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Elektrisches Verbindungsglied Die Erfindung betrifft einen elektrischen
Verbinder, insbesondere ein Verbindungsglied zur Herstellung einer Verbindung zwischen
den Leiterbahnen eines Paares elektronischerBauteile und ein Verfahren zur Ilerstellung
einer Ausführungsform.
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Elektronische Systeme, wie z.B. Computer und Rechenmaschinen,verwenden
gemeinsam alphanumerische Anzeigetafeln. Die am meisten benutzten Anzeigetafeln
sind Licht emittierende Dioden, Anzeige durch FliIssig-Kristalle und Anzeige-Röhren.
Alle diese Arten von Anzeiger, verwenden eine einfache Methode zur Verbindung zu
dem logischen Kreis innerhalb des elektronischen Systems. Leiter-Bahnen, die zu
jeder Arlzeige Reihen, sird an Bahnen im logischen Schaltkreis durch punktförmig
leitendes Epoxyd befestigt. Die punktförmigen Spoxydleiter sind an den Bahnen des
logischer: Schaltkreises von fland oder unter Verwendung von subkutane nadeln befestigt.
Die Anzeige-Tafel ist dank; einer der logischPn Schaltkreis angeordnet und zwar
so, daß die Leiter-Bahnen derselben anliegen an der Punkter des
leitenden
Epoxydes. Im Falle der Verwendung von Nadeln ist zu sagen, daß diese Technik der
elektrischen Verbindung der Leiter-Bahnen auf der Anzeige-Tafel mit denen des logischen
Schalt-Kreises sehr viel Zeit benötigt. Weiterhin besteht diese Verbindung aus einer
ziemlich festen Anordnung, die ein Auswechseln entweder der Anzeige-Tafeln oder
des logischen Schalt-Kreises allgemein unmöglich macht, wenn dies mal erforderlich
ist. Daraus folgert, daß die elektronischen Systeme so umgebildet werden müssen,
daß die Möglichkeit einer Reparatur besteht.
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Mit der Einführung von Mikro-Anzeigern, die in miniaturisierten Computern
und digitalen Armbanduhren verwendet werden, ist das Problem der Verbindung zwischen
den Anzeige-Tafeln und den zugehörigen logischen ochaltkreisen wieder akut geworden.
Die Verwendung von punktförmig leitendem Epoxyd, um die Leiterbahnen der elektronischen
Elemente untereinander zu verbinden ist häufig nicht durchführbar, da manchmal zu
den angrenzenden Punkten ein Kontakt geschlossen wird, was zu einem Kurzschluß führt.
Obwohl bekannte elektrische Verbindungs-Anordnungen für diesen Verwendungszweck
anwendbar sind, so sind ihre Abmessungen doch wiel zu groß insbesondere hinsichtlich
solch kleiner Anordnungen, wie es digitale Armbanduhren darstellen. Zusätzlich ist
es oft der Fall, daß solche Anordnungen die Leiter-Fahnen auf der Anzeige-Tafel
bereits bei dem Verbinden der elektronischen Bauteile beschädigt werden.
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Es sind weiterhin leitfähige Elastomere bekannt, die für verformbare
elektrische Verbindungen verwendet werden, wie z.B. für die Verbindung zwischen
einem IC (Chip) und einer gedruckten Leitun-sFlatte. Der Nachteil bei Verwendung
von leitfähigen Plastomeren ergibt sich durch eine bleibende Druckverformung, die
durch die massiven Füllstücke hervorgerufen wird, die die Leitfähigkeit in dem Elastomer
gewährleisten. AUs diesem Grund ist es nicht möglich, diese leitfähigen elastomeren
Verbinder zur Verbindung zwischen den Anzeige-Tafeln und den zugehörigen logischen
Schaltkreisen in Miniatur-Ausführungen zu verwenden.
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Es ist deshalb die Aufgabe der Erfindung die aufgezeigten 03nachteile
der oben angegebenen Erfinderanordnungen zu vermeiden und ein Verbindungsglied zu
schaffen, das trennbar ist von den elektrischen Bauteilen, die untereinander verbunden
werden müssen, so daE ein Ausbau der Bauteile möglich ist; vorteilhafterweise sehr
klein ausgeführt ist, um diese in miniaturisierten System zu verwenden; das durch
die Verbindung die Leiterbahnen der elektronischen Bauteile nicht beschädigt und
dessen Material keine bleibende Druckverformung auweist.
