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DE3544134A1 - Verfahren zur herstellung von n-((alpha)-alkoxyethyl) pyrrolidon - Google Patents

Verfahren zur herstellung von n-((alpha)-alkoxyethyl) pyrrolidon

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Publication number
DE3544134A1
DE3544134A1 DE19853544134 DE3544134A DE3544134A1 DE 3544134 A1 DE3544134 A1 DE 3544134A1 DE 19853544134 DE19853544134 DE 19853544134 DE 3544134 A DE3544134 A DE 3544134A DE 3544134 A1 DE3544134 A1 DE 3544134A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pyrrolidone
reaction
hydroxyethyl
acetaldehyde
mol
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19853544134
Other languages
English (en)
Other versions
DE3544134C2 (de
Inventor
Masao Yokohama Kanagawa Miyake
Yoshikazu Machida Tokio/Tokyo Murao
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mitsubishi Chemical Corp
Original Assignee
Mitsubishi Chemical Industries Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Priority claimed from JP26484584A external-priority patent/JPS61143355A/ja
Priority claimed from JP1037485A external-priority patent/JPS61171467A/ja
Priority claimed from JP60131506A external-priority patent/JPH0635434B2/ja
Priority claimed from JP60131505A external-priority patent/JPH0635433B2/ja
Application filed by Mitsubishi Chemical Industries Ltd filed Critical Mitsubishi Chemical Industries Ltd
Publication of DE3544134A1 publication Critical patent/DE3544134A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3544134C2 publication Critical patent/DE3544134C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D207/00Heterocyclic compounds containing five-membered rings not condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom
    • C07D207/02Heterocyclic compounds containing five-membered rings not condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom with only hydrogen or carbon atoms directly attached to the ring nitrogen atom
    • C07D207/18Heterocyclic compounds containing five-membered rings not condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom with only hydrogen or carbon atoms directly attached to the ring nitrogen atom having one double bond between ring members or between a ring member and a non-ring member
    • C07D207/22Heterocyclic compounds containing five-membered rings not condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom with only hydrogen or carbon atoms directly attached to the ring nitrogen atom having one double bond between ring members or between a ring member and a non-ring member with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals, directly attached to ring carbon atoms
    • C07D207/24Oxygen or sulfur atoms
    • C07D207/262-Pyrrolidones
    • C07D207/2632-Pyrrolidones with only hydrogen atoms or radicals containing only hydrogen and carbon atoms directly attached to other ring carbon atoms

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Description

35U134
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von N-(oC-Alkoxyethyl )pyrrolidon durch Reaktion von Acetaldehyd mit 2-Pyrrolidon, um dadurch N-(«t-Hydroxyethyl)pyrrolidon zu erhalten, und Reaktion eines primären oder sekundären Alkohols mit dem so erhaltenen N-(Ä.-Hydroxyethyl) pyrrolidon, um das gewünschte Produkt N-W,-Älkoxyethyl)pyrrolidon zu erhalten.
N-(oL-Hydroxyethyl )pyrrolidon und N- (oC- Alkoxyethyl)pyrrolidon sind wertvolle Ausgangsmaterialien um N-Vinylpyrrolidon entsprechend der folgenden Reaktionsgleichung herzustellen:
f ] J
HO-CH-CH3 RO-CH-CH3 CH-CH3
J +ROH
CH-
Als Verfahren zur Herstellung von N- (ai,-Alkoxyethyl )pyrrolidon waren bisher bekannt:
1) ein Verfahren zur Herstellung von N-(od -Ethoxyethyl) pyrrolidon durch Reaktion von Diethylacetal mit 2-Pyrrolidon (Ausbeute: 34%) (siehe Ber. Vol. 99, 2128, 1965) und
2) ein Verfahren zur Herstellung von N-(oL -Methoxyethyl) pyrrolidon durch Reaktion von oC-Chlorethylmethylether mit 2-Pyrrolidon (Ausbeute: 78%) (siehe ausgelegte japanische Patentanmeldung Nr. 56-75464 (1971)).
Diese Verfahren sind jedoch industriell nicht befriedigend, da die Ausbeute des Verfahrens 1 gering ist und die industrielle Verwendung des Ausgangsmaterials des Verfahren 2 schwierig ist.
Andererseits ist ein Verfahren zur Herstellung von N-(aC
-Hydroxyethyl)zykloamid bekannt. Z.B. wird in der
japanischen Patentveröffentlichung Nr. 45-14283(1970) ein Vefahren beschrieben, bei dem Acetaldehyd mit einem sekundären zyklischen Amid durch Flüssigkeits-Flüssigkeits-Kontakt in Gegenwart eines saueren oder eines basischen Katalysators reagiert, um dadurch N- (O^-Hydroxyethyl) zykloamid zu erhalten und das so erhaltene N- (oC HydroxyethyDzykloamid wird der thermischen Zersetzung unterzogen, um N-Vinylamid zu erhalten.
In diesem Verfahren besteht jedoch das Problem, daß die Ausbeute des so hergestellten N-(od-Hydroxyethyl)pyrrolidons gering ist. Z.B. beschreibt das Beispiel 3 der japanischen Patentveröffentlichung nur die Ausbeute des Endproduktes N-Vinylpyrrolidons, jedoch selbst in dem Fall, in dem die Umwandlungsrate von N- ioC -Hydroxyethyl) Pyrrolidon zu N-Vinylpyrrolidon durch thermische Zersetzung als 100% angenommen wird, besteht das Problem, daß die Ausbeute von N-( OC -Hydroxyethyl)pyrrolidon nur etwa 50% beträgt.
