DE3640500A1 - Laengenverstellbare gestaengekupplung - Google Patents
Laengenverstellbare gestaengekupplungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine längenverstellbare Gestängekupplung, insbe
sondere von Treibstangenbeschlägen für Fenster, Türen od. dgl., bei welcher
am Ende des einen von zwei miteinander zu kuppelnden Gestängen ein im
Querschnitt U-förmiger Kupplungsschuh vorgesehen ist, der als Stanz-Biege
teil ausgebildet und dabei an der Innenseite wenigestens eines Schenkels
mit einer beim Herstellen eingeformten Feinzahnung versehen ist, während
das andere Gestänge zumindest an der zum Kuppeln bestimmten Schmal
seite über einen größeren Längenbereich eine komplementäre Feinzahnung
aufweist, mit der sie zwischen die Schenkel des Kupplungsschuhs einlegbar
ist und bei welcher die Feinzahnung des einstückig an das Gestänge ange
formten Kupplungsschuhs durch Prägepressen gebildet ist.
Es ist bereits eine längenverstellbare Gestängekupplung von Treibstangen
beschlägen für Fenster, Türen od. dgl. der vorgenannten Art durch die DE-PS
26 35 446 bekannt. Sie hat sich auch im praktischen Einsatz wegen ihrer
hohen Formfestigkeit bestens bewährt.
Bei der längenverstellbaren Gestängekupplung nach diesem Stand der Technik
muß das den Kupplungsschuh aufweisende Gestänge durch Prägepressen
aus einem Blechzuschnitt gefertigt werden, welcher im Bereich des herzu
stellenden U-förmigen Kupplungsschuhs beidseitig einen über die normale
Breite des Gestänges vorstehenden Flügel hat, dessen Breite jeweils etwa
der späteren Höhe des hiervon gebildeten U-Schenkels des fertigen Kupplungs
schuhs entspricht. Das Ausgangsmaterial zur Herstellung des mit dem Kupplungs
schuh versehen Gestänges muß daher eine entsprechend größere Breite
aufweisen als das später fertiggestellte Gestänge.
Es ist zwar durch die DE-OS 26 35 708 auch bereits der Vorschlag ge
macht worden, den Kupplungsschuh durch Prägepressen aus einem Blech
zuschnitt für sich allein herzustellen und anschließend mit dem Gestänge
teil, beispielsweise durch Vernieten, zu verbinden. Auch bei dieser Ferti
gungsart werden jedoch die Blechzuschnitte für die Kupplungsschuhe aus
Blechstreifen hergestellt, deren Ausgangsabmessungen wesentlich größer
sind als der zur Herstellung des Kupplungsschuhs benötigte Blechzuschnitt.
Zur Herstellung von Gestängen mit einstückig angeformten Kupplungsschuhen,
die an der inneren Längskante jeweils eine Feinzahnung aufweisen, hat
man gemäß DE-GM 76 03 047 zwar auch bereits Flachmaterial, insbeson
dere Bandstahl, benutzt, welches bzw. welcher auf der ganzen Länge gleich
bleibende Breite aufweist. Zur Bildung des Kupplungsschuhs sind dabei in
der Nähe der Enden der Bandstahlstreifen randseitig über deren Breitseite
vorstehende Stege ausgeformt, die durch etwa bügelartig aus dem Material
hochgeprägte Leisten gebildet werden, deren lnnenkante unmittelbar aus
einer zahnförmigen Schnittfläche besteht.
Diese bekannte längenverstellbare Gestängekupplung eignet sich zwar zur
formschlüssigen Verbindung zweier sich teilweise überlappender Stulpschienen-
Abschnitte von Treibstangenbeschläge, die im übrigen an einem Trägerbauteil,
beispielsweise am Flügel eines Fensters oder einer Tür, jeweils durch mehrere
Schrauben gegen Verschieben festgelegt werden.
