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DE2708141C2 - Zylinderschloß mit Meldung von Auftast- und Aufbohrversuchen - Google Patents

Zylinderschloß mit Meldung von Auftast- und Aufbohrversuchen

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Publication number
DE2708141C2
DE2708141C2 DE2708141A DE2708141A DE2708141C2 DE 2708141 C2 DE2708141 C2 DE 2708141C2 DE 2708141 A DE2708141 A DE 2708141A DE 2708141 A DE2708141 A DE 2708141A DE 2708141 C2 DE2708141 C2 DE 2708141C2
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DE
Germany
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cylinder core
pin
cylinder
bore
lock
Prior art date
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Application number
DE2708141A
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English (en)
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DE2708141A1 (de
Inventor
Helmut 1000 Berlin Töbel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Zeiss Ikon AG
Original Assignee
Zeiss Ikon AG
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Publication date
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Priority to AT28078A priority patent/AT350933B/de
Priority to CH97478A priority patent/CH624784A5/de
Priority to NL7801679A priority patent/NL7801679A/xx
Priority to US05/883,400 priority patent/US4262506A/en
Publication of DE2708141A1 publication Critical patent/DE2708141A1/de
Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B45/00Alarm locks
    • E05B45/06Electric alarm locks
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    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10S70/00Locks
    • Y10S70/49Locks with alarm
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • Y10T70/00Locks
    • Y10T70/70Operating mechanism
    • Y10T70/7441Key
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    • Y10T70/7932Anti-pick
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • Y10T70/00Locks
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    • Y10T70/8027Condition indicators
    • Y10T70/827Attention-directing