Als ein Ergebnis der Untersuchungen der Anmelderin, die sich auf ein Verfahren für N-(od-Alkoxyethyl) pyrrolidon in einer höheren Ausbeute als bei den bisher bekannten Verfahren beziehen, wurde gefunden, daß eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung leicht erreicht wird durch (1) Reaktion von Acetaldehyd mit 2-Pyrrolidon in Gegenwart eines schwach basischen Salzkatalysators, der eine starke Base und eine schwache Säure, die einen pKo-Wert von 4 bis 15 zeigt, umfaßt (weiter als "die erste Stufe" bezeichnet) um dadurch N-( OC-Hydroxyethyl)pyrrolidon zu erhalten und (2) Reaktion des so erhaltenen N-( oC-Hydroxyethyl)pyrrolidone mit einem primären oder sekundären Alkohol in Gegenwart eines saueren Katalysators (hier weiter als "die zweite Stufe" bezeichnet) und die vorliegende Erfindung
wurde auf der Grundlage der oben genannten Ergebnisse erhalten.
Nach einem Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zur Herstellung von N-(<X -Alkoxyethyl)pyrrolidon geschaffen, das die Stufen umfaßt:
(1) Reaktion von 2-Pyrrolidon mit Acetaldehyd in Gegenwart eines schwach basischen Salzkatalysators, der eine starke Base und eine schwache Säure, die einen pKc-Wert von 4 bis 15 zeigt, umfaßt, um dadurch N-((K -Hydroxyethyl) pyrrolidon zu erhalten und
(2) Reaktion des so erhaltenen N-(oC -Hydroxyethyl)pyrrolidons mit einem primären oder sekundären Alkohol in Gegenwart eines saueren Katalysators, um N-( OC -Alkoxyethyl )pyrrolidon zu erhalten.
Entsprechend dem Verfahren nach der vorliegenden Erfindung (weiter als "erfindungsgemäßes Verfahren" bezeichnet) reagiert 2-Pyrrolidon mit Acetaldehyd in Gegenwart eines schwach basischen Salzkatalysators, um N-(^,-Hydroxyethyl) pyrrolidon zu erhalten. Die Reaktion kann unter Verwendung irgendeines bisher bekannten frei wählbaren Reaktionsgefäßes durchgeführt werden, in der Weise, daß 2-Pyrrolidon in ein Reaktionsgefäß eingegeben wird, das mit einem Rührer ausgestattet ist und Acetaldehyd in gasförmigem oder flüssigem Zustand zugegeben wird, vorzugsweise kontinuierlich in einem gasförmigen Zustand in das Gefäß, noch bevorzugter in 2-Pyrrolidon in dem Gefäß. Obwohl die Reaktion gewöhnlich diskontinuierlich ausgeführt wird, ist es möglich, die Reaktion kontinuierlich durchzuführen.
Der Katalysator, der in der ersten Stufe des erfindungsgemäßen Verfahrens verwendet wird, ist ein schwach basisches Salz, das eine starke Base und eine schwache Säure umfaßt, die einen pKc-Wert von 4 bis 15 zeigt. Der
pKc-Wert ist ein Wert einer wässrigen Lösung der Säure einer Konzentration von 0,01 Mol/l bei 250C. Als ein solches schwach basisches Salz können z.B. verwendet werden: ein Salz einer starken Base wie die Hydroxyde von Lithium, Natrium und Kalium mit einer schwachen Säure wie organische Säuren, Phenole, schwefelige Säure, phosphorige Säure, Phosphinsäure, Pyrophosphorsaure, Phosphorsäure, Karbonsäure, Borsäure, Metakieselsäure usw. Bei den Salzen sind die besonders bevorzugten Salze Kaliumcarbonat, Natriumcarbonat, Kaliumphosphat, Natriumphosphat, Kaliumpyrrophosphat und Natriumpyrophosphat.
Das Verhältnis der Menge des schwach basischen Salzkatalysators, der in der ersten Stufe des erfindungsgemäßen Verfahrens verwendet wird, zu der Menge von 2-Pyrrolidon wird im allgemeinen aus dem Bereich von 0,0001 bis 10 "Mol-/6 ausgewählt und das bevorzugte Bereich hängt von der Art der Zufuhr des Acetaldehyds als Ausgangsmaterial zu dem Reaktionssystem ab. Im Fall der Zufuhr von Acetalhdehyd in einem gasförmigen Zustand (in der Weise der Zufuhr von Acetaldehyd in einem gasförmigen Zustand wird Acetaldehyd nach der Entfernung der Essigsäure, die in Acetaldehyd vorhanden ist, als Zersetzungsmaterial verwendet) wird sein Verhältnis vorzugsweise aus dem Bereich von 0,001 bis 1 Mol-%, noch bevorzugter von 0,01 bis 0,5 Mol-% ausgewählt.
Andererseits ist es im Falle der Zufuhr von Acetaldehyd in einem flüssigen Zustand, das Essigsäure enthält, bevorzugt das Eingeben von Acetaldehyd unter Beachtung des gleichzeitigen Vorhandenseins von Essigsäure wie folgt auszuführen:
Wenn angenommen wird, daß die Menge der Essigsäure im Acetaldehyd zur Menge von 2-Pyrrolidon X Mol-% betragen soll, wird die Menge des Katalysators zur Menge von 2-
Pyrrolidon aus dem Bereich von (X + 0,001) bis (X + 2) Mol-% ausgewählt, vorzugsweise (X + 0,01) bis (X + 2) MoI- %. Falls die Menge des Katalysators zur Menge von 2-Pyrrolidon unter (X + 0,001) Mol-% liegt, ist die Reaktionsgeschwindigkeit extrem langsam, andererseits ist, falls die Menge über (X + 2) Mol-% liegt, das Umwandlungsverhältnis von 2-Pyrrolidon niedrig.
