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DE3518062A1 - Schluesselanhaenger - Google Patents

Schluesselanhaenger

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Publication number
DE3518062A1
DE3518062A1 DE19853518062 DE3518062A DE3518062A1 DE 3518062 A1 DE3518062 A1 DE 3518062A1 DE 19853518062 DE19853518062 DE 19853518062 DE 3518062 A DE3518062 A DE 3518062A DE 3518062 A1 DE3518062 A1 DE 3518062A1
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DE
Germany
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key fob
container
housing
water
key
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Application number
DE19853518062
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English (en)
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DE3518062C2 (de
Inventor
Rainer 8963 Waltenhofen Achterholt
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication of DE3518062A1 publication Critical patent/DE3518062A1/de
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B15/00Key-rings
    • A44B15/005Fobs

Landscapes

  • Feeding, Discharge, Calcimining, Fusing, And Gas-Generation Devices (AREA)

Description

^ATENtANWALTF
!!SCHER, KERi ■6-
Albeii-Rosshaupter-Strasse 65 D 8000München 70 Telefon (089) 7605520 ■ Telex 5-212284 patsd_T_ete^armne Kempajent Müjich^n
Rainer Achterholt 20. Mai 1985
8963 Waltenhofen 1 AT-I1
Bundesrepublik Deutschland
Schlüsselanhänger
Beschreibung:
Die Erfindung betrifft einen Schlüsselanhänger.
Schlüssel bestehen üblicherweise aus Metall. Ein unbeabsichtigt ins Wasser gefallener Metallschlüssel versinkt. Um dies zu verhindern, sind bekannte Schlüsselanhänger als Schwimmkörper ausgebildet. Um den notwendigen Auftrieb zu liefern, muß ein solcher Schwimmkörper relativ groß dimensioniert werden, was die Bequemlichkeit der Handhabung und die universelle Anwendbarkeit erheblich einschränkt. Zur Abhilfe kann nach einem bekannten Vorschlag (vgl. DE-OS 28 36 790) der Schwimmkörper sowohl über eine Leine wie über ein wasserlösliches Material am Schlüsselanhänger befestigt sein. Fällt diese Anordnung aus Versehen ins Wasser, so kann sich der Schwimmkörper vom Schlüsselanhänger lösen und bleibt mit diesem dennoch über die Leine verbunden. Der Schlüsselanhänger mit den anhängenden Schlüsseln kann untersinken, während der Schwimmkörper an die Wasserober-
BAD ORIGINAL
fläche aufsteigt. Über die Verbindungsleine zwischen Schwimmkörper und Schlüsselanhänger kann letzterer dann zusammen mit den daran befestigten Gegenständen an die Wasseroberfläche gezogen und geborgen werden .
Der bekannte Schlüsselanhänger ist reichlich voluminös, weil das Schlüsselanhängergehäuse einen Schwimmkörper aufzunehmen hat.
Demgegenüber besteht die Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, einen kleinen, handlichen Schlüsselanhänger bereitzustellen, der in Wasser dennoch einen ausreichenden Auftrieb erzeugt, damit der Schlüsselanhänger mit den anhängenden Schlüsseln und/oder anderen Gegenständen sicher an die Wasseroberfläche gelangt und geborgen werden kann.
Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe ist ein Schlüsselanhänger mit einem Gehäuse, das ein unter Vorspannung gehaltenes elastisches Mittel, zwei voneinander getrennte Kammern und eine aufblasbare Hülle einschließt, wobei ein Gehäuseabschnitt aus einem im Kontakt mit Wasser seine strukturelle Festigkeit verlierendem Material besteht, so daß nach ausreichender Wassereinwirkung dieser Gehäuseabschnitt nachgibt, daraufhin das elastische Mittel die Aufhebung der Trennung zwischen den beiden Kammern bewirkt, und die jeweiligen Kammerinhalte miteinander unter Erzeugung eines Gases reagieren, das die Hülle über die Gehäusekontur hinaus aufbläst.
