DE102008035955A1 - Kühlstrategie - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Kühlsystem (22) für Verbrennungsmotoren (1) mit einem flüssigkeitsgekühlten Motorblock mit Zylinderkopf, wobei eine von einem Kühlmittelauslass (2) des Motorblocks ausgehende erste Verbindungsleitung (3) über zumindest einen Wärmetauscher (4) und eine Kühlmittelpumpe (5) zu einem Kühlmittelauslass (6) des Motorblocks zurückführt. Ein Bypass (11) ist so zwischen Kühlmittelauslass (2) und Kühlmitteleinlass (6) angeordnet, dass der Verbrennungsmotor (1) von der Kühlmittelströmung zumindest zeitweise umströmt wird.
Description
- Die Erfindung betrifft ein Kühlsystem für Verbrennungsmotoren mit einem flüssigkeitsgekühlten Motorblock mit Zylinderkopf, wobei eine von einem Kühlmittelauslaß des Motorblocks ausgehende erste Verbindungsleitung über zumindest einen Wärmetauscher und eine Kühlmittelpumpe zu einem Kühlmitteleinlaß des Motorblocks zurückführt und wobei eine zweite Verbindungsleitung von der Kühlmittelpumpe über einen Fahrzeugkühler in der ersten Verbindungsleitung mündet.
- Bei einer so genannten „no flow” Strategie wird der Verbrennungsmotor bzw. sein Motorblockwassermantel nicht von der Kühlflüssigkeit durchströmt, damit der Motorblock insbesondere nach einem Kaltstart, also in der Warmlaufphase schneller aufgewärmt wird. Erreicht der Verbrennungsmotor die gewünschte Betriebstemperatur wird dieser mit der Kühlflüssigkeit durchströmt. Dann kann die Kühlflüssigkeit ihre in dem Verbrennungsmotor aufgenommene Wärme an Wärmetauscher, wie zum Beispiel einen Ölwärmetauscher (Wärmetauscher in der ersten Verbindungsleitung) übertragen.
- Fordert der Fahrgast aber nun die Beheizung der Fahrgastkabine über eine Kabinenheizung (Wärmetauscher in der ersten Verbindungsleitung) während des Kaltstarts an, so wird gleichzeitig die „no flow” Strategie aufgegeben, so dass der Motorblock mit Kühlflüssigkeit durchströmt wird, auch wenn die gewünschte Betriebtemperatur noch nicht erreicht ist. Denn nur so ist es möglich die Kabinenheizung mit Kühlflüssigkeit durchströmen zu lassen, so dass die darin gespeicherte Wärme übertragen werden kann.
- Zum schnelleren Aufwärmen der Kühlflüssigkeit kann aber auch vorgesehen sein, eine zusätzliche Wärmequelle in der ersten Verbindungsleitung anzuordnen. Dann müßte allerdings auf die Vorteile der no flow Strategie verzichtet werden, da der Motorblockwassermantel auch direkt nach dem Kaltstart von der Kühlflüssigkeit durchströmt wird, um die zusätzliche Wärmequelle durchströmen zu können, so dass aufgewärmtes Kühlmittel zumindest den Ölwärmetauscher versorgen kann.
- Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, ein Kühlsystem der Eingangs genannten Art mit einfachen Mitteln so zu verbessern, dass die „no flow” Strategie aufrechterhalten werden kann, wenn gleichzeitig zum Nichtdurchströmen des Motorblocks Wärmetauscher durchströmt werden sollen.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einem Kühlsystem mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst, wobei ein Bypaß so zwischen dem Kühlmittelauslaß und dem Kühlmitteleinlaß angeordnet ist, dass der Verbrennungsmotor von der Kühlmittelströmung zumindest zeitweise umströmt wird, wobei Kühlmittel vorzugsweise von einer in dem Kühlsystem angeordneten zusätzlichen Wärmequelle aufgewärmt wird. In bevorzugter Ausgestaltung ist die zusätzliche Wärmequelle in dem Bypaß zwischen Kühlmittelauslaß und Kühlmitteleinlaß angeordnet. Damit werden thermische Verluste und Reibungsverluste im Motorblock sowie auch der Brennstoffverbrauch reduziert und die Aufheizung des Motoröls nach dem Start des Verbrennungsmotors verbessert sowie eine schnellere Beheizung der Fahrgastkabine ermöglicht. Denn durch die Umgehung des Verbrennungsmotors mittels des Bypaß, kann die no flow Strategie aufrechterhalten werden, während Wärmetauscher mit aufgewärmter Kühlflüssigkeit durchströmt werden können, wobei die Kühlflüssigkeit mittels der zusätzlichen Wärmequelle aufgewärmt wird. Hierbei kann die zusätzliche Wärmequelle auch außerhalb des Bypaß in der ersten Verbindungsleitung angeordnet sein. Damit kann der beispielhafte Ölwärmetauscher Motoröl auch schon während der Warmlaufphase aufwärmen, wodurch die Reibungsverluste verringert werden. Gleichzeitig kann eine Kabinenheizung durchströmt werden, so dass die Fahrgastkabine aufgewärmt werden kann, wenn der Fahrgast dies anfordert.