Die Reaktion wird bei einer Temperatur ausgeführt, die aus dem Bereich von -10 bis 600C, vorzugsweise 0 bis
500C ausgewählt ist. Falls die Reaktion bei einer Temperatur von über 600C durchgeführt wird, werden sowohl die Zersetzung des so hergestellten N- (oG-HydroxyethyDpyrrolidons als auch die Kondensation von Acetaldehyd bewirkt. Auf der anderen Seite wird im Falle der Durchführung der Reaktion bei einer Temperatur von unter
~10°C die Reaktionsgeschwindigkeit extrem gering.
Obwohl die Reaktion zwischen 2-Pyrrolidonen und Acetaldehyd in Gegenwart oder Abwesenheit eines Lösungsmittels durchgeführt werden kann, ist es bevorzugt die Reaktion in Gegenwart eines Lösungsmittels durchzuführen, welches 2-Pyrrolidon löst, falls die Reaktion bei einer Temperatur unter dem Schmelzpunkt von 2-Pyrrolidon (25eC) durchgeführt wird. Beispiele für das Lösungsmittel sind Wasser, Alkohole wie Methanol, Ethanol usw., aromatische Kohlenwasserstoffe wie Benzol, Toluol, Xylol usw,, Ether wie Diethylether, Tetrahydrofuran usw. und Ester wie Ethylacetat usw. Die Menge des Lösungsmittels, das in der ersten Stufe des erfindungsgemäßen Verfahrens verwendet wird, wird geeigneterweise aus dem Bereich des 0,01 bis 5 -fachen des Gewichts der Menge an 2-Pyrrolidon ausgewählt.
Das Molverhältnis von Acetaldehyd zu 2-Pyrrolidon liegt üblicherweise im Bereich von 0,7 bis 2,0, vorzugsweise 0,9
bis 1,6. Falls das Molverhältnis unter 0,7 liegt, ist der Umwandlungsgrad von 2-Pyrrolidon gering, obwohl jede Selektivität von N-(ct-Hydroxyethyl) pyrrolidon, bezogen auf 2-Pyrrolidon und auf Acetaldehyd, hoch ist. Andererseits, falls das Molverhältnis über 2,0 liegt, ist die Selektivität von N-(ö6-Hydroxyethyl)pyrrolidon bezogen auf Acetaldehyd gering, obwohl das Umwandlungsverhältnis von 2-Pyrrolidon hoch ist.
Zusätzlich kann die Ausbeute in dem erfindungsgemäßen Verfahren durch Fällung von N- (fC-Hydroxyethyl) pyrrolidon erhöht werden, das während der Reaktion gebildet wurde, und danach wird die Reaktion fortgesetzt. Die Fällung von N-( cL· -Hydroxyethyl)pyrrolidon wird üblicherweise in demselben Reaktiongefäß durchgeführt, in dem die Reaktion zwischen 2-Pyrrolidon und Acetaldehyd durchgeführt wird, die Fällung kann jedoch in einem anderen Reaktionsgefäß durchgeführt werden. Im Falle der Durchführung des Verfahrens in demselben Reaktionsgefäß wird (1) das Reaktionssystem auf eine Temperatur von -20 bis 25 *C, vorzugsweise 0 bis 10 0C abgekühlt, wenn der Umwandlungsgrad von 2-Pyrrolidon 50-97 Mol-%,vorzugsweise 60-97 Mol-^und noch bevorzugter 70-9 7Md1% beträgt, (2) eine geringe Menge von N-(OC-Hydroxyethyl)pyrrolidon als Kristallkern zu dem Reaktionssystem zugegeben oder (3) das Kühlen und die Zugabe werden gleichzeitig in Verbindung durchgeführt, um die Kristalle von N-U-Hydroxyethyl)pyrrolidon auszufällen.
Falls das Umwandlungsverhältnis von 2-Pyrrolidon unter 60 Μοί/έ liegt, ist es schwierig die Kristalle auszufällen. Auf der anderen Seite ist es nicht vorteilhaft, daß das Umwandlungsverhältnis über 9 7 Mol-56 liegt, obwohl die Fällung der Kristalle leicht bewirkt wird, da es notwendig ist einen großen Überschuß von Acetaldehyd zur Erhö-
hung des Umwandlungsverhältnisses von 2-Pyrrolidon über 97 Mol-% zu verwenden.
Im Falle der Durchführung der Fällung von N-(oi-Hydroxyethyl)pyrrolidon in einem Reaktionsgefäß, das von dem ursprünglichen Reaktionsgefäß verschieden ist, wird eine geringe Überschußmenge von Acetaldehyd zu dem 2-Pyrrolidon zugegeben und die Reaktionsmischung wird in das Reaktionsgefäß übergeführt, worin die Fällung von N- (aC -Hydroxyethyl )pyrroldion bewirkt wird, wenn das Umwandlungsverhältnis von 2-Pyrrolidon 50 bis 90 Mol-%fvorzugsweise 60 bis 90Mol% beträgt. Oder anderenfalls wird nach der Zugabe von Acetaldehyd in einer Menge, die geringer als die äquimolare Menge zu 2-Pyrrolidon ist, zu der Reaktionsmischung die Reaktionsmischung in das Reaktionsgefäß gegeben, in dem die Fällung von N- fcC-Hydroxyethyl pyrrolidon bewirkt wird, und nach einer weiteren Zugaben von Acetaldehyd in einer solchen Menge, daß die Gesamtmenge des so zugegebenen Acetaldehyde ein geringer Überschuß gegenüber 2-Pyrrolidon ist, wird N- («ί-Hydroxyethyl) pyrrolidon ausgefällt.
