DE3505117A1 - Vorrichtung und verfahren zum emulieren eines rechnertastatureingangs mit einem handschrifteingabeterminal - Google Patents
Vorrichtung und verfahren zum emulieren eines rechnertastatureingangs mit einem handschrifteingabeterminalInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Handschrifteingabetermina 1 und
insbesondere eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Emulieren eines Rechnertastatureingangs mit einem Handschriίteingabeterminal
.
Bekannte Handschrifteingabeterminals besitzen eine digitalisierende
Schreibunterlage, welche die Bewegung eines Schreibstiftes,
mit dem beispielsweise auf einem Blatt Papier Buchstaben
in Druckschrift aufgebracht werden, umwandelt in Datensignale,
wobei eine Erkennungseinrichtung für handgeschriebene
Druckbuchstaben die Buchstaben wiedererkennt, we I ·
ehe von den durch die digitalisierende Schreibunterlage erzeugten
Datensignalen angegeben werden. Die Erkennungseinrichtung
gibt dann Daten für die handgeschriebenen Druckbuchstaben ab. Diese Daten entsprechen bestimmten Buchstaben
im Zusarrmenhang mit solchen Daten, die der Anordnung eines jeden Buchstabens in einer Reihe und in einer Spalte
entspricht. In den meisten Handschrifteingabeterminals sind
die Ausgangsdaten in der Form einer Datenreihe für die Reihen- und Spaltenposition eines bestimmten Buchstabens, der
die Daten, die den Buchstaben selbst angeben, folgen.
Handschrifteingabeterminals können als Eingabestationen in
Verbindung mit einem Rechner verwendet werden und werden
insbesondere angewendet zur Texteingabe.
Eine der Schwierigkeiten bei der Verwendung eines Handschr
i f te i ngabetermina 1 s als Eingabestation eines Rechners
besteht darin, daß die Mehrzahl der Computer so programmiert ist, daß sie nur Daten empfangen können, die von
einer Rechner tastatur kommen. Sie sind nicht so programmiert, daß sie Daten aufnehmen können, die von einem Handschr
ifteingabeterminal kommen. Bekanntlich ist der von
einer Rechnertastatur kommende Ausgang ein serieller Datenstrom,
der den Buchstaben und/oder Funktionen entspricht. Die Ordnung, mit welcher die Buchstabenschlüssel und/oder
Funktionsschlüssel durch die Bedienung der Tastatur erfolgt
ist, bestimmt die Ordnung, mit der die entsprechenden Datensignale
dem Computer zugeleitet werden. Die Daten enthalten keine Positionsinformation. Andererseits können in einem
Handschrifteingabeterminal Druckbuchstaben an jeder beliebigen
Stelle der digitalisierenden Schreibunterlage angeordnet
werden. Die Daten für die handschriftlichen Druckbuchstaben,
die dann ausgegeben werden, sind in der Ordnung,
in welcher die Buchstaben geschrieben sind. Sie enthalten die Buchstabendaten und außerdem Daten für die Reihen- und
Spaltenposition für jeden Buchstaben.
Demzufolge besteht das Bedürfnis, für die Umwand 1ung der von
einem Handschrifteingabetermi nal kommenden Daten in eine
Form, die äquivalent ist zu der Form der Daten, die von einer Rechner tastatur abgegeben werden. Hierdurch wird es ermöglicht,
daß ein Handschrifteingabeterminal als Eingabestation
für jeden beliebigen Computer, der geeignet ist, tastaturgeschriebene Daten anzunehmen, ohne daß die Software oder
Hardware des Computers geändert werden muß.
Beispiele bekannter Handschrifteingabeterminals sind
beschrieben in den US-Patenten k 37 5 081, 3 112 372, 3 999
401, 3 4S7 371, 3 500 323, 3 705 956, 3 979 722 und
3 999 012.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Emulierung bzw. Anpassung eines Rechnertastatur*
eingangs an ein Handschrifteingabeterminal zu schaffen.
Diese Aufgabe wird bei der Erfindung vorrichtungsgemäß durch
die im Anspruch 1 angegebenen Merkmaie und verfahrensgemäß
durch die im Anspruch 8 angegebenen Merkmale gelöst.
Die Unteransprüche kennzeichnen Weiterbildungen der Erfindung
.
Von Vorteil ist bei der Erfindung, daß die Daten für handschriftliche
Druckbuchstaben, welche von einem Handschriίteingabetermina
1 kommen, in eine Form gebracht sind, die geeignet ist für die Eingabe in einen Computer, der so programmiert
ist, daß er Daten in Schreibmaschinenschrift von
einer herkörmnl ichen Rechner tastatur auswerten kann.
Ferner ist die Ausgabe der Daten für die handgeschriebenen
Buchstaben auf einer Leitungsstufe möglich.
Die Vorrichtung zum Emulieren eines Rechner tastatureingangs
mit einem Handschrifteingabeterminal enthält gemäß
der Erfindung eine Steuereinheit, einen Zeilenpufferspeicher zum Halten einer Reihe von Buchstaben, Mitteln zum Bestinrmen
der Zeilen- und Spaltenposition für jeden vom Handschr
ifteingabetermi na 1 empfangenen Buchstaben relativ zur
Zeilen- und Spaitenposition eines jeweils vorhergehenden
Buchstabens, Mittel zum Laden der Buchstaben in den
Zei1enpufίerspeieher, sobald diese vom Handschrifteingabeterminal
empfangen wurden, in Abhängigkeit von ihrer
relativen Spaltenposition jeweils eine Reihe zur gleichen
Zeit und in Abhängigkeit von Befehlssignalen der Steuereinheit
und Mittel zum aufeinanderfolgenden Auslesen der
Inhalte des Zeilenpufferspeichers.
Ferner schafft die Erfindung ein Verfahren zum Emulieren eines Rechnertastatureingangs mit einem Handschrifteingabeterminal,
bei dem die Zeilen- und Spaltenposition eines
jeden Buchstabens, der vom Handschrifteingabeterminal empfangen
wird, relativ zur Zeilen- und Spaltenposition des jeweils
vorhergehenden Buchstabens bestimmt wird, jeder Speicherzellenplatz
in einem Zeilenpufferspeicher zunächst mit
einem Platzzeichen geladen wird, jeder Buchstabe, der vom Handschrifteingabeterminal empfangen wird, in den Zeilenpufferspeicher
an den seiner Spaltenposition entsprechenden
Speicherzellenplatz eingebracht wird, der Zeilenpufferspeicher von allen Buchstaben, die vorher aus dem Handschr
i f te i ngabetermina 1 in ihm geladen wurden, gelöscht wird, wenn die Zeilenposition eines Buchstabens, der geladen werden
soll, verschieden ist von der Zeilenposition des vorhergehenden
Buchstabens, geeignete Signale ausgegeben werden, die die Zeilenänderungen angeben, und nacheinander die
Inhalte des Zeilenpufferspeichers ausgelesen werden.
