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Schlüsselanhänger
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Die Erfindung betrifft einen Schlüsselanhänger mit Schwimmkörper und
Clip zum Befestigen von Schlüsseln.
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Sci7lüsselanhänger mit Schwimmkörper bzw. Auftriebskörper sind an
sich bekannt, wobei durch den Schwimmkörper erreicht werden soll, daß ein in ein
Gewässer (Fluß, See usw.) gefallener Schlüsselanhänger auf der lEasseroberfläche
treibt, so daß dieser Anhänger zusammen mit den Schlüsseln wieder geborgen werden
kann.
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Die Tragfähigkeit der Schwimm- bzw. Auftriebskörper solcher SchlUsselanhänger
ist jedoch relativ gering, da das Volumen dieser Schwimmkörper nicht beliebig groß
gewählt werden kann. Hierdurch verlieren die bekannten Schlüsseladhänger in sehr
vielen Fällen ihre Funktion, d.h. sie gehen mitsamt den Gegenständen, die sie an
sich schwimmend halten sollen, unter, wenn das Gewicht der am SchlUsselanhänger
befestigten Gegenstände den maximalen Auftrieb des Schwimmkörpers überschreitet.
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Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schlüsseanhänger
der eingangs geschilderten -rt dahingehend zu verbessern, dc3 er selbst bei geringem
Volumen des Schwimmkörpers bzw. -uftriebskörpers auch dann seine Funktion voll beibehält,
wenn das Gewicht der am Schlüsselanhänger befestigten Gegenstände dem maximalen
Auftrieb des vchwimmkörpers um ein Vielfaches übersteigt.
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Zur Lösung dieser Aufgabe ist ein Schlüsselanhänger der eingangs geschilderten
irt erfindungsgemäß so ausgestaltet, daJ der Clip am Schwimmkörper durch ein wasserlösliches
isateriol befestigt ist, und daß Clip und Schwimmkörper durch eine Leine miteinander
verbunden sind.
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Ist bei dem erfindungsgemäßen Schlüsselanhänger das Gewicht der hieran
befestigten Gegenstände größer als der maximale Auftrieb des Scilwimmkörpers, so
geht der erfindungsgemä3e Schlüsselanhänger zwar ebenso, wie die bekannten Schlüsselanhänger
unter. Durch das den Schlüsselanhänger umgebende Wasser wird jedoch die Verbindung
zwischen dem Schwimmkörper und dem Clip gelöst, so d a2 der Schwimmkörper an sie
asseroberfläche aufsteiat. ber die Verbindungsleine zwischen Schwimmkörper und Clip
kann letzterer dann zusammen mit den daran befestigten Gegenstdnden an die Wasseroberfläche
gezogen und damit geborgen werden. Ist das Gewicht der am 'chlüssclanl1cnger befestigten
Gegenstande kleiner als der maximale Auftrieb des chwimmkörpers, so schwimmt auch
der erfindungsgemäSe # Schlüsselanhönger an der Wasseroberfläche, so daß er sofort
geborgen werden kann Der Schwimmkörper ist bei dem erfindungsgemößen Schlüsselunhänger
vorzugsweise in einem zumindest zu einer Seite hin offenen Gehäuse untergebracht,
in welchem sich auch die den bchwimmkörper mit dem Clip verbindende Leine befindet.
Um den Schwimmkörper leicht auffinden zu können, ist dieser in einer besonders auffallenden
Farbe ausgeführt, z.B. in gelb, orange, rot,
hellyrün, hellblau
oder wei3.
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Die lösbare Verbindung zwischen Schwimmkörper und Clip wird beispielsweist
über eine Schnur herges-tellt, die eine Unterbrechungsstelle aufweist, an weicher
die beiden bchnurenden miteinander durch ein wasserlösliches Material, z.z. durch
einen wasserlöslichen Leim verbunden sind.
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Auch wenn in der vorliegenden Anmeldung stets von "Schlüsselanhänger"
gesprochen wird, so versteht es sich von selbst, daß an diesem anhänger auch andere
Gegenstände, die keine Schlüssel sind, befestigt werden könne.
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Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
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Die Erfindung wird im folgenden anhand der Figuren an AusfUhrungsbeispielen
näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 einen schnitt durch eine Ausführungsform des
erfindungsgemäßen Schlüsselanhängers, bei im becherförmigen Gehäuse untergebrachtem
Schwimm körper; Fig. 2 die einzelnen Teile des Schlüsselanhängers gemäS Fig. 1,
teilweise im Schnitt, vor der Montage des tchlusselanhängers.
