DE3541651C2 - - Google Patents
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Description
Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Schaltuhr gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Eine gattungsgemäße Schaltuhr ist beispielsweise aus der US-PS 29 05 777 bekannt, wo der Abtastfinger die
Momentanstellung der längs der Peripherie einer Schaltprogranunscheibe angeordneten sogenannten
Schaltreiter radial abtastet und dementsprechend Schaltstrecken öffnet oder schließt Die periphere Abtastung
der Programmscheibe frann grundsätzlich aber
auch in axialer Richtung erfolgen.
Bei Schaltuhren anderer Gattung ist keine kontinuierliche Abtastung der peripheren Folge von radial einstellbaren
Schaltreiter-Sektoren an der Schaltprogrammscheibe gegeben. Vielmehr wird dort eine
Schaltprogrammscheibe nur an denjenigen Zeitpositionen mit Schaltreitern bestückt, an denen einen Umschaltung
aus der momentan gegebenen Schaltstellung
erfolgen soll. Diuse Umschaltung erfolgt mittels eines Drehstemes aufgrund vorübergehenden Eingriffes mit
dem daran vorbeibewegten Schaltreiter, wenn dessen geometrische Ausbildung eine Umschaltkopplung hervorruft
nämlich eine andere Schaltstellung als die momentan vom Drehstern eingenommene Schaltstellung
verlangt Bei jenen Schaltuhren gattungsfremder Art ist es bekannt den Drehstern manuell in eine
andere als die von der Programmscheibe jüngst hervorgerufene Schaltstellung zu setzen; nämlich um den
nächstfolgenden Sr.haltvorgang schon vorweg zu nehmen. Der nächstiolgende Schaltreiter bewirkt dann also
keine Umschaltung mehr, weil ja-üe gegebene Schaltstellung
schon seinem Schaltbefehl entspricht; und erst danach folgen wieder die Umschalt* irgänge in der Reihenfolge
der Schaltreiter-Bestückung auf der Schaltprogrammsebeibe.
Eine solche sogenannte Vorwegschaltung weist den Vorteil auf, einen Umschaltvorgang (also
beispielsweise das Einschalten oder Ausschalten eines elektrischen Verbrauchers) bedarfsweise manuell schon
zu einem Zeitpunkte vornehmen zu können, da die Schaltreiterbestückung der Schaltscheibe dieses noch
gar nicht bewirkt - wobei dafür die momentan gegebene Bestückung nicht geändert werden muß und (ohne
weitere manuelle Eingriffserforderaisse) vom nächstfolgend über die Programmscheibe tatsächlich durchgeführten
Schaltvorgang an wieder das zuvor eingerichtete Schaltprogramm abläuft
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine solche Vorwegschaltung auch bei Schaltuhren gattungsgemäßer
Art zu verwirklichen; bei denen die Umschaltvorgänge nicht aufgrund nur vorübergehenden Eingriffes
eines Schaltreiters gegen einen Drehstern erfolgen, sondern nach Maßgabe einer Abtastung des Randes der
Schaltprogrammscheibe. Weil hier stets die momentane Stellung des Abtastfingers die elektrische Schaltkontaktstellung
bestimmt, ist die vorerwähnte manuelle Vorwegschaltung zu einem Zeitpunkt, da der für den
Schaltvorgang interessierende Schaltreiter funktionell nicht wirksam ist, grundsätzlich nicht möglich.
Die Aufgabe wird bei einer Schaltuhr gattungsgemä-Der
Art aber erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß diese gemäß dem Kennzeichnungsteil des Anspruches 1 ausgelegt
ist.
Nach dieser Lösung kann die funktioneile Kopplung im Schaltsteuermechanismus, also vom Abtastfinger
zum Umschaltkontakt, in jeder Stellung aufgehoben und das Umschalt-Schnappelement in die andere als die
gerade gegebene Schaltstellung stabil überführt werden, ohne die monostabile Abtastung der Schaltprogrammscheibe aufzuheben. Wenn Harm die Abtaststellung
des Fingers wieder mit der momentanen Schaltstellung übereinstimmt, stellt sich die rvmktionelle
Kopplung im Schaltsteuermechanismus selbsttätig wieder her; und fortan bestimmt wieder die Abtaststellung
des Fingers die, nun gemäß der federelastiscnen Anlage des Fingers gegen die Programmscheibe wieder monostabile, Schaltstelluag des Schnappelementes.