Bereits wenige Gramm passend ausgewählter und in den beiden Kammern getrennt voneinander gehaltener Substanzen erzeugen nach ihrer Vereinigung eine ausreichende Menge Gas, um einen Ballon aufzublasen, der in Wasser einen Auftrieb von 200 g und mehr erzeugt. Da der als Schwimmkörper dienende aufgeblasene Ballon erst im Bedarfsfalle gebildet wird, nachdem der Schlüsselanhänger ins Wasser gefallen ist, lassen sich sämtliche Bestandteile des erfindungsgemäßen Schlüsselanhängers einschließlich der erforderlichen Substanzen in einem kleinen handlichen Gehäuse unterbringen. Ein beispielhafter, erfindungsgemäßer Schlüsselanhänger weist ein zylinderförmiges Gehäuse auf mit einer Länge von lediglich 4 cm und einem Druchmesser von etwa 1,8 cm, wiegt weniger als 30 g und vermag dennoch in Wasder einen Auftrieb von 200 g und mehr zu erzeugen.
BAD ORIGINAL
Vorzugsweise ist das Gehäuse dieses Schlüsselanhängers als ein einseitig verschlossener Hohlzylinder ausgebildet, und der im Kontakt mit Wasser seine strukturelle Festigkeit verlierende Gehäuseabschnitt ist eine Scheibe, die das offene Hohlzylinderende verschließt. Das Gehäuse kann aus dünnem, gezogenem Blech oder aus Kunststoff, insbesondere einem im Spritzgußverfahren verformbaren Kunststoff bestehen. Brauchbare Kunststoffe für das Gehäuse sind beispielsweise hochdichtes Polyäthylen, Nylon, ausgewählte Polycarbonate und Polyimide.
Der Gehäuseabschnitt bzw. die Scheibe besteht aus einem Material, das im Kontakt mit Wasser seine strukturelle Festigkeit verliert. Zu brauchbaren Materialien gehören in Wasser lösliche und/oder in Wasser aufguellende Stoffe, wie etwa Gelatine, wasserlöslicher Schellack, Stärke, wasserlöslicher Holzleim in Plattenform und dergleichen. Diese Stoffe können modifiziert werden. Beispielsweise erhöht ein Zusatz von Polyvinylalkohol die Elastizität; ferner kann durch Zusatz von Füllstoffen wie Kieselsäure die Druck- und Bruchfestigkeit von Gelatine- oder Holzleimplatten gesteigert werden. Gut geeignet sind beispielsweise gepreßte oder gegossene Scheiben aus einer Mischung aus Gelatine oder Dextrin und Polyvinylalkohol . Ferner sind Preßlinge aus pulverförmigen Stoffen, insbesondere wasserlöslichen Stoffen wie Natriumchlorid, Traubenzucker, Kaliumbromid und dergleichen gut geeignet. Auch Platten aus Zellstoff, etwa in Form von verstärktem Karton oder Preßstoffe aus Sägemehl und wasserlöslichem Holzleim sind gut geeignet.
Innerhalb des Gehäusehohlraums sind zwei, anfänglich voneinander getrennte Kammern ausgebildet. Die eine, erste Kammer bildet vorzugweise einen Behälter, der innerhalb des Gehäuses verschieblich angeordnet ist. Trotz der verschieblichen Anordnung wird eine gas- und flüssigkeitsdichte Abdichtung des Behälters gegenüber der Gehäuse-Innenwand vorgesehen, etwa ein zusätzliches Dichtungsmittel, wie beispielsweise ein innerhalb einer Nut an der Behälter-Außenwand eingesetzter O-Ring.
Die andere oder zweite Kammer füllt dann den restlichen Gehäuse-Innenraum aus und wird durch das geschlossene Gehäuseende, den angrenzenden Gehäusewandabschnitt und die benachbarte Stirnwand des Behälters begrenzt; alternativ kann die Begrenzung der zweiten Kammer durch das geschlossene Gehäuseende durch einen innerhalb des Gehäuses verschieblich angeordneten Stempel ersetzt sein.
Das elastische Mittel ist vorzugsweise eine auf Druck beanspruchte Schraubenfeder. Diese Schraubenfeder besteht aus einem federelastischem Material, wie etwa Stahl, Edelstahl oder einem ausgewählten Kunststoff.
