DE3240034A1 - Vorrichtung zum abstuetzen eines mastes eines segelbrettes - Google Patents
Vorrichtung zum abstuetzen eines mastes eines segelbrettesInfo
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Description
Haruhide Suzuki
Tokyo / Japan
Tokyo / Japan
Vorrichtung zum Abstützen eines Mastes eines Segelbrettes
Die Erfindung bezieht sich auf ein Segelbrett, welches als
sogenannter "Windsurfer" (eingetragenes Warenzeichen) bekannt ist. Mehr insbesondere bezieht sich die Vorrichtung
gemäß der Erfindung auf eine bewegliche Abstützung des Mastes auf diesem Segelbrett.
Beim Segelsurfen ist es manchmal erforderlich, den Mast entlang der Längsachse des Brettkörpers unter bestimmten
Segelbedingungen zu bewegen. Maststützenkonstruktionen sind bekannt, bei denen der Körper eines Segelbrettes einen
darin ausgebildeten Längsschlitz umfaßt, welcher Schlitz dazu verwendet wird, den Mast entlang der Längsachse des
Brettkörpers zu bewegen. Bei dieser bekannten Konstruktion mußte die Maststellung eingestellt werden, wenn der Mast
zu Anfang des Segeins im Schlitz des Brettkörpers befestigt wurde. Der Mast kann während des Segeins nicht lageverändert
werden. Wenn die Lage des Mastes zu ändern ist, mußte das Segeln unterbrochen werden, um den Mast dem Brettkörper
zu entnehmen und dann den Mast in der gewünschten neuen Stellung einzustellen.
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Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung zum Abstützen des Mastes eines Segelbrettes zu
schaffen, bei dem die Lage des Mastes während des Segeins frei verändert werden kann.
Die vorliegende Erfindung schafft eine derartige Vorrichtung zum Abstützen des Mastes eines Segelbrettes mit einer
fest auf der Oberseite des Segelbrettes zu befestigenden Führungseinrichtung, die entlang der Längsachse des Segelbrettes
verläuft, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mastbefestigungseinrichtung verschiebbar auf der Führungseinrichtung
befestigt ist, um entlang der Längsachse der Führungseinrichtung bewegt zu werden, und daß eine Einrichtung
vorgesehen ist, um die Mastbefestigungseinrichtung wahlweise relativ zur Führungseinrichtung zu verriegeln.
Entsprechend einem anderen Aspekt der Erfindung ist diese gekennzeichnet dadurch, daß die Verriegelungseinrichtung
eine Zahnstange mit einer Vielzahl von Zähnen umfaßt, welche an der Oberseite der Führungseinrichtung ausgebildet
sind und entlang der Längsachse der Führungseinrichtung im Abstand zueinander angeordnet sind, daß eine Pedaleinrichtung
verschiebbar an der Mastbefestigungseinrichtung befestigt ist und der Entriegelung der Mastbefestigungseinrichtung
von der Führungseinrichtung dient, wenn die Pedaleinrichtung niedergedrückt wird. Entsprechend einem weiteren
Aspekt der Erfindung kennzeichnet sich der hier geschilderte Gegenstand dadurch, daß die Pedaleinrichtung
5 zumindest ein Pedalglied umfaßt, welches verschiebbar in der
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Mastbefestigungseinrichtung befestigt ist und elastisch
nachgiebig in eine Verriegelungslage drückbar ist, in der das innere Ende des Pedalgliedes eines der genannten Zähne
der Zahnstange ergreift, um die Mastbefestigungseinrichtung
relativ zur Führungseinrichtung zu verriegeln.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der in den
Zeichnungen rein schematisch dargestellten Ausführungsbeispiele. Es zeigt
Fig„ 1 eine perspektivische Ansicht einer Vorrichtung zum Abstützen des Mastes eines Segelbrettes
entsprechend der Erfindung, 15
Fig. 2 einen Längsschnitt der Vorrichtung gem." i Fig. 1 und
Fig. 3 einen Querschnitt der Vorrichtung gemäß Fig. 1 und
2 entlang der Linie IIX-III in Fig. 1.