Zusätzliche Alternativen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den weiteren Ansprüchen
und, auch unter Berücksichtigung der Darlegungen in der Zusammenfassung, aus nachstehender Beschreibung
eines in der Zeichnung unter Beschränkung auf das Wesentliche etwas abstrahiert aber angenähert maßstabsgerecht
skizzierten Realisierungsbeispiels zur erfindungsgemäßen Lösung. Es zeigt
Fig. 1 eine Schaltuhr in Frontansicht, teilweise aufgebrochen
zur Darstellung des Steuermechanismus ihres Schalters.
tig. 2 die Schaltuhr aus tig. I gemäß Schnitt-Sichtpfeilangabe
II,
tlg. 3 die Schaltuhr gemäß tlg. 1, aber in gegenüber
den Gegebenheiten nach tlg. 1 umgesteuerter Schaltstellung,
tlg. 4 die Schaltuhi gemäß tlg. 3 nach ausgeklinktem
Steuermechanismus und manueller Rückführung in die Schaltstellung gemäß tlg. 1,
tlg. 5 den Steuermechanismus in der Stellung gemäß tlg. 1 mit Schaltstelfung gemäß tlg. 3 und
tlg. 6 die Gegebenheiten aus tlg. 5 gemäß der Schnitt-Sichtpfeilangabe VI in tlg. 5.
Die in der Zeichnung dargestellte elektromechanische
Schaltuhr 11 weist hinter ihrer Frontplatte 12 in einem Gehäuse 13 ein (in der zeichnerischen Darstellung
nicht sichtbares) Räderwerk zur Bewegung von Minuten- und Stundenzeigern 14,15 vor der Skalenteilung
16 eines Zifferblattes 17 sowie ζχτ Bewegung einer
Schaltprogrammscheibe 18 mit unverlierbar eingesetzten, sektoriell radial einstellbaren Schaltreitern 19 gegenüber
einer gerätefesten Zeitangabe-Markierung 20 auf. Für den dargestellten Beispielsfall ist die Übersetzung
des Räderwerks so ausgelegt daß auf eine Umdrehung der Programmscheibe 18 zwei Umdrehungen des
Stundenzeigers 15, also 24 Stunden und dementsprechend 24 Umdrehungen des Minutenzeigers 14 entfallen.
Der zeithaitende Betrieb des Werkes erfolgt mit elektrischen Signalen, die je nach der Auslegung der
Schaltuhr beispielsweise aus dem Wechselspannungsnetz oder aus einer batteriebetriebenen elektronischen,
vorzugsweise quarzstabilisierten Schwingschaltung herrühren (in der Zeichnung nicht weiter berücksichtigt).
Die manuell vorgebbare (radiale) Stellung der Schaltreiter 19 und deren jeweilige Positionierung an
einem bestimmten Orte der Peripherie der vierundzwanzigstündigen Programmscheibe 18 bestimmt unter
gewöhnlichen Betriebsgegebenheiten die Schaltstellung eines Schalters 21 und damit elektrischen Durchgang
bzw. Öffnung über eine Schaltstrecke 22—23.
