DE3134282A1 - Verfahren zur darstellung ideografischer zeichen und vergleichbarer graphiken - Google Patents
Verfahren zur darstellung ideografischer zeichen und vergleichbarer graphikenInfo
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Description
- . ■ ί
OLYMPIAWERKEAG . E82/MZ/LÜ/PE 1844 j
ANR.: 1 003 976 " 26. August 1981 j
Verfahren zur Darstellung ideografischer Zeichen und vergleichbarer Graphiken
Die Erfindung betrifft ein Verfahren der im Oberbegriff
des Anspruchs 1 angegebenen Art zur Darstellung ideografischer
Zeichen, z. B. chinesischer Schriftzeichen, und vergleichbarer Graphiken.
Um eine maschinelle Schriftzeichen-Verarbeitung, etwa die Zeichenausgabe durch ein Schreibwerk oder einen Bildschirm,
zu ermöglichen, müssen die Daten der Zeichen in einem Zeichenspeicher
oder Zeichengenerator enthalten sein. Für alphabetische Schriftarten ist dazu ein nur geringer Speicherraum
erforderlich. Jedoch wird der Speicherbedarf zu einem großen
Problem, wenn ideografische Schriftarten mit ihrem umfangreichen
Zeichenvorrat verarbeitet werden sollen. Im Falle der chinesischen Schrift würde das bedeuten, daß bis zu 50 000
Ideogramme - und sogar bei Beschränkung auf den Vorrat des vereinfachten chinesischen Telegrafencodes noch etwa 10
Ideogramme - im Zeichengenerator gespeichert sein müßten.
Hinzu kommt, daß die zum Teil komplizierte Graphiken bildenden Ideogramme - insbesondere wenn Darstellungen mit hoher
Genauigkeit und Auflösung erzeugt werden sollen - nur durch eine große Anzahl an Datenbits repräsentiert werden können.
Um dieses Problem zu lösen, ist in dem Aufsatz "Keyboard Method for Composing Chinese Characters" von E.F. Yhap in
IBM J. RES. Develop., Januar 1975, Seite 60 bis 67, ein Verfahren beschrieben, wonach die ideografischen Zeichen in
Komponenten zerlegt und gespeichert sind, die vorzugsweise
von Radikalen gebildet werden. Da die gewählten Komponenten ;
Grundbausteine für die ideografischen Zeichen bilden, kann
ein großer Zeichenvorrat mit vergleichsweise wenigen gespeicherten Komponenten in einem solcherart ausgelegten
Zeichengenerator enthalten sein. j
ein großer Zeichenvorrat mit vergleichsweise wenigen gespeicherten Komponenten in einem solcherart ausgelegten
Zeichengenerator enthalten sein. j
Das Abrufen der Ideogramme über eine Tastatur ist aber ein ;
komplizierter Vorgang, der ein aufwendiges Training für den
Bediener voraussetzt und während der Arbeit eine hohe Kon- !
zentration erfordert. Es muß nämlich für jedes ideografische |
Zeichen eine von dessen Komplexität abhängige große Anzahl an
Tasten betätigt werden, mit denen die einzelnen Komponenten ■
zusammengesucht, ihre jeweilige Lage innerhalb der Fläche [
des ideografischen Zeichens und ihr jeweiliger Maßstab ange- ·
geben werden. Um den richtigen Ausbau eines jeden ideogra-
fischen Zeichens kontrollierbar zu machen, ist deshalb sogar
eine Ein-Zeichen-Anzeige vorgesehen, auf der die schrittweise ■
Gestaltung verfolgt werden kann. i
Um demgegenüber die Bedienung für die maschinelle Erzeugung ·
von Ideogrammen zu vereinfachen, ist in der EP-OS 0 009 662 ΐ
vorgeschlagen worden, die Zeichenkomponenten so zu wählen, ?
daß jedes Ideogramm aus nur zwei in einer Richtung gleich t
großen Komponenten zusammengefügt werden kann. Es sollen zwei \
Datensätze gespeichert sein, von denen einer die Komponenten \
und der zweite Lageangaben für die Komponenten innerhalb der ,
verschiedenen Ideogramme aufweist. Ein Wiedergabebefehl für ,
ein bestimmtes Ideogramm bewirkt, daß die beiden zugehörigen ■,
Komponenten aus dem ersten Datensatz und die Lageangaben aus ;
dem zweiten Datensatz entnommen werden und das Ideogramm \
in einem Zeichen-Raster-Speicher zusammengesetzt wird. !
Diese Lösung vereinfacht zwar die Bedienungsfunktion,
jedoch ist der Speicherbedarf wiederum sehr groß. Da
jedes Ideogramm aus nur zwei Komponenten gebildet werden j
nuß, sind die meisten Komponenten noch sehr komplex, und j
jede der Komponenten kann nur bei wenigen Ideogrammen j
verwendet werden. Es müssen deshalb sehr viele Komponenten j
und Lagerangaben gespeichert sein.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren t
der eingangs genannten Art zu schaffen, das mit einem j
Zeichengenerator geringer Speicherkapazität realisierbar !
ist, ohne deshalb eine komplizierte Bedienung einer danach ι
arbeitenden Maschine zur Folge zu haben. \
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Anspruch 1
angegebenen Merkmale gelöst.
angegebenen Merkmale gelöst.