- Zweckmäßiger weise ist in Flußrichtung des Kühlmittels gesehen hinter einem Kühlmittelpumpenauslaß und dem Kühlmitteleinlaß ein Einlaßventil angeordnet, welches eine Kühlmittelströmung des Kühlmittels in Richtung zum Verbrennungsmotor bzw. in diesen hinein unterbinden kann. Günstiger Weise ist der Bypaß mit seinem Einlaßpfad zwischen dem Kühlmittelpumpenauslaß und dem Einlaßventil angeordnet, so dass das mittels der Kühlmittelpumpe geförderte Kühlmittel in den Bypaß strömen kann. Mit seinem Auslaßpfad mündet der Bypaß an der Auslaßseite des Verbrennungsmotors in der ersten Verbindungsleitung. Natürlich kann das Einlaßventil auch zwischen dem Kühlmittelauslaß und der Mündung des Auslaßpfades des Bypaß angeordnet sein.
- Bevorzugter Weise weist der Bypaß einen Temperatursensor und ein Bypaßventil auf. In bevorzugter Ausgestaltung ist das Bypaßventil in Strömungsrichtung des Kühlmittels gesehen vor der zusätzlichen Wärmequelle und der Temperatursensor hinter der zusätzlichen Wärmequelle angeordnet. Mit dem Temperatursensor kann zum Beispiel das Bypaßventil gesteuert werden. Wenn die zusätzliche Wärmequelle in der ersten Verbindungsleitung angeordnet ist, kann der Temperatursensor natürlich stromabwärts der zusätzlichen Wärmequelle in der Verbindungsleitung oder in dem Bypaß stromabwärts des Bypaßventils angeordnet sein.
- Die zusätzliche Wärmequelle kann elektrisch oder abgasbeheizt sein. Die zusätzliche Wärmequelle kann aber auch einen Wärmespeicher aufweisen, oder als Wärmespeicher ausgeführt sein.
- Vorteilhaft ist vorgesehen einen Temperatursensor so anzuordnen, dass dieser die Strukturtemperatur des Motorblocks und/oder die Temperatur der Kühlflüssigkeit aufnimmt. Dieser Temperatursensor kann entweder in der ersten Verbindungsleitung stromabwärts des Verbrennungsmotors oder in dem Verbrennungsmotor selbst angeordnet sein. Detektiert der Temperatursensor eine gewünschte Temperatur, so steuert dieser das Einlaßventil so, dass der Motorblock von Kühlflüssigkeit durchströmt wird. Mit anderen Worten ist die Warmlaufphase beendet, so dass die no flow Strategie aufgegeben werden kann. Gleichzeitig bleibt aber das Bypaßventil zunächst noch geöffnet.
- Das Bypaßventil wird erst geschlossen, wenn ein Thermostat die zweite Verbindungsleitung (zum Fahrzeugkühler) öffnet. Dies ist besonders vorteilhaft in Regionen oder Jahreszeiten mit geringen Außentemperaturen, bei welchen das Thermostat zum Fahrzeugkühler nicht unbedingt öffnet, da die Temperatur des Kühlmittels die Aktivierungstemperatur des Thermostaten nicht erreicht. Mittels der zusätzlichen Wärmequelle, welche in der bevorzugten Ausgestaltung in dem Bypaß angeordnet ist, kann deren zusätzliche Wärmeenergie vorteilhaft zum Aufwärmen des Kühlmittels weitergenutzt werden, obwohl die no flow Strategie aufgegeben ist.