Es ist zwar auch schon vorgeschlagen worden (siehe DE-GM 83 24 586),
Kupplungsschuhe der durch das DE-GM 76 03 047, z.B. für die Verbindung
der Stulpschienen von Treibstangenbeschlägen, bekannt gewordenen Art
zur Bildung längenverstellbarer Gestängekupplungen zwischen verschiebbaren
Treibstangen solcher Treibstangenbeschläge in Benutzung zu nehmen. Da
in diesem Falle aber die Kupplungsschuhe ständig wechselnden Längsschubkräften
unterliegen, hat sich gezeigt, daß bei einer nicht immer zu vermeidenden
Schwergängigkeit der Beschläge unerwünschte Beschädigungen oder zumindest
Verformungen an den Kupplungsschuhen auftreten können, die den Dauergebrauch
der hiermit ausgerüsteten Treibstangenbeschläge nachhaltig beeinträchtigen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Gestängekupplung der ein
gangs angegebenen Art zu schaffen, bei der zur Herstellung des den Kupp
lungsschuh aufweisenden Gestänges ein Flachmaterialstreifen, insbesondere
ein Bandstahlstreifen, als Ausgangsmaterial benutzt werden kann, welcher
auf seiner ganzen Länge gleiche Breitenabmessung hat. Dabei soll jedoch
der Kupplungsschuh innerhalb der Ausgangsbreite des Bandmaterials mit
über seine eine Breitseite vorstehenden, auf ihre ganze Länge einstückig
fest an das Gestänge angebundenen U-Schenkeln versehen sein, die an ihrer
lnnenfläche die eingeformte Feinzahnung aufweisen.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung durch die Kennzeichnungsmerkmale
des ersten Anspruchs gelöst, nämlich dadurch,
daß der Gestängequerschnitt im Bereich des Kupplungsschuhs in seiner Dicke
vermindert und in seiner Breite entsprechend vergrößert ist,
daß die Feinzahnung mit ihrem Profil sich quer über die gesamte Breite
des in seiner Dicke verminderten Treibstangenabschnitts erstreckt,
und daß die über die Breite des normalen Treibstangenquerschnitts hinaus
ragenden Seitenflügel des in der Dicke verminderten Treibstangenabschnitts
wenigstens annähernd um 90° zur Treibstangenebene hochgestellt sind.
Es hat sich gezeigt, daß die zur Bildung der U-Schenkel des Kupplungsschuhs
erforderlichen, über die Breite des normalen Treibstangenquerschnitts hin
ausragenden Seitenflügel durch entsprechend starkes Flachdrücken eines
kurzen Endabschnitts des Ausgangsmaterials gebildet und mit der Feinzahnung
versehen werden können, ohne daß die Gebrauchsfähigkeit des Kupplungs
schuhs beeinträchtigt ist. Die durch das Flachdrücken bewirkte Material
verfestigung stellt nämlich sicher, daß der U-förmige Kupplungsschuh auch
bei einer gegenüber dem normalen Treibstangenquerschnitt verminderten
Wanddicke eine Formfestigkeit erhält, die um ein Mehrfaches höher liegt,
als im Falle der bügelartig aus der Flachmaterialebene über dessen Breit
seite hochgeformten Stege.
Besonders bewährt hat sich nach der Erfindung eine Ausgestaltung, die
gemäß Anspruch 2 darin besteht, daß die Gesamtdicke des in seiner Dicke
verminderten Gestängeabschnitts etwa dem Doppelten der Profilhöhe der
Feinzahnung entspricht und dabei die Profilhöhe der Feinzahnung etwa
gleich einem Drittel der Dicke des normalen Gestängequerschnitts ausgeführt
ist.
Als zweckmäßig hat es sich weiterhin erwiesen, wenn nach Anspruch 3
die gestreckte Breite des in seiner Dicke verminderten Gestängeabschnitts
wenigstens annähernd doppelt so groß bemessen ist, wie die Dicke des normalen
Gestängequerschnitts. Hierdurch lassen sich die beiden Schenkel des im
Querschnitt U-förmigen Kupplungsschuhs um ein Maß über die Breitseite
des Gestänges hochstellen, welches etwa ihrer normalen Querschnittsdicke
entspricht. Ein mit dem Kupplungsschuh in Eingriff bringbares, benachbartes
Gestänge, das an seinen Schmalseiten mit der Feinzahnung versehen ist,
wird daher über seine gesamte Querschnittshöhe hinweg vom Kupplungsschuh
umfaßt.