Die Vorteile der Erfindung bestehen insbesondere darin,
daß wegen der den ideografischen Zeichen zugeordneten
Komprinierungsinformationen eine Unterteilung der ideografischen Zeichen des Zeichenvorrats in kleinere und einfachere ! Zeichenkomponenten möglich ist, die für sehr viele ver- |
daß wegen der den ideografischen Zeichen zugeordneten
Komprinierungsinformationen eine Unterteilung der ideografischen Zeichen des Zeichenvorrats in kleinere und einfachere ! Zeichenkomponenten möglich ist, die für sehr viele ver- |
schiedenartige ideografische Zeichen verwendbar sind. Daraus ;
ergibt sich eine erhebliche Reduzierung der Anzahl zu ■
speichernder Zeichenkomponenten, so daß ein Zeichengenerator '
mit geringer Speicherkapazität verwendet werden kann. Da :
darüber hinaus weder Lagerangaben noch Komprimierungsangaben
bei der Zeicheneingabe extra eingegeben werden müssen, ist
auch die Bedienung einfach und leicht zu erlernen.
bei der Zeicheneingabe extra eingegeben werden müssen, ist
auch die Bedienung einfach und leicht zu erlernen.
Die Möglichkeit, die benötigte Speicherkapazität noch weiter
zu verringern, ergibt sich, wenn die Aufteilung in Zeichenkomponenten
derart gewählt ist, daß sich vollständige ideografische Zeichen nicht nur durch ein neben- bzw. übereinander
sondern auch durch ein überdeckendes Anordnen der Komponenten erstellen lassen, so daß die vergrößerte Gestaltungsvielfalt
ei"·=; »eitere Verri-r-cerjr.g zu ipeic'er.v^er Zeici-er.Vio'-.pcrerten
Sind neben den Komprimierungsinformationen auch Angaben über einen Komprimierungsmaßstab gespeichert, so sind die in
Standardgröße gespeicherten Komponenten noch vielseitiger verwendbar, so daß eine noch weitergehende Verringerung
der Komponenten und Speicherkapazität möglich ist.
Weitere Vorteile ergeben sich aus dem nachstehend anhand der Figuren erläuterten Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Es zeigen:
Figur 1 das Blockschaltbild einer Schreibmaschine
für chinesische Schriftzeichen,
Figur 2 zwei ideografische Zeichen und ihre Komponenten,
Figur 3 Varianten einer Zeichenkomponente,
Figur 4 eine Konstruktionsvorschrift für ein ideografisches Zeichen,
Figur 5 die Strukturbeschreibung der Konstruktionsvorschrift nach Figur 4 und
Figur 6 ein Flußdiagramm.
- -JgT -
In dem vereinfachten Blockschaltbild der Figur 1 ist
eine Schreibmaschine für chinesische Schriftzeichen mit den für ein Verständnis der Erfindung erforderlichen
Funktionsblöcken dargestellt. Die Zeicheneingabe erfolgt über eine Tastatur 1, deren Tastenfeld in der Anzahl der
Tasten und ihrer Anordnung einem für europäische Sprachen üblichen Tastenfeld entspricht. Der Tastenbelegung mit dem
mit der Maschine darstellbaren Zeichenvorrat liegt der Zhi-Code zugrunde, wonach für jedes chinesische Schriftzeichen
(je nach Zeichen) 1 bis 4 Tasten betätigt werden müssen. Das dadurch erzeugte, jeweils ein Zeichen repräsentierende Tastatursignal
wird in einem Codierer 2 in den Eingangscode für den Zeichengenerator 3 umgesetzt, für den der chinesische
Telegrafencode verwendet wird. Der Zeichengenerator 3 weist im wesentlichen eine Steuereinheit 4, einen das Funktionsprogranm
des Zeichengenerators 3 beinhaltenden Programmspeicher 5 und einen Schreib-ZLese-Datenspeicher 6 auf und
wird in diesem Ausführungsbeispiel von einem Mikrocomputer gebildet. Die Ausgangssignale des Zeichengenerators 3 werden
in einer Schreibwerks-Steuerung 7, die ebenfalls von einem Mikrocomputer gebildet wird, für die Ansteuerung
eines Punktmatrix-Schreibwerkes 8 ausgewertet, von dem das eingegebene Zeichen auf einem Aufzeichnungsträger 9 dargestellt
wird.
Jedes Zeichen wird innerhalb einer Standard-Zeichenfläche
abgebildet, die z. B. aus einem Punktmatrix-Feld von 24x24 Punkten gebildet wird, von denen jeweils die das
auszugebene Zeichen bildenden Punkte aufgezeichnet werden. Ein Düsenschreibwerk mit 24 in einer Reihe untereinander
angeordneten Düsen, die in 24 waagerechten Schritten über die Standard-Zeichenfläche bewegt werden, hat sich hierfür
als besonders vorteilhaft erwiesen, über die Tastatur
1 eingegebene, nicht vom Zeichengenerator 3 zu bearbeitende Signale werden über einen anderen Signalweg 10 der Schreibwerks-Steuerung
7 direkt zugeführt.
