DE3717379A1 - Funktionelle dihydrogen 1,3 disilazane - Google Patents
Funktionelle dihydrogen 1,3 disilazaneInfo
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- C07—ORGANIC CHEMISTRY
- C07F—ACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
- C07F7/00—Compounds containing elements of Groups 4 or 14 of the Periodic Table
- C07F7/02—Silicon compounds
- C07F7/08—Compounds having one or more C—Si linkages
- C07F7/12—Organo silicon halides
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Description
Die Erfindung betrifft Dihydrogen 1,3 disilazane als
funktionelle Gruppen.
Die Produkte gemäß der Erfindung sind disilazane mit der
Formel:
in der R und R1, die gleich oder verschieden sein können,
jeweils bedeuten: 1 Wasserstoffatom oder einen Kohlenwasserstoffrest,
Alkyl, Alkenyl oder Alkinyl, Cycloalkyl oder
Cycloalkenyl, Aryl, Alkylaryl, Alkenylaryl, Alkinylaryl,
Arylalkyl, Arylalkenyl oder Arylalkinyl, gegebenenfalls
als funktionelle Gruppe, wobei R auch der Rest
sein kann, und R2 bedeutet: ein Halogenatom, eine OR-
Gruppe oder eine -NRR1-Gruppe, wenn R und R1 Kohlenwasserstoffreste
sind.
Unter den Verbindungen der Formel (I) sind insbesondere
diejenigen zu erwähnen, bei denen die Symbole bedeuten:
R ein Wasserstoffatom oder eine Alkyl- oder Alkenyl- Gruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen;
R1 eine Alkyl- oder Alkenyl-Gruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen;
R2 ein Chloratom.
R ein Wasserstoffatom oder eine Alkyl- oder Alkenyl- Gruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen;
R1 eine Alkyl- oder Alkenyl-Gruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen;
R2 ein Chloratom.
Unter den Verbindungen gemäß der Formel (I) sind besonders
hervorzuheben:
Dichlor 1,3 Dimethyl 1,3 disilazan;
Dichlor 1,3 Dimethyl 1,2,3 disilazan;
Dichlor 1,3 Divinyl 1,3 disilazan;
Dichlor 1,3 Divinyl 1,3 Methyl-2 disilazan.
Dichlor 1,3 Dimethyl 1,3 disilazan;
Dichlor 1,3 Dimethyl 1,2,3 disilazan;
Dichlor 1,3 Divinyl 1,3 disilazan;
Dichlor 1,3 Divinyl 1,3 Methyl-2 disilazan.
Die Originalität dieser Produkte beruht auf der Tatsache,
daß diese Disilazane zwei Siliciumatome besitzen, die jeweils
nur höchstens an ein Kohlenstoffatom gebunden sind,
und daß sie also eine funktionelle Gruppe aufweisen, die an
sie außer den Hydrogen- und Aminosilan-Funktionsgruppen
gebunden ist.
Die Herstellung der Disilazane nach der Formel (I) kann
sich unter der Einwirkung eines Überschusses an Chlorsilan
R1R2HSiCl auf das Aminosilan RN(SiMe3)2 vollziehen, gegebenenfalls
in Anwesenheit eines Lösungsmittels, wie beispielsweise
Pentan, Cyclohexan, Benzol, wobei diese
Auflistung nicht beschränkend ist, bei einer Temperatur,
welche die Bildung von Me3SiCl erlaubt, jedoch die Zersetzung
der gebildeten Verbindung (I) völlig vermeidet;
diese Temperatur liegt im allgemeinen zwischen 0 und 130°C.
Die Verbindungen (I) können aus dem Reaktionsmilieu durch
verschiedene an sich bekannte Maßnahmen isoliert werden,
insbesondere durch Destillation, allgemeiner unter reduziertem
Druck.
Die Verbindungen (I) wurden bisher niemals beschrieben. Sie
können sehr verschiedene Anwendung finden und insbesondere
für die Herstellung von Polycarbosilazanen verwendet werden,
Vorläufer von Materialien auf der Basis carbonitrierten
Siliciums.
Die nachstehenden Beispiel dienen in nicht beschränkender
Weise der Erläuterung der Erzeugnisse gemäß Formel (I) und
ihrer Herstellverfahren.
Hexamethyldisilazan (64,6 g) und Methyldichlorsilan
(184 g) werden 6 Stunden lang unter Rückflußbedingungen erwärmt.
Anschließend stellt man durch magnetische Kernresonanz-
Spectroscopie des Protons (RMN1H) das vollständige Verschwinden
des Hexamethyldisilazanes fest. Die Verbindungen
(I) mit der Formel Cl(Me) (H)SiNHSi(H)(Me)Cl wird durch
Vakuumdestillation abgetrennt (E./mmHg: 41°C/4; Ausbeute:
95% und eindeutig identifiziert durch klassische
physikalisch-chemische Techniken, beispielsweise Infrarot-
Spektrometrie und insbesondere magnetische Kernresonanz des
Protons). Bei -20°C unter neutraler Atmosphäre stabil,
zersetzt sich der Stoff bei Umgebungstemperatur sehr langsam,
wobei sich insbesondere Ammoniumchlorid bildet, und reagiert
sehr heftig mit Wasser. Er muß also bei niedriger
Temperatur, unter Feuchtigkeitsschutz und vorzugsweise unter
neutraler Atmosphäre aufbewahrt werden, er kann jedoch unter
warmen Bedingungen in einem lösenden Milieu angewandt werden,
ohne allzu wesentliche Zersetzung.