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Gemäß der vorliegenden Erfindung soll die Aufgabe dadurch gelöst werden,
daß ein elastomeres Glied,das eine senkrechte Fläche aufweist, mit einer Reihe von
im Abstand voneinander angeordneten senkrecht auf der Fläche verlaufenden Rippen
versehen ist, wobei der
Abstand der Rippen voneinander übereinstimmend
ist mit den Leiter-Bahnen und das Glied obere und untere Ecken oder Kanten aufweist,
die sich jeweils zu beiden Seiten der senkrechten Fläche anschließen, und bei dem
die oberen und unteren Enden jeder Leiter-Bahn über die oberen und unteren Ecken
des Gliedes hinausragen und in diesem Bereich elektrisch leitfähig sind.
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Die Erfindung weist gegenüber bekannten Verbinden verschiedene Vorteile
auf. Das Verbindungsglied ist seEIr klein gehalten und kann aufeinfache Weise zur
Positionierung in die Ausnehmungen eines Trägers, der auch ffir miniaturisierte
Anordnungen geeignet ist, eingeschoben werden, in denen es sich nach Herstellung
de erwünschten Verbindung selbst hält. Das Verbindungsglied ist aber eben so leicht
wieder aushaubar, wenn dies erforderlich werden soll. Da das Verbindungsglied aus
einem Teil besteht, das in senkrechter Richtung zusammendrückbar ist und dadurch
nur an den Leiterbahnen niegt,ist sowohl eine leichte Montage als auc nach Aufsetzen
des Gehäuses der für die Verbindung notwendige Kontaktdruck gewährleistet. Die Beweglichkeit
(Zusammendrücken) des Verbindungsgliedes wird durch die Verwendung eines nichtleitenden
Elastomers gewährleistet, daß im Laufe der Lebensdauererwartun keiner bleibenden
Druckverformung unterworfen ist, da das Material keine leitenden Füllstücke enthält.
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Weitere Vorteile des Verbindungsgliedes nach der Erfindung gehen aus
der Beschreibung und den in den Zeichnungen dargestellten Beispielen hervor.
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Kurzbeschreibung der Zeichnungen Fig. 1 zeigt eine auseinandergezogene
Ansicht verschiedener Teile einer elektronischen Anordnung einschließlich einem
Paar von elektronischen Bauteilen, einen; Verbindungsglied nach der vorliegenden
Erfindung zum verbinden der Bauteile miteinander und einem Träger für das Verbindungsglied,
vergrößert und perspektivisch dargestellt.
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Fig. 2 zeigt ein Verbindungsglied nach der vorliegenden Erfindung
montiert in einem Träger, im Ausschnitt und senkrecht geschnitten dargestellt; Fi,
3 zeigt einen Ausschnitt aus dem Träger nach Fig. 2 mit eingesetztem geschnitten
dargestellten Verbindungsglied und auf beiden Seiten desselben arlliegenden elektronischen
Bauteilen; Fig. 4 zeigt eine andere Ausführungsform des Verbindungsgliedes nach
der Erfindung, vergrößert un erspektivisch dargestellt; Fig,. 5 zeigt eine weitere
Ausführungsform des Verbindungsgliedes nach der Erfindung vergrößert unsl perspektivisch
dargestellt;
Fig. 6 zeigt die Draufsicht auf einen elastomeren Streifen
der bei der Herstellung eines Verbindungsgliedes, wie in Fig. 5 dargestellt, Anwendung
findet; Fig. 7 zeigt einen Ausschnitt aus dem elastomeren Streifen nach Fig. 6 in
Seitenansicht, entlang der Linie 7-7 geschnitten dargestellt.
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Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen Die Fig. 1 zeigt im
Einzelnen ein paar elektronische Bauteile 10 und 12, eine Verbinder-Anordnung 14,
auf die sich die vorliegende Erfindung bezieht, angeordnet zwischen den Bauteilen
10 und 12 und einen Träger 16, in welchen die Verbinder-Anordnung montiert ist.
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Wie dargestellt, ist der Träger 16 ein Teil des Gehauses einer digitalen
Armbanduhr. Es wird verständlicher, daß der Träger 16 als irgendein Teil einer miniaturisierten
elektrischen Anordnung beispielsweise Computers oder einer Rechenmaschine, anzusehen
ist, der die Aufgabe hat die Verbindung zwischen den Bauteilen 10 undl2 zu gewährleisten.