Anstelle der Schreibwerks-Steuerung 7 und des Schreibwerkes 8 kann in an sich bekannter Weise ein Bildschirm mit zugehöriger
Ansteuerschaltung vorgesehen sein, oder die Schreibmaschine kann zusätzlich zum Schreibwerk mit einer Anzeigeeinrichtung
für ein oder mehrere Zeichen ausgestattet sein. Der Zeichengenerator 3 kann Bestandteil der Schreibwerkssteuerung 7 sein, so daß deren - ebenfalls einen Datenspeicher,
einen Programmspeicher und eine Steuereinheit aufweisender - Mikrocomputer die Aufgaben des Zeichengenerators
3 übernimmt. Daneben besteht für den Fachmann auch die Möglichkeit, den Zeichengenerator 3 in herkömmlicher
Schaltungstechnik zu realisieren. Sowohl der hier zugrundegelegte Zhi-Code als auch der chinesische Telegrafencode
sind keine zwingende Voraussetzung für die Erfindung. Es ist jeder Code geeignet, mit dem sich für jedes vollständige
Schriftzeichen des Zeichenvorrates mit der Tastatur ein eindeutiges Eingangskriterium erzeugen läßt, das - gegebenenfalls
nach entsprechender Umsetzung - vom Zeichengenerator ausgewertet werden kann.
Die Zeichen des mit der Schreibmaschine erstellbaren Zeichenvorrates sind in Zeichenkomponenten aufgeteilt. Zeichenkomponenten-Daten
sind im Programmspeicher 5 des Zeichengenerators 3 gespeichert, nach deren Maßgabe die Zeichenkomponenten
vom Schreibwerk 8 aufgezeichnet werden können. Die Aufteilung der Zeichen in Zeichenkomponenten ist derart getroffen,
daß die Komponenten in möglichst vielen verschiedenen
Zeichen verwendet werden können, daß sich also aus einem relativ geringen Vorrat an Komponenten eine beträchtlich größere
Anzahl an Zeichen erzeugen läßt. Dabei können einige Kompo-
.::. -: ':■>■„· :-. 3Ί 34282 ί
-/τ-
■■■■■■ j
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nenten, für sich stehend, auch Zeichen mit selbständiger |
Aussage darstellen. I
.-■-■■■■ ι
Es ist zweckmäßig, wenn die Komponenten z. B. einen Groß- |
teil der Radikale und Varianten sowie andere dem Zweck \
entsprechende Zeichenkomponenten umfassen. Die gespeicher- [
ten Komponenten-Daten repräsentieren dabei Zeichenkompo- I
nenten in einer der größten Ausführungsform im Zeichenvor- [
ratentsprechenden Größe. j
Zur Bildung vollständiger Zeichen werden viele Komponenten
nicht nur in der Standard-Größe sondern auch in kleinerer
Ausführung benötigt und müssen innerhalb der jeweiligen
Standard-Zeichenfläche an definierter Stelle angeordnet werden. Es ist deshalb vorgesehen, daß die gespeicherten Komponenten auch in kleinerem Maßstab komprimiert ausgegeben werden können, wobei gleichzeitig eine Lageangabe innerhalb
der Standard-Zeichenfläche berücksichtigt wird. Die Lageangabe kann nicht nur vorsehen, daß die Zeichenkomponenten
neben- oder übereinander, sondern bedarfsweise auch überlagert dargestellt werden. Das gilt sowohl für komprimierte
Komponenten als auch für solche Komponenten, die im Verhältnis zur Standard-Zeichenfläche klein sind und bei verschiedenen
Zeichen andere Positionen einnehmen.
nicht nur in der Standard-Größe sondern auch in kleinerer
Ausführung benötigt und müssen innerhalb der jeweiligen
Standard-Zeichenfläche an definierter Stelle angeordnet werden. Es ist deshalb vorgesehen, daß die gespeicherten Komponenten auch in kleinerem Maßstab komprimiert ausgegeben werden können, wobei gleichzeitig eine Lageangabe innerhalb
der Standard-Zeichenfläche berücksichtigt wird. Die Lageangabe kann nicht nur vorsehen, daß die Zeichenkomponenten
neben- oder übereinander, sondern bedarfsweise auch überlagert dargestellt werden. Das gilt sowohl für komprimierte
Komponenten als auch für solche Komponenten, die im Verhältnis zur Standard-Zeichenfläche klein sind und bei verschiedenen
Zeichen andere Positionen einnehmen.
In Figur 2 ist die Entstehung zweier Zeichen 11, 12 aus i
drei Zeichenkomponenten 13, 14, 15 veranschaulicht. Eine j
Komprimierung ist hier nicht erforderlich, jedoch ist j
die Komponente 15 durch entsprechende Lageangaben in den |
beiden Zeichen 11, 12 an unterschiedlicher Stelle angeordnet. j
Die Komprimierung erfolgt entsprechend festgelegter Regeln,
die ebenfalls im Programmspeicher 5 enthalten sind. Die
die ebenfalls im Programmspeicher 5 enthalten sind. Die
Komprimierungsregeln beinhalten für die jeweils zu komprimierende Komponente Überlagerungsvorschriften, wonach ausgewählte Partien der Komponente übereinander verschoben werden.
