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DE2313016C2 - Strichsignal-Erzeugungsvorrichtung für ein Zeichenanzeigegerät - Google Patents

Strichsignal-Erzeugungsvorrichtung für ein Zeichenanzeigegerät

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Publication number
DE2313016C2
DE2313016C2 DE2313016A DE2313016A DE2313016C2 DE 2313016 C2 DE2313016 C2 DE 2313016C2 DE 2313016 A DE2313016 A DE 2313016A DE 2313016 A DE2313016 A DE 2313016A DE 2313016 C2 DE2313016 C2 DE 2313016C2
Authority
DE
Germany
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character
output
word
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timer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2313016A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2313016A1 (de
Inventor
Grant W. Manchester N.H. Conley
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Lockheed Martin Corp
Original Assignee
Sanders Associates Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sanders Associates Inc filed Critical Sanders Associates Inc
Publication of DE2313016A1 publication Critical patent/DE2313016A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2313016C2 publication Critical patent/DE2313016C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09GARRANGEMENTS OR CIRCUITS FOR CONTROL OF INDICATING DEVICES USING STATIC MEANS TO PRESENT VARIABLE INFORMATION
    • G09G1/00Control arrangements or circuits, of interest only in connection with cathode-ray tube indicators; General aspects or details, e.g. selection emphasis on particular characters, dashed line or dotted line generation; Preprocessing of data
    • G09G1/06Control arrangements or circuits, of interest only in connection with cathode-ray tube indicators; General aspects or details, e.g. selection emphasis on particular characters, dashed line or dotted line generation; Preprocessing of data using single beam tubes, e.g. three-dimensional or perspective representation, rotation or translation of display pattern, hidden lines, shadows
    • G09G1/08Control arrangements or circuits, of interest only in connection with cathode-ray tube indicators; General aspects or details, e.g. selection emphasis on particular characters, dashed line or dotted line generation; Preprocessing of data using single beam tubes, e.g. three-dimensional or perspective representation, rotation or translation of display pattern, hidden lines, shadows the beam directly tracing characters, the information to be displayed controlling the deflection and the intensity as a function of time in two spatial co-ordinates, e.g. according to a cartesian co-ordinate system
    • G09G1/10Control arrangements or circuits, of interest only in connection with cathode-ray tube indicators; General aspects or details, e.g. selection emphasis on particular characters, dashed line or dotted line generation; Preprocessing of data using single beam tubes, e.g. three-dimensional or perspective representation, rotation or translation of display pattern, hidden lines, shadows the beam directly tracing characters, the information to be displayed controlling the deflection and the intensity as a function of time in two spatial co-ordinates, e.g. according to a cartesian co-ordinate system the deflection signals being produced by essentially digital means, e.g. incrementally

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Controls And Circuits For Display Device (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Strichsignal-Erzeugungsvorrichtung für ein Zeichenanzeigegerät mit einer Speichervorrichtung, in der digitale Wörter für die Richtung, Länge und Intensität von Strichen gespeichert sind, und
mit Vorrichtungen zum Lesen und Dekodieren des Speicherinhaltes, wobei die Speichervorrichtung zur Speicherung mehrerer Wortgruppen vorgesehen ist und jede Wortgruppe die für die Wiedergabe eines Zeichens erforderlichen Striche darstellt.
In vielen von einer Rechen-Anlage gesteuerten Anzeigesystemen hat eine Rechenanlage in ihrem Speicher eine Befehlsliste gespeichert, die auf die anzuzeigenden Nachrichten hinweist Diese Befehle werden zu einem
Zeichenanzeigegerät hingeleiu. t, jeweils ein Zeichen zu einer bestimmten Zeit
Als Antwort auf den Befehl, ein bestimmtes Zeichen anzuzeigen, muß ein Zeichenanzeigesystem das vom Strich-Zeichnungstyp ist, eine Folge von X- und K-Ablenksignalen erzeugen, die die Bewegung des Einstellers lenken, wenn dieser jeden Strich des Zeichens zeichnet Es muß auch ein anderes Signal erzeugen, das manchmal Intensitätssignal genannt wird und das den Einsteller entweder auf »Schreiben« lenkt, sowie ^r sich bewegt oder
auf »Nichtschreiben« sowie er sich zu einer neuen Stellung bewegt Alle diese Signale werden mittels geeigneter Puffer, Verstärker and ähnlichen auf die vorliegende Anzeigevorrichtung gelenkt, welche d;e Zeichen zeichnet
Verschiedene Anordnungen wurden bisher für die Speicherung der Information, welche die verschiedenen zum Zeichen eines jeden Zeichens notwendigen Striche anzeigt, und für die Erzeugung geeigneter darauf antwortender Signale verwendet. In einer bisher benützten Anordnung, die manchmal »racetrack« System
genannt wird, wird ein einzelnes Muster vieler Striche gespeichert und für jedes einzelne und für alle Zeichen in seiner Gesamtheit ausgeführt Das Zeichen ist durch das »Schreiben« nur jener Striche festgelegt die für die Bildung des einzelnen Zeichens notwendig sind. Solch eine Anordnung verschwendet offensichtlich Zeit, da viele unbenutzte Striche für jedes Zeichen ausgeführt werden. In einem anderen System wird die Information in der Form von Gruppen logischer Elemente und ihren gegenseitigen Verbindungen mit verschiedenen Zeitkurven
so gespeichert. Signale, die ein einzelnes Zeichen anzeigen, werden erzeugt indem bestimmte logische Elemente und bestimmte Zeitkurvenformen freigegeben werden. Eine Anordnung dieser Art wird ausführlicher beschrieben in der US-PS 35 33 096. Die in dieser Patentschrift beschriebene Vorrichtung hat, obwohl sie eine sehr große Verbesserung der zuvor erwähnten Vorrichtung ist, in der das gleiche feste Strichmuster für jedes Zeichen erzeugt wird, trotzdem eine Anzahl Mängel. So sind z. B. die Geräte für die Strichspeicherung und Signalerzeu-
gung sehr umfangreich. Zusätzlich müssen sehr viele Verbindungen zwischen den einzelnen Vorrichtungen hergestellt werden, was die Herstellung der Einheit relativ teuer macht.
Es ist eine Strichsignal-Erzeugungsvorrichtung der eingangs genannten Art bekannt, (DE-OS 20 02 011), bei welcher ein einen Zähler verwendender sequentieller Positionsgenerator vorgesehen ist. Es müssen hier die Zeichen in einer besonderen Folge geschrieben werden, so daß die Schreibrichtung vorbestimmt ist.
Es ist ferner eine Vorrichtung zur Zeichendarstellung mittels Kathodenstrahlröhren bekannt (DE-OS 21 26 013), bei welcher zwischen gegeneinander abgelenkten Strichen ablenkungsfreie Perioden vorgesehen sind, wenn die Richtung des Kathodenstrahles sich um mehr als 45° ändert Diese Vorrichtung benötigt verhältnismäßig viel Speicherraum. Außerdem ist für die Darstellung eine vergleichsweise lange Zeit erforderlich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Strichsignal-Erzeugungsvorrichtung der eingangs genannten
Art zu schaffen, welche mit kleinem Speicherraum auskommt, wobei die Zeichen beliebig wiedergegeben werden können. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht daß die Speichervorrichtung in mehrere Blocks eingeteilt ist, von denen jeder einer gleichen Anzahl benachbarter Adressen zugeordnet ist und für die Speicherung zweier Gruppen von Wörtern an Adressen vorgesehen ist, die an gegenüberliegenden Enden des Blockes
fi beginnen, daß eine Vorrichtung zur Auswahl eines gewünschten Blockes vorgesehen ist und daß eine Vorrich-
;! tung zur Auswahl eines Endes des Blockes und zum aufeinanderfolgenden Lesen der Wörter in dieser Gruppe
ψ. vorgesehen ist, die an an dem gewählten Ende beginnenden Adressen gespeichert sind. Diese Ausbildung
ν ermöglicht eine Ersparnis an Speicherraum. Außerdem ermöglicht sie eine Erweiterung der Strichzeichen-Spei-
U cherung. Schließlich wird auch die Zeichenanzeige verbessert
u Weiterbildungen des Gegenstandes der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Es hat sich in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung beispielsweise als möglich herausgestellt, ein
Λ Strichmuster einzurichten, das 25 (oder in manchen Fällen sogar mehr) Striche pro Zeichen zuläßt, wobei jedoch 'C die Strichinformation für zwei Zeichen in nur 32 Wortplätzen gespeichert werden kann.
IS Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrie-
ben. Es zeigt
ft F i g. 1 ein Funktionsblockbild eines in die vorliegende Erfindung eingebauten Anzeigesystems;
'■- - F i g. 2 ein Diagramm des relativen zeitlichen Vorkommens verschiedener ICurvenformen;
W F i g. 3 ein schematisches Blockschaltbild der Zeitsteuerungsschaltungen;
F i g. 4 eine Arbeitsspeicherbelegung, oder ein Lagediagramm des Musters, weiche schematisch die Anord-
; ί nung verschiedener Einheiten des Festwertspeichers zeigen;
T F i g. 5 ein schematisches Diagramm der Verbindungen der verschiedenen Einheiten des Speichers;
ι! F i g. 6 ein Diagramm zur Anordnung der Wortspeicherung in einem Teil des Speichers;
! i F i g. 7 ein Diagramm der Striche, die zum Schreiben des Zeichens benützt werden;
Ü F i g. 8 ein Diagramm der Striche, die zum Schreiben des Zeichens A benützt werden;
F i g. 9 ein Diagramm der verschiedenen Striche, die im ersten Quadranten ausgeführt werden können;
;. F i g. 10 ein schematisches Blockschaltbild der Zeitgeberänderungsschaltung und anderer Teile der Vorrichtung;
■'·. F i g. 11 ein Diagramm des relativen zeitlichen Auftretens zusätzlicher Kurvenformen; und
F i g. 12 ein schematisches Blockschaltbild des Endes des Zeichenc^kodierers.
