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DE3509016A1 - Abgasheizungsvorrichtung fuer kraftfahrzeuge und motorangetriebene wasserfahrzeuge - Google Patents

Abgasheizungsvorrichtung fuer kraftfahrzeuge und motorangetriebene wasserfahrzeuge

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DE3509016A1
DE3509016A1 DE19853509016 DE3509016A DE3509016A1 DE 3509016 A1 DE3509016 A1 DE 3509016A1 DE 19853509016 DE19853509016 DE 19853509016 DE 3509016 A DE3509016 A DE 3509016A DE 3509016 A1 DE3509016 A1 DE 3509016A1
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pipe
water
heat exchanger
exhaust
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Jože Dipl.-Ing. Maribor Pšeničnik
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TOVARNA AVTOMOBIL MOTOR
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TOVARNA AVTOMOBIL MOTOR
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    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02GHOT GAS OR COMBUSTION-PRODUCT POSITIVE-DISPLACEMENT ENGINE PLANTS; USE OF WASTE HEAT OF COMBUSTION ENGINES; NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02G5/00Profiting from waste heat of combustion engines, not otherwise provided for
    • F02G5/02Profiting from waste heat of exhaust gases
    • F02G5/04Profiting from waste heat of exhaust gases in combination with other waste heat from combustion engines
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60HARRANGEMENTS OF HEATING, COOLING, VENTILATING OR OTHER AIR-TREATING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR PASSENGER OR GOODS SPACES OF VEHICLES
    • B60H1/00Heating, cooling or ventilating [HVAC] devices
    • B60H1/02Heating, cooling or ventilating [HVAC] devices the heat being derived from the propulsion plant
    • B60H1/14Heating, cooling or ventilating [HVAC] devices the heat being derived from the propulsion plant otherwise than from cooling liquid of the plant, e.g. heat from the grease oil, the brakes, the transmission unit
    • B60H1/18Heating, cooling or ventilating [HVAC] devices the heat being derived from the propulsion plant otherwise than from cooling liquid of the plant, e.g. heat from the grease oil, the brakes, the transmission unit the air being heated from the plant exhaust gases
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01NGAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; GAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
    • F01N5/00Exhaust or silencing apparatus combined or associated with devices profiting by exhaust energy
    • F01N5/02Exhaust or silencing apparatus combined or associated with devices profiting by exhaust energy the devices using heat
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    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T10/00Road transport of goods or passengers
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    • Y02T10/12Improving ICE efficiencies

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Description

  • ABGASHEIZUNGSVORRTCHTUNG FUER KRAFTFAHRZEUGE UND MOTORANGETRIE-BENE WASSERFAHRZEUGE Gegenstand der Erfindung ist eine Abgasheizungsvorrichtung für Kraftfahrzeuge und motorangetriebene Wasserfahrzeuge, die entweder mit wasser- oder luftgekühlten Tnnenverbrennungsmotoren versehen sind, bestehend aus einem Abgasbehälter und einem Abgaswärmetauscher, die miteinander mit Rohren zur Führung der Abgase verbunden sind, wobei die Abgasrohre mit entsprechenden Klappen zur Regelung des Abgasdurchflusses durch den Wärmetauscher versehen sind und als Heizflüssigkeit im Wärmetauscher entweder die K(ihlflüssigkeit des Motors im Falle eines wassergekühlten Motors oder die Heizflüssigkeit eines eigenen Heizflüssigkeitskreislaufes im Falle eines luftgekühlten Motors verwendet wird.
  • Aus der DE 27 05 748 Al ist eine Heizung für Kraftfahrzeuge mit Verbrennungsmotor bekannt, die aus einem Wasser-Abgaswärmetauscher besteht, der mit dem Auspufftopf integriert und mittels einer Warmwasserleitung und einer Abzweig -Warmwasserleitung mit eingebauter Zweiwegklappe wahlweise an einem Kühler des Motors bzw. einem im Inneren des Kraftfahrzeuges angeordneten Warmwasserheizkörper angeschlossen ist. Dabei sind beide Ablaufstränge aus dem Kühler und dem Warmwasserheizkörper wieder in eine Rohrleitung vereinigt, in welcher eine Umwälzpumpe eingebaut ist, deren Druckleitung direkt an den Wassermantel des Motors angeschlossen ist. Der Wassermantel des Motors wird mit einer mit Thermostat versehenen Leitung an den Wasser-Abgaswärmetauscher angeschlossen, wodurch ein geschlossener Wasserkreislauf gebildet wird. Im Falle eines luftgekühlten Motors wird die Druckleitung der Umwälzpumpe direkt an den Waser-Abgaswärmetauscher angeschlossen.
