DE3532170A1 - Vorrichtung zum tragen einer last - Google Patents
Vorrichtung zum tragen einer lastInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum
Tragen einer Last auf einem Fahrzeug, vorzugsweise einen
sog. Gepäckträger oder Dachgepäckträger, die ein Lastteil,
das sich oberhalb des Dachs des Fahrzeugs erstreckt und dazu
eingerichtet ist, mit der Ladung zusammenzuarbeiten, und
Befestigungsvorrichtungen an einander abgewandeten Randbe
reichen des Fahrzeugdachs aufweist, um das Lastteil im
Verhältnis zum Fahrzeugdach korrekt zu positionieren, wobei
jede Befestigungsvorrichtung Eingriffseinrichtungen, die in
Eingriffspositionen gebracht werden können, während sie mit
dem Fahrzeug zusammenwirken, um die korrekte Position zu
erhalten, und Verbindungseinrichtungen aufweist, die in
Verbindungspositionen gebracht werden können, während sie
mit dem Lastteil zum Erreichen der korrekten Position zusam
menarbeiten.
Lastträger oder Gepäckträger der obengenannten Art sind in
vielen verschiedenen Gestaltungen bekannt, wobei das Last
teil oft in Form eines runden oder quadratischen Rohrs
ausgebildet ist, das in entsprechenden Hülsen an den oberen
Enden der Befestigungsvorrichtungen aufgenommen wird. Da ein
und derselbe Gepäckträger auf vielen verschiedenen Fahrzeug
typen verwendbar sein sollte, ist es leicht verständlich,
daß der Abstand zwischen den zwei Befestigungsvorrichtungen
an den Enden des Lastteils genau einstellbar sein muß.
Weiterhin müssen, um den Gepäckträger ausreichend zuverläs
sig zu machen, die Befestigungsvorrichtungen wirksam mit dem
quer verlaufenden Lastteil verbunden werden, um jede Ver
schiebung oder Verlagerung desselben zu verhindern.
Bei neueren Fahrzeugtypen, bei denen oft die alte Dachkeh
lung oder der Dachkanal oder die Regenrinne fehlt, ist das
Erfordernis für eine zuverlässige Verbindung zwischen den
Befestigungsvorrichtungen und dem Lastteil noch wichtiger,
weil die Eingriffseinichtungen der Befestigungsvorrichtun
gen, die mit dem Fahrzeugkörper zusammenwirken, um die
gesamte Befestigungsvorrichtung zu sichern, eine größere
Schwierigkeit haben, den Lastträger in Fahrzeugquerrichtung
wirkungsvoll zu arretieren.
Bei bekannten Konstruktionen ist, wie oben erwähnt, das quer
verlaufende Lastteil im allgemeinen in entsprechenden Hülsen
an den oberen Enden der Befestigungsvorrichtungen aufgenom
men. Bei diesen älteren Konstruktionen wird die gegenseitige
Verbindung zwischen dem Lastteil und den Befestigungsvor
richtungen ausnahmslos mittels einer Schraubmontage bewirkt,
was bedeutet, daß der Benutzer des Gepäckträgers das Risiko
eingeht, das Anziehen der die Befestigungsvorrichtungen am
Lastteil sichernden Schrauben zu vergessen. Die Folgen eines
derartigen Versehens sind offensichtlich.
Ein weiteres Risiko der früher verwendeten Konstruktion
liegt darin, daß Schwingungen des Fahrzeugs oder der auf dem
Lastträger ruhenden Ladung das Lockern der Schraubmontagen
verursacht haben, so daß das Lastteil während der Fahrt des
Fahrzeugs sich seitlich verlagert hat.
Die vorliegende Erfindung hat zur Aufgabe, eine Vorrichtung
der einleitend erwähnten Art zu schaffen, die eine
derartige Konstruktion hat, daß sie eine absolut
zuverlässige gegenseitige Verbindung zwischen dem Lastteil
und den zwei Befestigungsvorrichtungen bietet.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Vor
richtung der eingangs erwähnten Art zu schaffen, die spezi
ielle manuelle Operationen oder Maßnahmen zur gegenseitigen
Verbindung der Befestigungsvorrichtungen und des Lastteils
nicht mehr erforderlich macht, wenn der Gepäckträger auf
einem Fahrzeug montiert wird. Genauer hat die Erfindung auch
zur Aufgabe, eine derartige Vorrichtung zu schaffen, die
einerseits eine gleichzeitige gegenseitige Verbindung der
Befestigungsvorrichtungen und des Lastteils erlaubt und die
andererseits die Befestigungsvorrichtungen auf dem Fahrzeug
fixiert. Schließlich ist wiederum eine andere Aufgabe der
Erfindung, eine derartige Vorrichtung zu schaffen, die das
Risiko völlig ausschließt, daß sich die Verbindung zwischen
dem Lastteil und den Befestigungsvorrichtungen infolge von
Vibrationen, fehlerhafter Montage o.dgl. löst.
Die obengenannten Ziele der Erfindung werden erreicht durch
die eingangs beschriebene Vorrichtung, die dadurch gekenn
zeichnet ist, daß die Eingriffseinrichtungen und Verbin
dungseinrichtungen mit einer gemeinsamen Betätigungsvor
richtung verbunden sind, durch die sie in ihre Eingriffs-
bzw. Verbindungsstellung durch Betätigen der Betätigungsvor
richtung gebracht werden können.
Gemäß der Erfindung hat jede Befestigungsvorrichtung vor
teilhafterweise auch ein Tragteil für das Lastteil, und die
Verbindungseinrichtung ist als Druckglied ausgebildet, das
derart ausgebildet ist, daß es durch Eingriff mit dem Last
teil dieses korrekt gegenüber dem Tragteil positionieren
kann, wobei das Druckglied mit der Betätigungsvorrichtung
verbunden ist, um durch diese betätigt zu werden.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist das Tragteil
unterhalb des Lastteils angeordnet, und das Druckglied ist
in Form eines U-förmigen Teils ausgebildet, das das Lastteil
aufnimmt und das eine oberhalb des Lastteils angeordnete
Druckfläche aufweist, um das Lastteil nach unten gegen das
Tragteil in die korrekte Position zu zwingen.
Bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung ist das
Tragteil vorteilhaft oberhalb des Lastteils auf einem Ab
schnitt der Befestigungsvorrichtung angeordnet, und das
Druckglied ist an einem Arm vorgesehen, der an der Befe
stigungsvorrichtung montiert ist und der beim Antrieb durch
die Betätigungsvorrichtung schwenkbar ist, derart, daß er
das Lastteil gegen das Tragteil antreibt.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus
den Ansprüchen 4 und 6 bis 8. Weitere Merkmale und Vorteile
der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschrei
bung von Ausführungsbeispielen der Erfindung anhand der
Zeichnung, die erfindungswesentliche Einzelheiten zeigt, und
aus den Ansprüchen. Die einzelnen Merkmale können je einzeln
für sich oder zu mehreren in beliebiger Kombination bei
einer Ausführungsform der Erfindung verwirklicht sein.
Die Erfindung wird nun genauer unter Bezugnahme auf die
Zeichnungen erläutert.
Fig. 1 ist ein senkrechter Querschnitt durch einen
Endabschnitt eines Lastteils ebenso wie durch
eine Befestigungsvorrichtung, die mit diesem
zusammenwirkt, und durch einen oberen seitlichen
Kantenabschnitt eines Fahrzeugdachs;
Fig. 2 zeigt in einer der Fig. 1 entsprechenden Ansicht
eine modifizierte Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 3 zeigt in einer der Fig. 1 entsprechenden Ansicht
eine dritte Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 4 zeigt in einer der Fig. 1 entsprechenden Ansicht
eine vierte Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 5 zeigt in einer der Fig. 1 entsprechenden Ansicht
eine fünfte Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 6 zeigt in einer der Fig. 1 entsprechenden Ansicht
eine sechste Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 7 zeigt in einer der Fig. 1 entsprechenden Ansicht
eine siebte Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 8 zeigt in einer der Fig. 1 entsprechenden Ansicht
eine achte Ausführungsform der Erfindung, und
Fig. 9 zeigt in einer der Fig. 1 entsprechenden Ansicht
eine neunte Ausführungsform der Erfindung.
In Fig. 1 bezeichnet das Bezugszeichen 1 ein Fahrzeugdach
und 2 eine Öffnung für eine Fahrzeugtür in der Seite des
Fahrzeugs. Das Fahrzeug ist von einem modernen Typ und hat
daher nicht die alten Dachkehlungen oder Kanäle oder Regen
rinnen, die sich längs der Längskanten des Fahrzeugdachs
erstrecken. Um das Dach zu versteifen, aber auch um das
Montieren von gewissen Zusatzausrüstungen zu gestatten, hat
das Fahrzeugdach eine längs verlaufende Schulter oder eine
entsprechende längs verlaufende erhabene Leiste 3, von der
aus die Seitenkante des Dachs sanft nach unten in Richtung
auf die Öffnung für die Fahrzeugtür abfällt, derart, daß
eine Eckenregion 4 gebildet wird, die in eine obere Grenz
fläche 5 übergeht, die die Fahrzeugtüröffnung 2 nach oben
begrenzt.
Bei einem Fahrzeug, bei dem das Dach die oben beschriebene
Konstruktion hat, sind es nur die Schulter oder die längs
verlaufende Leiste 3, die Eckenregion 4 und die obere Grenz
fläche 5, die normalerweise zum Befestigen eines Dachgepäck
trägers verwendet werden können. Die einzige Ausnahme be
steht selbstverständlich in den Fällen, wo das Fahrzeug
herstellerseitig mit speziellen Haltern versehen ist.
Der Gepäckträger weist ein Lastteil 6 auf, das bei dieser
Ausführungsform in Form eines Rohrs vorliegt, vorzugsweise
mit rechteckigem Querschnitt. An beiden Endabschnitten hat
das Lastteil eine Befestigungsvorrichtung 7, die zum Montie
ren des Lastteils an einander abgewandten Kantenabschnitten
des Fahrzeugdachs verwendet wird, derart, daß sich das
Lastteil in einem gewissen Abstand oberhalb des Fahrzeug
dachs befinden wird, wobei seine Längsrichtung quer zur
Fahrtrichtung des Fahrzeugs verläuft.
Jede Befestigungsvorrichtung 7 hat ein unteres Eingriffs
teil 8 oder einen Fuß mit einer austauschbaren Einlage 9
eines mittelharten oder elastischen Materials, das so ausge
bildet ist, daß es mit der Gestalt des Dachs 1 im Gebiet der
Schulter 3 oder der Leiste zusammenpaßt. Die Befestigungs
vorrichtung 7 weist weiterhin ein zweites Eingriffsteil 10
auf, das so gestaltet ist, daß es um die Eckenregion 4 des
Dachs herumgreift und mit der oberen Grenzfläche 5 der
Fahrzeugtüröffnung 2 mittels eines Hakenabschnitts 11 in
Eingriff kommt. Beim Festziehen einer Schraube 12, die
zusammen mit einer Mutter 13 als Betätigungsvorrichtung
aufgefaßt werden kann, wird der Hakenabschnitt 11 in Fig. 1
nach rechts bewegt werden und mit dem Fahrzeug unterhalb der
Eckenregion 4 in Eingriff kommen, um schräg nach rechts oben
in Richtung auf den Fuß 8 gezogen zu werden, derart, daß der
Hakenabschnitt 11 und der Fuß 8 in Richtung aufeinander zu
gezogen werden, wodurch die Befestigungsvorrichtung 7 um den
Längsseitenkantenabschnitt des Fahrzeugdachs herum festge
klemmt wird.
Die Befestigungsvorrichtung 7 besteht aus zwei parallelen
Schenkeln 14, von denen in der Figur lediglich einer gezeigt
ist. An ihren unteren Enden sind die Schenkel 14 mittels
einer Verbindung 15 mit dem Fuß 8 verbunden, so daß dieser
relativ zu der Befestigungsvorrichtung 7 um eine im wesent
lichen parallel zur Fahrtrichtung des Fahrzeugs verlaufende
Längsachse schwenkbar ist. An den oberen Enden sind die
Schenkel mittels eines Tragteils 16 miteinander verbunden,
auf dem das Lastteil 6 ruht und das von diesem Kräfte über
nimmt und sie durch die zwei Schenkel 14 zu dem Fuß 8 und
zum Fahrzeugdach überträgt.