Beim zeichnerisch dargestellten Ausführungsbeispiel
ist der Schalter 21 nicht einfach als Schließer/Öffner ausgebildet, sondern als Umschalter zwischen zwei
Schaltstrecken 22—23 einerseits und 22—24 andererseits mit den Kontakten 25 und 26 bzw. 27. Die von der
Momentanstellung der Programmscheibe 18 abhängige Schaltstellung des Schalters 21 wird über einen Schaltsteuermechanismus
28 bewirkt. Für die weitere Beispielsbeschreibung sei definiert, daß die ersterwähnte
Schaltstrecke 22—23 über den Schaltsteuermechanismus
28 dann geöffnet (also elektrisch unterbrochen) ist wenn der momentan zugeordnete (also momentan von
der Markierung 20 positionierte) Schaltreiter 19 sich gerade in seiner radial eingedrückten Stellung befindet,
wie für Fig. 1 vorgegeben; während diese Schaltstrecke
22—23 auf Durchgang geschaltet ist wenn der zeitlich zugeordnete Schaltreiter 19 gemäß der Darstellung in
Fig. 3 radial herausgeschoben ist Die periphere Breite der radial einstellbaren Schaltreiter 19, also deren auf
den Umfang der Programmscheibe 18 verteilte Anzahl, bestimmt somit das Zeitraster (die kürzeste Schaltzeitspanne)
für die mögliche Folge von Umschaltvorgängen mittels des Schalters 21.
Der Schaltsteuermechanismxis 28 besteht hier im
wesentlichen aus einem zweiarmigen, abgeknickten Hebel 29, der um eine im Werksgehäuse 13 konstruktiv
festgelegte Schwenkachse 30 bewegbar ist, vgl. die Querschnittsdarstellung gemäß Fig. 2 oder Fig. 6. Sein
einer Hebelarm dient als Abtastfinger 31 zur (in diesem Ausführungsbeispiel) radialen Abtastung der Mo«nentanstellung
der Schaltreiter 19 beim Vorbeidrehen der Programmscheibe 18 an der gerätefesten Markierung 20
- als die bei entsprechender Sicht-Aussparung in der Frontplatte 12 auch die Abtastspitze 32 selbst dienen
kann. Je nach der (konstruktiv vorgegebenen bzw. zugelassenen) Drehrichtung der Programmscheibe 18, angetrieben
vom zeithaltenden Uhrwerk oder manuell bei der Zeiteinstellung, weist der Abtastfinger 31 im
Bereiche seiner Abtastspitze 32 wenigstens eine Auflaufflanke 34 auf, um beim Übergang von einem radial
eingedrückten Schaltreiter 19 zu einem benachbarten radial ausgefahrenen Schaltreiter 19 ohne Blockage der
Drehbewegung der Programmscheibe 18 gegen die monostabile Anlagekraft einer Rückstell-Feder39 angehöben
werden zu können.
Die momentane Stellung des vom Finger 31 abgetasteten Schaltreiters 19 bestimmt also die Schwenklage
des Hebels 29.
Dessen gegenüberliegender Hebelarm 35 weist einen Eingriff 46 zu einem Schnappelement 37 auf, das im
wesentlichen aus einem hier ebenfalls zweiarmigen Hebel 38 mit Klappgiied 40 unter Einfluß der Zug-Feder
39 besteht. Das Klappglied 40 ist (vgl. Fig. 2) dem Angriffspunkt 41 der Fed^r 39 gegenüber, mittels einer
Lasche 42 gelenkig mit dem einen Hebelarm 43 verbunden, der seinerseits um eine gerätefeste Stütze 44 verschwenkbar
ist. Das freie Ende des Klappgliedes 40, an dem der Zugfeder-Angriffspunkt 41 liegt, ist mit dem
Umschalt-Kontakt 25 ausgestattet (Fig. 1). Wenn die Schwenk-Stütze 44, wie in der Zeichnung berücksichtigt
am zentralen Anschluß 22 für die Schaltstrecken 22—23 und 22—24 und sowohl der Hebel 38 wie auch das
Klappglied 40 aus oder mit leitendem Material ausgebildet sind, verläuft also der Strompfad vom Anschluß 22
über das Schnappelement 37 mit seinem Umschalt-Kontakt 25 alternativ zum Kontakt 26 oder zum Kontakt
27. In Fig. 2 ist berücksichtigt daß das Klappßlied40 im
Interesse verkantungsfreier Bewegung vorzugsweise symmetrisch aufgebaut und von der Feder 39 belastet
■ ist; weshalb eine zusätzliche Abstützung über einen weiteren Arm 43' vorgesehen ist
Der zweite Hebelarm 45 des Schnapp-Hebels 38 verläuft
aus Gründen raumsparenden Aufbaues abgekröpft, nämlich seitlich uin den ersten Hebelarm 43 herum
bis hinter dessen Abstützung an der Schwenk-Lasche 42. Dort ist ein bolzfcnförmiger Eingriff 46 mit
< dem zweiten Hebelarm 35 des Abtast-Hebels 29 ausgebildet Die geometrischen Verhältnisse des Zusammenwirkens
der beiden Hebel 29/38 sind, wie in Fig. 1 berücksichtigt, derart, daß eine stets seitlich neben der
Gelenk-Lasche 42 versetzt verlaufende Angriffsrichtung 47 der Feder 39 das den Umschalt-Kontakt 25
bewegende Klappglied 40 stets (monostabil) in die Schaltstellung drückt, in der die Schaltstrecke 22—23 geöffnet
ist, solange der Abtastfinger 31 nicht angehoben wird.
