu gelangen nicht mehr möglich ist, wodurch
eine weitere Kerndrehung verhindert wird. Es wäre dann
selbst ein passender Schlüssel bei um 180 Grad gedrehter
Kernstellung nicht mehr in den Schlüsselkanal 29 einschiebbar.
In Fig. 6 ist der Kern 4 um 180 Grad ohne einen Schlüssel
30, also sozusagen in "Gedanken", gedreht worden. Man
erkennt hieraus, daß beispielsweise der Kernstift 28,
der zu dem Gehäusestift 23 gehört, bei einer solchen
Drehung von 180 Grad auf einen Kernstift 45 trifft,
der eine andere Stiftpaarlänge L ergibt als in Fig.
1. Die Stiftpaarlänge L hat sich hierbei in L 1 geändert.
Wenn jetzt in den Schlüsselkanal 29 der passende Schlüssel
30 eingesteckt werden würde, so müßte dieser in der
Lage sein, mit der höchsten Schlüsselschafthöhe den Hub
aller Kernstifte 24 bis 28 zu vollziehen. Dann könnten
aber einige Stiftpaare wegen der zu großen Stiftpaarlänge
den erforderlichen Hub nicht mehr ausführen, sondern
würden die zugehörigen Zuhaltungsfedern auf Block fahren,
d. h. der Schlüssel 30 ließe sich überhaupt nicht in
den Schlüsselkanal 30 einführen.
Wenn mittels eines nicht passenden Schlüssels 30 zufällig
Kernstifte und Gehäusestifte dennoch zu einer ungewollten
Öffnung verschoben werden sollten, so würde der Zylinderkern
nach einer gewissen Winkeldrehung durch die Gehäusestifte
verriegelt werden und der Schlüssel ließe sich nicht
mehr abziehen und der Kern wäre blockiert.
Es ist somit nicht mehr ohne weiteres möglich, die Kern
stifte 24 bis 28 zu verschieben, um danach den Kern
4 zu verdrehen. Nach einer gewissen Winkeldrehung des
Kerns 4 würden nämlich dann die Gehäusestifte 61, 62
oder andere Gehäusestifte oder Gehäusestiftpaare in
die zugeordneten Bohrungen einrasten und den Kern 4
erneut gegen eine Drehung sperren. Der Einbrecher müßte
dann erst erneut diese Gehäusestifte 61, 62 und andere
überwinden. Sollte er das abermals schaffen, würden
abermals Gehäusestifte wie in Fig. 1, unten, einrasten.
Das erfindungsgemäße Schloß wäre nach verschiedenen
Winkeldrehungen immer wieder erneut verrastet, wobei
der Einbrecher kaum die Möglichkeit hätte, zahlreiche
unter verschiedenen Winkeln angeordnete Gehäuse- und
Kernstifte bzw. Kernprofilstifte gleichzeitig gegen
die Rückstellkraft von Zuhaltungsfedern aus den Ver
riegelungsstellungen mit dem Kern 4 zu bringen.
In Fig. 6 sind insgesamt vier Bohrungen je Schlüssel
flachseite für Kernprofilstifte vorgesehen. Diese Bohrungen
für Kernprofilstifte ermöglichen ein seitliches zum
Schlüsselrücken gerichtetes "Wegtauchen" der Kernprofil
stifte 69, 70 und weiterer Kernprofilstifte. In Fig.
3 sind diese unter 45 Grad zur horizontalen Längsmittenachse
angeordnet. In Längsrichtung des Schlüssels 30 bzw.
des Schlüsselkanals 29 können - wie erwähnt - mehrere
einander diametral gegenüberliegende Paare von Kernprofil
stiften vorgesehen werden.
