DE3621622A1 - Gurtstraffer an einem sicherheitsgurtaufroller - Google Patents
Gurtstraffer an einem sicherheitsgurtaufrollerInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Gurtstraffer nach dem Ober
begriff des Patentanspruchs 1.
Derartige Gurtstraffer sind seit längerem bekannt. Bei
einem im Gefahrenfall ausgelösten Gurtstraffvorgang wird
eine Antriebsquelle aktiviert, welche über ein Zugseil
an einer Seilscheibe angreift. Die Seilscheibe wird über
eine Kupplungsvorrichtung drehschlüssig an die Aufroller
welle des Sicherheitsgurtaufrollers angekoppelt.
Die vorliegende Erfindung bezweckt eine Weiterbildung
eines solchen Gurtstraffers.
Der erfindungsgemäße Gurtstraffer der oben angegebenen
Art ist dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsvorrich
tung zwei Zahnräder mit zueinander passender Verzahnung
aufweist, von denen das eine, abtriebsseitige drehfest
an die Aufrollerwelle angeschlossen ist und das andere,
antriebsseitige drehfest mit der Seilscheibe verbunden
sowie durch Führungsmittel zwischen einer Eingriffsstel
lung mit dem abtriebsseitigen Zahnrad und einer Ausgangs
stellung im radialen Abstand von diesem Zahnrad bewegbar
ist, und daß das antriebsseitige Zahnrad durch Haltemit
tel, die durch die bei einem Gurtstraffvorgang auftreten
den Kräfte überwindbar sind, in seiner Ausgangsstellung
gehalten ist.
Bei diesem erfindungsgemäßen Gurtstraffer zeichnet sich
die Kupplungsvorrichtung durch Einfachheit, geringe Bau
größe und kostengünstige Herstellbarkeit aus. Besonders
vorteilhaft ist, daß die Aufrollerwelle des Sicherheits
gurtaufrollers sowohl vor als auch nach einem Gurtstraff
vorgang ohne Beeinflussung durch den Gurtstrafferantrieb
drehbar ist, da vor dem Gurtstraffvorgang die beiden Zahn
räder voneinander im radialen Abstand gehalten werden und
daher vollständig entkoppelt sind und nach Beendigung des
Gurtstraffvorganges das antriebsseitige Zahnrad wieder in
seine Ausgangsstellung bewegt werden kann, so daß die bei
den Zahnräder wiederum entkoppelt sind.
Als vorteilhafte Weiterbildung des erfindungsgemäßen Gurt
straffers ist vorgesehen, daß gemäß Anspruch 2 das an
triebsseitige Zahnrad drehfest gehalten wird, bis es in
Eingriff mit dem abtriebsseitigen Zahnrad bewegt worden
ist. Hierdurch wird vermieden, daß relativ zueinander in
Drehbewegung befindliche Zähne der beiden Zahnräder auf
einandertreffen. Wenn zwei relativ zueinander rotierende
Zahnräder in Eingriff miteinander bewegt werden, kann es
vorkommen, daß zwei Zahnspitzen aufeinandertreffen, wo
durch ein korrektes Einsteuern verhindert würde und so
gar das bewegliche Zahnrad abprellen würde. Hierdurch
würde der Gurtstraffvorgang zumindest verzögert. Die
Einsteuervorgänge der Kupplungsvorrichtung müssen aber
innerhalb kürzester Zeit erfolgen, da der gesamte Rück
strammvorgang nur wenige Millisekunden dauern darf. Die
Gefahr des Zahnprellens könnte zwar vermindert werden,
indem die Zahnspitzen sehr scharf ausgebildet werden;
eine solche Ausbildung kann jedoch durch kostengünstige
Massenfertigungstechnik wie Stanzen nicht erreicht wer
den und erfordert eine mechanische Nachbearbeitung, die
aber sehr kostenintensiv wäre.
Um zu erreichen, daß bei Auslösung eines Gurtstraffvor
ganges durch die am Zugseil wirksam werdenden Zugkräfte,
die über die Seilscheibe auf das antriebsseitige Zahnrad
übertragen werden, zunächst die beiden Zahnräder in Ein
griff miteinander bewegt und erst anschließend die Dreh
bewegung des antriebsseitigen Zahnrades freigegeben wird,
sind mehrere Lösungen möglich. Eine vorteilhafte Ausfüh
rungsform besteht darin, daß das antriebsseitige Zahnrad
durch eine an die ihm zugeordneten Führungsmittel angrei
fende Feder in seine Ausgangsstellung beaufschlagt und
durch einen Scherstift oder dergleichen drehfest gehal
ten wird, wobei der Scherstift ausreichend stark dimen
sioniert wird, daß zunächst die Rückstellkraft der Feder
überwunden und erst anschließend der Scherstift abge
schert wird. Die Feder bewirkt bzw. unterstützt ferner
die Rückbewegung des antriebsseitigen Zahnrades in sei
ne Ausgangsstellung nach Beendigung des Rückstrammvor
ganges.