Zur zumindest anfänglichen Trennung der beiden Kammern dient eine Ventilanordnung mit einem Ventilsitz und einem Ventilkörper. Das elastische Mittel'ist vorzugsweise so angeordnet und eingespannt, daß es den Ventilkörper aus der Schließstellung in die Offenstellung der Ventilanordnung zu verschieben sucht. In der Schließstellung ist der Ventilkörper vorzugsweise an dem Gehäuseabschnitt abgestützt, der im Kontakt mit Wasser seine strukturelle Festigkeit verliert. Nach ausreichender Wassereinwirkung gibt dieser Gehäuseabschnitt nach, und läßt eine, die Ventilanordnung öffnende Verschiebung des Ventilkörpers zu, so daß die Trennung zwischen den beiden Kammern aufgehoben wird. Daraufhin können sich die jeweiligen Inhalte der beiden Kammern miteinander vermischen.
Es wird eine solche Kombination von Substanzen ausgewählt, die bei Raumtemperatur unter Normalbedingungen miteinander reagieren und ein Gas erzeugen, das die Hülle zu einem Ballon aufzublasen vermag. Damit eine rasche Reaktion erfolgt, wird vorzugsweise eine feste und eine flüssige Komponente ausgewählt. Die feste Komponente wird vorzugsweise innerhalb des im Gehäuse verschieblichen Behälters untergebracht.
Es sind eine Reihe, unter Gasbildung miteinander reagierender Substanz-Kombinationen bekannt, die im Rahmen der vorliegenden
Erfindung einsetzbar sind. Zu geeigneten Substanz-Kombinationen gehören beispielsweise verdünnte anorganische Säuren wie etwa Schwefelsäure oder Salzsäure in Kombination mit einer Carbonatverbindung, wie etwa Natriumcarbonat, Natriumbicarbonat oder Ammoniumcarbonat. Eine solche Substanzkombination ist gegenseitig getrennt praktisch beliebig lange lagerfähig und bildet im gegenseitigen Kontakt rasch Kohlendioxid, also ein geruchloses und nicht-brennbares Gas. Eine solche Substanz-Kombination wird vorzugsweise angewandt.
Zu weiteren, geeigneten Substanz-Kombinationen gehören die genannten verdünnten anorganischen Säuren in Kombination mit einem Metallpulver wie etwa Zinkpulver, so daß nach Zusammenbringen der Reaktanten Wasserstoffbildung erfolgt. Zu einer weiteren, geeigneten Substanzkombination gehören die Reaktanten Karbid und Wasser, die unter Acetylenbildung miteinander reagieren.
Besonders bevorzugt wird als gaserzeugendes System die Kombination verdünnte anorganische Säure, nämlich Salzsäure oder Schwefelsäure, in Verbindung mit Natriumbicarbonat angewandt. Vorzugsweise wird ein Volumenverhältnis von etwa 2 Vol.-Teilen Flüssigkeit auf 1 Vol.-Teil Natriumbicarbonat-Pulver vorgesehen. Das Natriumbicarbonat kann in Form eines lockeren, gasdurchlässigen Pulvers oder in Form eines Preßlings eingesetzt werden, der mit den Gasabzug gewährleistenden Aussparungen versehen ist.
Das bei der Reaktion der beiden Substanzen erzeugte Gas wird in eine Hülle geleitet und bläst diese zu einem Ballon auf. Hierbei drückt die sich erweiternde Hülle den infolge Wassereinwirkung erweichten und verformbaren Gehäuseabschnitt aus seiner Halterung nach außen, so daß sich der Ballon über die Schlüsselanhängerkontur hinaus erweitern kann und den notwendigen Auftrieb erzeugt, um den Schlüsselanhänger mit den anhängenden Gegenständen an die Wasseroberfläche zu bringen. Ohne
darauf beschränkt zu sein, wird die Menge der Gas erzeugenden Substanzen dahin ausgewählt, daß wenigstens ein Auftrieb von 200g erzeugt wird.
