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DE2231301A1 - Einrichtung zur regelung der temperatur im innenraum eines kraftfahrzeuges - Google Patents

Einrichtung zur regelung der temperatur im innenraum eines kraftfahrzeuges

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Publication number
DE2231301A1
DE2231301A1 DE2231301A DE2231301A DE2231301A1 DE 2231301 A1 DE2231301 A1 DE 2231301A1 DE 2231301 A DE2231301 A DE 2231301A DE 2231301 A DE2231301 A DE 2231301A DE 2231301 A1 DE2231301 A1 DE 2231301A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
temperature
solenoid valve
amplifier
voltage
transistor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE2231301A
Other languages
English (en)
Inventor
Juergen Fresow
Bernd Hartung
Peter Juergen Dipl Ing Schmidt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
Priority to DE2231301A priority Critical patent/DE2231301A1/de
Publication of DE2231301A1 publication Critical patent/DE2231301A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60HARRANGEMENTS OF HEATING, COOLING, VENTILATING OR OTHER AIR-TREATING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR PASSENGER OR GOODS SPACES OF VEHICLES
    • B60H1/00Heating, cooling or ventilating [HVAC] devices
    • B60H1/02Heating, cooling or ventilating [HVAC] devices the heat being derived from the propulsion plant
    • B60H1/14Heating, cooling or ventilating [HVAC] devices the heat being derived from the propulsion plant otherwise than from cooling liquid of the plant, e.g. heat from the grease oil, the brakes, the transmission unit
    • B60H1/18Heating, cooling or ventilating [HVAC] devices the heat being derived from the propulsion plant otherwise than from cooling liquid of the plant, e.g. heat from the grease oil, the brakes, the transmission unit the air being heated from the plant exhaust gases
    • B60H1/20Heating, cooling or ventilating [HVAC] devices the heat being derived from the propulsion plant otherwise than from cooling liquid of the plant, e.g. heat from the grease oil, the brakes, the transmission unit the air being heated from the plant exhaust gases using an intermediate heat-transferring medium
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D23/00Control of temperature
    • G05D23/19Control of temperature characterised by the use of electric means
    • G05D23/1906Control of temperature characterised by the use of electric means using an analogue comparing device
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D23/00Control of temperature
    • G05D23/19Control of temperature characterised by the use of electric means
    • G05D23/20Control of temperature characterised by the use of electric means with sensing elements having variation of electric or magnetic properties with change of temperature
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Description

  • Anlage zur Patentanmeldung Einrichtung zur Regelung der Temperatur im Innenraum eines KraftfahrzeuS9es Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Regelung der Temperatur im Innenraum eines Kraft fahrzeuges durch Beeinflussung der Stellung einer im Abgasstrom einer Brennkraftmaschine angeordneten Luftklappe, die in Abhängigkeit von einem willkürlich einstellbaren Sollwert der Innenraumtemperatur des Kraft fahrzeuges mehr oder weniger große Anteile des Abgasstromes über ein Wärmetauschersystem zu einem der Brennkraftmaschine zugeordneten Auspuffsystem leitet.
  • Es sind Ab gasheizungen für Kraftfahrzeuginnenräume bekannt, bei denen eine im Abgasstrom einer Brennkraftmaschine gelegene Luftklappe so veränderbar ist, daß der Abgasstrom entweder von der Brennkraftmaschine direkt zu dem der Brennkraftmaschine zugeordneten Auspuff geleitet wird oder daß eine Umleitung von mehr oder weniger großen Anteilen des Abgasstromes über einen Wärmetauscher zu dem Auspuff der Brennkraftmaschine erfolgt. Die Luftklappe kann dabei willkürlich verstellt werden, wobei jedoch der Nachteil auftritt, daß die Temperatur im Innenraum des Kraftfahrzeuges unter anderem von der Leistung der Brennkraftmaschine und der infolgedessen veränderbaren Temperatur des Abgases abhängt.
  • Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Regelung für die Temperatur im Innenraum eines Kraftfahrzeuges zu entwickeln, die die Temperatur im Innenraum des Kraftfahrzeuges weitgehend unabhängig von der Motorleistung der Brennkraftmaschine des Kraft fahrzeuges macht, wobei ein entsprechend einer willkürlichen Vorwahl gleichmaßig temperierter Luftstrom in den Kraftfahrzeuginnenraum einströmen soll.