In F i g. 1 ist ein die Erfindung enthaltendes Informationssystem gezeigt, das einen Digitalrechner 21 enthält, welcher mit einer Anschlußeinheit 22 verbunden ist, durch die der Rechner 21 mit verschiedenen Eingabe-/Ausgabe-(I/0)-Vorrichtungen 23 und mit dem Zeichenanzeigesystem 24 der vorliegenden Erfindung (unterhalb der gestrichelten Linie gezeigt) verbunden ist. In F i g. 1 sind die Verbindungshauptleitungen oder Daienflußstrekken häufig durch einzelne Linien dargestellt Es versteht sich jedoch, daß jede solche Hauptleitung ein große Anzahl von Leitungen enthalten kann. So überträgt ζ B. die Datenleitung 25 für die Zeichen Digitalwörter, jeweils eins zu einer bestimmten Zeit, von denen jedes ein anzuzeigendes Zeichen oder Symbol darstellt, und die Leitung 25 enthält so viele Einzelleitungen wie für die gleichzeitige Übertragung aller Bits eines solchen Wortes notwendig sind. Dort wo solch eine Hauptleitung als Eingang oder Ausgang eines Gatters oder eines Bauteiles verwendet wird, versteht es sich, daß die Anzahl der Gatter oder die Anzahl der Anschlüsse des Bauteils für die Unterbringung aller Leitungen in der Hauptleitung oder Strecke ausreichen. Der Rechner 21 besitzt einen Speicher, in dem in digitaler Form Wörter gespeichert sind, welche jene Zeichen darstellen, die auf der Anzeigevorrichtung 26 angezeigt werden sollen, die zum Zwecke der Erläuterung eine Kathodenstrahlröhre (CRT) ist. Der Speicher des Rechners 21 hat auch die Befehle hinsichtlich der Folge, der Zeitgebung und der Stellung gespeichert aufgrund deren die Zeichen auf der Vorrichtung 26 angezeigt werden sollen. Wenn ein Zeichen angezeigt werden soll, werden die das Zeichen und dessen Stenung darstellenden Wörter auf den Leitungen 25 bzw. 27 für die Übertragung zum System 24 angelegt. Über die Leitung 28 wird dann zum System 24 ein »Start»-Signal gesendet, das unmittelbar ein »in Arbeit« Signal erzeugt und dieses über die Leitung- 29 zur Anschlußeinheit 22 überträgt so daß der Empfang weiterer Befehle unterbrochen ist bis das vorliegende Zeichen angezeigt ist Das System 2<J schreibt dann in einer genauer zu erklärenden Weise das genannte Zeichen auf die Vorrichtung 26, und entfernt nach der Beendigung das »in Arbeit«-Signal, wodurch der Empfang weiterer Befehle ermöglicht wird.
Jeder im Speicher des Rechners 21 enthaltene Befehlssatz kann durch ein darin enthaltenes gespeichertes Programm und/oder diirch verschiedene periphere Vorrichtungen 23, wie etwa Fotoschreiber, Band- oder Kartenlesevorrichtungen, Tastaturvorrichtungen und ähnliche auf den neuesten Stand gebracht werden. Die aktualisierenden Datengeber sind über die Anschlußeinheit 22 mit dem Rechner 21 verbunden, wo die Daten gemäß dem gespeicherten Programm verarbeitet werden um die Befehle auf den neuesten Stand zu bringen.
Das Zeichenanzeigesystem 24 enthält Zeitsteuer- und Gatrer-jchaltungen 30, die mittels verschiedener Zeitgeber, Impulse und anderer Kurvenformen, wie sie in F i g. 2 dargestellt sind, den Arbeitsvorgang des Systems steuern. Vor der genaueren Beschreibung dieser Schaltungen und Kurvenfonnen wird bemerkt, daß die ganze Beschreibung hindurch eine positive Logik angenommen wird, d.h. daß eine logische »1« durch eine positive Spannung (angenähert 4 Volt) dargestellt wird und im weiteren auch »Hocn« oder »hi« bezeichnet wird; eine logische »0« wird durch angenähert OVoIt dargestellt, oder auch mit »Niedrig« oder »10« bezeichnet; die Flip-Flop-Schaltisngen (FF) erfordern ein invertiertes oder niedriges Signal für die direkte Zurückstellung auf den Anfangswert, wie durch das herkömmliche Invertersymbol bai jedem dieser Eingänge angezeigt ist; der μ Basiszeitgeber ist eine positiv verlaufende Rechteckwelle mit einer Periode von 75 Nanosekunden (ns), obwohl auch ein davon abgeleiteter 150 ns Zeitgeberimpuls benützt wird; und die von Zeitgeberimpulsen betätigten Flip-Flop- und anderen Schaltungen werden bei dem absteigenden, oder negativ verlaufenden Teil des Impulses betätigt. Es ist auch zu bemerken, daß logische »Und«-Schaltungen in der herkömmlichen Weise mit einem Punkt (.) darin dargestellt sind, während logische »Oder«-Schaltungen in der herkömmlichen Form mit einem Pluszeichen (+) darin r!?j-gestellt sind. Inverter sind durch kleine Kreise (O) gekennzeichnet.
In F i g. 3 ist der zuvor erwähnte Zeitgeber 31 gezeigt, der als Zeitgeber »Au gekennzeichnet ist und dessen Ausgang mit der Leitung 32 für die Verteilung zu verschiedenen Bauelementen verbunden ist. Die Verbindung
zu solchen Bauelementen ist in Fig.3 durch ein mit einem kurzen Pfeil gekennzeichnetes »A« gezeigt. Die Kurvenform dieses Zeitgebers ist mit der Kurve 41 der F i g. 2 wiedergegeben. Der »Startimpuls« besitzt die durch die Kurve 42 in Fig. 2 wiedergegebene Kurvenform und ist ein negativ verlaufender Impuls, dessen Dauer nicht kritisch ist aber vorzugsweise im Bereich von ungefähr 100 ns bis 300 ns liegt. Wie in F i g. 3 gezeigt ist, ist die diesen Impuls weiterbefördernde Leitung 28 mittels eines invertierenden Verstärkers 33 mit einem der /-Eingänge einer Flip-Flip-Schaltung 34 verbunden, die von dem Zeitgeber 31 betätigt wird. Der (^-Ausgang des Flip-Flop 34 ist mit dessen /(-Eingang verbunden. Der (J-Ausgang ist durch einen Inverter mit dem SET Eingang eines Flip-Flop 35 verbunden. Der (^-Ausgang des zuletzt genannten Flip-Flop ist für die Rückbeförderung des »in Arbeitw-Signals zur Anschlußeinheit 22 mit der Leitung 29 verbunden. Der (^-Ausgang des Flip-Flop 35 ist
ίο mit dem /-Eingang des Flip-Flop 34 verbunden.
Anfänglich sind der /- und /f-Eingang des Flip-Flop 34 niedrig und der Zeitgeber hat demzufolge keine Wirkung. Bei Empfang eines »Start«·Impulses geht der /-Eingang hoch, worauf der als nächstes auftretende negativ verlaufende Teil des Zeitgeberimpulses den ζί-Ausgang und den φ-Ausgang niedrig macht. Der letztere setzt den Flip-Flop 35, so daß der (^-Ausgang hochgeht und das »in Arbeit«-Signal setzt. Wie in F i g. 2 gezeigt ist ist der zuvor erwähnte negativ verlaufende Teil des Impulses des Zeitgebers A mit der Zeit 0 gekennzeichnet. Wie miteis der Kurvenform 43 der F i g. 2 gezeigt ist, ist das »in Arbeit«-Signal ein Hochstufensignal unbegrenzter Dauer, das bei der Zeit 0 beginnt, und das nur beendet wird, wenn der Schreibvorgang des Zeichens zu Ende ist, was alles noch genauer erklärt wird. Der nächste Zeitgeberimpuls zum Zeitpunkt 75 setzt den Flip-Flop 34 auf den anfänglichen Zustand zurück. Da nun beide, der /- und K-fcingang niedrig sind, muß für eine weitere Aktion des Flip-Flop sowohl die Beseitigung des Arbeitssignals des Zeichens als auch die Ankunft eines weiteren Startimpulses abgewartet werden.
Der <?-Ausgang des Flip-Flop 34 ist auch mit dem /-Eingang eines anderen auch von dem Zeitgeber A betätigten Flip-Flop 36 verbunden, dessen <?-Ausgang zurückverbunden ist mit dem eigenen K-Eingang. Wenn der Q-Ausgang des Flip-Flop 34 in der zuvor erklärten Folge zum Zeitpunkt 0 hochgeht, macht er den /-Eingang
des Rip-Flop 36 hoch, so daß der nächste folgende Zeitgeberimpuls zum Zeitpunkt 75 diesen Flip-Flop betätigt um den (^-Ausgang hoch und den 0-Ausgang niedrig zu machen. Wie anhand der Kurvenform 44 in F i g. 2 gezeigt ist, bleibt der (J-Ausgang niedrig bis der nächste Zeitgeberimpuls zum Zeitpunkt 150 ankommt, worauf der Flip-Flop 36 in seinen anfänglichen Zustand zurückversetzt wird. Dieser (^-Ausgang, der die Kurvenform 44 erzeugt, ist mit einer Leitung 37 verbunden und stellt ein Gatter dar, das bestimmte andere Teile der Apparatur in den Arbeitszustand versetzt, wie noch genauer erklärt werden wird.