Weiterbildungen und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus
der nun folgenden Beschreibung, in welcher Bezug genommen wird auf die beiliegenden Figuren. In diesen ist zur Erläuterung
der Erfindung ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
dargestellt. Es zeigt:
Fig. 1 ein Blockschaltbild für eine Vorrichtung zum
Emulieren eines Rechnertastatureingangs mit
einem Handschrifteingabetermina 1, welche zwischen
ein Handschrifteingabeterminal und einen Rechner geschaltet ist und
Fig. 2 eine vergrößerte Darstellung eines Papierblatts, welches in dem in der Fig. 1 gezeigten
Handschrifteingabeterminal verwendet werden kann.
Die Erfindung befaßt sich mit einer Vorrichtung und einem
Verfahren zum Emulieren eines Rechnertastatureingangs mit
einem Handschrifteingabeterminal, das für die Texteingabe in
einen Rechner verwendet wird, der so programmiert ist, daß er Sehreibmaschinenschrifttypen einer Rechnertastatureingabe
weiterverarbeiten kann. Bei der Erfindung werden zunächst
die Buchstabendaten von ihren zugeordneten Spalten- und Reihenpositionsdaten getrennt. Jeder vom Handschrift-
eingabeterminal empfangene Buchstabe wird in den Zeilenpufferspeicher
an einen Speicherzellenplatz gebracht, der der
relativen Spaltenlage gegenüber dem vorherigen Buchstaben entspricht, wenn der jeweilige vom Handschrifteingabeterminal
kommende Buchstabe in der gleichen Zeile sich befindet, wie der vorhergehende Buchstabe. Gleichzeitig werden
die Inhalte des Zeilenpufferspeichers sequentiell ausgelesen,
jeweils eine Speicherzelle, beginnend mit dem ersten
Speicherzellenplatz. Während die Buchstaben im Zeilenpufferspeicher
gespeichert sind, kann eine lokale Aufbereitung durchgeführt werden, wenn dies erforderlich ist, um
die Buchstaben zu löschen, zu ändern oder hinzuzufügen. Wenn
vom Handschrifteingabeterminal ein Buchstabe empfangen wird,
der in einer Zeile liegt, die unterschiedlich ist zur Zeile
des vorhergehenden Buchstabens, werden aus dem Zeilenpufferspeicher alle vorherigen Buchstaben, die in ihn geladen
sind, gelöscht, und der Vorgang wird für eine neue Zeile wi ederholt.
Die Anordnung zum Laden der Buchstaben einer gleichen Zeile in den Zeilenpufferspeicher an Speicherzellenplätzen,
die ihren jeweiligen Spaltenpositionen entsprechen, enthält
eine Einrichtung zum Bestimmen der Differenz (falls eine solche vorhanden ist) bei der Zeilen- und Spaltenposition
eines jeden Buchstabens relativ gegenüber der
Zeilen- und Spaltenposition des vorhergehenden Buchstabens.
Diese Einrichtung beinhaltet Differenzrechner, Vergleicher
und Zähler, die entlang von Registern vorhanden sind, in denen Zeilen und Spal tennurrmern des jeweiligen Buchstabens, der
eingegeben werden soll, und des vorherigen Buchstabens. Die Differenzinformation enthält sowohl die Größe als auch die
Richtung der Differenz.
Durch die Erfindung wird die Möglichkeit geschaffen, daß ein Handschrifteingabeterminal als Eingabestation bei einem Computer
verwendet wird, der für eine herkörrml iche Rechner tastatur mit Schreibmaschinentypen programmiert ist, ohne daß die
Hardware oder Software des Computers geändert werden muß.
In den beigelegten Zeichnungen sind in Fig. 1 ein Handschr i f teingabeterminal 11 und ein Rechner 13 dargestellt.
Der Rechner 13 ist so programmiert, daß er Daten von Schreibmaschinenschrift
typen einer herkömmlichen Rechner tastatur, welche nicht dargestellt ist, empfangen kann.
Das Handschrifteingabeterminal 11 enthält eine digitalisierende
Schreibunterlage 15 und eine Erkennungseinrichtung 17
für handschriftliche Zeichen oder Buchstaben. Die digitali-
sierende Schreibunterlage 15 besitzt eine obere Oberfläche
19, auf welcher ein Schreibblatt 21 aus Papier oder einem anderen geeigneten Material angeordnet werden kann. Das
Schreibblatt 21, welches im einzelnen in Fig. 2 dargestellt ist, enthält mehrere horizontale Linien 23 und vertikale
Linien 25, die miteinander rechtwinklige Blöcke bzw. Plätze
27 bilden, die in horizontalen Zeilen und vertikalen Spalten liegen. Die Anzahl der Zeilen ist bevorzugt gleich der
Anzahl der Buchstaben, auf die der Rechner 13 programmiert
ist für die Aufnahme in einer Textzeile. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel sind zehn vertikale Spalten vorhanden,
die von links nach rechts mit 1 bis 10 durchnumeriert sind.
Außerdem sind zehn horizontale Zeilen vorhanden, die von oben nach unten mit 1 bis 10 durchnumeriert sind. Dies ergibt
ein Raster mit 100 Plätzen. Die Erkennungseinrichtung 17 wandelt ein Datensignal, das bestimmten Stellungen eines
Schreibgeräts auf dem Schreibblatt 21 entspricht, in ASCII-Codesignale von Buchstaben um.
Das Handschr i f te ingabeterminai 11 wird in herkörrml icher
Weise verwendet. Ein Text wird von Hand in Druckbuchstaben auf das Schreibblatt 21 aufgebracht. Jeder Buchstabe wird
jeweils auf einen der rechteckigen Schreibplätze 27 geschrieben.
Die Lage eines Schreibstiftes 29, der beim Schreiben der
Buchstaben über dem Schreibblatt 21 bewegt wird, wird durch die digitalisierende Schreibunterlage 15 in Datensignale umgewandelt,
die den jeweiligen X- und Y-Koordinaten seiner jeweiligen Lage entsprechen. Die Datensignale werden der
Erkennungseinrichtung 17 für die dynamische Erkennung von handgeschriebenen Buchstaben zugeleitet. Die Erkennungseinrichtung 17 verarbeitet die Datensignale und erkennt die
Buchstaben, welche vom Schreiber geschrieben wurden. Die Erkennungseinrichtung gibt in Abhängigkeit hiervon einen
Strom von Handschriftdaten aus. Die Handschriftdaten halten
Daten, die jeweiligen Handschriftzeichen bezw. Buchstaben
entsprechen, zusammen mit Daten, die bezogen sind auf die
Zeilen- und Spa,i t,enpos»i t ion eines jeden Buchstabens bzw.
Zeichens. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel folgen die
Zeilen- und Spaltenpositionsdaten für jedes Zeichen bzw. für
jeden Buchstaben unmittelbar auf die Daten, welche den Buchstaben bzw. das Handschriftzeichen selbst darstellen. Es ist
nicht erforderlich, daß die Handschriftzeichen bzw. Buchstaben
auf dem Schreibblatt 21 in einer bestimmten Ordnung beschrieben werden.
Eine in der Fig. 1 dargestellte Vorrichtung 31 dient zur Umwandlung
der Handschriftdaten, welche vom Handschrifteingabeterminal
11 kommen in eine Form, die geeignet ist für die
Eingabe in den Rechner 13, und die außerdem es ermöglicht, daß der so geschriebene Text auf der Leitungsstufe in der
gleichen Weise aufbereitet werden kann wie ein Schreibmaschinentext,
der in einer Rechner tastatur aufbereitet wird. Die Vorrichtung 31 ist zwischen das Handschrifteingabeterminal
11 und den Rechner 13 geschaltet.