Entsprechend der Darstellung in Fig. 1 bis 3 umfaßt eine Maststützvorrichtung entsprechend der Erfindung eine
Führungseinrichtung mit einer fest an der Oberseite eines Segelbrettes 1 (Fig. 3) mittels Schrauben 2 befestigte
Fußführungsschiene 3, die entlang der Länge des Segelbrettkörpers 1 verläuft. Bei der dargestellten Ausführungsform befindet sich die Fußführungsschiene 3 innerhalb einer
Ausnehmung 4 (Fig. 3), die in der Oberseite des Segelbrettkörpers 1 ausgebildet ist. Sie kann jedoch auch direkt
auf der Oberseite des Segelbrettkörpers, und zwar ohne Ausbildung einer Ausnehmung? befestigt sein. Die Fußführungsschiene
3 umfaßt einen Basisabschnitt 6, welcher dazu verwendet wird, die Führungsschiene an der Oberseite
des Segelbrettkörpers 1 zu befestigen. Weiterhin umfaßt
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— 6 —
die Fußführungsschiene 3 einen Schienenabschnitt 7 mit einem T-förmigen Querschnitt, welcher auf dem Basisabschnitt
6 nach oben und in Längsrichtung verläuft. Schließlich ist die Fußführungsschiene 3 mit einem Zahnstangenabschnitt
9A versehen, welcher eine Vielzahl von vierkantigen Zähnen 9 aufweist, welche an der Oberseite des oben
seitlich verlaufenden Teiles 8 des Schienenabschnittes 7 ausgebildet sind und quer über das Teil 8 verlaufen.
Die Mastbefestigungsmittel umfassen einen Mastfuß 10, welcher verschiebbar auf dem oberen Teil 8 des Schienenabschnittes
7 der Führungsschiene 3 befestigt ist, um entlang der Länge der Führungsschiene 3 bewegt zu werden. Bei
dem dargestellten Ausführungsbeispiel hat der Mastfuß eine im wesentlichen nach unten weisende C-Form und umfaßt
Seitenwände 11, eine Oberwand 14, die die Seitenwände verbindet und einen nach innen weisenden Flansch 12, welcher
vom unteren Ende jeder Seitenwand 11 ausgeht. Wenn der Mastfuß 10 auf der Führungsschiene befestigt ist, ergreifen
die Flansche 12 den oberen Teil 8 des Schienenabschnittes 7, an dessen Bodenflächen und den aufrechten
Teil 13 des Schienenabschnitts 7 an dessen Seiten, so daß der Mastfuß 10 an einer vertikalen Bewegung gehindert wird,
sich jedoch entlang der Länge der Führungsschiene 7 bewegen kann. Ein Sockelabschnitt 16, welcher das untere Ende
des Mastes 15 aufnimmt, ist an der äußeren Oberwand 14 des Mastfußes 10 im wesentlichen in dessen Mitte vorgesehen.
Der Sockelabschnitt 16 umfaßt ein darin ausgebildetes, entlang der Mittelachse verlaufendes Sackloch
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Sackloch 17 so ausgebildet, daß es einen Stummelschaft 19 eines
Gummigelenkes 18 aufnimmt, welches am bodenseitigen Ende
des Mastes angebracht ist. Es kann jedoch jedes beliebige bekannte Universalgelenk anstatt des vorgenannten Gummigelenkes
verwendet werden. Der Stummelschaft 19 des Gummigelenkes 18 umfaßt eine ümfangsnut 20A, welche so
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" β ο o oo οβ co
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ausgebildet ist, daß sie einen Verbindungsarretierstift aufnimmt, welcher durch Löcher in dem Sockelabschnitt 16
eingeführt ist, um zu verhindern, daß sich das Gummigelenk 18 und somit der Mast 15 aus dem Mastfuß 10 löst.