Es ist im Falle der Fällung der Kristalle von N-(ai-Hydroxyethyl)pyrrolidon vorteilhaft, ein Dispersionsmittel zu verwenden, das die Kristalle von N-U-Hydroxyehtyl)pyrrolidon nicht löst, sie aber in dem System dispergiert. Solch ein Dispersionsmittel kann gleichzeitig mit den Reaktanten am Anfang der Reaktion existieren, oder kann unmittelbar vor der Fällung der Kristalle zugegeben werden. Es ist jedoch im Falle der Durchführung der Reaktion bei einer Temperatur von weniger als 250C und Fällung der Kristalle von Vorteil, ein Dispersionmittel, das 2-Pyrrolidon löst und die Kristalle von N-( oC -Hydroxyethyl)pyrrolidon ohne sie zu lösen dispergiert, gleichzeitig mit den Reaktanten zu Beginn der Reaktion zu verwenden. Als Dispersionsmittel können z.B. verwendet werden aliphatische Kohlenwasser-
Stoffe wie Cyclohexan, Hexan, Heptan usw. die sowohl 2-Pyrrolidon und N- (oL-Hxdroxyethyl) pyrrolidon schwer lösen, und aromatische Kohlenwasserstoffe wie Benzol, Toluol, Xylol usw. die 2-Pyrrolidon lösen, aber N-(c£ -Hydroxyethyl) pyrrolidon schwer lösen, Äther wie Diethylether, Tetrahydrofuran usw. und Ester wie Ethylacetat usw..
Die Menge des Dispersionsmittel zur Verwendung in der ersten Stufe des erfindungsgemäßen Verfahrens wird geeigneterweise aus dem Bereich des 0,2 bis 3fachen Gewichts der Menge an 2-Pyrrolidon ausgewählt.
Andererseits kann die Ausbeute von N-( o(_
Hydroxyethyl)pyrrolidon durch weitere Zufuhr von Acetaldehyd in die Reaktionsmischung erhöht werden, anstatt des Kühlens und Zugebens des Kristallkerns zu dem Reaktionssystem.
Entsprechend der vorliegenden Erfindung reagiert das so erhaltene N-( <C -Hydroxyethyl)pyrrolidon mit einem primären oder sekundären Alkohol in Gegenwart eines sauren Katalysators in der zweiten Stufe des erfindungsgemäßen Verfahrens .
Obwohl eine geeignete Verbindung aus primären und sekundären Alkoholen gewöhnlich ausgewählt werden kann, werden als Alkohole entsprechend dem erfindungsgemäßen Verfahrens vom Gesichtspunkt der Reaktivität des Alkohols und der Löslichkeit von N-( oC -Hydroxyethyl)pyrrolidon gegenüber Alkohol primäre oder sekundäre Alkohole mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen bevorzugt verwendet. Obwohl ein mehrwertiger Alkohol nicht bevorzugt ist, da er mehr als zwei Arten von Reaktionsprodukten ergibt, hindert er die Erzeugung von N-Vinylpyrrolidon durch Spaltung der Alkoxy-Gruppe nicht. Als Beispiel von bevorzugten Alkoholen
können genannt werden: Methanol, Ethanol, n-Propanol, n-Butanol, n-Pentanol, n-Hexanol, n-Heptanol, n-Octanol, Benzylakohol, Isopropylalkohol, Isobutanol, 2-Methoxyethanol, 2-Ethoxyethanol, 2-Propoxyethanol, 2-Butoxyethanol, Dieethyienglycolmonomethylether, Ethylenglykol, Propylenglykol, 1,4-ButandiöT, -Diethylenglykol und Glycerin.
Die Menge des Alkohols gegenüber N-fcC-Hydroxyethyl)pyrrolidon kann üblicherweise bestimmt werden, jedoch wegen der thermischen Instabilität von N-(oL-Hydroxyethyl) pyrrolidon und wegen der Schwierigkeit bei der Rückgewinnung von N-frf-Hydroxyethyl) pyrrolidon nach Abschluß der Reaktion ist es bevorzugt Alkohol in einer äquimolaren oder größeren Menge zu verwenden, üblicherweise das 1,0 bis 30-fache bezogen auf Mol der Menge N- (*t -Hydroxyethyl )pyrrolidon. Da N-CcC-Hydroxyethyl)pyrrolidon eine kristalline Verbindung ist, ist es vorteilhaft den Alkohol als Lösungsmittel zu verwenden, und in diesem Falle beträgt die Menge des verwendeten Alkohols vorzugsweise das 2 bis30-fache bezogen aui Mol der Menge an N-(^-Hydroxyethyl)pyrrolidon.
Um die in der Reaktion verwendeten Alkoholmenge so gering wie möglich zu begrenzen.kann geeigneterweise ein Lösungsmittel verwendet werden, das in der Reaktion inert ist. Sogar in dem Fall, in dem ein Teil von N- ( od -Hydroxyethyl )pyrrolidon als Kristalle in dem Reaktionssystem erscheint, wird er nach der Reaktion mit dem Alkohol verflüssigt und folglich kann das hierbei verwendete inerte Lösungsmittel eine Substanz sein, die N-( oC -Hydroxyethyl)pyrrolidon löst oder eine Substanz, die nur zum Dispergieren von N- ( qC -Hydroxyethyl)pyrrolidon in dem Reaktionssystem verwendet wird. Im Falle der Verwendung eines solchen Lösungsmittels beträgt die Menge des verwendeten Alkohols vorzugsweise das 1 bis 6fache bezogen auf Mol der Menge an N-( o(_-Hydroxyethyl)pyrrolidon.