Wie bereits erwähnt, liefert eine Rechner tastatur an ihrem
Ausgang einen seriellen Datenfluß, der Zeichen oder Funktionen ohne Positionsdaten angibt. Die Ordnung, mit welcher
die Tasten auf der Tastatur betätigt wurden, bestimmt die Ordnung, mit der die Daten in den Computer 31 eingegeben
werden.
Die Vorrichtung 31 enthält einen ersten Abtaster 33, ein Schriftzeichenregister 35, ein Schreibspaltenregister 37
und ein Schreibzeilenregister 39. Der Abtaster 33 lädt die
vom Handschrifteingabeterminal 11 empfangenen Daten für die
jeweiligen Schriftzeichen als Schriftzeichendaten in das
Schriftzeichenregister 35 als Spaltenpositionsdaten der
jeweiligen Schriftzeichen bzw. Buchstaben in das Schreibspaltenregister
37 und die Zeilenpositionsdaten für die
jeweiligen Schriftzeichen bzw. Buchstaben in das Schreibzeilenregister
37. Wenn beispielsweise das Schriftzeichen
A auf dem Schreibblatt 21 in der Spalte 2, Zeile 5 geschrieben wird, wird ASCII-Code für den Buchstaben A in
das Schriftzeichenregister 35 der ASCII-Code für zwei in das
Schrejbspaltenregister 37 und der ASCII-Code für 5 in das
Schreibzeilenregister 39 geladen. Wenn die Schriftzeichendaten,
die Spaltenpositionsdaten und die Zeilenpositionsdaten
aus dem Handschrifteingabeterminal 11 entlang getrennter Wege
abgegeben werden anstelle entlang eines einzelnen Weges, wird der Abtaster 33 nicht benötigt.
Die Vorrichtung 31 enthält ferner ein Schreibzeilenregister
41 für ein vorheriges Schriftzeichen, ein Schreibspaltenregister
43 für das vorherige Schriftzeichen, einen Zeilenzähler
49, einen Spaltendifferenzrechner 51, einen Spaltervergleieher»53,
einen Spaltenzähler 55t eine Steuereinheit 57 und
zwei Tor schaltungen 59 und 61.
Das Schreibzeiienregister 41 wird verwendet, um die Reihenzahl
des Schriftzeichens, das vorher im Schreibzeilenregister 39 gespeichert wurde, zu halten. Das Schreibspaltenregister
43 wird verwendet, um die Spaltenzahl des Schriftzeichens, welches vorher im Schreibspaltenregister 37 gespeichert
wurde, zu halten. Das Schreibzeilenregister 41 und
das Schreibspaltenregister 43 werden anfangs mit einer "speziellen"
Zah I geladen, die niemals erscheint. Die Zahl kann
ein -1 sein. Ein Zei1 endiίίerenzrechner 45 ermittelt den
Unterschied zwischen der Zeilenzahl im Schreibzeilenregister
39 und die Zeilenzahl im Schreibzeilenregister 41 und
liefert ein Ausgangssignal für diesen Unterschied. Wenn jedoch
die "spezielle" Zahl im Schreibzeilenregister 41 für das
vorherige Schriftzeichen vorhanden ist, liefert der Zeilendif
ferenzrechner 45 an seinem Ausgang 0. Ein Vergleicher 47, welcher ein Tri-State-Vergleicher sein kann, vergleicht das
Ausgangsdifferenzsignal des Zeilendifferenzrechners 45 mit 0
und liefert ein Ausgangssignal von 0, wenn Gleichheit besteht, ein +1-Signal, wenn der Ausgang des Zeilendifferenzrechners
45 positiv ist und ein -1-Signal, wenn der Ausgang des Zei1 endifferenzrechners 45 negativ ist. Der
Zeilenzähler 49 zählt die Impulszahl des Differenzsigna1 des
Zei1 endifferenzrechners 45, falls ein solches vorhanden ist,
und liefert ein dieser Zählung entsprechendes Ausgangssignal.
Die Ausgangssignale des Vergleichers 47, insbesondere Tri-State-VergIe
ichers, und des Zeilenzählers 49 werden zur Steuereinheit
47 weitergeleitet. Der Spa 1 tendifferenzrechner 51
ermittelt die Differenz zwischen der Spaltenzahl im Schreibspaltenregister
37 und die Spaltenzahl im Schreibspaltenregister 43 für das vorherige Schjr i f tze ichen und liefert ein
Ausgangssignal, das diese Differenz angibt. Wenn jedoch die
"spezielle" Zahl in das Schreibspaltenregister 43 für das
vorherige Schriftzeichen geladen ist, liefert der Spaltendifferenzrechner
51 einen Ausgang 0. Der Spa Itenvergleicher 53, welcher ebenfalls bevorzugt ein Tri-State-Vergleicher ist,
vergleicht das Ausgangssignal des Spaltendifferenzrechners
51 mit 0 und liefert, wie im vorstehenden schon erläutert, entsprechende Ausgangssignale. Der Spaltenzähler 55 zählt die
Impulszahl des Differenzsignals des Spaltendifferenzrechners
51, falls ein solches vorhanden ist. Die Ausgangssignale des Spa 1tenvergleichers 51 und des Spaltenzählers 55 werden in
die Steuereinheit 57 weitergeleitet. Die Steuereinheit 57
steuert den Gesamtbetrieb der Vorrichtung 31 und liefert
außerdem Funktions- und/Steuersignale an den Rechner 13, wie
im folgenden noch erläutert wird. Die Steuereinheit 57 kann
ein Mikroprozessor sein. Die Torschaltung 59 ermöglicht oder unterbindet den Datenfluß der Zeilendaten vom Schreibzeilenregister
39 zum Schreibzeilenregister kl für das vorherige
Schriftzeichen. Die Torschaltung 61 ermöglicht oder unterbindet
den Datenfluß vom Schreibspaltenregister 37 zum Schreibspaltenregister 43 für das vorherige Schriftzeichen.
Die Vorrichtung 31 enthält ferner einen Zeilenpufferspeicher
63, ein Schieberegister 67 und einen dritten Abtaster 69.
Der Zeilenpufferspeicher 63 enthält eine Reihe von Speicherzellen.