Eine besonders einfache Ausführungsform besteht darin,
daß ein Scherstift mit zwei unterschiedlich stark dimen
sionierten Stufen verwendet wird, der sowohl als Halte
mittel zum Halten des Antriebszahnrades im Abstand von
dem Abtriebszahnrad als auch als Haltemittel zum dreh
festen Halten des Antriebszahnrades wirkt. Die schwächer
dimensionierte Stufe des Scherstiftes wird zuerst abge
schert, um die Bewegung des Antriebszahnrades in Ein
griff mit dem Abtriebszahnrad freizugeben; wenn beide
Zahnräder in Eingriff sind, wird die zweite Stufe des
Scherstiftes abgeschert, um die Drehbewegung freizuge
ben.
Eine besonders einfache Ausführungsform der Führungs
mittel für das antriebsseitige Zahnrad umfaßt eine
schwenkbar am Gehäuse gelagerte Schwinge, die ein Dreh
lager für dieses Zahnrad trägt.
Eine besonders einfache Ausführungsform ergibt sich auch,
wenn das eine Ende der Aufrollerwelle als Zahnrad mit
Umfangsverzahnung ausgebildet und das antriebsseitige
Zahnrad ebenfalls mit Außenverzahnung ausgebildet wird.
Das antriebsseitige Zahnrad kann aber auch als Ring mit
Innenverzahnung ausgebildet werden, was zwar etwas auf
wendiger ist, aber den Vorteil hat, daß der Eingriff
zwischen den beiden Zahnrädern über eine größere Ober
fläche erfolgen kann.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben
sich aus den Unteransprüchen sowie aus der folgenden
Beschreibung und aus der beigefügten Zeichnung, auf
die Bezug genommen wird. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine schematische Perspektivansicht
einer ersten Ausführungsform,;
Fig. 2 eine Explosionsansicht dieser Ausfüh
rungsform;
Fig. 3 eine Perspektivansicht einer zweiten
Ausführungsform;
Fig. 4 eine Explosionsansicht derselben Aus
führungsform; und
Fig. 5 eine Schnittansicht in einer Ebene,
welche durch die beiden Zahnräder der
Kupplungsvorrichtung verläuft.
Der in der Zeichnung gezeigte Sicherheitsgurtaufroller
besitzt ein allgemein U-förmiges Gehäuse 10, in dessen
Seitenwänden 12, 14 eine Aufrollerwelle drehbar gelagert
ist, auf welcher das Gurtband 16 als Wickel 18 aufge
wickelt ist. Auf der Seite der Seitenwand 12 befindet
sich ein nicht näher beschriebener Aufroll- und Blockier
mechanismus, wie er bei Sicherheitsgurtaufrollern üblich
ist. Auf der Seite der Seitenwand 14 ist die Aufroller
welle verlängert und als Zahnrad 20 mit Außenverzahnung
ausgebildet. In die Seitenwand 14 ist ein Lagerzapfen 22
eingesetzt. Auf diesem Lagerzapfen 22 ist eine Schwinge
24 schwenkbar gelagert. Die Schwinge 24 trägt im Abstand
von dem Lagerzapfen 22 ein zapfenförmiges Drehlager 26
für ein Bauteil 28, welches durch die Vereinigung eines
außenverzahnten Zahnrades 30 mit einer Seilscheibe 32
gebildet ist. An der mit 34 bezeichneten Stelle der Seil
scheibe 32 ist das Ende eines Zugseils 36 festgelegt,
beispielsweise durch Verstemmen. An diesem Zugseil 36
greift eine in Richtung des Pfeiles wirkende Zugkraft an,
sobald ein Gurtstraffvorgang ausgelöst wird. Als An
triebsquelle ist ein Kolben/Zylinder-Antrieb mit pyro
technischem Gasgenerator zweckmäßig; es sind aber auch
andere Antriebsquellen geeignet, beispielsweise ein
Hydraulikantrieb oder die Ankopplung des Zugseils 36
an eine im Fahrzeug befindliche, relativ zum Fahrzeug
rahmen bewegbare Masse.