  • Weiterhin ist bei der Entwicklung einer derartigen Regelung zu,berticksichtigen, daß diese insbesondere auch bei dem rauhen Betrieb in einem Kraftfahrzeug zuverlässig und störungsfrei funktionieren soll. Schließlich ist auch darauf zu achten, daß der Aufbau der Regelung einfach und zweckmäßig sein soll, so daß die Regeleinrichtung kostensparend gefertigt werden kann.
  • Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß gemäß der Erfindung zur Verstellung der Luftklappe ein Magnetventil vorgesehen ist, dessen Verstellweg von der an das Magnetventil angelegten Spannung abhängt, die über Verstärker von einem temperaturabhcingigen Widerstand beeinflußbar ist. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich in Verbindung mit den Unteransprüchen aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen und aus den zugehörigen Zeichnungen. Es zeigen: Fig, 1- den schematischen Aufbau einer Abgasheizung für ein Kraftfahrzeug, Fig, 2 einen Schaltplan für eine Steuereinrichtung zur Regelung der Temperatur in einem Kraftfahrzeuginnenraum in Abhängigkeit von einem für die Temperatur im Kraftfahrzeuginnenraum charakteristischen Wert und Fig. 3 eine Steuereinrichtung für die Temperatur im Innenraum eines Kraftfahrzeuges, bei der einerseits ein für die Temperatur im Kraftfahrzeuginnenraum charakterisierender Wert und andererseits ein die Leistung der Brennkraftmaschine charakterisierendes Signal berücksichtigt sind.
  • In Fig. 1 ist eine Brennkraftmaschine 10 dargestellt, der über ein Ansaugrohr 11 ein Kraftstoff-Luft-Gemisch zugeführt wird. Nach Verbrennung des Kraftstoff-Luft-Gemisches in der Brennkraftmaschine wird ein Abgasstrom über eine Abgasleitung 12 zu einem Auspuff 13 geleitet. In der Abgasleitung 12 ist eine Abzweigstelle 14 vorgesehen, von der aus eine Abgaszweigleitung 15 zu einem ersten Wärmetauscher 16 eines Wärmetauschersystems 17 führt. Von dem ersten Wärmetauscher 16 führt wiederum eine Leitung 18 zu dem Auspuff 13. An der Abzweigstelle 14 ist eine Luftklappe 19 angeordnet, die in der gezeichneten Stellung den Abgasstrom über den ersten Wärmetauscher 16 des Wärmetauschersystems 17 zu dem Auspuff 13 leitet. Wird die Stellung der Luftklappe 19 geändert, dann wird ein mehr oder weniger großer Anteil des Abgasstromes direkt zu dem Auspuff 13 geleitet, so daß die Wärmezufuhr zu dem ersten Wärmetauscher 16 je nach Größe des direkt zu dem Auspuff 13 geleiteten Abgasstromes vermindert wird.
  • Von dem ersten Wärmetauscher 16 des Wärmetauschersystems 17 führt eine Leitung 20 zu einem zweiten Wärmetauscher 21, und von diesem zweiten Wärmetauscher 21 eine Rückleitung 22 zu dem ersten Wärmetauscher 16. In der Rückleitung 22 ist eine Pumpe 23 angeordnet, die ein Wärmeübertragungsmittel im Kreislauf über den ersten Wärmetauscher 16, die Leitung 20, den zweiten Wärmetauscher 21 und die Rückleitung 22 treibt. In dem ersten Wärmetauscher 16 wird die Wärmeenergie des Abgasstromes auf das Wärme übertragungs mittel übertragen und in dem zweiten Wärmetauscher 21 auf einen über eine Frischluftansaugleitung 24 angesaugten Frischluftstrom abgegeben, der über eine Luftzuführungsleitung 25 in den Kraftfahrzeuginnenraum eines weiter nicht dargestellten Kraftfahrzeuges geleitet wird.
  • Die Verstellung der Luftklappe 19 an der Abzweigstelle 14 erfolgt mit Hilfe eines Magnetventiles 26, das über einen Unterdruckverstärker 27 mit der Luftklappe verbunden ist.