Wenn der Schlüssel 30 also in den Schlüsselkanal 29
eingeschoben wird, dann verschiebt er nicht nur die
Kernstifte 24 bis 28 und etwaige Pilzstifte und die
unteren Gehäusestifte gegen die Rückstellkraft der Zu
haltungsfedern im Gehäuse 1, sondern er drückt auch
seitlich sozusagen gegen die Stirnflächen der Kernprofilstifte
69, 70 und folgende und hierüber die zugehörigen Gehäusestifte
gegen die Rückstellkraft der Zuhaltungsfedern seitlich
und nach unten, d. h. in Richtung des Schlüsselkerns
weg, bis die Kernprofilstifte 69, 70 und folgende sozusagen
in den Schlüssel 30 seitlich einzutauchen vermögen und
die Zuordnung von Einschnitten und Einsenkungen im Schlüssel
mit den jeweiligen Kern- bzw. Kernprofilstiften übereinstimmt,
damit an allen Stellen des Kernumfanges die Trennebene
die genaue Kerndurchmesserlage erreicht. Erst wenn diese
Bedingungen allesamt erfüllt sind, läßt sich der Schlüssel
30 und damit der Kern 4 im Zylinder 1 drehen.
Die Anzahl der durch die Einschnitte 31 und 35 im Schlüssel
30 gegebenen Permutationen erhöht sich durch seitlich
angeordnete Kernprofilstifte 69, 70 und folgende um
ein erhebliches Maß, je Schlüsselprofil bzw. Kernprofil.
Die Fig. 8 unterscheidet sich von Fig. 1 dadurch, daß
bei dieser in der dargestellten Querschnittsebene auf
diametral einander gegenüberliegenden Seiten nicht nur
zwei der weiteren Gehäusestifte 61 und 62 sozusagen
als Schikanen angeordnet sind, sondern zwei weitere
Paare Gehäusestifte vorgesehen, die jeweils in Bohrungen
87 bzw. 88 geführt werden und gegen die Rückstellkraft
von lediglich durch strichpunktierte Linien angedeuteten
Zuhaltungsfedern gegen den Kern beaufschlagt sind. Selbst
verständlich können in axialer Längsrichtung des Kernes
4 und des Gehäuses 1 - nebeneinander - wie aus Fig.
8 ersichtlich, Gehäusestifte, Kernstifte, weitere Gehäuse
stifte als Schikanen und Kernprofilstifte, jeweils paarweise
und in gleichen Winkelabständen wie aus Fig. 8 ersichtlich,
angeordnet sein.
Die Fig. 9 und 10 lassen außerdem erkennen, daß der
Schlüssel 30 an seiner Vorderkante mit Einformungen
89 versehen ist. Auf der nicht sichtbaren Schlüsselseite
kann eine ebensolche Einformung vorgesehen sein. Die
Einformungen des Schlüssels drücken gegen die seitliche
Mantelflächen (ballig oder kegelig) der Kernprofilstifte
und drängen diese gegen die Rückstellkraft der Zuhaltungs
federn seitlich unter einem spitzen Winkel weg, bis
diese in die zugeordneten Vertiefungen des Schlüssels
einzutauchen vermögen und sich dann der Kern 4 drehen
läßt.
Außerdem erkennt man aus Fig. 9 auf der einen Seite
Einformungen 90 und 91, während in gestrichelten Linien,
also auf der anderen Seite eine Einformung 92 vorgesehen
ist.
Bei dem aus Fig. 10 ersichtlichen Schlüssel 30 sind
Einformungen 93 und 94 sichtbar, während eine Einformung
95 auf der anderen Schlüsselseite angeordnet und demgemäß
aus Fig. 10 unsichtbar ist. Es sind somit auch Ausführungs
formen denkbar, bei denen von den verschiedenen Schlüssel
seiten in unterschiedlichen Querschnittsebenen jeweils
nur ein Kernprofilstift vorgesehen ist.
Die aus Fig. 11 bis 16 ersichtlichen Figuren lassen erkennen,
daß die seitlichen Einformungen, z. B. 75, 76, 77, 90, 91, 92,
93, 94 und 95 in verschiedenen Höhenlagen und an unterschied
lichen Winkeln des Schlüssels angreifen können, so daß es für
einen Einbrecher praktisch unmöglich ist, ein solches Schloß
mit nicht passendem Schlüssel ohne Gewaltanwendung zu öffnen.