- Insgesamt wird mit der Erfindung erreicht, die no flow Strategie (Nichtdurchströmen des Motorblocks während der Kaltstartphase) unter gleichzeitiger Versorgung von Wärmetauschern mit aufgewärmtem Kühlmittel aufrechtzuerhalten. Selbstverständlich wird die no flow Strategie bevorzugt nur bei einem Kaltstart durchgeführt. Allerdings sind so vorteilhaft thermische Verluste und Reibungsverluste im Motorblock sowie auch der Brennstoffverbrauch insbesondere bei einem Kaltstart reduziert, wobei die Aufheizung des Motoröls nach dem Start des Verbrennungsmotors verbessert sowie eine schnellere Beheizung der Fahrgastkabine trotz des zweckmäßigen Aufrechterhaltens der no flow Strategie ermöglicht ist.
- Bei einer Ausgestaltung der zusätzlichen Wärmequelle als Wärmespeicher, könnte das dort gespeicherte Kühlmittel bei einem Start des Verbrennungsmotors auch zunächst in den Motorblock geleitet werden. Damit wäre der Motorblock quasi direkt mit warmer Kühlmittel versorgt, so dass dies zu einem schnelleren Aufwärmen dient. Anschließend, also nach dem einmaligen „fluten” würde zur no flow Strategie zurückgekehrt und wie bereits beschrieben vorgegangen.
- Weiter vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen und der folgenden Figurenbeschreibung offenbart. Es zeigt die einzige
-
1 schematisch ein Kühlsystem für einen Verbrennungsmotor. -
1 zeigt ein beispielhaftes Kühlsystem22 eines Verbrennungsmotor1 , von dessen Kühlmittelauslaß2 eine erste Verbindungsleitung3 ausgeht, die über zumindest einen Wärmetauscher, wie zum Beispiel einen Ölwärmetauscher4 und eine Kühlmittelpumpe5 zum Kühlmitteleinlaß6 des Verbrennungsmotors1 zurückführt. - Von der ersten Verbindungsleitung
3 zweigt beispielhaft eine mit einem Ventil7 absperrbare Bypaßleitung8 für einen weiteren Wärmetauscher, wie zum Beispiel eine Heizung9 einer Fahrgastkabine ab. Beide Wärmetauscher4 und9 können natürlich auch in Reihe angeordnet sein. Zwischen der Kühlmittelpumpe5 und dem Kühlmitteleinlaß6 befindet sich ein Einlaßventil10 . - Weiter zweigt ein Bypaß
11 zwischen der Kühlmittelpumpe5 und dem Kühlmitteleinlaß6 , bevorzugt stromaufwärts des Einlaßventils10 ab. Der Bypaß11 mündet stromabwärts des Verbrennungsmotors1 in der ersten Verbindungsleitung3 , und weist eine zusätzliche Wärmequelle12 auf, die bei der dargestellten Ausführung unmittelbar neben dem Verbrennungsmotor1 angeordnet ist. Der Bypaß11 weist einen Temperatursensor13 und ein Bypaßventil14 auf. Die zusätzliche Wärmequelle12 kann auch in der ersten Verbindungsleitung3 angeordnet sein. Weiter kann das Einlaßventil10 auch zwischen dem Kühlmittelauslaß2 und der Mündung des Bypaß11 in der ersten Verbindungsleitung3 angeordnet sein. - Nach dem Start des Verbrennungsmotors
1 wird das Kühlmittel bei geöffnetem Bypaßventil14 und geschlossenem Einlaßventil10 von der Kühlmittelpumpe5 direkt über die zusätzliche Wärmequelle12 in die erste Verbindungsleitung3 zum Ölwärmetauscher4 und gegebenenfalls zur Heizung9 der Fahrgastkabine gefördert. - Insofern werden die genannten Wärmetauscher
4 bzw.9 mit Kühlmittel durchströmt, obwohl der Verbrennungsmotor1 , bevorzugt nach einem Kaltstart nicht durchströmt (no flow Strategie) wird. Das Kühlmittel wird, während der Verbrennungsmotor1 nicht durchströmt wird, in der oder durch die zusätzliche Wärmequelle12 aufgewärmt. - In dem Verbrennungsmotor
1 kann ein Temperatursensor17 zur Aufnahme der Strukturtemperatur und/oder der Kühlmitteltemperatur angeordnet sein. Der Verbrennungsmotor1 wird zwar nicht durchströmt, gleichwohl befindet sich Kühlmittel in dessen Kühlmittelmantel bzw. Wassermantel. Detektiert der Temperatursensor17 eine gewünschte Temperatur, bewirkt dieser gleichzeitig ein öffnen des Einlaßventils10 . Das Bypaßventil14 bleibt dabei zunächst noch geöffnet. Der Temperatursensor17 kann natürlich auch in der ersten Verbindungsleitung3 an der Auslaßseite des Verbrennungsmotors1 angeordnet sein (was in1 gestrichelt angedeutet ist), wobei der Bypaß11 in bevorzugter Ausgestaltung dann stromabwärts des Temperatursensors17 in der ersten Verbindungsleitung3 mündet. - Im Eingang zur Kühlmittelpumpe
