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DE3518062C2 - Schlüsselanhänger - Google Patents

Schlüsselanhänger

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Publication number
DE3518062C2
DE3518062C2 DE19853518062 DE3518062A DE3518062C2 DE 3518062 C2 DE3518062 C2 DE 3518062C2 DE 19853518062 DE19853518062 DE 19853518062 DE 3518062 A DE3518062 A DE 3518062A DE 3518062 C2 DE3518062 C2 DE 3518062C2
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Germany
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water
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Application number
DE19853518062
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English (en)
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DE3518062A1 (de
Inventor
Rainer 8963 Waltenhofen Achterholt
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Original Assignee
Individual
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Publication of DE3518062A1 publication Critical patent/DE3518062A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3518062C2 publication Critical patent/DE3518062C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B15/00Key-rings
    • A44B15/005Fobs

Landscapes

  • Feeding, Discharge, Calcimining, Fusing, And Gas-Generation Devices (AREA)

Abstract

Ein kleiner handlicher Schlüsselanhänger vermag, nachdem er in Wasser gefallen ist, einen ausreichenden Auftrieb zu erzeugen, damit der Schlüsselanhänger mit den anhängenden Schlüsseln und/oder anderen Gegenständen sicher an die Wasseroberfläche gelangt und geborgen werden kann. Dieser Schlüsselanhänger weist ein Gehäuse (31) auf, das ein unter Vorspannung gehaltenes elastisches Mittel (32), zwei voneinander getrennte Kammern (33, 34) und eine aufblasbare Hülle (35) einschließt. Ein Gehäuseabschnitt (36) besteht aus einem in Kontakt mit Wasser seine strukturelle Festigkeit verlierendem Material. Nach ausreichender Wassereinwirkung gibt dieser Gehäuseabschnitt nach, woraufhin das elastische Mittel die Aufhebung der Trennung zwischen den beiden Kammern bewirkt, und die jeweiligen Kammerinhalte miteinander unter Erzeugung eines Gases reagieren, das die Hülle über die Gehäusekontur hinaus aufbläst.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Schlüsselanhänger mit einem Gehäuse, in dem sich eine durch Wasserkontakt aktivierbare Auftriebseinrichtung befindet, wozu ein bei Wasserkontakt seine Festigkeit verminderndes Material vorgesehen ist. Ein derartiger Schlüsselanhänger ist aus der DE-OS 28 36 790 bekannt.
  • Schlüssel bestehen üblicherweise aus Metall. Ein unbeabsichtigt ins Wasser gefallener Metallschlüssel versinkt. Um dies zu verhindern, sind bekannte Schlüsselanhänger als Schwimmkörper ausgebildet. Um den notwendigen Auftrieb zu liefern, muß ein solcher Schwimmkörper relativ groß dimensioniert werden, was die Bequemlichkeit der Handhabung und die universelle Anwendbarkeit erheblich einschränkt. Zur Abhilfe kann nach dem obigen, bekannten Vorschlag (vgl. DE-OS 28 36 790) der Schwimmkörper sowohl über eine Leine wie über ein wasserlösliches Material am Schlüsselanhänger befestigt sein. Fällt diese Anordnung aus Versehen ins Wasser, so kann sich der Schwimmkörper vom Schlüsselanhänger lösen und bleibt mit diesem dennoch über die Leine verbunden. Der Schlüsselanhänger mit den anhängenden Schlüsseln kann untersinken, während der Schwimmkörper an die Wasseroberfläche aufsteigt. Über die Verbindungsleine zwischen Schwimmkörper und Schlüsselanhänger kann letzterer dann zusammen mit den daran befestigten Gegenständen an die Wasseroberfläche gezogen und geborgen werden.
  • Dadurch kann der Schwimmkörper kleiner gehalten werden, weil dessen Auftrieb nicht den gesamten Schlüsselanhänger mit dem anhängenden Schlüsselbund oder dgl. an die Wasseroberfläche befördern muß. Dennoch ist der bekannte Schlüsselanhänger immer noch reichlich voluminös, weil das Schlüsselanhängergehäuse den Schwimmkörper aufnehmen muß.
  • Zum weiteren Stand der Technik wird auf nachstehende Druckschriften verwiesen.
  • Die DE-PS 4 56 665 betrifft ein Schwimm- und Rettungsgerät, das einen aufblasbaren Schwimmkörper aufweist. Bei der Schilderung des dort vorbekannten Standes der Technbik werden Stoffgemische erwähnt, die auch unter Wasser unabhängig von der atmosphärischen Luft ein Gas erzeugen können, das zur Füllung von Tragkörpern genutzt werden kann. Beispielsweise können zur Gaserzeugung Calciumcarbid oder Gemische von Weinsäure mit Bicarbonat usw. verwendet werden, d. h. die Gasentwicklung wird stets durch das Zusammenbringen zweier Reaktionskomponenten wie Calciumcarbid mit Wasser, Bicarbonat mit einer Säure usw. herbeigeführt. Allerdings soll das vor Herbeiführung der Gasentwicklungsreaktion stets notwendige getrennte Lagern der Reaktionskomponenten und die Zusammenmischung derselben im Bedarfsfalle vewickelte Anordnungen erfordern, worunter die Betriebssicherheit leiden soll.