Dabei wird insbesondere darauf Rücksicht genommen, daß keine wesentlichen grafischen Informationen verloren
gehen und keine unproportionierten Strichdicken oder Zeichenbereiche entstehen. Bei dem im vorliegenden Ausführungsbeispiel
zugrundegelegten 24x24-Punkte-Matrixschreibwerk
kann die Komprimierung durch Unterdrückung der waagerechten Schrittbewegung der senkrechten Düsenreihe an ausgewählten
Stellen für eine waagerechte Komprimierung und durch Unterdrückung der zeilenweisen Weiterschaltung bei der Ansteuerung
der Matrixzeilen an ausgewählten Stellen für die senkrechte Komprimierung erfolgen. Es sind aber auch andere
Maßnahmen für eine Komprimierung, etwa eine reduzierte waagerechte Schrittbewegung, denkbar. Zweckmäßigerweise wird jedoch
die Unterdrückung von Schrittbewegungen und zeilenweiser Weiterschaltung nicht erst in der Schreibwerks-Steuerung 7
berücksichtigt, sondern die Steuereinheit 4 des Zeichengenerators 3 überlagert die Signale der Komponenten-Daten
bereits derart, daß die Ausgabedaten des Zeichengenerators 3 entsprechend komprimiert sind.
Durch dieses Überlagerungsverfahren ist auch die Berücksichtigung
unterschiedlicher Komprimierungsmaßstäbe möglich, so daß die Zeichenkomponenten für verschiedene Zeichen in
unterschiedlicher Größe ausgegeben werden können. Bei dem
zugrundegelegten 24x24-Punkte-Schreibwerk könnte die waagerechte und/oder senkrechte Komprimierung in 1/24-Stufungen
der Standard-Zeichenfläche erfolgen.
Zur Demonstration der Zeichenkomprimierung sind in Figur
- ausgehend von der Standard-Größe (Figur 3A), die der nicht komprimierten gespeicherten Form entspricht - verschiedene
komprimierte Ausführungen dargestellt: Auf 2/3 waagrecht komprimiert (Figur 3B), auf 1/2 senkrecht komprimiert
(Figur 3C), auf 1/2 waagerecht und 1/2 senkrecht komprimiert (Figur D), auf 1/3 senkrecht und 2/3 waagerecht
komprimiert (Figur 3E) und auf 1/3 waagerecht und 2/3 senkrecht komprimiert (Figur 3F).
Für die Konstruktion der Zeichen des Zeichenvorrates ist für jedes Zeichen eine Konstruktionsvorschrift 32, 33
(Fig. 4) vorgesehen, die in einer Tabelle 5B im Programmspeicher 5 des Zeichengenerators 3 abgelegt ist. Betätigung
von einer bis vier ein Zeichen adressierenden Tasten der Tastatur 1 bewirkt einen Aufruf der zugehörigen Konstruktionsvorschrift 32, 33, deren Abarbeitung dann von der Steuereinheit
4 gesteuert wird. Wie Figur 4 zu entnehmen ist, bestehen die KonstruktionsVorschriften 32, 33 aus mehreren verschiedenen
Elementen 16 - 31, und zwar jeweils aus einer Anfangsinformation 16, 24 und einem Endekriterium 17, 31, die eine vom Kompliziertheitsgrad
des zu bildenden Zeichens abhängige Anzahl an Operanden 18-21; 25, 27, 28 und Operatoren 22, 23; 26,
29, 30 einschließen.
Als Operanden 18 bis 21; 25, 27, 28 werden diejenigen Daten
einer Konstruktionsvorschrift 32, 33 verstanden, die den
grafischen Aufbau der Zeichenkomponenten angeben, als Operatoren 22, 23; 26, 29, 30 diejenigen Daten, die Lageangaben
und/oder Kornprimierungs informationen beinhalten. Im weiteren Sinne kann ein Operand 18 auch von einer anderen
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Konstruktionsvorschrift 33 gebildet werden, wodurch ein von dieser anderen Konstruktionsvorschrift 33 beschriebenes
Zeichen zu einer Komponente des Zeichens gemäß der ersten Konstruktionsvorschrift 32 wird. Auf diese Art sind noch
weitergehende Verschachtelungen mühelos möglich, indem z. B. eine als Operand eingesetzte andere Konstruktionsvorschr-ift
ihrerseits eine dritte KonstruktionsVorschrift als
Operand enthält usw.
Um die Größe der Konstruktionsvorschrift 32, 33 und damit
den Bedarf an Speicherplatz weiter zu beschränken, ist darüber hinaus vorgesehen, als Operanden nicht die Komponenten-Daten
in den Konstruktionsvorschriften 32, 33 anzugeben, sondern Adressen einzusetzen, unter denen die Komponenten-Daten in
einer Tabelle 5A im Programmspeicher 5 des Zeichengenerators 3 gespeichert sind.