5 ist ein Thermostat18 angeordnet, das bei einer vorgegeben Temperatur einen Teilstrom des Kühlmittels über die zweite Verbindungsleitung16 an dem Fahrzeugkühler15 vorbei in die erste Verbindungsleitung3 umlenkt. - Erst mit öffnen des Thermostats
18 schließt auch das Bypaßventil14 . Dies ist besonders vorteilhaft in Regionen oder Jahreszeiten mit geringen Außentemperaturen, bei welchen das Thermostat18 zum Fahrzeugkühler15 nicht unbedingt öffnet, da die Temperatur des Kühlmittels die Aktivierungstemperatur des Thermostaten18 nicht erreicht. Dadurch bleibt aber der Bypaß11 geöffnet. Mittels der zusätzlichen Wärmequelle12 , welche in der bevorzugten Ausgestaltung in dem Bypaß11 angeordnet ist, kann deren zusätzliche Wärmeenergie vorteilhaft zum Aufwärmen des Kühlmittels weitergenutzt werden, obwohl die no flow Strategie aufgegeben ist, so dass das Kühlmittel auf die erforderliche Temperatur führbar ist, welche aufgrund der geringen Außentemperatur nicht erreichbar wäre. öffnet aber das Thermostat18 , wird der Bypaß11 geschlossen, da ansonsten die über die zusätzliche Wärmequelle12 zugeführte Wärme über den zweiten Kreislauf16 (Fahrzeugkühler15 ) wieder abgeführt würde. - Zudem ist noch vorteilhaft eine dritte Verbindungsleitung
19 zu einer Entlüftungseinrichtung20 vorgesehen, wobei in der dritten Verbindungsleitung19 ein Ventil21 angeordnet ist. Die dritte Verbindungsleitung19 , welche wie die Bypaßleitung8 ebenfalls als Bypaßleitung bezeichnet werden kann und absperrbar ist, mündet in der ersten Verbindungsleitung3 . - Aufgrund der bevorzugten Anordnung der zusätzlichen Wärmequelle
12 in dem Bypaß11 kann zum Beispiel Motoröl schneller aufgeheizt werden, wodurch auch Reibungsverluste sowie auch thermische Verluste im Verbrennungsmotor1 reduziert werden, wobei insbesondere in der Kaltstartphase des Verbrennungsmotors1 eine no flow Strategie durchgeführt werden kann. - Hierbei kann aufgewärmtes Motoröl in den Verbrennungsmotor
1 geleitet werden, so dass Reibungsverluste insbesondere bei einem Kaltstart, während der Verbrennungsmotor nicht mit Kühlmittel durchströmt wird, reduziert sind. Gleichzeitig kann die Kabinenheizung betrieben werden, ohne dass der Verbrennungsmotor1 von Kühlmittel durchströmt wird. - Grundsätzlich ist mit dem beispielhaft dargestellten Kühlsystem
22 möglich, das Einlaßventil10 und das Bypaßventil14 vor oder während des Starts des Verbrennungsmotors1 zu öffnen, um den Verbrennungsmotor1 bzw. dessen Blockwassermantel mit aufgewärmten Kühlmittel aus der zusätzlichen Wärmequelle12 zu füllen. Dies verbessert die Warmlaufeigenschaften, da das Kühlmittel bei einem Kaltstart des Verbrennungsmotors1 bereits aufgewärmt ist. Detektieren die Sensoren13 und17 eine ungefähr gleiche Temperatur, wird das Einlaßventil10 geschlossen, und die no flow Strategie durchgeführt. Das Einlaßventil10 öffnet dann, wenn Sensor17 eine kritische Bauteiltemperatur oder eine korrespondierende Kühlmitteltemperatur detektiert. Das Bypaßventil öffnet, bzw. bleibt solange geöffnet, wenn Wärmeenergie in das Kühlsystem22 (Heizung9 , Ölwärmetauscher4 ) geleitet werden soll. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn der Sensor13 eine größere Temperatur als die Aktivierungstemperatur des Thermostaten18 detektiert und/oder wenn die mittels des Sensors13 gemessene Temperatur größer ist als die Eingangstemperatur der zusätzlichen Wärmequelle12 . - Das Bypaßventil
1 kann abweichend zu oben genannten Bedingungen (Thermostat18 öffnet) auch schließen, wenn hohe Lasten/Drehzahlen des Verbrennungsmotors1 angefordert werden, also der Verbrennungsmotor1 in kritischen Betriebpunkten betrieben wird. Hier sollte ein hoher Volumenstrom des Kühlmittels durch den Verbrennungsmotor1 geleitet werden, um den Verbrennungsmotor1 entsprechend kühlen zu können und thermische Schäden zu vermeiden. - Das Ventil
21 sollte erst geöffnet werden, wenn die Betriebtemperatur des Verbrennungsmotors1 erreicht ist, um die thermische Masse des Kühlsystems22 zu reduzieren. Genauso sollte Ventil7 erst öffnen wenn der Fahrgast die Kabinenheizung9 anfordert. - Selbstverständlich sollten, sofern dies möglich ist, bei einem Befüllen des Kühlsystems
22 alle Ventile geöffnet sein. - Anstatt die genannten Temperaturen zu messen, können auch entsprechende Temperaturmodelle in der Ventil- bzw. Motorsteuerung hinterlegt sein.
