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DE69408800T2 - Elektrischer Schalter mit Fehlerauslösung - Google Patents

Elektrischer Schalter mit Fehlerauslösung

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Publication number
DE69408800T2
DE69408800T2 DE69408800T DE69408800T DE69408800T2 DE 69408800 T2 DE69408800 T2 DE 69408800T2 DE 69408800 T DE69408800 T DE 69408800T DE 69408800 T DE69408800 T DE 69408800T DE 69408800 T2 DE69408800 T2 DE 69408800T2
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DE
Germany
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movable contact
switch according
contact
stop
fault
Prior art date
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DE69408800T
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Michele Bildstein
Jean-Marc Braun
Francis Deckert
Christian Dietrich
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Hager Electro SAS
Original Assignee
Hager Electro SAS
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Publication date
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Publication of DE69408800D1 publication Critical patent/DE69408800D1/de
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Publication of DE69408800T2 publication Critical patent/DE69408800T2/de
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    • H01H2300/046Orthogonal indexing scheme relating to electric switches, relays, selectors or emergency protective devices covered by H01H using snap closing mechanisms
    • H01H2300/048Snap closing by latched movable contact, wherein the movable contact is held in a minimal distance from the fixed contact during first phase of closing sequence in which a closing spring is charged

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen elektrischen Schalter mit Fehlerauslösung, von der Bauart mit: festen Kontaktmitteln; beweglichen Kontaktmitteln, die eine Arbeitsposition, in der sie elektrisch mit den festen Kontaktmitteln zusammenwirken, und eine Ruheposition einnehmen können, in der keinerlei elektrisches Zusammenwirken stattfindet; einem Schloßmechanismus, der durch Handsteuermittel betätigbar ist, um die beweglichen Kontaktmittel in die eine oder andere der genannten Positionen zu bringen; elastischen Rückstellmitteln zum Vorspannen der beweglichen Kontaktmittel in ihre Ruhestellung; und einen elektrischen Fehlersensor, der auf einen Fehler dadurch reagiert, daß er eine aktive Position einnimmt, um den Schloßmechanismus auszulösen und die Rückstellung der beweglichen Kontaktmittel in ihre Ruheposition unter der Wirkung der elastischen Rückstellmittel zu bewirken. Schalter dieser Art sind insbesondere Differenzstromschalter, die beispielsweise durch ein Relais ausgelöst werden, das durch eine auf einen Differenzstrom ansprechende Meßspule gesteuert wird.
  • US-A-2 204 409 beschreibt einen elektrischen Schalter mit Fehlerauslösung der oben genannten Art. Dieser Schalter weist eine Platine auf, die drehbar in einem Schaltergehäuse montiert ist und auf der ein beweglicher Kontakt befestigt ist. Die Platine steht dauernd mit einer bistabilen Feder in Verbindung, die eines der wesentlichen Elemente der Steuermittel bildet.
  • Der Schalter nach diesem Dokument hat den Nachteil, daß bei einer Fehlerauslösung stets ein Antrieb der Steuermittel stattfindet.
  • Folglich wird die Bewegung der beweglichen Kontakte durch die Trägheit der Steuermittel verlangsamt.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, einen Schalter dieser Art vorzuschlagen, der einerseits ein schnelles Öffnen seiner Kontakte bei einem Fehler und andererseits ein Schließen der Kontakte unter einem unabhängigen Druck des Handhebels oder eines anderen Handbetätigungsorgans des Schalters ermöglicht.
  • Weitere Aufgaben der Erfindung bestehen darin, eine einfache und die Montage erleichternde Gerätearchitektur zu schaffen, um die von den verschiedenen Teilen des Mechanismus übertragenen Kräfte zu optimieren und eine wirksame Sichtbarmachung oder Erkennung der Auslösungen sicherzustellen.
  • Die erste dieser Aufgaben wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß der Schalter außerdem lösbare Verbindungsmittel aufweist, die eine eingekuppelte Position, in der sie eine mechanische Verbindung zwischen den Steuermitteln und den beweglichen Kontaktmitteln herstellen, und eine ausgekuppelte Position einnehmen können, in der die beweglichen Kontaktmittel mechanisch von den Steuermitteln gelöst sind, und daß die Verbindungsmittel in der eingekuppelten Position auf das Überführen des Fehlersensors in die aktive Position dadurch reagieren, daß sie in die ausgekuppelte Position übergehen.
  • Bei Auftreten eines Fehlers werden somit die beweglichen Kontaktmittel mechanisch von dem Schloßmechanismus und seinen Steuermitteln entkoppelt, so daß der Schalter unter der Wirkung der elastischen Rückstellmittel, mit denen die beweglichen Kontaktmittel ausgerüstet sind, schnell in die geöffnete Stellung gebracht wird, wobei die Öffnungsgeschwindigkeit des elektrischen Kontakts nur durch die eigene Trägheit der Kontaktmittel begrenzt werden kann.
  • Da ihre Trägheit nicht mehr die Öffnungsgeschwindigkeit des Schalters bei einem Fehler beeinflußt, kann außerdem der Schloßmechanismus eine höhere Gesamtmasse aufweisen und mit Mitteln zur Sichtbarmachung der Auslösungen oder mit Hilfsgeräten für die Erkennung verbunden sein.
  • Mit Vorteil ist der Schloßmechanismus mit eigenen Rückstellmitteln ausgestattet, die so vorgespannt sind, daß sie ihn in seine Ruhestellung antreiben, wenn er mechanisch von den beweglichen Kontaktmitteln entkoppelt ist. Dank dieses Merkmals geht der Schloßmechanismus nach der Fehlerauslösung des Schalters automatisch in seine Ruhestellung über.
  • Mit Vorteil umfassen die lösbaren Verbindungsmittel: eine an den beweglichen Kontaktmitteln vorgesehene Rampe oder Anschlagfläche, ein mit einem Teil des Schloßmechanismus verbundenes Halteelement, das mit der genannten Rampe zusammenwirken kann und ein Auslöseelement, das eine Führungsfläche aufweist, wobei dieses Element eine eingekuppelte Position, in der die Führungsfläche das Haltelement an der Anschlagfläche hält, und eine ausgekuppelte Position einnehmen kann, in der die Führungsfläche von der Anschlagnäche abgerückt ist.