BAD ORIGINAL
Als Katalsysator, der in der Reaktion zwischen N-( oC -Hydroxyethyl)pyrrolidon und dem Alkohol verwendet wird, kann im allgemeinen irgendeiner der herkömmlichen sauren Katalysatoren verwendet werden, z. B. Mineralsäuren, organische Säuren, schwach saure oder stark saure Ionenaustauscherharze, feste Säuren usw. und stark saure Substanzen wie Schwefelsäure, Chlorwasserstoffsäure, Salpetersäure, Bromwasserstoffsäure, SuIfaminsäure, Methansulfonsäure, Ethansulfonsäure, p-Toluolsulfonsäure, vernetzte Polystyrolsulfonsäure sind bevorzugt. Der saure Katalsysator wird üblicherweise in einer Menge von 0,001 bis 10 Mol-% zur Menge von N-(oC-Hydroxyethyl)pyrrolidon verwendet und vorzugsweise in einer Menge von 0,005 bis 8 Mol-%, und noch bevorzugter 0,1 bis 5 Mol-%.
Falls die Menge des Katalsysators unter 0,1 Mol-% liegt, ist die Reaktionsgeschwindigkeit äußerst gering und andererseits, falls die Menge über 5 Mol-% beträgt j ist die Produktausbeute gering, was auf das Auftreten von Nebenreaktionen zurückzuführen ist.
Im Falle der Verwendung eines heterogenen Katalysators, wie eines Ionenaustauscherharzes, kann die Reaktion durch Leiten der Mischung der Reaktanten durch eine Säule durchgeführt werden, in die der Katalsysator gefüllt wurde.
Obwohl die Temperatur der Reaktion zwischen N- (£(_ -Hydroxyethyl) pyrrolidon und dem Alkohol aus dem Bereich von -10 C bis 100°C ausgebildet werden kann, ist es bevorzugt die Reaktion bei einer Temperatur im Bereich von 0 bis 80 °C durchzuführen. Die Reaktionsgeschwindigkeit ist äußerst gering bei einer Temperatur von unter -100C, und auf der anderen Seite tritt eine Zersetzung von N-( «. -Hydroxyethyl ) pyrrolidon bei einer Temperatur von über 1000C auf,
wodurch sich die Ausbeute von N-(oC-Alkoxyethyl) pyrrolidon verringert.
Falls die Reaktion entsprechend dem Verfahren der vorliegenden Erfindung durchgeführt wird, ist es leicht, N-( oC Alkoxyethyl)pyrrolidon in einer Ausbeute von 90 bis 98% zu erhalten, und es ist noch bevorzugter, die Reaktion durchzuführen, indem Wasser aus dem Reaktionssystem entfernt wird, das in der Reaktion zwischen N- (oC -Hydroxye-thyl)pyrrolidon und Alkohol gebildet wurde, da die Ausbeute des gewünschten Produktes weiter verbessert wird.
Obwohl die Entfernung des Wassers üblicherweise bei einer geeigneten Temperatur im Bereich von -10 bis 800C bewirkt werden kann, wird sie bevorzugt bei einer Temperatur im Bereich von 10 bis 500C ausgeführt. Die Wasserentfernung kann durch Verwendung irgendeines der bekannten Verfahren durchgeführt werden, es ist jedoch bevorzugt, sie durch Zugabe eines Dehydrierungsmittels oder durch Abdestillierung des Wassers aus dem Reaktionssystem durchzuführen. Obwohl ein gewöhnliches Dehydrierungsmittel üblicherweise verwendet werden kann, wird ein Dehydrierungsmittel von neutraler bis schwach saurer Natur oder vorzugsweise ein Dehydrierungsmittel von neutraler bis schwach saurer Natur verwendet. Als ein Beispiel der bevorzugten Dehydrierungsmittel können genannt werden: Molekularsiebe, Calciumchlorid, Natriumsulfat, Magnesiumsulfat und Calciumsulfat.
Das Dehydrierungsmittel kann gleichzeitig mit den Reaktanten zu Beginn der Reaktion vorhanden sein, oder es kann während der Reaktion zugegeben werden.
Wasser kann unter einem gewöhnlichen Druck oder einem verringerten Druck abdestilliert werden, es ist jedoch bevorzugt Wasser unter verringertem Druck abzudestillieren Im Falle der Durchführung der Destillation von Wasser
BAD ÖRfGINAL
unter gewöhnlichem Druck erhöht sich die Reaktionstemperatur häufig auf über 80 *C, sogar bei der Verwendung eines azeotropen Lösungsmittels, das mit Wasser kocht, und folglich ist es notwendig, die Destillation von Wasser unter gewöhnlichem Druck sorgfältig durchzuführen.
Falls der Alkohol, der mit N-( oC-Hydroxyethyl)pyrrolidon reagiert, mit Wasser azeotrop ist, wird das Wasser in azeotrope Destillation mit dem Alkohol gebracht, und nach der Abtrennung des Alkohols aus dem Wasser wird der so abgetrennte Alkohol zu der Reaktionsmischung zugegeben oder die selbe Menge von frischem Alkohol wie die Menge Alkohol, die aus dem Reaktionssystem durch azeotrope Destillation abdestilliert wurde, wird zu der Reaktionsmischung zugegeben. Die Entfernung von Wasser durch Destillation kann ebenfalls in Gegenwart eines Lösungsmittels durchgeführt werden.
