DE3541651C1 - Time switch - Google Patents
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H5/00—Snap-action arrangements, i.e. in which during a single opening operation or a single closing operation energy is first stored and then released to produce or assist the contact movement
- H01H5/04—Energy stored by deformation of elastic members
- H01H5/06—Energy stored by deformation of elastic members by compression or extension of coil springs
-
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- H01H43/00—Time or time-programme switches providing a choice of time-intervals for executing one or more switching actions and automatically terminating their operations after the programme is completed
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- H01H43/028—Means for manually actuating the contacts or interfering with the cooperation between timer mechanism and contacts
Landscapes
- Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Schaltuhr gemäß dem Oberbegriff des
Anspruches 1.
Eine gattungsgemäße Schaltuhr ist beispielsweise aus der US-PS 29 05 777
bekannt, wo der Abtastfinger die Momentanstellung der längs der
Peripherie einer Schaltprogrammscheibe angeordneten sogenannten
Schaltreiter radial abtastet und dementsprechend Schaltstrecken
öffnet oder schließt. Die periphere Abtastung der Programmscheibe
kann grundsätzlich aber auch in axialer Richtung erfolgen.
Bei Schaltuhren anderer Gattung ist keine kontinuierliche Abtastung
der peripheren Folge von radial einstellbaren Schaltreiter-Sektoren
an der Schaltprogrammscheibe gegeben. Vielmehr wird dort eine Schalt
programmscheibe nur an denjenigen Zeitpositionen mit Schaltreitern
bestückt, an denen einen Umschaltung aus der momentan gegebenen
Schaltstellung erfolgen soll. Diese Umschaltung erfolgt mittels
eines Drehsternes aufgrund vorübergehenden Eingriffes mit dem daran
vorbeibewegten Schaltreiter, wenn dessen geometrische Ausbildung
eine Umschaltkopplung hervorruft, nämlich eine andere Schaltstellung
als die momentan vom Drehstern eingenommene Schaltstellung verlangt.
Bei jenen Schaltuhren gattungsfremder Art ist es bekannt, den Dreh
stern manuell in eine andere als die von der Programmscheibe jüngst
hervorgerufene Schaltstellung zu setzen; nämlich um den nächstfolgenden
Schaltvorgang schon vorweg zu nehmen. Der nächstfolgende Schaltreiter
bewirkt dann also keine Umschaltung mehr, weil ja die gegebene Schalt
stellung schon seinem Schaltbefehl entspricht; und erst danach folgen
wieder die Umschaltvorgänge in der Reihenfolge der Schaltreiter-Be
stückung auf der Schaltprogrammscheibe. Eine solche sogenannte Vorweg
schaltung weist den Vorteil auf, einen Umschaltvorgang (also beispiels
weise das Einschalten oder Ausschalten eines elektrischen Verbrauchers)
bedarfsweise manuell schon zu einem Zeitpunkte vornehmen zu können,
da die Schaltreiterbestückung der Schaltscheibe dieses noch gar
nicht bewirkt - wobei dafür die momentan gegebene Bestückung nicht
geändert werden muß und (ohne weitere manuelle Eingriffserfordernisse)
vom nächstfolgend über die Programmscheibe tatsächlich durchgeführten
Schaltvorgang an wieder das zuvor eingerichtete Schaltprogramm ab
läuft.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine solche Vorwegschaltung
auch bei Schaltuhren gattungsgemäßer Art zu verwirklichen; bei denen
die Umschaltvorgänge nicht aufgrund nur vorübergehenden Eingriffes
eines Schaltreiters gegen einen Drehstern erfolgen, sonder nach
Maßgabe einer Abtastung des Randes der Schaltprogrammscheibe. Weil
hier stets die momentane Stellung des Abtastfingers die elektrische
Schaltkontaktstellung bestimmt, ist die vorerwähnte manuelle Vorweg
schaltung zu einem Zeitpunkt, da der für den Schaltvorgang interessierende
Schaltreiter funktionell nicht wirksam ist, grundsätzlich nicht
möglich.
Die Aufgabe wird bei einer Schaltuhr gattungsgemäßer Art aber er
findungsgemäß dadurch gelöst, daß diese gemäß dem Kennzeichnungs
teil des Anspruches 1 ausgelegt ist.