Beim Übergang dieser Abtaststellung auf einen herausgeschobenen Schaltreiter 19 (Fig. 3) wird der
Abtasthebel 28 seiner Rückstell-Federkraft entgegen verschwenkt Über den Eingriff 46 resultiert daraus eine
Verschwenkung des Schnapphebels 38 um die Stütze 44 und demzufolge eine Verlagerung der Gelenk-Lasche
42 zur Angriffsrichtung 47 der Feder 39 hin, wie inilg. 3
eingetragen. Das führt dazu, daß der Umschali-Kbntakt
25 aus seiner bisherigen monostabilen Stellung abgehoben und zum Arbeits-Kontakt 26 verlagert, der Stromkreis
über die Schaltstrecke 22—23 al:-, geschlossen
wird. Da dabei die Aflgriffsrichtung 47 noch nicht jenseits des Umschnapp-Totpunktes bei der Gelenk-Lasche
42 verlagert wird, wird diese (unstabile) Schaltstellung durch den Hebel-Eingriff 46 aufrechterhalten.
Die moncstabile Abtast-Anlage des Fingers 31 gegen
die Programmscheiben-Schaltreiter 19 bleibt durch Einleitung eines federelastischen Drehmomentes in
den Abtast-Hebel 29 sichergestellt Vorzugsweise dient auch hierfür die Schnapp-Feder39, indem sie als Zugfeder
ausgebildet und um einen Angriffs-Hebelarm 48 exzentrisch zur Abtast-Schwenkachse 30 am Abtasthebel
29 abgespannt ist
Um nun trotz dieser momentanen Stellung des Abtasthebels 29 (gemäß Flg. 3) wieder in die zunächst
betrachtete Schaltstellung dos Schnappelementes 38 (gemäß Fig. 1) rückkehren zu können, wird die über den
Eingriff 46 gegebene wechselweise Kopplung beider Hebel 29—38 manuell aufgehoben. Beim dargestellte.ii
Ausfülirungsbeispiel wird hierfür der zweite Hebelarm
45 des Schnapphebels 38, der z. B. aus federelastischem Blech besteht manuell quer zu seiner Hauptebene so
weit verbogen, bis ein am zweiten Hebelarm 35 des Abtasthebels 29 ausgebildeter Zapfen 49 (Fig. 2) außer
Eingriff mit einer Öffnung 50 (Fig. 4) im Hebelarm 45 gerät
Dadurch wird der Umschalt-Schnapphebel 38 nicht mehr in der Schwenkstellung arretiert, die durch die
momentane Abtaststellung des Hebeis 29 gegeben ist; und der Schnapphebel 38 kann manuell in die (nicht der
momentanen Stellung des Abtasthebels 29 entsprechende) andere Schaltsteliung überführt werden, in der
die Schaltstrecke 22—23 wieder geöffnet ist (Fig. 4; insoweit a'so' Se-ier entsprechend der Schalterstellung nach
Fig. 1). Diese Schnapphebel-Stellung und demzufolge auch diese Stellung d«.i Kontaktpaarung 25—27 wird
dann stabil beibehalten, weil in dieser Stellung die Angriffsrichtung 47 der Schnapp-Feder 39 wieder auf
der entsprechenden Seite an der Gelenk-Lasche 42 zwischen Klappgiied 40 und Hebelarm 43 seitlich vorbei
läuft (Fig. 4/Fig. 1).