Als Lösungsmittel wird vorzugsweise ein Lösungsmittel verwendet, das azeotrop mit Wasser destilliert istund leicht von Wasser abgetrennt wird, z. B. Hexan, Cyclohexan, Heptan und andere.
Die Menge des Lösungsmittels, die in dem erfindungsgemäßen
Verfahren verwendet wird, wird aus dem Bereich des 0,01
eis 5-fachen bezogen auf das Gewicht der Menge von N- {oC-
HydroxyethyDpyrrolidon ausgeäwhlt, das in der Reaktion verwendet wird.
Solch ein Lösungsmittel kann einleitend zum Beginn der Reaktion von N-( oC -Hydroxyethyl)pyrrolidon mit Alkohol zugegeben werden, und kann unmittelbar vor der Destillation des Wassers zugegeben werden.
Entsprechend der vorliegenden Erfindung ist möglich N-(ct-
BAD ORIGINAL
Alkoxyethyl}pyrrolidon in einer weit höheren Ausbeute von 90 bis 98% als beim herkömmlichen Verfahren und mit industriellem Nutzen herzustellen.
Die folgende Erfindung wird nun detaillierter unter Bezug auf die folgenden nicht begrenzenden Beispiele erklärt.
Beispiel 1.
Synthese von N-(oL -n-3utoxyethyl)pyrrolidon
In eine Mischung von 127,7 g (1,5 Mol) 2-Pyrrolidon und 0,0 75 g (0,036 Mol-% bezogen auf 2—Pyrrolidon) Kaliumcarbonat wurden 78,9 g (1,79 Mol) gasförmiges Acetaldehyd innerhalb von 3,5 Stunden zugegeben, wobei durch ein Wasserbad mit einer Temperatur von 28*C erwärmt wurde und kräftig gerührt wurde. Die Reaktionsmischung wurde auf 5°C unter Rühren abgekühlt und durch Zugabe von 5 mg N-(ö4-Hydroxyethyl)pyrrolidon als Kristallisationskern zur Reaktionsmischung wurde das so gebildete N- ( oL -Hydroxyethyl )pyrrolidon kristallisiert. Bei der Analyse des so gebildeten Produktes durch Flüssigchromatographie betrug der Umwandlungsgrad von 2-Pyrrolidon 99,0 Mol-% und die Selektivtät der Bildung von N- (öC-Hydroxyethyl)pyrrolidon bezogen auf 2-Pyrrolidon betrug 100 Mol-%.
Zu der so erhaltenen Reaktionsmischung wurde eine gemischte Flüssigkeit von 1,5 g Schwefelsäure und 400 g n-Butanol zugegeben, um N-( OL -Hydroxyethyl)pyrrolidon zu lösen und mit deir. gelösten N-( oL -Hydroxethyl)pyrrolidon zu reagieren.
Nach Abschluß der Lösung von N-(oC-Hydroxyethyl)pyrrolidon wurde die Temperatur des Reaktionssystems weiter erhöht
und die Reaktion wurde 30 Minuten forgesetzt, wärend die Temperatur bei 200C gehalten wurde. Bei der Analyse des Reaktionsproduktes durch Flüssigchromatographie betrug das ümwandlungsverhälntis von 2-Pyrrolidon 95 % und die Selektivität gegenüber N-( QC-Hydroxyethyl)pyrrolidon betrug 5,6 %. Nach der Neutralisation der Reaktionsmischung durch Kaliumhydroxid wurde das unreagierte N- (od. -Hydroxyethyl )-pyrrolidon in 2-Pyrrolidon zersetzt. Nach Analyse des Reaktionsproduktes durch Gaschromatographie betrug das Umwandlungsverhältnis zu 2-Pyrrolidon 89,8 Mol-% und die Selektivität von N- ( OC -n-Butoxyethyl)pyrrolidon bezogen auf 2-Pyrrolidon betrug 99,9 Mol-%.
Beispiel 2:
Synthese von N-( 06-n-Butoxyethyl)pyrrolidon
Xn der gleichen Weise wie in Beispiel 1 , außer der Verwendung der Ausgangsmaterialien in den entsprechenden Mengen wie es unten gezeigt ist, wurde N-(Ct-n-3utoxyethyl)pyrrolidon synthetisiert.
Ausgangsmaterial
2-Pyrrolidon Acetaldehyd Kaliumcarbonat n-Butanol Schwefelsäure
Das Umwandlungsverhältnis von 2-Pyrrolidon betrug 96,7 Μο1-5έ und die Selektivität von N-( 06-Hydroxyethyl) pyrrolidon betrug 3,4 Mol-%.
Menge ,1 (g)
85 ,9
44 '1
296 ,5
O
Nach der Neutralisation der Reaktionsmischung durch Kaliumhydroxid wurde die Mischung der Gaschromatographie-Analsye unterzogen. Als Ergebnis davon wurde gefunden, daß das Umwandlungsverhältnis von 2-Pyrrolidon 93,3 Mol-% betrug und die Selektivität von N-(<j(_-n-Butoxyethyl)pyrrolidon bezogen auf 2-Pyrrolidon betrug 99,8 Mol-%.
Beispiel 3:
Synthese von N-( OL -n-Butoxyethyl)pyrrolidon
Zu 85,1 g (1 Mol) 2-Pyrrolidon wurden 0,16 g (0,12 Mol-% von 2-Pyrrolidon) Kaliumkarbonat und 155,8 g (1,8-fache des Gewichts von der Menge von 2-Pyrrolidon) Cyclohexan zugegeben und die so gebildete Mischung wurde kräftig gerührt, wobei die Mischung durch ein Wasserbad von 28 eC erwärmt wurde und 44,9 g (1,02 Mol) gasförmiges Acetaldehyd innerhalb 3,5 Stunden hinzugegeben wurden. Dann wurde die Reaktionsmischung auf 8 0C unter Rühren abgekühlt und 5 mg N-( oC -Hydroxyethyl)pyrrolidon wurden als Kristallisationskern zugegeben, um das Reaktionssystem zu kristallisieren.