Wie dargelegt, wird mit der vorliegenden Erfindung ein kleiner, handlicher Schlüsselanhänger bereitgestellt, der unter üblichen Bedingungen gefahrlos handhabbar ist. Unter den üblichen Gebrauchsbedingungen verschließt die vorzugsweise vorgesehene Scheibe aus einem im Kontakt mit Wasser seine strukturelle Festigkeit verlierende Material das offene Gehäuseende sicher und hält auch den typischerweise zu erwartenden mechanischen Belastungen sowie Temperaturen bis wenigstens 1000C stand. Erst nach intensivem Kontakt mit flüssigem Wasser, beispielsweise wenn der Schlüsselanhänger ins Wasser gefallen ist, verringert sich die Festigkeit dieses Materials. Hierbei ist es nicht erforderlich, daß das Material aufgelöst oder sonstwie abgebaut wird. Vielmehr reicht - weil diese Scheibe unter der mechanischen Druckeinwirkung des elastischen Mittels steht - bereits eine deutliche Verringerung der strukturellen Festigkeit aus, damit das Material unter der kombinierten Einwirkung von Wasser und Druck nachgibt und die unter der mechanischen Druckeinwirkung des elastischen Mittels erzwungene Öffnung der Ventilanordnung zuläßt.
Nachstehend wird die Erfindung mehr im einzelnen anhand bevorzugter Ausführungsformen mit Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert; die letzteren zeigen:
Fig. 1 in schematischer Schnittdarstellung eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Schlüsselanhängers;
Fig. 2 in schematischer Schnittdarstellung eine zweite Ausführungsform des erfindungsgemäßen Schlüsselanhängers; und
Fig. 3 in schematischer Schnittdarstellung eine dritte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Schlüsselanhängers .
Die nachstehend mit Bezugnahme auf die Zeichnungen beschriebenen Ausführungsformen dienen zur weiteren Erläuterung der Erfindung, ohne diese einzuschränken.
Fig. 1 zeigt eine erste Ausführungsform eines erfindungsqemäßen Schlüsselanhängers 10. Dieser Schlüsselanhänger 10 weist ein im wesentlichen einseitig geschlossenes Hohlzylindergehäuse 11 auf mit der zylindrischen Seitenwand 26, dem geschlossenen Ende 27 und dem offenen Ende 28. Am geschlossenen Ende 27 kann ein Ansatz mit einer Öse 29 zur Anbringung eines - nicht dargestellten Federringes angeformt sein, der seinerseits zur Befestigung der Schlüssel und/oder sonstiger Gegenstände dient. Alternativ könnte die Öse 29 auch als eine gekrümmte Bohrung durch einen Abschnitt des Gehäuses 11 geführt sein. Das Gehäuse 11 kann aus üblichen dauerhaften Materialien bestehen, beispielsweise aus nicht-korrodierendem Metallblech oder Kunststoff. Besonders einfach und zweckmäßig ist die Erzeugung des Gehäuses im Spritzgußverfahren aus einem geeigneten Kunststoff.
Innerhalb des Gehäuses 11 sind zwei voneinander getrennte Kammern 13 und 14 ausgebildet. Die Trennung bewirkt eine Ventilanordnung mit dem Ventilsitz 17 und dem Ventilkörper 18. Im vorliegenden Falle wird der Ventilsitz 17 von einem von der Gehäuseseitenwand 26 nach innen vorstehenden ringförmigen Vorsprung gebildet. Der Ventilkörper 18 wird von dem umlaufenden Randabschnitt der Stirnwand 18 der Kammer 13 gebildet. Zwischen Ventilsitz 17 und Ventilkörper 18 kann ein Dichtungsmittel wie etwa ein O-Ring 19 eingesetzt sein.
Die Kammer 13 ist innerhalb eines Behälters 13 ausgebildet, der innerhalb des Gehäuse-Innenraumes verschieblich angeordnet ist.
BAD OPWGINAL
Der Austritt von Gas und/oder Flüssigkeit durch den Ringspalt zwischen Gehäuse-Innenwand und Behälter-Außenwand wird durch ein weiteres Dichtungsmittel 20 verhindert. Der Behälter weist eine stabile obere Stirnwand und eine stabile untere Stirnwand 21 auf. Die Verbindung zwischen diesen beiden Stirnwänden 18,21 ist mit ausreichend großen Öffnungen oder Durchbrüchen versehen, durch die Flüssigkeit hindurchtreten und mit dem Feststoff innerhalb der Kammer 13 reagieren kann. Beispielsweise kann der obere Abschnitt dieser Verbindung als Käfig mit benachbarten Stegen ausgebildet sein, zwischen denen ausreichende Lücken zum Durchtritt der Flüssigkeit verbleiben.