Wie in F i g. 1 gezeigt ist, ist die die Zeichendatenleitung Strecke 25 mit einer Verriegelungsschaltung (Einklinkschaltung) 51 verbunden. Diese Daten haben vorzugsweise die Form eines digitalen Wortes mit sieben Bit, das das gewünschte Zeichen in Übereinstimmng mit einem vorbestimmten Code, wie etwa dem USA Standard Code for Information Interchange (ASCII), darstellt. Die Bits des Wortes werden gleichzeitig über eine Mehr zahl von Leitungen übertragen.
Eine Verriegelungsschaltung, wie die Verriegelungseinheit 51. hat die Form eines zeitweiligen digitalen Speichers. Die zu speichernden ßits werden ais Spannungssiüfen parallel am Eingang angelegt Wenn die Verriegelungseinheit mittels geeigneter Spannungsimpulse in den Arbeitszustand versetzt ist, übernehmen die Ausgangsanschlüsse die vom Eingang angegebenen Spannungsstufen. Diese Ausgangswerte bleiben nach Been-
digung des in den Arbeitszustand versetzenden Impulses verfügbar und bleiben ungeachtet der Eingangswerte unverändert. Nach dem Empfang anderer in den Arbeitszustand versetzender Impulse nehmen die Ausgänge die Spannungsstufen an, die von dem dann vorliegenden Eingangswerten angegeben werden. Solche Verriegelungseinheiten sind gut bekannt und sind bei mehreren Herstellern kommerziell verfügbar. Ein für die Verwendung in der vorliegenden Erfindung geeignetes Modell wird von Fairchild Semiconductor Division of Fairchild Camera
and Instrument Corp, Mountainview, California, auf den Markt gebracht und trägt die Nummer 9314. In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel, das beschrieben wird, kann die Verriegelungseinrichtung 51 zwei solch« Einheiten enthalten.
Nach der Erzeugung des Arbeitssignales für das Zeichen, wird die in Fi g. 2 dargestellte Kurvenform 44 übei die Leitung 37 an der Verriegelungsschaltung (Einklinkschaltung) 51 angelegt, worauf Spannungsstufen, die die
verschiedenen Bits des Wortes anzeigen, am Ausgang auftreten. Verschiedene Bits des Wortes werdin zi verschiedenen Teilen des Gerätes übertragen, die noch genauer erklärt werden.
In F i g. 1 ist auch ein Festwertspeicher 52 (ROM) gezeigt Solch ein Speicher ist eine digitale Speichervorrich tung, die jene Information enthält, die während eines normalen Arbeitsvorganges der Vorrichtung nicht geän dert werden kann. Das gewünschte Speichermuster wird während der Herstellung, d. h. vor der Benutzung
eingefügt. Alle Bits eines jeden gespeicherten digitalen Wortes werden bei einer Adresse gespeichert, welche beim Anlegen einer geeigneten Spannungsstufe die Spannungsstufen, welche jedes Bit im adressierten Wor darzustellen, veranlaßt parallel und gleichzeitig an den Ausgangsdatenanschlüssen (deren Anzahl gleich dei Anzahl der Bits in einem jeden Wort sind) solange aufzutreten, wie die angelegte Spannung existiert Solchi Festwertspeicher sind gut bekannt und stehen bei mehreren Herstellern kommerziell zur Verfügung; ein für di( vorliegenden Zwecke geeignetes Ausführungsbeispiel wird von der Intel Corp. Mountainview, Calif, als Model
Nr. 3301 angeboten. Diese Einheit besitzt eine Speicherkapazität von zweihundertsechsundfünfzig (256) Viei
(4)-Bitwörtern. In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel, das beschrieben wird, enthält der ROM 52 16 solch<
Einheiten, die so angeordnet sind, daß sie Strichmuster für 128 Zeichen speichern. Die Arbeitsspeicherbelegung der Fi g. 4 zeigt die Arbeitsanordnung der 16 Einheiten, die den Festwertspei
eher 52 darstellen. Die Einheiten sind paarweise angeordnet so daß jedes Paar zweihundertsechsundfünfziä (256) Acht (8)-Bitwörter speichert Die physikalische Anordnung kann natürlich etwas sein, was für die Befesti gung und Verdrahtung ausschlaggebend ist, aber für die Erklärung ist es dienlich, sich die Einheiten als in Reihei und Spalten des ASCII Code angeordnet zu denken. Wie in F i g. 4 gezeigt ist sind die Einheiten 52a, 526 usw
eine unter der anderen quer über den oberen Teil der Figur dargestellt. Für die Zwecke der Erklärung wird angenommen, daß sich Wörter horizontal, Seite an Seite, erstrecken, und daß die Bits eines jeden Wortes in vertikalen Reihen angeordnet sind. Weiter wird angenommen, daß jede Einheit in acht (8) Blöcke zu zweiunddreißig (32) Wör tern geteilt ist, von denen jedes vier (4) Bits enthält. Auf diese Weise ist jedes Paar von Einheiten, wie etwa das Paar 52a und 526, in acht (8) Adressenblöcken angeordnet, von denen jeder zweiunddreißig (32) Adressen enthält und wobei wiederum jede Adresse ein (1) Wort mit acht (8) Bits enthält.
Die verbleibenden Einheiten des Speichers 52 sind mit 52c bis einschließlich 52p bezeichnet und unterhalb des Paa/ >-% 52a und 52b angeordnet, wie gezeigt ist. Dabei wird angenommen, daß diese Paare auch in acht (8) Blöcke zu jeweils zweiunddreißig (32) Adressen geteilt sind. Jeder Block eines jeden Einheitenpaares speichert die Wörter, welche die zum Schreiben von zwei (2) Zeichen erforderlichen Striche darstellen. In dem beschriebenen Ausführungsbeispiel gibt es insgesamt vitfundsechzig (64) Blöcke, von denen jeder die zum Schreiben von zwei (2) Zeichen notwendigen Wörter speichert, so daß insgesamt einhundertachtundzwanzig (128) Zeichen vorgesehen sind.
Eine Untersuchung hat gezeigt, daß jedes Zeichen und Symbol, die im allgemeinen entweder im englischen oder russischen Alphabet verwendet werden mit nicht mehr als fünfundzwanzig (25) Strichen deutlich lesbar geschrieben werden können. Wie zuvor erwähnt, werden blockweise jene Wörter, die die Striche für zwei Zeichen darstellen in insgesamt zweiunddreißig (32) Adressen gespeichert. Dies ist aus einer Anzahl von Gründen möglich. Erstens erfordern nicht alle Zeichen alle fünfundzwanzig (25) Striche, so daß es möglich ist ein Zeichen, tias viele Striche erfordert mit s'ir.sm Zeichen das wenig Striche erfordert, zu paaren Zusätzlich erfordert nicht jeder Strich eine separate Adresse, d. h. eine separate Wortdefinition. Wenn z. B. der zweite Strich eines Zeichens der gleiche ist wie der erste Strich kann das den ersten Strich darstellende Wort ein Bit enthalten, daß anzeigt, daß der nächste Strich identisch ist. Wenn dies so ist. ist es nicht notwendig eine separate Adresse für den zweiten Strich vorzusehen. Dies wird deutlicher erklärt.
Eine Nachprüfung der vom ASCII-Code identifizierten Zeichen und Symbole und eine Untersuchung der Muster jener Striche die zum Schreiben eines jeden erforderlich sind, hat gezeigt, daß alle in den Spalten 2 bis 7 des ASCII-Code angegebenen Anordnungen (mit Ausnahme von »DEL« bei Spalte 7 Reihe 15) für die vorliegenden Zwecke geeignet sind. Das heißt, die die Striche für die verschiedenen Zeichen darstellenden Wörter können in dem gerade beschriebenen Speicher 52 in genau der gleichen Anordnung gespeichert werden, wie in dem oben erwähnten Teil des ASCII-Code gezeigt wurde, und keine zwei gepaarten Zeichen, d. h. in einem |
einzigen Adressenblock zu speichernden Zeichen, erfordern mehr Striche, als in den zweiunddreißig (32) Adressen oines jeden Blocks gespeichert werden können. Es sind deshalb die die verschiedenen Zeichen darstellenden Muster in Fig.4 so gezeigt, daß diese in den gleichen Reihen und Spalten gespeichert sind, wie mittels der Spalten 2 bis 7 des ASCII-Code für die entsprechenden Zeichen gezeigt ist. und demgemäß können diese von dem ASCII-Code adressiert werden. Die Spalten 0 und 1 sind leer gezeigt und stehen für irgendwelche spezielle Symbole zur Verfügung, die für eine besondere Verwendung erforderlich sein können.