Da die Zeichen des Zeichenvorrates unterschiedliche Kompliziertheitsgrade
aufweisen, gibt es auch bei den Konstruktionsvorschriften mehrere unterschiedliche Längen mit unterschiedlichen
Aufeinanderfolgen der verschiedenen Elemente 16 bis 31,
also Konstruktionsvorschriften unterschiedlicher Struktur.
Die Konstruktionsvorschriften sind entsprechend ihrer jeweiligen Strukturart klassifiziert, und für jede Strukturart
ist eine Strukturbeschreibung in einer weiteren Tabelle 5C im
Programmspeicher 5 des Zeichengenerators 3 enthalten. Die den Konstruktionsvorschriften 32, 33 vorangestellten Anfangsinformationen
16, 24 werden von einer Adresse gebildet, unter der die jeweils zutreffende Strukturbeschreibung
gespeichert ist. Eine Strukturbeschreibung beinhaltet Informationen darüber, um welche Datenart es sich jeweils
- 11 -
-χ- - ■:■
ί
bei den aufeinanderfolgenden Elementen der Konstruktions- · |
Vorschrift handelt, also um einen Operanden, einen Operator · | oder ein Endekriterium. Je nach Art und Umfang des vorge- |
sehenen Zeichenvorrates und des Verarbeitungsablaufes in der I
Steuereinheit 4 des Zeichengenerators 3 können auch weitere I Angaben in!der Strukturbeschreibung enthalten sein. Es ist j
ζ. B. möglich, Operanden, die bestimmte Merkmale gemeinsam | haben und Operatoren, die teilweise gleiche Steuerwirkungen :■
bei der Auswertung auslösen, dementsprechend in Gruppen ΐ
einzuteilen, diese Gruppen als unterschiedliche Elemente f in der Konstruktionsvorschrift zu berücksichtigen und durch
eigene Angaben in der Strukturbeschreibung zu kennzeichnen. Auch andere Angaben können erforderlichenfalls in der Strukturbeschreibung
enthalten sein. Entsprechend den Angaben in der f Strukturbeschreibung werden die Daten in den aufeinanderfol- |
genden Elementen einer Konstruktionsvorschrift während deren f Abarbeitung von der Steuereinheit 4 behandelt und ausge- ί
wertet. jj
Die für die in Figur 4 dargestellte Konstruktionsvorschrift j
32 zutreffende Strukturbeschreibung, deren Adresse als Anfangsinfornation
im ersten Element 16 der Konstruktionsvorschrift 32 enthalten ist, ist in Figur 5 gezeigt. Hierin ist
für die Steuereinheit 4 des Zeichengenerators 3 aus der ersten Stelle 34 erkennbar, daß das erste Element 18 der abzuarbeitenden
Konstruktionsvorschrift 32 eine andere Konstruktionsvorschrift
33 betrifft (Elementart KV), aus den nächsten drei Stellen 35, 36, 37, daß das zweite, dritte und vierte
Element 19, 20, 21 Zeichenkomponenten betrifft (Elementart KP)3 aus den Stellen 38 und 39, daß das fünfte und sechste
Element 22, 23 der Konstruktionsvorschrift 32 je einen Operator betrifft (Elementart OP) und aus der letzten
Stelle 40, daß nunmehr in der Konstruktionsvorschrift 32
das Endekriterium als letztes Element 17 folgt (Elementart EK).
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Anstatt in der beschriebenen Weise eine Adresse in der
Anfangsinformation einer Konstruktionsvorschrift vorzusehen,
die auf eine Strukturbeschreibung in einer Strukturbeschreibungstabelle
5C hinweist, kann natürlich auch die Strukturbeschreibung selbst als Anfangsinformation in der
Konstruktionsvorschrift vorgesehen sein. Auch muß die Information nicht unbedingt am Anfang einer Konstruktionsvorschrift
angeordnet sein.
Im folgenden wird der interne Ablauf zur Erstellung eines ideografischen Zeichens anhand des Flußdiagramms der Figur 6
beschrieben.
Nach Eingabe eines ideografischen Zeichens durch Betätigung
von 1 bis 4 Tasten der nach dem Zhi-Code ausgelegten Tastatur 1 werden die Tastensignale im Codierer 2 in den chinesischen
Telegrafencode umgesetzt (41). Die zu dem Zeichen gehörende Konstruktionsvorschrift wird der Tabelle SB der Konstruktions
vorschriften im Programmspeicher 5 entnommen (42), und gemäß der Strukturadresse in der Anfangs information wird die für
die Konstruktionsvorschrift zutreffende Strukturbeschreibung der Strukturbeschreibungstabelle 5C im Programmspeicher 5 ent
nommen (43, 44). Die Steuereinheit 4 verfügt nunmehr über den Schlüssel zur Bewertung der nachfolgenden Elemente der
Konstruktionsvorschrift. Ein Zähler in der Steuereinheit 4 wird mit einer "1" geladen (45), um vorzumerken, daß das
erste Element zur Verarbeitung ansteht.
