HINTERGRUND DER ERFINDUNG
1. Umfeld der Erfindung
-
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Einsatzkörper
zum Einsetzen in einen Knoten eines Krawattengriffes, um
eine saubere Form des Knotens beizubehalten und das
einfache Hindurchschieben eines Abschnitts des schmäleren Bandes
des Krawattenkörpers beim Anlegen oder Abnehmen der
Krawatte zu ermöglichen.
2. Beschreibung des Standes der Technik
-
Eine Krawatteneinheit mit einem vorgefertigten Knoten
gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 ist auf diesem Gebiet
bekannt, wie die im US-Patent 4,504,979 beschriebene,
welches der vorliegenden Anmelderin am 19. März 1985 erteilt
wurde. Bei dem oben genannten Patent ist eine
Krawatteneinheit wie die in Fig. 1 gezeigte vorgesehen, welche einen
Krawattenkörper 2 aufweist, der aus einem breiteren Band 2a
und einem schmäleren Band 2b besteht, die der Länge nach
miteinander verbunden sind. Das schmälere Band 2b hat ein
Zwischenfutter (hier nicht näher dargestellt) mit einem
Schlitz in Längsrichtung entlang mindestens eines
Abschnitts davon. Ein Einsatzkörper 3 wie der in Fig. 2
gezeigte ist für die Bildung eines vorgefertigten Knotens 4
in dem Krawattenkörper vorgesehen, der eine gekrümmte Rille
5 aufweist. Der Knoten 4 wird hergestellt durch Falten
eines Abschnitts des schmäleren Bandes 2b in Längsrichtung
entlang des Schlitzes des Zwischenfutters und Einlegen
desselben in die Rille 5 des Einsatzkörpers 3, so daß der
längsgefaltete Zustand des Bandes durch Reibschluß mit der
Innenwand der Rille 5 aufrechterhalten ist. Ein
Mittelabschnitt des schmäleren Bandes 2b wird dann um den
Einsatzkörper 3 gewunden, um zwei Lagen auf dem Einsatzkörper 3 zu
bilden, und ein freies Ende des breiteren Bandes 2a wird
von oben nach unten zwischen die Lagen eingeschoben. Die
gewundenen Abschnitte des breiteren Bandes 2a werden mit
einem Nähfaden oder dergleichen aneinander befestigt, um
ein gutes Aussehen des Knotens 4 beizubehalten.
-
Vor dem Anlegen der Krawatte wird eine vom
Krawattenkörper 2 gebildete Schlinge erweitert, indem das schmälere
Band 2b nach oben durch den Einsatzkörper 3 gezogen wird
(in diesem Fall kann eine Befestigungseinrichtung 7 gelöst
werden, welche die Schlinge zusammenhält). Dann wird das
freie Ende des schmäleren Bandes 2b durch den Einsatzkörper
3 nach unten gezogen, so daß die Krawatte eng um den Hals
anliegt. Anschließend wird ein Mittel zum Befestigen einer
Länge des schmäleren Bandes 2b in dieser Position, wie etwa
eine Nadel 6, an der Länge des schmäleren Bandes 2b
angebracht, die in die Rille des Einsatzkörpers 3 aufgenommen
ist, wie in Fig. 3 gezeigt ist, welches Mittel in ein durch
den Einsatzkörper 3 gebohrtes Loch eingesetzt wird. Solche
Mittel sind auch in dem oben genannten US-Patent 4,504,979
beschrieben.
-
Die in dem oben genannten US-Patent beschriebene
Befestigungsvorrichtung hat jedoch einen komplizierten Aufbau,
der aus einer Mehrzahl von Elementen gebildet ist, die vom
Hauptteil des Einsatzkörpers separat sind, und ist in den
Einsatzkörper integriert. Daher verteuern sich die
Gesamtkosten für die Herstellung und den Zusammenbau des
Einsatzkörpers.