In Fig.5 sind die elektrischen Verbindungen zu den Einheiten 52a—52p gezeigt, welche den Speicher 52 bilden. Jede dieser Einheiten, z. B. die Einheit 52a enthält acht (8) Adresseneingänge, die mit A 0 bis einschließlich A 7 bezeichnet sind. Jede Einheit ist mit einem internen Dekodierer hergestellt, so daß, wenn sie von einem an A 0 bis A 7 angelegten acht (8) Bitcode adressiert wird, eine der zweiunddreißig (32) Adressen eine daran angelegte Spannungsstufe besitzt und dadurch aktiviert wird. Die digitalen Ausgangswerte, welche die bei den einzelnen Adressen gespeicherten Wörtern anzeigen, erscheinen an den vier (4) Ausgangsdatenanschlüssen 01 bis einschließlich O 4. Jede Einheit enthält auch eine mit Vcc bezeichneten Anschluß mit dem eine Versorgungsspannung verbunden ist, und einen mit CND bezeichnete Anschluß, der mit der Erde verbunden ist Jede Einheit besitzt auch zwei mit CSl und CS 2 bezeichnete Anschlüsse (die die Abkürzungen für Chip Select I and Chip Selekt 2 darstellen). Diese Anschlüsse sind verbunden, um eine Matrix von internen OÄ-Gattern zu erregen, die mit den Ausgangsleitungen verbunden sind. An keinem der Ausgangsdatenanschlüsse O 1 bis einschließlich O 4 wird ein Ausgangssignal erscheinen wenn nicht ein geeignetes Freigabe-Signal an beiden Anschlüssen CS1 und CS 2 angelegt wird.
Die Adresseneingänge A 0 bis einschließlich A 7 aller Einheiten sind parallel verbunden. Die CS 1-Anschlüsse der beiden jedes Paar darstellenden Einheiten sind miteinander verbunden. Das heißt, die CS 1-Anschlüsse der so Einheiten 52a und 52b, welche die Spalte 0 darstellen, sind miteinander verbunden. Ähnlich sind die CS !-Anschlüsse der Einheiten 52c und 52c/, die die Spalte 1 bilden, miteinander verbunden, und die verbleibenden Einheiten sind ähnlich verbunden. Alie CS 2-Anschlüsse sind miteinander verbunden, so daß der gesamte Speicher 52 durch ein einziges Signal freigegeben oder gesperrt werden kann. Die Ausgangsanschlüsse 01 bis O 4 aller ersten Einheiten eines jeden Paares sind miteinander verbunden, ebenso wie die AusgangsanschlQsse aller zweiten Einheiten eines jeden Paares. Das heißt, die Ausgangsanschlüsse der Einheiten 52a, 52c, 52e usw. sind miteinander verbunden und die Ausgangsanschlüsse der Einheiten 526,52d und 52/usw. sind alle miteinander verbunden.
Bevor die Verbindungen des Speichers 52 mit dem Rest des Gerätes betrachtet werden, empfiehlt es sich die verschiedenen Impulse und Kurvenformen und deren Erzeugung zu betrachten. Wie in F i g. 3 gezeigt ist, ist der ^-Ausgang des Flip-Flop 36 mit dem /-Eingang eines Flip-Flop 55 verbunden, dessen Q-Ausgang mit dem /-Eingang eines anderen Flip-Flop 56 verbunden ist Die Flip-Flops werden durch den Zeitgeber A betätigt Der (^-Ausgang des Flip-Flops 56 ist mit den /C-Eingängen der beiden Flip-Flops 55 und 56 verbunden, während der Q-Ausgang des Flip-Flop 55 über eine Leitung 57 mit dem /-Eingang eines Flip-Flop 58 verbunden ist Der {^-Ausgang des letzteren ist mit seinem K-Einsanz und mit dem /-Eingang eines Flip-Flop 59 verbunden, dessen Q-Ausgang mit seinem eigenen ^-Eingang verbunden ist Die Flip-Flops 58,59 werden auch durch den Zeitgeber A betätigt Der (^-Ausgang des Flip-Flop 58 ist mit einem Leiter 60 verbunden um andere Teile des Gerätes zu steuern, wie noch genauer erklärt wird.
Es wird bemerkt, daß anfänglich, vor dem Zeitpunkt 0 und bei Abwesenheit sowohl des Arbeitssignales für das Zeichen als auch des Startimpulses, die /- und K-Eingänge und die Q-Aus/änge alier Flip·Flops 34,36,55,58 und 59 niedrig sind während alle (^-Ausgänge hoch sind. Es wird erinnert, daß zum Zeitpunkt 75 (?36 (der (?-Ausgang des Flip-Flop 36) hochging. Dies machte /55 (der /-Eingang des Flip-Flop 55) hoch. Zum Zeitpunkt 150 gehen deshalb Q55, /56 und /58 hoch. Zum Zeitpunkt 225 gehen Q56, K 55, K 56,QSS und/59 hoch. Ebenfalls zum Zeitpunkt 225 gehen 058 und die Leitung 60 nieder und bilden einen Sprungrückstellimpuls, wie anhand der Kurvenform 45 der F i g. 2 gezeigt ist; dessen Zweck wird noch genauer erklärt. Zum Zeitpunkt 300 gehen <?55 und 'ie Leitung 57 nieder. Ebenfalls zum Zeitpunkt 300 geht ζ) 59 hoch während 059 nieder geht. Die Spannung von Q 59, und die Spannung der Leitung 29, die das Signal »Zeichen in Arbeit« befördert, werden
ίο benützt um ein »Rückstellintegratorw-Signal zu erzeugen, das die Errichtung und Erneuerung einer geeigneten Rückstellschaltung lenkt, etwa eine solche, die die im Funktionsgenerator benutzten Kondensatoren entladet oder anderweitig den Funktionsgenerator für eine neue Operation vorbereitet.
Ein Paar von NICHT-UND-Schaltungen 61 und 62, von denen jede eine UND-Schaltung mit einem Inverter im Ausgang enthält, sind als Flip-Flop verbunden. Insbesondere ist die Leitung 29 mit einem Eingang der
Schaltung 61 verbunden, während der (^-Ausgang des Flip-Flop 59 mit einem Eingang der anderen Schaltung 62 verbunden ist. Der Ausgang der Schaltung 61 ist mit dem anderen Eingang der Schaltung 62 und der Ausgang der Schaltung 62 ist mit dem anderen Eingang der Schaltung 61 verbunden. Die Ausgangsleitung 63 ist mit dem Eingang der Schaltung 61 verbunden. Anfänglich, d. h. nach der Ausführung eines Zeichens und vor dem Beginn des nächsten, ist die Leitung 29 (siehe Kurvenform 43 in F i g. 2) niedrig, während Q 59 hoch ist. Demzufolge ist der Ausgang der Schaltung 61 hoch. Dies gibt dem »Rückste!lintegrator«-Signal eine Form, wie sie im anfänglichen Teil der Kurvenform 46 in F i g. 2 gezeigt ist. Dieses Signal muß beseitigt werden bevor ein neues Zeichen geschrieben wird. Wenn die Leitung 29 hoch geht, geschieht nichts, da der andere Eingang der Schaltung 61 nieder ist. Aber wenn Q 59 zurn Zeitpunkt 300 nieder geht, gehen der Ausgang der Schaltung 61 und die Leitung 63 nieder, wie durch die Kurvenform 46 der F i g. 2 gezeigt ist, während der Ausgang der Schaltung 62 hoch geht.
Diese Bedingungen bleiben bestehen, selbst nachdem Q 59 zum Zeitpunkt 375 nach oben zurückgekehrt ist, bis das Arbeitssignal des Zeichens beseitigt ist und dadurch der Leitung 29 erlaubt wird nach unten zu gehen, worauf die anfänglichen Bedingungen wieder hergestellt sind.
Das »Rückstel!integrator«-Signal bei der Leitung 63 wird auch benutzt um die Erzeugung eines Zeitgebers mit 150 ns zu ermöglichen. Die Leitung 63 ist über einen umkehrenden Verstärker 64 mit dem »Rücksetz«-Ein gang eines Flip-Flop 66 verbunden. Dieser Flip-Flop wird ebenfalls von dem Zeitgeber A betätigt und dessen beide Eingänge /und K sind dauernd mit einer »hohen« Spannungsquelle verbunden. Der Q-Ausgang stellt den gewünschten Zeitgeber mit 150 ns dar, der als Zeitgeber B bezeichnet ist, und ist mit einer Leitung 67 verbunden.
Vor dem Zeitpunkt 300 ist die Leitung 63 hoch, wie mit der Kurvenform 46 der Fig.2 gezeigt ist, und der Flip-Flop 66 ist »zurückgesetzt«, so daß der (^-Ausgang nieder ist. Zum Zeitpunkt 300 wird das »Rückstell«-Si-
gnal beseitigt, so daß, beginnend mit dem nächsten Zeitgeberimpuls zum Zeitpunkt 375, der Flip-Flop 66 kippt und dadurch auf der Leitung 67 einen Zeitgeberimpulszug mit 150 ns (Zeitgeber B) erzeugt, wie mit der Kurvenform 47 der F i g. 2 gezeigt ist.
Der mit der Kurvenform 47 gezeigte Zeitgeberimpulszug Cicitet sich vom Zeitgeberimpuiszug Bab und ist, soweit es diese in F i g. 2 gezeigten Teile betrifft im wesentlichen mit dem Zeitgeberimpulszug B identisch. Sie unterscheiden sich, wenn ein »Sprung« aufgerufen wird, wie weiter unten genauer erklärt wird.