Das Bauteil 28 weist eine durch die Seilscheibe 32 und
das Zahnrad 30 axial hindurchgehende Bohrung 38 auf,
die bei geeigneter Drehstellung dieses Bauteils 28 mit
einer Bohrung 40 der Schwinge 24 fluchtet. Diese Boh
rungen 38, 40 haben denselben Durchmesser. Er entspricht
dem Außendurchmesser der stärker dimensionierten Stufe
42 A eines zwei verschieden stark dimensionierte Stufen
42 A, 42 B aufweisenden Scherstiftes 42. Mit der Bohrung
40 fluchtet ferner eine Bohrung 44 in der Seitenwand 14.
Der Durchmesser dieser Bohrung 44 entspricht dem Außen
durchmesser der Stufe 42 B des Scherstiftes 42. Wenn der
Scherstift 42 in die Bohrungen 38, 40, 44 eingesetzt ist,
arretiert er die Schwinge 24 in ihrer Ausgangsstellung,
die derart gewählt ist, daß die Außenverzahnungen der
Zahnräder 20 und 30 in geringem radialem Abstand vonein
ander verbleiben, so daß die beiden Zahnräder entkoppelt
sind. In diesem Zustand ist ferner das Bauteil 28 dreh
fest an der Schwinge 24 gehalten. Sobald nun bei Auslö
sung eines Gurtstraffvorganges eine Zugkraft in der durch
einen Pfeil gekennzeichneten Richtung am Zugseil 36 auf
tritt und am Umfang der Seilscheibe 32 angreift, wird die
schwächere Stufe 42 B des Scherstiftes 42 abgeschert, so
daß die Schwinge 24 auf die Zeichnung bezogen im Uhrzei
gersinn verschwenkt wird, wodurch die Verzahnungen der
Zahnräder 20 und 30 in Eingriff miteinander gelangen.
Sobald dieser Eingriff hergestellt ist und die Schwinge
24 auf einen in Fig. 5 gezeigten Anschlag trifft, der
die Eingriffsstellung begrenzt, wird die Stufe 42 A des
Scherstiftes 42 durch die andauernde Zugkraft am Zug
seil 36 stark beansprucht und abgeschert. Das Bauteil 28
mit Seilscheibe 32 und Zahnrad 30 kann sich nun frei
drehen und die Antriebskraft auf das Zahnrad 20 über
tragen, so daß die Aufrollerwelle in Drehung versetzt
und das Gurtband 16 in der durch einen Pfeil gekennzeich
neten Richtung rückgestrammt wird.
Nach Beendigung eines solchen Gurtstraffvorganges ist
Sorge dafür getragen, daß das Zugseil 36 entlastet ist,
wozu es beispielsweise ausreicht, daß bei einem Kolben/
Zylinder-Antrieb ein Verklemmen des Kolbens im Zylinder
vermieden wird. Die Rückbewegung der Schwinge 24 in ih
re Ausgangsstellung wird daher durch den Rückstramman
trieb nicht behindert. Folglich kann die Schwinge 24
bezogen auf die Zeichnung gegen den Uhrzeigersinn in
ihre Ausgangsstellung verschwenkt werden, so daß die
Zahnräder 20, 30 außer Eingriff kommen. Die Aufroller
welle ist nun frei drehbar. Die Rückbewegung der Schwin
ge 24 kann durch Schwerkraft, durch Federwirkung oder
beides erfolgen.
Die Ausführungsform nach den Fig. 2 und 3 unterscheidet
sich von derjenigen nach den Fig. 1 und 2 durch die Aus
bildung der Schwinge 24 und des Bauteils 28. Das Bauteil
28 vereinigt weiterhin die Seilscheibe 32 und das Zahnrad
30, jedoch ist das Zahnrad 30 nunmehr als Innenverzahnung
an einem die Seilscheibe 32 bildenden Ring ausgebildet.
Das ringförmige Bauteil 28 ist in einer Gleitlagerboh
rung 29 der Schwinge 24 leicht drehbar gelagert. Die
Schwinge 24 weist ferner eine Durchführungsöffnung 31
für das Zugseil 36 auf. Als Haltemittel ist auch bei
dieser Ausführungsform ein Scherstift 42 mit zwei Stu
fen 42 A, 42 B vorgesehen. Dieser Scherstift ist durch
eine Bohrung, welche durch komplementäre Aussparungen
38 A, 38 B am Außenumfang des Bauteils 28 bzw. Innenumfang
der Gleitlagerbohrung 29 gebildet ist, und in eine Boh
rung 44 in der Seitenwand 14 eingesetzt.