Claims (8)
- Kühlsystem für Verbrennungsmotoren (
1 ) mit einem flüssigkeitsgekühlten Motorblock mit Zylinderkopf, wobei eine von einem Kühlmittelauslaß (2 ) des Motorblocks ausgehende erste Verbindungsleitung (3 ) über zumindest einen Wärmetauscher (4 ) und eine Kühlmittelpumpe (5 ) zu einem Kühlmitteleinlaß (6 ) des Motorblocks zurückführt, gekennzeichnet durch einen so zwischen Kühlmittelauslaß (2 ) und Kühlmitteleinlaß (6 ) angeordneten Bypaß (11 ), dass der Verbrennungsmotor (1 ) von der Kühlmittelströmung zumindest zeitweise umströmt wird. - Kühlsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine zusätzliche Wärmequelle (
12 ) in dem Bypaß (11 ) angeordnet ist. - Kühlsystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in Flußrichtung der Kühlmittels gesehen hinter einem Kühlmittelpumpenauslaß und dem Kühlmitteleinlaß (
6 ) ein Einlaßventil (10 ) angeordnet. - Kühlsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Bypaß (
11 ) einen Temperatursensor (13 ) und ein Bypaßventil (14 ) aufweist - Kühlsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine in dem Kühlsystem (
22 ) angeordnete zusätzliche Wärmequelle (12 ) elektrisch beheizt ist, oder dass die zusätzliche Wärmequelle (12 ) abgasbeheizt ist. - Kühlsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine in dem Kühlsystem (
22 ) angeordnete zusätzliche Wärmequelle (12 ) einen Wärmespeicher aufweist, oder als Wärmespeicher ausgeführt ist. - Kühlsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Temperatursensor (
17 ) der so angeordnet ist, dass eine Strukturtemperatur der Verbrennungsmotors (1 ) und/oder eine Kühlmitteltemperatur aufnehmbar sind. - Kühlstrategie für einen Verbrennungsmotor (
1 ) mit einem Kühlsystem (22 ), insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Verbrennungsmotor (1 ) einen flüssigkeitsgekühlten Motorblock mit Zylinderkopf aufweist, wobei eine von einem Kühlmittelauslaß (2 ) des Motorblocks ausgehende erste Verbindungsleitung (3 ) über zumindest einen Wärmetauscher (4 ) und eine Kühlmittelpumpe (5 ) zu einem Kühlmitteleinlaß (6 ) des Motorblocks zurückführt, dadurch gekennzeichnet, dass das Kühlsystem (22 ) einen Bypaß (11 ) aufweist, der so zwischen Kühlmittelauslaß (2 ) und Kühlmitteleinlaß (6 ) angeordnet ist, dass der Verbrennungsmotor (1 ) zumindest bei einem Kaltstart mittels eines geschlossenen Einlaßventils (10 ) von dem Kühlsystem (22 ) getrennt ist und Kühlmittel durch den Bypaß (11 ) strömend von einer in dem Kühlsystem angeordneten zusätzlichen Wärmequelle (12 ) aufgewärmt wird, und dass der Bypaß (11 ) mittels eines Bypaßventils (14 ) erst geschlossen wird, wenn ein Thermostat (18 ) eine zweite Verbindungsleitung (16 ) zu einem Fahrzeugkühler (15 ) öffnet.
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