Nach dieser Lösung kann die funktionelle Kopplung im Schaltsteuer
mechanismus, also vom Abtastfinger zum Umschaltkontakt, in jeder
Stellung aufgehoben und das Umschalt-Schnappelement in die andere
als die gerade gegebene Schaltstellung stabil überführt werden,
ohne die monostabile Abtastung der Schaltprogrammscheibe aufzuheben.
Wenn dann die Abtaststellung des Fingers wieder mit der momentanen
Schaltstellung übereinstimmt, stellt sich die funktionelle Kopplung
im Schaltsteuermechanismus selbsttätig wieder her; und fortan bestimmt
wieder die Abtaststellung des Fingers die, nun gemäß der federela
stischen Anlage des Fingers gegen die Programmscheibe wieder mono
stabile, Schaltstellung des Schnappelementes.
Zusätzliche Alternativen und Weiterbildungen
der Erfindung ergeben sich aus den weiteren Ansprüche
und, auch unter Berücksichtigung der Darlegungen in der Zusammen
fassung, aus nachstehender Beschreibung eines in der Zeichnung unter
Beschränkung auf das Wesentliche etwas abstrahiert aber angenähert
maßstabsgerecht skizzierten Realisierungsbeispiels zur
erfindungsgemäßen Lösung.
Es zeigt
Fig. 1 eine Schaltuhr in Frontansicht, teilweise aufgebrochen
zur Darstellung des Steuermechanismus ihres Schalters,
Fig. 2 die Schaltuhr aus Fig. 1 gemäß Schnitt-Sichtpfeil
angabe II,
Fig. 3 die Schaltuhr gemäß Fig. 1, aber in gegenüber den
Gegebenheiten nach Fig. 1 umgesteuerter Schalt
stellung,
Fig. 4 die Schaltuhr gemäß Fig. 3 nach ausgeklinktem Steuer
mechanismus und manueller Rückführung in die Schalt
stellung gemäß Fig. 1,
Fig. 5 den Steuermechanismus in der Stellung gemäß Fig.
1 mit Schaltstellung gemäß Fig. 3
und
Fig. 6 die Gegebenheiten aus Fig. 5 gemäß der Schnitt-Sicht
pfeilangabe VI in Fig. 5.
Die in der Zeichnung dargestellte elektromechanische Schaltuhr 11
weist hinter ihrer Frontplatte 12 in einem Gehäuse 13 ein (in der
zeichnerischen Darstellung nicht sichtbares) Räderwerk zur Bewegung
von Minuten- und Stundenzeigern 14, 15 vor der Skalenteilung 16 eines
Zifferblattes 17 sowie zur Bewegung einer Schaltprogrammscheibe
18 mit unverlierbar eingesetzten, sektoriell radial einstellbaren
Schaltreitern 19 gegenüber einer gerätefesten Zeitangabe-Markierung
20 auf. Für den dargestellten Beispielsfall ist die Übersetzung
des Räderwerks so ausgelegt, daß auf eine Umdrehung der Programm
scheibe 18 zwei Umdrehungen des Stundenzeigers 15, also 24 Stunden
und dementsprechend 24 Umdrehungen des Minutenzeigers 14 entfallen.
Der zeithaltende Betrieb des Werkes erfolgt mit elektischen Signalen,
die je nach der Auslegung der Schaltuhr beispielsweise aus dem Wechsel
spannungsnetz oder aus einer batteriebetriebenen elektonischen,
vorzugsweise quarzstabilisierten Schwingschaltung herrühren (in
der Zeichnung nicht weiter berücksichtigt). Die manuell vorgebbare
(radiale) Stellung der Schaltreiter 19 und deren jeweilige Positio
nierung an einem bestimmten Orte der Peripherie der vierundzwanzig
stündigen Programmscheibe 18 bestimmt unter gewöhnlichen Betriebs
gegebenheiten die Schaltstellung eines Schalters 21 und damit elek
trischen Durchgang bzw. Öffnung über eine Schaltstrecke 22-23.