Die Arbeitsweise dieser Ausführungsform ist die gleiche
wie bei der nach den Fig. 1 und 2 und wird daher nicht
erneut beschrieben. Die Ausführungsform nach den Fig. 3
und 4 ist zwar etwas aufwendiger als die zuvor beschrie
bene Ausführungsform, hat aber den Vorteil, daß die Zähne
des innenverzahnten Zahnrades 30 über eine größere Fläche
mit der Außenverzahnung des Zahnrades 20 in Eingriff kom
men, so daß hohe Antriebskräfte bei kleiner Bauform über
tragen werden können.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 5, die eine Weiterbil
dung der Ausführung nach den Fig. 1 und 2 darstellt, ist
die Schwinge 24 durch eine Feder 50 in ihre Ausgangsstel
lung vorgespannt, in welcher die beiden Zahnräder 20, 30
außer Eingriff miteinander sind. Diese Ausgangsstellung
wird dadurch definiert, daß ein Ansatz 25 der Schwinge
24 an einer Anschlagfläche 25 A des Gehäuses zur Anlage
kommt. Die Eingriffsstellung des Zahnrades 30 ist da
durch begrenzt, daß der Ansatz 25 an einer der Anschlag
fläche 25 A gegenüberliegenden Anschlagfläche 25 B zur An
lage kommt. Diese Eingriffsstellung ist so gewählt, daß
die Zahnspitzen des Zahnrades 30 nicht auf den Zahngrund
der Zähne des Zahnrades 20 gedrückt werden.
Das Zahnrad 30 wird durch einen Scherstift 42, der durch
miteinander fluchtende Bohrungen des Zahnrades 30 und
der Schwinge 24 eingesetzt ist, drehfest an der Schwinge
24 gehalten. Die Feder 50 und der Scherstift 42 sind re
lativ zueinander so dimensioniert, daß bei Auslösung ei
nes Gurtstrammvorganges die in Richtung des Pfeiles in
Fig. 5 über das Zugseil 36 am Umfang der Seilscheibe
wirksamen Zugkräfte zunächst eine Verschwenkung der
Schwinge 24 entgegen der Kraft der Feder bewirken, bis
der Ansatz 25 an der Anschlagfläche 25 B anschlägt. Erst
anschließend wird der Scherstift 42 so stark beansprucht,
daß er abgeschert wird und somit die Drehung des Zahnra
des 30 freigibt. Nach beendetem Rückstrammvorgang ist
das Zugseil 36 entlastet, und die Schwinge 24 wird durch
die Feder 50 wieder in ihre Ausgangsstellung zurückge
schwenkt, wobei diese Schwenkbewegung durch die Schwer
kraft unterstützt wird.
Wie aus Fig. 5 ersichtlich ist, sind die Verzahnungen
der Zahnräder 20 und 30 jeweils als Kerbverzahnung aus
gebildet.
Bei einer in der Zeichnung nicht gezeigten Ausführungs
form ist anstelle einer schwenkbar gelagerten Schwinge
ein Tragblock vorgesehen, der durch eine zwischen ihm
und der Seitenwand 14 angeordnete und allgemein radial
zum Zahnrad 20 orientierte Geradführung geführt wird.
Claims (17)
1. Gurtstraffer an einem Sicherheitsgurtaufroller, mit
einem Zugseil, das an eine Antriebsquelle angekoppelt
ist und am Umfang einer Seilscheibe angreift, die über
eine Kupplungsvorrichtung drehschlüssig an die Aufroller
welle des Sicherheitsgurtaufrollers ankoppelbar ist, da
durch gekennzeichnet, daß die Kupplungsvorrichtung zwei
Zahnräder (20, 30) mit zueinander passender Verzahnung
aufweist, von denen das eine, abtriebsseitige (20) dreh
fest an die Aufrollerwelle angeschlossen ist und das an
dere, antriebsseitige (30) drehfest mit der Seilscheibe
(32) verbunden sowie durch Führungsmittel (24) zwischen
einer Eingriffsstellung mit dem abtriebsseitigen Zahn
rad (20) und einer Ausgangsstellung im radialen Abstand
von diesem Zahnrad bewegbar ist, und daß das antriebs
seitige Zahnrad (30) durch Haltemittel (42), die durch
die bei einem Gurtstraffvorgang auftretenden Kräfte über
windbar sind, in seiner Ausgangsstellung gehalten ist.