Die untere Stirnwand 21 der Kammer bzw. des Behälters 13 ist mit einer mittigen Öffnung versehen, die von einem kurzen Stutzen 22 begrenzt ist. Am Außenumfang dieses Stutzens 22 ist druckdicht die Aufblasöffnung einer Hülle 15, etwa eines kleinen Luftballons, befestigt.
Die untere Stirnwand 21 des Behälters bzw. der Kammer 13 ist über einen ringförmigen Abstandhalter 23 an der Innenseite einer Platte 16 aus einem im Kontakt mit Wasser seine strukturelle Festigkeit verlierenden Material abgestützt. Diese Scheibe 16 kann beispielsweise aus einer gegossenen Platte aus Dextrin und Polyvinylalkohol bestehen. Die Scheibe 16 ist längs ihres Umfangs in eine an der Gehäuse-Innenwand ausgesparte Nut eingesetzt, wobei vorzugsweise lediglich ein vergleichsweise schmaler Scheibenrandabschnitt abgestützt ist.
Zwischen die obere Stirnwand 18 und das geschlossene Gehäuseende 27 ist ein unter Vorspannung gehaltenes elastisches Mittel eingesetzt, beispielsweise eine auf Druck beanspruchte Schraubenfeder 12. Die Schraubenfeder 12 übt einen dauerhaften Druck auf den verschieblich angeordneten Behälter 13 aus, der seinerseits an der Scheibe 16 abgestützt ist. Solange die strukturelle Festigkeit der Scheibe 16 nicht durch Wassereinwirkung vermindert ist, hält die Scheibe 16 nicht nur den üblicherweise zu er-
BAü O
wartenden Beanspruchungen eines Schlüsselanhängers, sondern einem Vielfachen des von der Feder 12 ausgeübten Druckes stand.
Es werden solche Abmessungen und Fertigungsmaßnahmen vorgesehen, daß die Ventilanordnung eine flüssigkeitsdichte Abdichtung zwischen den Kammern 14 und 13 gewährleistet. Erst nach deutlicher Festigkeitsabnahme der Scheibe 16 vermag die Feder 12 den Behälter 13 soweit zu verschieben, daß Flüssigkeit zwischen Ventilsitz 17 und dem Rand der oberen Stirnfläche 18 hindurchtreten und in die Kammer 13 gelangen kann, um dort mit dem Feststoff unter Gasentwicklung zu reagieren.
Bei einer beispielhaften Ausführungsform beträgt das Volumen
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der Kammer 14 knapp 4 cm und 'ist mit verdünnter anorganischer Säure, beispielsweise 20 %-iger Salzsäure oder 2 normaler Schwefelsäure gefüllt. Das Volumen des Behälters 13 beträgt ca. 2 cm und ist mit pulverförmigem Natriumbicarbonat gefüllt. Der gesamte Schlüsselanhänger 10 hat eine Länge von 4 cm. Würde dieser Schlüsselanhänger mit einem anhängenden Gewicht von beispielsweise 200g ins Wasser geworfen, so sinkt der Schlüsselanhänger anfänglich unter, schwimmt jedoch nach ca. 5 bis 15 m wieder an der Wasseroberfläche aufgrund des von dem aufgeblasenen Ballon 15 erzeugten Auftriebs.
Die Fig. 2 zeigt eine zweite Ausführungsform 30 eines erfindungsgemäßen Schlüsselanhängers. Im wesentlichen ist der Schlüsselanhänger 30 analog zum Schlüsselanhänger 10 aufgebaut. Wiederum ist ein einseitig geschlossenes, Hohlzylinderförmiges Gehäuse 31 vorgesehen, in dessen Innenraum die beiden voneinander getrennten Kammern 33 und 34 ausgebildet sind. Die Kammer, bzw. der Behälter 33 ist verschieblich innerhalb des Gehäuses angeordnet und über einen ringförmigen Abstandshalter 43 an einer das offene Gehäuseende verschließenden Platte 36 abgestützt, die aus einem im Kontakt mit Wasser seine strukturelle Festigkeit verlierenden Material besteht. Die untere
Stirnwand 41 weist eine von einem kurzen Stutzen 42 begrenzte mittige Öffnung auf, an dem das Mundstück eines aufblasbaren Ballons 35 befestigt ist. Der Randabschnitt der oberen Stirnwand 38 dient als Ventilkörper gegenüber einem Ventilsitz 37.