  • Diese bekannte Heizung funktioniert derart, dass das teilweise erwärmte Wasser aus dem Wassermantel des Motors heraustritt und durch den Wasser-Abgaswärmetauscher fliesst, wo es zusätzlich erwärmt wird. Wenn eine Erwärmung des Innenraumes des Fahrzeugs erwünscht wird, wird das Warmwasser über die vom Thermostat gesteuerten Zweiwegklappen in den Warmwassereizkörper geschickt, sobald aber die Temperatur des Warmwasserkreislaufes eine obere Temperatur erreicht, wird die durch den Thermostat gesteuerte Zweiwegklappe derart verschwenkt, dass das Warmwasser dem Kühler zugeleitet wird.
  • Der Nachteil einer derartigen bekannten Kraftfahrzeugheizung, iri der ein wassergekühlter Verbrennungsmotor miteinbezogen wird, besteht in der Tatsn.-che, dass bei solchen Vorrichtungen immer ein grösserer oder ein zusätzliehet Wasserkühler notwendig ist, vor allem in jenen Jahreszeiten, in welchen die Heizung nicht gebraucht wird. Bei einer deratigen Einrichtung ist es eigentlich unlogisch, dass in warmen Jahreszeiten einerseits das Wasser erwärmt, andererseits aber gekühlt wird. Es wäre also denkbar, in warmen Jahreszeiten aus dem Warmwasser-Heizungssystem das Wasser zu entfernen, was aber nicht zumutbar ist, da einerseits Korrosion in den Leitungen und Austauschkörpern, andererseits aber auch erhöhte Wartungskosten entstehen würden. In Kombination mit einem luftgekühlten Motor könnte aber eine derartige Heizung praktisch nicht funktionieren, da eine Wärmeabnahme im Falle, dass die Heizung nicht gebraucht wird, nicht vorgesehen ist.
  • Nach der DE 30 42 934 A7 ist eine Anordnung zur Steigerung der übertragbaren Abgaswärme bekannt, mit welcher in einem Wärmetauscher an einem flüssigen oder gasförmigen Wärmeträger übertragbare Motor-Abgaswärme bei Teillast gesteigert werden kann. Bei dieser Anordnung ist im Auspuffrohr eines wassergekühlten Motors eine Klappe angeordnet, die bei Heizungsbedarf geschlossen wird. An die Abgasleitung ist unter Umgehung dieser Klappe, also davor und dahinter, ein üblicher Abgaswärmetauscher angeschlossen, der das Kühlwasser des Motors als Wärmeträger benutzt. Die Klappe im Auspuffrohr ist als eine Drosselklappe ausgebildet, die durch ein besonderes Gestänge mit dem Gaspedal des Motors derart verbunden ist, dass sie nur von geringer Teillast abwärts geschlossen werden kann. Durch das Schliesen der Drosselklappe wird die gesamte Abgasmenge durch den Wärmetauscher geleitet. Da dessen Störungswiderstand erheblich höher ist als der des blossen Auspuffrohres, baut sich bei geschlossener Drosselklappe ein gewisser Abgasgegendruck auf. Dadurch wird der Motor stärker belastet, wobei über die übliche Leerlaufregeleinrichtung die Brennstoffzufuhr zum Motor erhöht wird. Auf diese Weise wird auch die im Wärmetauscher verfügbare Abgaswärme in erwünschtem Sinne erhöht.
  • Die Unzulänglichkeit einer derartigen Vorrichtung ist in der Erhöhung der Brennstoffzufuhr aufgrund Abgasgegendruckes zu sehen. Eir,e erhöhte Brennstoffzufuhr beim Leerlauf oder bei niedriger Motorbelastung ist nur bei kaltem Motor, d.h. zur Vorwärmung des Motors, annehmbar, während bei bereits warmem Motor ein derartiger Mehrverbrauch an Brennstoff unannehmbar ist, oiçwohl er in diesem Fall zur Erhöhung der Temperatur der Abgase und somit ur Steigerung der Wärmeabnahme im Wärmetauscher dient. Ein weiterer Nachteii dieser bekannten Konstruktion liegt ferner auch in der Tatsache, dass eine derartige Vorrichtung nicht für grössere Wärmeabnahme von Abgas geeignet ist, da durch den Wärmetauscher nur ein Teil der Abgase durchströmen kann.