2. Gurtstraffer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß dem antriebsseitigen Zahnrad (30) weitere Hal
temittel (42 A) zugeordnet sind, die es mindestens bis
zum Eingriff mit dem abtriebsseitigen Zahnrad (20) dreh
fest halten, anschließend aber durch die bei einem Gurt
straffvorgang auftretenden Kräfte überwunden werden und
die Drehung des antriebsseitigen Zahnrades (30) freige
ben.
3. Gurtstraffer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Haltemittel durch verschieden
stark dimensionierte Federn (50) gebildet sind.
4. Gurtstraffer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Haltemittel durch verschieden
stark dimensionierte Scherstifte (42 A, 42 B) gebildet
sind.
5. Gurtstraffer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß beide Haltemittel durch einen Scher
stift (42) gebildet sind, der zwei verschieden stark
dimensionierte Stufen (42 A, 42 B) aufweist, von denen
die schwächer dimensionierte (42 B) bei Abscherung die
Bewegung des antriebsseitigen Zahnrades (30) in Ein
griff mit dem abtriebsseitigen Zahnrad (20) freigibt
und die stärker dimensionierte Stufe (42 A) bei Absche
rung die Drehung des antriebsseitigen Zahnrades (30)
freigibt.
6. Gurtstraffer nach einem der vorstehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsmittel
(24) mit gehäusefesten Anschlägen (25 A, 25 B) zusammen
wirken, welche die Eingriffsstellung und die Ausgangs
stellung definieren.
7. Gurtstraffer nach einem der vorstehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsmittel
eine am Gehäuse schwenkbar gelagerte Schwinge (24) auf
weisen, die im Abstand von ihrer Schwenkachse (22) ein
Lager (26) für das antriebsseitige Zahnrad (30) trägt.
8. Gurtstraffer nach einem der Ansprüche 1 bis 6, da
durch gekennzeichnet, daß die Führungsmittel einen ein
Lager für das antriebsseitige Zahnrad (30) tragenden
Tragblock und eine allgemein radial zu dem abtriebssei
tigen Zahnrad orientierte Geradführung zwischen Gehäuse
und Tragblock aufweisen.
9. Gurtstraffer nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das antriebsseitige Zahnrad
(30) und die Seilscheibe (32) zu einem einzigen Bauteil
(28) vereinigt sind.
10. Gurtstraffer nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß sowohl das antriebsseitige
als auch das abtriebsseitige Zahnrad (20, 30) mit Außen
verzahnung ausgebildet sind.
11. Gurtstraffer nach einem der Ansprüche 1 bis 9, da
durch gekennzeichnet, daß das abtriebsseitige Zahnrad
(20) mit Außenverzahnung und das antriebsseitige Zahn
rad (30) als Ring mit Innenverzahnung ausgebildet ist.
12. Gurtstraffer nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Haltemittel zum Halten
des antriebsseitigen Zahnrades (30) in seiner Ausgangs
stellung zwischen Gehäuse (10) einerseits und der Schwin
ge (24) bzw. dem Tragblock andererseits angeordnet sind.
13. Gurtstraffer nach einem der Ansprüche 2 bis 12, da
durch gekennzeichnet, daß die Haltemittel (42) zum dreh
festen Halten des antriebsseitigen Zahnrades zwischen
diesem einerseits und der Schwinge (24) bzw. dem Trag
block andererseits angeordnet sind.
14. Gurtstraffer nach einem der Ansprüche 5 bis 13, da
durch gekennzeichnet, daß der zwei verschieden stark di
mensionierte Stufen (42 A, 42 B) aufweisende Scherstift
(42) in miteinander fluchtende Bohrungen (38, 40, 44)
des antriebsseitigen Zahnrades (30), der Schwinge (24)
bzw. des Tragblockes und am Gehäuse (14) eingesetzt ist.
15. Gurtstraffer nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß nach Beendigung eines Gurt
straffvorganges die Seilscheibe (32) bzw. das am Umfang
der Seilscheibe (32) angreifende Zugseil (36) zumindest
in solchem Ausmaß entlastet ist, daß das antriebsseitige
Zahnrad (30) in seine Ausgangsstellung zurückbewegbar
ist.
16. Gurtstraffer nach Anspruch 15, dadurch gekennzeich
net, daß die Rückbewegung des antriebsseitigen Zahnra
des (30) in seine Ausgangsstellung selbsttätig durch Fe
derkraft oder Schwerkraft erfolgt.
17. Gurtstraffer nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Verzahnungen der Zahnrä
der (20, 30) als Kerbverzahnung ausgebildet sind.
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