Abweichend zur Ausführungsform 10 nach Fig. 2 ist die obere, zur Aufnahme von Flüssigkeit bestimmte Kammer 34 an ihrem oberen Ende von einem verschieblichen Stempel 44 begrenzt, der gegenüber der Gehäuse-Innenwand mittels der Dichtung 45 flüssigkeitsdicht abgedichtet ist. Die Druckfeder 32 ist in den verbleibenden Raum zwischen dem verschieblichen Stempel 44 und dem geschlossenen Gehäuseende 37 eingesetzt. Innerhalb des von der Schraubenfeder 32 umschlossenen Hohlraumes kann eine Federführuna aus Paßstücken 46, 48 an der Innenwand des Gehäuseendes und an der Oberseite des Stempels 44 vorgesehen sein, die aufeinander anliegen und damit die Feder 32 entlasten, solange die Scheibe 36 nicht verformt ist. Dadurch kann der Anpreßdruck des Ventilkörpers 37 am Ventilsitz 38 größer als der Gegendruck der Feder 32 gehalten werden.
Nachdem die Scheibe 36 infolge Wassereinwirkung ihre strukturelle Festigkeit verloren hat, verschiebt die Druckfeder 32 den verschieblichen Stempel 44 auf das offene Gehäuseende 48 zu. Hierdurch wird nicht nur der Behälter 33 verschoben und bewirkt damit eine Öffnung der Ventilanordnung 37 und 38, sondern der unter dem Federdruck verschobene Stempel 44 drückt auch die in der Kammer 34 befindliche Flüssigkeit durch die offene Ventilanordnung hindurch in die Kammer 33, so daß eine beschleunigte Umsetzung mit dem dort befindlichen Feststoff erfolgen kann.
Die Fig. 3 zeigt eine.weitere Ausgestaltung 50 eines erfindungsgemäßen Schlüsselanhängers. Auch der Schlüsselanhänger 50 ist im wesentlichen analog zum Schlüsselanhänger 10 nach Fig. 1 aufgebaut. Wiederum sind innerhalb eines einseitig geschlossenen, Hohlzylinder-förmigen Gehäuses 51 zwei über eine Ventilanordnung
BAD ORIGINAL
voneinander getrennte Kammern 53 und 54 ausgebildet. Die Kammer bzw. der Behälter 53 ist verschieblich innerhalb des Gehäuses 51 angeordnet. Die untere Stirnwand 61 des Behälters 53 ist mit einer mittigen Öffnung versehen, durch welche eine hohle Hülse ins Behälterinnere hindurchragt. Am unteren Endabschnitt 64 der Hülse 62 ist das Mundstück eines aufblasbaren Ballons 55 angebracht. Die Hülse 62 ist mit einer Anzahl Öffnungen 63 versehen, durch welche das innerhalb des Behälters 53 entwickelte Gas hindurchströmen kann, um den Ballon 55 aufzublasen. Am oberen Ende der Hülse 62 befindet sich ein T-förrniges Kopfstück, das den Ventilkörper 58 der Ventilanordnung bildet. Den Ventilsitz 57 bildet eine geeignete Auswölbung der oberen Stirnwand 65 des Behälters 53. Zur Erhöhung der Dichtigkeit kann zwischen dem Ventilsitz 57 und dem Ventilkörper 58 ein Dichtungsmittel 59 eingesetzt sein. Innerhalb der Auswölbung kann sich Watte 65 befinden, um die Verschieblichkeit des Ventiles gegenüber dem Ventilsitz 57 zu gewährleisten und die über die Öffnung 60 eingedrungene Flüssigkeit besser zu verteilen.