  • Zur Lösung der zweiten der oben genannten Aufgaben kann der Schalter mit temporären Anschlagmitteln versehen sein, die eine aktive Position einnehmen können, in der sie in die Bewegungsbahn der durch ein Kontaktträgerteil gehaltenen beweglichen Kontaktmitteln in Richtung auf ihre Arbeitsposition eintreten, mit elastischen Energiespeichermitteln, die das Verstellen der Steuermittel in ihre Arbeitsposition ermöglichen, während die beweglichen Kontaktmittel arretiert sind, und die die auf die beweglichen Kontaktmittel übertragene Energie speichern, und mit Mitteln, die die Anschlagmittel in eine inaktive Position überführen, wenn der Schloßmechanismus sich seiner Arbeitsposition annährt. Durch die Verwendung dieser temporären Anschlagmittel, die unwirksam werden, wenn der Schloßmechanismus eine Position in der Nähe seiner Arbeitsposition erreicht, wird unmittelbar nach dem Schließen der Kontakte ein erhöhter Kontaktdruck in der Nähe des Arbeitsdruckes erzielt.
  • Mit Vorteil sind die temporären Anschlagmittel mit elastischen Rückstellmitteln versehen, die sie in ihre aktive Position vorspannen, und die Mittel, die die temporären Anschlagmittel in die inaktive Position überführen, umfassen ein mit dem Schloßmechanismus verbundenes Element, das so ausgebildet ist, daß es die Anschlagmittel aus ihrer aktiven Position entfernt, wenn sich der Schloßmechanismus in der Nähe seiner Arbeitsposition befindet.
  • Mit Vorteil bildet der Schloßmechanismus in der eingekuppelten Position der Verbindungsmittel zusammen mit den beweglichen Kontaktmitteln und den elastischen Rückstellmitteln für die beweglichen Kontaktmittel ein bistabiles mechanisches System, dessen beide stabile Positionen, als Arbeitsposition und Ruheposition bezeichnet, jeweils den Arbeits- und Ruhepositionen der beweglichen Kontaktmittel entsprechen.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus dem Studium der nachfolgenden Beschreibung mehrerer Ausführungsformen der Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen, in denen zeigen:
  • Figuren 1 bis 3 schematische Darstellungen verschiedener Funktionsstellungen eines elektrischen Schalters mit Fehlerauslösung gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung;
  • Figur 4 eine detailliertere schematische Detailansicht des Schalters nach Figuren 1 bis 3 in der Position gemäß Figur 2;
  • Figur 5 eine Explosions-Teildarstellung des in Figuren 1 bis 4 gezeigten Schalters gemäß einer speziellen Ausführungsform der Erfindung;
  • Figur 6 eine Explosionsdarstellung, die Figur 5 vervoll ständigt;
  • Figuren 7 bis 10 schematische Darstellungen der durch die Teile in Figur 6 gebildeten Baugruppe im Aufriß, wobei diese Darstellungen verschiedene Positionen der Steuermittel und der beweglichen Kontaktmittel gemäß einer speziellen Ausführungsform der Erfindung zeigen;
  • Figuren 11 bis 15 schematische Darstellungen verschiedener Funktionsstellungen eines elektrischen Schalters mit Fehlerauslösung gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung;
  • Figuren 16a und 16b Teil-Explosionsdarstellungen der schematisch in Figuren 11 bis 15 gezeigten Vorrichtung gemäß einer Ausführungsform der Erfindung;
  • Figur 17 eine Explosionsdarstellung, die Figuren 16a und 16b vervollständigt; und
  • Figuren 18 bis 21 schematische Darstellungen der durch die Teile in Figur 17 gebildeten Baugruppe im Aufriß, wobei diese Darstellungen verschiedene Positionen der Steuermittel und der beweglichen Kontaktmittel gemäß einer Ausführungsform der Erfindung illustrieren.
  • Figuren 1 bis 4 zeigen schematisch einen Differenzstrom-Schalter/Unterbrecher mit einem beweglichen Kontakt 50, einem festen Kontakt 51, Steuermitteln und Mitteln zur Fehlerauslösung, die später näher beschrieben werden. Die Wörter "beweglich" und "fest" beziehen sich hier auf das (nicht gezeigte) Gehäuse des Schalters. In Figur 1 ist der Schalter in einer Ausgangsposition - oder Ruhestellung - gezeigt, in der die Kontakte 50, 51 offen sind. Er weist ein Relais 1 auf, das ein Auslöseorgan für den Fall bildet, daß elektrische Fehlerströme in der von dem Schalter gesteuerten Schaltung auftreten. Das Relais 1 wird mit Hilfe eines Rückstellhebels 3, der bei 3a gelenkig an dem Gerätegehäuse gehalten ist, in Anlage an einer Feder 2, in der zurückgestellten Position gehalten. Der Hebel 3 liegt seinerseits an einem Anschlag 4 eines Stößels 5 an, der durch Mittel, die später unter Bezugnahme auf Figuren 6 bis 10 beschrieben werden, funktionsmäßig mit dem beweglichen Kontakt 50 verbunden ist.
  • Der Stößel 5 ist mit nicht gezeigten Mitteln so an dem Gehäuse montiert, daß er eine in Figuren 1 bis 3 vertikale Gleitbewegung ausführen kann, und er unterliegt der Wirkung von elastischen Rückstellmitteln, die die Tendenz haben, ihn nach oben in diesen Figuren zu verschieben. Diese Rückstellmittel sind in Figuren 1 bis 3 schematisch in der Form einer starken Feder 5a dargestellt, die den Kontaktdruck gewährleistet.
  • Der Schloßmechanismus umfaßt einen Handhebel 6, der um eine Achse 6a schwenkbar an dem Gehäuse gehalten ist und der mechanisch mit dem Stößel 5 verbunden werden kann, mit Hilfe einer Stange - oder eines Zwischengliedes - 7, dessen eines Ende 7a gelenkig mit dem Handhebel 6 verbunden ist und dessen anderes Ende 7b auf eine Schulter 11 wirken kann, die an dem Stößel 5 vorgesehen ist und in eine schräge Führungsnut 11a des Stößels 5 mündet, in die sich das Ende 7b zurückziehen kann, wenn es von der Schulter 11 freikommt.
  • Ein Anzeiger 8 für die Position der Kontakte, der um eine Achse 8a schwenkbar an dem Gehäuse gehalten ist, erfährt bei der vertikalen Verschiebung des Stößels 5 durch die Wirkung eines Endes 8b einer Verlängerung 8c des Anzeigers 8 eine Winkelverstellung. Das Ende 8b gleitet in einer schrägen Nut 9 des Stößels 5. Der Anzeiger 8 zeigt durch ein Fenster 10 die Position (geschlossen oder offen) der Kontakte 50, 51 des Schalters an.
  • Wie insbesondere in Figur 3 gezeigt ist, weist der gezeigte Schalter außerdem ein Organ zur Sichtbarmachung eines Differenzstromfehlers auf, das eine Sperre 16 umfaßt, die mit einem Klinkenelement 17 eines Differenzauslösungs-Anzeigers 18 zusammenwirkt, der um eine Achse drehbar ist, die vorzugsweise mit der Achse 8a des Anzeigers 8 ausgerichtet ist. Eine Rückstellfeder 19 spannt den Differenzauslösungs-Anzeiger 18 im Gegenuhrzeigersinn (in Figur 3) vor.