Beim gezeigten Ausführungsbeispiel werden die Endabschnitte
des Lastteils 16 durch ein U-förmiges Teil 17 eingeschlos
sen, dessen obere Wand (der Boden des U) als Druckglied 18
ausgebildet ist, das an der oberen Fläche des Lastteils 6
angreift. Das U-förmige Teil 17 hat zwei Seitenlappen 19,
die an den beiden Schenkeln 14 der Befestigungsvorrichtung 7
von außen anliegen. Die Seitenlappen 19 des U-förmigen
Teils 17 sind mit einem Querbolzen 20 verbunden, der in
geeigneter Weise als Niet ausgebildet sein kann. Der Niet 20
erstreckt sich gerade durch Langlöcher 21 in den zwei Schen
keln 14 der Befestigungsvorrichtung 7 und ist zwischen
diesen Schenkeln mit einem Nockenteil 22 in Eingriff, das
eine Nockenfläche 23 aufweist, die mit der Unterseite des
Tragteils 16 in Eingriff ist. Das Nockenteil 22 ist um den
Niet 20 schwenkbar und erzeugt, wenn es aus der in Fig. 1
gezeigten Position im Uhrzeigersinn verschwenkt wird, eine
auf den Niet nach unten gerichtete Kraft , während die
Nockenfläche 23 sich entlang der Unterseite des Tragteils 16
bewegt. Als Ergebnis dieser nach unten gerichteten Kraft und
der Bewegung des Niets 20 wird das U-förmige Teil 17 eben
falls nach unten gezogen werden und gegen das Lastteil 6
drücken, das in der Befestigungsvorrichtung 7 zwischen dem
Druckglied 18 und dem Tragteil 16 eingeklemmt wird.
An seinem unteren Ende hat das Nockenteil 22 Anscnläge 24,
die nach einer gewissen Schwenkbewegung mit Kantenabschnit
ten der Schenkel 14 in Eingriff kommen werden. Eine weitere
Schwenkbewegung des Nockenteils 22 im Uhrzeigersinn wird
dadurch verhindert.
Wie aus der Figur deutlich ist, ist die Mutter 13 in dem
Nockenteil 22 bei 13 a schwenkbar befestigt, was bedeutet,
daß ein Anziehen der Schraube 12 die oben erwähnte Schwenk
bewegung im Uhrzeigersinn des Nockenteils 22 und das daraus
resultierende Festklemmen des Lastteils 6 zwischen dem
Druckglied 18 und dem Tragteil 16 mit sich bringt. Das
Anziehen der Schraube 12 bringt weiterhin mit sich die oben
bezeichnete Schwenkbewegung des Hakenabschnitts 11 in einem
Bereich unterhalb der Eckenregion 4 und das daraus resultie
rende Festklemmen der Befestigungsvorrichtung um den in
Längsrichtung verlaufenden Seitenkantenabschnitt des Fahr
zeugdachs herum. Hierzu hat das zweite Eingriffsteil 10
weiterhin an seinem oberen Ende einen Eingriffsabschnitt 25,
der sich gegen eine Gleitfläche 26 des Nockenteils 22 ab
stützt. Durch die Anlage der Anschläge 24 an den Schen
keln 14 wird das Nockenteil 22 relativ zu der Befestigungs
vorrichtung korrekt positioniert werden, und daher wird die
Gleitfläche 26 ebenfalls in der Befestigungsvorrichtung
korrekt positioniert werden, wodurch ein wirkungsvoller
Klemmeffekt zwischen dem zweiten Eingriffsteil 10 und dem an
der Befestigungsvorrichtung 7 fixierten Fuß 8 erreicht
werden kann.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Geometrie derart,
daß beim anfänglichen Anziehen der Schraube 12 der Haken
abschnitt 11 zuerst lose gegen die Eckenregion 4 angelegt
werden wird, woraufhin der Nockenteil 22 im Uhrzeigersinn
geschwenkt wird, bis die Anschläge 24 ein weiteres Schwenken
verhindern. In dieser Stellung wird das Lastteil 6 sicher in
der Befestigungsvorrichtung 7 festgeklemmt, und nicht vor
dieser Stellung wird der Klemmvorgang des zweiten Eingriffs
teils 10 ausgeführt werden. Dies bedeutet, daß die auf den
gesamten Gepäckträger seitlich gerichtete Kraft, die durch
das zweite Eingriffsteil erzeugt werden könnte, nicht bewir
ken wird, daß der Gepäckträger in seiner Gesamtheit seit
wärts verlagert wird, selbst wenn der Eingriff zwischen dem
Fuß und dem Dach noch nicht ganz perfekt ist. Der Grund
hierfür liegt darin, daß der Gepäckträger symmetrisch ist,
derart, daß eine entsprechende entgegengesetzte Kraft an der
anderen Befestigungsvorrichtung 7 erzeugt wird, und diese
Kraft wird durch das Lastteil und seine Befestigung in den
zwei Befestigungsvorrichtungen übertragen.
Die oben beschriebene Ausführungsform kann leicht zur Ver
wendung auch an solchen Fahrzeugen modifiziert werden, die
mit üblichen Dachkehlungen oder Kanälen oder Regenrinnen
ausgestattet sind. Bei einer derartigen modifizierten Aus
führungsform wurde das zweite Eingriffsteil 10 zum Eingriff
mit dem Wagenkörper unterhalb der Dachkehlung selbst gestal
tet. Jedoch hat diese Ausführungsform keinen Schwenkfuß 8.
Statt dessen erstreckt sich von den zwei Schenkeln 14 schräg
nach links unten in Fig. 1 und im wesentlichen parallel zum
zweiten Eingriffsteil 10 ein Stützfuß, der so konstruiert
ist, daß er innerhalb (auf der Oberseite) der Dachkehlung
oder des Kanals angreift. Dieser Stützfuß ist in geeigneter
Weise vollständig starr an den zwei Schenkeln montiert oder
mag alternativ mit diesen einstückig hergestellt sein.
In Fig. 2 wird eine erste modifizierte Ausführungsform
gezeigt. Bei dieser Ausführungsform und auch bei den weite
ren alternativen Ausführungsformen, die unten beschrieben
werden, wurde identischen Komponenten dasselbe Bezugszeichen
wie in Fig. 1 gegeben.
