DE3648C - Flaschenverschlufs und Apparat zur Befestigung desselben - Google Patents
Flaschenverschlufs und Apparat zur Befestigung desselbenInfo
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- DE3648C DE3648C DENDAT3648D DE3648DA DE3648C DE 3648 C DE3648 C DE 3648C DE NDAT3648 D DENDAT3648 D DE NDAT3648D DE 3648D A DE3648D A DE 3648DA DE 3648 C DE3648 C DE 3648C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B67—OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
- B67C—CLEANING, FILLING WITH LIQUIDS OR SEMILIQUIDS, OR EMPTYING, OF BOTTLES, JARS, CANS, CASKS, BARRELS, OR SIMILAR CONTAINERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; FUNNELS
- B67C7/00—Concurrent cleaning, filling, and closing of bottles; Processes or devices for at least two of these operations
- B67C7/0093—Lever action devices operated by hand or foot
Landscapes
- Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)
Description
PATENTSCHRIFT
Klasse 64.
FREDERICK FOSTER in HOXTON (Grafschaft Middlesex, England).
Flaschenverschluls und Apparat zur Befestigung desselben. Ii /γ /
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. Mai 1878 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Flaschenverschlüsse und Apparate zur Befestigung der
Verschlüsse und Füllung der Flaschen.
Der Erfinder construirt einen Pfropfen zum Flaschenverschlusse aus einer Metallscheibe, die
an ihrer unteren Seite ein kurzes Rohr von vulcanisirtem Kautschuk trägt, welches in die
Mündung der zu verschliefsenden Flasche pafst.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnungen zeigt einen Schnitt und Fig. 2 einen Grundrifs eines
nach dieser Erfindung construirten Pfropfens. Fig. 3 ist ein .Grundrifs eines gleichen Pfropfens,
nebst den.Theilen, mittelst welchen er an dem Haisansatze der Flasche befestigt wird. Fig. 4
ist eine theilweise im Schnitt gezeichnete Seitenansicht derselben und Fig. 5 zeigt diesen
Pfropfen an einer Flasche angebracht.
Fig. 6 ist eine Seitenansicht und Fig. 7 eine Oberansicht eines Werkzeuges, welches dazu
dient, die Pfropfen auf den Flaschen zu befestigen.
A ist eine Metallplatte' oder Scheibe, welche
mit einer Vertiefung oder Auskehlung an ihrer unteren Seite geprefst wird. In dieser Vertiefung
befindet sich ein kurzes Metallrohr B, welches an der Scheibe befestigt ist; C ist ein
Rohr von vulcanisirtem Kautschuk, es steckt an einem Ende in dem Metallrohre B und
wird festgehalten durch den hineingetriebenen Pflock D. Dieser Pflock kann von Metall in
Gestalt eines Ringes, oder sehr zweckmäfsig aus hartem Holze.oder Bein sein. Das untere
Ende des Rohres B ist etwas einwärts gebogen, um den Kautschuk C mit gröfserer
Sicherheit festzuhalten.
Der Pfropfen' soll - am Flaschenhalse befestigt
sein und zu diesem Zwecke ist die Platte oder Scheibe A mit Ansätzen A1A1 versehen, um
die Gelenke E und F aufzunehmen. Durch das untere Auge des Gelenkes E geht
der Draht G, welcher um den Flaschenhals gelegt wird, der mit einer Nuth versehen ist.
Das Gelenk F dient als Klinke. Es hat eine ausgelochte, längliche Oefmung, und wenn die
Klinke abwärts gedreht wird, tritt die durch Zusammendrehen des Drahtes G gebildete vorspringende
Schlinge G1 in die Oeffnung der
Klinke und wird der Pfropfen auf diese Weise festgehalten. Zur gröfseren Sicherheit kann ein
Stift oder eine Schnur durch die_ Schlinge G1
gesteckt werden. Ehe der Draht G um den Flaschenhals gelegt wird, wird das eine Ende
desselben aufgebogen und die Enden über einander gekreuzt.