Ein anderes Ausgestaltungsmerkmal bei der erfindungsgemäßen Gestänge
kupplung liegt nach Anspruch 4 auch darin, daß das Profil der Feinzahnung
in dem zum normalen Gestängequerschnitt parallelen Stegabschnitt des
Kupplungsschuhs zumindest teilweise flachgedrückt ist, um dort die
Auflagefläche für die Breitseite des in den Kupplungsschuh eingerückten,
benachbarten Gestänges entsprechend zu vergrößern.
Ein erfindungsgemäßes Verfahren zur Herstellung einer längenverstellbaren
Gestängekupplung zeichnet sich nach Anspruch 5 hauptsächlich dadurch
aus, daß das Zahnprofil der Feinzahnung unmittelbar mit dem Flachdrücken
des Treibstangenquerschnitts ausgeformt wird und daran anschließend die
beiden Seitenflügel des flachgedrückten Querschnittsbereichs aus der Ge
stängeebene hochgestellt werden.
Nach Anspruch 6 ist dabei weiterhin vorgesehen, daß der flachgedrückte
Gestängequerschnitt mit seiner die Verzahnung aufweisenden Seitenfläche
mindestens auf die Ebene der an sie anschließenden Breiteseite des normalen
Gestängequerschnitts hochgekröpft wird.
Schließlich hat es sich in verfahrenstechnischer Hinsicht als besonders vor
teilhaft herausgestellt, wenn nach der Lehre des Anspruchs 7 das Ausgangs
material entsprechend der doppelten Länge eines Kupplungsschuhs flachge
drückt und mit der Verzahnung versehen sowie daraufhin auf halber Länge
der Verzahnung ein Trennschnitt vorgenommen wird, und zwar entweder
bevor die Seitenflügel des flachgedrückten Gestängequerschnitts U- förmig
hochgestellt werden, oder aber nachdem sie zuvor hochgestellt worden
sind.
Weitere Vorteile der Erfindung werden nachfolgend anhand einer Zeichnung
ausführlich beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 in räumlicher Sprengdarstellung eine längenverstell
bare Gestängekupplung mit einem Kupplungsschuh,
etwa in natürlicher Größe,
Fig. 2 in größerem Maßstab den Kupplungsschuh im Quer
schnitt,
Fig. 3 ebenfalls in größerem Maßstab den Kupplungsschuh
in einer Seitenansicht und teilweise im Längsschnitt,
Fig. 4 eine Draufsicht auf den Kupplungsschuh nach den
Fig. 2 und 3 und die
Fig. 5 bis 7 drei besonders vorteilhafte Verfahrensschritte zur
Herstellung der Kupplungsschuhe von längenverstell
baren Gestängekupplungen.
In Fig. 1 der Zeichnung ist eine längenverstellbare Gestängekupplung 1
mit einem eine Treibstange 2 bildenden ersten Gestänge gezeigt. Dabei
hat die Treibstange 2 an ihrem freien Ende einen im Querschnitt etwa
U-förmigen, nach oben offenen Kupplungsschuh 3, welcher an der lnnenseite
wenigstens eines, vorzugsweise jedoch beider Schenkel 4 mit einer Fein
zahnung 5 versehen ist, deren Zahnprofile sich im wesentlichen quer zur
Längsrichtung der Treibstange 2 erstrecken.
Ein zweites Gestänge, beispielsweise ebenfalls eine Treibstange 6, besteht
aus im Querschnitt rechteckförmigem Flachmaterial und ist wenigestens
an einer, vorzugsweise aber an beiden Schmalseiten mit einer Feinzahnung
7 ausgestattet, die der Feinzahnung 5 komplementär ist. Die Treibstange
6 kann an jeder beliebigen Stelle ihres mit der Feinzahnung 7 versehenen
Längenbereichs von oben her formschlüssig in die Feinzahnung 5 des U-
förmigen Kupplungsschuhs 3 an der Treibstange 2 eingerückt werden. Da
hierbei die Treibstange 6 an ihren Schmalseiten von den beiden Schenkeln
4 des Kupplungsschuhs 3 umgriffen wird, können die bei gemeinsamer Längs
verschiebung der Treibstangen 2 und 6 auftretenden Querkräfte sicher vom
Kupplungsschuh 3 aufgenommen werden, ohne daß die Kupplungsverbindung
außer Eingriff kommen kann.