Beim zeichnerisch dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Schalter
21 nicht einfach als Schließer/Öffner ausgebildet, sondern als Um
schalter zwischen zwei Schaltstrecken 22-23 einerseits und 22-24
andererseits mit den Kontakten 25 und 26 bzw. 27. Die von der Momentan
stellung der Programmscheibe 18 abhängige Schaltstellung des Schalters
21 wird über einen Schaltsteuermechanismus 28 bewirkt. Für die weitere
Beispielsbeschreibung sei definiert, daß die ersterwähnte Schalt
strecke 22-23 über den Schaltsteuermechanismus 28 dann geöffnet
(also elektrisch unterbrochen) ist, wenn der momentan zugeordnete
(also momentan von der Markierung 20 positionierte) Schaltreiter
19 sich gerade in seiner radial eingedrückten Stellung befindet,
wie für Fig. 1 vorgegeben; während diese Schaltstrecke 22-23 auf
Durchgang geschaltet ist, wenn der zeitlich zugeordnete Schaltreiter
19 gemäß der Darstellung in Fig. 3 radial herausgeschoben ist. Die
periphere Breite der radial einstellbaren Schaltreiter 19, also
deren auf den Umfang der Programmscheibe 18 verteilte Anzahl, bestimmt
somit das Zeitraster (die kürzeste Schaltzeitspanne) für die mögliche
Folge von Umschaltvorgängen mittels des Schalters 21.
Der Schaltsteuermechanismus 28 besteht hier im wesentlichen aus
einem zweiarmigen, abgeknickten Hebel 29, der um eine im Werkgehäuse
13 konstruktiv festgelegte Schwenkachse 30 bewegbar ist, vgl. die
Querschnittsdarstellung gemäß Fig. 2 oder Fig. 6. Sein einer Hebelarm
dient als Abtastfinger 31 zur (in diesem Ausführungsbeispiel) radialen
Abtastung der Momentanstellung der Schaltreiter 19 beim Vorbeidrehen
der Programmscheibe 18 an der gerätefesten Markierung 20 - als die
bei entsprechender Sicht-Aussparung in der Frontplatte 12 auch die
Abtastspitze 32 selbst dienen kann. Je nach der (konstruktiv vorge
gebenen bzw. zugelassenen) Drehrichtung der Programmscheibe 18,
angetrieben vom zeithaltenden Uhrwerk oder manuell bei der Zeitein
stellung, weist der Abtastfinger 31 im Bereiche seiner Abtastspitze
32 wenigstens eine Auflaufflanke 34 auf, um beim Übergang von einem
radial eingedrückten Schaltreiter 19 zu einem benachbarten radial
ausgefahrenen Schaltreiter 19 ohne Blockage der Drehbewegung der
Programmscheibe 18 gegen die monostabile Anlagekraft einer Rück
stell-Feder 39 angehoben werden zu können.
Die momentane Stellung des vom Finger 31 abgetasteten Schaltreiters
19 bestimmt also die Schwenklage des Hebels 29.
Dessen gegenüberliegender Hebelarm 35 weist einen Eingriff 46 zu
einem Schnappelement 37 auf, das im wesentlichen aus einem hier
ebenfalls zweiarmigen Hebel 38 mit Klappglied 40 unter Einfluß der
Zug-Feder 39 besteht. Das Klappglied 40 ist (vgl. Fig. 2) dem An
griffspunkt 41 der Feder 39 gegenüber, mittels einer Lasche 42 ge
lenkig mit dem einen Hebelarm 43 verbunden, der seinerseits um eine
gerätefeste Stütze 44 verschwenkbar ist. Das freie Ende des Klapp
gliedes 40, an dem der Zugfeder-Angriffspunkt 41 liegt, ist mit
dem Umschalt-Kontakt 25 ausgestattet (Fig. 1). Wenn die Schwenk-Stütze
44, wie in der Zeichnung berücksichtigt, am zentralen Anschluß 22
für die Schaltstrecken 22-23 und 22-24 und sowohl der Hebel 38 wie
auch das Klappglied 40 aus oder mit leitendem Material ausgebildet
sind, verläuft also der Strompfad vom Anschluß 22 über das Schnapp
element 37 mit seinem Umschalt-Kontakt 25 alternativ zum Kontakt
26 oder zum Kontakt 27. In Fig. 2 ist berücksichtigt, daß das Klapp
glied 40 im Interesse verkantungsfreier Bewegung vorzugsweise symmetrisch
aufgebaut und von der Feder 39 belastet ist; weshalb eine zusätzliche
Abstützung über einen weiteren Arm 43′ vorgesehen ist.