Die Ausführungsform in Fig. 2 weist somit ein Lastteil 6
auf, das durch ein U-förmiges Teil 17 mit einem oberhalb des
Lastteils angeordneten Druckglied 18 eingeschlossen wird,
und sie weist Seitenlappen 19 auf, die an den äußeren Sei
tenflächen der zwei Schenkel 14 von außen angreifen, die
Teil der Befestigungsvorrichtung 7 sind. Weiterhin hat das
U-förmige Teil 17 eine Querstange oder einen Niet 20, der,
wie oben beschrieben, mit einem Nockenteil 22, das eine
Nockenfläche 23 aufweist, zusammenarbeiten kann. Wie oben
beschrieben, ist die Nockenfläche 23 hier auch mit der
Unterseite eines Tragteils 16 in Eingriff und das Druckglied
18 wird nach unten gezwungen, so daß es das Lastteil 6 in
die korrekte Position gegen das Stützteil 16 drückt.
Die Befestigungsvorrichtung 7 ist, ebenfalls wie oben be
schrieben, an ihrem unteren Ende mit Verbindungen 15 zum
Montieren eines Fußes 8 mit einem federnden oder mittelhar
ten austauschbaren Einsatz 9 zur Zusammenarbeit mit dem
Fahrzeugdach 1 versehen.
Der wichtigste Unterschied im Vergleich zur Ausführungsform
nach Fig. 1 besteht darin, daß ein Kipphebel 28 in einem
unteren Teil des Nockenteils 22 mittels einer Verbindung 27
schwenkbar montiert ist. Am oberen Ende des Kipphebels 28
ist die Mutter 13 schwenkbar montiert und arbeitet mit der
Schraube 12 zusammen, deren Kopf an der Außenseite eines
Abstützteils 29, das die zwei Schenkel 14 verbindet, an
liegt.
Am unteren Ende des Kipphebels 28 ist ein quer verlaufender
Bolzen 30 starr in dem Kipphebel zwischen diesen zwei Schen
keln befestigt. Ein kurvenförmiger Abschnitt 31 des zweiten
Eingriffsteils 10 umgreift den Bolzen 30. Dies bedeutet, daß
das zweite Eingriffsteil 10 einen sehr niedrigen Befesti
gungspunkt in der Befestigungsvorrichtung 7 haben wird,
derart, daß das zweite Eingriffsteil auch auf solchen Fahr
zeugen verwendet werden kann, wo die obere Grenzfläche 5 der
Fahrzeugtüröffnung 2 sehr steil verläuft und beträchtlich
von der horizontalen Richtung abweicht. Bei dieser Ausfüh
rungsform hat das zweite Eingriffsteil 10 zweckmäßigerweise
auch einen flexiblen mittleren Abschnitt 32.
Diese Ausführungsform arbeitet in der folgenden Weise. Beim
esten Anziehen der Schraube 12 wird der Kipphebel 28 zuerst
im Gegenuhrzeigersinn geschwenkt werden, bis der Hakenab
schnitt 11 des zweiten Eingriffsteils 10 in Eingriff mit der
Eckenregion 4 kommt. Ein weiteres Anziehen der Schraube 12
wird dann ein Schwenken des Nockenteils 22 im Uhrzeigersinn
bewirken, weil der Kipphebel mit diesem durch die Verbin
dung 27 verbunden ist. Diese Schwenkbewegung des Nockenteils
im Uhrzeigersinn bringt das oben bezeichnete Festklemmen des
Lastteils 6 in der Befestigungsvorrichtung mit sich. Beim
weiteren Anziehen der Schraube 12 wird der Kipphebel 28 dann
weiter im Gegenuhrzeigersinn geschwenkt, wodurch ein siche
res Klemmen des zweiten Eingriffsteils gegen die Eckenre
gion 4 und die obere Grenzfläche 5 erreicht wird, derart,
daß die Befestigungsvorrichtung 7 sicher um einen Längs
kantenabschnitt des Fahrzeugdachs herum festgeklemmt ist.
In Fig. 3 wird eine alternative dritte Ausführungsform der
Erfindung gezeigt. Bei dieser Ausführungsform ist die Befe
stigungsvorrichtung 7 hinsichtlich des Festhaltens des
Lastteils 6 von derselben Konstruktion wie in den Fig. 1 und
2. Dies bedeutet, daß auch bei dieser Ausführungsform von
einem U-förmigen Teil 17 Gebrauch gemacht wird, das das
Lastteil 6 aufnimmt und es in die korrekte Position gegen
ein Tragteil 16 zwingt, das die zwei oberen Enden der Schen
kel 14 der Befestigungsvorrichtung verbindet. Die Schwenkla
gerung des Nockenteils 22 und die Funktion seiner Nockenflä
che 23 stimmen ebenfalls mit dem oben Beschriebenen überein.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 ist am unteren Ende des
Nockenteils 22 die Mutter 13 schwenkbar montiert. Der Kopf
der Schraube 12 ist mit einem Winkelabschnitt 33 des zweiten
Eingriffsteils 10 in Eingriff, wenn die Schraube 12 in die
Mutter 13 eingeschraubt ist.
Bei der Verwendung der Ausführungsform nach Fig. 3 bewirkt
ein anfängliches Anziehen der Schraube 12 zunächst, daß der
Hakenabschnitt 11 mit der Eckenregion 4 und der oberen
Grenzfläche 5 in Eingriff kommt. Dann folgt eine Schwenkbe
wgung des Nockenteils 22 im Uhrzeigersinn bis zu der in der
Zeichnung gezeigten Stellung, in der die Anschläge 24 des
Nockenteils mit den Schenkeln 14 in Eingriff kommen. In
dieser Position wird das U-förmige Teil 13 nach unten gegen
das Lastteil 6 gezogen, so daß dieses wirkungsvoll zwischen
dem Druckglied 18 und dem Tragteil 16 festgeklemmt wird.
Beim weiteren Anziehen der Schraube 12 wird das zweite
Eingriffsteil 10 dann in festen Eingriff gegen die Eckenre
gion 4 und die obere Grenzfläche 5 entlang der oberen Kante
der Fahrzeugtüröffnung 2 gezogen werden.