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Der in den Fig. dargestellte Schlüsselanhänger besteht aus einem becherförmigen
Gehäuse 1, welches Hohlzylinderform aufweist und eine geschlosse ne Umfangswand
2, sowie einen bodenteil 3 besitzt, welches das zylinderförmige Gehäuse 1 an einer
Stirnseite verschließt. Das Gehäuse 1 ist vorzugsweise einstückig aus Metall oder
Kunststoff hergestellt.
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Im Bodenteil 3 sind drei durchgehende oeffnungen 4, 5 und 6 vorgesehen,
von denen die öffnung 4 konzenbisch zur Achse des Gehäuses 1 liegt, während die
Öffnungen 5 und 6 seitlich gegenüber dieser Achse versetzt angeordnet!
sind.
Während die Öffnungen 5 und 6 beispielsweise kreisförmig ausgebildet sind, weist
die Öffnung 4 einen von der Kreisform abweichenden Querschnitt| in der Gestalt auf,
daß die Querschnittsabmessung der Öffnung 4 in nicht tung senkrecht zur Zeichenebene
der Fig. 1 und 2 größer ist als die Querschnittsabmessung in der Zeichenebene dieser
Figuren.
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Die Öffnung 4 dient zur Aufnahme des Schlüsselanhängerclip 7, der
aus einem Zylinderstück 8 besteht, an dessen einer Stirnseite ein überstehender
Flansch bzw. Bund 9 sowie ein Ösenkörper 10 und an dessen anderer 5tirnseite ein
Ösenkörper 11 angeformt sind. Jeder dieser beiden flachen Usenkörper 10 bzw. 11
besitzt eine durchgehende Bohrung 12bzw. 13, wobei die Bohrung 13 zur Befestigung
von Schlüsseln mit Hilfe eines üblichen, nicht naher dargestellten Ringes und die
Bohrung 12 zum Befestigen des einen Endes einer Leine 14 dient0 Die Breite des flachen
tisenkörpers 11 ist so gewählt, da dieser Usenkörper vom Inneren des Gehäuses 1
her in der in der Fig0 2 dargestellten Lage (die Oberflächenseiten des osenkörpers
11 liegen senkrecht zur Zeichenebene der Fig. 2) durch die öffnung 4 hindurchgeschoben
werden kann, wobei dann nach einem Drehen des Schlüsselanhängerclip 7 um 90° um
die Achse des Gehäuses 1 die über das Zylinderstück 8 vorstehenden Bereiche des
tisenkörpers 11 über den Rand der Öffnung 4 4 in ihrem schmäleren Bereich vorstehen
(Fig. 1), so daß der Clip 7, der mit seinem Zylinderstück 8 in der Bohrung 4 liegt
einerseits durch die ! überstehenden Bereich des Ösenkörpers 11 und andererseits
durch den Bund 9 gegen Herausrutschen aus der Bohrung 4 gesichert ist.
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In dieser Lage kann der Clip 7 im Gehäuse 1 mit geeigneten, nicht
näher dargestellten Mitteln gesichert sein, was allerdings nicht unbedingt erforderlich
ist, weil durch den durch die Bohrung 13 hindurchgezogenen, ebenfalls nicht näher
dargestellten Ring zum Befestigen der schlüssel in jedem Falle eine Sicherung des
Clip 7 am Gehäuse 1 erfolgt.
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Der Clip 7 ist aus Kunststoff oder Metall gefertigt.
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in das becherförmige Gehäuse 1 ist von der Seite her ein Auftriebs-
bzw.
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Schwimmkörper 15 eingeführt, der bei der dargestellten Ausführungsform
als rundherum wasserdicht verschlossener Hohlkörper ausgebildet ist.
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Dieser Schwimmkörper 15, der aus Kunststoff oder Metall hergestelltist,
weist ebenfalls Hohlzylinderform auf und besitzt eine Umfangswand 16 sowie Stirnwände
17 und 18. Der Außendurchmesser des Schwimmkörpers 15 ist dabei kleiner als der
Innendurchmesser des becherförmigen Gehäuses 1. Bei im Gehäuse 1 angeordnetem Schwimmkörper
15 ist die Leine 14, die mit ihrem anderen Ende an einem usenkörper 19 der Stirnwand
18 befestigt ist, aus Cem Aussenumfang des Schwimmkörpers 15 aufgewickelt, so daß
diese Leine zwischen der Umfangswand 2 des Gehäuses 1 und der Umfangswand 16 des
Schwimmkörpers 15 liegt. Damit die aufgewickelte Leine 14 geschützt is- und danit
vor allem auch ein unerwünschtes Eindringen von Schmutz usw.