Der Ventilkörper 58 ist über die Hülse 62 an der das offene Ende 68 des Gehäuses 51 verschließenden Scheibe 56 abgestützt, die aus einem im Kontakt mit Wasser seine strukturelle Festigkeit verlierenden Material besteht. Das offene Gehäuseende 68 ist nach innen umbörtelt, so daß ein Widerlager für die Druckfeder 52 resultiert. Wie dargestellt, ist diese Druckfeder 52 zwischen dom unteren, offenen Gehäuseende 68 und der unteren Stirnwand 61 des Behälters 53 eingesetzt und versucht diesen Behälter nach oben auf die mit Flüssigkeit gefüllte Kammer 54 zu zu verschieben. Der vor. der Feder 52 ausgeübte mechanische Druck wirkt über den hydrostatischen Druck in der Kammer 54 durch eine Öffnung 60 in der Auswölbung der oberen Stirnwand 64 auf das Kopfstück am oberen Ende der Hülse 62 ein. Diesen Druck leitet die Hülse 62 auf die Scheibe weiter, so daß nach Abnahme der Scheibenfestigkeit der hydrostatische Druck das Kopfstück und damit den Ventilkörper 58 nach unten verschiebt und die Ventilanordnung öffnet, so daß die in der Kammer 54 befindliche Flüssigkeit unter dem mechanischen Druck der
ORIGINAL
Feder 52 durch dx-i Öffnung 60 hindurch in die Kammer 53 eintreten und mit dem dort vorhandenen Feststoff unter Gasentwicklung reagieren kann.
BAD CWGINAL
- Leerseite -

Claims (19)

  1. Patentanwälte:
    TiSCHER, KERi^^ ^R£HM
    Albert-Rosshaupter-Strasse65 D8000München70 ■ Telefon(039)7605520 Telex 5-212284patsd Telegran^meKe^patenlMOnchen
    Rainer Achterholt 20. Mai 1985
    8963 Waltenhofen 1 AT-11
    Bundesrepublik Deutschland
    Schlüsselanhänger
    Patentansprüche:
    j I. Schlüsselanhänger,
    gekennzeichnet durch
    ein Gehäuse (11,31,51), das ein unter Vorspannung gehaltenes elastisches Mittel (12,32,52), zwei voneinander getrennte Kammern (13,14; 33,34; 53,54) und eine aufblasbare Hülle (15,35,55) einschließt;
    wobei ein Gehäuseabschnitt (16,36,56) aus einem in Kontakt mit Wasser seine strukturelle Festigkeit verlierendem Material besteht;
    so daß nach ausreichender Wassereinwirkung dieser Gehäuseabschnitt (16,36,56) nachgibt, daraufhin das elastische Mittel (12,32,52) die Aufhebung der Trennung zwischen den beiden Kammern (13,14; 33,34; 53,54) bewirkt, und die jeweiligen Kammerinhalte miteinander unter Erzeugung eines Gases reagieren, das die Hülle (15,35,55) über die Gehäusekontur hinaus aufbläst.
  2. 2. Schlüsselanhänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (11,31,51) ein einseitig verschlossener Hohlzylinder ist; und der in Kontakt mit Wasser seine strukturelle Festigkeit verlierende Gehäuseabschnitt (16,36,56) eine Scheibe ist, die das offene Hohlzylinderende verschließt.
  3. 3. Schlüsselanhänger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (11,31,51) lediglich längs eines schmalen Randabschnittes abgestützt ist.
  4. 4. Schlüsselanhänger nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Gehäuseabschnitt bzw. die Scheibe (16,36,56) aus einem Polyvinylalkohol enthaltenden Preßstoff besteht.
  5. 5. Schlüsselanhänger nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Kammer (13,33,53) ein innerhalb des Gehäuses (11,31,51) verschieblicher Behälter ist.
  6. 6. Schlüsselanhänger nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Kammer bzw. der Behälter (13,33,53) mit einem pulver· förmigen Feststoff gefüllt ist.
  7. 7. Schlüsselanhänger nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das elastische Mittel (12,32,52) eine auf Druck beanspruchte Schraubenfeder ist.
  8. Schlüsselanhänger nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenfeder (12,23) die erste Kammer bzw. den Behälter (13,33) auf den Gehäuseabschnitt bzw. die Scheibe (16,36) zu drückt.