  • Der oben beschriebene Schalter arbeitet wie folgt. Ausgehend von der offenen Stellung (Figur 1) werden die Kontakte 50, 51 durch eine Handbetätigung des Handhebels 6 im Gegenuhrzeigersinn geschlossen, durch die der Handhebel aus der Position nach Figur 1 in diejenige nach Figur 2 überführt wird. Während dieser Betätigung drückt das Zwischenglied 7 mit seinem Ende 7b auf die Schulter 11 des Stößels 5, um diesen gegen die Rückstellmittel 5a nach unten zu drücken. Während der gesamten Dauer dieser Bewegung wird das Ende 7b mit der Schulter in 11 in Anlage gehalten, durch den rechten Rand 12a des im wesentlichen vertikalen Teils 12b einer winkelförmigen Nut 12, die in einem als "Auslöser" 13 bezeichneten Teil ausgebildet ist, das um eine Achse 13a drehbar an dem Gehäuse montiert ist.
  • Der Auslöser 13 wird seinerseits in seiner als "eingekuppelte Position" bezeichneten Position blockiert, in der er in Figuren 1 und 2 gezeigt ist, und zwar durch eine halbmondförmige Klinke 14, die um eine Achse 14a an dem Gehäuse drehbar und mit einer Rückstellfeder verbunden ist. Das Überführen der Kontakte 50, 51 in die geschlossene Position ist abgeschlossen, wenn die Bewegung des Handhebels 6 durch einen (nicht gezeigten) Endanschlag für die Schließbewegung angehalten wird. In diesem Augenblick entspricht die Position des Stößels 5 dem Schließen der Kontakte 50, 51 (Figur 2).
  • Während der Schließbetätigung der Kontakte des Schalters wird die Verlängerung 8c des Anzeigers 8 durch die schräge Nut 9 des Stößels 5 nach links verschoben, so daß sich der Anzeiger 8 nach rechts vor das Fenster 10 bewegt und, am Ende dieses Vorgangs, die geschlossene Position der Kontakte anzeigt (Figur 2).
  • Sofern ein Differenzstromfehler auftritt, während sich der Auslöser 13 in der eingekuppelten Position befindet und der Stößel 5 sich in der abgesenkten Position - oder Arbeitsposition - entsprechend dem geschlossenen Zustand der Kontakte 50, 51 befindet (Position nach Figur 2), wirkt das Relais 1 auf den Hebel 3, der frei nach unten schwenken kann, da der Anschlag 4 unwirksam ist. Während dieser Bewegung dreht der Hebel 3 die Klinke 14 und löst damit die Verrastung des Auslösers 13, der sich dann unter der Wirkung des Endes 7b des Zwischengliedes 7, das eine Kraft f (Figur 4) auf den Führungsrand 12a der Nut 12 ausübt, im Uhrzeigersinn um die Achse 13a drehen kann. Das Ende 7b wird nämlich seinerseits durch die Schulter 11 des Stößels 5 nach oben gedrückt, der wiederum der Wirkung der Rückstellmittel 5a unterliegt (Figur 3).
  • Der Auslöser 13 nimmt so die als "ausgekuppelt" bezeichnete Position ein, die in Figur 3 gezeigt ist und in der der Führungsrand 12a unwirksam wird, mit der Folge, daß das Ende 7b der Stange 7 längs eines schrägen Randes 11b gleiten kann, der die Schulter 11 der Nut 11a nach unten verlängert, sowie längs des im wesentlichen horizontalen Teils 12c der winkelförmigen Nut 12, und mit der Folge, daß der Stößel 5 in die angehobene Position - oder Ruheposition - zurückkehren kann, die dem geöffneten Zustand der Kontakte 50, 51 entspricht. Der Neigungswinkel des Randes 11b der Nut 11a sowie derjenige des Teils 12c der Nut 12 sind so gewählt, daß in dem Augenblick, in dem der Führungsrand 12a für das Ende 7b unwirksam wird, eine optimale mechanische Entkopplung zwischen dem Stößel 5, dem Zwischenglied 7 und dem Auslöser 13 eintritt.
  • Aufgrund dieser Anordnung kann sich die Aufwärtsbewegung des Stößels 5 sehr schnell vollziehen, weil der Stößel 5 in diesem Augenblick mechanisch von allen anderen Teilen des Steuermechanismus entkoppelt ist, so daß er nicht durch die Trägheit und die Reibungskräfte irgendeines dieser Teile des Steuermechanismus des Schalters verlangsamt wird, die in diesem Augenblick in Bewegung sind, mit Ausnahme der eigenen Trägheit des Stößels 5 und der Reibungskräfte, denen dieser unterliegt.
  • Der Anzeiger 8 wird durch die schräge Nut 9 des Stößels 5 in seine Ausgangsstellung zurückgeführt.
  • Die Anzeige der Fehlerauslösung wird automatisch auf die folgende Weise bewirkt: im Verlauf der Drehung wirkt der Auslzöser 13 auf die Sperre 16, die das Klinkenelement 17 des Differenzauslösungs-Anzeigers 18 freigibt, der sich so seinerseits unter der Wirkung der Feder 19 vor das Fenster 10 bewegt.
  • Wenn der Stößel 5 in die Nähe seiner oberen Position kommt, wird der Hebel 3 durch die Wirkung des Anschlags 4 in die zurückgesetzte Position zurückgestellt. Der Handhebel 6 kehrt ebenfalls in die Ausgangsposition (diejenige nach Figur 1) zurück, durch eine Schwenkbewegung, die durch die Wirkung einer geeignet dimensionierten Rückstellfeder 20 verursacht wird, bis dieser Handhebel 6 auf einen (nicht gezeigten) Endanschlag für die Schließbewegung trifft. Dieses Zurückstellen des Handhebels 6 in die Ausgangsposition ist begleitet von dem Zurückstellen der anderen Teile des Steuermechanismus des Schalters in die Ausgangsposition (die Position nach Figur 1), insbesondere derjenigen des Auslösers 13 unter der Wirkung einer Rückstellfeder 14, etwa einer Torsionsfeder, wie die Figuren 4 und 5 zeigen.
  • Es ist zu bemerken, daß der Differenzauslösungs-Anzeiger 18 durch eine erneute Betätigung des Handhebels 6 in die Ausgangsposition zurückgestellt wird, von dem ein Betätigungselement 6b (Figur 2) auf einen Hebel 21 dieses Anzeigers 18 wirkt.