Wird die sich anschließende Abfrage (46), ob das erste Element
einer Adresse für eine Zeichenkomponente darstellt,
- - 13 -
- 43 -4.0-
bejaht, so werden die Daten der zugehörigen Komponente der
Komponententabelle 5A im Programmspeicher 5 entnommen und in einem Stapelspeicher 6A abgelegt (47), der von einem Teil
des Datenspeichers 6 gebildet und nach dem Prinzip gesteuert wird, daß die zuerst eingegebenen Daten zuletzt entnommen
werden. Damit ist das erste Element der Konstruktionsvorschrift abgearbeitet, der Zähler wird um eine Stelle erhöht
(48) und das nächste Element wird geprüft. !
Ergibt eine Abfrage (50), daß das in der Folge anstehende
Element einen Operator darstellt, so werden die im Stapelspeicher 6A abgelegten Operanden ausgelesen (51) und gemäß
den Anweisungen des Operators verarbeitet (52). Das Verarbeitungsergebnis,
also eine modifizierte, eventuell aus mehreren Zeichenkomponenten zusammengesetzte Zeichenkomponente
wird als Operand im Stapelspeicher/abgelegt (53). Der Operator kann dabei gegebenenfalls auch Angaben
enthalten, wieviele der im Stapelspeicher 6A abgelegten
Operanden für die Verarbeitung entnommen werden sollen. Der Zähler wird erneut um "1" erhöht (48), und das nächstfolgende
Element der Konstruktionsvorschrift wird geprüft.
Ergibt eine Abfrage (49) daß es sich um die Adresse einer |
anderen Konstruktionsvorschrift handelt, so wird dieses I
Ergebnis von der Steuereinheit 4 gleichzeitig als Befehl t
zur Abarbeitung der anderen Konstruktionsvorschrift interpre- |
tiert. Sie wird in der hier beschriebenen Weise abgearbeitet I
(54), die Daten des daraus entstandenen Zeichens werden auf- \
grund ihrer letzten Operation als Operand im Stapelspeicher 6A I
abgelegt, ihr Endekriterium wird als Rückkehrbefehl zur über- j
geordneten Konstruktionsvorschrift interpretiert, und der j
Zähler wird wiederum erhöht (48). j
- H - j
Werden alle drei Abfregen 46, 49, 50 verneint, so handelt
es sich bei dem zugrundeliegenden Element der Konstruktionsvorschrift um ein Endekriterium (55). Damit wird die Abarbeitung
der Konstruktionsvorschrift abgeschlossen, und die im Stapelspeicher 6A stehenden Daten, die das vollständige ideografische
Zeichen repräsentieren, können an die Schreibwerks-Steuerung 7 ausgegeben werden.
Aus den beschriebenen Abläufen ist ersichtlich, daß Operanden sowohl von einzelnen Zeichenkomponenten als auch von durch
vorangegangene Operationen erhaltenen modifizierten oder aus mehreren Komponenten zusammengesetzten Zeichenkomponenten
gebildet werden können, die dann gemäß weiterer Operatoren weiter verarbeitet werden können.
Bei der Erstellung des der Figur 4 zugrundegelegten ideografischen
Zeichens stellt also der erste Operand 18 der Konstruktionsvorschrift 32 einen Befehl zur Abarbeitung der
anderen Konstruktionsvorschrift 33 dar, und der Operand 25 wird im Stapelspeicher 6A abgelegt. Der Operator 26 veranlaßt
Entnahme des Operanden 25 aus dem Stapelspeicher 6A, vertikale Kompression auf 1/3 nach oben und erneute Ablage im Stapelspeicher
6A. Die Operanden 27 und 28 werden nachfolgend im Stapelspeicher 6-A abgelegt, der Operator 29 veranlaßt deren
Entnahme, vertikale Kompression auf 1/2, Anordnung übereinander und Ablage im Stapelspeicher 6A. Der Operator 30 veranlaßt
Entnahme der beiden nunmehr gespeicherten Operanden, vertikale Kompression des ersten entnommenen Operanden auf
2/3 nach unten, Anordnung beider Operanden übereinander und erneute Abspeicherung. Das Endekriterium 31 veranlaßt
die Rückkehr zur übergeordneten Konstruktionsvorschrift 32.
- 15 -
Hier werden die Operanden 19, 20 und 21 in den Stapelspeicher
6A eingelesen, der Operator 22 veranlaßt, sobald er zur Abarbeitung ansteht, die Entnahme der drei Operanden
19, 20, 21, vertikale Kompression auf 1/3 und Anordnung übereinander sowie Abspeicherung des Ergebnisses. Es stehen
nunmehr die Daten zweier aus komprimierten Komponenten zusammengesetzter Zeichenkomponenten als Operanden im
Stapelspeicher 6A.
Der letzte Operator 23 veranlaßt deren Entnahme, horizontale Kompression beider Operanden auf 1/2, Anordnung nebeneinander
und Abspeicherung im Stapelspeicher 6A. Das zuletzt folgende Endekriterium 17 bewirkt den Abschluß der Operationen.
Die abgespeicherten Daten stellen das fertige ideografische Zeichen dar und können an die Schreibwerks-Steuerung 7 abgegeben
werden.
Obwohl in den oben beschriebenen Abläufen jeweils die Daten
der Operanden in den Stapelspeicher 6A eingespeichert werden,
ist es natürlich auch möglich, lediglich Adressen einzuspeichern, unter denen die Zeichenkomponenten, modifizierten
Komponenten, zusammengesetzten Komponenten und fertigen Zeichen an anderer Stelle des Datenspeichers 6 abgelegt sind.