Landscapes

  • Burglar Alarm Systems (AREA)
  • Drilling Tools (AREA)
  • Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Zylinderschloß mit Meldung von Auftastversuchen, bei dem ein zusätzlicher, lageveränderlicher Schaltstift Anwendung findet, dem eine von ihm betätigbare Alarmeinrichtung nachgeschaltet ist, wobei der Schaltstift, bei normalem Schließbetrieb mittels passenden Schlüssels, in inaktiver Position gehalten ist, in welcher eine Betätigung der Alarmeinrichtung unterbleibt, und wobei bei unbefugtem Manipulieren am Schloß der Schaltstift in eine die Alarmeinrichtung betätigende Lage versetzt wird.
Ein solches Zylinderschloß ist aus der US-PS 57 301 bekannt. Dort ist in Reihe mit den üblichen Stiftzuhaltungspaaren, die durch den passenden Schlüssel in eine Freigabelage eingeordnet werden, ein zusätzlicher Schaltstift vorgesehen, der durch Federkraft in eine in den Schlüsselkanal hineinragende inaktive Position gehalten ist. in der er einen seinem oberen Ende gegenüberliegenden Kontakt einer Alarmeinrichtung zn schließen nicht in der Lage ist. Voraussetzung hierfür ist, diiß der /u diesem Schloß passende Schlüssel an einer diesem Sehallslil'l nach l-linführcn in den Schlüssel kanal lagemäßig zugeordneten Stelle (vorzugsweise an der Schlüsselspitze) eine Aussparung zeigt, die eine Lageänderung des Schaltstifts im Sinne von dessen Anhebung ausschließt. Diese geschieht erst dann, wenn ein falscher Schlüssel ohne diese Aussparung eingeführt oder mit einem Werkzeug manipuliert wird, mit dem das Schloß aufgetastet werden soll.
Die Nachteile des bekannten Schlosses bestehen darin, daß, wenn man zunächst die Sicherheitsfrage unter- sucht, festgestellt werden muß, daß ein Nachschlüssel durch Materialwegnahme an der Spitze hergestellt werden kann und daß, als weiteres wesentlicheres Argument, die Alarmeinrichtung aufgrund des Anbringungsortes des Schaltstiftes in der Lage ist, lediglich auf Ereig- nisse im Schlüsselkanal anzusprechen.
Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, ein Zylinderschloß der eingangs genannten Art mit einer mit geringem Aufwand zu erstellenden Anordnung zu versehen, durch welche bei Auftast- sowie bei Aufbohrversuchen, auch an Stellen außerhalb des Schlüsselkanals, bei darauffolgender beginnender Zylinderkerndrehung sicher und zuverlässig Alarm ausgelöst wird.
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 gekenn-
zeichneten Merkmale gelöst
Der vorstehend dargelegte Haupterfindungsgegenstand weist, wie bereits oben angedeutet, den großen Vorteil auf, daß es mit ihm möglich ist, sowohl Auftastversuche, als auch Aufbohrversuche an beliebigen Stel- len dadurch zu melden, daß, einerlei ob der Zylinderkern nach rechts oder links gedreht wird, einer der Schaltstifte in die ganz oder zum Teil freie Zylinderkernbohrung oder, beim Aufbohrversuch, in die vorüberwandernde Bohröffnung einfallen kann. Ein weiterer wesentlicher Vorteil ist darin zu sehen, daß die Erfindung bei Flachschlüssel- und bei Kreuzbartschlüsselschlössern anwendbar ist.
Zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der in den F i g. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispielen erläutert.
In F i g. 1 ist mit 1 das Gehäuse und mit 2 der Zylinderkern eines Schlosses bezeichnet, das, wie sein Schlüs- selkanal 3 erkennen läßt, mit einem Flachschlüssel zusammenarbeitet. Da kein Schlüssel, richtiger gesagt kein passender Schlüssel, eingeführt ist, befindet sich das Schloß in der Sperrstellung. Mittels der Druckfeder 4 sind der Gehäusestift 5 und der Kernstift 6 in ihren
so fluchtenden Bohrungen 20, 21 so weit nach oben geschoben worden, daß der Gehäusestift 5 die Trennlinie 7 zwischen Zylinderkern 2 (Rotor) und Gehäuse 1 überschritten hat und somit die Drehung von 2 blockiert. Bei einem Auftastversuch ist man bestrebt, den Kern stift 6 sowie sämtliche anderen, mit diesem in Reihe liegenden Kernstifte mittels eines Werkzeuges so herabzudrücken, daß eine durch Drehversuche untersützte momentane Einordnung der Zuhaltungen in die Trennlinie 7 erzielt ist. Das Schloß ist damit aufgetastet und kann durch Drehen des Zylinderkerns entsperrt werden. Hier setzt die Erfindung ein. Sie geht von der Überlegung aus, daß bei einem mit passendem Schlüssel bedienten Schloß beim Drehvorgang ganz andere Verhältnisse bezüglich der Beweglichkeiten der Kernzuhaliun- gen und bezüglich des Besetzungszustandes der diese enthüllenden Bohrungen gegeben sind, als heim Drehen nach einem AiiflaMvoigang. Heim Drehen des Zylinders mit im Schlüsselkanal steckendem nässendem Schlüsse!
ist die kernbohrung als vollbesetzt an/usclien. und eine Verschiebung des Kernstiftes 6 durch eine von außen oder vom Gehäuse her wirkende Kraft beim Vorüberwandern der Kernbohrung ist nicht möglich. Anders dagegen beim Drehen nach einem Auftastvorgang, wo s das Werkzeug nach anfänglichem Drehen herausgenommen worden ist, oder, falls es im Schlosselkanal belassen wurde, den Schlüssel mit seinen exakten Höhenabmessungen keineswegs ersetzen kann, was bedeutet, daß der Kernstift axial noch Luft hat ι ο