Aus Fig. 18 ist ein Hahnprofil zu erkennen. Für Teile
gleicher Funktion wurden die gleichen Bezugszeichen
verwendet. Die Funktion ist so wie die im Zusammenhang
mit den vorstehenden Ausführungsformen beschrieben.
Aus Fig. 3 ist deutlich ein sogenanntes, in der Beschreibungs
einleitung näher definiertes "parazentrisches" Profil zu
erkennen. Auf der inneren Seite überlappen sich die Spitzen
der Kernprofilstifte und erlauben dadurch die Sperrstellung
der Gehäusestifte, während auf der äußeren Seite sich die
Spitzen auf der orthogonal zur Längsachse des Kerns 4 stehenden
Profilachse 5 oder anderer Achsen in anderen Ebenen berühren.
In dieser Grundposition drücken die Kernprofilstifte die Ge
häusestifte so weit zurück, daß die Gehäusestifte den Kern 4
entriegeln und dieser gedreht werden kann. Würde man in dieser
Position z. B. zwischen die Spitzen der Kernprofilstifte mit
einem Einbruchswerkzeug eingreifen, so würden die Kernprofilstifte
weiter axial verschoben werden und dann in Sperrstellung
geschoben werden, also erneut den Kern 4 gegenüber dem
Gehäuse 1 verriegeln.
Die in der Zusammenfassung, in den Patentansprüchen
und in der Beschreibung beschriebenen und aus der Zeichnung
ersichtlichen Merkmale können sowohl einzeln als auch
in beliebigen Kombinationen für die Verwirklichung der
Erfindung wesentlich sein.
Bezugszeichenliste:
1 Gehäuse
2 Außenmantelfläche
3 Außenmantelfläche
4 Kern
5 Längsachse
6 Längsachse
7 Längsachse
8 Längsachse
8 a Längsachse
9 Bohrung
10 Bohrung
11 Bohrung
12 Bohrung
13 Bohrung
14 Druckfeder, Zuhaltungsfeder
15 Druckfeder, Zuhaltungsfeder
16 Druckfeder, Zuhaltungsfeder
17 Druckfeder, Zuhaltungsfeder
18 Druckfeder, Zuhaltungsfeder
19 Gehäusestift
20 Gehäusestift
21 Gehäusestift
22 Gehäusestift
23 Gehäusestift
24 Kernstift
25 Kernstift
26 Kernstift
27 Kernstift
28 Kernstift
29 Schlüsselkanal
30 Profilflachschlüssel
31 Einschnittstufe
32 Einschnittstufe
33 Einschnittstufe
34 Einschnittstufe
35 Einschnittstufe
36 Bohrung
37 Bohrung
38 Bohrung
39 Bohrung
40 Bohrung
41 Gehäusestift
42 Gehäusestift
43 Gehäusestift
44 Gehäusestift
45 Gehäusestift
46 Feder, Zuhaltungsfeder, Druckfeder
47 Feder, Zuhaltungsfeder, Druckfeder
48 Feder, Zuhaltungsfeder, Druckfeder
49 Feder, Zuhaltungsfeder, Druckfeder
50 Feder, Zuhaltungsfeder, Druckfeder
51 Niet
52 Niet
53 Niet
54 Niet
55 Niet
56 Bohrung
57 Bohrung
58 Niet
59 Feder, Zuhaltungsfeder, Druckfeder
60 Feder, Zuhaltungsfeder, Druckfeder
61 Gehäusestift
62 Gehäusestift
63 Längsmittenachse
64 Bohrung
65 Bohrung
66 Längsachse, Längsmittenachse
67 Längsachse, Längsmittenachse
68 Kernlängsachse
69 Kernprofilstift
70 Kernprofilstift
71 Niet
72 Niet
73 Druckfeder, Zuhaltungsfeder
74 Druckfeder, Zuhaltungsfeder
75 Einformung
76 Einformung
77 Einformung
78 Bohrung
79 Bohrung
80 Längsmittenachse
81 Längsmittenachse
82 Achse
83 Niet
84 Niet
85 Gehäusestift
86 Gehäusestift
87 Bohrungen
88 Bohrungen
89 Einformungen