In Fig. 4 wird eine alternative vierte Ausführungsform der
Erfindung gezeigt. Auch bei dieser Ausführungsform werden
die gleichen Bezugszeichen für Komponenten verwendet, die
den Komponenten der oben beschriebenen Ausführungsbeispiele
entsprechen. Somit hat die Befestigungsvorrichtung 7 bei
dieser Ausführungsform ebenfalls zwei Schenkel 14, die an
ihren oberen Enden mittels eines Tragteils 16 verbunden
sind, das mit dem Lastteil 6 in Eingriff ist. In gleicher
Weise, wie oben beschrieben, arbeitet das Lastteil auch mit
einem U-förmigen Teil 17 zusammen, das ein Druckglied 18
hat, um das Lastteil nach unten gegen das Tragteil 16 zu
zwingen. Ebenfalls hat das U-förmige Teil 17 einen quer
verlaufenden Niet 20.
Die unteren Enden der Schenkel 14 sind durch eine Verbin
dung 15 mit einem Fuß 8 verbunden, der einen austauschbaren
Einsatz 9 hat, der an die Konstruktion des Fahrzeugdachs
angepaßt ist. Weiterhin weist die Befestigungsvorrichtung
ein zweites Eingriffsteil 10 auf, das an seinem unteren Ende
einen Hakenabschnitt 11 zum Eingriff mit dem Fahrzeugkörper
hat.
Im Gegensatz zu dem oben Beschriebenen hat die Ausführungs
form nach Fig. 4 ein Verbindungselement 34, das an seinem
oberen Ende mit einer Aussparung versehen ist, durch die
sich der quer verlaufende Niet 20 erstreckt. Das untere Ende
des Verbindungselementes 34 ist mittels einer Verbindung 35
mit einem Schwenkteil 36 verbunden, das schwenkbar mit einer
Zugstange 37 verbunden ist, die in geeigneter Weise eine
einstellbare Länge hat und die an ihrem anderen Ende mit
einem ähnlichen Schwenkteil 36 einer Befestigungsvorrich
tung 7 am anderen Ende des Lastteils 6 zusammenwirkt. Am
unteren Ende des Schwenkteils 36 ist die Mutter 13 schwenk
bar montiert und arbeitet mit einer Schraube 12 zusammen.
Weiterhin hat das Schwenkteil 36 einen Winkelarm 38, der von
der Zugstange 37 wegweist und in dem das obere Ende des
zweiten Eingriffsteils 10 schwenkbar montiert ist. Schließ
lich sollte ebenfalls erwähnt werden, daß das Schwenkteil 36
nicht direkt in der Befestigungsvorrichtung 7 oder deren
zwei Schenkeln 14 befestigt ist.
Das rechte Ende der Schraube 12 in Fig. 4 ist mit einer
Seitenwand 39 in Eingriff, die die zwei Schenkel 14 der
Befestigungsvorrichtung 7 verbindet.
Die in Fig. 4 beschriebene Ausführungsform ist speziell
entworfen für die Benutzung in solchen Fällen, wo das Fahr
zeugdach keine ausgeprägten Schultern oder längsverlaufende
Leisten 3 hat, die für die korrekte Positionierung des
Fußes 8 und seines Einsatzes 9 in seitlicher Richtung (quer
zur Fahrtrichtung des Fahrzeugs) dienen können. Bei dieser
Ausführungsform wird die Funktion der seitlichen Positio
nierung statt dessen durch die Zugstange 37 sichergestellt,
die auf diese Weise verhindert, daß die zwei Befestigungs
vorrichtungen 7 in Längsrichtung des Lastteils 6 voneinander
entfernt werden.
Beim anfänglichen Festziehen der Schraube 12 wird das
Schwenkteil 36 im wesentlichen um die Schwenkbefestigung der
Zugstange 37 im Schwenkteil verschwenkt, derart, daß das
zweite Eingriffsteil 10 angehoben wird. Dann wird die äußere
Seite des Eingriffsteil 10 mit der inneren Seite der Seiten
wand 39 der Befestigungsvorrichtung in Eingriff kommen, so
daß das zweite Eingriffsteil 10 an einer Schwenkbewegung im
Gegenuhrzeigersinn gehindert wird. Wenn der untere Haken
abschnitt 11 des zweiten Eingriffsteils 10 zur Anlage an den
Fahrzeugkörper kommt, wird ein weiteres Anziehen der Schrau
be 12 eine Verlagerung der Mutter 13 nach rechts in der
Figur bewirken, so daß die Zugstange 37 einer Zugkraft in
ihrer Längsrichtung zur selben Zeit ausgesetzt wird, wo das
Verbindungselement 34 den Niet 20 nach unten zieht und
dadurch das Klemmen des Lastteils 6 zwischen dem Druck
glied 18 des U-förmigen Teils 17 und dem Tragteil 16 auf den
zwei Schenkeln 14 bewirkt.
In Fig. 5 wird eine alternative fünfte Ausführungsform
gezeigt, die für die Benutzung bei Fahrzeugen des Typs mit
konventionellen Dachkehlen oder Regenrinnen entworfen wur
de.
Auch bei dieser Ausführungsform wird das obere Ende jeder
Befestigungsvorrichtung 7 und seine Zusammenarbeit mit dem
Lastteil 6 in der oben beschriebenen Weise verwirklicht.
Daher müssen diese konstruktiven Einzelheiten hier nicht
weiter beschrieben werden.
Wie aus der Zeichnung deutlich wird, ist zwischen den Schen
keln 14 der Befestigungsvorrichtung 7 ein Schwenkteil 36
montiert, das bezüglich der Schenkel 14 vertikal verlagerbar
ist und das um den Bolzen 40 schwenkbar ist, der in den
Schenkeln 14 schwenkbar montiert ist. Der Bolzen 40 arbeitet
auch mit dem unteren Ende eines Verbindungsteils 34 zusam
men, das mit dem quer verlaufenden Niet 20 in Eingriff ist.
Das Schwenkteil 36 hat im wesentlichen eine dreieckige
Gestalt und hat daher einen Winkelarm 38, der sich nach
außen in Richtung auf eine Seitenwand 39 erstreckt, die die
zwei Schenkel 14 der Befestigungsvorrichtung 7 verbindet.
Der Winkelarm 18 ist klappbar mit dem oberen Ende des zwei
ten Eingriffsteils 10 verbunden, das sich durch eine Öff
nung 41 in der seitlichen Außenwand 39 erstreckt und mit
deren Innenseite unmittelbar oberhalb der Öffnung in Ein
griff ist. Die Mutter 13 ist an der Außenwand 39 befestigt.
