DE367026C - Maschine zum UEberholen des Oberleders - Google Patents
Maschine zum UEberholen des OberledersInfo
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- DE367026C DE367026C DES50414D DES0050414D DE367026C DE 367026 C DE367026 C DE 367026C DE S50414 D DES50414 D DE S50414D DE S0050414 D DES0050414 D DE S0050414D DE 367026 C DE367026 C DE 367026C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D13/00—Machines for pulling-over the uppers when loosely laid upon the last and tacking the toe end
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- Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)
Description
- Maschine zum Überholen des Oberleders. Den. Gegenstand der Erfindung bildet eine Maschine zum Überholen des Oberleders um den Leisten mit einer an der Schuhspitze wirkenden, unbeweglich befestigten Zange und zwei abwärts beweglichen, seitlich am Werkstück angreifenden beweglichen Zangen. Gemäß der neuen Anordnung werden sämtliche Zangen durch einen gemeinsamen Tritthebel geschlossen, jedoch kann dieser bei seiner weiteren Abwärtsbewegung nur die beweglich geführten Seitenzangen mitnehmen, während die Schließvorrichtung der vorderen Zange an dieser entlang gleitet, jedoch keine Bewegung dieser Zange verandaßt. Infolge dieser Anordnung kann das Oberleder um den Spann kräftig angezogen werden.
- Eine beispielsweise Ausführungsform der Überholmaschine ist auf der Zeichnung in den Abb. r, 2 und; 3 schematisch dargestellt, und zwar von oben gesehen und in zwei senkrechten Schnitten.
- Die Maschine hat drei Überholzangen, nämlich eine feste Zange 4, die den Zehenteil des Oberleders erfaßt und eine lose Sacke 4o hat, und zwei in der Regel senkrecht bewegbare Zangen 5 und 6, von denen jede die betreffende Seite des Oberleders erfaßt und die lose Backen So und 6o haben.
- Das Öffnen und Schließen der losen Backen 40, So und 6o sowie die- Zugbewegung der Zangen 5 und 6 wird durch ein gemeinsames Glied, vorzugsweise einen Trethebel ? bewirkt. Dieser ist durch eine Stange 8 mit einem Gleitstück 9 verbunden, das in der festen Zange 4 geführt wird und mit einer Rolle 1o gegen den Arrn 41 der losen Backe 40 anliegt. Ferner ist der Trethebel durch eine Stange i r und ein Querstück 14 mit Gleitstücken 12 und: 13 verbunden, die jedes ini der ihm entsprechenden Zange 5 bzw. 6 geführt sind und mit Rollen 15 bzw. 16 jedes gegen einen der Arane 51 und 61 der losen Backen So bzw. 6o anliegen. .Diese Arme haben solche Gestalt, daß die Backen in die, Schließstellung gebracht werden, wenn die Gleitstücke eine gewisse Strecke aus der in Abb.2 und 3 dargestellten Stellung herabbewegt -werden, worauf die Rollen hinter hakenförmige Vorsprünge 52 bzw. 6z am unteren Ende der Arme greifen, so daß die weitere :abwärts gehende Bewegung der Gleitstücke auf die geschlossenen Zangen übertragen -wird. Der Arm 41-hat eine ähnliche Form, jedoch ohne den hakenförmigen Vorsprung; statt dessen hat er eine gerade Verlängerung 42, die eine mit der Bewegungsrichtung des Gleitstückes.9 parallele Stellung einnimmt, wenn die Backe 4o geschlossen worden ist. Die Rolle 1o wird also nach dem Schließender Backe sich weiter berabbewegen können und währenddessen die Backe in der geschlossenen Stellung halten. Die Arme 41, 51 und 61 wirken wie Gegengewichte, die die Backen öffnen, wenn die Einwirkung der Rolfen 1o, 15 bzw. 16 aufhört.
- Die Zangen 4, 5 und 6 sind auf einem Tisch 17 angeordnet, der die Oberplatte eines kastenförmigen Maschinengestells 18 ist, aus dessen Vorderseite der Trethebel herausragt. Die Zange 4 ist in einem röhrenförmigen Ständer 19 auf einem, Schlitten 2ö derart angebracht, daß sie sowohl in der Höhe der Zangen 5 und 6 als auch in größerem oder kleinerem Abstand von ihnen eingestellt werden kann, was durch beliebige bekannte Mittel erreicht werden kann, die ohne weitere Erklärung verständlich sind. Für die Zangen 5 und 6 sind unter dem Tisch 17 Führungen:2i bzw. 22 angebracht, die von Schlitten 23 bz-,v. 24 getragen werden, die durch ein geeignetes, gegebenenfalls selbstsperrendes Glied, wie die gezeichnete Rechts-und Linksschraube 25, in verschiedenem Abstand voneinander eingestellt werden können.