Das Bauteil 10 kann irgendeine Form einer Anzeige-Tafel aufweisen, wie z.B. schon
erwähnt. Die Anzeige-Tafel weist zwei Reihen von mit Zwischenrzumen versehenen Leiter-Bahnen
18 auf ihrer unteren Fläche 20 auf und zwar angrenzend an die Seiten 22 der Tafel.
Das elektronische Bauteil 12 ist ein logisches
Element, wie z.B.
ein integrierter Schaltkreis oder ein Chip. Verständlicherweise könnte das logische
Element auch aus einer gedruckten Schaltungsplatte bestehen, wenn es sich beispielsweise
um einen Computer oder eine Rechenmaschine handelt.
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Zwei Reihen von Leiter-Bahnen 24 sind auf der oberen Fläche 26 des
logischen Elementes 12 entlang der Seiten 28 desselben angeordnet. Der Abstand zwischen
den Reihen der Leiter-Bahnen 18 und 24 ist selbstverständlich der gleiche und die
einzelnen Leiter-Bahnen 18 und 24 in jeder Reihe sind mit entsprechenden Zwischenräumen
versehen, so daß, wenn die Anzeige-Tafel (das Bau teil) 10 über dem logischen Element
12 fluchtend montiert ist, die zueinander in Beziehung stehenden Leiterbahnen der
beiden Bauteile 10 und 12 sich abdeckend gegenüberstehen.
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Der Träger 16 ist dargestellt mit einem kreisförmigen äußeren Umfang.
Es ist natürlich möglich, daß der Träger 16 auch eineqiadratische oder rechteckige
Gestalt haben kann, wenn dies erforderlich ist, in AbhEngigkeit von den Maßen des
Gehäuses, in welches diein Fig. 1 dargestellten verschiedenen Teile zu montieren
sind.
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Der Träger 16 ist mit einer rechteckigen Ausnehmung 30 versehen, in
die die Verbinder-Anordnung 14 montiert ist, und zwar in einer später beschriebenen
Weise.
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Wie aus den Fig. 1 und 2 weiterhin hervorgeht, hesteht die Verhinder-Anordnung
14 aus einem Paar von Verbindungsgliedern 32 und 34, die identisch ausgebildet sind.
Deshalb wird hier nur das eine Verbindungsglied 32 beschrieben. Das Verbindungsglied
32 besteht aus einem relativ flachen, länglichen aufrechtstehenden nichtleitenden
elastomeren Glied 36, das in der senkrechten Richtung zusammendrückbar ist. Das
Glied 36 kann aus irgendeinem geeigneten elastomeren Material hergestellt sein,
wie z.B. Polyurethan oder Silicon-Gummi, aber auch andere Elastomere können selbstverständlich
verwendet werden. Das einzige Erfordernis, das an das elastomere Material gestellt
wird, ist, daß es ein Minimum an bleibender Druckverformung zeigt im Gegensatz zu
leitenden Flastomeren, die Füllstoffe enthalten um die Leitfähigkeit zu erreichen.
Das Glied 36 weist eine senkrechte sich erstreckende Frontseite 38 auf, auf der
eine Vielzahl von im Abstand voneinander angeordnete ,erhöhte , sich senkrecht erstreckende
Abschnitte oder Rippen 40 befinden, zwischen denen senkrechte Zwischenräume llo
angeordnet sind.
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Die Rippen 40 sind in solchem Abstand voneinander angeordnet, wie
dies der entsprechende Abstand der Leiter-Bahnen 18 und 24 der elektronischen Bauteile
10 und 12 ergibt. Es sei darauf hingewiesen, daß die oberen F]ächen 44 der Rippen
40 sich um ein kleines Maß über die oberen Ecken 46 des elastomeren Gliedes 36 erstrecken
und die unteren Flächen 48 der Rippen erstrecken
sich um ein kleines
Maß über die unteren Ecken 50 des elastomeren Gliedes 36. Die äußeren Flächen der
Rippen 40 sind mit einem leitenden Material überzogen und bilden leitende Bahnen
oder Streifen 52. Diese Streifen 52 erstrecken sich von der unteren Fläche 48 zu
der oberen Fläche 44 der Rippen 40.
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Der leitende Uberzug, der die Leiter-Bahnen 24 bildet, kann aus einem
hoch silberhaltigen flexiblen Epoxydharz bestehen. Da der leitende überzug sich
nur auf den erhöhten Rippen 40 befindet, sind die Leiter-Bahnen die dadurch auf
den Rippen 40 gebildet werden, elektrisch voneinander isoliert durch die Zwischenräume
42.