Wie oben erwähnt, ist die Ausführungsform nach Fig. 5 für
die Benutzung bei einem Fahrzeug bestimmt, das eine konven
tionelle Dachkehlung oder Regenrinne hat. Aus diesen Gründen
ist kein schwenkbarer Fuß 8 vorhanden, und die Schenkel 14
haben statt dessen ein unteres Fußteil 42, das derart ausge
bildet ist, daß es in die Dachkehlung oder die Regenrinne
innen (auf der Oberseite) eingreift.
Bei der Verwendung der Ausführungsform nach Fig. 5 wird das
Anziehen der Schraube 12 zunächst bewirken, daß das Winkel
stück 36 im Gegenuhrzeigersinn um den Bolzen 40 schwenkt.
Folglich wird das zweite Eingriffsteil 10 bis zu einer losen
Berührung mit der Unterseite der Regenrinne des Fahrzeugs
angehoben. Eine weitere Schwenkbewegung des Winkelstücks 36
wird danach eine Zugkraft auf das Verbindungsteil 34 aus
üben, derart, daß das U-förmige Teil 17 nach unten gezogen
wird und sein Druckglied 18 das Lastteil 6 in die korrekte
Lage gegen das Tragteil 16 der Befestigungsvorrichtung 7
treibt.
Es ist offensichtlich, daß die Ausführungsform nach Fig. 5
durch Austausch des Fußteils 42 gegen den oben erwähnten
schwenkbaren Fuß 8 modifiziert werden kann.
Die alternative in Fig. 6 gezeigte Ausführungsform ist für
die Verwendung bei solchen Fahrzeugen bestimmt, die eine
übliche Dachkehlung oder Regenrinne haben. Aus diesem Grund
haben die Befestigungsvorrichtungen 7 an ihrem unteren Ende
das oben erwähnte Fußteil 42, das von oben im Inneren der
Dachkehlung angreifen soll. Weiterhin hat das zweite Ein
griffsteil 10 einen unteren Hakenabschnitt 11, der dazu
bestimmt ist, mit dem Wagenkörper an der Unterseite der
Dachkehlung in Eingriff zu kommen, wobei sich das zweite
Eingriffsteil 10, wie oben unter Bezugnahme auf die Fig. 5
beschrieben, durch eine Öffnung 41 in der Seitenwand 39 der
Befestigungsvorrichtung 7 erstreckt. Bei dieser Ausführungs
form ist die Mutter 13 für die Schraube 12 ebenfalls an der
Seitenwand 39 angeordnet und das freie Ende der Schraube 12
ist mit einem gebogenen Abschnitt 43 des zweiten Eingriffs
teils in Eingriff, um dieses in eine Richtung nach rechts
in Fig. 6 anzutreiben. Der Hakenabschnitt 11 wird wegen der
Biegung im zweiten Eingriffsteil 10 und seinem Zusammenwir
ken mit der Öffnung 41 sich dadurch gleichzeitig in eine
Richtung nach rechts und aufwärts in Fig. 6 bewegen.
Um das Bewegungsmuster für das zweite Eingriffsteil 10, wie
oben erläutert, zu ermöglichen, muß der obere Endab
schnitt 44 des Eingriffsteils daran gehindert werden, im
Uhrzeigersinn zu schwenken, d.h. nach rechts in Fig. 6.
Hierzu stützt sich der obere Endabschnitt an einem Stütz
teil 45 eines Kipphebels 46 ab, der an den zwei Schenkeln 14
mittels einer Verbindung 47 schwenkbar montiert ist. Das
Zusammenwirken zwischen dem Stützteil 45 und dem oberen
Endabschnitt 44 ist außerdem so, daß der Endabschnitt in
seiner Längsrichtung relativ zum Stützteil 45 verlagert
werden kann.
Der Kipphebel 46 ist mit einem Druckglied 18 verbunden, das
mit der Oberseite des Lastteils 6 in Eingriff kommt, um es
nach unten gegen die Befestigungsvorrichtung 7 zu zwingen,
während es mit diesem zusammenwirkt, um die korrekte Posi
tion zu erhalten.
Beim anfänglichen Anziehen der Schraube 12 wird das zweite
Eingriffsteil 10 zuerst nach rechts und oben verlagert,
während es einen leichten Druck gegen das Stützteil 45 des
Kipphebels 46 ausübt. Wenn der Hakenabschnitt 11 danach in
Eingriff mit der Unterseite der Dachkehlung oder Regenrinne
kommt, wird ein weiteres Anziehen der Schraube 12 bewirken,
daß der obere Endabschnitt 44 einen zunehmenden Druck gegen
das Stützteil 45 des Kipphebels 46 ausübt, derart, daß
dieser im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt wird und sein
Druckglied 18 einen Druck gegen das Lastteil 6 ausübt, um
dessen korrekte Position zu erreichen.
Die den Kipphebel 46 und das Stützteil 45 verwendende Aus
führungsform kann natürlich auch bei der oben unter Bezug
nahme auf Fig. 1 beschriebenen Ausführungsform verwendet
werden.
In Fig. 7 wird noch eine andere modifizierte Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Vorrichtung gezeigt. Bei dieser Aus
führungsform sind die unteren Enden der Befestigungsvorrich
tungen 7, wie oben beschrieben, mit einem Schwenkfuß 8 zum
Zusammenwirken mit dem Fahrzeugdach ausgestattet.
Das obere Ende der Befestigungsvorrichtung 7 weist eine
Hülse auf, die nach oben durch ein Stützteil 48 begrenzt
wird und an der Unterseite eine Eingriffsfläche 49 hat. Auf
diese Weise können die zwei Schenkel der Befestigungsvor
richtung einstückig mit dem Stützteil 48 und der Eingriffs
fläche 49 hergestellt werden.
Im Raum zwischen den zwei Schenkeln 14 ist ein Winkelarm 51
in der Befestigungsvorrichtung 7 mittels eines Bolzens 50
schwenkbar montiert. Der Winkelarm 51 hat einen Ab
schnitt 52, der nach außen in Richtung auf die Fahrzeugseite
vorsteht und der nach oben durch eine Öffnung in der Ein
griffsfläche 49 bewegt werden kann, so daß er das Lastteil 6
in die korrekte Position gegen das Stützteil 48 drückt. Am
unteren Ende des Winkelarms 51 ist die Schraube 12 vorzugs
weise schwenkbar montiert. Weiterhin ist ein nach oben
gerichteter Stützarm 54 für das obere Ende des zweiten
Eingriffsteils 10 mittels einer Verbindung 53 montiert.