  • Ausserdem kommt es bei kleineren Durchflussgeschwindigkeiten der Abgase durch den Wärmetauscher auch zur Ablagerung des Russes im Wärmetauscher, die einen verkleinerten Durchflussquerschnitt verursacht.
  • Angesichts der oben angeführten Nachteile ist in der Praxis keine nennenswerte Verbreitung solcher Anlagen zu begegnen.
  • Die meistens in der Praxis verwendeten Wärmevorrichtungen nützen das Kühlwasser des Motors in Kombination mit einem Warmwasserheizkörper im Inneren des Fahrzeugs.
  • In Fahrzeugen mit luftgekühltem Motor wird entweder die Wärme der Abgase in Abgas-Luftwärmetauschern oder die Wärme des Motoröls in Motoröl-Wasserwärmetauschern ausgenützt, wobei es sich im erstem Falle um eine Luftheizung, im zweiten Falle aber um eine Heizung des Innenraumes mittels Warmwasserheizkörper handelt.
  • Die Unzulänglichkeit der Erwärmung des Fahrzeugraumes, besonders der Autobuse, die mit wassergekühlten Antriebsmotoren versehen sind und die Wärme des Motorkühlwassers für die Erwärmung ausnützen, und der Autobuse, die mit luftgekühlten Antriebsmotoren versehen sind, ist neben dem grossen zusätzlichen Verbrauch des Brennstoffes bei beiden Fällen, beim zweiten Fall, in welchem das Wasser als Wärmeträger mit der Wärme des Motoröls erwärmt wird, noch der ungünstige thermische Wirkungsgrad von Motoröl-Wasserwärmetauschern hinzuzufügen.
  • Die Aufgabe der Erfindung ist es demzufolge, eine derartige Abgasheizung für Kiaftfahrzeuge und motorangetriebene Wasserfahrzeuge zu schaffen, die nicht mit den oben erwähnten Nachteilen bekannter Wärmevorrichtungen behaftet ist und die folgende Vorteile aufweist: - Sie erzeugt genug Wärme auch für grösste Ueberbauten der Fahrzeuge oder Wasserfahrzeuge (Jachten).
  • - Man kann sie ohne weiteres ausschalten, falls keine Heizung des Faht ufraumes benötigt wird, wobei dies keinen Einfluss auf das Heizungsystem des Fahrzeuges bzw. die Kühlung des Antriebsmotors ausübt.
  • - Die erfindungsgemässe Abgasheizung ist imstande, die Gesamtmenge der Abgase auszunützen.
  • - Bei Ausnützung der Gesamtmenge der Abgase ist die Durchflussgeschwindigkeit derselben im Abgas-Wasserwärmetauscher erheblich und vermeidet d;s Absetzen von Russ.
  • - Der Wärmetauscher (Abgas-Wrzer) und der normale (serienmässige) Auspufftopf sind getrennt und als solche einfach in der Herstellung.
  • - Die erfindungsgemässe Abgasheizung ermöglicht es, dass der Ueberdruck im Auspuffsystem ohne zusätzliche Massnahmen in vorgeschriebenen Grenzen bleibt.
  • - Wenn es in der erfindungsgemässen Heizungsvorrichtung zu Störungen kommt, kann der Motor ohne weiteres im Betrieb bleiben.
  • Die Aufgabe wird mit der erfindungsgemässen Abgasheizungsvorrichtung für Kraftfahrzeuge und motorangetriebene Wasserfahrzeuge (Jachten) gelöst, bestehend aus einer Rohrverzweigung, die mit je einer Klappe im jeweiligen Rohrschenkel versehen ist, wobei beide Klappen miteinander verbunden und an einem pneumatischen Arbeitszylinder zur Betätigung der Klappen angelenkt sind; aus einem Abgas-Waserwärmetauscher, der an den horizontalen Rohrschenkel der Rohrverzweigung mit eingebauten Klappen angeschlossen ist, und aus einem Auspufftopf, der auf den anderen Rohrschenkel der Rohrverzweigung mit eingebauten Klappen angeschlossen ist. Die Steuerung des pneumatischen Arbeitszylinders, die für die Betätigung beider Klappen der Rohrverzweigun/ vorgesehen ist, erfolgt mittels eines Wärmefühlers, der im Wasserausgang,srohr des Abgas-Wasserwärmetauschers angeordnet ist und mit einem Riairverbunden ist, das seinerseits auf einer Seite an den Hauptschalter für das Ein- oder Ausschalten der Heizungsvorrichtung, auf der anderen Seite aber an das Magnetventil zur Steuerung des pneumatischen Arbeitszylinders angeschlossen ist.