  • Die US-PS 12 90 927 betrifft einen Rettungsring oder dergleichen mit einer Gaserzeugungseinrichtung. Die Gaserzeugungseinrichtung enthält Calciumcarbid und eine vorgespannte Feder, die auf eine Ventilanordnung mit einem Ventilteller einwirken kann. In der Normallage verschließt der Ventilteller - gegen die Vorspannung der Feder - eine das Calciumcarbid enthaltende Kammer. Die Auslösung der Feder wird freigegeben, nachdem ausreichender Wasserkontakt ein auflösbares Glied aufgelöst oder wenigstens ausreichend geschwächt hat, damit die Federkraft der Feder dieses auflösbare Glied zerbrechen kann. Bei diesem auflösbaren Glied kann es sich beispielsweise um einen Klotz aus Zucker oder irgendeiner anderen, geeignet löslichen Substanz handeln. Die sich entspannende Feder drückt den Ventilteller in die Anlage an einem zweiten Ventilsitz, wobei der weitere Zutritt von Wasser unterbunden wird, und das bereits in die Gaserzeugungseinrichtung eingedrungene Wasser in Kontakt mit dem Calciumcarbid kommen kann. Mit dem sich daraufhin bildenden Acetylen wird der Rettungsring aufgeblasen.
  • Auch die US-PS 21 35 095 betrifft einen Rettungsring oder dergleichen, dessen aufblasbare Hülle an eine Gasquelle angeschlossen ist. Als Gasquelle kann ein Behälter dienen, dessen Innenraum in zwei Kammern unterteilt ist. In den beiden Kammern befinden sich unterschiedliche Substanzen, die nach Vermischung und Reaktion ein Gas liefern. Die beiden Kammern sind durch eine Platte mit einer Ventilanordnung voneinander getrennt. Um die angfängliche Trennung der beiden Kammern durch die Ventilanordnung aufzuheben, muß der Benutzer des Rettungsringes mechanischen Druck auf den Behälter ausüben oder einen Knopf gegen die Vorspannung einer Feder niederdrücken.
  • Demgegenüber besteht die Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, einen kleinen, handlichen Schlüsselanhänger bereitzustellen, der in Wasser dennoch einen ausreichenden Auftrieb erzeugt, damit der Schlüsselanhänger mit den anhängenden Schlüsseln und/oder anderen Gegenständen sicher an die Wasseroberfläche gelangt und geborgen werden kann.
  • Ausgehend von einem Schlüsselanhänger mit einem Gehäuse, in dem sich eine, durch Wasserkontakt aktivierbare Auftriebseinrichtung befindet, wozu ein bei Wasserkontakt seine Festigkeit verminderndes Material vorgesehen ist, ist die erfindungsgemäße Lösung obiger Aufgabe dadurch gekennzeichnet, daß als Auftriebseinrichtung eine aufblasbare Hülle dient, das zum Aufblasen der Hülle erforderliche Gas durch wenigstens teilweise Vereinigung und Reaktion von zwei anfänglich getrennt gehaltenen Substanzen erzeugbar ist, die sich innerhalb verschiedener, innerhalb des Gehäuses abgetrennter Kammern befinden, das bei Wasserkontakt seine Festigkeit vermindernde Material einen Gehäuseabschnitt bildet, der ohne Einwirkung von Wasser auf eine oder mehrere Verbindungsöffnung(en) zwischen den beiden Kammern abdichtend wirkt, und der bei Einwirkung von Wasser und Verminderung der Festigkeit des Gehäuseabschnittes mit Hilfe eines elastischen Mittels diese Verbindungsöffnung(en) freigibt, so daß die jeweiligen Kammerinhalte miteinander reagieren können, um die Hülle über die Gehäusekontur hinaus aufzublasen.