Bei der Verwendung der Ausführungsform nach Fig. 7 wird der
Winkelarm 51 nach dem Anliegen des Hakenabschnitts 11 gegen
die Eckregion 4 im Uhrzeigersinn geschwenkt, zur gleichen
Zeit, wie der obere Endabschnitt 44 des zweiten Eingriffs
teils 10 sich an dem Stützarm 54 abstützt und ihn im Uhrzei
gersinn verschwenkt. Beim weitergehenden Anziehen der
Schraube 12 wird das zweite Eingriffsteil 10 dadurch sowohl
angehoben als nach rechts in Fig. 7 bewegt werden, und zwar
zur selben Zeit, wie der Winkelarm 51 im Uhrzeigersinn
verschwenkt wird und gegen das Lastteil 6 gepreßt wird.
Die Ausführungsform nach Fig. 8 unterscheidet sich von der
Ausführungsform nach Fig. 7 nur darin, daß der Winkelarm 51
in seinem oberen Teil benachbart seinem Lagerbolzen 50 für
die Schwenklagerung eine Stützfläche 26 analog zu dem oben
unter Bezugnahme auf Fig. 1 Beschriebenem aufweist. In
ähnlicher Weise hat das obere Ende des zweiten Eingriffs
teils 10 einen Eingriffsabschnitt 25, der dieselbe Funktion
wie der Eingriffsabschnitt in Fig. 1 hat.
Das untere Ende des Winkelarms 51 hat ein Gelenkteil 55 mit
der Mutter 13, die mit der Schraube 12 zusammenwirkt, die
sich hindurcherstreckt und an der Außenseite des zweiten
Eingriffsteils 10 anliegt.
Bei der Verwendung der Ausführungsform nach Fig. 8 wird das
zweite Eingriffsteil 10 dasselbe Bewegungsmuster haben wie
unter Bezugnahme auf Fig. 1 beschrieben. Weiterhin wird das
Zusammenwirken der Schraube mit dem Gelenkteil 55 und dem
unteren Ende des Winkelarms 51 eine Schwenkbewegung des
letzteren im Uhrzeigersinn bewirken, derart, daß der sich
seitwärts erstreckende Teil 52 in die korrekte Eingriffspo
sition gegen das Lastteil 6 bewegt wird.
Die Ausführungsform nach Fig. 8 kann auch im wesentlichen in
der gleichen Weise, wie oben unter Bezugnahme auf Fig. 5
oder 6 beschrieben wurde, durch Ersetzen des Schwenkfußes 8
durch einen festen Fuß zum Zusamenwirken mit einer üblichen
Fahrzeugdachkehlung oder Regenrinne modifiziert sein.
Fig. 9 zeigt schließlich eine weitere modifizierte Ausfüh
rungsform der Erfindung. Bei dieser Ausführungsform hat das
Lastteil 6 nicht die Form eines geschlossenen Profils,
sondern hat eine nach unten gerichtete Öffnung, die in dem
schematisch illustrierten Ausführungsbeispiel nach der Seite
durch zwei vertikale Lappen oder Umbördelungen 56 begrenzt
ist, die zum Inneren des Profils gerichtet sind. Falls
gewünscht, können diese Lappen natürlich fehlen und das
Lastteil 6 kann statt dessen lediglich an seiner Unterseite
mit einem Längsschlitz versehen sein, der sich nicht über
die gesamte Länge des Lastteils erstrecken muß.
Bei dieser Ausführungsform ist die Befestigungsvorrichtung,
wie oben beschrieben, mit einem Fuß 8 versehen, der mittels
einer Verbindung 15 schwenkbar montiert ist und mit einem
mittelharten oder federnden, vorzugsweise austauschbaren
Einsatz 9 zum Zusammenwirken mit dem Fahrzeugdach 1 und der
längs verlaufenden Schulter 3 ausgestattet ist. Weiter hat
das zweite Eingriffsteil 10 an seinem unteren Ende einen
Hakenabschnitt 11 zum Zusammenwirken mit der Eckenregion 4
und der nach oben gerichteten Grenzfläche 5.
Die oberen Enden der zwei Schenkel 14 der Befestigungsvor
richtung 7 sind miteinander durch ein Stützteil 16, wie oben
beispielsweise unter Bezugnahme auf Fig. 1 beschrieben,
verbunden. Weiterhin erstrecken sich die Schenkel 14 nach
oben über das Stützteil 16 hinaus, aber sie müssen sich
nicht so weit erstrecken wie die Oberseite des Lastteils 6.
Dies wird durch gestrichelte Linien 57 in Fig. 9 gezeigt.
Im Zwischenraum zwischen den zwei Schenkeln 14 der Befesti
gungsvorrichtung 7 ist ein Kipphebel 59 auf einem Bolzen 58
schwenkbar montiert, der in einem mittleren Abschnitt des
Kipphebels angeordnet ist. Rechts vom Bolzen 58 wirkt der
Kipphebel mit einer Zugstange 60 zusammen, die sich durch
das Stützteil 16 hindurch und in das Lastteil 6 hinein
erstreckt, wo sie einen Kopf 61 hat, der sich gegen die
Oberkanten der vertikalen Lappen 56 oder gegen die Innen
seite der Bodenwand des Lastteils 6 im Fall, daß diese
vertikalen Teile fehlen, abstützt. Die Zugstange 60 ist in
vertikaler Richtung beweglich und kann insbesondere nach
unten gezogen werden, und zwar bei einer Schwenkbewegung des
Kipphebels um den Bolzen 58 im Uhrzeigersinn.
In Fig. 9 links vom Bolzen 58 ist der Kipphebel 59 weiterhin
mit einem oberen kurvenförmigen Abschnitt 62 des zweiten
Eingriffsteils verbunden, das einen Mittelteil 63 hat, der
an einem Bolzen 64 anliegt, der verhindert, daß der Haken
abschnitt 11 von der Eckenregion 4 entfernt wird.
Die Schraube 12 ist auch mit dem Kipphebel 59 in Eingriff
und hat eine Mutter 13, die in den zwei Schenkeln 14 fixiert
ist, derart, daß ein Anziehen der Schraube 12 eine Schwenk
bewegung des Kipphebels 59 um den Bolzen 58 im Uhrzeigersinn
veranlaßt, der in vertikaler Richtung in einem Langloch 65
frei beweglich ist.