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Um die vertikal wirkende Kraft des elastomeren Gliedes 36 zu vergrößern,
ist das Glied 36 vorzugsweise auf einem relativ steifen Kunststoffträerstreifen
5 montiert. Der Streifen 53 weist eine schwalbenschwanzförmige Ausbildung in senkrechter
Richtung auf, um eine schwalbenschwanzförmige Verbindung mit einer geeignet ausgebildeten
Ausnehmung 54 als öffnung an der rückwärtigen Fläche 56 des Gliedes 36 zu gewährleisten.
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Das elastomere Glied 36 kann auf den steifen TrSger-Streifen 53 durch
starkes Drücken des Gliedes 36 über den Streifen 53 erfolgen, was zur Folge hat,
daß der Streifen 53 in die Ausnehmung 54 schnappt. Es ergibt sich, daß die Enden
58 des Trägerstreifens 53 um ein kleines Maß länger als die Enden 60 des elastomeren
Gliedes 36 sind.
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Die identischen Verblndungs-Glieder 32 und 34 sind in die rechteckige
Öffnung 30 in dem Träger 16 so montiert, daß die rückwärtigen Flächen 56 derselben
jeweils an den parallelen Seiten 60' der öffnung anliegen und mit den Enden 58 der
Streifen seitlich eingefügt sind in senkrechte Ausnehmungen 62, die sich jeweils
an den Enden der Seiten 64 der oeffnung, 30 befinden. Die Ausnehmungen 62 sind nach
der oberen Fläche 66 des Trägers 16 offen. Der Absatz 68, der in jeder Ausnehmung
62 vorhanden ist, weist einen Abstand von der unteren Fläche 70 des Trägers 16auf,
so daß das Verbindungsglied 36 in dem Träger 16 gehalten werden kann. Die auf diese
Weise in dem Träger 16 montierten Verbindungsglieder 32 und 34 stehen sich mit ihren
leitend überzogenen Rippen 40 auf den zwei TrSger-Gliedern (support strips 53) gegenüber.
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Wie aus Fig. 2 hervorgeht, erstrecken sich die oberen Flächen 4I1
der Rippen 40 etwas über die obere Fläche 66 des Träger 16 und die untere Fläche
48 der Rippen 40 erstrecken sich bis unterhalb der unteren Fläche 70 des Trägers
16. So stehen die leitenden StränR auf den Rippen 40 rr,it der oberen und unteren
Fläche 44 bzw.
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48 etwas ber, damit sie mit den aufliegenden Leitern 18 und 24 der
elektronischen Bauteile und 12 Kontakt geben können.
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Fig. 3 zeigt, wie die Verbindungsglieder 32 und 34 eine
elektrische
Verbindung zwischen den Leitern 18 und 24 herbeiführen, wenn die elektrische Vetbindungsanordnung
14 zwischen die Bauteile l0und 12 geschichtet angeordnet ist. Normalerweise wird
auf die in Fig. 3 dargestellten Anordnungen eine leichte senkrecht wirkende Druck-Kraft
ausg<tt die erfolgt bei Montage (der Anordnung) in das Gehäuse einer Uhr, nicht
dargestellt, so daß die obere und untere Fläche der Rippen 40 unter einem geringen
senkrecht wirkenden Druck stehen. Dadurch besteht eine elastische elektrische Verbindung
zwischen den Leitern 52 an den Rippen 40 des Verbindungs-Gliedes 36 und den Leitern
18 und 24 der elektrischen Bauteile 10 und 12.
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Obwohl die Verbindungsglieder 32 und 34 als separate Teile beschrieben
worden sind, können sie auch an ihren Enden 58 durch parallel verlaufende Seitenteile
72, dargestellt durch gestrichelte Linien in Fig. 1, miteinander verbunden sein;
Voraussetzung dafür ist aber, eine integrierte rahmenähnliche elektrische Verbinderanordnung,
die als eine Einheit in der Öffnung 30 des Trägers 16 montiert sein kann. Es ist
weiterhin vorgesehen, daß> wenn die elektronischen Bauteile 10 und 12 nur je
eine Reihe von Leitern 18 und 24 aufweisen, dann wird auch nur ein Verbindungsglied
32 oder 34 benötigt um eine elektrische Verbindung zwischen den beiden Reihen von
Leitern 18 und 24 zu gewährleisten.