  • Bereits wenige Gramm passend ausgewählter und in den beiden Kammern getrennt voneinander gehaltener Substanzen erzeugen nach ihrer Vereinigung eine ausreichende Menge Gas, um einen Ballon aufzublasen, der in Wasser einen Auftrieb von 200 g und mehr erzeugt. Da der als Schwimmkörper dienende aufgeblasene Ballon erst im Bedarfsfalle gebildet wird, nachdem der Schlüsselanhänger ins Wasser gefallen ist, lassen sich sämtliche Bestandteile des erfindungsgemäßen Schlüsselanhängers einschließlich der erforderlichen Substanzen in einem kleinen, handlichen Gehäuse unterbringen. Ein beispielhafter, erfindungsgemäßer Schlüsselanhänger weist ein zylinderförmiges Gehäuse auf mit einer Länge von lediglich 4 cm und einem Durchmesser von etwa 1,8 cm, wiegt weniger als 30 g und vermag dennoch in Wasser einen Auftrieb von 200 g und mehr zu erzeugen.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • So kann vorzugsweise das Gehäuse dieses Schlüsselanhängers als ein einseitig verschlossener Hohlzylinder ausgebildet sein, und der in Kontakt mit Wasser seine Festigkeit vermindernde Gehäuseabschnitt ist eine Scheibe, die das offene Hohlzylinderende verschließt. Das Gehäuse kann aus dünnem, gezogenem Blech oder aus Kunststoff, insbesondere einem im Spritzgußverfahren verformbaren Kunststoff bestehen. Brauchbare Kunststoffe für das Gehäuse sind beispielsweise hochdichtes Polyethylen, Nylon, ausgewählte Polycarbonate und Polyimide.
  • Der Gehäuseabschnitt bzw. die Scheibe besteht aus einem Material, dessen Festigkeit in Kontakt mit Wasser vermindert oder vollständig aufgehoben wird. Zu brauchbaren Materialien gehören in Wasser lösliche und/oder in Wasser aufquellende Stoffe, wie etwa Gelatine, wasserlöslicher Schellack, Stärke, wasserlöslicher Holzleim in Plattenform und dergleichen. Diese Stoffe können modifiziert werden. Beispielsweise erhöht ein Zusatz von Polyvinylalkohol die Elastizität; ferner kann durch Zusatz von Füllstoffen, wie Kieselsäure, die Druck- und Bruchfestigkeit von Gelatine- oder Holzleimplatten gesteigert werden. Gut geeignet sind beispielsweise gepreßte oder gegossene Scheiben aus einer Mischung aus Gelatine oder Dextrin und Polyvinylalkohol. Ferner sind Preßlinge aus pulverförmigen Stoffen, insbesondere wasserlöslichen Stoffen wie Natriumchlorid, Traubenzucker, Kaliumbromid und dergleichen gut geeignet. Auch Platten aus Zellstoff, etwa in Form von verstärktem Karton oder Preßstoffe aus Sägemehl und wasserlöslichem Holzleim sind gut geeignet.
  • Innerhalb des Gehäusehohlraums sind zwei, anfänglich voneinander getrennte Kammern ausgebildet. Die eine, erste Kammer bildet vorzugsweise einen Behälter, der innerhalb des Gehäuses verschieblich angeordnet ist. Trotz der verschieblichen Anordnung wird eine gas- und flüssigkeitsdichte Abdichtung des Behälters gegenüber der Gehäuse-Innenwand vorgesehen, etwa über ein zusätzliches Dichtungsmittel, wie beispielsweise einen innerhalb einer Nut an der Behälter-Außenwand eingesetzten O-Ring.
  • Die andere oder zweite Kammer füllt dann den restlichen Gehäuse-Innenraum aus und wird durch das geschlossene Gehäuseende, den angrenzenden Gehäusewandabschnitt und die benachbarte Stirnwand des Behälters begrenzt; alternativ kann die Begrenzung der zweiten Kammer durch das geschlossene Gehäuseende durch einen innerhalb des Gehäuses verschieblich angeordneten Stempel ersetzt sein.
  • Das elastische Mittel ist vorzugsweise eine auf Druck beanspruchte Schraubenfeder. Diese Schraubenfeder besteht aus einem federelastischen Material, wie etwa Stahl, Edelstahl oder einem ausgewählten Kunststoff.
  • Zur zumindest anfänglichen Trennung der beiden Kammern dient eine Ventilanordnung mit einem Ventilsitz und einem Ventilkörper. Das elastische Mittel ist vorzugsweise so angeordnet und eingespannt, daß es den Ventilkörper aus der Schließstellung in die Offenstellung der Ventilanordnung zu verschieben sucht. In der Schließstellung ist der Ventilkörper vorzugsweise an dem Gehäuseabschnitt abgestützt, der in Kontakt mit Wasser seine Festigkeit vermindert oder völlig verliert. Nach ausreichender Wassereinwirkung gibt dieser Gehäuseabschnitt nach und läßt eine, die Ventilanordnung öffnende Verschiebung des Ventilkörpers zu, so daß die Trennung zwischen den beiden Kammern aufgehoben wird. Hierbei wird wenigstens eine oder werden mehrere Verbindungsöffnung(en) zwischen den beiden Kammern freigegeben, so daß die jeweiligen Inhalte der beiden Kammern sich miteinander vermischen und miteinander reagieren können. Mit anderen Worten ausgedrückt, wirkt der bei Wasserkontakt seine Festigkeit vermindernde Gehäuseabschnitt ohne Einwirkung von Wasser auf eine oder mehrere Verbindungsöffnung(en) zwischen den beiden Kammern abdichtend ein, und bei Einwirkung von Wasser vermindert dieser Gehäuseabschnitt seine Festigkeit und gibt mit Hilfe eines elastischen Mittels diese Verbindungsöffnung(en) frei, so daß die jeweiligen Kammerinhalte miteinander reagieren können, um die Hülle über die Gehäusekontur hinaus aufzublasen.