  9. 9. Schlüsselanhänger nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Kammer (14,34,54) im restlichen Hohlzylinder anschließend an die zum geschlossenen Hohlzylinderende (27,47) benachbarte Stirnwand (18, 38, 64) des Behälters (13,33,53)ausgebildet ist.
  10. 10. Schlüsselanhänger nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Kammer (34) zwischen der Stirnwand ( 38 ) des Behälters (33) und einem verschieblichen Stempel (44) innerhalb des restlichen Hohlzylinderaumes ausgebildet ist.
  11. 11. Schlüsselanhänger nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Kammer (14,34,54) eine Flüssigkeit enthält.
  12. 12. Schlüsselanhänger nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß zur Trennung der beiden Kammern (13,14; 33,34; 53,54) eine Ventilanordnung mit Ventilsitz (17,37,57) und Ventilkörper (18,38,58) dient; das elastische Mittel (12,32,52) den Ventilkörper (18,38,58) aus der Schließstellung in die Offenstellung der Ventilanordnung zu verschieben sucht;
    in der Schließstellung der Ventilkörper (18,38,58) an dem Gehäuseabschnitt bzw. der Scheibe (16,36,56) abgestützt ist; und nach ausreichender Wassereinwirkung dieser Gehäuseabschnitt (16,36,56) nachgibt und eine die Ventilanordnung öffnende Verschiebung des Ventilkörpers (18,38,58) zuläßt, um die Trennung zwischen den beiden Kammern (13,14; 33,34; 53,54) aufzuheben.
  13. 13. Schlüsselanhänger nach Anspruch 12,
    dadurch gekennzeichnet, daß
    als Ventilsitz (17,37) ein von der Hohlzylinder-Innenwand nach innen vorstehender Vorsprung dient; und als Ventilkörper (18,38) der Randabschnitt der Stirnfläche des Behälters (13,33) dient.
  14. 14. Schlüsselanhänger nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß
    die zur Scheibe (16,36) benachbarte Stirnfläche (21,41) des Behälters (13,33) mit einer Öffnung versehen ist; diese Öffnung von einem Stutzen (22,42) begrenzt ist; und an diesem Stutzen (22,42) die Hülle (15,35) gasdicht befestigt ist .
  15. 15. Schlüsselanhänger nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß
    zwischen die Stirnfläche (21,41) des Behälters (13,33) und die Scheibe (16,36) ein ringförmiger Abstandshalter (23,43) eingesetzt ist.
  16. 16. Schlüsselanhänger nach Anspruch 11,
    dadurch gekennzeichnet, daß
    als Ventilsitz (57) ein mit einer Öffnung (60) versehener Ab schnitt der Stirnfläche (65) des Behälters (53) dient;
    BAD
    innerhalb dieses Behälters (53) eine, durch die Behälter-Stirnwand (61) hindurchragende Hülse ( 62 ) angeordnet ist; und
    diese Hülse ( 62) ein als Ventilkörper (58) dienendes T-förmiges Kopfstück aufweist.
  17. 17. Schlüsselanhänger nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (62 ) mit einer Anzahl Öffnungen ( 63 ) versehen ist; und
    die Hülle (55) an dem über die Behälter-Stirnwand (61) hinausstehenden Hülsenende (64) befestigt ist.
  18. 18. Schlüsselanhänger nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Hülsenende (64) an der Scheibe (56) abgestützt ist.
  19. 19. Schlüsselanhänger nach einem der Ansprüche 11 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Ventilsitz (17,37,57) und Ventilkörper (18,38,58) ein Dichtungsmittel (19,39,59) eingesetzt ist.
DE19853518062 1985-05-20 1985-05-20 Schlüsselanhänger Expired DE3518062C2 (de)

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Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19853518062 DE3518062C2 (de) 1985-05-20 1985-05-20 Schlüsselanhänger

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3518062A1 true DE3518062A1 (de) 1986-11-20
DE3518062C2 DE3518062C2 (de) 1987-05-07

Family

ID=6271149

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19853518062 Expired DE3518062C2 (de) 1985-05-20 1985-05-20 Schlüsselanhänger

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