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Es ist ersichtlich, daß der Verbinder nach der vorliegenden Erfindung
Vorteile gegeni5ber mit Füllstücken versehenen leitenden Elastomeren hat und zwar
hauptsächlich dadurch, daß das elastomerische Glied 36 nicht mit Füllstoffen versehen
ist und nur wie ein Feder-Glied wirkt, das drückt und dabei die Verbindungs-Leiter
52 unter elektrische Berührung mit den Leitern 18 und 24 der Bauteile 10 und 12
hält. Das verwendete elastomere Material gibt keinen Anlaß im Laufe einer langzeitlich
anhaltenden Druckverformung zum Verlust von elektrischem Kontaktdruck wie dies manchmal
vorgekommen ist bei elastomeren Material, das leitfähige Füllstofffe enthält. Zusätzlich
ist das Verbindungsglied 32 sehr dünn und nimmt nur einen geringen Raum ein in der
Anordnung, in der es verwendet wird. Es ist offensichtlich, daß die Zeit für die
Montage des Verbindungsgliedes 32 in dem Träger 16 um der elektrischen Verbindung
zwischen den Bauteilen 10 und 12 zu dienen, sehr viel kleiner ist als es erforderlich
ist die Bauteile 10 und 12 zu verbinden durch Verwendung von punktförmigen leitenden
Epoxyden unter An-Wendung subkutaner Nadeln, wie dies in der Praxis jetzt üblich
ist. Aus den angeführten Gründen ist die Verbindungsanordnung nach der vorliegenden
Erfindung mit viel kleinerem Kostenaufwand verwendbar.
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Außerdem weist es den Vorteil auf, daß es keine festverbleibende Anordnung
darstellt, sondern wenn es notwendig ist, beispielsweise zum Zweck der Reparatur
kann das verwendete System ausgebaut werden.
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Die Verbindungsglieder 32 und 34 haben nur eine Kontaktauflagefläche
mit den Leiter-Bahnen der Bauteile 10 und 12 und können leicht aus dem Träger 16
ausgebaut werden indem eines der elektrischen Bauteile 10 oder 12 entfernt wird,
wobei gleich bleibt welches .ausgebaut werden muß. Genauso kan entweder der eine
oder der andere Verbinderstreifen ausgewechselt werden, wenn sie beschädigt sind.
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In Fig. 4 ist eine modifizierte Form des Verbindungsgliedes nach der
Erfindung dargestellt, das mit 74 bezeichnet ist. Das Verbindungsglied 74 ist den
Verbindunp;sgliedern 32 und 34 darin ähnlich, daß es aus einem flachen, länglichen,
aufrechtstehenden und nichtleitenden elastomeren Glied 76 besteht, das auf einen
Trägerstreifen 78 montiert sein kann, der ähnlich dem Trägerstreifen 53 ausgebildet
ist. Das elastomere Glied 76 weist eine senkrechte Frontfläche 80auf. Die obere
Kante 82 des Gliedes 76ist mit der Frontfläche 80 über eine obere abgewandte Fläche
84 mit der Frontfläche 80 verbunden, während die untere Kante 86 des Gliedes 76
über eine untere abgerundete Fläche 88 in die i'1rontfläche 80 übergeht. Die senkrecht
auf der Frontfläche 8() des elastomeren Gliedes 76 angeordneten im Abstand voneinander
sich befindenden Leiter-Bahnen oder Streifen 90 erstrecken sich von der oberen Kante
82 zu der unteren Kante 86 desselben. Diese Anordnung nach der Erfindung unterscheidet
sich von den in Fig. 1 bis 3 dargestellten Anordnungen dadurch, daß sie keine Leiter-Bahnen
enthält, die aus leitend überzogenen Streifen bestehen. Da das elastomere Glied
70 in der äußeren Abmessung etwas kleiner ist als das Glied 36, auf dem
überhöhte
Leiter-Bahnen 40 angeordnet sind, wird zur Bildung der Leiter-Bahnen 90 auf dem
elastomeren Glied 76, r\lasken-Technik angewendet, um kurze Leitungen dazwischen
zu erhalten. Im Gegensatz dazu, die Leiter-Pahnen 52 der Ausführung nach derErfindung,
wie sie in Fig. 1 bis 3 beschrieben sind, sind leichter aufzubringn auf die Rippen
40 durch einfaches Bewegen einer Rolle, mit der das leitend überzogene Material
auf die Rippen 4G aufgebracht wird. In dieser ersten Ausffhrungsform wird keine
Maske dazu benötigt. Auf der anderen Seite wirkt die Ausführungsform nach Fig. 4
in der gleichen Weise mit denselben Vorteilen, die fr die erste Ausführungsform
gelten.