i,! In entsprechender Weise kann bei aufgehobenem
Eingriff 46 das Schnappelement 37 (nun stabil) in die
entgegengesetzte Schaltstellung gesetzt werden, obgleich der Abtastfinger 31 eingefallen ist (Fig. 5), indem
der Zapfen 49 (Fig. 6) aus der Öffnung 50 (Fig. 5) genommen und der Hebel 45 manuell zur anderen Seite verschwenkt
wird. Da nun, bei entgegen Fig. 3 aufgehobenem Eingriff46, die Winkelstellung des Schnapphebels
38 nicht mehr durch die momentane Winkelstellung des
Abtasthebels 29 begrenzt ist, sondern durch die elastische Anlage des z. B. aus federelastischem Blech
gefertigten Klappgliedes 40 mit seinem Umschaltkontakt 25 gegen den stationären Kontakt 26 bestimmt ist,
kann die (manuelle) Verschwenkung des Schnapphebels 38 nämlich jetzt so weit erfolgen, daß die Schnappfeder-Angriffsrichtung
47 auf die (gegenüber den Verhältnissen nach Fig. 4/Fig. 1) gegenüberliegende Seite
des Totpunktes in Gestali der Gelenk-Lasche 42 verlagert
und dadurch eine stationäre Lage des Umschalt-Schnapphebels 38 in dieser Lage (und unabhängig von
der momentanen Winkelstellung des Abtasthebels 29) stabil sichergestellt ist.
Bei aufgehobenem Eingriff des Zapfens 49 (Fig. 6) liegt dieser zumindest teilweise in der Nachbarschaft
der Hebel-Öffnung SO auf dem in Eingriffsrichtung aus-ι~.·ι-ι~..»«. T-T-u_ι
η i:M. λ
den Fingerspitzen die über den Hebelarm 45 hervorgerufenen Drehbewegungen der Handhabe 51 blockieren
kann.
Claims (7)
1. Schaltuhr (11) mit Abtastfinger (31) für die Stellung von Schaltreitern (19) längs des Umfanges
einer zeithaltend bewegten Schaltprogrammscheibe (18) und für die Umschaltung eines- Kontaktes
(25), der auch über eine Handhabe (51) umschaltbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß in einer
Wirkverbindung zwischen dem Abtastfinger (31) und dem Schalt-Kontakt (25) ein Umschalt-Schnapphebel
(38) vorgesehen ist der mittels der Handhabe (51) aus einem gegebenen Eingriff (46)
zum Abtastfinger (31) lösbar und in seine andere als die momentan gegebene Schnappstellung ver-
manuellen Eingriffes zum Ausklinken des Eingriffes 46 (Fig. 2) und Verschwenken des Schnapphebels 38 in die
andere Stellung das Federblech des Hebelarmes 45 bis zur Anlage gegen den Zapfen 49 zurückfedert. Die Geometrie
der Öffnung 50 in der Oberfläche des Hebelarmes 45 ist derart gewählt, daß der Eingriffszapfen 49
wieder über die Öffnung 50 gerät und folglich der Eingriff 46 wieder hergestellt wird, wenn bei Weiterdrehen
der Programmscheibe 18 aufgrund Überganges zur anderen Stellung eines Schaltreiters 19 der Abtasthebel
29 auf der momentanen Lage in die entgegengesetzte Lage verschwenkt wird. Der Eingriff 46 wird also wieder
hergestellt, wenn die momentane Schaltstellung des Schnapp-Hebels 38 der Programm-Abtaststellung des
Abtastfingers 31 wieder entspricht. Wenn nun keine weiteren manuellen Eingriffe am Schnapphebel 38 vorgenommen
werden, richtet sich von nun an der Umschaltvorgang des Kontaktes 25 wieder allein nach der
Momentanstellung der Schaltreiter 19.