Die Steuereinheit 4 muß dann so ausgelegt sein, daß sie nach Entnahme einer Adresse die zugeordneten Daten aus dem Datenspeicher
6 abruft und ihnen nach Verarbeitung einen Speicherplatz mit neuer Adresse zuweist.
Ohne von den Grundgedanken der Erfindung abzuweichen, lassen sich auch andere ideografische Schriftarten anstelle der
chinesischen in der beschriebenen Weise ebenso bearbeiten, wie sich auch andere grafische Darstellungen erstellen lassen.
Die Ausgabe der ideografischen Zeichen oder Graphiken kann
beispielsweise auch durch Vektoren anstatt durch Punktmatrizen
erfolgen. Desgleichen könnte auch die Kompliziertheit der gespeicherten
Zeichenkomponenten bis auf einfache Striche verschiedener Form und Neigung reduziert sein.
Claims (1)
- OLYMPIA WERKE AG E82/Mz/Lü/PE 1844ANR.: 1 003 976 18. August 1981Patentansprüche:Verfahren zur Darstellung ideografischer Zeichen, z.B. chinesischer Schriftzeichen, oder vergleichbarer Graphiken auf einem Bildschirm oder mit einem Schreibwerk» mit einem Zeichengenerator, in dem die Daten von Zeichenkomponenten zur Bildung der Zeichen eines Zeichenvorrates aus neben- oder übereinander angeordneten Zeichenkomponenten sowie Angaben über die Lage der dem jeweiligen Zeichen zugeordneten Zeichenkomponenten innerhalb einer Standard-Zeichenfläche enthalten sind, wobei nach Eingabe eines Zeichencodes die Zeichenkomponenten des zugehörigen Zeichens ausgelesen und entsprechend der Lageangabe in der Zeichenfläche angeordnet werden, dadurch gekennzeichnet , daß die Zeichenkomponenten für eine Darstellung in verschiedenen Größen vorgesehen und zu jedem Zeichencode von aus mehreren Zeichenkomponenten zu bildenden Zeichen erforderlichenfalls Verkleinerungsinformationen gespeichert sind, gemäß denen Bildschirmoder Schreibwerk-Steuersignale für eine in waagerechter und/oder senkrechter Richtung verkleinerte Darstellung der Zeichenkomponenten in der Standard-Zeichenfläche ausgebbar sind.Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine derartige Aufteilung der Zeichen des Zeichenvorrates in Zeichenkomponenten, daß die Zeichen von einem oder mehreren über- und/oder nebeneinander und/oder überdeckend angeordneten Zeichenkomponenten darstellbar sind, wobei mindestens für die ausmehreren Zeichenkomponenten bestehenden Zeichen !'im Zeichengenerator Lageangaben für eine Anordnung ;der Zeichenkomponenten rechts, links und/oder oben, *unten und/oder mittig enthalten sind. ι: ί3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch i gekennzeichnet, daß die Verkleinerungs- \ informationen Angaben über einen Verkleinerungsmaßstab ;;. beinhalten, gemäß denen Steuersignale für die Darstellung i der Zeichenkomponenten in einer dem Maßstab entsprechen- | den Größe an das Schreibwerk oder den Bildschirm ausgeb- |bar sind. . ^4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, d a d u r c h I gekennzeichnet, daß als Verkleinerungs- · informationen Komprimierungsinformationen vorgesehen \ sind, die Überlagerungsvorschriften aufweisen, gemäß \ denen eine Verkürzung der Breite und/oder Länge de- i finierter Bereiche innerhalb der jeweiligen Zeichen- \komponente vorgenommen wird. \5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch ge- | kennzeichnet , daß die im Zeichengenerator | gespeicherten Daten der Zeichenkomponenten nach Maßgabe I der dem auszugebenden Zeichen zugeordneten Komprimierungs- f informationen für die Ausgabe komprimierter Zeichen- | komponenten verändert werden. |6. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5 unter Verwendung eines j Punktmatrix-Schreibwerkes oder -Bildschirmes, dadurch gekennzeichnet, daß für eineDarstellung komprimierter Zeichenkomponenten die Matrixpunkte mindestens in einer Richtung in einem dem Komprimierungsmaßstab entsprechend verringerten Abstand ausgebbar sind.7. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5 unter Verwendung eines Punktmatrix-Schreibwerkes oder -Bildschirmes, dadurch gekennzeichnet, daß für eine Darstellung komprimierter Zeichenkomponenten die Matrixpunkte mindestens in einer Richtung in einer dem Komprimierungsmaßstab entsprechend verringerten Anzahl ausgebbar sind.8. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5 unter Verwendung eines Punkmatrix-Schreibwerkes oder -Bildschirmes, dadurch gekennzeichnet, daßdieDarstellung komprimierter Zeichenkomponenten durch dem Kom-- primierungsmaßstab entsprechende Überlagerung ausgewählter Matrixzeilen und/oder -spalten erfolgt.9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß für jedes Zeichen des Zeichenvorrates eine durch Eingabe eines Zeichencodes aufrufbare Konstruktionsvorschrift im Zeichengenerator enthalten ist, mit Operanden, die Angaben für den grafischen Aufbau der im Zeichen enthaltenen Zeichenkomponenten beinhalten, sowie Operatoren, die Anweisungen für die Lage und/oder Verkleinerung der in den Operanden angegebenen Zeichenkomponenten beinhalten, und daß nach Aufruf einer Konstruktionsvorschrift dasSchreibwerk oder der Bildschirm nach den Angabe der \Operanden und den Anweisungen der Operatoren zur ISteuerung der grafischen Darstellung der Zeichen- ίkomponenten innerhalb der Standard-Zeichenfläche ange- \steuert wird. f10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die den grafischen Aufbau der Zeichenkomponenten angebende Daten adressierbar in einer Tabelle des Zeichengenerators gespeichert sind, wobei zumindest ein Teil der Operanden der Konstruktionsvorschriften Adressen zum Aufrufen der Datender Zeichenkomponenten beinhalten und daß bei Abarbei- jtung der Konstruktionsvorschriften die grafische Dar- \stellung nach Maßgabe der von den Operanden adressierten [Zeichenkomponenten sowie den Anweisungen der Operatoren |erfolgt. \11. Verfahren nach Anspruch 9 oder 10, dadurch ; gekennzeichnet, daß ein Teil der ; Operanden der Konstruktionsvorschriften Adressen zum ! Aufrufen einer anderen Konstruktionsvorschrift bein- j haltet, so daß bei Abarbeitung der Konstruktionsvorschriften Zeichenkomponenten nach Maßgabe der von den Operanden adressierten anderen Konstruktionsvorschriften I dargestellt werden. !12. Verfahren nach Anspruch 9, 10 oder 11, dadurch [ gekennzeichnet, daß die Operanden und ί Operatoren aufweisende Konstruktionsvorschrift eine die j individuelle Aufeinanderfolge von Operanden und Opera- | toren (Struktur der Konstruktionsvorschrift) angebendezusätzliche Information aufweist und daß nach Aufruf einer Konstruktionsvorschrift bei deren Abarbeitung Operanden und Operatoren aus der zusätzlichen Information erkannt und deren Daten bzw. Anweisungen demgemäß ausgewertet werden.13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet , daß Operanden und/oder Operatoren mit bei der Auswertung teilweise gleichen Steuerwirkungen in Gruppen eingeteilt sind, die in den zusätzlichen Informationen der Konstruktionsvorschriften unterschieden werden.14. Verfahren nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß als weiteres Element ein das Ende einer Konstruktionsvorschrift kennzeichnendes Endekriterium vorgesehen und in der zusätzlichen Information angegeben ist.15. Verfahren nach Anspruch 12, 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß einige oder alle Konstruktionsvorschriften als zusätzliche Informationen Adressen aufweisen, unter denen die vorkommenden Strukturen in einer Strukturbeschreibungstabelle gespeichert sind.16. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß bei Abarbeitung einer Konstruktionsvorschrift gemäß den Anweisungen der Operatoren die den grafischen Aufbau der Zeichenkomponenten angebenden Daten der einem jeden Operator zugeordneten Operanden zu modifizierten Daten eines neuen Operanden verarbeitet werden, daß ggfs. die modifizierten Daten gemäß den Anweisungen eines odermehrerer weiterer Operatoren zu wiederum modifizierten Daten eines neuen Operanden verarbeitet werden, und daß die Daten des letzten Operanden des Abarbeitungs-Ablaufes das vollständige Zeichen angeben.17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet , daß der oder die Operanden in der Konstruktionsvorschrift jeweils vor dem zugehörigen Operator und der Operator für die Verarbeitung der modifizierten Daten der neuen Operanden zu dem letzten, die Daten für das vollständige Zeichen aufweisenden Operanden als letzter der Operatoren in der Konstruktionsvorschrift angeordnet sind.18. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß ein Stapelspeicher vorgesehen ist, in dem bei Abarbeitung einer Konstruktionsvorschrift die Daten der Operanden eingespeichert werden, bis ein Operator in der Konstruktionsvorschrift auftritt, daß nach jedem Operator die Daten der zugeordneten Operanden aus dem Stapelspeicher ausgelesen und nach Maßgabe des Operators zu modifizierten Daten eines neuen Operanden verarbeitet werden, daß die modifizierten Daten des neuen Operanden in den Stapelspeicher eingespeichert werden und daß das Verarbeitungsergebnis des letzten Operators der Konstruktionsvorschrift die Daten des fertigen Zeichens bildet.19. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß in den Operanden angegebene Adressen, unter denen die den grafischen Aufbau der Zeichenkomponenten angebenden Daten ineiner Tabelle gespeichert sind, in den Stapelspeicher eingespeichert werden, daß nach Auftreten eines Operators die zugeordneten Adressen aus dem Stapelspeicher ausgelesen und die unter den Adressen gespeicherten Daten aus der Tabelle entnommen werden, nach Verarbeitung das Ergebnis unter einer neuen Adresse in einem Datenspeicher abgelegt und die neue Adresse in den Stapelspeicher eingespeichert wird.
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