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DE3510559A1 - Schaltung zur automatischen scharfabstimmung fuer fm-empfaenger - Google Patents

Schaltung zur automatischen scharfabstimmung fuer fm-empfaenger

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Publication number
DE3510559A1
DE3510559A1 DE19853510559 DE3510559A DE3510559A1 DE 3510559 A1 DE3510559 A1 DE 3510559A1 DE 19853510559 DE19853510559 DE 19853510559 DE 3510559 A DE3510559 A DE 3510559A DE 3510559 A1 DE3510559 A1 DE 3510559A1
Authority
DE
Germany
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frequency
circuit
circuit according
counter
oscillator
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19853510559
Other languages
English (en)
Inventor
Jens 1000 Berlin Hansen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HuC Elektronik Hansen and Co
Original Assignee
HuC Elektronik Hansen and Co
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Publication date
Application filed by HuC Elektronik Hansen and Co filed Critical HuC Elektronik Hansen and Co
Priority to DE19853510559 priority Critical patent/DE3510559A1/de
Priority to PCT/DE1986/000121 priority patent/WO1986005637A1/de
Priority to AU55895/86A priority patent/AU5589586A/en
Priority to EP19860901813 priority patent/EP0217839A1/de
Publication of DE3510559A1 publication Critical patent/DE3510559A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03JTUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
    • H03J7/00Automatic frequency control; Automatic scanning over a band of frequencies
    • H03J7/02Automatic frequency control
    • H03J7/04Automatic frequency control where the frequency control is accomplished by varying the electrical characteristics of a non-mechanically adjustable element or where the nature of the frequency controlling element is not significant
    • H03J7/08Automatic frequency control where the frequency control is accomplished by varying the electrical characteristics of a non-mechanically adjustable element or where the nature of the frequency controlling element is not significant using varactors, i.e. voltage variable reactive diodes
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03DDEMODULATION OR TRANSFERENCE OF MODULATION FROM ONE CARRIER TO ANOTHER
    • H03D3/00Demodulation of angle-, frequency- or phase- modulated oscillations
    • H03D3/001Details of arrangements applicable to more than one type of frequency demodulator
    • H03D3/003Arrangements for reducing frequency deviation, e.g. by negative frequency feedback
    • H03D3/005Arrangements for reducing frequency deviation, e.g. by negative frequency feedback wherein the demodulated signal is used for controlling a bandpass filter

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Superheterodyne Receivers (AREA)
  • Stabilization Of Oscillater, Synchronisation, Frequency Synthesizers (AREA)

Description

  • Schaltung zur automatischen Scharfabstimmung für
  • FM-Empfänger Schaltung zur automatischen Scharfabstimmung für FM-Empfänger Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltung zur automatischen Scharfabstimmung für FM-Empfänger nach dem Oberbegriff des Hauptanspruchs.
  • Bei bekannten FM-Empfängern wird das empfangene Signal über eine oder mehrere Mischstufen in zwischenfrequente Signale umgewandelt, die über Zwischenfrequenzfilter einem Demodulator zugeleitet werden,in dem sie in Niederfrequenzsignale umgewandelt werden. Um Störungen so gering als möglich zu halten, ist man bestrebt, die Filter schmalbandig auszubilden (DE-OS 30 48 263), wobei von der Ausgangsspannung des Demodulators eine Nachsteuerspannung abgeleitet wird, die die Resonanzfrequenz des dem Demodulator vorgeschalteten schmalbandigen Zwischenfrequenzfilters derart verschiebt, daß der jeweilige Momentanwert der Zwischenfrequenz stets innerhalb des Durchlaß- bereiches des Filters liegt. Da diese Mitlauffilter sehr schmalbandig ausgeführt sind, ist es wichtig, daß eine sehr gute Scharfabstimmung des zu empfangenen Senders vorgenommen wird. Eine manuelle Scharfabstimmung reicht im allgemeinen für einen guten Empfang nicht aus.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung zur automatischen Scharfabstimmung für FM-Empfänger insbesondere für Empfänger mit schmalbandigen Mitlauffiltern zu schaffen, die in genauer und einfacher Weise gewährleistet, daß der Träger im Resonanzbereich des Filters liegt.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 oder des Anspruchs 2 in Verbindung mit den Merkmalen des Oberbegriffs gelöst.