Die Zahl der Speicherzellen im Zeilenpuffer scha 1ter
63 ist gleich der Zahl der Schriftzeichen, die im Rechner 13 zur Bildung einer Zeile einprogrammiert ist. Der Zeiienpufferspeicher
63, welcher im Ausführungsbeispiel dargestellt
ist, besitzt zehn Speicherzellen, die von rechts nach links,
beginnend mit Kl bis KlO durchnumeriert sind. Der Zeilenpufferspeicher
63 wird zur zeitweisen Speicherung der in der gleichen Zeile befindlichen Schriftzeichen in der Ordnung ihrer
Spaltenposition verwendet und ermöglicht eine lokale Aufbereitung
der so abgespeicherten Schriftzeichen, wie im folgenden
noch erläutert wird. Ein zweiter Abtaster 65 lädt Schriftzeichen aus dem Schriftzeichenregister 35 in den Zeilenpufferspeicher
63 an Speicherzellenplätzen, die ausgewählt sind in Abhängigkeit von Befehlssignalen der Steuereinheit
57. Das Schieberegister 67 schiebt die in den Zeilenpufferspeicher
63 eingebrachten Schriftzeichen um eine oder
mehrere Speicherzellenplätze nach rechts in Abhängigkeit von
den Befehlssignalen der Steuereinheit 57. Der dritte Abtaster
69 ist mit dem zweiten Abtaster 65 gekoppelt und liest die Schriftzeichen in den Speicherzellenplätzen des Zeilenpufferspeichers
63 nacheinander, wenn er von links nach rechts bewegt wird, jedoch nicht von rechts nach links. Die
abgelesenen Schriftzeichen werden über eine Leitung 71 in
Abhängigkeit von Bei eh 1ssigna1 en der Steuereinheit 57 dem
Rechner 13 zugeleitet. 3eder Speicherzellenplatz im Zeiienpufferspeicher
63 ist zunächst mit "Leerste 11en"-Zeichen
ge 1aden.
Die Vorrichtung 31 arbeitet in der folgenden Art und Weise. Zunächst werden die Abtaster 65 und 69 an der ersten
Speicherzelle Kl des Zeilenpufferspeichers 63 angeordnet.
Dann wird ein "Leerste 11en"-Zeichen (d. h. der ASCII-Code,
welcher äquivalent zu einem Leerstellenzeichen ist) in jede
der Speicherzellen im Zeilenpufferspeicher 63 von der Steuereinheit
57 geladen. Die spezielle Zahl (d.h. das -1) wird in das Schreibzeilenregister 41 für das vorherige Schriftzeichen
und das Schreibspaltenregister 43 für das vorherige
Zeichen von der Steuereinheit 57 geladen. Die Torschaltungen
59 und 61 werden geschlossen. Die Vorrichtung 31 ist dann bereit, aus dem Handschrifteingabeterminal 11 Handschriftdaten
zu empfangen.
Es sei angenommen, daß das erste Schriftzeichen, welches vom
Benutzer geschrieben wird, der Buchstabe A ist, und dieser Buchstabe auf dem Schreibblatt 21 in den Schreibplatz in
Spalte 1, Zeile 1 geschrieben wird, wie das aus Fig. 2 ersichtlich
ist.
Die Handschriίtdaten werden vom ersten Abtaster 33 empfangen.
Der Buchstabe "A" wird vom ersten Abtaster 33 in das Schriit-Zeichenregister
35, die Spaltenzahl wird vom ersten Abtaster 33 in das Schreibspaltenregister 37 und die Zeilenzahl wird
vom ersten Abtaster 33 in das Schreibzeilenregister 39 geladen
.
Die Differenz zwischen den Zahlen im Schreibspaltenregister
37 und dem Schreibspaltenregister 43 für das vorherige
Schriftzeichen wird errechnet vom Spa 1 tendifferenzrechner
51. Da dies der erste empfangene Buchstabe ist, ist die Zahl im Schreibspaltenregister 43 für das vorhergehende Schriftzeichen
noch die spezielle Zahl (d. h. das -1). Wie im vorstehenden schon erwähnt, liefert der Spaltendifferenzrechner
51 einen Ausgang 0, wenn die spezielle Zahl im Schreibspaltenregister
43 für das vorherige Schriftzeichen vorhanden
ist. Der Ausgang 0 bewirkt, daß die Ausgangssignale des Spaltenvergleichers
53 und des Spaltenzählers 55 jeweils O-Signa-Ie
zur Steuereinheit 57 liefern. Der Unterschied zwischen den
Zahlen im Schreibzeilenregister 39 und Schreibzeilenregister
41 für das vorherige Schriftzeichen wird in der gleichen Weise
im Zei1 endifferenzrechner 45, ZeiienvergIeieher 47 und im
Zeilenzähler 49 ermittelt, und es werden O-Signale erzeugt,
die zur Steuereinheit 57 weitergeleitet werden. Die Steuer-
■i , ili
einheit 57 richtet an den Abtaster 65 ein Befehlssignal zum
Lesen des Buchstabens A im Sehriftzeichenregister 35. Der so
gelesene Buchstabe A wird dann in die Speicherzelle Kl des
Zeilenpufferspeichers 63 entladen. Nachdem der Buchstabe A
in die Speicherzelle Kl geladen ist, richtet die Steuereinheit
57 ein Befehlssignal an den Abtaster 69 zum Lesen des
Inhalts der Speicherzelle Kl und zum Senden des Inhalts an
den Rechner 13. Die Tor scha 1tungen 59 und 61 werden dann geöffnet,
so daß Daten aus dem Schreibzeilenregister 39 (d. h.
die Zahl 1) in das Schreibzeilenregister M für die vorherige
Zahl und Daten aus dem Schreibspaltenregister 37 (die
Zahl 1) in das Schreibspaltenregister 43 für das vorherige
Schriftzeichen geladen werden können. Die Tor scha 1tungen 59
und 61 werden dann geschlossen.
Die Vorrichtung 31 ist dann bereit, das nächste Schriftzeichen und diesem zugeordnete Reihen- und Spaltenzahlen aus
dem Handschrifteingabeterminal 11 zu empfangen.
Es sei angenommen, daß der nächste Buchstabe B, wie in Fig. gezeigt, in der Spalte 2, Zeile 1 des Schreibblattes 21 geschrieben
wird.
Der Buchstabe B wird in das Schriftzeichenregister 35 geladen.
Die der Spalte 2 zugeordnete Zahl 2 wird in das Schreibspaltenregister
37 geladen und die der Zeile 1 zugeordnete
Zahl 1 wird in das Schreibzeilenregister 39 geladen. Das Differenzsignal des Zei1 endifferenzrechners 45 ist 0, weil die
beiden Schreibzeilenregister 39 die Zahl 1 enthalten. Hieraus entsteht ein Gleichheits- bzw. O-Signal im Zei1envergIeieher 47 und ein O-Signal im Zeilenzähler 49. Diese beiden
Signale werden der Steuereinheit 57 zugeleitet. Der Spaltendifferenzrechner 51 erzeugt ein +1-Signal, da die Spaltenzahl im Schreibspaltenregister 37 um 1 größer ist als die Spaltenzahl im Schreibspaltenregister 43 für das vorherige Schriftzeichen. Am Ausgang des Spa 1tenverg leichers 53 wird daher ein Plus-Ausgangssignal erzeugt, und der Spaltenzähler 55 erzeugt ein 1-Zähl ersigna1. Diese beiden Signale werden in die
Steuereinheit 57 geleitet.
Zahl 1 wird in das Schreibzeilenregister 39 geladen. Das Differenzsignal des Zei1 endifferenzrechners 45 ist 0, weil die
beiden Schreibzeilenregister 39 die Zahl 1 enthalten. Hieraus entsteht ein Gleichheits- bzw. O-Signal im Zei1envergIeieher 47 und ein O-Signal im Zeilenzähler 49. Diese beiden
Signale werden der Steuereinheit 57 zugeleitet. Der Spaltendifferenzrechner 51 erzeugt ein +1-Signal, da die Spaltenzahl im Schreibspaltenregister 37 um 1 größer ist als die Spaltenzahl im Schreibspaltenregister 43 für das vorherige Schriftzeichen. Am Ausgang des Spa 1tenverg leichers 53 wird daher ein Plus-Ausgangssignal erzeugt, und der Spaltenzähler 55 erzeugt ein 1-Zähl ersigna1. Diese beiden Signale werden in die
Steuereinheit 57 geleitet.