  • Es wird eine solche Kombination von Substanzen ausgewählt, die bei Raumtemperatur unter Normalbedingungen miteinander reagieren und ein Gas erzeugen, das die Hülle zu einem Ballon aufzublasen vermag. Damit eine rasche Reaktion erfolgt, wird vorzugsweise eine feste und eine flüssige Komponente ausgewählt. Die feste Komponente wird vorzugsweise innerhalb des im Gehäuse verschieblichen Behälters untergebracht.
  • Es sind eine Reihe, unter Gasbildung miteinander reagierender Substanzkombinationen bekannt, die im Rahmen der vorliegenden Erfindung einsetzbar sind. Zu den geeigneten Substanzkombinationen gehören beispielsweise verdünnte anorganische Säuren, wie etwa Schwefelsäure oder Salzsäure in Kombination mit einer Carbonatverbindung, wie etwa Natriumcarbonat, Natriumbicarbonat oder Ammoniumcarbonat. Eine solche Substanzkombination ist gegenseitig getrennt praktisch beliebig lange lagerfähig und bildet im gegenseitigen Kontakt rasch Kohlendioxid, also ein geruchloses und nicht-brennbares Gas. Eine solche Substanzkombination wird vorzugsweise angewandt.
  • Zu weiteren geeigneten Substanzkombinationen gehören die genannten verdünnten anorganischen Säuren in Kombination mit einem Metallpulver, wie etwa Zinkpulver, so daß nach Zusammenbringen der Reaktanten Wasserstoffbildung erfolgt. Zu einer weiteren geeigneten Substanzkombination gehören die Reaktanten Karbid und Wasser, die unter Acetylenbildung miteinander reagieren.
  • Besonders bevorzugt wird als gaserzeugendes System die Kombination verdünnte anorganische Säure, nämlich Salzsäure oder Schwefelsäure, in Verbindung mit Natriumbicarbonat angewandt. Vorzugsweise wird ein Volumenverhältnis von etwa 2 Vol.-Teilen Flüssigkeit auf 1 Vol.-Teil Natriumbicarbonat-Pulver vorgesehen. Das Natriumbicarbonat kann in Form eines lockeren, gasdurchlässigen Pulvers oder in Form eines Preßlings eingesetzt werden, der mit den den Gasabzug gewährleistenden Aussparungen versehen ist.
  • Das bei der Reaktion der beiden Substanzen erzeugte Gas wird in eine Hülle geleitet und bläst diese zu einem Ballon auf. Hierbei drückt die sich erweiternde Hülle den infolge Wassereinwirkung erweichten und verformbaren Gehäuseabschnitt aus seiner Halterung nach außen, so daß sich der Ballon über die Schlüsselanhängerkontur hinaus erweitern kann und den notwendigen Auftrieb erzeugt, um den Schlüsselanhänger mit den anhängenden Gegenständen an die Wasseroberfläche zu bringen. Ohne darauf beschränkt zu sein, wird die Menge der gaserzeugenden Substanzen dahin ausgewählt, daß wenigstens ein Auftrieb von 200 g erzeugt wird.
  • Wie dargelegt, wird mit der vorliegenden Erfindung ein kleiner, handlicher Schlüsselanhänger bereitgestellt, der unter üblichen Bedingungen gefahrlos handhabbar ist. Unter den üblichen Gebrauchsbedingungen verschließt die vorzugsweise vorgesehene Scheibe aus einem in Kontakt mit Wasser seine Festigkeit vermindernden Material das offene Gehäuseende sicher und hält auch den typischerweise zu erwartenden mechanischen Belastungen sowie Temperaturen bis wenigstens 100°C stand. Erst nach intensivem Kontakt mit flüssigem Wasser, beispielsweise wenn der Schlüsselanhänger ins Wasser gefallen ist, verringert sich die Festigkeit dieses Materials. Hierbei ist es nicht erforderlich, daß das Material aufgelöst oder sonstwie abgebaut wird. Vielmehr reicht - weil diese Scheibe unter der mechanischen Druckeinwirkung des elastischen Mittels steht - bereits eine deutliche Verringerung seiner Festigkeit aus, damit das Material unter der kombinierten Einwirkung von Wasser und Druck nachgibt und die unter der mechanischen Druckeinwirkung des elastischen Mittels erzwungene Öffnung der Ventilanordnung zuläßt, wodurch die Verbindungsöffnung(en) zwischen den beiden Kammern freigegeben wird bzw. werden.