  • Figur 4 zeigt den Auslöser 13 in der eingekuppelten Position, während die Kontakte 50, 51 geschlossen sind. Wie in dieser Figur zu erkennen ist, sind der Wirkarm L1 der oben definierten Kraft f und der Wirkarm L2 der auf die Klinke 14 wirkenden Kraft so gewählt, daß die Kräfte, die von den Rückstellmitteln 15 über den Stößel 5, die Schulter 11, das Ende 7b der Stange 7 und den Rand 12a der Nut 12 auf die Klinke 14 ausgeübt werden, hinreichend reduziert werden. Diese Reduktion ermöglicht es, die Kraft zu begrenzen, die auf Seiten des Differenzrelais 1 zur Fehlerauslösung des Schalters notwendig ist, ohne daß Zwischenelemente oder -getriebe benötigt werden.
  • Die zu dem Auslöser 13 gehörende Feder 22, bei der es sich vorzugsweise um eine Torsionsfeder handelt, wie schematisch in Figuren 4 und 5 gezeigt ist, ist geeignet dimensioniert und ausgebildet, so daß sie ein Spiel 23 zuläßt (Figur 1), das zum Zurückstellen der Klinke 14 unerläßlich ist. Ebenso trägt die Feder 22 durch geeignete Dosierung ihrer Kraft dazu bei, die Kraft zu verringern, die beim Einrasten zwischen dem Auslöser und der Klinke 14 wirkt.
  • Das Ende 7b der Stange 7, die Nut 11a des Stößels 5, und der mit der Nut 12 versehene Auslöser 13 bilden zusammen eine lösbare mechanische Verbindungseinrichtung, die in der Lage ist, den Stößel 5 und den Steuermechanismus 3, 6, 7, 11 bis 14 mechanisch zu koppeln und zu entkoppeln. Wenn diese Verbindungseinrichtung 7b, 11a, 13 in der aktiven - oder eingekuppelten - Position ist (die Position entsprechend der eingekuppelten Position des Auslösers 13, wie sie in Figuren 1 und 2 gezeigt ist), gestattet sie es dem Steuermechanismus 3, 6, 7, 11 bis 14, mit dem Stößel 5, der mit seinen elastischen Rückstellmitteln 5a versehen ist, ein bistabiles mechanisches System zu bilden, dessen stabile Positionen der geöffneten Stellung (Figur 1) und der geschlossenen Stellung (Figur 2) und der Kontakte 50, 51 entsprechen.
  • Wenn sich umgekehrt die Verbindungseinrichtung 7b, 11a, 13 in der ausgekuppelten - oder inaktiven - Position befindet (Figur 3) bildet der Steuermechanismus 3, 6, 7, 11 bis 14, insbesondere dank der Rückstellfeder 20 des Handhebels 6, ein monostabiles mechanisches System, das die Tendenz hat, in seine in Figur 1 gezeigte Position zurückzukehren.
  • Der oben beschriebene Steuermechanismus 3, 6, 7, 11 bis 14 des Schalters hat den Vorteil, daß er nur eine geringe Anzahl von Teilen erfordert, unter Beibehaltung der Möglichkeit, die zugehörigen Funktionen zu realisieren, etwa die Sichtbarmachung der Fehlerauslösung (durch die Elemente 16 bis 19) oder der Anzeige der Position der Kontakte (durch die Elemente 8 und 9).
  • Figur 5 zeigt die sandwichartige Anordnung der Teile der Mechanismen für die Steuerung und die Zusatzfunktionen zwischen zwei Platinen 52 und 53, die durch Distanzstücke 54 zusammengehalten sind.
  • Die begrenzte Anzahl der Teile und die Anordnung derselben zwischen den beiden Platinen 52, 53 ermöglicht eine einfache Automatisierung der Montage, wobei sämtliche Teile in einer Vorzugsrichtung auf einer der Platinen, beispielsweise der Platine 52 montiert werden, die als Montagebasis dient. Die gezeigte Anordnung ist besonders an den Fall angepaßt, daß der oder die beweglichen Kontakte im wesentlichen parallel zu der vom Handhebel abgewandten Basis des Gerätegehäuses sind.
  • Figur 6 ist eine Explosionsdarstellung des Teils, der die Funktion "Kontakt" des Differenzstromschalters sicherstellt und der in Figuren 1 bis 4 nur sehr schematisch dargestellt ist. Dieser Teil, der in Figuren 6 bis 10 gezeigt ist, ermöglicht das schnelle Schließen der Kontakte, d. h., die sehr schnelle Bewegung des oder der beweglichen Kontakte gegen den oder die festen Kontakte, mit einem von Beginn des Kontaktschlusses an stark erhöhten Kontaktdruck. Diese Vorrichtung kann in sehr vorteilhafter Weise mit der Vorrichtung nach Figuren 1 bis 5 verbunden werden, sie kann jedoch auch unabhängig davon an jeden anderen Schalter montiert werden. Bei dem gezeigten Beispiel wird diese Funktion durch zwei bewegliche Kontaktlamellen 100 sichergestellt (siehe auch Figuren 7 bis 10), die im wesentlichen horizontal in einem Sockel 101 angeordnet sind, der Teil des Schaltergehäuses ist. Diese Anordnung der Kontaktlamellen 100 ermöglicht es, den Stromweg zu begrenzen, wodurch eine Verringerung der Querschnitte der leitenden Teile unter Einhaltung einer akzeptablen Erwärmung ermöglicht wird. Jede der Lamellen 100 ist so in dem Sockel 101 montiert, daß sie einfach im wesentlichen vertikal, d. h., quer zu ihrer Ebene, entnommen werden kann und daß sie innerhalb gewisser Grenzen um ihr Ende 101a geschwenkt werden kann, das dem Ende 101b entgegengesetzt ist, das den beweglichen Kontakt 50 trägt (siehe Figur 7). Der Sockel 101 umschließt eine Löschkammer, die bekanntlich mit Elementen zur Funkenlöschung ausgestattet ist, etwa mit Spannungshalteblechen 102 und Entionisierungsblechen 103. Anschlußklemmen 104 sind beiderseits der Löschkammer angeordnet.
  • Ein temporäres Anschlagelement 105 ist so oberhalb der Kontaktlamellen 100 auf dem Sockel 101 montiert, daß es sich um eine waagerechte Achse drehen kann. Das Element 105, das durch eine nicht gezeigte Feder in eine Ruhestellung zurückgestellt wird, ist dazu bestimmt, mit den Lamellen 100 zusammenzuwirken, die jede mit einer halbmondförmigen Aussparung 106 versehen sind, deren Rolle später erläutert wird.
  • Die Löschkammer ist durch einen Deckel 107 verschlossen, der auf den Sockel 101 aufgerastet ist und den Druck von Kontaktfedern 108 gewährleistet, die jeweils einer der Lamellen 100 zugeordnet sind. Der Deckel 107 trägt auch Träger 109 für die festen Kontakte 51 sowie weitere Teile des Schalters, die in Figur 6 nicht gezeigt sind.