Wesentlich bei der in Fig. 1 dargestellten, längenverstellbaren Gestänge
kupplung 1 ist, daß der im Querschnitt U-förmige Kupplungsschuh 3 aus
dem gleichen Material besteht, aus dem auch die Treibstange 2 gefertigt
ist, nämlich aus einem Bandstahlstreifen. Es kommt nämlich darauf an,
Treibstange 2 und Kupplungsschuh 3 in einem Stück zu fertigen, wobei
der Boden oder Steg 8 des Kupplungsschuhs 3 zumindest mit der oberen
Breitseite der Treibstange 2 auf gleicher Ebene liegen soll.
Die Treibstange 2 ist zusammen mit dem Kupplungsschuh 3 als Stanz-Biege
teil gefertigt, wobei der Kupplungsschuh 3 insgesamt, also mit seinen beiden
Schenkeln 4, dem Boden bzw. Steg 8 und den Feinzahnungen 5 durch einen
Prägepreßvorgang hergestellt ist.
Der Prägepreßvorgang wird an einem vorgegebenen Längenabschnitt 11
eines das Ausgangsmaterial bildenden Bandstahlstreifens 12 od. dgl. ausge
führt, der über seine gesamte Länge hinweg gleiche Breite 13 hat, welche
mit der Querschnittsbreite der Treibstange 2 übereinstimmt.
Durch den Prägepreßvorgang wird dabei der Bandstahlstreifen 12 auf dem
Längenabschnitt 11 in seiner Querschnittsdicke so verringert, daß er eine
Querschnittsbreite 14 annimmt, die etwa doppelt so groß bemessen werden
kann, wie die Ausgangsbreite 13 des Bandmaterialstreifens 12.
Bei diesem Prägepreßvorgang werden gleichzeitig auch die Zahnlücken 15
der Feinzahnungen 5 in Form von vertieften Preßmarken in die verminderte
Werkstoffdicke des Längenabschnitts 11 eingearbeitet, und zwar in der
Weise, daß die Kopfflächen der zwischen zwei aufeinanderfolgenden Zahn
lücken 15 entstehenden Zähne 16 in der Ebene des in seiner Querschnitts
dicke verminderten Längenabschnitts 11 verbleiben.
Die durch den Prägepreßvorgang gebildeten Zahnlücken 15 erstrecken sich
dabei über die gesamte Breite 14 des in seiner Dicke verminderten Längen
abschnitts 11, wie das deutlich in Fig. 5 erkennbar ist.
ln einem dem Prägepreßvorgang unmittelbar nachfolgenden Arbeitsschritt
werden die beidseitig um das Maß 17 über die normale Querschnittsbreite
13 des Stahlbandstreifens 12 vorstehenden Seitenflügel 18 des Längenabschnitts
11 wenigstens annähernd um 90° aus der normalen Querschnittsebene hoch
gestellt, so daß dadurch die beiden Schenkel 4 des Kupplungsschuhs 3 mit
der an ihrer Innenseite liegenden Feinzahnung 5 entstehen, wie das die
Fig. 6 erkennen läßt.
Das Hochstellen der Seitenflügel 18 erfolgt dabei zweckmäßigerweise so,
daß die Außenflächen der beiden Schenkel 4 des Kupplungsschuhs 3 zumindest
annähernd in gleicher Flucht mit den Schmalseiten 19 des Bandstahlstreifens
12 bzw. der Treibstange 2 zu liegen kommen.
Für das Hochstellen der Seitenflügel 18 zu den Schenkeln 4 des Kupplungs
schuhs 3 kann eine Biegematrize zum Einsatz gelangen, die an ihrer Stirn
fläche im wesentlichen eben ausgebildet ist, aber an ihren Längsseiten
flächen Profilierungen hat, die den Zahnlücken 15 und den Zähnen 16 ent
sprechen. Damit wird beim Hochstellen der Seitenflügel 18 zu den Schenkeln
4 des Kupplungsschuhs 3 einerseits erreicht, daß deren innenseitige Fein
zahnungen 5 während der Biegeverformung ihre exakte Querausrichtung
zur Längsachse der Treibstange beibehalten. Andererseits werden jedoch
die im Bereich des Bodens bzw. Steges 8 des Kupplungsschuhs 3 verblei
benden Bereiche der Zähne 16 zumindest teilweise flachgedrückt, so daß
sich ihre Kopfflächen gegenüber den Kopfflächen der Feinzahnungen 5 ver
breitern, während die Zahnlücken 15 sich dort entsprechend verengen (Fig. 3).