Bezugnehmend auf Fig. 1 wird daran erinnert, daß die Ausgabe der Verriegelungsschaltung 51 ein Sieben-(7)-Bit-ASClI-Wort ist, das das nächste zu schreibende Zeichen festlegt. Die drei wichtigsten Bits dieses Wortes sind über eine Leitung 71 mit den ,4 5, A 6 und A 7 Adresseneingang des Speichers 52 verbunden. Diese drei Bits wählen einen der Adressenblöcke des Speichers 52. Diese Bits wählen, bezugnehmend auf F i g. 4, jenen Block all jener Einheiten, der eine der Doppelreihen, wie etwa die Reihen 0 und 1 oder 2 und 3 oder 4 und 5 usw, darstellt.
Die nächste drei wichtigsten Bits der Verriegelungsschaltung 51 sind über eine Leitung 72 mit einem 1-von-8-Dekodierer 73 verbunden. Der Dekodierer 73 ist eine herkömmliche Vorrichtung, die ein Signal auf jene Leitung von acht Ausgangsleitungen legt, die durch das Eingangssignal festgelegt wird. Diese Ausgangsleitungen werden insgesamt durch die Leitung 74 dargestellt und sind mit den CS 1-Anschlüssen jener Einheiten verbunden, die die Spalten 0 bis 7 darstellen.
Mit anderen Worten, die erste Leitung ist mit den CS 1-Anschlüssen der Einheiten 52a und 52b verbunden, die nächste Leitung ist mit den CS !-Anschlüssen der Einheit 52c und 52d verbunden usw. Zurück zu F i g. 4; der Dekodierer 73 wählt die Spalte. Auf diese Weise haben die ersten sechs Bits zusammen einen Adressenblock in einem bestimmten Paar der Einheiten gewählt. Jeder einzelne dieser Adressenblöcke enthält, wie zuvor erwähnt, die Wörter, die die Striche für zwei Zeichen darstellen und es ist notwendig zwischen diesen zu wählen.
Wieder zurück zu F i g. I, das letzte Bit des ASCH—Code der Verriegelungsschaltung (Einklinkschaltung) 51 ist über eine Leitung 75 mit einem Vorwärts- und Rückwärtszähler 76 verbunden. Dieser Zähler ist eine herkömmliche 5-Biteinheit und erzeugt in Abhängigkeit von aufeinanderfolgenden Zeitgeberimpulsen, auf fünf Ausgangsleitungen aufeinanderfolgende 5-Bitsignale, die aufeinanderfolgend von 00000 bis 11111 vorwärts laufen oder abwechselnd von 11! 11 bis 00000 zurücklaufen. Ob nach vorwärts oder nach rückwärts gezählt wird, hängt von letzten an der Leitung 75 angelegten Bit ab. Die fünf Leitungen des Ausganges werden durch die Leitung 77 dargestellt und werden den Adresseneingängen A 0 bis A 4 einschließlich des Speichers 52 zugeführt Dies bewirkt daß die im adressierten Block gespeicherten Wörter aufeinanderfolgend adressiert und ausgelesen werden, wobei vom linken oder rechten Ende begonnen wird, was davon abhängt ob der Zähler dazu auserse hen ist vorwärts oder rückwärts zu zählen. Der Zähle 76 wird von einem durch die Kurvenform 48 der F i g. 2 angedeuteten Zeitgeberimpuls C mit 150 ns gesteuert, der eine abgeänderte Version des Zeitgebers B ist Diese Abänderung wird durch eine Zeitgeberänderungsschaltung 78 ausgeführt deren Funktion und Arbeitsweise anschließend erklärt wird.
In F i g. 6 sind die Teile der Einheiten 52g und 52Λ gezeigt, die der ASCII Spalte 4 und den ASCII Reihen 0,1 entsprechen. In diesem Adressenblock sind zwei Gruppen von Worten gespeichert, von denen eine das Muster der erforderlichen Striche zum Schreiben des Zeichen darstellt und die andere das Muster der zum Schreiben des Großbuchstabens A erforderlichen Striche darstellt. Die erste darstellende Gruppe besitzt 19 Wörter, die, beginnend am linken Ende des Blockes, in aufeinanderfolgenden Adressen gespeichert sind. Die zweite A darstellende Gruppe besitzt 9 Wörter, die, beginnend am rechten Ende des Blockes, in aufeinanderfolgenden Adressen gespeichert sind. Es gibt 32 Adressen im Block, von dene jede ein Acht-(8)-Bitwort speichern kann, wenn schon nicht alle Adressen benützt werden. Die verschiedenen Einser und Nullen stellen die Ziffern dar, die in jedem Speicherplatz gespeichert sind.
In F i g. 7 sind 22 Striche schematisch gezeigt, die zum Schreiben des Zeichens benützt werden. Die Befehle für diese Striche sind im linken Teil der F i g. 6 in kodierter Form gezeigt. F i g. 8 zeigt zwölf Striche, die zum Schreiben des Großbuchstabens A erforderlich sind. Die Befehle für diese Striche sind im rechten Teil der F i g. 6 in kodierter Form gezeigt. In jedem Fall ist jeder Befehl ein 8-Bitwort und die Bits sind in F i g. 6 von oben nach unten irit X0, X\, X2, Vo, Y\, Yi, UB und SK bezeichnet. Diese Kodierungen haben die in Tabelle 1 gezeigten Bedeutungen.
Tabelle I χ, Xj Vo 0 V1 V2 UB SK FnHf* Hpc 7piphpnc
Xo 0 0 beliebig
1 sichtbar
irgendein and. als oben 1 gelöscht
0 Sprung
1 kein Sprung
0 kein Wechsel
0 0 0 0 0 v/o
0 0 1 0 beliebig -
0 1 0 0 -X
0 1 1 0 -ZXIl
0 0 1 J 0 + X/2
1 1 0 1 beliebig + X
1 1 1 1 + 3X12
1 beliebig -Y/2
1 -Y
0 -3 V/2
1 + y/2
1 + ν
0 +3 y/2
1
0
1
1
0
1
1
Aus Tabelle 1 geht hervor, daß die Ausgaben des Speichers 52 kodierte digitale Signale sind, die die Geschwindigkeit und die Richtung der Bewegung und der Intensität beinhalten, welche für den Einsteller zum Schreiben des gewählten Zeichens erforderlich sind. Es ist möglich Linien in verschiedenen Richtungen und verschiedenen Entfernungen in jeder Zeiteinheit zu zeichnen. Als erstes werde die X-Richtung betrachtet; es ist möglich Linien entweder in der positiven oder negativen Richtung zu ziehen und zwar auf einer Strecke, die gleich einem Halben oder einem Ganzen oder Eineinhalb der in den F i g. 7 und 8 gezeigten Zwischenräumen ist. Ähnlich können Linien mit entsprechenden Werten entweder positiv oder negativ in der V-Richtung gezeichnet werden. Dies erlaubt die Erzeugung von Linien in jedem Quadranten, entsprechend jenen in F i g. 9 für den ersten Quadranten gezeigten Linien. Die Startstellung des Einstellers ist der Punkt S in der unteren linken Ecke, wie in F i g. 7 und 8 gezeigt ist Das t/Ä-(sichtbare)-Signal wird für die Intensitätssteuerung des Strahles benützt, d. h. ob der Strahl gelöscht wird, so daß er nicht schreibt, oder ob er sichtbar ist, um zu schreiben. Das SK-(Sprung)-Signal wird benützt um anzuzeigen, ob der nächste folgende Strich der gleiche wie der gerade geschriebene ist, was noch näher erklärt wird.
Zurück zu F i g. 1, die für die Bildung des Speichers 52 benützten einzelnen Einheiten lassen für die niedrigen oder 0-Ausgaben logische Ausgaben zu. Demgemäß sind in der Ausdrucksweise jener Logik, die im Rest der Geräte benützt wird, die Ausgänge Xl, ~X~\, "X2, To,TT, Yi, TJB und ~5R. Alle sechs der X- und Y-Ausgaben werden zu einem Dekodierer und einer Puffermatrix 81 geleitet, die vom gleichen Zeitgeber C gesteuert wird, der den Vorwärts- und Rückwärtszähler 76 steuert In dieser Matrix werden die Ausgaben in Werte der gewünschten X- und y-Bewegungen des Strahls dekodiert, zeitweise gespeichert und zu einem Funktionsgenerator 82 geleitet, der Integratoren enthalten kann.