Damit dieser Umschaltvorgang nicht durch etwa fortdauernden manuellen Eingriff gegen den Auslenk-Hebelarm
45 des Schnapphebels 38 gestört werden kann, ist zwischen einer Umsteuer-Handhabe 51 und
ihrem Eingriffsorgan 52 zum Hebelarm 45 eine Kupplungsfunktion zweckmäßig. Diese kann dadurch realisiert
sein, daß die Handhabe 51 durch manuelle Betätigung axial verschiebbar ausgebildet ist und bei Betätigung
mit dem hebeiförmigen Eingriffsorgan 52 nur unter Reibschluß gegen die Oberfläche des Hebelarmes 45
anliegt, um diesen zum Aufheben des Eingriffes 46 elastisch zu verbiegen und dann, bei Fortdauer dieser elastischen
Reibschli.'^-Anlage, durch Drehbewegung der
Handhabe 51 in diejenige Stellung des Schnapphebels 38 umzuschalten, die nicht der momentan gegebenen
Stellung entspricht.
Es kann aber auch ein z. B. zapfenförmiger Eingriff
des Organes 52 in den Hebelarms 45 vorgesehen sein, um stets definierte Angriffs- und Schwenkwinkelgegebenheiten
sicherzustellen. In diesem Falle wäre eine Rutschkupplung in der Anlenkung des Eingriffsorganes
52 an die, parallel zu seiner Drehachse verschiebbare und verdrehbare, Handhabe 51 zweckmäßig. Oder die
Handhabe 51 ist zwar über das Organ 52 formschlüssig an den Hebelarm 45 gekoppelt, macht also dessen von
den Schaltreitern 19 hervorgerufenen Bewegungen mit - wobei jedoch eine Blockierung dieser Bewegung
dadurch ausgeschlossen wird, daß durch die (z. B. kleine
und/oder besonders wenig profilierte) Formgebung des manuellen Angriffsbereiches der Handhabe 51 sichergestellt
ist, daß niemand mit einem Werkzeug der mit
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selbsttätig wieder herstellt, wenn der Abtastfinger (31) sich aus seiner bisherigen Abtaststellung in
die andere Stellung bewegt.
2. Schaltuhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schnapphebel (38) unter Einfluß
einer Schnapp-Feder (39) steht, die bei gegebenem Eingriff (46) zum Aotastfinger (31) eine monostabile
Angriflsrichtung (47) auf den Schnapphebel (38) ausübt, dagegen bei aufgehobenem Eingriff
(46) zwei bistabile Angriffsrichtungen (47) einnehmen kann.
3. Schaltuhr nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Ehigriff (46) zwischen einem bewegungsstarr an den Abtastfinger (31)
gekoppelten Zapfen (49) und einer Öffnung (50) in einem Hebelarm (45) des Schnapphebels (38) ausgebildet
ist, der unter Einfluß einer Handhabe (51) quer zu seiner Ebene federelastisch verbiegbar und
in seiner Ebene verschwenkbar ist.
4. Schaltuhr nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der ausgehobene Zapfen (49) unter
Einfluß der Schwenkbewegung des Abtastfingers (31) längs einer Bahn über die elastisch anliegende
Oberfläche des Hebelarmes (45) bewegbar ist, in der eine ZapfeneingriE -Öffnung (50) ausgebildet ist
5. Schaltuhr nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an den
Schnapphebel (38) ein mit dem Umschaltkontakt (25) ausgestattetes Klappglied (40) angelenkt ist,
das unter Einfluß der Schnappfeder (39) verschwenkbar gegen den Schnapphebel (38) abgestützt
ist
6. Schaltuhr nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schnapp-Feder (39) über einen Andruck-Hebelarm (48) am Abtastfinger (31) abgespannt
ist
7. Schaltuhr nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Schnapphebel (38) zweiarmig ausgeführt und um eine gerätefeste Stütze (44) verschwenkbar ist, und
daß er mit dem Hebelarm (43), der nicht Eingriffs-Hebelann
(45) zum Abtastfinger (31) ist, ein mit dem Umschalt-Kontakt (25) ausgestattetes Klappgiied
(40) verschwenkbar haltert, an dem im Bereiche seines, nicht an den Schnapphebel (38)
angelenkten, freien Endes eine Schnapp-Feder (39) angreift
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