  • Die analoge und die digitale Schaltungsanordnung bietet in mittelbarer und unmittelbarer Weise eine schnelle und genaue Nachregelung der Zwischenfrequenz in dem Resonanzbereich des oder der Filter, so daß ein einwandfreier und scharfer Empfang des gewünschten Senders gewährleistet wird.
  • Durch die in den Unteransprüchen angegebenen Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen möglich. Besonders vorteilhaft ist, daß der Oszillator in dem Fall, in welchem die Feldstärke beispielsweise durch Abschattung einen bestimmten Wert unterschreitet, den Frequenzwert unmittelbar vor der Abschaltung durch eine Speichervorrichtung beibehält und somit nicht aus dem eingestellten Empfangsbereich herausläuft. Bei Funkgeräten ist es besonders vorteilhaft, daß im stand by Betrieb eine Einrichtung vorgesehen ist, die das Mitlauffilter durch ständiges schrittweises Erhöhen und/oder Verringern der Oszillatorfrequenz über den zulässigen Frequenztoleranzbereich des Kanals gewobbelt wird.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel der schaltungsgemäßen Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung; Fig. 2 ein zweites Ausführungsbeispiel der schaltungsgemäßen Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung; und Fig. 3 eine Schaltung zur schrittweisen Veränderung der Oszillatorfrequenz.
  • In Fig. 1 ist mit 10 die Mischstufe bezeichnet, dem das durch den Pfeil bezeichnete Empfangssignal zugeführt wird, das direkt von der Empfangs stufe kommt oder über eine oder mehrere Misch- und Filterstufen in zwischenfrequente Signale umgewandelt wurde. Der Mischstufe 10 werden die Ausgangs signale eines Oszillators 12 zugeleitet, der als feststehender, nicht manuell durchstimmbarer spannungsgesteuerter Oszillator ausgebildet ist. Der Ausgang der Mischstufe 10 ist an ein ZF-Filter 13 angeschlossen, das beispielsweise aus mehreren Mitlauffiltern besteht. Das ZF-Filter 13 ist mit dem Eingang eines Demodulators 14 verbunden, an dessen Ausgang die niederfrequenten Signale anstehen, die aus einer Gleichspannung überlagerten Wechselspannung bestehen. Die Ausgangssignale des Demodulators 14 werden in bekannter Weise über einen Lautsprecher 15 in akustische Signale umgewandelt. Der Ausgang des Demodulators ist außerdem mit einem Tiefpaß 16 mit einer großen Zeitkonstante verbunden, der über einen Inverter 17 an den Istwert-Eingang eines invertierenden Integralreglers 18 angeschlossen ist. Der Sollwert-Eingang des Integralreglers 18 ist mit einem, eine feste Gleichspannung vorgebenden Spannungsteiler 19 verbunden. Der Ausgang des Integralreglers 18 steht über eine Sample and Hold-Schaltung mit dem spannungsgesteuerten Oszillator 12 in Verbindung. Der Ausgang des ZF-Filters 13 führt auf eine Gleichrichtschaltung 21, die mit einem als Schmitt-Trigger ausgebildeten Schwellenwertschalter 22 verbunden ist.
  • Der Ausgang des Schwellenwertschalters 22 ist an einen Eingang der Sample and Hold-Schaltung 20 angeschlossen.
  • Die Wirkungsweise der Schaltungsanorndung nach Fig. 1 soll im folgenden beschrieben werden.
  • Die im Ausgangssignal des Demodulators 14 enthaltene Gleichspannung, um die der Wechselanteil schwankt, ist ein Maß für die Lage des Zwischenfrequenzsignals.
  • Der Tiefpaß 16 mit großer Zeitkonstante filtert diesen Gleichanteil aus dem Ausgangssignal des Demodulators 14 heraus, die als Gleichspannung über den Inverter 17 den Ist-Wert am Integralregler 18 bildet. Die der Soll-ZF entsprechende feste vorgegebene Sollspannung wird vom Spannungsteiler 19 erzeugt und dem Sollwert-Eingang zugeführt. Weicht der Istwert der Spannung vom Sollwert ab, so liefert der Integralregler 18 ein Regelsignal, das über die Sample and Hold-Schaltung 20 dem spannungsgesteuerten Oszillator -12 zugeführt wird, dessen Ausgangsfrequenz sich abhängig vom Regelsignal ändert, wodurch sich die Frequenz des Zwischenfrequenzsignals in Richtung der Sollfrequenz verschiebt. Diese so beschriebene Schaltung bildet einen geschlossenen Regelkreis, der bewirkt, daß das Zwischenfrequenzsignal immer im Resonanzbereich des ZF-Filters 13 liegt.