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in Fc1s innere des becherförmigen Gehäuses vermieden wird, ist die
dem Bodenteil 3 des becherförmigen Gehäuses 1 abyewandte andere Stirnwand 17 da
chwimmkörpers 15 mit einem seitlich über den Umfang des Schwimmkörper vorstehenden
Kand versehen. Der Durchmesser dieses Randes ist so gawählt, daß zwischen dem grand
und der Innenfläche der Umfangswand 2 ein geringer spalt verbleibt, der ein leichtes
Verschieben bzw. ein ungehindertes Herausrutschen des Schwimmkörpers 15 aus dem
becherförmigen Gehäuse 1 gestattet.
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Zur Halterung des Schwimmkörpers 15 im Gehäuse 1 dient eine Schnur
20, die ebenso wie die Leine 14 durch die Bohrung 21 des Ösenkörpers 19 hindurchgeführt
ist, die jedoch gleichzeitig durch die bohrungen 5 und G hindurchreicht und deren
beiden Enden an der Außenseite des Bodenteils 3 verknotet sind. Die Schnur 20 besitzt
eine innerhalb des Gehäuses 1 liegende Unterbrechungsstelle 22, an der die beiden
dortigen Schnurenden durch einen wasserlöslichen Leim miteinander verbunden sind.
Diese Verbindung
ist so gewählt, daß sie bei normalem Gebrauch
des Schlüsselanhängers einen sicheren Halt für den Schwimmkörper 15 innerhalb des
Gehäuses 11 gewährleistet, wbhrend beim Eintauchen des Schlüsselanhängers in Wasser
die beiden Schnurenden an der Unterbrechungsstelle 22 nach einer relativ kurzen
Zeit voneinander gelöst werden.
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Die Funktion des dargestellten Schlüsselanhängers läßt sich, wie folgt
beschreiben: Fällt der ochlüsselanhonger zusammen mit den daran befestigten Schlüsseln
in ein Gewässeurflst dabei das Gewicht der Schlüssel und des Schlüsselanhängers
selbst kleiner als der maximale Auftrieb des Schwimmkörpers 15, so schwimmt der
Schlüsselanhänger an der Oberfläche und kann sofort geborgen werden. Falls das Gewicht
der Schlüssel unter Berücksichtigung des Gewichtes des SchlUsselanhängers den maximalen
Auftrieb des Schwimmkörpers 15 Ubersteigt, so geht der Schlüsselanhänger zunächst
unter. Durc das in den Innenraum des becherförmigen Gehäuses eindrinyende wasser
wird die Verbindung der Schnurenden im Bereich der Verbindungsstelle 22 gelöst so
daß der Schwimmkörper 15 sich aus dem Gehäuse 1 herausbewegt und an die Wasseroberfläche
steigt. Hierbei wickelt sich die Leine 14, die vorzugsweise aus Kunststoff besteht,
vom Schwimmkörper 15 ab. Mit Hilf e des an der Wasseroberfläche schwimmenden Schwimmkörpers
15 kann dann über die Leine 14 der Clip 7 zusammen mit dem Gehäuse 1 und den am
Clip 7 befestig ten SchlUsseln geborgen werden.
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Die Erfindung wurde voranstehend an einem Ausführungsbeispiel beschrieben
Es versteht sich, daß Änderungen sowie Abwandlungen möglich sind, ohne daß hierdurch
der die Erfindung tragende Gedanke verlassen wird.
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So ist es beispielsweise möglich, die lösbare Verbindung zwischen
dem Gehäuse 1 und dem Schwimmkörper 15 nicht mit der Schnur 20, sondern dadurch
herzustellen,
daß in den Spalt zwischen dem Uberstehenden Rand der Stirnwand 17 und der Innenfläche
der Umfangswand 2 des Gehäuses 1 ein ;wasserlösliches Material, z.B. ein wasserlöslicher
Kleber eingefüllt ist.
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Diese Ausführung hätte den Vorteil, daß das wasserlösliche Material
nur dann mit Wasser in Beruhrung kommt, wenn aufgrund des Gewichtes der Schlüssel
der SchlUsselanhänger tatsächlich vollständig oder nahezu vollständig untergeht,
während bei geringerem Gewicht der SchlUssel die Verbindung zwischen dem Schwimmkörper
15 und dem Gehäuse 1 über die Wasseroberfläche vorsteht und dadurch diese Verbindung
nicht gelöst wird.
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Weiterhin ist es bei dem erfindungsgemäßen Schlüsselanhänger selbstverständlich
auch möglich, den Schwimmkörper 15 als Vollkörper aus einem Material mit geringem
spezifischen Gewicht, zoBt aus geschäumtem Kunststoff herzusteLlen.
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L e e r s e i t e