  • Die Erfindung wird näher aufgrund eines Ausführungsbeispiels und der beigefügten Zeichnungen beschrieben. Darin zeigt: Fig. 1 eine Seitenansicht der erfindungsgemässen Abgasheizungsvorrichtung für Kraftfahrzeuge und motorangetriebene Wasserfahrzeuge; Fig. 2 einen teilweisen Schnitt durch die mit Klappen versehene Rohrverzweigung aus Fig. 1 mit Klappenstellunr bei ausgeschalteter Heizung; Fig. 3 einen teilweisen Schnitt durch die mit Klappen versehene Rohrverzweigung aus Fig. 1 mit Klappenstellung für den Heizungsbetrieb; Fig. leinen Querschnitt nach der Linie IV-IV durch den Auspufftopf aus Fig. 1; und Fig. 5 einen Querschnitt nach der Linie V-V durch den Abgas-Wasserwärmetauscher aus Fig. 1.
  • Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, besteht die erfindungsgemässe Abgasheizungsvorrichtung aus einem Abgas-Wasserwärmetauscher 1, dessen Abgasaustritt 1" an ein Abgasaustrittsrohr 8 angeschlossen ist, das in die Umgebungsluft mündet, während dessen Abgaseintritt 1' mit dem horizontal verlaufenden Rohrschenkel 3, einer Rohrverzweigung 3 verbunden ist. Diese Rohrverzweigung 3 ist an beide, von den in der Zeichnung nicht dargestellten Abgaskollektoren des Motors hergeführten Abgasrohre 14, 14' angeschlossen. Dabei ist - wie aus Fig. 1 ersichtlich ist - das eine Abgasrohr 4' mit einem unter 900 an die Rohrverzweigung 3 verbundenen flanschartigen Rohranschluss 4" angeschlossen. Die Rohrverzweigung 3 ist mit ihrem schräg verlaufenden Rohrschenkel 3" mit dem Abgaseintritt 2' des Auspufftopfes 2 verbunden. Der Abgasaustritt 2" des Auspufftopfes 2 ist an ein in die Umgebungsluft mündendes Auspuffrohr 9 angeschlossen. Im horizontalen R2hschsSæl 3' der Rohrverzweigung 3 ist eine Rohrklappe 5 gelagert, deren Arm 5' gelenkig mit einem Ende einer Stange 15 verbunden ist, wobei das entgegengesetzte Ende der Stange 15 an einem Arm 6' der im schräg verlaufenden Rohrschenkel ?' gelagerten Klappe 6 angelenkt ist und der Arm 6' gelenkig mit der Kolbenstange des pneumatischen Arbeitszylinders 7 verbunden ist. Der pneumatische Arbeitszylinder 7 ist ortsfest mit der Rohrverzweigung 3 verbunden. Dieser pneumatische Arl, it zylinder 7 wird mittels einer Steuervorrichtung 16 in seine zwei Stellungen nämlich auf "Heizungsbetrieb" oder auf den "Ablass der Abgase durch dti Auspufftopf" gebracht.
  • Die Steurvorrichtung 16 des pneumatischen Arbeitszylinders 7 besteht am einem in der Druckluftleitung 7' des pneumatischen Arbeitszylinders 7 eingebauten Elektromagnetventil 12, das mittels einer Stromlei tung, in der hintereinander ein handbetätigter Hauptschalter 14 und ein Relais 13 angeordnet sind, mit Strom versorgt wird, wobei das Relais 13 mit einem im Austrittsrohr 11 des Abgas-Wasserwärmetauschers 1 angeordneten Temperaturfühlers 11' verbunden ist.
  • Fig. 2 zeigt in schematischer Darstellung die Stellung 5a, 6b beider Klappen in der Rohrverzweigung 3 bei ausgesetzter Heizung, wo die gesamte Menge der Abgase wegen vollkommen geschlossener Klappe 5 (Stellung 5a in Fig. 2) durch den schräg verlaufenden Rohrschnkel 3" und demzufolge durch den Auspufftopf 2 (vergl. Fig. 1) strömt.
  • In Fig. 3 wird aber die Stellung der Klappen 5, 6 in Heizbetrieb-Stellung 5b, 6a gezeigt, wobei wegen geschlossener Klappe 6 (in Stellung 6a) in schräg verlaufendem Rohrschenkel 3" die gesamte Abgasmenge wegen offener Klappe 5 im horizontalen Rohrschenkel 3' und durch daran angeschlossenen Abgas-Wasserwärmetauscher 1 durchströmt.