  • Nachstehend wird die Erfindung mehr im einzelnen anhand bevorzugter Ausführungsformen mit Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert; die letzteren zeigen
  • Fig. 1 in schematischer Schnittdarstellung eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Schlüsselanhängers;
  • Fig. 2 in schematischer Schnittdarstellung eine zweite Ausführungsform des erfindungsgemäßen Schlüsselanhängers; und
  • Fig. 3 in schematischer Schnittdarstellung eine dritte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Schlüsselanhängers.
  • Die nachstehend mit Bezugnahme auf die Zeichnungen beschriebenen Ausführungsformen dienen zur weiteren Erläuterung der Erfindung, ohne diese einzuschränken.
  • Fig. 1 zeigt eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Schlüsselanhängers 10. Dieser Schlüsselanhänger 10 weist ein im wesentlichen einseitig geschlossenes Hohlzylindergehäuse 11 auf mit der zylindrischen Seitenwand 26, dem geschlossenen Ende 27 und dem offenen Ende 28. Am geschlossenen Ende 27 kann ein Ansatz mit einer Öse 29 zur Anbringung eines - nicht dargestellten - Federringes angeformt sein, der seinerseits zur Befestigung der Schlüssel und/oder sonstiger Gegenstände dient. Alternativ könnte die Öse 29 auch als eine gekrümmte Bohrung durch einen Abschnitt des Gehäuses 11 geführt sein. Das Gehäuse 11 kann aus üblichen dauerhaften Materialien bestehen, beispielsweise aus nicht-korrodierendem Metallblech oder Kunststoff. Besonders einfach und zweckmäßig ist die Erzeugung des Gehäuses im Spritzgußverfahren aus einem geeigneten Kunststoff.
  • Innerhalb des Gehäuses 11 sind zwei voneinander getrennte Kammern 13 und 14 ausgebildet. Die Trennung bewirkt eine Ventilanordnung mit dem Ventilsitz 17 und dem Ventilkörper 18. Im vorliegenden Falle wird der Ventilsitz 17 von einem von der Gehäuseseitenwand 26 nach innen vorstehenden ringförmigen Vorsprung gebildet. Der Ventilkörper 18 wird von dem umlaufenden Randabschnitt der Stirnwand 18 der Kammer 13 gebildet. Zwischen Ventilsitz 17 und Ventilkörper 18 kann ein Dichtungsmittel wie etwa ein O-Ring 19 eingesetzt sein.
  • Die Kammer 13 ist innerhalb eines Behälters 13 ausgebildet, der innerhalb des Gehäuse-Innenraumes verschieblich angeordnet ist.
  • Der Austritt von Gas und/oder Flüssigkeit durch den Ringspalt zwischen Gehäuse-Innenwand und Behälter-Außenwand wird durch ein weiteres Dichtungsmittel 20 verhindert. Der Behälter weist eine stabile obere Stirnwand 18 und eine stabile untere Stirnwand 21 auf. Die Seitenwand zwischen diesen beiden Stirnwänden 18, 21 ist mit ausreichend großen Öffnungen oder Durchbrüchen versehen, durch die Flüssigkeit hindurchtreten und mit dem Feststoff innerhalb der Kammer 13 reagieren kann. Beispielsweise kann der obere Abschnitt dieser "Seitenwand" als Käfig mit benachbarten Stegen ausgebildet sein, zwischen denen ausreichende Lücken zum Durchtritt der Flüssigkeit verbleiben.
  • Die untere Stirnwand 21 der Kammer bzw. des Behälters 13 ist mit einer mittigen Öffnung versehen, die von einem kurzen Stutzen 22 begrenzt ist. Am Außenumfang dieses Stutzens 22 ist druckdicht die Aufblasöffnung einer Hülle 15, etwa eines kleinen Luftballons, befestigt.
  • Die untere Stirnwand 21 des Behälters bzw. der Kammer 13 ist über einen ringförmigen Abstandshalter 23 an der Innenseite einer Platte 16 aus einem in Kontakt mit Wasser seine Festigkeit vermindernden Material abgestützt. Diese Scheibe 16 kann beispielsweise aus einer gegossenen Platte aus Dextrin und Polyvinylalkohol bestehen. Die Scheibe 16 ist längs ihres Umfangs in eine an der Gehäuse-Innenwand ausgesparte Nut eingesetzt, wobei vorzugsweise lediglich ein vergleichsweise schmaler Scheibenrandabschnitt abgestützt ist.