Das in den Fig. 6 und 7 dargestellte Werkzeug wird folgendermaafsen gebraucht. Nachdem
der Draht lose um den Flaschenhals gelegt worden ist,, wird das Werkzeug an demjenigen
Ende des Drahtes angewendet, welches so aufgebogen wurde, dafs es nach aufsen vorspringt,
und ist dasselbe so gestaltet, dafs es in die Oefifnung in der Axe des Werkzeuges eintritt,
wie die punktirten Linien in Fig. 6 zeigen. Das andere Ende des Drahtes liegt in der
Nuth, welche sich im Kopfe des Werkzeuges befindet und vom Centrum ausgeht, wie aus
Fig. 7 zu ersehen, und das vorspringende Ende ist aufgebogen, damit es in den kleinen Ausschnitt
bei H, Fig. 6, tritt; dreht man nun das Werkzeug um, so wird der Draht sicher verdreht
oder verschlungen und der überflüssige darauf abgeschnitten.
Statt eine Schlinge G' im Drahte zu bilden,
können die zusammengedrehten Enden des Drahtes als Vorsprung dienen, der in die Oeffnung
der Klinke F tritt, wie in Fig. 5 gezeigt ist.
Sollen die Pfropfen gebraucht werden, um kohlensaure Wasser zu verkorken} so bringt man
ein kleines Loch H* in der Metallscheibe A an; durch dieses Loch wird ein Draht eingeführt,
welcher zwischen das Kautschukrohr C und den Flaschenhals zu liegen kommt, so
lange sich der Propfen an seinem Platze befindet, wodurch während des Füllens der Flasche
eine Oeffnung zwischen dem Pfropfen und dem Flaschenhalse gebildet wird.
Das Füllen bewerkstelligt der Erfinder mittelst eines in den Fig. 8, 9 und 10 dargestellten
Apparates. Fig. 8 ist eine Seitenansicht des Apparates. Fig. 9 ein Querschnitt eines Theiles
desselben in vergröfsertem Maafsstabe. J ist ein Füllrohr, durch welches die kohlensaure
Flüssigkeit in einen kleinen _ Raum K geleitet wird, dessen Ausflufsoffnung durch ein Ventil L
geschlossen ist. Das Ventil kann durch einen Hebel M niedergedrückt und dadurch geöffnet
werden. Die unter Druck stehende kohlensaure Flüssigkeit tritt durch den Kanal N in
die Kammer O, in welcher sich der Kopf der zu füllenden Flasche befindet. Die Flüssigkeit
Claims (6)
1. Die Verbindung einer Kapsel oder eines Pfropfens mit der Platte oder Scheibe Ά,
dem'Metallrohre R, dem Kautschukrohre C
und dem Pflocke D, im wesentlichen wie oben gezeichnet nnd beschrieben wurde. ;
2. Die Combination der Theile ABC und D
mit den 'Theilen EFG, im wesentlichen
wie; oben beschrieben wurde. ■ i -
3. Einen Pfropfen, verbunden mit der Scheibe ,4,
dem Loche JI*, Metallrohre B, Kautschukrohre C und Pflocke D, im wesentlichen
wie oben beschrieben wurde.
4. Die Combination der Theile A B C und LD
mit Theilea, die ein Ventil bilden, welches sich einwärts innerhalb der Umgrenzung
des Kautschukrohres C öffnet, wie oben beschrieben wurde. .
5. Das; in den Fig. 6 und 7 dargestellte Werkzeug, um die Enden des Drahtes G zusammen
zu drehen, zur Sicherung des Pfropfens auf einer Flasche.
6. Die Verbindung von Apparaten zum Füllen der Flaschen mit kohlensauren Flüssigkeiten
mit dem verbindenden Hebel Q, zur Bildung eines dichten Verschlusses um den Flaschenhals
herum, während die Flasche gefüllt wird, im wesentlichen wie oben beschrieben wurde.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3648C true DE3648C (de) |
Family
ID=282599
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT3648D Active DE3648C (de) | Flaschenverschlufs und Apparat zur Befestigung desselben |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3648C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5605126A (en) * | 1993-08-11 | 1997-02-25 | Alcan Deutschland Gmbh | Piston for internal combustion engines, especially diesel engines |
-
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- DE DENDAT3648D patent/DE3648C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5605126A (en) * | 1993-08-11 | 1997-02-25 | Alcan Deutschland Gmbh | Piston for internal combustion engines, especially diesel engines |
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