Der zweite Hebelarm 45 des Schnapp-Hebels 38 verläuft aus Gründen
raumsparenden Aufbaues abgekröpft, nämlich seitlich um den ersten
Hebelarm 43 herum bis hinter dessen Abstützung an der Schwenk-Lasche
42. Dort ist ein bolzenförmiger Eingriff 46 mit dem zweiten Hebelarm
35 des Abtast-Hebels 29 ausgebildet. Die geometrischen Verhältnisse
des Zusammenwirkens der beiden Hebel 29/38 sind, wie in Fig. 1 be
rücksichtigt, derart, daß eine stets seitlich neben der Gelenk-Lasche
42 versetzt verlaufende Angriffsrichtung 47 der Feder 39 das den
Umschalt-Kontakt 25 bewegende Klappglied 40 steht (monostabil) in
die Schaltstellung drückt, in der die Schaltstrecke 22-23 geöffnet
ist, solange der Abtastfinger 31 nicht angehoben wird.
Beim Übergang dieser Abtaststellung auf einen herausgeschobenen
Schaltreiter 19 (Fig. 3) wird der Abtasthebel 28 seiner Rückstell-Feder
kraft entgegen verschwenkt. Über den Eingriff 46 resultiert daraus
eine Verschwenkung des Schnapphebels 38 um die Stütze 44 und demzu
folge eine Verlagerung der Gelenk-Lasche 42 zur Angriffsrichtung
47 der Feder 39 hin, wie in Fig. 3 eingetragen. Das führt dazu,
daß der Umschalt-Kontakt 25 aus seiner bisherigen monostabilen Stellung
abgehoben und zum Arbeits-Kontakt 26 verlagert, der Stromkreis über
die Schaltstrecke 22-23 also geschlossen wird. Da dabei die Angriffs
richtung 47 noch nicht jeweils des Umschnapp-Totpunktes bei der
Gelenk-Lasche 42 verlagert wird, wird diese (unstabile) Schaltstellung
durch den Hebel-Eingriff 46 aufrechterhalten.
Die monostabile Abtast-Anlage des Fingers 31 gegen die Programm
scheiben-Schaltreiter 19 bleibt durch Einleitung eines federelastischen
Drehmomentes in den Abtast-Hebel 29 sichergestellt. Vorzugsweise
dient auch hierfür die Schnapp-Feder 39, indem sie als Zugfeder
ausgebildet und um einen Angriffs-Hebelarm 48 exzenrisch zur Ab
tast-Schwenkachse 30 am Abtasthebel 29 abgespannt ist.
Um nun trotz dieser momentanen Stellung des Abtasthebels 29 (gemäß
Fig. 3) wieder in die zunächst betrachtete Schaltstellung des Schnapp
elementes 38 (gemäß Fig. 1) rückkehren zu können, wird die über
den Eingriff 46 gegebene wechselweise Kopplung beider Hebel 29-38
manuell aufgehoben. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel wird
hierfür der zweite Hebelarm 45 des Schnapphebels 38, der z. B. aus
federelastischem Blech besteht, manuell quer zu seiner Hauptebene
so weit verbogen, bis ein am zweiten Hebelarm 35 des Abtasthebels
29 ausgebildeter Zapfen 49 (Fig. 2) außer Eingriff mit einer Öffnung
50 (Fig. 4) im Hebelarm 45 gerät.
Dadurch wird der Umschalt-Schnapphebel 38 nicht mehr in der Schwenk
stellung arretiert, die durch die momentane Abtaststellung des Hebels
29 gegeben ist; und der Schnapphebel 38 kann manuell in die (nicht
der momentanen Stellung des Abtasthebels 29 entsprechende) andere
Schaltstellung überführt werden, in der die Schaltstrecke 22-23
wieder geöffnet ist (Fig. 4; insoweit also wieder entsprechend der
Schalterstellung nach Fig. 1). Diese Schnapphebel-Stellung und dem
zufolge auch diese Stellung der Kontaktpaarung 25-27 wird dann stabil
beibehalten, weil in dieser Stellung die Angriffsrichtung 47 der
Schnapp-Feder 39 wieder auf der entsprechenden Seite an der Gelenk-
Lasche 42 zwischen Klappglied 40 und Hebelarm 43 seitlich vorbei
läuft (Fig. 4/Fig. 1).