  • An das Magnetventil 26 ist dabei eine Spannung angelegt, die von einem Steuergerät 28 erzeugt wird und ein Maß für die Verstellung der Luftklappe 19 bildet. Mit dem Steuergerät 28 ist ein Sollwertgeber 29 verbunden, der zweckmäßigerweise im Innenraum des Kraftfahrzeuges angeordnet ist und an dem die gewünschte Temperatur des Kraftfahrzeuginnenraumes eingestellt werden kann. Außerdem ist das Steuergerät 28 mit einem Temperaturfühler 30 verbunden, der in die Leitung 20 hineinragt und die Temperatur des Wärr'..übertragungsmittels in der Leitung 20 ermittelt. Der Temperaturfühler kann aber auch, wie in Fig. 1 mit unterbrochenen Linien angedeutet, in der Luftzuführungsleitung 25 zu dem Kraftfahrzeuginnenraum angeordnet sein. Schließlich kann das Steuergerät 28 noch über eine mit unterbrochenen Linien bei 31 angedeuteten Verbindung an einen Unterdruckfühler 32 angeschlossen sein, der den Unterdruck in dem Ansaugrohr 11 der Brennkraftmaschine 10 ermittelt. Dieser Unterdruck im Ansaugrohr 11 der Brennkraftmaschine 10 bildet ein Maß für die Leistung der Brennkraftmaschine und kann in dem Steuergerät 28 mit verarbeitet werden.
  • Gemaß Fig. 2 ist der Temperaturfühler 30 als temperaturabhängiger Widerstand ausgebildet und bildet zusammen mit einem einstellbaren Widerstand 33 einen Spannungsteiler. Der einstellbare Widerstand 33 ist einseitig mit einer gemeinsamen Versorgungsleitung 34 verbunden. Parallel zu dem aus den Widerständen 30 und 33 bestehenden Spannungsteiler ist ein Spannungsteiler aus Widerständen 35 und 36 geschaltet, wobei der Widerstand 35 mit einem Anschluß an die gemeinsame Versorgungsleitung 34 angelegt ist. An den Verbindungspunk+, des Widerstandes 35 und des Widerstandes 36 ist die Anode einer Diode 37 angeschlossen, deren Kathode mit dem Verbindungspunkt der Widerstände 30 und 33 Verbindung hat.
  • An den Verbindungspunkt der Widerstände 30 und 36 ist einerseits ein einseitig mit einer Versorgungsleitung 38 in Verbindung stehender Widerstand 39 und andererseits eine Zenerdiode 40 angeschlossen, deren zweite Elektrode mit der gemeinsamen Versorgungsleitung 34 verbunden ist. An den Verbindungspunkt der Widerstände 35, 36 und der Diode 37 ist die Basis eines ersten Transistors 41 eines Verstärkers 43 angeschlossen, dessen Kollektor mit der gemeinsamen Versorgungsleitung 38 und dessen Emitter über einen Widerstand 42 mit der gemeinsamen Versorgungsleitung 34 Verbindung hat.
  • Mit dem Emitter des ersten Transistors 41 ist weiterhin die Basis eines zweiten Transistors 44 verbunden, dessen Kollektor anode gemeinsame Versorgungsleitung 38 und dessen Emitter über einen Widerstand 45 an die gemeinsame Versorgungsleitung 34 angeschlossen ist. Mit dem Emitter des zweiten Transistors 44 ist die Basis eines dritten Transistors 46 verbunden, dessen Kollektor zu der gemeinsamen Versorgungsleitung 38 und dessen Emitter über einen Widerstand 47 zu der gemeinsamen Versorgungsleitung 34 führt. An den Emitter des dritten Transistors 46 ist die Basis eines vierten Transistors 48 angelegt, dessen Kollektor mit der gemeinsamen Versorgungsleitung 38 und dessen Emitter mit einer einseitig an die gemeinsame Versorgungsleitung 34 angeschlossene Erregerwicklung 49 des Magnetventiles 26 verbunden ist.
  • Die Wirkungsweise der beschriebenen Schaltanordnung ist folgende.
  • Mit Hilfe des einstellbaren Widerstandes 33 läßt sich ein Arbeitspunkt für die Steuerschaltung einstellen, wobei der einstellbare Widerstand 33 als Sollwertgeber dient, an dem die gewünschte Temperatur für den Innenraum des Kraftfahrzeuges willkürlich einstellbar ist. Mit Hilfe des Spannungsteilers aus den Widerständen 35 und 36 läßt sich die maximal zulässige Spannung für die Erregerwicklung 49 des Magnetventils einstellen.