Das das Hochstellen der Seitenflügel 18 zu den Schenkeln 4 des Kupplungs
schuhs 3 bewirkende Biegewerkzeug kann eine solche Ausbildung erhalten,
daß es den Boden bzw. Steg 8 des Kupplungsschuhs 3 gegenüber der unteren
Breitseite des Bandmaterialstreifens 12 bzw. der Treibstange 2 so weit
nach oben verkröpft, daß die lnnenfläche des Bodens bzw. Steges 8 min
destens auf gleiche Ebene mit der oberen Breitseite des Bandmaterialstreifens
12 bzw. der Treibstange 2 gelangt.
In den Fig. 5 und 6 ist eine besonders vorteilhafte Fertigungsart für ein
stückig mit einem Kupplungsschuh 3 ausgestattete Treibstangen 2 gezeigt.
Der durch den Prägepreßvorgang flachgedrückte und verbreiterte Längen
abschnitt 11 ist dort nämlich so bemessen, daß er die gleichzeitige Bildung
zweier Kupplungsschuhe 3 mit daran anschließenden Treibstangen 2 ermög
licht, wenn dafür Sorge getragen ist, daß auf halber Länge des Längen
abschnitts 11 in den Seitenflügeln 18 Ausklinkungen 20 liegen, in deren
Breich die hochgestellten Schenkel 4 der Kupplungsschuhe 3 unterbrochen
sind. ln diesem Bereich kann dann ein Trennmesser 21 wirksam werden,
wie das in Fig. 7 angedeutet ist. Nach dem Schnitthub desselben sind dann
zwei Treibstangen 2 mit je einem Kupplungsschuh 3 in zueinander spiegel
bildlicher Lage fertiggestellt.
Die Ausgestaltung des Kupplungsschuhs 3 an einer solchen Treibstange 2
zeigen die Fig. 2 bis 4 der Zeichnung jeweils in vergrößertem Maßstab.
Dabei ist insbesondere erkennbar, daß die Gesamtdicke 9 der Schenkel 4
und des Bodens bzw. Steges 8 am Kupplungsschuh 3 etwa zwei Dritteln
der Materialdicke 10 der Treibstange 2 entspricht. Darüberhinaus wird aber,
besonders aus den Fig. 2 und 4, deutlich, daß die Zahnlücken 15 der Fein
zahnungen 5 eine Tiefe und demzufolge die Zähne 16 derselben eine Höhe
haben, die etwa der halben Gesamtdicke 9 der Schenkel 4 des Kupplungs
schuhs 3 entspricht.
In Fig. 3 ist schließlich auch noch angedeutet, daß durch Flachdrücken der
Zähne 16 am Boden bzw. Steg 8 des Kupplungsschuhs 3 deren Kopfflächen
eine jeweils vergrößerte Stützauflage für die einzurückende Treibstange
6 bilden, indem eine Verengung der zwischen den Zähnen 16 vorhandenen
Zahnlücken 15 eingetreten ist.
Wenn relativ kurze Gestänge, insbesondere Treibstangen 2 benötigt werden,
können diese auch aus Bandmaterialstreifen quer zu deren Längsrichtung
mit ihrer normalen Querschnittsbreite ausgestattet werden, bevor an ihnen
der Prägepreßvorgang ausgeführt wird. Die zur Herstellung dieser kurzen
Gestänge bzw. Treibstangen benutzten Stanzpressen können in diesem Falle
dann mit großen Hubzahlen arbeiten und ermöglichen dadurch eine kosten
gunstige Massenfertigung.