In entsprechender Weise kann bei aufgehobenem Eingriff 46 das Schnapp
element 37 (nun stabil) in die entgegengesetzte Schaltstellung gesetzt
werden, obgleich der Abtastfinger 31 eingefallen ist (Fig. 5), indem
der Zapfen 49 (Fig. 6) aus der Öffnung 50 (Fig. 5) genommen und
der Hebel 45 manuell zur anderen Seite verschwenkt wird. Da nun,
bei entgegen Fig. 3 aufgehobenem Eingriff 46, die Winkelstellung
des Schnapphebels 38 nicht mehr durch die momentane Winkelstellung
des Abtasthebels 29 begrenzt ist, sondern durch die elastische Anlage
des z. B. aus federelastischem Blech gefertigten Klappgliedes 40
mit seinem Umschaltkontakt 25 gegen den stationären Kontakt 26 be
stimmt ist, kann die (manuelle) Verschwenkung des Schnapphebels
38 nämlich jetzt so weit erfolgen, daß die Schnappfeder-Angriffs
richtung 47 auf die (gegenüber den Verhältnissen nach Fig. 4/Fig.
1) gegenüberliegende Seite des Totpunktes in Gestalt der Gelenk-Lasche
42 verlagert und dadurch eine stationäre Lage des Umschalt-Schnapp
hebels 38 in dieser Lage (und unabhängig von der momentanen Winkel
stellung des Abtasthebels 29) stabil sichergestellt ist.
Bei aufgehobenem Eingriff des Zapfens 49 (Fig. 6) liegt dieser zu
mindest teilweise in der Nachbarschaft der Hebel-Öffnung 50 auf
dem in Eingriffsrichtung auslenkbaren Hebelarm 45 auf, weil nach
Beendigung des manuellen Eingriffes zum Ausklinken des Eingriffes
46 (Fig. 2) und Verschwenken des Schnapphebels 38 in die andere
Stellung das Federblech des Hebelarmes 45 bis zur Anlage gegen den
Zapfen 49 zurückfedert. Die Geometrie der Öffnung 50 in der Oberfläche
des Hebelarmes 45 ist derart gewählt, daß der Eingriffszapfen 49
wieder über die Öffnung 50 gerät und folglich der Eingriff 46 wieder
hergestellt wird, wenn bei Weiterdrehen der Programmscheibe 18 auf
grund Überganges zur anderen Stellung eines Schaltreiters 19 der
Abtasthebel 29 auf der momentanen Lage in die entgegengesetzte Lage
verschwenkt wird. Der Eingriff 46 wird also wieder hergestellt,
wenn die momentane Schaltstellung des Schnapp-Hebels 38 der Programm-Ab
taststellung des Abtastfingers 31 wieder entspricht. Wenn nun keine
weiteren manuellen Eingriffe am Schnapphebel 38 vorgenommen werden,
richtet sich von nun an der Umschaltvorgang des Kontaktes 25 wieder
allein nach der Momentanstellung der Schaltreiter 19.
Damit dieser Umschaltvorgang nicht durch etwa fortdauernden manuellen
Eingriff gegen den Auslenk-Hebelarm 45 des Schnapphebels 38 gestört
werden kann, ist zwischen einer Umsteuer-Handhabe 51 und ihrem Ein
griffsorgan 52 zum Hebelarm 45 eine Kupplungsfunktion zweckmäßig.
Diese kann dadurch realisiert sein, daß die Handhabe 51 durch manuelle
Betätigung axial verschiebbar ausgebildet ist und bei Betätigung
mit dem hebelförmigen Eingriffsorgan 52 nur unter Reibschluß gegen
die Oberfläche des Hebelarmes 45 anliegt, um diesen zum Aufheben
des Eingriffes 46 elastisch zu verbiegen und dann, bei Fortdauer
dieser elastischen Reibschluß-Anlage, durch Drehbewegung der Handhabe
51 in diejenige Stellung des Schnapphebels 38 umzuschalten, die
nicht der momentan gegebenen Stellung entspricht.