90 Einformungen
91 Einformungen
92 Einformungen
93 Einformungen
94 Einformungen
95 Einformungen
96 Gehäusestift
97 Gehäusestift
L Stiftpaarlänge
L₁ Stiftpaarlänge
2 Außenmantelfläche
3 Außenmantelfläche
4 Kern
5 Längsachse
6 Längsachse
7 Längsachse
8 Längsachse
8 a Längsachse
9 Bohrung
10 Bohrung
11 Bohrung
12 Bohrung
13 Bohrung
14 Druckfeder, Zuhaltungsfeder
15 Druckfeder, Zuhaltungsfeder
16 Druckfeder, Zuhaltungsfeder
17 Druckfeder, Zuhaltungsfeder
18 Druckfeder, Zuhaltungsfeder
19 Gehäusestift
20 Gehäusestift
21 Gehäusestift
22 Gehäusestift
23 Gehäusestift
24 Kernstift
25 Kernstift
26 Kernstift
27 Kernstift
28 Kernstift
29 Schlüsselkanal
30 Profilflachschlüssel
31 Einschnittstufe
32 Einschnittstufe
33 Einschnittstufe
34 Einschnittstufe
35 Einschnittstufe
36 Bohrung
37 Bohrung
38 Bohrung
39 Bohrung
40 Bohrung
41 Gehäusestift
42 Gehäusestift
43 Gehäusestift
44 Gehäusestift
45 Gehäusestift
46 Feder, Zuhaltungsfeder, Druckfeder
47 Feder, Zuhaltungsfeder, Druckfeder
48 Feder, Zuhaltungsfeder, Druckfeder
49 Feder, Zuhaltungsfeder, Druckfeder
50 Feder, Zuhaltungsfeder, Druckfeder
51 Niet
52 Niet
53 Niet
54 Niet
55 Niet
56 Bohrung
57 Bohrung
58 Niet
59 Feder, Zuhaltungsfeder, Druckfeder
60 Feder, Zuhaltungsfeder, Druckfeder
61 Gehäusestift
62 Gehäusestift
63 Längsmittenachse
64 Bohrung
65 Bohrung
66 Längsachse, Längsmittenachse
67 Längsachse, Längsmittenachse
68 Kernlängsachse
69 Kernprofilstift
70 Kernprofilstift
71 Niet
72 Niet
73 Druckfeder, Zuhaltungsfeder
74 Druckfeder, Zuhaltungsfeder
75 Einformung
76 Einformung
77 Einformung
78 Bohrung
79 Bohrung
80 Längsmittenachse
81 Längsmittenachse
82 Achse
83 Niet
84 Niet
85 Gehäusestift
86 Gehäusestift
87 Bohrungen
88 Bohrungen
89 Einformungen
90 Einformungen
91 Einformungen
92 Einformungen
93 Einformungen
94 Einformungen
95 Einformungen
96 Gehäusestift
97 Gehäusestift
L Stiftpaarlänge
L₁ Stiftpaarlänge
Literaturverzeichnis
DE-OS 26 24 320
DE-OS 26 43 263
DE-OS 25 30 116
DE-OS 15 53 412
DE-OS 20 03 059
DE-OS 15 53 388
DE-OS 25 41 159
DE-OS 21 06 456
DE-OS 36 09 473
DE-PS 15 53 529
DE-PS 15 53 535
DE-PS 11 23 228
DE-PS 15 53 388
DE-PS 30 32 203
DE-PS 25 51 523
DE-AS 15 53 529
DE-AS 12 60 340
DE-GM 83 18 626.3
DE-GM 75 21 377
AT-PS 33 70 035
AT-PS 3 35 879
CH-PS 3 44 637
CH-PS 5 77 617
CH-PS 5 91 618
CH-PS 2 60 517
CH-PS 5 91 001
CH-PS 4 32 279
CH-GM 19 78 978
FR-PS 76 22 498
FR-PS 22 86 263
FR-PS 22 86 262
FR-PS 23 23 849
FR-PS 23 23 850
GB-PS 14 73 025
EP-PS 0 67 388
US-PS 40 27 509
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Deutsche Normen DK 683,33 : 0014 "Schließzylinder mit Stiftzuhaltungen für Türschlösser"
Instandhaltung und Werkstattausrüstung Betriebs-Management Service 3/1977
Winkhaus Messe-Magazin 01. 02. 1977 "Schließanlagen aus Münster in West-Europa erfolgreich"
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Winkhaus Messe-Magazin 01. 02. 1977 "Schließanlagen aus Münster in West-Europa erfolgreich"