  • Eine Kontaktträgerfeder 110 wirkt auf einen Kontaktträger 111, der um eine waagerechte Achse drehbar in dem Sockel 101 montiert ist. Wie später erläutert wird, ist die mit den Kontaktfedern 106 zusammenwirkende Feder 110 dazu bestimmt, die Geschwindigkeit des Öffnens der beweglichen Kontakte im Fall einer Fehlerauslösung zu erhöhen.
  • Die Funktion der verschiedenen Elemente in Figur 6 wird nunmehr unter Bezugnahme auf Figuren 7 bis 10 beschrieben. Figur 7 zeigt die Position "Kontakte offen" der Vorrichtung. Durch Betätigung des Bedienungsorgans (Handhebel 6) des Differenzstromschalters wird die Abwärtsbewegung des Steuerstößels 5 (Figuren 1 bis 4) verursacht, wodurch der Kontaktträger 111 im Uhrzeigersinn (Figur 8) verschwenkt wird. Bei dieser Schwenkbewegung wirkt der Kontaktträger 111 mit einer Nockenfläche 112 auf die Lamellen 100 an einem mittleren Punkt dieser letzteren, um sie gegen die Federn 108 nach oben zu drücken. Da die Enden 100a der Lamellen 100 an einem Anschlag 101a des Sockels 101 anliegen, führen die Lamellen 100 eine Schwenkbewegung um ihr Ende 100a aus, so daß ihr Ende 100b sich auf den zugehörigen festen Kontakt 51 zu bewegt. Die Lamellen 100 werden in dieser Rotationsbewegung kurz vor dem Schließen der Kontakte 50, 51 durch einen Anschlag 113 angehalten, der an dem temporären Anschlagelement 105 angeordnet ist. Genau in diesem Moment wird dieser letztere durch eine Nockenfläche 114 des Kontaktträgers 111 zu einer Rotation in Gegenuhrzeigersinn angetrieben. In dieser Phase der Bewegung, die der Figur 9 entspricht, drehen sich die Lamellen 100 um die Nockenfläche 112 und komprimieren ihre Federn 108. Wenn man weiterhin einen Druck auf den Handhebel 6 ausübt, setzt sich die Drehung des Elements 105 fort, bis die Anschläge 113 den Aussparungen 106 der Lamellen 100 gegenüberliegen und in diese eintreten und dabei das Schließen der Kontakte bewirken (Figur 10). Die Kontaktfedern 108 stellen von diesem Augenblick an einen Kontaktdruck sicher, der in der Nähe des Arbeitsdruckes liegt. Außerdem wird durch die Rückstellwirkung der Federn 108 und 110, die die Tendenz haben, den Kontaktträger 111 im Gegenuhrzeigersinn zu verschwenken und somit den Stößel 5 nach oben zu drücken, die Verriegelung des Steuermechanismus 3, 6, 7, 11 bis 14 in seiner zweiten stabilen Position (oder Arbeitsposition) sichergestellt, wobei die beweglichen Kontaktlamellen 100 in ihrer Betriebsposition (oder Arbeitsposition) bleiben.
  • Die Figuren 11 bis 15, 16a und 16b zeigen eine andere Ausführungsform des Differenzstromschalters, der, wie oben beschrieben wurde, ein schnelles Schließen und Öffnen der Kontakte ermöglicht und bei dem der Kontaktdruck im Augenblick des Kontaktschlusses erhöht ist und in der Nähe des Arbeitsdruckes liegt.
  • Figur 11 zeigt schematisch den Schalter in der zurückgestellten Position mit offenen Kontakten. Das Relais 1 wird durch eine Feder 200 über einen Rückstellhebel 101 und einem Anschlag 202 eines Kontaktträgers 203 in der zurückgestellten Position gehalten. Der Kontaktträger ist so am Gehäuse montiert, daß er um eine Achse 203a drehbar ist.
  • Durch Betätigung des Handhebels 6 wird auf den beweglichen Kontaktträger 203 eingewirkt, und zwar über ein erstes Zwischenglied 204, beispielsweise in der Form eines Bügels, das gelenkig mit einem zweiten Zwischenglied 205 verbunden ist, das seinerseits in der Nähe des Gelenkpunktes mit dem ersten Zwischenglied gelenkig mit einem dritten Zwischenglied 206 verbunden ist, bis der Handhebel 6 am Anschlag anschlägt und die beweglichen Kontakte 214 und die festen Kontakte 215 geschlossen werden (Figur 13). Ein Anzeiger 207 für die Position der Kontakte, der durch eine schräge Nut 208 des Kontaktträgers 203 angetrieben wird, zeigt die geschlossene Position der Kontakte durch ein Fenster 209 an, das in einer (nicht gezeigten) Haube des Gerätegehäuses ausgebildet ist. Das Zwischenglied 206, das zweifach abgewinkelt ist, so daß es zwei nach beiden Seiten von einem zentralen Hebelarm vorspringende freie Arme bildet, liegt an einer zentralen Schulter 210 des Kontaktträgers 203 an und wird durch eine Führungsfläche 211 mit konkavem Profil eines Auslösers 212 in Position gehalten, der bei 212a gelenkig am Gehäuse gehalten und seinerseits durch eine halbmondförmige Klinke 213 blockiert wird, die durch eine (nicht gezeigte) schwache Feder in die Sperrstellung vorgespannt ist. Der Kontaktträger 203 hat einen Arm 203b, der eine starke Rückstellfeder (nicht gezeigt) nach unten drückt, die den Kontakt in Öffnungsrichtung vorspannt. Das Gelenk 212a ist nicht sehr weit von der Schulter 210 des Kontaktträgers 203 entfernt.
  • Während der Schließphase (Figur 12), unmittelbar bevor die beweglichen und festen Kontakte 214, 215 einander berühren, wird die Drehbewegung des Kontaktträgers 203 durch ein temporäres Anschlagorgan 216 aufgehalten, das die Form eines Hebels hat, der um die Drehachse 6a des Handhebels 6 drehbar ist. Wenn weiterhin auf den Handhebel 6 eingewirkt wird, wird eine als mechanischer Energiespeicher dienende Feder 217 durch die kombinierte Bewegung der Zwischenglieder 204 bis 206 und über einen bei 218a angelenkten Rückstellhebel 218 komprimiert. Unmittelbar bevor der Handhebel 6 seine Endlage (oder Arbeitsposition) erreicht, verdreht ein Betätigungsrelief 224 dieses Handhebels 6 das temporäre Anschlagorgan 216 derart, daß der Kontaktträger 203 freigegeben wird. Dies ermöglicht es, nahezu augenblicklich beim Schließen der Kontakte 214, 215 einen Kontaktdruck zu erreichen, der in der Nähe des Arbeitsdruckes liegt und von der Kompression der Feder 214 herrührt, die durch die Zwischenglieder 205, 206 übertragen wird.