Das anfängliche Anziehen der Schraube 12 wird zunächst
bewirken, daß der Kipphebel das zweite Eingriffsteil 10 in
Eingriff gegen die Eckenregion 4 und die obere Grenzfläche 5
anhebt. Wenn diese Anhebebewegung danach verhindert wird,
wird der Kipphebel im Uhrzeigersinn verschwenkt, wodurch die
Zugstange 60 mit ihrem Kopf 61 das Lastteil 6 in die korrek
te Eingriffsposition gegen das Stützteil 16 der Befesti
gungsvorrichtung 7 bringen wird.
Es bestehen weitere Möglichkeiten, die Erfindung zu
modifizieren.
Claims (8)
1. Vorrichtung zum Tragen einer Last auf einem Fahrzeug,
mit einem sich oberhalb des Fahrzeugdachs erstrecken
den Lastteil (6), das zum Zusammenwirken mit der
Ladung ausgebildet ist, und mit Befestigungsvorrich
tungen (7) an einander abgewandten Randbereichen (4,
5) des Fahrzeugdachs (1), um das Lastteil (6) im
Verhältnis zum Dach richtig zu positionieren, wobei
jede Befestigungsvorrichtung Eingriffseinrichtun
gen (9, 10, 11; 8, 9; 42) aufweist, die in Ein
griffspositionen gebracht werden können, während sie
mit dem Fahrzeug zum Erreichen der korrekten Position
zusammenwirken, und Verbindungseinrichtungen (16, 18;-
52; 61) aufweist, die in eine Verbindungsposition
gebracht werden können, während sie mit dem Lastteil
zur Erreichung der korrekten Positionen zusammenwir
ken, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingriffseinrich
tungen (10, 11; 8, 9, 42) und die Verbindungseinrich
tungen (16, 18; 52; 61) mit einer gemeinsamen Betäti
gungsvorrichtung (12, 13) verbunden sind, durch die
sie in ihre Eingriffsstellung bzw. Verbindungsstellung
durch Betätigung der Betätigungsvorrichtung gebracht
werden können.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß jede Befestigungsvorrichtung (7) ein Tragteil (16,
48) für das Lastteil (6) aufweist, und daß die Verbin
dungseinrichtung als Druckglied (18; 52; 61) ausgebil
det ist, das derart ausgebildet ist, daß es durch
Eingriff mit dem Lastteil dieses gegenüber dem Trag
teil korrekt positionieren kann, wobei das Druckglied
mit der Betätigungsvorrichtung (12, 13) verbunden ist,
um hierdurch betätigt zu werden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Tragteil (16) unterhalb des Lastteils (6)
angeordnet ist, und daß das Druckglied (18) in Form
eines U-förmigen Teils (17) ausgebildet ist, das das
Lastteil (6) aufnimmt und das eine oberhalb des Last
teils angeordnete Druckfläche aufweist, um das Last
teil nach unten in die korrekte Position gegen das
Tragteil anzutreiben.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß das U-förmige Teil (17) Lappen (19) aufweist, die
sich bis zu einer Position unterhalb des Trag
teils (16) erstrecken und in diesem Gebiet mit einem
Nockenstück (22) verbunden sind, das eine Nockenflä
che (23) aufweist, die mit der von dem Lastteil (6)
wegweisenden Seite des Tragteils (16) in Eingriff ist
und die in Richtung auf die genannte Seite zu und von
dieser weg verlagerbar ist und unter der Einwirkung
der Betätigungsvorrichtung (12, 13) schwenkbar ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Tragteil (48) oberhalb des Lastteils (6) auf
einem Abschnitt der Befestigungsvorrichtung (7) ange
ordnet ist, daß das Druckglied (52) an einem Arm (51)
vorgesehen ist, der in der Befestigungsvorrichtung (7)
montiert ist und der unter der Einwirkung der Betäti
gungsvorrichtung (12, 13) schwenkbar ist, derart, daß
er das Lastteil in Richtung gegen das Tragteil
antreibt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Eingriffseinrichtung ein Fußstück (8, 9; 42)
zum Eingriff mit einer im wesentlichen nach oben
gerichteten Fläche des Fahrzeugs und ein Klemm
teil (10) aufweist, das an einem ersten Ende einen in
Richtung auf und weg von dem Fußstück beweglichen
Klemmabschnitt (11) zum Eingriff mit dem Fahrzeug
aufweist, und daß die Betätigungsvorrichtung (12, 13)
aus Zugmitteln besteht, die in Eingriff mit dem Nok
kenstück (22) und dem Klemmteil sind, um sie in Rich
tung aufeinander zu zu ziehen, wobei das Klemmteil mit
einem zweiten Endabschnitt (25) mit einer Gleitflä
che (26) an dem Nockenstück (22) in Eingriff ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Eingriffseinrichtung ein Fußstück (8, 9; 42)
zum Eingriff mit einer im wesentlichen nach oben
weisenden Fläche des Fahrzeugs und ein Klemmteil (10)
aufweist, das an einem ersten Ende einen in Richtung
auf und weg von dem Fußstück beweglichen Klemmab
schnitt (11) zum Eingriff mit dem Fahrzeug aufweist,
und daß ein Kipphebel (28) mit einem mittleren Ab
schnitt an dem Nockenteil (22) schwenkbar gelagert
ist, wobei ein erster Endabschnitt des Kipphebels mit
dem Klemmteil (10) in Eingriff ist und ein zweiter
Endabschnitt mit den Zugmitteln (12, 13) zum Zweck
einer Schwenkbewegung sowohl des Kipphebels als auch
des Nockenteils in Eingriff ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Eingriffseinrichtung ein Fußstück (8, 9; 42)
zum Eingriff mit einer im wesentlichen nach oben
weisenden Fläche des Fahrzeugs und ein Klemmteil (10)
aufweist, das an einem ersten Ende einen in Richtung
auf und weg von dem Fuß beweglichen Klemmabschnitt
(11) zum Eingriff mit dem Fahrzeug aufweist, und daß
das Nockenteil (22) einen in einem Abstand von der
Nockenfläche (23) vorragenden Arm aufweist, der
mit den Zugmitteln (12, 13) verbunden ist, die auch
mit dem Klemmteil (10) verbunden sind.
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