-
US-A-1,857,472 beschreibt eine Krawatte mit einem
Hebel, der gegen eine Zunge drücken kann, die wiederum die
Krawatte hält.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
-
Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine
Verbesserung für einen in einen vorgefertigten Knoten einer
Krawatte integrierten Einsatzkörper ohne die oben
beschriebenen Nachteile des Standes der Technik zur Verfügung zu
stellen.
-
Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
einen Einsatzkörper von einem beschriebenen Typ mit
einfachem Aufbau zum Fixieren des schmäleren Bandes eines
Krawattenkörpers und zum Freigeben desselben zur Verfügung zu
stellen.
-
Diese Aufgaben lassen sich lösen gemäß einer ersten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung durch einen
Einsatzkörper, welcher eine äußere Ummantelung mit einem U-
förmigen Querschnitt aufweist, deren Breite nach unten hin
abnimmt und die durch sich gegenüberliegende und zueinander
geneigte Seitenwände sowie eine die Seitenwände
überbrükkende Stirnwand begrenzt ist. Eine Trennwand ist innerhalb
der äußeren Ummantelung parallel zu einer der Seitenwände
angeordnet, so daß eine Rille mit einer gleichbleibenden
Breite im Inneren der äußeren Ummantelung zwischen der
einen Seitenwand und der Trennwand begrenzt ist. Ein
plattenförmiges Andruckelement ist in der Rille durch einen
ersten Stift schwenkbar gelagert, der die Trennwand und die
Seitenwand, welche die Rille definieren, im wesentlichen
rechtwinklig überbrückt, so daß das Andruckelement in der
Rille um den ersten Stift verschwenkbar ist. Das
Andruckelement weist eine vorgegebene Dicke auf, so daß ein
Zwischenraum im U-förmigen Querschnitt zwischen der Innenwand
der Rille und der Außenfläche des Andruckelements begrenzt
ist, um das schmälere Band des Krawattenkörpers im
gefalteten Zustand aufzunehmen. Das Andruckelement weist eine der
Innenfläche der Stirnwand des Einsatzkörpers
gegenüberliegende
Arbeitskante auf, die in Reibschluß mit dem
schmäleren Band gebracht wird, wodurch einerseits, wenn das
schmälere Band nach oben gezogen wird, das Andruckelement um den
Stift verschwenkt wird, so daß der untere Abschnitt der
Arbeitsfläche auf die Stirnwand hin bewegt wird, um den
Zwischenraum zu versperren und zu verhindern, daß das
schmälere Band weiter nach oben durch den Zwischenraum
hindurchgeht, und andererseits, wenn das schmälere Band nach unten
gezogen wird, wird das Andruckelement in der Gegenrichtung
um den Stift verschwenkt, so daß die Versperrung des
Zwischenraums aufgehoben ist. Diese Schwenkbewegung ist
begrenzt durch eine Anschlagvorrichtung, so daß ein
Zwischenraum zwischen dem oberen Abschnitt der Arbeitsfläche und
der Stirnwand der äußeren Ummantelung bleibt, der groß
genug ist, um das Hindurchgehen des schmäleren Bandes weiter
nach oben durch den Zwischenraum zuzulassen.
-
Bei einem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung ist
anstelle des plattenförmigen Andruckelements ein
hebelarmähnliches Andruckelement verwendet und einem stabähnlichen
Entriegelungselement zugeordnet.
-
Der Einsatzkörper gemäß der vorliegenden Erfindung kann
aus einem Kunstharz gefertigt sein, das sowohl Steifheit
wie Nachgiebigkeit aufweist, wie etwa ABS-Harz, so daß die
äußere Ummantelung und das Andruckelement durch Ausnutzen
einer elastischen Verformung der äußeren Ummantelung
zusammengesetzt werden.