  • Wenn keine weiteren Vorkehrungen getroffen würden, so würde zum Beispiel bei einer Feldstärkeverringerung aufgrund einer Abschattung das ZF-Signal aus dem Resonanzbereich des ZF-Filters herauslaufen, da aufgrund des Rauschens die Regelspannung einen undefinierten Wert einnimmt. Nach erneutem Anwachsen der Feldstärke (Ende der Abschattung) könnte der vorher eingestellte Sender dann nicht mehr empfangen werden.
  • Am diesen Nachteil zu vermeiden, ist die Sample and Hold-Schaltung 20 vorgesehen.
  • Das Ausgangssignal des ZF-Filters 13, das ein Maß für die Feldstärke ist, wird über die Gleichrichterschaltung 21 gleichgerichtet und dem Schwellenwertschalter 22 zugeleitet.
  • Bei Unterschreiten der gleichgerichteten Spannung des durch den Schwellenwertschalter 22 vorgegebenen Schwellenwertes, das heißt bei Abfallen der Feldstärke unter einen bestimmten Wert, ändert sich der logische Ausgangszustand des Schwellenwertschalters 22 von 0 auf 1 oder umgekehrt. Diese Änderung des logischen Zustandes wird dem Steuereingang der Sample and Hold-Schaltung 20 mitgeteilt, die den gerade anliegenden Regelwert vom Integralregler 18 speichert und solange an den spannungsgesteuerten Oszillator 12 liefert, bis die Feldstärke wieder ansteigt und der Schwellenwertschalter 22 abermals seinen logischen Ausgangszustand ändert.
  • Durch diese Maßnahme bleibt das Zwischenfrequenzsignal auch bei Verringerung der Feldstärke im eingestellten Sendebereich.
  • Der Gleichspannungsanteil des Ausgangssignals des Demodulators 14 kann sich aufgrund von unterschiedlichen Toleranzen der Bauelemente während der Lebensdauer des Empfängers in geringem Maße ändern, so daß dem entsprechend der am Integralregler liegende Sollwert geändert werden muß. Dies wird durch ein im Spannungsteiler 19 vorgesehenes Potentiometer 23 erreicht, das eine Verstellung der Sollwertspannung am Eingang des Reglers 18 um ein geringes Maß erlaubt. Eine andere Möglichkeit zur Kompensation der unterschiedlichen Toleranzen besteht in einer Veränderung des Arbeitspunktes des ZF-Filters, das üblicherweise Kapazitätsdioden aufweist. Der Arbeitspunkt wird über einen Spannungsteiler eingestellt, der durch Vorsehen eines veränderbaren Widerstandes ebenfalls im geringen Maße veränderbar gemacht werden kann.
  • In Fig. 2 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel dargestellt, das in digitaler Weise arbeitet.
  • Gleiche Bauteile sind dabei mit den gleichen Bezugszeichen versehen. Das ZF-Filter 13 ist in diesem Ausführungsbeispiel als mehrere hintereinander angeordnete Mitlauffilter dargestellt, wobei die Steuerung bzw. Regelung dieser Mitlauffilter ebenso wie in der Fig. 1 nicht dargestellt ist, da sie nicht Gegenstand der vorliegenden Anmeldung ist. Der Ausgang des ZF-Filters ist über einen Begrenzerverstärker 25 mit dem Zähleingangeines ersten Zählers 26 verbunden, dessen Ausgang an den -Rücksetzeingang eines zweiten Zählers 27 angeschlossen ist, wobei dieser Zähler Impulse mit einer fest vorgegebenen Sollfrequenz erhält, was durch den Pfeil 28 angedeutet ist.
  • Der Ausgang des zweiten Zählers 27 ist mit dem Rücksetzeingang des ersten Zählers 26 verbunden. Der Ausgang des ersten Zählers 26 ist an den einen Eingang eines UND-Gatters 29 angeschlossen, an dessen anderem Eingang der Ausgang des Schwellenwertschalters 22 liegt. Entsprechend ist der Ausgang des zweiten Zählers 27 mit einem UBD-Gatter 30 verbunden, das ebenfalls an den Ausgang des Schwellenwertschalters 22 angeschlossen ist.