  • Dabei ist die Schaltung so ausgelegt, daß bei maximal zulässiger Spannung an der Erregerwicklung 49 des Magnetventiles 26 der Abgasstrom vollständig über den ersten Wärmetauscher 16 fließt.
  • Wird nun davon ausgegangen, daß entsprechend dem an dem Widerstand 33 eingestellten Sollwert die Temperatur im Innenraum des Kraft fahrzeuges bzw. die Temperatur des in den Innenraum des Kraft fahrzeuges geleiteten Luftstromes bzw. des Warmeübertragungsmittels den gewünschten Wert einnimmt, dann befindet sich die Regeleinrichtung in einer Ruhelage. Tritt nun eine zu starke Erwärmung des durch das Wärmetauschersystem 17 fließenden Wärmeübertragungsmittels ein, dann verändert sich der Widerstandswert des Widerstandes 30 derart daß die über diesem Widerstand abfallende Spannung anwächst. Dadurch sinkt das Potential an der Kathode der Diode 37 und liegt bei leitender Diode 37 an der Basis des ersten Transistors 41 an. über den ersten Transistor 41> den zweiten Transistor 44 und den dritten Transistor 46 wird das Potential an der Basis des vierten Transistors 48 angehoben und dadurch der Stromfluß über die Kollektoremitterstrecke des vierten Transistors 48 und durch die Erregerwicklung 49 des Magnetventiles 26 verringert. Bei Verringerung des Stromflusses durch die Erregerwicklung 49 des Magnetventiles 26 wird aber die Luftklappe 19 an der Abzweigstelle 14 der Abgasleitung 12 so verstellt, daß nunmehr ein größerer Anteil des Abgasstromes direkt zu dem Auspuff 13 geleitet wird und daS der Anteil des Abgasstromes, der über den Wärmetauscher 16 zu dem Auspuff 13 geleitet wird, verringert wird. Dadurch tritt wieder eine Abkühlung des Wärmeübertragungsmittels in dem Wärmetauschersystem 17 ein. Diese Abküillung bewirkt eine Verringerung des Spannungsabfalles über dem Widerstand 30 und damit über die Diode 37, den ersten Transistor 41, den zweiten Transistor 44 und den drItten Transistor 46 ein Ansteigen des Stromes über die Kollektoremitterstrecke des vierten Transistors 48 und damit über die Erregerwicklung, 49 des Magnetventiles 26, so daß die Luftklappe 14 nunmehr wieder so verstellt wird, daß ein größerer Teil des Abgasstromes über den ersten Wärmetauscher 16 zum Auspuff 13 geleitet wird. Auf diese Weise wird die Luftklappe 14 auf einen bestimmten Wert eingeregelt, der durch den veränderlichen Widerstand 33 und den damit festgelegten Arbeitspunkt bestimmt ist. über den zweiten Warmetauscher 21 des Wärmetauschersystems 17 kann somit dem Kraftfanrzeuginnen raum ein gleichmäßig temperierter Luftstrom zugeleitet werden.
  • Die Zenerdiode 40 und der Widerstand 29 dienen zur Stabilisierung der Betriebsspannung zwischen den gemeinsamen Versorgungsleitungen 34 und 38. Mit Hilfe dieser Zenerdiode 40 und des Widerstandes 39 können Schwankungen, die durch Anderung der Temperatur der die Bauelemente der Regeleinrichtung umgebenden Luft hervorgerufen werden, und Schwankungen der Versorgungsspannung, die von einer Batterie des Kraft fahrzeuges abgenommen wird, weitgehend unterdrückt werden.
  • Ein zweites Ausführungsbeispiel für eine Einrichtung zur Regelung der Kraftfahrzeuginnenraumtemperatur ist in Fig. 3 dargestellt. Ein astabiler Multivibrator 50 erzeugt eine Impulsfolge mit einem festen Tastverhältnis. Diese Impulsfolge ist an ein Differenzierglied 51 angelegt und gelangt in differenzierter Form an eine monostabile Kippschaltung 52 und löst diese aus. Weiterhin ist die monostabile Kippstufe mit dem Unterdruckfühler,32 verbunden, der in dem Ansaugrohr 11 der Brennkraftmaschine 10 angeordnet ist. Mit Hilfe des Druckfühlers 32 ist es möglich, die Dauer des instabilen Zustandes der monostabilen Kippstufe zu beeinflussen, so daß die Dauer der Ausgangsimpulse der monostabilen Kippstufe 52 von dem Unterdruck im Ansaugrohr 11 der Brennkraftmaschine 10 bzw. von der Leistung der Brennkraftmaschine 10 abhängt.