-
Demzufolge, nachdem der Einsatzkörper in die
vorgefertigte Krawatte integriert ist, wobei das schmälere Band
durch den U-förmigen Zwischenraum eingeschoben ist, kann
das schmälere Band ungehindert nach unten gezogen werden,
um den günstigsten Paßsitz um den Hals des Trägers zu
erreichen, während ein Zug des schmäleren Bandes nach oben
durch die Bremswirkung des Andruckelements wirksam
unterbunden ist, wodurch ungünstige Schlaffheit in der Krawatte
während des Tragens vermieden werden kann. Wenn der Träger
die Krawatte lösen möchte, wird das Andruckelement oder das
Entriegelungselement von Hand gedreht, um das
Andruckelement von dem schmäleren Band zu lösen, und das schmälere
Band kann dann nach oben gezogen werden, während der
gelöste Zustand beibehalten ist.
KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
-
Weitere Aufgaben und Vorteile der vorliegenden
Erfindung ergeben sich noch deutlicher durch die folgende
Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen unter
Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung.
-
Es zeigt:
-
Fig. 1 eine Gesamtansicht einer Krawatte mit einem
vorgefertigten Knoten, gebildet von einem Einsatzkörper
gemäß der vorliegenden Erfindung;
-
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht eines
Einsatzkörpers des Standes der Technik mit einem in einem
gefalteten Zustand eingeschobenen schmäleren Band eines
Krawattenkörpers;
-
Fig. 3 eine Schnittansicht eines Knotens mit einem
Einsatzkörper des Standes der Technik, wobei eine
Befestigungsvorrichtung mit einem schmäleren Band in Eingriff ist;
-
Fig. 4 eine Vorderansicht eines Einsatzkörpers
gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
im zusammengesetzten Zustand;
-
Fig. 5 eine Rückansicht des Einsatzkörpers von
Fig. 4;
-
Fig. 6 eine Seitenansicht des Einsatzkörpers von
Fig. 4;
-
Fig. 7 eine Draufsicht auf eine äußere Ummantelung
des Einsatzkörpers von Fig. 4;
-
Fig. 8 eine Rückansicht der äußeren Ummantelung von
Fig. 7;
-
Fig. 9 eine Draufsicht auf ein Andruckelement des
Einsatzkörpers von Fig. 4;
-
Fig. 10 eine Seitenansicht des Andruckelements von
Fig. 9;
-
Fig. 11 eine Rückansicht eines Entriegelungselements
des Einsatzkörpers von Fig. 4;
-
Fig. 12 eine Seitenansicht des Entriegelungselements
von Fig. 11;
-
Fig. 13 bis 15 eine Veranschaulichung von Schritten
zum Bilden eines vorgefertigten Knotens durch die
Verwendung des Einsatzkörpers gemäß der vorliegenden Erfindung;
-
Fig. 16 eine Schnittansicht eines Knotens, in den
der Einsatzkörper gemäß der ersten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung integriert ist.
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
-
Eine erste Ausführungsform eines Einsatzkörpers gemäß
der vorliegenden Erfindung ist in Fig. 4 bis 16 gezeigt.
Der Einsatzkörper 10 besteht aus drei Teilen, nämlich einer
äußeren Ummantelung 11, einem Andruckelement 12 und einem
Entriegelungselement 13. Die äußere Ummantelung 11 weist
einen U-förmigen Querschnitt auf, der durch ein Paar von
zueinander derart geneigten Seitenwänden 14a und 14b, so
daß sie sich nach unten hin verengen, und eine die
Seitenwände 14a, 14b überspannende Stirnwand 15 begrenzt ist.
Eine Trennwand 16 ist innerhalb der äußeren Ummantelung 11
parallel zu einer der Seitenwände (in diesem Fall der
Seitenwand 14a) vorgesehen, so daß eine geneigte, gerade Rille
17 mit einer gleichförmigen Breite zwischen der Seitenwand
14a und der Trennwand 16 gebildet ist.