  • Die Ausgänge der UND-Gatter 29, 30 sind jeweils mit einem ersten und einem zweiten Steuereingang 31, 32 eines programmierbaren Teilers 33 verbunden. Der Teiler 33 ist Bestandteil einer PLL-Schaltung 34, die in bekannter Weise einen Phasenvergleicher 35, einen Tiefpaß 36 und einen spannungsgesteuerten Oszillator 37 aufweist. Der Teiler 33 ist mit einem Eingang des Phasenvergleichers 35 verbunden, an dessen anderem Eingang eine Impulsquelle 38 liegt, die Impulse mit einer niedrigen Sollfrequenz der sogenannten Referenzfrequenz liefert. Der Ausgang der PLL-Schaltung 34 ist gegebenenfalls über einen weiteren Teiler 39 mit dem Mischer 10 verbunden.
  • Am Ausgang des ZF-Filters liegt das modulierte Zwischenfrequenzsignal. Dieses Wechselsignal wird auf den Begrenzerverstärker 25 gegeben, an dessen Ausgang die Zwischenfrequenz als Rechtecksignal vorliegt, welches auf den ersten Zähler 26 geleitet wird. Der zweite Zähler 27 erhält die Impulse 28 mit der Sollfrequenz für das Zwischenfrequenzsignal. Die Impulse werden sowohl vom Zähler 26 für eine Freguenzmittelwertbildung als auch vom Zähler 27 während einer festen vorgegebenen Zählperiode gezählt, die durch einen vorgegebenen Endzählerstand festgelegt ist, wobei die vorgegebenen Endzählerstände für beide Zähler je nach gelieferter Sollfrequenz unterschiedlich sein können. Wird der Endzählerstand erreicht, so wird ein Ausgangsimpuls geliefert. Erreicht beispielsweise der Zähler 27 den fest vorgegebenen Zählerstand vor dem ersten Zähler 26, wird durch den am Ausgang des zweiten Zählers 27 anstehenden Impuls der erste Zähler 26 rückgesetzt, bevor dieser den fest vorgegebenen Zählerstand erreicht. Entsprechendes gilt umgekehrt, wenn der erste Zähler 26 zuerst auf den Endzählerstand läuft.
  • Wenn die Feldstärke ausreichend hoch ist, wird das betreffende Ausgangssignal über eines der UND-Gatter 29, 30 weitergeleitet und gelangt auf einen der Steuereingänge 31, 32 des programmierbaren Teilers 33.
  • Der Teiler teilt die Ausgangsfrequenz des spannungsgesteuerten Oszillators 37 auf die Referenzfrequenz herunter, wobei bei Anliegen eines Impulses am Steuereingang 31 der Teilungsfaktor jeweils schrittweise erhöht, d.h. inkrementiert und bei Anliegen von Ausgangsimpulsen am Steuereingang 32 der Teilungsfaktor des Teilers 33 jeweils um einen Schritt verringert, d.h. dekrementiert wird. Die Frequenzregelung des Oszillators 37 durch In- bzw. Dekrementieren des Teilers 33 ist derart, daß die Zwischenfrequenz auf die am Zähler 27 anliegende Sollfrequenz geregelt wird.