Hieraut' aufbauend, wird erfindungsgemäß in einer Gehäusebohrung 8 ein durch eine Druckfeder 10 belasteter Schaltstift 9 vorgesehen, der mittels einer Zugoder Druckstange 11 auf einen Mikroschalter 12 einwirken kann, über welchen der hier nicht dargestellte Stromkreis einer Alarmeinrichtung gesteuert wird.
Die Wirkungsweise ist so, daß bei Drehung des Zylinderkerns 2 im Uhrzeigersinn nach einem Auftasten des Schlosses der Schaltstift 9 in die vorüberwandernde, nur zum Teil besetzte'· Kernbohrung 20 unter der Wirkung seiner Treibfeder 10 einspringt und durch diese seine Lageveränderung den Mikroschalter 12 im Sinne eines Stromschlusses an der Alarmeinrichtung betätigt Anstelle einer unmittelbaren Alarmabgabe kann auch an eine Scharfschaltung, also an einen Stromschluß an einer Scharfschalteinrichtung gedacht sein.
Für den Fall, daß nach der Schloßauftastung der Zylinder 2 gegen den Uhrzeigersinn gedreht wird, um das Schloß in die Offenstellung zu bringen, ist der anderen Gehäuseseite, winkelrr.äßig zum Schaltstift 9 versetzt, ein weiterer Schaltstift 14 zugeordnet der in eine;· Bohrung 13 lagert und, analog zum Aufbau des Schaltstiftes 9, unter der Wirkung einer Feder 15 steht und schließlich mittels eines Verbindungsorgans 16 einen Mikroschalter 17 steuert, der über die Leitungen 18, 19 mit einer Alarm- oder Scharfschalteinrichtung elektrisch verbunden ist.
Anstelle der eigenen Treibfedern 9 bzw. 15 können die Federn der Mikroschalter treten.
In F i g. 2 ist die Anwendung der Schaltstifte an einem Kreuzbartschloß dargestellt, das mit drei Reihen von Zuhaltungen 22 bis 27 zusammenarbeitet. An dem Aufbau der Schaltstifte 28, 29 in ihrem Zusammenwirken mit den Mikroschaltern 30,31 hat sich gegenüber F i g. 1 nichts geändert. Eine nochmalige Darlegung erübrigt sich also.
Es ist von Kreuzbartschlössern bekannt, daß Gehäusestifte, nach dem Auftasten des Schlosses mit nachfolgendem Drehen, erneut nach einer Drehung von ca. 90° in die vorüberwandernde, zum Teil unbesetzte Kernbohrung einrasten. Dies kann nach einem weiteren Merkmal der Erfindung in der Weise für die Alarmoder Scharfschaltherstellung ausgenutzt werden, daß ein üblicher Gehäusestift mit dem Mikroschalter verbunden wird, natürlich unter der Voraussetzung, daß diesem Gehäusestift in der Schlußnullstellung keine Kernbohrung gegenübersteht.
Es ist dargelegt worden, daß durch die erfindungsgemäße Anordnung auch Aufbohrversuche gemeldet werden. Dies beruht darauf, daß man beim Aufbohren eines Schlosses bestrebt ist, die Bohrung an einer Stelle vorzunehmen, die es ermöglicht, die Kernstifte herauszunehmen bzw. die Kernstifte und Gehäusestifte von der Trennlinie 7 zu entfernen. Durch die entstandene Bohröffnung bzw. durch die Herausnahme oder Entfernung b5 der Kernstifte ist eine freie Öffnung entstanden, die einen der Schaltstifte einspringen und seine Funktion gegenüber dem Mikroschalter durchführen läßt. Dies gilt
für dus Schloli der I-' i g. gezeigte.
ebenso wie ΠIr das in l-'i g. 2
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Zylinderschloß mit Meldung von Auftast- und Aufbohrversuchen, bei dem ein zusätzlicher, lageveränderlicher Schaltstift Anwendung findet, dem eine von ihm betätigbare Alarmeinrichtung nachgeschaltet ist, wobei der Schaltstift bei normalem Schließbetrieb mittels passenden Schlüssels in inaktiver Position gehalten ist, in welcher eine Betätigung der Alarmeinrichtung unterbleibt, wobei bei unbefugtem Manipulieren am Schloß der Schaltstift in eine die Alarmeinrichtung betätigende Lage versetzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß in mindestens einer Gehäusebohrung (8), der in der Schlußnullstellung keine Zylinderkernbohrung (20) gegenübersteht, ein federbelasteter (Feder 10) Gehäusestift (Schaltstift 9) vorgesshen ist, der mit einer alarmauslösenden oder alarmvorbereitenden Einrichtung, beispielsweise einem Mikroschalter (12), verbunden ist, und der in eine nach einem Auftastversuch und Zylinderkerndrehung (2) an ihm vorüberwandernde, zum Teil unausgefüllte Zylinderkernbohrung (20) oder in eine nach einem Aufbohrversuch entstandene Bohröffnung oder in eine ausgeräumte Zylinderkernbohrung (20) mittels Federkraft einfallen und durch diese Lageveränderung die Alarmauslösung veranlassen kann.
2. Zylinderschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Gehäusebohrungen (8, 13) mit je einem Schaltstift (9,14) sich winkelmäßig verteilt beidseits der mit Zylinderkernstiften (6) besetzten Zylinderkernbohrungsreihe(n) (20) befinden, so daß bei jeder Drehrichtung nach dem Auftastoder Aufbohrversuch ein Einspringen eines der Schaltstifte (9,14) in die nur zum Teil besetzte oder freie Zylinderkernbohrung (20) oder in die Bohröffnung erfolgt.
3. Zylinderschloß nach den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schdtstifte unter Ersparung eigener Treibfedern unter der Wirkung von Schaltfedern, insbesondere von Mikroschalterfedern, gestellt sind.
DE2708141A 1977-02-25 1977-02-25 Zylinderschloß mit Meldung von Auftast- und Aufbohrversuchen Expired DE2708141C2 (de)

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