Claims (7)
1. Längenverstellbare Gestängekupplung, insbesondere von Treibstangen
beschlägen für Fenster, Türen od. dgl., bei welcher am Ende eines
von zwei miteinander zu kuppelnden Gestängen ein im Querschnitt
U-förmiger Kupplungsschuh vorgesehen ist, der als Stanz-Biegeteil
ausgebildet und dabei an der Innenseite wenigstens eines Schenkels
mit einer beim Herstellen eingeformten Feinzahnung versehen ist,
während das andere Gestänge zumindest an der zum Kuppeln be
stimmten Schmalseite über einen größeren Längenbereich eine komple
mentäre Feinzahnung aufweist, mit der es zwischen die Schenkel
des Kupplungsschuhs einlegbar ist, und bei welcher die Feinzahnung
des einstückig an das Gestänge angeformten Kupplungsschuhs durch
Prägepressen gebildet ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Gestängequerschnitt im Bereich des Kupplungsschuhs (3) in seiner Dicke (10) vermindert (9) und in seiner Breite (13) ent sprechend vergrößert (18) ist,
daß die Feinzahnung (5) mit ihrem Profil (15, 16) sich quer über die gesamte Breite (14) des in seiner Dicke (10) verminderten (9) Gestängeabschnitts (11) erstreckt,
und daß die über die Breite (13) des normalen Gestängequerschnitts hinausragenden Seitenflügel (18) des in der Dicke (10) verminderten (9) Gestängeabschnitts (11) wenigstens annähernd um 90° zur Gestänge ebene hochgestellt sind (Fig. 2).
daß der Gestängequerschnitt im Bereich des Kupplungsschuhs (3) in seiner Dicke (10) vermindert (9) und in seiner Breite (13) ent sprechend vergrößert (18) ist,
daß die Feinzahnung (5) mit ihrem Profil (15, 16) sich quer über die gesamte Breite (14) des in seiner Dicke (10) verminderten (9) Gestängeabschnitts (11) erstreckt,
und daß die über die Breite (13) des normalen Gestängequerschnitts hinausragenden Seitenflügel (18) des in der Dicke (10) verminderten (9) Gestängeabschnitts (11) wenigstens annähernd um 90° zur Gestänge ebene hochgestellt sind (Fig. 2).
2. Gestängekupplung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Gesamtdicke des in seiner Dicke (10) verminderten (9) Ge
stängeabschnitts (11) etwa dem Doppelten der Profilhöhe der Fein
zahnung (5) entspricht und dabei die Profilhöhe der Feinzahnung
(5) etwa gleich einem Drittel der Dicke (10) des normalen Gestänge
querschnitts (10/13) ausgeführt ist.
3. Gestängekupplung nach einem der Ansprüche 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die gestreckte Breite (14) des in seiner Dicke (10) verminderten
(9) Gestängeabschnitts (11) wenigstens annähernd doppelt so groß
bemessen ist, wie die Breite (13) des normalen Gestängequerschnitts.
4. Gestängekupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Profil (16) der Feinzahnung (5) in dem zum normalen Ge
stängequerschnitt (10/13) parallelen Stegabschnitt (8) des Kupplungs
schuhs (3) zumindest teilweise flachgedrückt ist (Fig. 3).
5. Verfahren zum Herstellen eines Kupplungsschuhs für eine Gestänge
kupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Zahnprofil (16) der Feinzahnung (5) unmittelbar mit dem
Flachdrücken (9/14) des Gestängequerschnitts (10/13) ausgeformt
wird und daran anschließend die beiden Seitenflügel (18) des flach
gedrückten Querschnittsbereichs (9/14) aus der Gestängeebene hoch
gestellt werden (Fig. 5 und 6).
6. Verfahren nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß der flachgedrückte Gestängequerschnitt (9/14) mit seiner die
Feinzahnung (5) aufweisenden Seitenfläche mindestens auf die Ebene
der an sie anschließenden Breitseite des normalen Gestängequerschnitts
(10/13) hochgekröpft wird (Fig. 3).
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 und 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Ausgangsmaterial (12) entsprechend der doppelten Länge
eines Kupplungsschuhs (3) flachgedrückt (9, 14, 11) und mit der Fein
zahnung (5) versehen sowie daraufhin auf halber Länge der Fein
zahnung (5) ein Trennschnitt vorgenommen wird (21; Fig. 7).
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Publications (1)
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