  • Um eine gute Regelgenauigkeit der geschlossenen Regelschleife nach Fig. 2 zu erhalten, sollte die Frequenz der Impulsquelle 38 sehr niedrig sein. Bei einer niedrigen Referenzfrequenz muß ein Tiefpaß mit einer niedrigen Grenzfrequenz gewählt werden, so daß damit auch die Regel zeit verhältnismäßig lang ist. Um ein schnelleres Einschwingverhalten zu realisieren, kann ein Teiler 39 zwischen PLL-Schaltung 34 und Mischstufe 10 vorgesehen sein, der die Ausgangsfrequenz der PLL-Schaltung 34 herunterteilt. Durch diese Maßnahme kann eine höhere Frequenz für die Referenzfrequenz gewählt werden, so daß die Einschwingzeit des Tiefpasses 36 verkürzt wird. Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 wird vorzugsweise für den Funk bei Funkempfängern verwendet, bei denen im stand by Betrieb nur Rauschen und keine genügend hohe Feldstärke vorhanden ist. Um daher einen Sender zu finden, muß das Mitlauffilter 13 über den Toleranzbereich des Kanals gewobbelt werden. Eine Schaltungsanordnung zur Durchführung ist in Fig. 3 dargestellt, wobei die Schaltung als Zusatz schaltung zu dem Regelkreis nach Fig. 2 dient und einige Bauteile aus Fig.2 hier ebenfalls dargestellt sind. Der nicht dargestellte Schwellenschalter 22 ist mit einem Zeitgeber 40 verbunden, dessen Ausgang mit dem einen Eingang zweier UND-Gatter 41 verbunden ist. An den zweiten Eingängen der UND-Gatter 41, 42 liegen die Ausgänge zweier weiterer UND-Gatter 43, 44, deren einer Eingang mit dem Ausgang eines an einer Impulsquelle, beispielsweise der Impulsquelle 38, liegenden Teilers 45 verbunden sind. An den anderen Eingängen liegt der Ausgang eines weiteren Teilers 46 mit einem kleineren Teilungsverhältnis, wobei zu dem UND-Gatter 44 ein Inverter 47 ewischengeschaltet ist.
  • Am Ausgang des Teilers 45 liegt eine Impulsfolge mit einer zu der am Ausgang des Teilers 46 liegenden Impulsfolge höheren Frequenz. Die Ausgänge der UND-Gatter 43, 44 liefern jeweils wechselseitig für eine durch den Teiler 46 vorgegebene Zeit eine Impulsfolge. Ist eine ausreichend hohe Feldstärke am Ausgang des ZF-Filters 13 gegeben, so werden diese Impulsfolgen an den UND-Gattern 41, 42 gesperrt.
  • Liegt die Feldstärke für einen durch den Zeitgeber 40 vorgegebenen Zeitraum unter dem durch den Schwellenwertschalter 22 vorgegebenen Wert, so schalten die UND-Gatter 41, 42 durch und die Impulsfolgen gelangen über die ODER-Gatter 48, 49 auf die Steuereingänge 31, 32 des programmierbaren Teilers 33 der PLL-Schaltung 34. Durch die an dem Steuereingang 31 liegende Impulsfolge wird der eingestellte Kanalbereich von niedrigen Frequenzen zu höheren Frequenzen schrittweise durchfahren, während er durch die an dem Steuereingang 32 liegende Impulsfolge schrittweise von hohen Frequenzen zu niedrigeren Frequenzen durchfahren wird.
  • Wird ein Sender gefunden, so steigt die Feldstärke und der Schwellenwertschalter 22 schaltet die Wobbelschaltung nach Fig. 3 ab.
  • Selbstverständlich ist diese Schaltung nach Fig. 3 nicht nur für Funkgeräte sondern auch für andere Empfänger verwendbar.
  • - Leerseite -

Claims (19)

  1. Patentansprüche 1. Schaltung zur automatischen Scharfabstimmung für FM-Empfänger, insbesondere für Empfänger mit schmalbandigen Mitlauffiltern, mit einer von einem Oszillator gesteuerten Mischstufe, mindestens einem Filter zum Ausfiltern der ZF-Signale und einem Demodulator, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß der Mittelwert der Ausgangsspannung des Demodulators (14) gebildet wird, der mit einer die Referenzlage der Zwischenfrequenz angebenden Sollspannung verglichen wird und daß abhängig von der Abweichung zwischen Mittelwert und Sollspannung die Frequenz des Oszillators (12) nachgeregelt wird.
  2. 2. Schaltung zur automatischen Scharfabstimmung für FM-Empfänger, insbesondere für Empfänger mit schmalbandigen Mitlauffiltern, mit einer von einem Oszillator gesteuerten Mischstufe, mindestens einem Filter zum Ausfiltern der ZF-Signale und einem Demodulator, dadurch gekennzeichnet, daß der Mittelwert der ZF-Frequenz gebildet wird, der mit einer die Referenz lage der Zwischenfrequenz angebenden Sollfrequenz verglichen wird und daß abhängig von der Abweichung zwischen mittelwert und Sollfrequenz die Frequenz des Oszillators (34) nachgeregelt wird.
  3. 3. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bildung des Mittelwertes über einen Tiefpaß (16) mit großer Zeitkonstante erfolgt.