-
Das Andruckelement 12 weist einen Hebelarm 20 mit einer
gezahnten Vorderkante 21 auf. Ein Paar von Stiften 19 steht
von beiden Seiten eines Ursprungsabschnitts des Hebelarms
20 vor, und diese Stifte 19 können in entsprechende
Öffnungen 18, die am oberen Teil der Seitenwand 14a bzw. der
Trennwand 16 vorgesehen sind, eingreifen, so daß das
Andruckelement 12 dazwischen verschwenkt wird, wobei die
gemeinsame Achse der Stifte 19 senkrecht über die Rille 17
verläuft. Eine Länge des Hebelarms 20 ist so ausgelegt, daß
seine gezahnte Kante 21 in Anlagekontakt mit der Stirnwand
15 steht, wenn das Andruckelement 12 in Fig. 6 im
Uhrzeigersinn gedreht wird, und eine weitere Drehung ist
unterbunden. Das Andruckelement 12 ist an einem hinteren Ende
davon mit einem nach unten abgewinkelten Haken 22 versehen.
-
Das Entriegelungselement 13 ist ein stabähnliches
Element, dessen oberer Abschnitt einen Betätigungshebel 23 für
einen Haken 22 bildet, wie im folgenden beschrieben ist.
Der untere Abschnitt des Entriegelungselements 13 bildet
einen Griffhebel 24, und ein Paar von Stiften 25 stehen von
beiden Seiten des Entriegelungselements 13 an einer
Grenzlinie zwischen dem Betätigungshebel 23 und dem Griffhebel
24 vor. Diese Stifte 25 können in entsprechende Öffnungen
26 eingreifen, die unterhalb der oben genannten Öffnungen
18 für die Stifte 19 an der Trennwand 16 bzw. der
Seitenwand 14a vorgesehen sind, so daß das Entriegelungselement
13 dazwischen, parallel zum Andruckelement 12, verschwenkt
wird. Der Betätigungshebel 23 und der Griffhebel 24 sind
integral derart miteinander verbunden, daß der
Betätigungshebel 23 senkrecht zu der Achse der Stifte 25 ist und der
Griffhebel 24 dazu geneigt ist. Gemäß diesem Aufbau kann
der Betätigungshebel 23 in einer Ebene gedreht werden, die
eine Achse der Rille 17 beinhaltet, und andererseits kann
der Griffhebel 24 in einer weiteren Ebene gedreht werden,
die eine Achse der äußeren Ummantelung 11 beinhaltet. Im
zusammengebauten Zustand ist das Entriegelungselement 13 in
der äußeren Ummantelung 11 angeordnet, wobei der
Betätigungshebel 23 in Anlagekontakt mit der Innenfläche des
Hakens 22 des Andruckelements 12 ist, wie in Fig. 6 gezeigt
ist, und wobei der Griffhebel 24 sich vom sich verjüngenden
Ende der äußeren Ummantelung 11 nach außen erstreckt. Wenn
der Griffhebel 24 nach vorne geschoben wird, drückt der
Betätigungshebel 23 den Haken 22 des Andruckelements 12
zurück, um das Andruckelement 12 gegen den Uhrzeigersinn in
Fig. 6 zu drehen, bis die Innenfläche der gezahnten Kante
21 in Anlagekontakt mit dem Rücken des
Entriegelungselements 13 gebracht ist, an dem die gezahnte Kante 21
angeordnet ist, während sie der Innenfläche der Stirnwand 15
gegenüberliegt, mit einem Spalt, der groß genug ist, um das
Hindurchgehen des schmäleren Bandes 2b zu ermöglichen, wie
durch die Strichpunktlinien in Fig. 6 gezeigt ist.
-
Schritte zum Einsetzen des Einsatzkörpers 10 in einen
Knoten einer Krawatte sind im folgenden beschrieben.