Es kann aber auch ein z. B. zapfenförmiger Eingriff des Organes 52
in den Hebelarms 45 vorgesehen sein, um stets definierte Angriffs-
und Schwenkwinkelgegebenheiten sicherzustellen. In diesem Falle
wäre eine Rutschkupplung in der Anlenkung des Eingriffsorganes 52
an die, parallel zu seiner Drehachse verschiebbare und verdrehbare,
Handhabe 51 zweckmäßig. Oder die Handhabe 51 ist zwar über das Organ
52 formschlüssig an den Hebelarm 45 gekoppelt, macht also dessen
von den Schaltreitern 19 hervorgerufenen Bewegungen mit - wobei
jedoch eine Blockierung dieser Bewegung dadurch ausgeschlossen wird,
daß durch die (z. B. kleine und/oder besonders wenig profilierte)
Formgebung des manuellen Angriffsbereiches der Handhabe 51 sicherge
stellt ist, daß niemand mit einem Werkzeug der mit den Fingerspitzen
die über den Hebelarm 45 hervorgerufenen Drehbewegungen der Handhabe
51 blockieren kann.
Claims (7)
1. Schaltuhr (11) mit federbelastetem Abtastfinger (31) für die
Stellung von Schaltreitern (19) längs des Umfanges einer zeit
haltend bewegten Schaltprogrammscheibe (18) und für die Umschaltung
eines Kontaktes (25) zwischen zwei Schaltstellungen, dadurch
gekennzeichnet,
daß in einer Wirkverbindung zwischen dem Abtastfinger (31) und
dem Umschalt-Kontakt (25) ein Umschalt-Schnapphebel (38) vorge
sehen ist, der mittels einer manuell betätigbaren Handhabe (51)
aus einem Eingriff (46) zum Abtastfinger (31) lösbar und bistabil
in seine andere als die momentan gegebene Schnappstellung ver
schwenkbar ist.
2. Schaltuhr nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Schnapphebel (38) unter Einfluß einer Schnapp-Feder
(39) steht, die bei gegebenem Eingriff (46) zum Abtastfinger
(31) eine monostabile Angriffsrichtung (47) auf den Schnapp
hebel (38) ausübt, dagegen bei aufgehobenem Eingriff (46) zwei
bistabile Angriffsrichtungen (47) einnehmen kann.
3. Schaltuhr nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Eingriff (46) zwischen einem bewegungsstarr an den Abtast
finger (31) gekoppelten Zapfen (49) und einer Öffnung (50) in
einem Hebelarm (45) des Schnapphebels (38) ausgebildet ist,
der unter Einfluß einer Handhabe (51) quer zu seiner Ebene feder
elastisch verbiegbar und in seiner Ebene verschwenkbar ist.
4. Schaltuhr nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der ausgehobene Zapfen (49) unter Einfluß der Schwenkbewegung
des Abtastfingers (31) längs einer Bahn über die elastisch an
liegende Oberfläche des Hebelarmes (45) bewegbar ist, in der
eine Zapfeneingriffs-Öffnung (50) ausgebildet ist.
5. Schaltuhr nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß an den Schnapphebel (38) ein mit dem Umschaltkontakt (25)
ausgestattetes Klappglied (40) angelenkt ist, das unter Einfluß
der Schnappfeder (39) verschwenkbar gegen den Schnapphebel (38)
abgestützt ist.
6. Schaltuhr nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schnapp-Feder (39) über einen Andruck-Hebelarm (48)
am Abtastfinger (31) abgespannt ist.
7. Schaltuhr nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Schnapphebel (38) zweiarmig ausgeführt und um eine geräte
feste Stütze (44) verschwenkbar ist, und daß er mit dem Hebelarm
(43), der nicht Eingriffs-Hebelarm (45) zum Abtastfinger (31) ist,
ein mit dem Umschalt-Kontakt (25) ausgestattetes Klappglied (40)
verschwenkbar haltert, an dem im Bereiche seines, nicht an den Schnapp
hebel (38) angelenkten, freien Endes eine Schnapp-Feder (39) angreift.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853541651 DE3541651C1 (en) | 1985-11-26 | 1985-11-26 | Time switch |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19853541651 DE3541651C1 (en) | 1985-11-26 | 1985-11-26 | Time switch |
Publications (1)
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|---|---|
| DE3541651C1 true DE3541651C1 (en) | 1987-06-11 |
Family
ID=6286794
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19853541651 Expired DE3541651C1 (en) | 1985-11-26 | 1985-11-26 | Time switch |
Country Status (1)
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