Solch eine Anordnung ist in der Technik bekannt. Die An~ ordnung kann jederart ausgebildet sein, um ein zufälliges
und ungewolltes Trennen des Mastes 15 vom Mastfuß 10 zu verhindern.
Der Mastfuß 10 umfaßt ebenso zwei darin durch die Oberwand 14 ausgebildete öffnungen 22, die entlang der Länge des
Mastfußes mit dem dazwischen befindlichen Sockelabschnitt 16 im Abstand voneinander angeordnet sind. Ein Pedalglied
ist verschiebbar innerhalb jedes der öffnungen 22 befestigt und hat eine im wesentlichen J-förmige Gestalt,
welche ein Fußniederdrückende 24, welches von '1^r Oberwand
14 des Mastfußes 10 nach oben vorsteht, und ein Eingriffsende
25 aufweist, welches mit den Seiten der Zähne 9 des Zahnstangenabschnittes 9A der Fußführungsschiene 3
in Eingriff gelangen kann. Das Eingriffsende 2 5 jedes
Pedalgliedes 23 umfaßt eine untere Schrägfläche, die mit dem benachbarten Zahn 9 an einer Oberkante in einer verriegelnden
Stellung erfaßt, was in Fig. 2 durch ausgezogene Linien dargestellt ist. Wenn das Pedalglied 23 mit der
in Bewegungsrichtung nach vorne weisenden unteren Schrägfläche 26 bewegt wird, gleitet die Schrägfläche auf den
Oberseiten der Zähne 9, damit der Mastfuß 10 entlang der Zahnstange 9A in derselben Richtung bewegt werden kann.
Wenn der Mastfuß 10 in die entgegengesetzte Richtung bewegt werden soll, wird das Eingriffsende 25 des Pedalgliedes
23 durch die Seite des anderen Zahnes 9 erfaßt, um die Bewegung des Mastfußes 10 zu verhindern. Dies gilt
für das andere Pedalglied 23. In der in ausgezogenen Linien dargestellten Stellung gemäß Fig. 2 wird der Mastfuß
wegen des Pedalgliedes 23 daran gehindert, sich in ent-
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gegengesetzten Richtungen zu bewegen, da diese Pedalglieder 23 mit den Zähnen 9 der Zahnstange 9A Verriegelungsmittel bilden.
Jedes Pedalglied 2 3 ist mit einer kleinen Ausnehmung 29 versehen, und zwar in der der unteren Schrägfläche 26 entgegengesetzt
liegenden Oberseite 27. Die kleine Ausnehmung 29 nimmt ein Ende eines Federelementes 28 in Form einer
Blattfeder auf. Das andere Ende des Federelementes 28 wird von einer gleichen Ausnehmung 30 aufgenommen, die in
der Innenseite der Oberwand 14 des Mastfußes 10 ausgebildet ist. Das Pedalglied 23 wird so elastisch nachgiebig durch
das Federelement 28 in die Verriegelungslage gedrückt, die in Fig. 2 durch ausgezogene Linien dargestellt ist, in
welcher Verriegelungslage das Eingriffsende 25 des Pedalgliedes
23 mit der Seite des Zahnes 9 in Eingriff steht. Dieses Federelement 28 kann jede andere Gestalt haben, die
von einer Blattfeder unterschiedlich ist.
Wenn eines der Pedalglieder 23, beispielsweise das rechte Pedalglied in Fig. 2, mittels des Endes 24 durch den Fuß
der Bedienungsperson nach unten gedrückt wird., so kann dieses Pedalglied 23 gegen die Wirkung der Blattfeder 28
so lange verschoben werden, bis die Innenseite 32 des Fußniederdrückendes 24 mit einer inneren Schrägfläche 33
der Durchgangsöffnung 22 in Anlage sich befindet, wie dies in Fig. 2 in strichpunktierten Linien dargestellt ist.