Man erwärmt unter Rückflußbedingungen Hexamethyldisilanzan
(16,14 g) und Ethyldichlorsilan (51,62 g). Nach 4 Stunden
zeigt das RMN 1H-Spektrum der Reaktionsmasse das vollkommene
Verschwinden von Hexamethyldisilazan an.
Durch Vakuum-Destillation wird anschließend die Verbindung
der Formel (HEtClSi)2N (19,01 g) mit einer Ausbeute von 94%
isoliert (Eb0,5 = 48°C). Die Struktur des Stoffes wird eindeutig
durch die RMN-Spektroskopie bestätigt.
Das Disilazan ist gegenüber Hydrolyse sehr empfindlich und
zersetzt sich langsam bei 20°C. Es kann jedoch bei -20°C unter
Argon-Atmosphäre während mehrerer Monate aufbewahrt werden,
ohne daß eine allzu erhebliche Zersetzung auftritt.
Hexamethyldisilazan (11,7 g) und Vinyldichlorsilan
(36,85 g) werden unter Ruckflußbedingungen erwärmt. Nach
6 Stunden war das Hexamethyldisilazan vollständig verbraucht,
wie sich durch RMN 1H zeigen ließ.
Die Destillation der Reaktionsmasse unter hohem Vakuum gestattet
es, eine farblose Flüssigkeit (Eb0,5 = 43°C) zu isolieren,
die als (HVIClSi)2NH identifiziert wird. Die Ausbeute
beträgt 90% (12,92 g).
Die Aufbewahrung des Erzeugnisses bei -20°C unter Argon-
Atmosphäre erhält seinen Bestand während mehrerer Monate
und begrenzt seine Zersetzung.
Nach 3 Stunden Erwärmung unter Rückflußbedingungen einer
Mischung aus Hexamethyldisilazan (1,14 g) und Phenyldichlorsilan
(70,84 g) bemerkt man durch RMN1H das vollständige
Verschwinden des Disilazanes; der Phenyldichlorsilan-
Rest wird anschließend unter Hochvakuum eliminiert. Man erhält
auf diese Weise ein Produkt der Formel (HPhClSi)2NH
mit einer Ausbeute von 89% (21,8 g).
Obwohl diese Verbindung stabiler als die im voranstehenden
Beschriebene ist, sollte sie dennoch vorzugsweise bei
-80°C unter Argonatmosphäre aufbewahrt werden.
Heptamethyldisilazan (20 g) und Methyldichlorsilan
(52,46 g) werden während 6 Stunden unter Rückflußbedingungen
erwärmt, was die vollständige Transilylation
des Disilazanes gewährleistet (festgestellt durch RMN1H).
Durch Vakuumdestillation (Eb1 = 36°C) wird anschließend ein
Produkt der Formel (HMeClSi)2N-Me mit einer Ausbeute von
94% (20,1 g) isoliert. Die Struktur des Produktes wird
durch die Spektroskopischen Daten gut bestätigt.
Dieses Disilazan wird in gleicher Weise unter Argon-
Atmosphäre bei-20°C aufbewahrt, obwohl es sehr viel stabiler
als sein nicht N-methyliertes Homolog ist.
Claims (2)
1. Funktionelle Dihydrogen 1,3 disilazane der Formel
in der R und R1, die gleich oder verschieden sein können,
jeweils bedeuten: Wasserstoff oder einen Kohlenwasserstoffrest,
Alkyl, Alkenyl oder Alkinyl, Cycloalkyl
oder Cycloalkenyl, Aryl, Alkylaryl, Alkenylaryl,
Alkinylaryl, Arylalkyl, Arylalkenyl oder Arylakinyl,
gegebenenfalls als funktionelle Gruppe, wobei R auch
der Rest
sein kann, und R2 bedeutet: Halogen, eine OR-Gruppe oder
eine NRR1-Gruppe, wenn R und R1 beide Kohlenwasserstoffreste
sind.
2. Silazane der Formel (I) nach Anspruch 1, bei denen
bedeuten:
R Wasserstoff, Alkyl oder Alkenyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen;
R1 Alkyl oder Alenyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen;
R2 Chlor.
R Wasserstoff, Alkyl oder Alkenyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen;
R1 Alkyl oder Alenyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen;
R2 Chlor.
Applications Claiming Priority (1)
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| FR8607479A FR2599037B1 (fr) | 1986-05-26 | 1986-05-26 | Dihydrogeno-1,3 disilazanes fonctionnels et procede pour leur preparation |
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ID=9335612
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19873717379 Withdrawn DE3717379A1 (de) | 1986-05-26 | 1987-05-22 | Funktionelle dihydrogen 1,3 disilazane |
Country Status (4)
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