  • Die Aus gangs impulse der monostabilen Kippstufe 52 sind an eine Umkehrstufe 53 angelegt, die wiederum mit der Basis eines ersten Transistors 54 eines Verstärkers 55 verbunden ist. Der Emitter des ersten Transistors 54 ist mit einer ersten gemeinsamen Versorgungsleitung 56 verbunden und der Kollektor des ersten Transistors 54 ist mit einem Spannungsteiler aus in Reihe zueinander geschalteten Widerständen 57,58 und 59 verbunden. Damit ist der Widerstand 59 einseitig an eine zweite gemeinsame Versorgungsleitung 60 angeschlossen.
  • An dem Verbindungspunkt der Widerstände 58 und 59 liegt die Anode einer Diode 61, deren Kathode mit dem Ausgang eines Operationsverstärkers 62 und über einen Rückkopplungswiderstand 63 mit einem ersten Eingang des Operationsverstärkers 62 verbunden ist. Dem ersten Eingang des Operationsverstärkers 62 ist ein Widerstand 64 vorgeschaltet, der zu dem Abgriff eines Spannungsteilers führt, der einen einseitig an der zweiten gemeinsamen Versorgungsleitung 60 angeschlossenen einstellbaren Widerstand 65 und einen temperaturabhängigen Widerstand als Temperaturfühler 30 aufweist. Dem Spannungsteiler aus den Widerständen 30 und 65 ist ein zweiter Spannungsteiler aus Widerständen 66 und 67 parallel geschaltet, wobei der Widerstand 66 einseitig mit der zweiten gemeinsamen Versorgungsleitung 60 Verbindung hat und wobei an den Verbindungspunkt der Widerstände 66 und 67 ein zweiter Eingang des Operationsverstärkers 62 angeschlossen ist. Von dem Verbindungspunkt der Widerstände 30 und 67 führt eine Leitung zu den Widerständen 58 und 57. An diesen Verbindungspunkt ist gleichzeitig auch eine Zenerdiode 68 angeschlossen, die einseitig an die zweite gemeinsame Versorgungsleitung 60 angelegt ist. Schließlich ist mit der Anode der Diode 61 sowie den iderständen 58 und 59 die Basis eines zweiten Transistors 69 des Verstärkers 55 verbunden, dessen Kollektor an die erste gemeinsame Versorgungsleitung 56 und dessen Emitter über einen Arbeitswiderstand 70 an die zweite gemeinsame Versorgungsleitung 60 angeschlossen ist. Mit dem Emitter des zweiten Transistors 69 ist weiterhin die Basis eines dritten Transistors 71 des Verstärkers 55 angeschlossen, dessen Kollektor mit der ersten gemeinsamen Versorgungsleitung 56 und dessen Emitter mit der Erregerwicklung 49 des Magnetventils 26 Verbindung hat5 die einseitig an die zweite gemeinsame Versorgungsleitung 60 angeschlossen ist.
  • Die Wirkungsweise der beschriebenen Schaltanordnung nach Fig. 3 ist folgende. Wenn eine Regelabweichung = Null vorliegt, wird der astabile Multivibrator 50 über das Differenzierglied 51, die monostabile Kippstufe 52 und die Umkehrstufe 53 den ersten Transitor 54 des Verstärkers 55 in einem bestimmten Rhythmus in den leitenden bzw. in den nicht leitenden Zustand steuern.
  • An dem Verbindungspunkt der Widerstände 59 und 58 sowie der Diode 61 wird deshalb eine Impulsfolge auftreten, die über den zweiten Transistor 69 an die Basis des dritten Transistors 71 angelegt ist, der einen durch die Erregerwicklung 49 des Magnetschalters 29 fließenden impulsförmigen Strom hervorruft.
  • Durch diesen impulsförmigen Strom wird das Magnetventil 26 und damit die Luftklappe 19 in einer bestimmten Stellung gehalten.