Bei der Analyse der Peaktionsmischung durch Flüssigchromatographie betrug das Umwandlungsvehältnis von 2-Pyrrolidon 99,6 Mol-% und die Selektivität von N-(<?(_-Hydroxyehtyl) pyrrolidon bezogen auf 2-Pyrrolidon betrug 100 Mol-%.
Durch Zugabe einer gemischten Losung von 0,6 g Schwefelsäure und 296 g n-Butanol reagierte das so kristallisierte N-( eC -Hydroxyethyl)pyrrolidon während seine Kristalle gelöst wurden.
35Λ4134
Bei der Analyse der so erhaltenen Reaktionsmischung durch Flüssigchromatographie betrug das Umwandlungsverhältnis von 2-Pyrrolidon 99,6 Mol-% und die Selektivität gegenüber N-( C*w -Hydroxyethyl)pyrrolidon bezogen auf 2-Pyrrolidon betrug 4,0 Mol-%.
Nach der Neutralisierung der Reaktionsmischung durch Kaliumhydroxid wurde die so neutralisierte Reaktionsmischung durch Gaschromatographie analysiert und als Ergebnis betrug die Umwandlung von 2-Pyrrolidon 95,6 Mol-% und die Selektivität von N-(cC-n-Butoxyethyl)pyrrolidon 99,6 Mol-%.
Beipiele 4 bis 8
In einer ähnlichen Weise wie in Beispiel 3 wurde Ν-(σ£-η-Butoxyethyl)pyrrolidon durch Verwendung der entsprechenden Mengen von 2-Pyrrolidon,
Acetaldehyd, Kaliumkarbonat,
n-Butanol und Schwefelsäure bei der entsprechenden Reaktionstemperatur in Gegenwart der entsprechenden Mengen der entsprechenden Arten an Lösungsmitteln hergestellt, wie es in Tab. 1 gezeigt ist.
Nachdem die Reaktionsmischung durch Kaliumhydroxid neutralisiert wurde, wurde die so neutralisierte Reaktionsmischung durch Gaschromatographie analysiert, die Ergebnisse davon sind ebenfalls in Tabelle 1 gezeigt.
TABELLE 1
Bei- Nfenge Cg] an _ Verhältnis
spiel ^Pyiröudon'Äcetaldehyd ™n 2*2CO3
Pyrrolidon
Lösungsmittel
Reaktions- Menge (g) an Umwandlung Selektivität
don ethyl)pyrrolidon bezogen auf
2-Pyrrolidon
4 85,1 52,4 0,036 Toluol 85,3 25 296,0 0,6 92,4 100 ,6
5 85,1 47,5 0,11 Hexan 65,9 28 296,0 0,7 95,6 99
6 85,1 51,5 0,36 Cyclohexan 77,9 28 296,0 0,9 93,7 100
7 170,2 92,9 0,11 Cyclohexan 311,6 28 593,0 1,3 95,6 100 ,7
8 170,2 92,3 0,15 Cyclohexan 311,6 28 596,0 1,3 95,6 99
-F-CO
35U134
Beispiel 9:
Zu 170,2 g (2 Mol) 2-Pyrrolidon wurde 0,41 g (0,15 Mol-% von 2-Pyrrolidon) Kaliumkarbonat und 331,6 g Cyclohexan zugegeben und die Mischung wurde kräftig gerührt, wärend die Mischung in einem Wasserbad auf 28eC erwärmt wurde, und 94,6 (2,14 Mol) gasförmiges Acetaldehyd während 4 Stunden zugegeben wurden. Die Reaktionsmischung wurde dann auf 80C unter Rühren abgekühlt und durch Zugabe von 5 ' mg N-( c*-. -Hydroxyethyl)pyrrolidon als Kristallisationskern wurde die Reaktionsmischung der Kristallisation unterzogen.
Zu der so kristallisierten Reaktionsmischung wurde eine flüssige Mischung von 1,3 g Schwefelsäure und 593 g n-Butanol zugegeben, um das kristallisierte N-(oL -Hydroxyethyl )pyrrolidon zu lösen und mit dem so gelösten N-(o(.-Hydroxyethyl)pyrrolidon zu reagieren. Nach dem Auflösen des N-(fiC-Hydroxyethyl)pyrrolidone wurden 111,1 g getrocknetes Molekularsieb 5A zu der so behandelten Reaktionsmischung zugegeben und die Reaktionsmischung wurde auf 20*C erwärmt und 2 Stunden lang bei dieser Temperatur gerührt. Danach wurde die Reaktionsmischung 10 Stunden lang ruhen gelassen.
Bei der Analyse der so behandelten Reaktionsmischung durch Flüssigchromatographie betrug das Umwandlungsverhältnis von 2-Pyrrolidon 99,7 Mol-% und die Selektivität von N-«- Hydroxyethyl)pyrrolidon bezogen auf 2-Pyrrolidon 2,7 MoI-
Nach der Neutralisation der Reaktionsmischung durch Kaliumhydroxid wurde die so neutralsierte Reaktionsmischung
BAD ORIGINAL
der Gaschromatographie-Analyse unterzogen und als Ergebnis betrug der Umwandlungsgrad von 2-Pyrrolidon 97,0 Mol-% und die Selektivität von N-( CC -n-Butoxyethyl)pyrrolidon 100 Mol-%.