  • Im Fall eines Differenzstromfehlers (Figur 14) wirkt das Relais 1 auf den Rückstellhebel 201, der die Klinke 213 in Drehrichtung antreibt und die Nase 212b des Auslösers 212 freigibt, die sich am freien Ende des Auslösers befindet, der sich dann entgegen der Kraft seiner schwachen Rückstellfeder 223 unter dem Druck des Zwischengliedes 206, das durch die Schulter 210 des Kontaktträgers 203 beaufschlagt wird, im Gegenuhrzeigersinn drehen kann. Das Zwischenglied 206 kommt mit seinem Ende 206a frei und gleitet gegen die Führungsfläche 211 des Auslösers 212, so daß der Kontaktträger 203 unter dem Einfluß der auf den Arm 203b wirkenden Rückstellfeder in die Position "Kontakte offen" zurückkehren kann, ohne daß er durch irgendwelche Elemente des Steuermechanismus 6, 201, 204 bis 206 und 211 bis 213 verlangsamt wird. Der drehbare Anzeiger 207 wird durch die schräge Nut 208 des Kontaktträgers 203, der einen Arm 207a des Anzeigers antreibt, in die ursprüngliche Position zurückgestellt.
  • Im Verlauf der Drehung hebt der Auslöser 212 mit einem Relief 212c einen Differenzauslösungs-Anzeiger 220 an, und der Anzeiger 220, der normalerweise durch eine Nase 220a an einem festen Anschlag blockiert ist, gegen den ihn seine Rückstellfeder 221 andrückt, bewegt sich vor ein Fenster 222. Bei seiner Bewegung treibt der Anzeiger 220 ein um eine Achse 226a schwenkbares Verbindungsteil 226 in Gegenuhrzeigersinn an, wodurch die Drehbewegung auf ein übliches Hilfsgerät übertragen wird, das an den Differenzstromschalter angekoppelt werden kann.
  • Das durch eine Öffnung in der Wand des Schaltergehäuses an ein Hilfsgerät ankuppelbare Verbindungsteil 226 wird angetrieben, bis eine Rampe 220b des Anzeigers 220 auf ein festes Relief 220c aufläuft, das den Anzeiger anhebt und das Teil 226 freigibt. Wenn jedoch das Hilfsgerät vorhanden ist, verhindert sein Mechanismus, der an das Teil 226 angekuppelt ist, die Rückkehr desselben, die anderenfalls unter der Wirkung seines elastischen Rückstellmittels 226b einträte, und dies selbst dann, wenn der Benutzer das Hilfsgerät nicht zurückstellt. In dieser Position verhindert das Teil 226 die Rückkehr der Klinke 213 in die Ruhestellung, so daß das manuelle Zurückstellen des erfindungsgemäßen Schalters verhindert wird, weil die Führungsfläche 221 das Ende 206a des Zwischengliedes 206 stets außerhalb des Bewegungsbereichs des Kontaktträgers abgleiten läßt.
  • Nachdem das Hilfsgerät (sofern es vorhanden ist) einmal zurückgestellt wurde, wird das Teil 226 in seine Ausgangsposition zurückgeführt und gibt den Arm 213a der Klinke 213 frei, und der Benutzer kann nun den Schalter zurückstellen, wobei der Anzeiger 207 im Uhrzeigersinn gedreht wird und den Differenzauslösungs-Anzeiger 220 beaufschlagt, bis zum Einrasten hinter dem Anschlag und der Beaufschlagung des Endes der Nase 226c des Verbindungsteils 226. Wenn das Hilfsgerät nicht vorhanden ist, so wird das Teil 226 durch elastische Rückstellmittel 226b in die Ruheposition zurückgestellt.
  • Der Handhebel 6 kehrt unter der Wirkung seiner Rückstellfeder 20 in die Öffnungsstellung (Ruhestellung) zurück und ermöglicht das Zurückstellen sämtlicher Teile des Steuermechanismus 201, 204 bis 206 und 211 bis 213, wie in Figur 11 gezeigt ist. Der Differenzauslösungs-Anzeiger 220 wird, sofern er betätigt wurde, durch das nächste Einkuppeln des Schloßmechanismus durch Rotation des Kontaktpositions-Anzeigers 207 zurückgestellt, wie bereits gezeigt wurde.
  • Die Dimensionierung der Hebelarme L3, L4 und L5 (Figur 15) ermöglicht es, die von den Kontaktfedern (in Figuren 11 bis 15 schematisch in der Form einer zwischen dem Kontaktträger 203 und dem Kontakt 214 eingefügten Feder 225 gezeigt), über die Schulter 210 des Kontaktträgers 203 übertragenen Kräfte hinreichend zu reduzieren, um die Kraft zu begrenzen, die zur Fehlerauslösung des Schalters mit Hilfe des Relais 1 erforderlich ist, ohne das Zwischenelemente oder -getriebe benötigt werden. Die auf den Auslöser 212 wirkende Feder 223 trägt durch eine geeignete Dosierung ihrer Kraft dazu bei, die beim Einrasten zwischen dem Auslöser 212 und der Klinke 213 wirkende Kraft zu begrenzen.
  • Diese Anordnung ermöglicht eine optimale Ausnutzung der Kräfte, bei der sich das Zwischenglied 206 an den Kontaktträger mit seinem Punkt 226a anlegt, der sich auf einem geometrischen Radius des Kontaktträgers 203 befindet, der nahezu rechtwinklig zu dem Zwischenglied 206 ist, wobei die Kraft der Feder 217 bestmöglich ausgenutzt wird, die durch den Hebel 208 in einer Position, in der er einen stumpfen Winkel mit den Zwischengliedern 205, 206 bildet, verstärkt wird, wodurch eine ziemlich hohe Konstanz der von der Feder 217 stammenden Kraft erreicht wird.
  • In dieser Position sind die Zwischenglieder 205 und 206 nahezu ausgerichtet, und die von dem Zwischenglied 204 unterstützte Kraft ist gering.
  • Die Figuren 16a und 16b zeigen in Explosionsdarstellungen die hauptsächlichen Elemente der Ausführungsform nach Figuren 11 bis 15, die beiderseits einer Platine 227 montiert sind, die es gestattet, beiderseits einer Medianebene des Apparates, repräsentiert durch die Plantine, einen Raum für den Schloßmechanismus (Figur 16a) und einen Raum für den Auslösemechanismus (Figur 1 6b) zu begrenzen.
  • Figur 17 zeigt die Elemente des Mechanismus für den beweglichen Kontakt, die in Figuren 11 bis 14 nur sehr schematisch durch die Elemente 203, 214 und 225 repräsentiert sind, wobei dieser Mechanismus auch unabhängig von der in Figuren 11 bis 16 beschriebenen Vorrichtung sein kann.