  • Tritt nun beispielsweise eine Leistungserhöhung der Brennkraftmaschine 10 ein, dann erhöht sich der Unterdruck im Ansaugrohr 11 der Brennkraftmaschine 10. Diese Druckänderung wird durch den Druckfühler 32 ermittelt und in Abhängigkeit davon die Standzeit der monostabilen Kippstufe bei gleichbleibender Frequenz der Impulse verringert. Über die Unilcehrstufe 53 werden die Ausgangsimpulse an die Basis des Transistors 54 angelegt. Der Transistor 54 kommt deshalb für längere Zeit in einen leitenden Zustand, so daß an der Basis des zweiten Transistors 69 für längere Zeit ein positives Potential anliegt. Dieses längere positive Potential liegt auch an der Basis des dritten Transistors 71, so daß längere Impulse an die Erregerwicklung 49 angelegt werden. Wenn durch die Widerstände 59 und 58 festgelegt ist, daß bei kleinem Tastverhältnis der Impulse das Magnetventil 26 die Luftklappe 19 so verstellt, daß der gesamte Abgasstrom über den ersten Wärmetauscher 16 zum Auspuff 13 gelangt, dann wird bei länger werdenden Impulsen an der Erregerwicklung 49 die Luftklappe 19 in der Abgasleitung 12 so verstellt, daß nunmehr ein größerer Teil des Abgases direkt zu dem Auspuff 13 geleitet wird. Dadurch ergibt sich daß bei Leistungsanstieg der Brennkraftmaschine 10 ein größerer Teil des Abgasstromes direkt zu dem Auspuff 13 der Brennkraftmaschine geleitet wird, so daß die Temperatur des llärmeübertragungsmittels in der Leitung 20 abnimmt und damit auch die Temperatur des durch die Luftzuführungsleitung 25 in den Fahrgastinnenraum geführte Luft absinkt.
  • Die in ihrer Impulsdauer veränderlichen Impulse, die an die Basis des zweiten Transistors 69 angelegt werden, sind auch noch in ihrer Amplitude veränderbar. Die Amplitudennorin dieser Impulse erfolgt dabei in Abn'ängigkeit von der Temperatur des Wärmeübertragungsmittels in der Leitung 20, wobei diese Temperatur mit dem Temperaturfühler 90 erfaßt wird oder es wird die Temperatur in der Luftzuführungsleitung 25 ermittelt, die wie in Fig. 1 mit unterbrochenen Linien angedeutet wird, ebenfalls mit einem TemperaturfAhler erfaßt und an das Steuergerät weitergegeben werden kann. Tritt beispielsweise eine Regelabweichung ein, die dadurch hervorgerufen wird, daß sich die Temperatur des Wärmeüberttagungsmittels in der Leitung 20 erhöht, dann wird der Widerstandswert des Widerstandes 30 größer und die über dem Widerstand 30 abfallende Spannung erhöht sich. Dadurch wird die Spannungsdifferenz zwischen dem ersten und dem zweiten Eingang des Operationsverstärkers größer, und ein entsprechend den Widerständen 63 und 64 verstärktes und invertiertes Signal gelangt an die Kathode der Diode 1.
  • Wenn die Spannung an dem Verbindungspunkt der Widerstände 30 und 65 einen Wert erreicht, der ein Ausgangssignal des Operationsverstärkers 62 hervorruft, welches die Diode 61 in leitenden Zustand steuert, dann wird die Spannung an der Erregerwicklung 49 derart geändert, daß die Luftklappe 19 so verstellt wird, daß ein größerer Teil des Abgasstromes der Abgasleitung 12 direkt zu dem Auspuff 13 geleitet wird und dementsprechend der über den ersten Wärmetauscher 16 des Wärmetauschersystems 17 fließende Anteil des Abgasstromes verringert wird, so daß die Temperatur des Wärmeübertragungsmittels in der Leitung 21 und damit auch die Temperatur des in den Kraftfahrzeuginnenraum geleiteten Luftstromes abnimmt. Die Zenerdiode 68 ist zur Stabilisierung der Spannung über den Spannungsteilern aus den Widerständen 30 und 65, 66 und 67 sowie 58 und 59 vorgesehen.