Zu diesem Zeitpunkt ist das Eingriffsende 25 des Pedalgliedes
2 3 von dem entsprechenden Zahn 9 der Zahnstange 9A gelöst. Daher kann der Mastfuß 10 dann in einer Richtung
bewegt werden, die in Fig. 2 durch den Pfeil angegeben ist, wobei die untere Schrägfläche 26 des anderen Pedalgliedes
(des linken Pedalgliedes) über die Zähne 9 gleitet. Wenn der Mastfuß 10 in die entgegengesetzte Richtung bewegt
werden soll, so wird das andere Pedalglied 23 (das linke Pedalglied) niedergedrückt,und der Mastfuß 10 wird in ent-
gegengesetzter Richtung bewegt.
Wenn der Mastfuß 10 auf der Führungsschiene 3 in die gewünschte Richtung bewegt worden ist, wird das Fußniederdrückende
24 des Pedaigl^Ledes 23 losgelassen, so daß das
Pedalglied 23 wieder in seine verriegelnde Stellung (ausgezogene Linie) zurückkehrt, was unter dem Einfluß der
Blattfeder 28 erfolgt. In dieser verriegelnden Stellung befindet sich das Eingriffsende 25 in Anlage mit der
Seite des entsprechenden Zahnes 9 der Zahnstange 9A, um den Mastfuß 10 gegenüber jeglicher Bewegung in entgegengesetzter
Richtung entlang der Fußführungsschiene 3 zu verriegeln.
Wenn bei solch einer Anordnung der Mastfuß mit dem Fußniederdrückende
24 des entsprechenden Pedalgliedes 2Z, welches durch den Fuß der Bedienungsperson nach unten gedrückt wird,
in die gewünschte Richtung verschoben wird, kann der Mastfuß 10 und somit der Mast 15 leicht entlang der Länge des
Segelbrettes in die gewünschte Lage gebracht werden, und zwar sogar während des Segeins.
Es ist bevorzugt, daß die Vorrichtung gemäß der Erfindung aus irgendeinem Hartkunststoff, wie Nylon, besteht, und
zwar hinsichtlich der Herstellungskosten. Jedoch kann natürlich die Vorrichtung auch aus jedem anderen Material
bestehen.
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Leerseite
Claims (3)
1. Vorrichtung zum Abstützen des Mastes eines Segelbrettes
mit einer fest auf der Oberseite des Segelbrettes zu befestigenden Führungseinrichtung, die entlang der
Längsachse des Segelbrettes verläuft, dadurch g e kennzeichnet, daß eine Mastbefestigungseinrichtung
(10) verschiebbar auf der Führungseinrichtung (3) befestigt ist, um entlang der Längsachse der
Führungseinrichtung bewegt zu werden, und daß eine Einrichtung (23) vorgesehen ist, um die Mastbefestigungseinrichtung
(10) wahlweise relativ zur Führungseinrichtung (3) zu verriegeln.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Verriegelungseinrichtung
eine Zahnstange (9A) mit einer Vielzahl von Zähnen (9) umfaßt, welche an der Oberseite der Führungseinrichtung
ausgebildet sind und entlang der Längsachse der Führungseinrichtung im Abstand zueinander angeordnet sind, daß
eine Pedaleinrichtung (23) verschiebbar an der Mastbefestigungseinrichtung (10) befestigt ist und der Entriegelung der Mastbefestigungseinrichtung (10) von der
Führungseinrichtung (3) dient, wenn die Pedaleinrichtung (23) niedergedrückt wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Pedaleinrichtung zumindest
ein Pedalglied (23) umfaßt, welches verschiebbar in der Mastbefestigungseinrichtung (10) befestigt ist und
elastisch nachgiebig in eine Verriegelungslage drückbar ist, in der das innere Ende des Pedalgliedes (23) eines
der genannten Zähne (9) der Zahnstange (9A) ergreift, um die Mastbefestigungseinrichtung (10) relativ zur
Führungseinrichtung (3) zu verriegeln.
Applications Claiming Priority (1)
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