Die Ausgaben des Funktionsgenerators 82 und die Ausgaben der Stellungsschaltung 83 werden in einem Steuerverstärker 84 zu einem Gesamtbetrag X und in einem Steuerverstärker 85 zu einem Gesamtbetrag Y vereinigt und dann zur Anzeigevorrichtung 26 weitergeleitet Die Xl, X~\ und X~2 Ausgaben werden auch zu einem fC-Dekodierer 86 geleitet, der diese dekodiert und ein £C(Ende des Zeichens) Signa! erzeugt, nachdem das Zeichen geschrieben worden ist Dieses Signal wird über die Leitung 87 zum ^-Eingang des Flip-P.op 35 (F i g. 3) übertragen, so daß das Arbeitssignal für das Zeichen beim nächsten Zeitgeberimpuls beseitigt wird. Nach der Beseitigung des Arbeitssignals für das Zeichen wird auch die Kurvenform des Rückstellintegrators
über die Leitung 63 dem Dekodierer 81 und dem Funktionsgenerator 82 zugeführt, um sie für das nächste Zeichen bereit zu machen. Die 5K-Ausgabe des Speichers 52 wird über eine Leitung 88 zur Zeitgeberänderungsschaltung 78 übertragen, deren Einzelheiten weiter unten noch erklärt werden. Die TTB-Ausgabe des Speichers 52 wird nach einer geeigneten Zwischenspeicherung zu einem Z-Steuerverstärker 89 übertragen, der seinerseits
die Intensität der Anzeigevorrichtung 26 steuert
Anhand der Fig.6 wird die Arbeitsweise der Vorrichtung in Verbindung mit dem Schreibvorgang des Zeichens A erklärt Die Gruppe jener Wörter, die die Striche für dieses Zeichen festlegen, befinden sich rechts in Fi g. 6. Wenn die Verriegelungsschaltung 51 von dem Verriegelungsgatter (Kurvenform 44 in Fig. 2) freigegeben wird, befiehlt das letzte Bit des ASCII-Code dem t//D-Zähler 76 nach rückwärts zu zählen und setzt ihn auf
ίο 11111 vor. Dieser Zählvorgang wird über die Leitung zum ROM 52 übertragen, wodurch das ganz rechts liegende Wort herausgelesen wird. Dieses ausgelesene Wort wird unmittelbar zum Dekodierer und Puffer 81 übertragen, wird an dessen Ausgang aber nicht wirksam, bis das Rücksteilintegratorsignal (Kurvenform 46 in F i g. 2) zum Zeitpunkt 300 beseitigt ist und der negativ verlaufende Teil des ersten Impulses des Zeitgebers C (Kurvenform 48 in F i g. 2) zum Zeitpunkt 450 ankommt Es wird dann das erste Wort insbesondere das erste Bit Xo geprüft, das angibt, daß die Bewegung des Einsiellers, der in diesem Falle der Strahl in der CRT ist, in der X-Richtung positiv ist Die nächsten beiden Bits, X\ und Xt, sind 0 bzw. 1, und geben an, wie in Tabelle 1 gezeigt ist daß der Strahl um einen halben Zwischenraum, wie er in F i g. 7 und 8 dargestellt ist bewegt werden soll. Die Vo-Ausgabe ist 1, und gibt an, daß der Strahl in der V-Richtung positiv zu bewegen ist Die Yy- und Vr Ausgaben sind 1 bzw. 0, und geben an, daß der Strahl in dieser Zeitspanne um einen ^-Zwischenraum zu bewegen ist Das t/i1-Bit ist 1, und gibt an, daß der Strahl nicht gelöscht werden soii, so daß eine sichtbare Spur aufgezeichnet werden kann. Der Sprungimpuls ist ebenfalls 1. und gibt an, daß der zweite Strich mit dem ersten identisch ist Es ist deshalb nicht notwendig dieses zweite Wort zu speichern, da es nur eine Verdopplung des ersten Wortes ist Der Schreibvorgang des zweiten Striches wird durch Überspringen eines Zeitgeberimpulses ausgeführt, so daß der Dekodierer und die Puffermatrix 81 ihre Ausgänge für eine weitere Zeitgeberperiode unverändert beibehal ten mit dem Ergebnis, daß der Funktionsgenerator 82 fortfährt Rampenspannungen mit der gleichen Rate wie zuvor zu erzeugen. Das Gerät, durch das die Ausgaben mittels Überspringen eines Impulses beibehalten werden, ist in F i g. 10 im Detail gezeigt
Anhand der F i g. 10 wird nun die »Sprung«-Funktion mit Hilfe eines einfachen Beispieles erklärt Darin ist ein Teil des Festwertspeichers 52 schema tisch gezeigt der den internen Dekodierer 52r enthält, der die Fünf-(5)-Bit abzählung über die Leitung 77 vom Vor- und Rückwärtszähler 76 empfängt Als Antwort auf diese Wechselzäh lung aktiviert der Dekodierer 52rdie Wörter in der ausgewählten Gruppe von Adressen nacheinander, d. h. er liest sie aus. Zum Zwecke der Illustration sind nur vier Adressen gezeigt Es wird angenommen, daß diese Gruppe schon ausgewählt ist daß die die Striche für das angenommene Zeichen darstellenden Wörter, beginnend beim linken Adressenplatz gespeichert sind, und daß das letzte Bit des ASCII-Code von der Verriegelungs- schaltung 51 zum Vor- und Rückwärtszähler 76 übertragen worden ist wobei dieser auf 00000 zurückgesetzt und zum Vorwärtszählen angewiesen worden ist Zur Vereinfachung werden nur drei Ausgaben betrachtet, nämlich Xx, Vi und SJt. Die X- und V-Ausgaben werden zum Dekodiercr und zur Puffermatrix 81 übertragen. Die + X und + Yentsprechenden Puffer sind bei 81a bzw. 81 b gezeigt. In diesem einfachen Beispiel wird angenommen, daß immer dann wenn eine »1« am X\- oder Vi-Ausgang erscheint der entsprechende Flip-Flop 81a vom nächsten Zeitgeberimpuls betätigt wird. Diese Flip-Flops werden ebenso wie die verbleibenden Flip-Flops in der Matrix 81 vom gleichen Zeitgeberimpuls (Zeitgeber C) betätigt, der für die Betätigung des Vor- und Rückwärtszählers 76 benützt wird.
Die Sprungbefehlausgabe des Speichers 52 wird über die Leitung 88 zur Zeitgcberänderungsschaltung 78 übertragen.
Die Leitung 88 ist mit dem Eingang eines Umkehrverstärkers 78a verbunden, dessen Ausgang mit dem /-Eingang eines Flip-Flop 786 verbunden ist, der von dem Zeitgeber B betätigt wird. Der (^-Ausgang des Flip-Flop 78 ist mit seinem eigenen Κ-Eingang verbunden. Der Rückstelleingang ist mit der Leitung 60 verbunden, die, es wird an die Beschreibung der Fig. 1, 2 und 3 erinnert, einen negativ verlaufenden »Sprungrückstell«-lmpuls mit einer Dauer von 75 Nanosekunden leitet, der zum Zeitpunkt 225 beginnt Der φ-Ausgang, der
so nun eine »eins« ist, ist mit einem Eingang einer UND-Schaltung 78c verbunden, dessen anderer Eingang mit der im Zeitgeber B leitenden Leitung 67 verbunden ist. Der Ausgang der UND-Schaltung ist mittels einer Leitung 90 mit dem Vor- und Rückwärtszähler 76 und mit dem Dekodierer und der Puffermatrix 81 verbunden.
Fig. 11 zeigt den Zustand des Vor- und Rückwärtszählers 76 und die verschiedenen Kurvenformen in Verbindung mit dem Illustrationsbeispiel der F i g. 10. Vor dem Zeitpunkt 300 (300 ns nach der Erzeugung des »Zeichen in Arbeitw-Signals) ist der Zähler 76 auf 00000 zurückgesetzt worden, wie zuvor erklärt wurde, und es war deshalb das erste Wort des Beispieles schon am Ausgang des ROM 52 erschienen. Da X\ Null ist, ist der ^-Ausgang zu dieser Zeit hoch, wie durch die Kurvenform 93 gezeigt ist. Vi ist Eins und der "Pi-Ausgang ist niedrig, wie durch die Kurvenform 95 gezeigt ist. Der Sprung ist 0 und der ^-Ausgang ist hoch, wie mittels der Kurvenform 97 dargelegt ist. Keiner dieser Ausgänge zeigt zu dieser Zeit irgendeine weitere Wirkung. Der
/-Eingang zum Flip-Flop 786 ist niedrig, wie anhand der Kurvenform 98 gezeigt ist, und der (^-Ausgang bleibt hoch (ist zurückgestellt), wie anhand der Kurvenform 99 gezeigt ist. Beide Ausgänge, X und V, des Puffers 81 sind hoch, wie anhand der Kurvenformen 94 bzw. 96 dargelegt ist, was eine Folge der vorherigen Tätigkeit des
Rückstellintegratorsignals ist (Kurvenform 46 der F i g. 2 und 11). Zum Zeitpunkt 300 wird das Rücksteilintegratorsignal vom Dekodierer und vom Puffer 81 und vom Funk-
tionsgenerator 82 beseitigt, wodurch diese Bauteile veranlaßt werden neue Eingaben zu benützen. 75 Nanosekunden später wird der erste positiv verlaufende Teil des Zeitgebers B (Kurvenform 47) erzeugt. Da Q des Flip-Flop 78i> hoch ist. durchläuft dieser Teil des auf der Leitung 67 (Fig. 10) befindlichen Zeitgebers B die UND-Schaltung 78cund erscheint auf der Leitung 90 als Zeitgeber C(Kurvcnform 48).