Die O-Signale aus dem Zei1envergIeieher 47 und dem Zeilenzähler
49 bedeuten, daß der Buchstabe B in der gleichen Zeile
geschrieben ist wie der vorherige Buchstabe A. Das Plussignal aus dem Spa 1tenverg1eicher 53 und das 1-Zählersigna1 aus dem
Spaltenzähler 55 bedeuten, daß der Buchstabe B in einer Spalte rechts von dem vorherigen Buchstaben A geschrieben ist.
Demgemäß schickt die Steuereinheit 57 ein Befehlssignal an
geschrieben ist wie der vorherige Buchstabe A. Das Plussignal aus dem Spa 1tenverg1eicher 53 und das 1-Zählersigna1 aus dem
Spaltenzähler 55 bedeuten, daß der Buchstabe B in einer Spalte rechts von dem vorherigen Buchstaben A geschrieben ist.
Demgemäß schickt die Steuereinheit 57 ein Befehlssignal an
den Abtaster 65, so daß dieser um einen Speicherzellenplatz
nach rechts zur Speicherzelle K2 weitergerückt wird.
Der im Schriftzeichenregister 35 enthaltene Buchstabe B
wird ausgelesen und in die Speicherzelle K2 des Zeilenpufferspeichers
63 geladen. Da der Abtaster 69 mit dem Abtaster 65 gekoppelt ist, wird auch dieser zur Speicherzelle
K2 weitergerückt. Sobald der Buchstabe B in die Speicherzelle K2 eingespeichert ist, wird der Inhalt der Speicherzelle
K2 vom Abtaster 69 ausgelesen und in den Rechner 13
weiterge 1 eitet. Die Tor schaltungen 59 und 61 werden dann
geöffnet, so daß die Inhalte der Register 37 und 39 in die Register 41 und 43 umgeladen werden können. Nach diesem
Vorgang werden die Tor schaltungen 59 und 61 wieder geschlossen.
Es sei nun angenommen, daß der nun folgende Buchstabe D'auf dem Schreibblatt 21 in die Zeile 1 und Spalte 4 geschrieben
wird. Dies kann beispielsweise dann der Fall sein, wenn
dieser nächste Buchstabe der Beginn eines neuen Wortes ist. Die Ausgänge des Zeilenvergleichers 47 und des Zeilenzählers
49 sind 0, weil der Buchstabe in der gleichen Reihe geschrieben ist wie der vorherige Buchstabe. Der Spaltendifferenzrechner
51 liefert ein Plus-Signal, weil der Buchstabe im Schreibspaltenregister 37 zwei Spalten rechts von im Schreib-
spaltenregister 43 abgespeicherten vorherigen Buchstaben
liegt. Das Ausgangssignal des Spaltenvergleichers 53 ist
+1, weil der Buchstabe rechts vom vorherigen Buchstaben
liegt. Am Ausgang des Spaltenzählers 45 wird ein 2-Zählersignai
erzeugt, weil der Buchstabe zwei Spalten vom vorherigen
Buchstaben entfernt liegt. Die Steuereinheit 57 rückt die
beiden Abtaster 65 und 69 um zwei Speicherzellen nach rechts
zur Speicherzeile K4. Wenn die beiden Abtaster 65 und 69 an
der Speicherzelle K3 vorbeigeführt werden, wird deren Inhalt
durch den Abtaster 69 ausgelesen. Da der Abtaster 65 jedoch keine Daten in die Speicherzelle K3 geladen hat, wird vom
Abtaster 69 ein "Leerstellen"-Zeichen, das vorher von der
Steuereinheit 57 in die jeweiligen Speicherzellen geladen
wurde, ausgelesen und an den Rechner weitergeleitet. Sobald
der Abtaster 65 an der Speicherzelle K4 liegt, wird der
Inhalt des Schriftzeichenregisters 35 (d.h. der Buchstabe D)
vom Abtaster 65 ausgelesen und in die Speicherzelle K4 des
Zeilenpufferspeichers 63 geladen. Sobald der Buchstabe D in
die Speicherzelle K4 geladen ist, wird der Inhalt dieser
Speicherzelle K4 vom Abtaster 69 ausgelesen und zum Rechner
weitergeleitet.
Der gleiche Vorgang wird für jeden nachfolgenden Buchstaben
bzw. jedes nachfolgende Schriftzeichen wiederholt, der bzw.
das in der gleichen Zeile sich befindet wie der vorherige Buchstabe bzw. das vorherige Schriftzeichen.
Während die Schriftzeichen für jede Reihe im Zeilenpufferspeicher
63 vorhanden sind, kann eine lokale Aufbereitung wie folgt an ihnen durchgeführt werden.
Es sei angenommen, daß auf dem Schreibblatt 21 in der Zeile
in den Spalten 1, 2, 3 und 4 das Wort TALL geschrieben ist. Die einzelnen Buchstaben dieses Wortes werden in die Speicherzellen
Kl, K2, K3 und K* des Zeilenpufferspeichers 63
geladen, wie im einzelnen im vorstehenden erläutert wurde. Nach dem Einbringen dieser Schriftzeichen in den Zeilenpufferspeicher
werden diese vom Abtaster 69 ausgelesen und an den Rechner 13 weitergeleitet.
Wenn nun anstelle des schon geschriebenen Wortes TALL der
Schreiber wünscht, das Wort in CALL umzuwandein, kann dies dadurch geschehen, daß der Buchstabe C über den Buchstaben T
auf dem Schreibblatt 21 geschrieben wird. Der Buchstabe C wird in das Schreibzeichenregister 35 eingebracht. Die Ausgangssignale
des Zei1envergleichers 47 und Zeilenzählers
bleiben bei 0, da das eingesetzte Schriftzeichen in der
gleichen Reihe sich befindet. Der Spa 1 tendifferenzrechner
liefert ein Negativ-3-Ausgangssignal, da der Buchstabe drei
Spalten links vom vorherigen Buchstaben (d.h. vom zweiten L im TALL) liegt. Der Spaltenvergleicher 53 erzeugt ein negatives
Signal und der Spaltenzähler 55 ein 3-Zählsignal. Die
Steuereinheit 57 bewegt die Abtaster 65 und 69 drei Speicherzeilen
nach links. Für jede Speicherzelle, in welcher die Abtaster nach links bewegt werden, liefert die Steuereinheit
57 ein Löschsignal an den Rechner 13. Der Abtaster 69 liest bei seiner Bewegung nach links die Inhalte der einzelnen
Speicherzellen nicht aus, weil er nur bei seiner Bewegung nach rechts, d.h. in Vorwärtsrichtung, die Inhalte der Speicherzellen
des Zeilenpufferspeichers 63 ausliest. Sobald die
Abtaster 65 und 69 die Speicherzelle Kl erreicht haben, wird
das neue Schriftzeichen durch den Abtaster C eingelesen und
kann dann durch den Abtaster 69 ausgelesen und an den Rechner weitergeleitet werden. Die Vorrichtung ist dann bereit, den
nächsten Buchstaben zu empfangen. Wenn der Abtaster 69 nach rechts bewegt wird, liest er die Inhalte der einzelnen Speicherzellen
aus. Dabei werden die Buchstaben für das Wort CALL weiterge leitet.