- Zwischen den Zangen 5 und 6 ist in bekannter Weise eine Stütze 26 mit einer Anlage 27 für den Leisten während des. Überholens und der unmittelbar darauffolgenden Anbringung des Spanngeräts vorgesehen. Die Stütze ist in einer Gabel 2.8 schwingbar und kann durch ein einstellbares Abstandsstück 29 auf größeren oder kleineren Abstand von der Zange 4 oder dem Ständer i9 eingestellt werden. Die Anlage 27 kann mittels einer Verschraubung 3o in passender Höhe eingestellt werden.
- Die Lage der Zangen und der Unterstützung kann also den verschiedenen Schuhwerkgrößen und -formen angepaßt werden.
- Die Bewegung des Trethebels kann durch einen Anschlag 31 begrenzt werden. In die Bewegungsüberführung zu den Zangen 5 und 6 können Federn 32, 33 und 34 eingefügt werden.
- Beim Gebrauch der Maschine werden die Zehen-,und die Seitenteile des auf den Leisten gelegten Oberleders in die offenen Zangen 4, 5 und 6 eingeführt, die -hierauf, indem der Leisten auf die Anlage 27 gestützt wird, durch. Niederdrücken -des Trethebels geschlossen werden. Durch fortgesetztes Einwirken auf letzteren geht das Überholen vor sich, wonach das Festhalten in bekannter Weise stattfindet.
- Die- gezeigten und beschriebenen Einzelheiten sind für die', Erfindung ohne Bedeutung und können geändert werden.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Maschine zum Überholen des Oberleders auf dein. Leisten mit einer unbeweglichen, für die Spitze bestimmten Zange und zwei abwärts beweglichen, seitlichen und durch einen Trethebel zu schließenden Zangen, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (io) zum Schließen der mittleren Zange (4) keine Begrenzung an der beweglichen Backe (40, 41, 42) hat, während bei den beiden seitlichen Zangen (5 und 6) die Schließvorrichtung (i5, 16) mit einem Anschlag (52, 62) der beweglichen Backen (5o, 6o) in Berührung kommt und alsdann bei ihrer weiteren Bewegung die Zangen mitnimmt.
- 2. Überholmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die feste Backe der mittleren Zange (4) an einer unbeweglichen senkrechten Stange (i9) angeordnet ist, während die festen Backen der seitlichen Zangen (5, 6) auf je einer senkrechten Stange angeordnet sind, die sich entgegen dem Federdruck herabziehen läßt.
- 3. Überholmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die lose Backe (40) der mittleren Zange an einem drehbaren Arm (4i) vorgesehen ist, welcher zunächst derart in der Richtung nach hinten gekrümmt ist, daß er an seiner gegen die feste Stange der Zange kehrenden Innenseite eine Schrägfläche bildet .fand alsdann. aus einem geraden Teil (42) besteht, der zu der obengenannten festen Stange, wenn die Zange geschlossen ist, parallel hängt, während die lose Backe jeder der Seitenzangen (5, 6) sich auf einem nach der Seite sich erstreckenden drehbaren, krummen Arm (5i bzw. 61) befindet, dessen Innenseite eine Schrägfläche bildet und dessen unteres Ende als ein Haken (52 bzw. 62) geformt ist, wobei ein mit einem Tritthebel versehener einarmiger Hebel (7) durch ein Gelenkstück (eine Stange 8) mit einem in der stillstehenden Stange der mittleren Zange (4) gesteuerten Gleitstück (9) verbunden ist, welches eine Rolle (io) trägt, die mit der genannten Kammfläche des Zangenarms (4i) zusammenwirkt, während der Hebelarm (7) durch. ein Gelenkstück (Stange ii) und ein Querstück (i4) mit Gleitstücken (i2, 13) verbunden ist, die in den senkrechten Stangen der Seitenzangen (5, 6) geführt sind und je eine Rolle (15 bzw. 16) tragen, welche mit den Schrägflächen der betreffenden Zangenarme (5i, 61) und deren Haken (52, 62) derart zusammen-,virken, daß ein Herabziehen des Hebels (7) zur Folge hat, daß die Rollen (io, 15, 16) beim Entlangrollen auf den Schrägflächen der Arme (4r, 51, 61) erst die Zangen schließen, worauf die Rolle (io), indem sie auf dem geraden Teil (42) des Armes (4i) wandert, die stillstehende mittlere Zange (4) geschlossen hält, während jede der Rollen (i5, 16) sich gegen den Haken (6i bzw. 62) legt und die betreffende geschlossene Seitenzange herabzieht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES50414D DE367026C (de) | 1919-06-22 | 1919-06-22 | Maschine zum UEberholen des Oberleders |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES50414D DE367026C (de) | 1919-06-22 | 1919-06-22 | Maschine zum UEberholen des Oberleders |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE367026C true DE367026C (de) | 1923-01-16 |
Family
ID=7487730
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES50414D Expired DE367026C (de) | 1919-06-22 | 1919-06-22 | Maschine zum UEberholen des Oberleders |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE367026C (de) |
-
1919
- 1919-06-22 DE DES50414D patent/DE367026C/de not_active Expired
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