  • Fig. 4 zeigt den Querschnitt nach der Linie IV-IV aus Fig. 1 durch den üblichen Auspufftopf 2, dessen Beschreibung sich also erübrigt.
  • Fig. 5 zeigt den Querschnitt nach der Linie V-V aus Fig. 1 durch den Abgas-Wärmetauscher 1 üblicher Konstruktion, bei der die Abgase die Bündel der Rohre durchströmen, während das aufzuwärmende Wasser im Zwischenraum zwischen den Aussenwänden der Rohre und dem äusseren Gehäusemantel des Wärmetauschers 1 zirkuliert und das Ausflussrohr 11 für warmes Wasser nahe dem Abgaseintritt 1' und das Einflussrohr 10 für rückkehrendes Wasser aus dem in der Zeichnung nicht dargestellten Warmwasserheizkörper in der Nähe.
  • des Abgasaustritts 1" an den Gehäusemantel des Wärmetauschers 1 anfireschlossen sind.
  • Die erfindungsgemässe Abgasheizungsvorrichtung arbeitet wie folgt: Mittels Einschalten des am Armaturbrett des Fahrzeugs angeordneten Hauptschalters 14 bewirkt der Fahrer die Betätigung beider Klappen 5, 6, deren Arme 5', 6' mit der Stange 15 derartiger Länge verbunden ist, dass, während eine Klappe in geschlossenem Zustand, die andere in offenem Zustand ist, ¼Ot)ci bei ,iern in Fig. 1 gezeigten Zustand bei dem nicht geschlossenen llauptschalter 1l; die Stellungen beider Klappen für den "Ablass der Abgase durch den Auspufftopf" gestellt sind oder, mit anderen Worten, die Heizung nicht eingeschaltet ist.
  • - Leerseite -

Claims (2)

  1. PATENTANSPREUCHE 1. Abgasheizungsvorrichtung für Kraftfahrzeuge und motorangetriebene Wassen fahrzeuge, bestehend aus einem Abgas-Wasserwärmetauscher, dessen Gassein tritt an eine Abzweigleitung für Abgase und deren Warmwasserleitungen an zugehörende Warmwasserheizkörper angeschlossen sind, dadurch gekenn zeichnet, dass sie aus einem Abgas-Wasserwärmetauscher (1) besteht dessen Abgassaustritt (1") an ein Abgasaustrittsrohr (8), das in die Um gebung mündet, angeschlossen und dessen Abgaseintritt (1') mit horizonta verlaufendem Rohrschenkel (3') einer an Abgasrohre (4,4') angeschlosse nen Rohrverzweigung (3) und während ihr schräg verlaufender Rohrschenke (3") mit dem Abgaseintritt (2') des Auspufftopfes (2) verbunden dessen Abgaseintritt (2") an einem in die Umgebungsluft mündenden Auspuffrohr (9) angeschlossen ist, dass im horizontalen Rohrschenkel (3') eine Klappe (5) und im schrägen Rohrschenkel (3"i der Rohrverzweigung (3) eine andere Klappe (6) gelagert sind, wobei die Arme (5',6') diese Klappen (5, 6) miteinander gelenkig mit einer Stange (15), deren Länge die Sperrlage der Klappe (5) und die offene Lage der Klappe (6) oder umgekehrt definiert, verbunden sind, dass der Arm (6') gelenkig mit der betreffenden Kolbenstange eines pneumatischen Arbeitszylinders (7) verbunden ist, der seinerseits fest an der Rohrverzweigung (3) angeordnet ist, und dass in der Luftzufuhrleitung (7') des pneumatischen Arbeitszylinders (7) die Steuerungsvorrichtung (16) für die Steuerung des pneumatischen Arbeitszylinders (7) in Abhängigkeit von der Temperatur des Austrittswassers aus dem Abgas-Wasserwärmetauschers (1) angeordnet ist.
  2. 2. Abgasheizungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungsvorrichtung (16) aus einem in der Luftzufuhrleitung (7') zur Beaufschlagung des pneumatischen Arbeitszylinders (7) angeordneten elektromagnetischen Ventil (12) besteht, das mittels eine. leiters mit einem Relais (13) verbunden ist, das einerseits mit dem Hauptschalter (14), andererseits aber mit einem im Austrittsrohr (11) des Warmwassers des Abgas-Wasserwärmetauschers (1) angeordneten Temperaturfühler (11') verbunden ist
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