-
Zuerst wird ein schmäleres Band 2b eines
Krawattenkörpers 2 in einem der Länge nach gefalteten Zustand in die
Rille 17 der äußeren Ummantelung 11 eingeschoben vor dem
Zusammensetzen mit dem Andruckelement 12, auf die gleiche
Weise, wie unter Bezugnahme auf Fig. 2 gezeigt ist. Dann
wird das Andruckelement 12 derart an der äußeren
Ummantelung 11 angebracht, daß der Hebelarm 20 zwischen die
jeweiligen Hälften des gefalteten schmäleren Bandes 2b eingefügt
ist. Demzufolge ist das schmälere Band 2b in Reibschluß mit
der gezahnten Kante 21 des Hebelarms. Anschließend wird das
Entriegelungselement 13 an der äußeren Ummantelung 11
angebracht, so daß zwischen der äußeren Ummantelung 11 und den
jeweiligen Elementen 12, 13 das in Fig. 6 gezeigte
Verhältnis hergestellt wird. Danach wird ein mittlerer Abschnitt
des Krawattenkörpers 2 um den Einsatzkörper 10 gewunden, um
zwei Lagen auf dem Einsatzkörper 10 (siehe Fig. 13 und 14)
zu bilden, und ein freies Ende des breiteren Bandes 2a wird
von oben nach unten zwischen die Lagen eingeschoben (siehe
Fig. 15). Die gewundenen Abschnitte des breiteren Bandes
2a, welche den Knoten bilden, werden mit einem Nähfaden
oder dergleichen aneinander befestigt, um ein gutes
Aussehen des Knotens 4 beizubehalten. Es ist zu beachten, daß
der Griffhebel 24 vom Knoten 4 nach unten wegsteht. Um den
oben beschriebenen Zusammenbau des Einsatzkörpers zu er
leichtern, sind die äußere Ummantelung 11, das
Andruckelement 12 und das Entriegelungselement 13 vorzugsweise aus
einem Kunstharz mit sowohl guter Steifigkeit als auch
Nachgiebigkeit gefertigt, wie etwa ABS-Harz.
-
Gemäß dem obigen Aufbau des Knotens 4, wenn das
schmälere Band 2b nach oben durch den Einsatzkörper 10 gezogen
wird, verursacht diese Bewegung des schmäleren Bandes 2b
aufgrund des Reibschlusses der gezahnten Kante 21 mit dem
schmäleren Band 2b eine im Uhrzeigersinn schwenkende
Bewegung des Andruckelements 12 in Fig. 16, und das
Andruckelement 12 nimmt eine in Fig. 16 durch eine durchgehende Linie
abgebildete Position ein, in der das schmälere Band 2b fest
zwischen der gezahnten Kante 21 und der Stirnwand 15 der
äußeren Ummantelung 11 eingeklemmt ist. Daher wird eine
Verschiebung des schmäleren Bandes 2b weiter nach oben
sofort verhindert, und ein Lockern der Krawatte wird
verhindert. Wenn jedoch eine Druckkraft auf den Griffhebel 24 des
Entriegelungselements 13 beaufschlagt wird, um das
Andruckelement 12 gegen den Uhrzeigersinn zu drehen, wird der
Eingriff des Andruckelements 12 mit dem schmäleren Band 2b
freigegeben, und das schmälere Band 2b kann frei nach oben
gezogen werden, solange die Druckkraft auf den Griffhebel
24 beaufschlagt ist. Dies ist der Fall, wenn die Krawatte
angelegt oder abgenommen wird.
-
Im Gegensatz hierzu, wenn das schmälere Band 2b durch
den Einsatzkörper 10 nach unten gezogen wird, wird das
Andruckelement 12 in Fig. 16 gegen den Uhrzeigersinn
verschwenkt. Die gezahnte Kante 21 liegt dann gegen den Rücken
des Entriegelungselement 13 an, so daß ein Spalt zwischen
der gezahnten Kante 21 des Andruckelements 12 und der
äußeren Ummantelung 11 immer frei bleibt, um das Hindurchgehen
des schmäleren Bandes 2b zu erlauben. Dies ist der Fall,
wenn die Krawatte korrigiert wird, um eng um den Hals des
Trägers anzuliegen.
-
Gemäß der vorliegenden Erfindung kann ein Knoten einer
Krawatte sauber gebildet werden und kann einfach angelegt
und abgenommen werden, ohne die Form des Knotens zu
beeinträchtigen.