Die auf dem Schreibblatt 21 vorhandenen Buchstaben können durch Überschreiben gelöscht werden. Die Löschung wird durch
die Erkennungseinrichtung 17 als "Leerstelle" erfaßt. Bei-
3505ΤΊ7
spielsweise kann die Erkennungseinrichtung 17 für Handschriftdaten
so ausgebildet sein, daß diese den ASCII-Code für eine "Leerstelle" abgibt, wenn ein umgekehrtes "U"-Schriftzeichen
(d.h. fl ) von ihr empfangen wird. Die Verarbeitung ist dann
die gleiche wie sie im vorstehenden für die Buchstabenänderung beschrieben wurde. Nach Beendigung des Vorgangs enthalten
die Speicherzellen des Zeilenpufferspeichers, in denen
vorher die gelöschten Schriftzeichen enthalten waren, keinen
ASCII-Code mehr für die Buchstaben, sondern enthält den ASCII-Code für Leerstellen.
Der erste Buchstabe bzw. das erste Schriftzeichen, welches
vom Benutzer geschrieben wird, wird in der Speicherzelle Kl
des Zeilenpufferspeichers 63 eingespeichert, unabhängig
davon, in welcher Spalte der Buchstabe bzw. das Schriftzeichen auf dem Schreibblatt 21 geschrieben wurde. Das bedeutet,
daß auch dann, wenn der Schreiber den ersten Buchstaben in Spalte 3 schreibt, dieser in der Speicherzelle Kl
des Zeilenpufferspeichers gespeichert wird. Wenn beispielsweise
das Wort ALL in den Spalten 2, 3 und 4 geschrieben wird, der Schreiber dann wünscht, daß das Wort ALL in TALL
geändert wird und den Buchstaben T vor dem Buchstaben A in die Spalte 1 schreibt, werden für das Wort ALL zunächst die
Speicherzellen Kl, K2 und K3 des Zeilenpufferspeichers
geladen. In diesem Fall empfängt dann die Steuereinheit 57
ein Negativsignai vom Spaltenvergleicher 53, so daß die Abtaster
65 und 69 nach links bewegt werden und ferner empfängt die Steuereinheit 57 ein 4-Zählsignal vom Spaltenzähler 55,
durch welches ein Befehlssignal der Steuereinheit 57 ausgelöst
wird, welches besagt, daß die beiden Abtaster vier Speicherzellen nach links bewegt werden sollen. In dieser
Situation geschieht dann folgendes. Die beiden Abtaster 65 und 69 werden drei Zellen nach links bewegt, d.h. sie werden
zur Speicherzelle Kl zurückbewegt. Die Steuereinheit 57 gibt
drei Löschsignale an den Computer 13 ab. Da die beiden Abtaster 65 und 69 sich an der ersten Speicherzelle Kl befinden,
jedoch das Befehlssignal beinhaltet, daß sie um eine
Spaltenposition sich weiter nach links bewegen sollen, was
jedoch nicht möglich ist, liefert die Steuereinheit 57 an das Schieberegister 67 eine Instruktion, gemäß welcher die
Inhalte der Zellen Kl, K2, K3 um einen Zellenplatz nach rechts, d.h. zu den Speicherzellen K2, K3 und K4 verschoben
werden. Über den Abtaster 65 wird dann der Buchstabe T in die Speicherzelle Kl geladen und der Abtaster 69 liest die
Inhalte der Speicherzellen Kl, K2, K3 und K k aus, welche
dann dem Rechner zugeleitet werden.
Zei1enänderungen werden wie folgt durchgeführt.
Es sei angenommen, daß das Wort BOY in der Zeile 7, Spalten 1, 2 und 3 vom Benutzer geschrieben wird und dann der Buchstabe
F in der Zeile 8, Spalte 1 geschrieben wird. Der Zei1 endifferenzrechner 45 gibt dann ein +1-Ausgangssigna1 ab,
weil die Zahl für die Zeile, in welcher der Buchstabe F geschrieben
ist, um 1 größer ist als die Zahl der Zeile des vorherigen Buchstabens Y. Der Zei1envergleicher 47 erzeugt dann
ein Plus-Signal und der Zeilenzähler 49 erzeugt ein 1-Zählsignal.
Der Spaltenvergleicher 53 und Spaltenzähler 55 erzeugen
ein Negativ-Signal und ein 2-Zäh1signa1. Beim Empfang des
Plus-Signals vom Zeilenvergleicher 47 löscht die Steuereinheit 57 den Zeilenpuifer speicher 63, indem ein "Leerstel1en"-Zeichensignal
in jede Zelle des Zeilenpufferspeichers
geladen wird. Beim Empfang des 1-Zäh 1signa1s des
Zeilenzählers 49 liefert die Steuereinheit 57 ein "Wagenrücklauf-Zeichen
über die Leitung 71, das gleich ist dem "Wagenrücklauf-Zeichen einer Rechner tastatur. Beim Empfang
des Negativ-Signals vom Spa 1tenverg1eieher 53 und des 2-Zählsignals
vom Spaltenzähler 55 werden von der Steuereinheit
57 die beiden Abtaster um zwei Speicherze11 platze nach links
zur Speicherzelle Kl bewegt. In dieser Position wird über den
Abtaster 65 der Buchstabe F aus dem Schriftzeichenregister 35
ausgelesen und in die Speicherzelle Kl geladen. Der Abtaster
69 liest dann den Inhalt der Speicherzelle Kl aus. Wenn ein Schriftzeichen in einer Zeile geschrieben wird, die zwei
Zeilen unterhalb des vorherigen Schriftzeichens liegt,
liefert der Zeilenzähler 49 ein 2-Zählsignal und die Steuereinheit
57 gibt zwei Wagenrücklaufsignale ab. Wenn ein
Schriftzeichen eine Zeile über einem vorherigen Schriftzeichen
geschrieben wird, gibt der Zeilenvergleicher 47 ein
Negativ-Signal ab, wodurch die Steuereinheit 57 ein "Wagenvorlauf
"-Signal anstelle eines "Wagenrücklauf-Signals
abgibt. Wenn das neue Schriftzeichen mehr als eine Zeile über
dem vorherigen Schriftzeichen geschrieben wird, erzeugt der
Zeilenzähler 49 ein Zählsignal mit entsprechender Zahl,
welche angibt, wieviele "Wagenvorlauf"-Signale abgegeben
werden sol Ien.
Wenn eine Spalte mit Schriftzeichen aus dem Zeilenpufferspeicher
63 gelöscht worden ist, sind Aufbereitungsänderungen
nicht mehr möglich.