  • Zwischen die obere Stirnwand 18 und das geschlossene Gehäuseende 27 ist ein unter Vorspannung gehaltenes elastisches Mittel eingesetzt, beispielsweise eine auf Druck beanspruchte Schraubenfeder 12. Die Schraubenfeder 12 übt einen dauerhaften Druck auf den verschieblich angeordneten Behälter 13aus, der seinerseits über einen ringförmigen Abstandshalter 23 an der Scheibe 16 abgestützt ist. Solange die Festigkeit der Scheibe 16 nicht durch Wassereinwirkung vermindert ist, hält die Scheibe 16 nicht nur den üblicherweise zu erwartenden Beanspruchungen eines Schlüsselanhängers, sondern einem Vielfachen des von der Feder 12 ausgeübten Druckes stand.
  • Es werden solche Abmessungen und Fertigungsmaßnahmen vorgesehen, daß die Ventilanordnung eine flüssigkeitsdichte Abdichtung zwischen den Kammern 14 und 13 gewährleistet. Erst nach deutlicher Festigkeitsabnahme der Scheibe 16 vermag die Feder 12 den Behälter 13 soweit zu verschieben, daß Flüssigkeit zwischen Ventilsitz 17 und dem Rand der oberen Stirnfläche 18 hindurchtreten und in die Kammer 13 gelangen kann, um dort mit dem Feststoff unter Gasentwicklung zu reagieren.
  • Bei einer beispielhaften Ausführungsform beträgt das Volumen der Kammer 14 knapp 4 cm3 und ist mit verdünnter anorganischer Säure, beispielsweise 20%iger Salzsäure oder 2 normaler Schwefelsäure gefüllt. Das Volumen des Behälters 13 beträgt ca. 2 cm3 und ist mit pulverförmigem Natriumbicarbonat gefüllt. Der gesamte Schlüsselanhänger 10 hat eine Länge von 4 cm. Würde dieser Schlüsselanhänger mit einem anhängenden Gewicht von beispielsweise 200 g ins Wasser geworfen, so sinkt der Schlüsselanhänger anfänglich unter, schwimmt jedoch nach ca. 5 bis 15 min wieder an die Wasseroberfläche aufgrund des von dem aufgeblasenen Ballon 15 erzeugten Auftriebs.
  • Die Fig. 2 zeigt eine zweite Ausführungsform 30 eines erfindungsgemäßen Schlüsselanhängers. Im wesentlichen ist der Schlüsselanhänger 30 analog zum Schlüsselanhänger 10 aufgebaut. Wiederum ist ein einseitig geschlossenes, hohlzylinderförmiges Gehäuse 31 vorgesehen, in dessen Innenraum die beiden voneinander getrennten Kammern 33 und 34 ausgebildet sind.
  • Die Kammer bzw. der Behälter 33 ist verschieblich innerhalb des Gehäuses angeordnet und über einen ringförmigen Abstandshalter 43 an einer das offene Gehäuseende verschließenden Platte 36 abgestützt, die aus einem in Kontakt mit Wasser seine Festigkeit vermindernden Material besteht. Die untere Stirnwand 41 des Behälters 33 weist eine von einem kurzen Stutzen 42 begrenzte mittige Öffnung auf, an welchem das Mundstück eines aufblasbaren Ballons 35 befestigt ist. Der Randabschnitt der oberen Stirnwand 38 des Behälters 33 dient als Ventilkörper gegenüber einem Ventilsitz 37.
  • Abweichend zur Ausführungsform 10 nach Fig. 1 ist die obere, zur Aufnahme von Flüssigkeit bestimmte Kammer 34 an ihrem oberen - zur Kammer 33 entfernten - Ende von einem verschieblichen Stempel 44 begrenzt, der gegenüber der Gehäuse-Innenwand mittels der Dichtung 45 flüssigkeitsdicht abgedichtet ist. Die Druckfeder 32 ist in den verbleibenden Raum zwischen dem verschieblichen Stempel 44 und dem geschlossenen Gehäuseende 47 eingesetzt. Innerhalb des von der Schraubenfeder 32 umschlossenen Hohlraums kann eine Federführung aus Paßstücken 46, 48 an der Innenwand des Gehäuseendes und an der Oberseite des Stempels 44 vorgesehen sein, die aufeinander anliegen und damit die Feder 32 entlasten, solange die Scheibe 36 nicht verformt ist. Dadurch kann der Anpreßdruck des Ventilkörpers 38 am Ventilsatz 37 größer als der Gegendruck der Feder 32 gehalten werden.