  4. 4. Schaltung nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß zum Vergleich ein Integralregler (18) vorgesehen ist, an dessen einem Eingang die Mittelwertspannung und an dessen anderem Eingang die Sollspannung liegt, wobei bei Abweichung ein Steuersignal abgegeben wird.
  5. 5. Schaltung nach einem der Ansprüche 1, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Oszillator (12) ein feststehender, nicht manuell durchstimmbarer spannungsgesteuerter Oszillator ist.
  6. 6. Schaltung nach Anspruch 1 oder einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Kompensation von Toleranzen und Langzeitveränderungen die Sollspannung in geringen Grenzen nachstellbar ist.
  7. 7. Schaltung nach Anspruch 6,dadurch gekennzeichnet, daß die Nachstellung über ein Potentiometer (23) erfolgt, das in einem die Sollspannung vorgebenden Spannungsteiler (19) enthalten ist.
  8. 8. Schaltung nach Anspruch 1 oder einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Kompensation von Toleranzen und Langzeitveränderungen der Arbeitspunkt des ZF-Filters (13) veränderbar ist.
  9. 9. Schaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittelwertbildung dber einen ersten Zähler (26) durch Zählen der durch die Zwischenfrequenz vorgegebenen Impulse über eine vorgegebene Zählperiode erfolgt.
  10. 10. Schaltung nach Anspruch 2 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Vergleich des Mittelwertes der ZF-Frequenz mit der Sollfrequenz durch Vergleich des Zählerstandes des ersten Zählers (26) mit dem Zählerstand eines zweiten, mit Impulsen (28) mit Sollfrequenz getakteten Zählers (27) erfolgt, wobei abhängig von den Zählerständen ein Steuersignal abgegeben wird.
  11. 11. Schaltung nach Anspruch 2, 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Oszillator als PLL-Schaltung (34) mit Teiler (33) ausgebildet ist, wobei der Teiler ein programmierbarer Teiler (33) ist, dessen Teilungsverhältnis abhängig vom Vergleich des Mittelwertes der ZF-Frequenz mit der Sollfrequenz schrittweise erhöht oder verringert wird.
  12. 12. Schaltung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgang des ersten Zählers (26) mit dem Rücksetzeingang des zweiten Zählers (27) und der Ausgang des zweiten Zählers (27) mit dem Rücksetzeingang des ersten Zählers verbunden ist und daß der Ausgang des ersten Zählers (27) an den Steuereingang (31) des Teilers (33) zur schrittweisen Erhöhung des Teilerverhältnisses und der zweite Zähler (27) an den Steuereingang (32) zum schrittweisen Verringern des Teilerverhältnisses des Teilers (33) angeschlossen ist.
  13. 13. Schaltung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen PLL-Schaltung (34) und Mischer (10) ein Teiler (39) zum Herunterteilen der Oszillatorfrequenz vorgesehen ist.
  14. 14. Schaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß eine Sperrschaltung (20,29,30) vorgesehen ist, die abhängig von der Feldstärke die Steuersignale sperrt oder durchläßt.
  15. 15. Schaltung nach Anspruch 14 und einem der Ansprüche 1, 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrschaltung als Sample und Hold-Schaltung (20) ausgebildet ist, die zwischen Integralregler (18) und Oszillator (12) geschaltet ist.
  16. 16. Schaltung nach Anspruch 14 und einem der Ansprüche 2, 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrschaltung als UND-Gatter (29,30) ausgebildet ist.
  17. 17. Schaltung nach einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Ausgang des ZF-Filters (13) und Sperrschaltung (20,29,30) eine Gleichrichterschaltung (21) und ein Schwellenwertschalter (22) geschaltet ist.
  18. 18. Schaltung nach einem der Ansprüche 2, 9 bis 14, 16 und 17, dadurch gekennzeichnet, daß bei Nichtvorhandensein einer genügend hohen Feldstärke über eine bestimmte Zeitdauer das ZF-Filter (13) über den Toleranzbereich des Kanals gewobbelt wird.
  19. 19. Schaltung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß das Wobbeln durch ständiges schrittweises Erhöhen und/oder Verringern des Teilerverhältnisses des programmierbaren Teilers (33) der PLL-Schaltung (34) durchgeführt wird.
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