DE35728C - Saugender Injektor - Google Patents
Saugender InjektorInfo
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- DE35728C DE35728C DENDAT35728D DE35728DA DE35728C DE 35728 C DE35728 C DE 35728C DE NDAT35728 D DENDAT35728 D DE NDAT35728D DE 35728D A DE35728D A DE 35728DA DE 35728 C DE35728 C DE 35728C
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04F—PUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
- F04F5/00—Jet pumps, i.e. devices in which flow is induced by pressure drop caused by velocity of another fluid flow
- F04F5/44—Component parts, details, or accessories not provided for in, or of interest apart from, groups F04F5/02 - F04F5/42
- F04F5/46—Arrangements of nozzles
- F04F5/461—Adjustable nozzles
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- Jet Pumps And Other Pumps (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE §9: Pumpen.
WILLY MÜLLER in STETTIN. Saugender Injector.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 32. October 1885 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen saugenden Injector, dessen Dampfdüse aus zwei
concentrischen Theilen besteht, von denen die innere zum Ansaugen dient und welche beide
mit Bezug auf einander derart beweglich sind, dafs durch die Einwirkung des in den Injector
strömenden Dampfes die äufsere Düse aufser Thätigkeit gesetzt wird, so dafs Ansaugen eintritt, während nach Eintritt des Ansaugens der
bewegliche Theil der Düse derart verschoben wird, dafs die ganze Düse geöffnet wird und
in Thätigkeit tritt.
Die bisher in der Regel bei saugenden Injectoren benutzte Spindel wird dadurch überflüssig
und der ganze Apparat vereinfacht.
Auf beiliegender Zeichnung ist dieser Injector in zwei Abänderungen dargestellt, und zwar
ist in Fig. 1 und 2 die innere Dampfdüse fest und die äufsere beweglich, in Fig. 3 bis 5 die
äufsere Dampfdüse fest und die innere beweglich. In Fig. 1 und 2 ist die innere Dampfdüse
α mit Oeffnungen i versehen, welche dem bei A in die Düse tretenden Dampf gestatten,
in die ringförmige Kammer b zu treten, welche von der äufseren, hier beweglichen
Düse d gebildet wird. Diese Düse d ist zur Düse α concentrisch und schliefst bei y mit
ihrer an der Düse α anliegenden konischen Fläche die Kammer b ab. Der auf die Fläche χ der
Düse d stofsende Dampf veranlafst diesen Abschlufs der Kammer auch für den Fall, dafs
die Düse d beim Anlassen mit ihrer Fläche _κ
nicht an der entsprechenden Fläche der Düse a anliegen sollte. Ist das Ansaugen des Injector's
mit Sicherheit eingetreten, so wird die äufsere Düse d von der inneren Düse α entfernt, so
dafs die Theile jetzt die Lage Fig. 2 einnehmen und Dampf nicht nur aus der Düse α, sondern
durch i in der Kammer b hindurch und somit auch der Düse d entströmen kann, der Injector
also in volle Thätigkeit gelangt und das Wasser durch Rohr B angesaugt wird. Die äufsere
Düse d kann, wie dargestellt, mit der Mischdüse f verbunden sein und durch Trieb g und
Handrad h gegen die innere Düse α verschoben werden. Man kann jedoch auch die Mischdüse
f fest und nur die Düse d verschiebbar anordnen und in jedem Falle irgend einen
geeigneten Mechanismus zur Verschiebung der beweglichen Düse verwenden.
Bei der zweiten, in den Fig. 3 bis 5 dargestellten Abänderung des Injectors ist die
äufsere Düse df des Injectors fest, die innere a hingegen beweglich. Die Düse α führt sich
hier in dem oberen, bei ■{ nach Art eines
Ventils in der Düse d dichtenden Kopf K einer Spindel, indem bei 5 zwei Flächen angeordnet
sind und Stifte r den Weg der Düse α gegen K in gewissem Mafse begrenzen.
In der Ruhe nehmen sämmtliche Theile des Injectors die aus Fig. 3 ersichtliche Lage ein.
Wird die Spindel K beispielsweise mittelst eines in der Zeichnung nicht dargestellten, auf ihr
angebrachten Schraubengewindes, also durch Drehung des Handrades /, gesenkt, Fig. 4, so
kann der bei A eintretende Dampf an der
Fläche \ des Spindelkopfes vorbei auf die Flächen χ der Düse a stofsen.
Infolge dessen wird zunächst die Düse a hochgeschnellt, so dafs die Fläch ty derselben
sich gegen die innere Wandung der Düse d legt. Demnach kann der Dampf nur durch
die innere Bohrung ο der Düse α treten, und es findet aus Rohr B ein Ansaugen des Wassers
statt, Fig. 4. Ist das Ansaugen eingeleitet, so senkt man die Spindel K noch mehr, bis dafs
die am Ende der Abflachungen s angekommenen Stifte r die Düse α mitnehmen und
letztere also an der Bewegung der Spindel K theilnimmt. Infolge dessen wird die Düse a
sich mit ihrer Fläche y von der inneren Fläche der Düse d abheben, Fig. 5, so dafs nunmehr
der Dampf durch den vollen Querschnitt der Düse d ausströmt, wie dies durch Pfeile angedeutet
ist.
Die zuletzt beschriebene Einrichtung eignet sich für stehend angeordnete Injectoren, kann
jedoch eventuell auch an liegenden Injectoren angebracht werden. Sowohl die eine wie
die andere Saugevorrichtung läfst sich auch bei vorhandenen Injectoren mit geringen Umänderungen
anordnen, so dafs also z. B. ein nicht saugender Injector leicht in einen saugenden
umgewandelt werden kann.
Claims (2)
1. Bei Injectoren eine aus zwei concentrischen Theilen zusammengesetzte Dampfdüse, deren
innerer Theil (aj, Fig. 1 und 2, fest und
aufsen mit einer konischen Abdichtungsfläche, sowie mit Oeffnungen (i) versehen
ist, deren äufserer Theil (d) aber gegen den inneren (a) axial verschiebbar ist, eine
innere, der ä'ufseren des Theiles (a) entsprechende
Abdichtungsfläche (y) und eine Druckfläche (χ) besitzt, so dafs· eine Kammer
um die innere Düse gebildet wird, in welche beim Anlassen des Injectors Dampf durch
die Oeffnungen (i) zu dem . angegebenen Zweck eintritt.
2. Die Abänderung der unter 1. angegebenen zusammengesetzten Dampfdüse in der Weise,
dafs der innere Theil (a), Fig. 3 bis 5, beweglich, aufsen mit einer konischen Abdichtungsfläche
(y), einer Druckfläche (χ) und mit Kanälen (0) versehen ist, während
der äufsere Theil (d) fest ist und eine innere konische, der Flächej' von α entsprechende
Abdichtungsfläche besitzt, so dafs beim Anlassen des Injectors Dampf in die von beiden Düsen gebildete Kammer zu
dem gleichen Zwecke wie unter 1. eintritt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE35728C true DE35728C (de) |
Family
ID=311575
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT35728D Expired - Lifetime DE35728C (de) | Saugender Injektor |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE35728C (de) |
-
0
- DE DENDAT35728D patent/DE35728C/de not_active Expired - Lifetime
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