  • Bewegliche Kontaktlamellen 214 sind vertikal in dem Sockel 301 des Apparates angeordnet, so daß sie einen Freiraum für ein Organ 302 zur Messung des Differenzstroms freilassen. Die Löschkammer ist mit Elementen zum Löschen des Funkens ausgestattet, der beim Öffnen der Kontakte erzeugt wird. Bei dem in Figur 17 gezeigten Beispiel werden diese Löschelemente durch Spannungshaltebleche 303 und Entionisierungsbleche 304 gebildet. Anschlußklemmen 305 sind einerseits oberhalb der Löschkammer und andererseits unterhalb des Meßorgans 302 angeordnet.
  • Vorzugsweise sind die temporären Anschlagelemente 306 oberhalb eines Kontaktträgers 203 angeordnet, und sie wirken mit Ausnehmungen 308 zusammen, die in den Lamellen 214 ausgebildet sind, sowie mit Zungen 309 des Kontaktträgers 203. Eine Rückstellfeder 310 wirkt auf den Arm 203b des Kontaktträgers 203. Der Kontaktdruck wird durch die Torsionsfedern 225 sichergestellt, mit denen jede Lamelle 214 ausgestattet ist. Eines der Enden 312 jeder der Federn liegt an dem Kontaktträger 203 an, während der mittlere Teil dieser Feder 225 an der zugehörigen Lamelle 214 befestigt ist und das andere Ende 312 dieser Feder 225 an dem Sockel 301 anliegt.
  • Die Funktionsweise der oben beschriebenen Vorrichtung wird nunmehr anhand der Figuren 17 bis 21 erläutert. Wenn sich der Mechanismus in seiner zurückgestellten Position befindet, mit offenen Kontakten, wie in Figur 18 dargestellt ist, bewirkt man durch Betätigung des Handhebels 6 des Schalters die Drehung des Kontaktträgers 203, der bei seiner Bewegung die Lamellen 214 antreibt, bis diese letzteren kurz vor dem Kontaktschluß durch eine Zunge 313 angehalten werden, die an den temporären Anschlagelementen 306 vorgesehen ist (Figur 19). Diese letzteren Elemente werden durch die Zungen 309 des Kontaktträgers 203 in Translation angetrieben. Die Lamellen 214, deren Drehung durch die Zungen 313 aufgehalten wurde, komprimieren die Kontaktfedern 225. Wenn die Zungen 313 den Aussparungen 308 der Lamellen 214 gegenüberliegen, schwenken diese letzteren um eine Nockenfläche 314 des Kontaktträgers 203 (Figur 20). Die Kontaktfedern 214 gewährleisten in diesem Augenblick einen Kontaktdruck in der Nähe des Arbeitsdruckes. Indem der Handhebel 6 des Schalters weiterhin betätigt wird, erreicht man die Verriegelung des Steuermechanismus in der Arbeitsposition, wobei die Kontaktlamellen 214 in ihrer Arbeitsposition gehalten werden (Figur 21).

Claims (17)

1. Elektrischer Schalter mit Fehlerauslösung, mit festen Kontaktmitteln; beweglichen Kontaktmitteln (5, 50; 203, 214, 225), die eine Arbeitsposition, in der sie elektrisch mit den festen Kontaktmitteln zusammenwirken, und eine Ruheposition einnehmen können, in der keinerlei elektrisches Zusammenwirken stattfindet; einem Schloßmechanismus (7, 13, 14; 204, 205, 206, 212, 218), der durch Handsteuermittel (6) betätigbar ist, um die beweglichen Kontaktmittel in die eine oder andere der genannten Positionen zu bringen; elastischen Rückstellmitteln zum Vorspannen der beweglichen Kontaktmittel in ihre Ruhestellung; und einem elektrischen Fehlersensor (1 bis 3, 14), der auf einen Fehler dadurch reagiert, daß er eine aktive Position einnimmt, um den Schloßmechanismus auszulösen und die Rückstellung der beweglichen Kontaktmittel in ihre Ruheposition unter der Wirkung der elastischen Rückstellmittel zu bewirken, gekennzeichnet durch :
- lösbare Verbindungsmittel (7b, 11, 11a, 11b, 12 , 12a, 12b, 12c, 13; 206a, 210 bis 213), die eine eingekuppelte Position, in der sie eine mechanische Verbindung zwischen den Steuermitteln (6, 7, 20; 6, 20 , 204 bis 206) und den beweglichen Kontaktmitteln (5, 50; 203, 214, 225) herstellen, und eine ausgekuppelte Position einnehmen können, in der die beweglichen Kontaktmittel mechanisch von den Steuermitteln (6, 7, 20; 6, 20, 204 bis 206) gelöst sind, und daß die Verbindungsmittel in der eingekuppelten Position auf das Überführen des Fehlersensors (1 bis 3, 14) in die aktive Position dadurch reagieren, daß sie in die ausgekuppelte Position übergehen;
- und temporäre Anschlagmittel (105, 113; 216, 306, 313), die eine aktive Position einnehmen können, in der sie in die Bewegungsbahn der durch ein Kontaktträgerteil (11, 203, 307) gehaltenen beweglichen Kontaktmittel (100; 214) in Richtung auf ihre Arbeitsposition eintreten; elastische Energiespeichermittel (108; 217, 312), die das Verstellen der Steuermittel (6, 7, 20; 6, 20 , 204 bis 206) in ihre Arbeitsposition ermöglichen, während die beweglichen Kontaktmittel (100; 214) arretiert sind, und die die auf die Steuermittel übertragene mechanische Energie speichern; und Mittel (106, 114; 224, 308, 309) zum Überführen der Anschlagmittel in eine inaktive Position, wenn die Steuermittel sich ihrer Arbeitsposition nähern.
2. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schloßmechanismus (6, 7, 20; 6, 20, 204 bis 206) eigene Rückstellmittel (20) aufweist, die so ausgebildet sind, daß sie ihn in seine Ruheposition vorspannen, wenn er mechanisch von den beweglichen Kontaktmitteln (5, 50; 203, 214, 225) abgekoppelt ist.
3. Schalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die lösbaren Verbindungsmittel (7b, 11, 11a, 11b, 12, 12a, 12b, 12c, 13, 14; 206a, 210 bis 213) aufweisen: eine an den beweglichen Kontaktmitteln (5; 203) vorgesehene Anschlagfläche (11; 210), ein mit einem Teil (7; 206) des Schloßmechanismus einstückiges Halteelement (7b; 206a), das mit der genannten Anschlagfläche zusammenwirken kann, und ein Auslöseelement (13; 212), das eine Führungsfläche (12a; 211) aufweist, wobei dieses Element eine eingekuppelte Position, in der die Führungsfläche das Halteelement an der Anschlagfläche hält, und eine ausgekuppelte Position einnehmen kann, in der die Führungsfläche von der Anschlagfläche abgerückt ist.
4. Schalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel, die die temporären Anschlagmittel (105, 113; 216, 306, 313) unwirksam machen, ein Element (114; 224, 309) des Schloß-Steuermechanismus aufweisen, das dazu ausgebildet ist, die Anschlagmittel aus ihrer aktiven Position zu entfernen, wenn sich der Schloßmechanismus in der Nähe seiner Arbeitsposition befindet.
5. Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beweglichen Kontaktmittel wenigstens eine Klinge (100; 214) aufweisen, deren eines Ende (100a) der Wirkung der elastischen Energiespeichermittel (108; 225) unterliegt, deren mittlerer Teil der Wirkung (212; 314) des Schloßmechanismus unterliegt und deren anderes Ende beim Verstellen dieser Klinge in ihre Arbeitsposition eine Bewegungsbahn durchläuft, in die in der aktiven Position die temporären Anschlagmittel eintreten (113; 313).
6. Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel des Schloßmechanismus (6, 7, 20; 6, 20. 206 bis 206) in der eingekuppelten Position der Verbindungsmittel (7b, 11, 11a, 11b, 12. 12. 12a, 12b, 12c, 13; 206a, 210 bis 213) zusammen mit den beweglichen Kontaktmitteln (5, 50; 203, 214, 225) und den elastischen Rückstellmitteln für die beweglichen Kontaktmittel (5a; 225) ein bistabiles mechanisches System bilden, deren beide stabile Positionen, als Arbeitsposition und Ruheposition bezeichnet, jeweils den Arbeits- und Ruhepositionen der beweglichen Kontaktmittel entsprechen.
7. Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schloßmechanismus ein Bedienungselement (6) aufweist, das durch eine Rückstellfeder (20) in die inaktive Position zurückgestellt wird und gelenkig mit einem ersten Zwischenglied (204) verbunden ist, das seinerseits gelenkig mit einem zweiten Zwischenglied (205) verbunden ist, wobei dieses letztere in der Nähe des Gelenks zwischen den ersten und zweiten Zwischengliedern gelenkig mit einem dritten Zwischenglied (206) verbunden ist, wobei das dritte Zwischenglied (206) in der Lage ist, eine Schulter (210) des Kontaktträgers (203) in Schließrichtung des Kontakts zu drücken, wobei das zweite Zwischenglied (205) an seinem von dem Gelenk mit dem ersten Zwischenglied entfernten Ende gelenkig mit einem Hebel (218) verbunden ist, der der Wirkung einer starken Feder (217) unterliegt, die einen Druck in Schließrichtung des Kontakts aufrechterhält.
8. Schalter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Angriffspunkt des Endes (206a) des dritten Zwischengliedes (206) an der Schulter (210) des Kontaktträgers (203) auf einem geometrischen Radius der Drehachse (203a) des Kontaktträgers liegt, der der Senkrechten zur Richtung der im wesentlichen miteinander ausgerichteten dritten und zweiten Zwischenglieder (206, 205) hinreichend nahe kommt, wobei der Hebel (218) mit dem zweiten Zwischenglied (205) einen stumpfen Winkel bildet.
9. Schalter nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß das temporäre Anschlagmittel (216) ein um die Achse (6a) des Bedienungselements (6) schwenkbarer Hebel ist, dessen freies Ende mit einer Eingriffskontur des Kontaktträgers (203) zusammenwirkt, wobei das Bedienungselement (6) eine Kontur (224) hat, die in der Lage ist, den genannten Hebel (216) zu entsperren, wenn sie sich ihrer aktiven Position nähert.
10. Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß er einen Kontaktpositionsanzeiger (207) aufweist, der in der Lage ist, sich vor ein Fenster (209) zu bewegen, und schwenkbar durch eine Mitnehmerfläche (208) des Kontaktträgers (203) angetrieben wird.
11. Schalter nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß er einen Anzeiger (220) zur Sichtbarmachung der Fehlerauslösung aufweist, der im wesentlichen vor einem Fenster (222) gleitet, normalerweise durch einen festen Anschlag (219), gegen den ihn ein elastisches Mittel (221) andrückt, in einer inaktiven Position gehalten wird und mit einem Auslöseelement (212) zusammenwirkt, das ihn bei Auslösung des Apparates von dem genannten Anschlag löst, wobei Mittel (207) sein Zurückstellen in die inaktive Position beim manuellen Wiedereinschalten des Schalters gestatten.
12. Schalter nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Fehleranzeiger (220) in der Lage ist, ein Verbindungsteil (226) gegen die Kraft eines elastischen Rückstellmittels (226b) anzutreiben, wobei das Verbindungsteil so auf die Sperreinrichtung (213) einwirkt, daß, wenn die Bewegung dieses Verbindungsteils (226) in die Ruhestellung durch die Wirkung eines mechanisch mit diesem Teil verbundenen Zusatzgerätes verhindert wird, die genannte Sperreinrichtung (213) in einer Position gehalten wird, in der sie das manuelle Wiedereinschalten des Schalters verhindert.
13. Schalter nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der verschiebbare Fehleranzeiger (220) mit Rampen- und Anschlagmitteln (220b, 220c) versehen ist, die im Fall der Fehlerauslösung das genannte Verbindungsteil (226) gegen Ende seiner Bewegung in die aktive Position freikommen lassen.
14. Schalter nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die lösbaren Verbindungsmittel einen Auslösehebel (212) aufweisen, der gelenkig an einem festen Punkt (212a) in der Nähe einer Schulter (210) des Kontaktträgers (203) gehalten ist, der von dem Schloßmechanismus beaufschlagt wird, wobei der Auslösehebel (212) an einem von diesem Gelenk entfernten Ende Einhakmittel (212b) für eine Klinke (213) aufweist, die Teil der Fehlerauslösemittel ist.
15. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die temporären Anschlagmittel (105) ein schwenkbares Element aufweisen, das einen Anschlag (113) bildet, der mit dem entsprechenden beweglichen Kontakt (100) zusammenwirkt, so daß das Verschwenken des Anschlags verhindert wird.
16. Schalter nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Mechanismus (111) Mittel (114) aufweist, die es gestatten, daß Verschwenken der temporären Anschlagmittel (105) zu bewirken, so daß diese letzteren den entsprechenden beweglichen Kontakt (100) freigeben.
17. Schalter nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten Mittel (114), die es gestatten, das Verschwenken der temporären Anschlagmittel zu bewirken, durch einen an dem Kontaktträger (111) ausgebildeten Nocken gebildet werden.
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