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DE285194C - - Google Patents

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Publication number
DE285194C
DE285194C DENDAT285194D DE285194DA DE285194C DE 285194 C DE285194 C DE 285194C DE NDAT285194 D DENDAT285194 D DE NDAT285194D DE 285194D A DE285194D A DE 285194DA DE 285194 C DE285194 C DE 285194C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
water
steam
impact plate
supply pipe
hand
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT285194D
Other languages
English (en)
Publication of DE285194C publication Critical patent/DE285194C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D21/00Shutting-down of machines or engines, e.g. in emergency; Regulating, controlling, or safety means not otherwise provided for

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Commercial Cooking Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 285194 -■' KLASSE 14 c. GRUPPE
Zusatz zum Patent 284282.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Januar 1914 ab. Längste Dauer: 29.September 1928.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine weitere Ausgestaltung bzw. Verbesserung der im Hauptpätent 284282 geschützten Abstellvorrichtung der Einrichtung zur Sicherung von Dampfmaschinen, insbesondere Turbinen, gegen Eindringen von Wasser aus der Dampfleitung.
Bei der Einrichtung nach dem Hauptpatent wird die Abstellvorrichtung lediglich durch die Aktionskraft des durch den Dampf mitgerissenen Wassers betätigt. Gemäß der Erfindung soll nun auch die Reaktionskraft des Wassers ausgenutzt werden. Erreicht wird dies dadurch, daß der Aufprallteller bis dicht
!5 unter das Dampfzuführungsrohr bzw. Leitvorrichtung für das Wasser verlegt wird und er zur stoßfreien Zurückführung des Dampfes bzw. Wassers kurvenförmig ausgehöhlt wird. Erhöht wird die Reaktionswirkung des Wassers noch dadurch,- daß das Dampfzuleitungsrohr an seinem Ende düsenförmig ausgestaltet ist, das Wasser also mit einer größeren Geschwindigkeit durch den Teller hindurchgetrieben wird. Durch die Ausnutzung der Reaktionskraft des Wassers wird eine größere Empfindlichkeit in der Bewegung des Aufpralltellers der Abstellvorrichtung auch bei geringeren mitgerissenen Wassermengen erreicht. Diese Empfindlichkeit ermöglicht wiederum, die Ab-Stellvorrichtung unter Umgehung eines beson-.
deren Zwischenbehälters direkt in die Rohrleitung einzubauen und z. B. auf dem Dampfkessel anzuordnen. Die Erfindung ist im nachstehenden näher erläutert,
Fig. ι zeigt die gewöhnliche Anordnung der Abstellvorrichtung,
Fig. 2 die Abstellvorrichtung direkt auf dem Kessel angeordnet;
Fig. 3 bis 6 zeigen den Teller nebst düsenartiger Ausbildung des Dampfzuführungsrohres.
In Fig. ι ist 5 der zwischen Dampfkessel und Maschine angeordnete Zwischenbehälter, α das vom Kessel kommende Dampf zuführungsrohr, c das zur Maschine führende Ableitungsrohr, f der unter dem Zuleitungsrohr angeordnete Aufprallteller, der durch Hebel g mit dem Abstellmechanismus verbunden ist, der eine Dampf-, hydraulische oder magnetische Schnellschlußvorrichtung auslöst. In Fig. 2 ist k der Dampfkessel, auf dem der Abstellmechanismus angeordnet ist. Der Dampf tritt bei α ein und bei c aus. Der Teller f ist hier entsprechend der Dampfzuführung mit der Aushöhlung nach unten angeordnet. In Fig. 3 bis 6 sind zwei verschiedene Ausführungsformen des Aufpralltellers dargestellt. Die Aushöhlung im Teller zur stoßfreien Umführung des Dampfes bzw. Wassers kann sowohl ringförmig, konzentrisch, wie in Fig. 3 und 4, oder einseitig zum Zuführungsrohr ver-
laufend, wie in Fig. 5 und 6 dargestellt, angeordnet sein. Fig. 5 zeigt auch die düsenförmige Gestaltung des Zuführungsrohres. Der Aufprallteller wird zweckmäßig nur so nahe an die ihm gegenüberliegende Zuführungsmündung gebracht, daß der Dampf allein sowie die im normalen Betriebe mitgerissenen Wassermengen keine Auslösung der Abstellvorrichtung hervorrufen.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Einrichtung zur Sicherung von Dampfmaschinen,, insbesondere Turbinen, gegen Eindringen von Wasser aus der Dampfleitung nach Patent 284282, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufprallteller (f) der Abstellvorrichtung kurvenförmig ausgehöhlt ist zwecks Ausnutzung der Reaktionskraft des Wassers.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufprallteller so dicht unter der gegenüberliegenden Zuführungsmündung angebracht ist, daß einerseits die Reaktionswirkung unzulässig großer Wassermengen ein Maximum ist, andererseits aber die Dampf strömung nicht behindert wird und die normal zulässigen Wassermengen keine Auslösung der Abstellvorrichtung hervorrufen.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Dampfzuführungsrohr (a) zwecks Erhöhung der Geschwindigkeit und dadurch bedingten größeren Reaktionswirkung an seinem Ende düsenförmig ausgestaltet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT285194D Active DE285194C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE285194C true DE285194C (de)

Family

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Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT285194D Active DE285194C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE285194C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1053006B (de) * 1957-12-04 1959-03-19 Linde Eismasch Ag Nahe der Verfluessigungsgrenze des antreibenden Mediums arbeitende Gas- oder Dampfturbine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1053006B (de) * 1957-12-04 1959-03-19 Linde Eismasch Ag Nahe der Verfluessigungsgrenze des antreibenden Mediums arbeitende Gas- oder Dampfturbine

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