Zum Zeitpunkt 450 tritt der erste negativ verlaufende Teil der beiden Zeitgeber B und C auf. Der letztere wird am Dekodierer und am Puffer 81, der die Flip-Flops 81a und 81 b enthält, angelegt Da Xi des ersten Wortes 0 ist, bleibt der X-Ausgang des Puffers 81 hoch, wie mit der Kurvenform 94 gezeigt ist Y\ des ersten Wortes ist jedoch eins und der Ϋ-Äusgang des Puffers wird zu dieser Zeit demgemäß niedrig, wie durch die Kurvenform 96 angezeigt ist s
Der Zeitgeber C wird auch dem Vor- und Rückwärtszähler 76 zugeleitet und der negativ verlaufende Teil setzt den Wechsel der Abzählung von 00000 zu 00001 und den Lesevorgang des zweiten Wortes von ROM 52 in Gang. Zwischen dem Zeitpunkt, an dem der Impuls an dem Zähler 76 ankommt und jenen Zeitpunkt an dem die entsprechenden Spannungsstufen am Ausgang des ROM 52 erscheinen, gibt es eine begrenzte Verzögerung von N Nanosekunden. Diese Verzögerung kann in der Größenordnung von 135 ns liegen. X\, Y\ und SKdes zweiten Wortes sind eins, bzw. null bzw. eins, und die ~X\-, TT- und 3K"-Ausgänge des ROM 52 gehen N Nanosekunden nach dem Zeitpunkt 450 nieder bzw. hoch bzw. nieder, wie anhand der Kurvenformen 93,95 und 97 gezeigt ist Diese Nieder-Sprungausgabe macht den /-Eingang des Flip-Flop 79b unmittelbar nach der Umkehrung hoch, wie anhand der Kurvenform 98 gezeigt ist ~
Zum Zeitpunkt 600 betätigt der negativ verlaufende Teil des Zeitgebers Cdie Flip-Flops 81a und Bib, «ο daß is die X- und ^-Ausgänge des Puffers 81 nieder bzw. hochgehen um die entsprechenden Werte in den zweiten Wörtern anzuzeigen. Zur gleichen Zeit wird der Zeitgeber C am Vorwärts-Rückwärtszähler 76 angelegt und leitet dadurch den Wechsel in der Abzählung von 00001 zu 00010 und den Lesevorgang des dritten Wortes aus ROM 52 ein. N Nanosekunden später gehen die X~u^i- und 3£-AusgInge des ROM 52 hoch bzw, nieder bzw, hoch, entsprechend den Werten 0 bzw. 1 bzw. 0 des dritten Wortes, wie mit den Kurvenformen 93,95 und 97 angezeigt ist
Ebenfalls zum Zeitpunkt 600 wird der negativ verlaufende Teil des Zeitgebers B am Flip-Flop 786 angelegt, und Q wird, da J hoch ist niedrig, wie mit der Kurvenform 99 der F i g. 11 gezeigt ist Dieser niedrige Zustand hemmt die UND-Schaltung 78c, so daß der nächste positiv verlaufende Teil des Zeitgebers fl(der zum Zeitpunkt 675 auftritt) nicht hindurchlaufen kann, wodurch das verhindert wird, was gewöhnlich der entsprechende Impuls 2s des Zeitgebers Cist Der auf diese Weise verhinderte Impuls ist mit dem gestrichelten Teil der Kurvenform 48 in F i g. 11 gezeigt Da es zum Zeitpunkt 750 keinen negativ verlaufenden Teil des Zeitgebers C gibt, ist zu dieser Zeit am Dekodierer und am Puffer 81 nichts angelegt Der X-Ausgang bleibt niedrig und der V-Ausgang bleibt hoch, wie mit den Kurvenformen 94 und 96 gezeigt ist, und der Funktionsgenerator 82 fährt fort Rampenspannungen mit den gleichen Werten wie zuvor zu erzeugen.
In ähnlicher Weise existiert zu dieser Zeit kein Impuls vom Zeitgeber C der am Vor-Rückwärtszähler 76 angelegt werden kann, und es tritt demzufolge zum Zeitpunkt 750 kein Wechsel auf und die Abzählung bleibt bei 00010 stehen. Die XT-. Tr und ^-Ausgänge des ROM 52 erhalten auch ihre vorhergehenden Werte bei. Der Zeitgeber B arbeitet jedoch ungehindert weiter und Q des Flip-Flops 786 wird zum Zeitpunkt 750 in den hohen Zustand zurückversetzt, wodurch die Blockierung der UND-Schaltung 78caufgehoben wird.
Zum Zeitpunkt 900 treten negativ verlaufende Teile der beiden Zeitgeber B und Cauf und der Arbeitsvorgang geht großen Teils in der gleichen Weise weiter. Der Zeitgeber C betätigt den Puffer 81 die dem dritten Wort entsprechenden Ausgaben, d. h. X hoch und ^niedrig, wiederzugeben. Der Zähler 76 rückt auf die 00011 vor und N Nanosekunden später entsprechen die Ausgaben des ROM 52 dem vierten Wort, wobei nämlich X] niedrig und TT ebenfalls niedrig ist Zusammenfassend läßt sich sagen, daß es offensichtlich ist. daß die Anwesenheit einer Eins im Sprungbit eines Wortes das gleiche Endergebnis verursacht, als wenn das selbe Wort vom nächst nachfolgenden Zeitgeberimpuls wieder gelesen werden würde. Dies wird jedoch erreicht, ohne daß es notwendig ist das gleiche Wort ein zweites Mal zu speichern.
Es ist zu bemerken, daß bei Abwesenheit eines Sprungsignals jedes Wort am Ausgang des Puffers während jener Zeitgeberperiode erscheint, die derjenigen folgt, in der es zuerst am Ausgang des Speichers erscheint Der Zweck des Sprungsignals bei irgendeinem Wort besteht darin, dieses Wort für eine zusätzliche Zeitgeberperiode im Puffer zu halten oder zu speichern und gleichzeitig das nächstfolgende Wort am Speicherauseang für die gleiche zusätzliche Zeitgeberperiode zu halten oder zu speichern.
Zurück zu F i g. 6 und zur Erklärung des Schreibvorganges des Buchstaben A; es wird erinnert, daß durch das Lesen des ersten Wortes der Strahl angeleitet wird, sich um einen halben Zwischenraum in der X-Richtung und einen vollen Zwischenraum in der V-Richtung zu bewegen. Dies hatte zur Folge, daß der Teil des linken Beines des Buchstaben A geschrieben wurde, wie in F i g. 8 gezeigt ist, wobei mit dem Punkt s begonnen und bis zur Hälfte bis zum Querbalken fortgefahren wurde. Da das Sprungbit des ersten Wortes eine Eins ist, ist der nächste Strich nur eine Fortsetzung des ersten und verlängert die Linie bis zum Querbalken. Da der dritte und der vierte Strich des Buchstaben A mit dem ersten und dem zweiten identisch sind, ist das zweite Wort, das als nächstes gelesen wird, mit dem ersten identisch. Mittels einer weiteren Komplizierung des Gerätes wäre es möglich, Sprünge mit verschiedener Dauer zuzulassen, aber die Anzahl der Gelegenheiten, bei denen solche zusätzlichen Geräte benutzt werden würden, werden nicht für häufig genug gehalten um ihren Einsatz zu rechtfertigen. Es wurde deshalb nur für einen Sprung eine Vorkehrung getroffen, d. h. dafür, daß nur ein dem vorhergehenden gleicher Strich gemacht wird, ohne daß ein zusätzliches Wort registriert wird. Das zweite Wort ist demzufolge mit dem ersten identisch und lenkt den Schreibvorgang des dritten und vierten Striches, so daß der Strahl die Spitze des Buchstaben A erreicht, wie in F i g. 8 gezeigt ist
Beginnend mit dem Anfang des fünften Zeitabschnittes des Schreibvorganges wird das nächste Wort ausgelesen. Dieses Wort besteht insgesamt aus Nullen. Es ordnet an, daß der Strahl in seiner dann erreichten Stellung unverändert bleibt aber für eine Periode ausgelöscht wird. Der Grund dafür ist, daß die verschiedenen Verstärker begrenzte Bandbreiten besitzen, und es hat sich herausgestellt, daß, wenn man versuchte die Richtung eines nichtgelöschten Strahles wesentlich zu ändern wie etwa an der Spitze des Buchstaben A, der Strahl nie ganz die Spitze erreicht, sondern dazu neigt einen Bogen zu machen wenn er die Richtung ändert, wobei er die volle Höhe
des Zeichens nie ganz erreicht Wenn ein solches Zeichen, z. B. der Buchstabe A, anschließend an ein anderes Zeichen, wie etwa der Buchstabe Z, mit einem horizontalen oberen Teil geschrieben wird erscheint der Buchstabe A wesentlich kürzer als der Buchstabe Z. Es hat sich herausgestellt, daß das Hilfsmittel, nämlich dem Strahl anzuordnen für eine Zeitgeberperiode ausgelöscht zu bleiben, diese Schwierigkeit umgeht Eine solche Anordnung ist bei allen Zeichen wie etwa A, V, N und anderen, nützlich, die an ihrer Spitze oder an ihrem Boden einen Scheitel mit einem spitzen Winkel besitzen oder die eine vollständige Richtungsumkehr erfordern, wie am Boden des rechten Beines des Buchstaben A. Die Kodierung aller Nullen für einen Periode weist die Ri-npengeneratoren an, anzuhalten wo sie sind, und dort abzuwarten, bis sie vom nächsten Signal angewiesen werden fortzufahren.