Claims (9)
1. Schließzylinder mit Stiftzuhaltungen mit einem
Zylindergehäuse, in dem ein im Querschnitt kreisrunder
Kern mit Längsrippenprofil im Schlüsselkanal für
einen Längsrippenprofilflachschlüssel mit an der
Schmalseite vorgesehenen variierbaren Einschnitten
drehbar gelagert ist und mit sich zur Kernachse
quer erstreckenden Stiftzuhaltungen, die jeweils
in Reihen angeordnet in Ebenen liegen, die gleich
laufend zur Mittelachse des Längsrippenprofilflach
schlüssels angeordnet sind und die Kernstifte umfassen,
denen passende Einschnitte und Vertiefungen im
Längsrippenprofilflachschlüssel gegenüberliegen,
wobei der Längsrippenprofilflachschlüsselrücken
an der Kernmantelfläche tangiert, dadurch gekennzeichnet,
daß
- a) auf beiden Seiten der Längsrippenprofilschlüssel flachseiten versetzt zu den Schlüsseleinschnitten (31, 32, 33, 34, 35) je mindestens ein der jeweiligen variierbaren Schlüsselvertiefungen (75, 76, 77, 90, 91, 92, 93, 94, 95) zugeordneter Kernprofilstift (69, 70) gegen einen koaxial zu dem zugehörigen Kernprofilstift angeordneter Gehäusestift (96 bzw. 97) abgestützt ist, der durch eine Zuhaltungsfeder belastet ist, wobei die Kernprofilstifte (69, 70) unter einem spitzen Winkel (α) gegenüber den Schlüsseleinschnitten (31 bis 35) in sich möglichst geringfügig versetzt gegenüberliegende Vertiefungen (75, 76, 77, 90, 91, 92, 93, 94, 95) eintauchen, wobei der Schlüsselkanal und das Schlüsselprofil sowie mindestens ein Paar Kernprofilstifte (69, 70) so gestaltet bzw. angeordnet sind, daß die Längsrippenprofil linien und mindestens ein Paar Kernprofilstifte (69, 70) die orthogonal zur Längsachse des Kerns (4) verlaufende Profilachse (z. B. 5) von beiden Seiten mehrfach überlappen, mindestens aber die Profilachse des Kerns (4) berührt;
- b) daß vorzugsweise dem Schlüsselrücken des Längs rippenprofilflachschlüssels (30) ein oder mehrere gegen die Rückstellkraft je mindestens einer Zuhaltungsfeder belastete Gehäusestift zugeordnet ist, der bei abgezogenem Flachprofil schlüssel (30) in eine korrespondierende Sackboh rung des Kerns (4) eintaucht und durch den Profilflachschlüsselrücken in Entriegelungs stellung zurückdrängbar ist;
- c) daß vorzugsweise über den Umfang des Gehäuses (1) mit Winkelabstand zueinander auf vorzugsweise diametral gegenüberliegenden Seiten - paarweise - durch Zuhaltungsfedern beaufschlagte Gehäuse stifte (z. B. 61, 62) vorgesehen sind, die durch Zuhaltungsfedern in Richtung auf den Kern (4) beaufschlagt sind;
- d) und der Durchmesser der Bohrungen (9, 38, 56, 57) für die Gehäusestifte (z. B. 61, 62) dem Durchmesser der Bohrungen für die Kernstifte (z. B. 24 bis 28) entsprechen;
- e) und daß sich alle Längsachsen der Bohrungen für die Gehäusestifte, Kernstifte und Kern profilstifte auf der Kernlängsachse schneiden;
- f) und daß die Längsverschiebung der abgefederten Kernprofilstifte (69, 70) durch je eine Anschlag schulter begrenzt ist.
2. Schließzylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Außendurchmesser des Kerns (4) nicht mehr
als 10 mm beträgt.
3. Schließzylinder nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Außendurchmesser des Gehäuses
(1) 23 mm beträgt.
4. Schließzylinder nach Anspruch 1 oder einem der
folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß bei ovalem
Gehäuse oder bei Gehäuse von im Querschnitt recht
eckförmiger oder quadratischer Grundgestalt mit
kreisbogenförmigen Abrundungen an den Schmalseiten
die Abmessung 13×24 mm beträgt, während der Kern
einen Außendurchmesser von 10 mm aufweist.
5. Schließzylinder nach Anspruch 1 oder einem der
folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß zylindrische
Gehäusestifte (19) und Pilzstifte (21) jeweils
allein oder in unterschiedlichen Anzahlen gemischt
in ein und demselben Stiftzylinderschloß angeordnet
sind.
6. Schließzylinder nach einem oder mehreren der vorher
gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
im Gehäuse (1) auf gegenüberliegenden Seiten in
verschiedenen Ebenen und/oder in mehrere Reihen
hinter- bzw. nebeneinander - jeweils paarweise
- weitere Gehäusestifte (z. B. 61, 62) angeordnet
sind.
7. Schließzylinder nach einem oder mehreren der vorher
gehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, daß
die Längsachsen (66, 67) eines Paares zusammengehöriger
Kernprofilstifte (z. B. 69, 70) einen Winkel von
90 Grad miteinander einschließen.
8. Schließzylinder nach einem oder mehreren der vorher
gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
jeweils zwei diametral gegenüberliegenden Bohrungen
für Gehäusestifte durch eine durch die Kernbohrung
verlaufende Bohrung gebildet sind und jeweils eine
Bohrung eines solchen Bohrungspaares nach außen
hin, z. B. durch einen Niet oder hohlgebohrten
Niet, verschlossen ausgebildet ist, während die
andere, zugehörige Bohrung eine Sackbohrung ist.
9. Schließzylinder nach einem oder mehreren der vorher
gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
alle im Gehäuse (1) erforderlichen Bohrungen zuerst
gebohrt, dann ggf. einige Bohrungen vernietet,
anschließend das Gehäuse (1) geschliffen und veredelt
wird, woraufhin durch die nur 10 mm große Kernbohrung
von innen her alle Federn (z 14, 15, 16, 17, 18),
Gehäusestifte, (z. B. 19, 20, 21, 22, 23) Kernstifte
(z. B. 24, 25, 26, 27, 28), Kernprofilstifte (69,
70) und der Kern (4) montierbar sind.
Priority Applications (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873736129 DE3736129A1 (de) | 1987-10-26 | 1987-10-26 | Schliesszylinder mit stiftzuhaltungen |
| DE8888116263T DE3878824D1 (de) | 1987-10-26 | 1988-09-30 | Schliesszylinder mit stiftzuhaltungen. |
| EP88116263A EP0313864B1 (de) | 1987-10-26 | 1988-09-30 | Schliesszylinder mit Stiftzuhaltungen |
| AT88116263T ATE86347T1 (de) | 1987-10-26 | 1988-09-30 | Schliesszylinder mit stiftzuhaltungen. |
| ES198888116263T ES2039541T3 (es) | 1987-10-26 | 1988-09-30 | Cilindro de cierre con fiadores de espiga. |
| GR930400419T GR3007221T3 (de) | 1987-10-26 | 1993-03-04 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873736129 DE3736129A1 (de) | 1987-10-26 | 1987-10-26 | Schliesszylinder mit stiftzuhaltungen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE3736129A1 true DE3736129A1 (de) | 1989-05-11 |
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