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In E'ig. 5 ist eine weitere Ausführungsform eines Verbindungstliedes
nach der Erfindung allgemein mit 92 bezeichnet. Dieses Verbindungsglied 92 besteht
aus einem flachen, länglichen nichtleitenden, elastomeren Glied 94, das eine flache
obere Kante 96, eine flache untere Kante 98 und eine flache Frontfläche 100 aufweist.
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Eine Reihe von senkrecht sich erstreckenden im Abstand voneinander
parallel angeordneten Streifen 102 sind mit der Frontfläche 100 des Gliedes 94 verbunden
und erstrecken sich von der oberen Kante 96 bis zur unteren Kante 98. Das obere
Ende 104 eines jeden Streifens 102 fluchtet mit der oberen Kante 96 des Gliedes
94 und das untere Ende 106 eines jeden Streifens 102 fluchtet mit der unteren Kante
98. Im Gegensatz zu den Leiter-Bahnen 52 und 90 die leitende überzüge aufweisen,
bestehen die Streifen 102 aus einem elastomeren Material, das mit leitenden Füllstücken
versehen ist.
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DasGlied 94 besteht vorzugsweise aus einem nichtleitenden Silikon-Gummi
und die Streifen 102 sind aus einem Silikon-Gummi hergestellt, der eine genügende
Anzahl von leitenden Füllstücken enthält, wie z.B.
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Kohle- oder Silber-Partikel, die elektrisch leitfähig sind. Das Glied
94 kann auf einen starren Träger-Streifen, der gleich dem Streifen 53 ist, montiert
sein, wenn dies erwünscht ist. Für einige Anwendungsfälle ist es erwünscht das Verbindungsglied
biegsam zu gestalten und für diese Anwendungsfälle ist der starre Trägerstreifen,
wie aus Fig. 5 hervorgeht, nicht enthalten.
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Das Verbindungsglied 92 kann hergestellt werden durch die Verbindung
einer Vielzahl von Streifen 110, dargestellt in Fig. 6 die aus Silikon-Gummi und
leitfähigen Füllstücken bestehen, die auf je einer lSnglichen nicht leitenden Silikon-Platte
112 angeordnet sind, deren Abmessung in der Länge der Länge entspricht die für das
Verbindungsglied benötigt bzw. hergestellt wird. Die Streifen 110 sind parallel
zueinander angeordnet jeweils unter Zwischenschaltung einer Platte 112. Die Streifen
110 können auf die Platte 112 aufgebracht werden durch ein Zweifarben-Pressverfahren,
das allgemein bekannt ist bei der herstellung oder dem Verpressen von Gummi. Alternativ
dazu können die Streifen 110 auf der Platte auch durch einen geeigneten Kleber oder
durch Hitzebehandlung aufgebracht werden.
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Die Platte 112 wird dann im rechten lJinkel zu der vorgesehenen Länge,
wie mit den gestrichelten Linien 114 und 116 angedeutet, geschnitten werden, um
eine Vielzahi von Verbindungsgliedern 92 zu erhalten. Die Länge des Abschnittes
von der elastomeren Platte 112 ergibt sich aus der vorgesehenen Höhe der Verbindungsglieder
92. Diese fierstellungsart ist sehr einfach und kostensenkend und erlaubt sehr schmale
Verbindungsstücke herzustellen. In Fig. 7 ist die Auflage der Streifen 110 auf einer
elastomeren Platte 112 im Schnitt quer zu der Längsrichtung der Streifen 110 dargestellt.
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Durch das oben beschriebene Herstellungsverfahren kann beispielsweise
ein Verbindungs-Glied, wie dargestellt in Fig. 5, in einer äußeren Abmessung von
nur etwa 1/4 Zoll Länge und 3/16 Zoll Höhe hergestellt werden.
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Wie bei den anderen Auaführungsbeispielen bereits erwähnt, duldet
das Verbindungsglied 92 keine hohe langzeitlich bleibende Druckverformung, da der
Wörter des Verbindungsgliedes 92 aus einem Elastomer hergestellt ist, das keine
leitfähigen Füllstücke enthält.
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17 Ansprüche 2 E'l. Zeichnungen m. 7 Figuren