Das vierte Wort wird während des sechsten Schreib-Zeitabschnittes gelesen und lenkt den Strahl vom Scheitel des Buchstaben A nach unten. Die Erklärung dieses und der nachfolgenden Wörter geht aus dem zuvor beschriebenen hervor und braucht nicht genauer erklärt werden. Es ist jedoch zu bemerken, daß am Boden des Buchstabens A während des zehnten Schreib-Zeitabschnittes der Strahl aus den gleichen Gründen festgehalten wird, wie an der Spitze von A. Es ist auch zu beachten, daß der Strahl während des elften und zwölften
is Zeitabschnittes ausgelöscht wird, da er auf einer zuvor beschriebenen Strecke zurückläuft Nachdem der Buchstabe A ganz geschrieben worden ist, wird zusätzlich das nächste und letzte Wort, das während dem fünfzehnten Zeitabschnitt gelesen wird, kodiert um das Ende des Zeichens zu kennzeichnen, in dem Xo = 1, Xi-O und Xi — 0 gesetzt wird. Wenn dies eintritt erzeugt der EC-Dekodierer 86 ein Signal, das zum K-Eingang de? flip-Flop 35 (F i g. 3) geleitet wird, so daß beim nächsten Zeitgeberimpuls Q niedergeht und dadurch das Arbeitssignal für das Zeichen beseitigt Wie zuvor erwähnt, signalisiert die Beseitigung des Arbeitszeichens auf der Leitung 29 der Anschlußeinheit 22, daß das System 24 nun bereit ist die Befehle für den Schreibvorgang eines anderen Zeichens zu empfangen. Das Ende des Zeichensignales leitet die Erzeugung des Rückstellintegratorsignales ein, das die Dekodiermatrix 81 und den Funktionsgenerator 82 für den Schreibvorgang des nächsten Zeichens fertig macht
In F i g. 12 ist der Dekodi&rer für das Ende des Zeichens (EC) gezeigt Der "^o-Ausgang des Speichers 52 ist mit dem Eingang eines Umkehrverstärkers 101 verbunden, dessen Ausgang mit einem Eingang einer UND-Schaltung 102 verbunden ist Die X]- und Xi-Ausgänge des Speichers 52 sind mit den ersten und dem zweiten Eingang einer UND-Schaltung 103 verbunden, dessen Ausgang mit dem anderen Eingang einer UND-Schaltung 102 verbunden ist Es ist offenbar, daß der Ausgang der letzteren Schaltung eins ist wenn und wenn nur Ab-I, X\ — 0 unu X2-O ist Das Ende des Zeichensignals ist mit der Kurvenform 49 der F i g. 2 gezeigt In dieser Figur wird angenommen, ei iß als c".i Ergebnis des Anlegens des Zeitgeberimpulses 48 am Vor-Rückwärtszähler 76 das Ende des Zeichen wort-s gelesen wird, so daß dieses Wort (X0- 1, X\ - 0. X2 - 0) 52 N Nanosekunden später am Ausgang des Speichers 5? -rscheint und das Signal selbst kurze Zeit später am Ausgang der Schaltung 102. Dieser Ausgang ist mit einer Leitung 87 verbunden, die wie zuvor erwähnt, mit dem /C-Eingang des Flip-Flop 35 (Fig. 3) verbunden ist um das Arbeitssignal für das Zeichen zu beendigen und die Erzeugung der Zeitgeber B, C zu unterbrechen.
Ein zusätzliches oder vor Fehlern absicherndes Merkmal ist für den Fall vorgesehen, daß kein »Ende des Zeichens«-Wort im adressierten Block verschlüsselt ist Ein solches Wort kann z. B. in einem Falle fehlen, wo es notwendig ist alle 32 Stellen in einem der Blöcke für die die Striche darstellenden Wörter zu benützen, wobei dann kein Platz für ein »Ende des Zeichens«-Wort übrig bleibt In einem anderen Beispiel ist es möglich, daß ein oder mehrere Blöcke unbenutzt sein können, jeauch befragt werden können. In einem anderen Fall sollten die Arbeitsvorgänge beendet werden, geradeso als wenn ein »Ende des Zeichens«-Wort gegenwärtig wäre. Für diesen Zweck besitzt der Vor-Rückwärtszähler 76 auf der Leitung 105 einen Ausgang, der gewöhnlich niedrig ist aber hoch geht, nachdem der Zähler die 32 Abzählvorgänge in einer Richtung vollendet hat Die Leitung 105 ist auch mit dem K-Eingang des Flip-Flop 35 (der eine interne ODER-Schaltung besitzt) verbunden, so daß das »Ende der Zählung«-Signal vom Zähler 76 die Arbeitsvorgänge beendet, wenn kein Ende des Zeichensignals vorhanden sein sollte.
Es ist zu bemerken, daß der Buchstabe A mit 12 ge'rennten Strichen geschrieben worden ist von denen jeder einen Zeitabschnitt dauert Zusätzlich ist der Strahl veranlaßt worden für einen Zeitabschnitt bei zwei getrenn ten Anlässen zu verweilen. Das Zeichen ist deshalb in 14 Zeitabschnitten geschrieben worden. Die Befehle zum Schreiben des gesamten Buchstabens sind jedoch nur in neun Wörtern mit 8 Bit enthalten, die nur neun Adressen besetzen.
Das Zeichen wird in ähnlicher Weise geschrieben, indem jener Teil der Einheit 52g und 52Λ, der in F i g. 6 dargestellt ist, gelesen wird, wobei links begonnen wird. Es wird angenommen, daß die Art in der das Zeichen geschrieben wird, aus der zuvor in Verbindung mit dem Buchstaben A gegebenen Beschreibung hervorgeht Es ist jedoch zu beachten, daß der Strahl keine starken Richtungsänderungen besitzt wie es bei einem Buchstaben A war. Dies ist deshalb der Fall, weil, obwohl das dargestellte Strichmuster für das Zeichen mehrere scharfe Ecken vorschreibt keine einen Punkt entweder an der Spitze oder am Boden des Zeichens bildet Im Falle des Zeichens ist eine leichte Rundwirkung vorteilhaft und nicht schädlich. Es ist aueh zu beachten, daß das gesamte Zeichen in 22 Zeitabschnitten geschrieben wird und daß ein weiterer für das Ende der Zeichenverschlüsselung benützt wird. Es sind jedoch nur 19 Wörter für die vollständige Bestimmung des Zeichens erforderlich. Es ist auch zu beachten, daß das Zeichen und der Buchstabe A für eine Paarung gut geeignet sind, da, obwohl das Zeichen viele Striche erfordert, das Zeichen A weniger Striche erfordert und beide Zeichen leicht in die 32 Wortzwischenräume eingeordnet werden können, von denen einige übrig bleiben.
Aus dem vorhergehenden ergibt sich, daß ein verbessertes Zeichenanzeigesystem geschaffen worden ist in dem der Speicherteil, verglichen mit dem bisher benützten, beträchtlich vereinfacht ist Die Herstellung ist sehr billig, da der benützte Festwertspeicher für die Speicherung der gewünschten Striche leicht programmiert werden kann.
:h zu beachten, daß, obwohl der ASCII-Code beschrieben wurde, es möglich wäre, andere Verschlüsir andere besondere Zwecke zu verwenden. Zusätzlich ist es bei der vorliegenden Erfindung sehr en Zeichenvorrat zu wechseln, indem einfach der Speicher 52 ausgewechselt wird. Weiter kann die Zeichen verdoppelt werden, indem einfach ein weiterer Speicher hinzugefügt wird, und der eine oder :h geeignete Signale ausgewählt wird, die an den CS 2- Eingängen aller Einheiten angelegt werden.
Hierzu 7 Blatt Zeichnungen
11

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Strichsignal-Erzeugungsvorrichtung für ein Zeichenanzeigegerät mit einer Speichervorrichtung, in der digitale Wörter für die Richtung. Länge und Intensität von Strichen gespeichert sind, und mit Vorrichtungen
zum Lesen und Dekodieren des Speicherinhaltes, wobei die Speichervorrichtung zur Speicherung mehrerer Wortgruppen vorgesehen ist und jede Wortgruppe die für die Wiedergabe eines Zeictens erforderlichen Striche darstellt, dadurch gekennzeichnet, daß die Speichervorrichtung in mehrere Blocks (52a— 52p) eingeteilt ist, von denen jeder einer gleichen Anzahl benachbarter Adressen zugeordnet ist und für die Speicherung zweier Gruppen von Wörtern an Adressen vorgesehen ist die an gegenüberliegenden Enden
to des Blocks beginnen, daß eine Vorrichtung (51,73) zur Auswahl eines gewünschten Blockes vorgesehen ist und daß eine Vorrichtung (76) zur Auswahl eines Endes des Blockes und zum aufeinanderfolgenden Lesen der Wörter in dieser Gruppe vorgesehen ist, die an an dem gewählten Ende beginnenden Adressen gespeichert sind.
2. Strichsignal-Erzeugervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum Auswählen und Lesen einen Aufwärts-Abwärts-ZähJsr 76 zum aufeinanderfolgenden Lesen von Wörtern in dem gewünschten Block enthält, wobei an dem durch die gewählte Zählrichtung bestimmten Ende begonnen wird.
3. Strichsignal-Erzeugungsvorrichtung nach Anspruch 1 mit einer Signal-Erzeugungsvorrichtung zur Erzeugung von Signalen, welche eine Markierungsvorrichtung (z. B. der Elektronenstrahl einer Kathoden-
Strahlrohre) veranlassen, eines von mehreren Strichmustern zu durchlaufen, von denen jedes ein anderes Zeichen darstellt, dadurch gekennzeichnet, daß die Speichervorrichtung ein Festwertspeicher (52) ist in welchem digitale Wörter von Wortgruppen in kodierter Form gespeichert sind, und daß eine Vorrichtung (8i) zum Dekodieren der ausgelesenen Wörter oder Wortgruppen vorgesehen ist
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