  • Nachdem eine Wassereinwirkung die Festigkeit der Scheibe 36 vermindert hat, gibt diese Scheibe 36 nach, und die Druckfeder 32 verschiebt den verschieblichen Stempel 44 auf das offene Gehäuseende zu. Hierdurch wird nicht nur der Behälter 33 verschoben und bewirkt damit eine Öffnung der Ventilordnung 37 und 38, womit die Verbindungsöffnung zwischen den beiden Kammern 33 und 34 freigegeben wird, sondern der unter dem Federdruck verschobene Stempel 44 drückt auch die in der Kammer 34 befindliche Flüssigkeit durch die offene Ventilanordnung hindurch in die Kammer 33, so daß eine beschleunigte Umsetzung mit dem dort befindlichen Feststoff erfolgen kann.
  • Die Fig. 3 zeigt eine weitere Ausgestaltung 50 eines erfindungsgemäßen Schlüsselanhängers. Auch der Schlüsselanhänger 50 ist im wesentlichen analog zum Schlüsselanhänger 10 nach Fig. 1 aufgebaut. Wiederum sind innerhalb eines einseitig geschlossenen, hohlzylinderförmigen Gehäuses 51 zwei über eine Ventilanordnung voneinander getrennte Kammern 53 und 54 ausgebildet. Die Kammer bzw. der Behälter 53 ist verschieblich innerhalb des Gehäuses 51 angeordnet. Die untere Stirnwand 61 des Behälters 53 ist mit einer mittigen Öffnung versehen, durch welche eine hohle Hülse 62 ins Behälterinnere hindurchragt. Am unteren Endabschnitt 64 der Hülse 62 ist das Mundstück eines aufblasbaren Ballons 55 angebracht. Die Hülse 62 ist mit einer Anzahl Öffnungen 63 versehen, durch welche das innerhalb des Behälters 53 entwickelte Gas hindurchströmen kann, um den Ballon 55 aufzublasen. Am oberen Ende der Hülse 62 befindet sich ein T-förmiges Kopfstück, das den Ventilkörper 58 der Ventilanordnung bildet. Den Ventilsitz 57 bildet eine geeignete Auswölbung 69 der oberen Stirnwand 65 des Behälters 53. Zur Erhöhung der Dichtigkeit kann zwischen dem Ventilsitz 57 und dem Ventilkörper 58 ein Dichtungsmittel 59 eingesetzt sein. Innerhalb der Auswölbung kann sich Watte 66 befinden, um die Verschieblichkeit des Ventils gegenüber dem Ventilsitz 57 zu gewährleisten und die über die Verbindungsöffnung 60 eingedrungene Flüssigkeit besser zu verteilen.
  • Der Ventilkörper 58 ist über die Hülse 62 an der das offene Ende 68 des Gehäuses 51 verschließenden Scheibe 56abgestützt, die aus einem in Kontakt mit Wasser seine Festigkeit vermindernden Material besteht. Das offene Gehäuseende 68 ist nach innen umbörtelt, so daß ein Widerlager für die Druckfeder 52 resultiert. Wie dargestellt, ist diese Druckfeder 52 zwischen dem unteren, offenen Gehäuseende 68 und der unteren Stirnwand 61 des Behälters 53 eingesetzt und versucht, diesen Behälter nach oben auf die mit Flüssigkeit gefüllte Kammer 54 zu verschieben. Der von der Feder 52 ausgeübte mechanische Druck wirkt über den hydrostatischen Druck in die Kammer 54 durch eine Verbindungsöffnung 60 in der Auswölbung 69 der oberen Stirnwand 65 auf das Kopfstück am oberen Ende der Hülse 62 ein. Diesen Druck leitet die Hülse 62 auf die Scheibe 56 weiter, so daß nach Abnahme der Scheibenfestigkeit der hydrostatische Druck das Kopfstück und damit den Ventilkörper 58 nach unten verschiebt und die Ventilanordnung öffnet, so daß die in der Kammer 54 befindliche Flüssigkeit unter dem mechanischen Druck der Feder 52 durch die Verbindungsöffnung 60 hindurch in die Kammer 53 eintreten und mit dem dort vorhandenen Feststoff unter Gasentwicklung reagieren kann.