Beispiel 10:
Zu 85,1 g (1 Mol) 2-Pyrrolidons wurden 0,15 g (0,11 Mol-% von 2-Pyrrolidon) Kaliumkarbonat und 155,8 g ( 1,83-fache des Gewichts von der Menge von 2-Pyrrolidon) Cyclohexan zugegeben und während die Mischung in einem Wasserbad auf 28 0C unter kräftigem Rühren erwärmt wurde, wurden 45,2 g (1,03 Mol) Acetaldehyd in die Mischung während 4 Stunden zugegeben. Die Reaktionsmischung wurde auf 8 0C unter Rühren abgekühlt und 5 mg N-(e^-Hydroxyethyl)pyrrolidon wurden als Kristallisationskern zu der Reaktionsmischung zugegeben, um die Reaktionsmischung zu kristallisieren.
Zu der so kristallisierten Reaktionsmischung wurde eine flüssige Mischung von 0,6 g Schwefelsäure und 296 g n-Butanol zugegeben, um das kristallisierte N-(^C -Hydroxyethyl )pyrrolidon zu lösen und es in Reaktion zu bringen. Danach wurden das Cyclohexan und das Wasser der Reaktionsmischung durch azeotrope Destillation aus der Reaktionsmischung bei 3O0C unter reduzierten Druck von 100 mmHg abdestilliert. Nachdem die azeotrope Dehydrierung 2 Stunden lang durchgeführt wurde, wurde der Druck des dehydrierten Rückstandes auf den atmosphärischen Druck zurückgebracht und die Temperatur des Rückstandes wurde bei 200C gehalten.
Nach Analyse des Rückstandes (der dehydrierten Reaktionsmischung) durch Flüssigchromatographie betrug das Umwandlungsverhältnis von 2-Pyrrolidon 99,1 Mol-% und die Selek-
BAD ORIGINAL
tivität von N-( oC -Hydroxyethyl)pyrrolidon bezogen auf 2-Pyrrolidon betrug 2,4 Mol-%.
Nachdem die Reaktionsmischung durch Kaliumhydroxid neutralisiert wurde, wurde die neutralisierte Reaktionsmischung der Gaschromatographieanalyse unterzogen und als Ergebnis betrug der Umwandlungsgrad von 2-Pyrrolidon 9 7,6 Mol-% und die Selektivität gegenüber N- (oC-n-Butoxyethyl)pyrrolidon bezogen auf 2-Pyrrolidon 99,8 Mol-%.

Claims (12)

K 22 965 Verfahren zur Herstellung von N-(eC-Alkoxyethy 1)pyrrolidon Patentansprüche
1. Verfahren zur Herstellung von N-(oi, - ÄLkoxyethyl) pyrrolidon, gekennzeichnet durch
(1) Reagieren von 2-Pyrrolidon mit Acetaldehyd in Gegenwart eines schwach basischen Salzkatalysators, der eine starke Base und eine schwache Säure mit einem pKc-Wert von 5 bis 15 umfaßt, um dadurch N-(oc-Hydroxyethyl) pyrrolidon zu erhalten, bei einer Temperatur im Bereich von -10 bis SO0C1 und
(2) Regieren des so erhaltenen N- (ct-Hydroxyethyl) pyrrolidone mit einem primären oder sekundären Alkohol in Gegenwart eines saueren Katalysators bei einer Temperatur im Bereich von -10 bis 1000C.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nach der Fällung von N- (öC-Hydroxyethyl) pyrrolidon, das während der Reaktion von 2-Pyrrolidon und Acetaldehyd gebildet wird, die Reaktion fortgesetzt wird.
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3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß 2-Pyrrolidon in einem flüssigen Zustand und Acetaldehyd in einem gasförmigen Zustand vorliegen.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Menge des schwach basischen Salzkatalysators 0,001 bis 1 Mol-% bezogen auf die Menge an 2-Pyrrolidon beträgt.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Menge des saueren Katalysators von 0,005 bis 8 Mol-% bezogen auf die Menge von N- (c£-Hydroxyethyl)pyrrolidon beträgt.
6. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Gas-Flüssigkeits-Kontakt des gasförmigen Acetaldehyds und des flüssigen 2-Pyrrolidons durchgeführt wird, indem nach dem Einlassen des flüssigen 2-Pyrrolidons das gasförmige Acetaldehyd kontinuierlich in das Reaktionsgefäß zugeführt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zufuhr von Acetaldehyd durch Einlassen von gasförmigem Acetaldehyd in 2-Pyrrolidon in einem flüssigen Zustand durchgeführt wird.
8. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Reaktion von Acetaldehyd und 2-Pyrrolidon bei einer Temperatur im Bereich von 0 bis 5O0C durchgeführt wird.
9. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Reaktion von N- (oL - H^droxyethyl) pyrrolidon und dem Alkohol bei einer Temperatur im Bereich von 0 bis 800C durchgeführt wird.
BAD ORIGINAL
10. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß nach der Fällung von N-(öC-Hydroxyethyl)pyrrolidon, das während der Reaktion zwischen 2-Pyrrolidon und Acetaldehyd gebildet wird, wenn das Umwandlungsverhältnis von 2-Pyrrolidon im Bereich von 50 bis 97 Mol-% liegt, die Reaktion fortgesetzt wird.
11. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Wasser, das während der Reaktion von N-(oC-Hydroxyethyl) pyrrolidon und dem primären oder sekundären Alkohol gebildet wird, aus dem Reaktionssystem entfernt wird.
12. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der primäre oder sekundäre Alkohol ein Alkohol mit T bis 8 Kohlenstoffatomen ist.
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