  • Zusammenfassend kann als Vorteil der beschriebenen Schaltungsanordnung gesagt werden, daß der durch die Erregerwicklung 49 des Magnetventils 26 fließende Strom multiplikativ aus den beiden Großen Unterdruck im Ansaugrohr 1 der Brennkraftmaschine 10, der ein Maß fÜr die Leistung der Brennkraftmaschine ist, und der Temperatur der in den Kraftfahrzeuginnenraum einströmenden Heizluft gebildet wird und zwar derart, daß durch den Unterdruck im Ansaugrohr der Brennkraftmaschine die Impulsbreite und durch die Temperatur der Heizluft die Impulshöhe variiert wird. Als besonderes Vorteil ist dabei eine von der Motorleistung unabhängige Regelung der Kraftfahrzeuginnentemperatur anzusehen, so daß sowohl bei einer längeren Stadt fahrt als auch bei einer überlandrahrt stets eine gleichbleibende Temperatur für den Innenraum des Kraft fahrzeuges erreicht werden kann.

Claims (11)

  1. Ansprüche
    öl) Einrichtung zur Regelung der Temperatur im Innenraum eines Kraftfahrzeuges durch Beeinflussung der Stellung einer im Abgasstrom einer Brennkraftmaschine angeordneten Luftklappe, die in Abhängigkeit von einem willkürlich einstellbaren Sollwert der Innenraumtemperatur des Kraftfahrzeuges mehr oder weniger große Anteile des Abgasstromes über ein Wärmetauschersystem zu einem der Brennkraftmaschine zugeordneten Auspuffsystem leitet, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verstellung der Luftklappe (19) ein Magnetventil (26) vorgesehen ist, dessen Verstellweg von der an das Magnetventil (26) angelegten-Spannung abhängt, die über Verstärker (43,55) von einem temseraturabhängigen Widerstand (30) beeinflußbar ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verstellweg des Magnetventils (26) von der Höhe der an die Erregerwicklung (49) des Magnetventils ;(26) angelegten Spannung abhängt.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der als Temperaturfühler dienende temperaturabhängige Widerstand (30) mit einem der Arbeitspunkteinstellung dienenden Widerstand (33) einen ersten Spannungsteiler bildet, dessen Abgriff über eine Diode (37) mit dem Abgriff eines aus Widerständen (35,36) bestehenden zweiten Spannungsteilers zur Festlegung der an das Magnetventil (26) anzulegenden Maximalspannung sowie dem Eingang eines wenigstens einen Transistor (41) aufweisenden Verstärkers (43) verbunden ist, an dessen Ausgang das Magnetventil (26) angeschlossen ist.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verstellweg des Magnetventils (25) von der Dauer der Impulse und/oder der Amplitude einer an die Erregerwicklung (49) des Magnetventils (26) angelegten Impulsfolge abhängt.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Dauer und die Amplitude der an das Magnetventil (26) angelegten Impulse in Abhängigkeit von einer die Temperatur des Kraftfahrzeuginnenraumes charakterisierenden GröRe und der Leistung der Brennkraftmaschine veränderbar ist
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung einer Impuls folge ein astabiler Multivibrator (50) vorgesehen ist, der über ein Differenzierglied (51) eine monostabile Kippschaltung (52) auslöst, deren Kippzeit von einem in einem Ansaugrohr der Brennkraftmaschine angeordneten Druckfühler (32)' beeinflußbar ist.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgang der monostabilen Kippstufe (52), insbesondere über eine Umkehrstufe (53), mit einem wenigstens einen Transistor (54) aufweisenden Verstärker (55) verbunden ist, wobei an den Verstärker (55) eine temperaturabhängige Schaltanordnung zur Beeinflussung der Amplitude der an das Magnetventil (26) angelegten Impulse angeschlossen ist.
  8. 8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die temperaturabhängige Schaltanordnung einen Operationsverstärker (62) aufweist, an dessen ersten Eingang eine temperaturabhängige Spannung und an dessen zweiten Eingang eine Vergleichsspannung angelegt ist und dessen'Ausgangs mit einem Spannungsteiler (57, 58,59) verbunden ist, der in den Ausgangskreis des ersten Transistors (54) des Verstärkers (55) geschaltet ist.
  9. 9. Einrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Spannungsteiler (57,58,59) verbundene Ausgang des Operationsverst,Rrkers (62) mit einer zweiten Stufe (69) des Verstärkers (55) verbunden ist.
  10. 10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der temperaturabhängige Widerstand (30) in einem von dem Wärmetauschersystem (17) zu dem Innenraum des Kraftfahrzeuges führenden Luftkanal (25) angeordnet ist.
  11. 11. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der temperaturabhängige Widerstand (21) in einer Leitung des das Wärmetauschersystem (17) durchströmenden Warmeilbertragung,smittels angeordnet ist.
    L e e r s e i t e
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