Claims (19)

1. Schlüsselanhänger, mit einem Gehäuse, in dem sich eine durch Wasserkontakt aktivierbare Auftriebseinrichtung befindet, wozu ein bei Wasserkontakt seine Festigkeit verminderndes Material vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß
als Auftriebseinrichtung eine aufblasbare Hülle (15, 35, 55 ) dient,
das zum Aufblasen der Hülle erforderliche Gas durch wenigstens teilweise Vereinigung und Reaktion von zwei anfänglich getrennt gehaltenen Substanzen erzeugbar ist, die sich innerhalb verschiedener, innerhalb des Gehäuses (11, 31, 51) abgetrennter Kammern (13, 14; 33, 34; 53, 54) befinden,
das bei Wasserkontakt seine Festigkeit vermindernde Material einen Gehäuseabschnitt (16, 36, 56) bildet, der ohne Einwirkung von Wasser auf eine oder mehrere Verbindungsöffnung(en) zwischen den beiden Kammern abdichtend wirkt, und der bei Einwirkung von Wasser und Verminderung der Festigkeit des Gehäuseabschnittes mit Hilfe eines elastischen Mittels (12, 32, 52) diese Verbindungsöffnung(en) (60) freigibt, so daß die jeweiligen Kammerinhalte miteinander reagieren können, um die Hülle über die Gehäusekontur hinaus aufzublasen.
2. Schlüsselanhänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Gehäuse (11, 31, 51) ein einseitig verschlossener Hohlzylinder ist, und
der in Kontakt mit Wasser seine Festigkeit vermindernde Gehäuseabschnitt (16, 36, 56) eine Scheibe ist, die das offene Hohlzylinderende verschließt.
3. Schlüsselanhänger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (11, 31, 51) lediglich längs eines schmalen Randabschnittes abgestützt ist.
4. Schlüsselanhänger nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Gehäuseabschnitt (16, 36, 56) aus einem, Polyvinylalkohol enthaltenden Preßstoff besteht.
5. Schlüsselanhänger nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Kammer (13, 33, 53) ein innerhalb des Gehäuses (11, 31, 51) verschieblicher Behälter ist.
6. Schlüsselanhänger nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Kammer bzw. der Behälter (13, 33, 53) mit einem pulverförmgien Feststoff gefüllt ist.
7. Schlüsselanhänger nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das elastische Mittel (12, 32, 52) eine auf Druck beanspruchte Schraubenfeder ist.
8. Schlüsselanhänger nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenfeder (12, 23) die erste Kammer bzw. den Behälter (13, 33) in Richtung auf den Gehäuseabschnitt (16, 36) drückt.
9. Schlüsselanhänger nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Kammer (14, 34, 54) im restlichen Hohlzylinder anschließend an die zum geschlossenen Hohlzylinderende (27, 47) benachbarte Stirnwand (18, 38, 64) des Behälters (13, 33, 53) ausgebildet ist.
10. Schlüsselanhänger nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Kammer (34) zwischen der Stirnwand (38) des Behälters (33) und einem verschieblichen Stempel (44) innerhalb des rechtlichen Hohlzylinderraums ausgebildet ist.
11. Schlüsselanhänger nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Kammer (14, 34, 54) eine Flüssigkeit enthält.
12. Schlüsselanhänger nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß zur Trennung der beiden Kammern (13, 14; 33, 34; 53, 54) eine Ventilanordnung mit Ventilsitz (17, 37, 57) und Ventilkörper (18, 38, 58) dient.
13. Schlüsselanhänger nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß als Ventilsitz (17, 37) ein von der Hohlzylinder-Innenwand nach innen vorstehender Vorsprung dient, und als Ventilkörper (18, 38) der Randabschnitt der Stirnfläche des Behälters (13, 33) dient.
14. Schlüsselanhänger nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß
die zur Scheibe (16, 36) benachbarte Stirnfläche (21, 41) des Behälters (13, 33) mit einer Öffnung versehen ist,
e diese Öffnung von einem Stutzen (22, 42) begrenzt ist, und
an diesem Stutzen (22, 42) die Hülle (15, 35) gasdicht befestigt ist.
15. Schlüsselanhänger nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die Stirnfläche (21, 41) des Behälters (13, 33) und die Scheibe (16, 36) ein ringförmiger Abstandshalter (23, 43) eingesetzt ist.
16. Schlüsselanhänger nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß
als Ventilsitz (57) ein mit einer Öffnung (60) versehener Abschnitt der Stirnfläche (65) des Behälters (53) dient,
innerhalb dieses Behälters (53) eine, durch die Behälter- Stirnwand (61) hindurchragende Hülse (62) angeordnet ist, und
diese Hülse (62) ein als Ventilkörper (58) dienendes T-förmiges Kopfstück aufweist.
17. Schlüsselanhänger nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß
die Hülse (62) mit einer Anzahl Öffnungen (63) versehen ist, und
die Hülle (55) an dem über die Behälter-Stirnwand (61) hinausstehenden Ende der Hülse (62) befestigt ist.
18. Schlüsselanhänger nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende der Hülse (62) an der Scheibe (56) abgestützt ist.
19. Schlüsselanhänger nach einem der Ansprüche 11 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Ventilsitz (17, 37, 57) und Ventilkörper (18, 38, 58) ein Dichtungsmittel (19, 39, 59) eingesetzt ist.
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