Wie schon erwähnt, wird der erste Buchstabe bzw. das erste Schriftzeichen inrmer in die Speicherzelle Kl geladen und wird
immer als erster Buchstabe in einer Reihe in den Rechner 13 weitergeleitet. Dadurch, daß jedoch Zeichen auf dem Schreib-
blatt 21 geschrieben werden können, welche durch die Zeichenerkennungseinrichtung
17 als "Leerstellen"-Zeichen erkannt
werden, ist es möglich, das erste Schriftzeichen eines ersten
Wortes in einer Zeile an jeder beliebigen Spaltenstelle, die
gewünscht wird, ausdrucken zu lassen. Dies kann dann z.B. erforderlich sein, wenn der Schreiber wünscht, daß beim Beginn
eines neuen Absatzes die jeweils ersten Buchstaben eine oder
mehr Spaltenpositonen eingerückt sind.
Der Zeilenpufferspeicher 63 dient insbesondere dazu, daß (1)
Schriftzeichen bzw. Buchstaben in einer Reihe in Abhängigkeit
ihrer Spaltenposition angeordnet werden und (2) eine
lokale Aufbereitung der Buchstabendaten in den Speicherzellen
in der jeweiligen Zeilenhöhe bzw. Leitungsstufe möglich ist.
Die Erfindung schafft eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Emulieren eines Rechnertastaturatureingangs mit einem Handschrifteingabeterminal.
Das Ausgangssignal des Handschrifteingabeterminals enthält Schriftzeichendaten entlang von
Zeilen- und Spaltenpositionsdaten für jedes Schriftzeichen.
Die Vorrichtung enthält außerdem einen ersten Abtaster, der die Schriftzeichendaten, die Zeilendaten und Spaltendaten
auf getrennten Signalwegen weiterleitet. In logischen Schaltungen
erfolgt eine Verarbeitung der Zeilen- und Spaltendaten
zur Bestimmung der Zeilen- und Spaltenposition eines jeden
empfangenen Schriftzeichens relativ zur Zeilen- und Spaltenposition
des vorausgegangenen Schriftzeichens. In einem
Zeilenpufferspeicher werden die in der gleichen Zeile enthaltenen
Schriftzeichen für einen bestimmten Zeitraum abgespeichert.
Das Abspeichern bzw. Laden der Schriftzeichen
einer gleichen Zeile in den Zeiienpuffer speicher an Speicherzeil
platzen, die den jeweiligen Spaltenpositionen entsprechen,
erfolgt in Abhängigkeit von Befehlssignalen einer
Steuereinheit, wobei jeweils ein Schriftzeichen geladen wird.
Ein Schieberegister dient zum Verschieben der im Zeilenpufferspeicher
gespeicherten Schriftzeichen in Abhängigkeit
von Befehlssignalen der Steuereinheit. Über einen weiteren
Abtaster werden die Inhalte der Speicherzellen des
Zeilenpufferspeichers ausgelesen und an den Rechner
weitergeleitet. Beim Speichern der Schriftzeichen, welche
zu einer Zeile gehören, im Zeilenpufferspeicher kann
eine lokale Datenaufbereitung bzw. Änderungen hinsichtlich
der Positionierung und Änderung des Schriftzeichens durchgeführt
werden. Es können hierbei Schriftzeichen gelöscht und/
oder hinzugefügt und/oder geändert werden. Es werden dabei Funktionssignale von der Steuereinheit abgegeben, die gleich
bzw. äquivalent zu den Funktionssignalen sind, die von einer
Rechner tastatur abgegeben werden. Wenn ein empfangenes
-UO-
Schriftzeichen in einer Zeile liegt, die unterschiedlich ist
zu der Zeile des vorhergehenden Schriftzeichens, wird der
Zeilenpufferspeicher von allen vorherigen Schriftzeichen
gelöscht, die vorher in ihn eingespeichert wurden. Es werden dann Wagenvorlauf - bzw. Wagenrück 1 aufsignale von der Steuereinheit entsprechend der Zeilenänderung abgegeben.
Zeilenpufferspeicher von allen vorherigen Schriftzeichen
gelöscht, die vorher in ihn eingespeichert wurden. Es werden dann Wagenvorlauf - bzw. Wagenrück 1 aufsignale von der Steuereinheit entsprechend der Zeilenänderung abgegeben.
- Leerseite -
Claims (1)
- PatentanwälteP >? U v» I I /Steinsdorfstr. 21-22 · D-8000 München 22 ■ Tel. 089 / 22 94 41 · Telex: 5 22208TELEFAX: GR.3 89/2716063 GR.3 + RAPIFAX + RICOH 89/2720480 GR.2 + INFOTEC 6000 89/272048111057 - N/LiPencept, Inc.Patentansprüche:1. Vorrichtung zum Emulieren eines Rechnertastatureingangs mit einem Handschrifteingabeterminal, dadurch gekennze ichnet , daß zur Verarbeitung der Ausgangsdaten des Handschrifteingabeterminals (11), welche für jedes Schriftzeichen Handschriftdaten sowie Zeilen- und Spaltenpos itjonsdaten für das jeweilige Schriftzeichen enthalten, vorgesehen sind:a) eine Steuereinheit (57);b) Mittel (33) zum Empfangen und Verteilen der Handschriftdaten, der Zeilenpositionsdaten und der Spaltenpositionsdaten für das jeweilige Schriftzeichen auf verschiedene Signalwege;c) einen Zeilenpufferspeicher (63) mit einer Speicherzellenreihe (Kl-KlO) zum zeitweisen Speichern der in einer jeweiligen gleichen Zeile enthaltenen Schriftzeichen;d) Mittel (35 bis 55) zum Vergleichen der Zeilen- und Spaltenposition eines jeden Schriftzeichens mit der Zeilen- und Spaltenposition des unmittelbar vorhergehenden Schriftzeichens und zum Übertragen der Signale, welche das Vergleichsergebnis angeben, zur Steuereinheit (57);e) Mittel (65), die in Abhängigkeit von Signalen der Steuereinheit (57) die empfangenen Schriftzeichendaten jeweils für eine Zeile in den Zeilenpufferspeicher (63) an ihren Spaltenpositionen entsprechenden Speicherzellenplätzen laden undf) Mittel (69) zum Nacheinanderaus1esen der in den Speicherzellen des Zeilenpufferspeichers (63) gespeicherten Daten,2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ferner ein Schieberegister (67) an den Zeilenpufferspeicher (63) angeschlossen ist, daß in Abhängigkeit von Befehlssignalen der Steuereinheit (57) die im Zeilenpufferspeicher (63) gespeicherten Schriftzeichen um einen oder mehr Speicherzellenplätze nach rechts verschiebt.3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß zum Vergleichen der Zeilen- und Spaltenposition eines jeden Schriftzeichens mit der Zeilen- und Spaltenposition des jeweiligen unmittelbar vorherigen Schriftzeichens ein Zei1 endifferenzrechner (45) zum Vergleich der Zeile eines jeden Sehriίtzeichens mit der Zeile des jewei1s vorherigen Zeichens und zur Erzeugung eines der Differenz der Zeilenposition entsprechenden Ausgangssignals vorgesehen ist, daß ein Zei1envergIe icher (47) zum Vergleichen des Ausgangssignals des Zei1 endifferenzrechners (45) mit einem festen Wert vorgesehen ist, daß ein Zeilendifferenzzähler (49) zur Erzeugung eines Ausgangssignals, welches der Zahl der Zeilendifferenz entspricht, vorgesehen ist, daß ein Spaltendifferenzrechner (51) zum Vergleichen der Spaitenposition eines jeden Schriftzeichens mit der Spaltenposition des jeweils vorherigen Schriftzeichens und zur Erzeugung eines der Differenz der Spaltenposition entsprechenden Aus-gangssignals vorgesehen ist, daß ein Spaitenverg1eieher (53) zum Vergleichen des Ausgangssignals des Spaltendifferenzrechners (51) mit einem festen Wert vorgesehen ist, und daß ein Spaltendifferenzzähler (55) zur Erzeugung eines Ausgangs· signals vorgesehen ist, das die Zahl der Spaltendifferenz ang ibt.U. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, d a durch gekennzeichnet, daß ein Schriftzeichenregister (35) zum Halten eines jeweiligen Schriftzeichens, ein Schreibspaltenregister (37) zum Halten der Spaltenzahl eines jeweiligen im Schriftzeichenregister (35) gehaltenen Schriftzeichens, ein Schreibzeilenregister (39) zum Halten der Zeilenzahl eines jeweiligen, im Schriftzeichenregister (35) gehaltenen Schriftzeichens, ein Schreibspaltenregister (Ψ3) zum Halten der Spaitenzahl des jeweils vorherigen Schriftzeichens und ein Schreibzeilenregister (41) zum Halten der Zeilenzahl des jeweils vorherigen Schriftzeichens vorgesehen sind.5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis k, d a durch gekennzeichnet, daß die Steuereinheit (57) einen Mikroprozessor enthält.6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, d a durch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Verteilen der Handschriftzeichendaten, der Zeilenpositionsdaten und der Spaltenpositionsdaten einen ersten Abtaster (33) aufwe i sen.7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, d a durch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Laden der Handschriftendaten in den Zeilenpufferspeicher (63) einen zweiten Abtaster (65) aufweisen.8. Verfahren zum Emulieren eines Rechnertastatureingangs mit einem Handschrifteingabeterminal, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verarbeitung der Ausgangsdaten des Handschrifteingabeterminals, welche für jedes Schriftzeichen in Handschriftdaten sowie Zeilen- und Spaltenpositionsdaten aufweisen,a) jedes vom Handschrifteingabeterminal empfangene Schriftzeichen in verschiedene Speicherzellen eines Zeilenpufferspeichers entsprechend den Spaltenpositionen jeweils für eine Zeile geladen werden undb) die in jeder Zelle des ZeiJenpufferspeiehers abgespeicherten Daten nacheinander ausgelesen werden.9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die im Zei1enpufferspeicher gespeicherten Daten aufbereitet werden.10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet , daß die Datenaufbereitung das
Löschen der gespeicherten Schriftzeichen enthält.11. Verfahren nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufbereiten der Daten das
Verschieben der im Zeilenpufferspeieher enthaltenen Daten
nach rechts enthält.12. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 11, d a durch gekennzeichnet, daß die im Zeilenpufferspeicher gespeicherten Schriftzeichen gelöscht werden, wenn in den Zeilenpufferspeicher ein Schriftzeichen geladen
wird, das in einer Zeile sich befindet, die sich unterscheidet von den vorher in den Zeilenpufferspeicher geladenen
Daten.13. Vorrichtung zur Umwandlung von Handschriftdaten in eine Form, die geeignet ist für die Eingabe in einen Computer, der programmiert ist zum Empfang von Schreibmaschinentypen-Daten einer Rechner tastatur, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verarbeitung der Handschriftdaten für ein jeweiliges Schriftzeichen, welche Handschriftzeichendaten sowie Zeilen- und Spaltenpositionsdaten für das jeweilige Schriftzeichen enthalten, vorgesehen sind:a) ein Schriftzeichenregister (35) zum Halten der Schriftzeichendaten ;b) ein Schreibzeilenregister (39) zum Halten der Spaltenpositionsdaten des jeweiligen Schriftzeichens;c) ein Schreibspaltenregister (37) zum Halten der Spaltenpositionsdaten des jeweiligen Schriftzeichens;d) Mittel (33) zum Laden der Schriftzeichendaten der Zeiien- und Spaltenpositionsdaten des jeweiligen Schriftzeichens in das jeweilige der vorstehend genannten Register;e) ein Schreibzeilenregister (Ψ1) zum Halten der Zeilendaten des vorherigen Schriftzeichens;f) ein Schreibspaltenregister (43) zum Halten der Spaltendaten des jeweils vorherigen Schriftzeichens;g) eine Steuereinheit (57);h) Mittel (45, 47, 49) zur Verarbeitung der in den Schreibzeilenregistern (39 und 41) enthaltenen Daten und zur Übertragung von Signalen, die die Unterschiede dieser Daten angeben, in die Steuereinheit (57);i) Mittel (51, 53 und 55) zur Verarbeitung der in den Schreibspaltenregistern (37 und 43) gespeicherten Daten und zur Übertragung von Signalen, die die Unterschiede dieser Daten angeben an die Steuereinheit (57);j) einen Zeilenpufferspeicher (63) zum Halten einer Zeile von Schriftzeichen;k) einen zweiten Abtaster (65), der in Abhängigkeit von Signalen der Steuereinheit (57) aus dem Schriftzeichenregister (35) Schriftzeichen für jeweils eine Zeile in den Zeilenpufferspeicher (63) entsprechend ihren Spaltenpositionen lädt und1) einen dritten Abtaster (69) zum Auslesen der im Zeilenpufferspeicher (63) gespeicherten Daten.14. Vorrichtung zur Verarbeitung von Handschriftzeichen in einem Rechner, gekennzeichnet durcha) ein Handschrifteingabeterminal (11) zur Ausgabe von Hand-Schriftzeichendaten, die Handschriftdaten und Zeilen- und Spaltenpositionsdaten für jedes Schriftzeichen enthalten;b) einen Rechner (13), der programmiert ist für den Empfang von Schreibmaschinenschrifttypen-Daten einer Rechner tastatur undc) eine Einrichtung, welche zwischen das Handschrifteingabeterminal (11) und den Rechner (13) geschaltet ist, zur Umwandlung der Ausgangssignale des Handschrifteingabeterminals (11) in eine durch den Rechner (13) annehmbare Form mi t:i) einer Steuereinheit (57);H) Mitteln (33) zum Verteilen der Handschriftsdaten, Zeilenpositionsdaten und Spaltenpositionsdaten auf getrennte Signalwege;iii) einem Zeilenpuffer speicher (63) mit einer Zeile von Speicherzellen zum zeitweisen Speichern einer Zeile von Schriftzeichendaten;-ιο· -iv) Mitteln (35, 55) zum Vergleichen der Zeilen- und Spaltenpositionsdaten für jedes Schriftzeichen mit den
Zeilen- und Spaitenpositionsdaten des jeweils unmittelbar vorherigen Zeichens und zur Übertragung der das Vergleichsergebnis angebenden Signale an die Steuereinheit (57);v) Mitteln (65), die in Abhängigkeit von Signalen der Steuereinheit (57) jeweils eines der Schriftzeichen in
den Zeilenpufferspeicher (63) in Abhängigkeit von der
jeweiligen Spaltenposition in eine Zeile des Zeilenpufferspeichers laden undvi) Mitteln (69) zum Nacheinanderaus1esen der im Zeilenpufferspeicher (62) abgespeicherten Daten.
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