DE343011C - Dehnbares Armband mit zusaetzlicher Dehnung - Google Patents
Dehnbares Armband mit zusaetzlicher DehnungInfo
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A44—HABERDASHERY; JEWELLERY
- A44C—PERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
- A44C5/00—Bracelets; Wrist-watch straps; Fastenings for bracelets or wrist-watch straps
- A44C5/02—Link constructions
- A44C5/04—Link constructions extensible
- A44C5/08—Link constructions extensible having separate links
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Description
Die Erfindung betrifft ein dehnbares Armband, Kette 0. dgl. derjenigen Art, bei denen
die das Armband u. dgl. bildenden Glieder in einer Weise verbunden sind, daß ein größerer
Dehnungsbetrag erzielt werden kann, als wenn die die Glieder zusammenhaltenden Federn
ihre Stütze unmittelbar an den Enden der inneren oder Mittelglieder und einer Ouerstange oder einem Querzapfen besitzen,
welche die äußeren Glieder bzw. die Seitenkapseln miteinander verbinden.
Um eine solche zusätzliche Dehnung zu erzielen, war es bis jetzt üblich, die Stützfläche
der Feder an der Kreuzstange oder einem ähnlichen. Querverbindungsstück hinter oder
vor den Verbindungsstellen dieser Stange mit den äußeren Gliedern anzuordnen. Zu diesem
Zwecke wurde die Querstange oder das Verbindungsstück in Form eines gekröpften Zapfens
ausgebildet, der eine zusätzliche Dehnung gestattet, sobald die Windungen der Feder
sich in zusammengepreßtem Zustande befinden und eine weitere Dehnung verhindern. Bei
Anwendung von zwei Federn innerhalb eines Gliedes stoßen die ausgebogenen Teile des
Zapfens in nicht gedehntem Zustande des Armbandes gegeneinander, so daß eine genügende
Ausbiegung des Zapfens nicht verwendet werden kann.
Um die Dehnung zu erhöhen, ist ferner vorgeschlagen worden, die Federn und die
gekröpften Verbindungsstege bei der normalen Lage des Armbandes übereinanderzulagern,
wobei j-edoch eine zweite Kröpfung des Verbindungssteges im rechten Winkel zu
der Hauptausbiegung erforderlich war, um deren Verbindungen mit den seitlichen Gliedern
in eine Reihe zu bringen; es waren ferner Führungen für die Federn und Verbindungsstege
notwendig, um deren gegenseitiges Zusammenstoßen während des Dehnens
und Zusammenziehens zu verhindern.
Der Zweck dieser Erfindung ist, die zusätzliche Dehnung in solcher Weise auszubilden,
daß bei Anordnung von mehr als einer Feder in jedem die Federn aufnehmenden Glied, d. h. bei deren symmetrischen Anordnung,
die beiden Federn in dem inneren Glied ohne Ubereinanderlagerung angeordnet sein
können und mit einer fast reibungslosen Führung bewegt werden, wobei das Loslösen der
Federn von den Querstangen oder andere unerwünschte Erscheinungen nicht eintreten.
Die Erfindung ist anwendbar sowohl für die einfache wie die doppelte Ausgestaltung
der Dehnungsorgane, d. h. wobei das Dehnen entweder an dem einen oder an den beiden
Enden der die Federn aufnehmenden Glieder erfolgt.
Zu diesem Zweck ist eine schwebende
Stütze für die Federn an den Querstegen bzw. Querverbindungsgliedern vorgesehen, so
daß, wenn sich die Hauptfeder in ihrer normalen Lage befindet, ein Vorragen der schwebenden
Stütze jenseitsder Verbindungsstellen mit den äußeren Gliedern nicht stattfindet.
Gelangt jedoch die Hauptfeder bei der Dehnung des Armbandes in eine zusammengepreßte
Lage, so erfolgt ein Vordringen der ίο schwebenden Stütze um den erforderlichen
Betrag. Die Querstege oder Verbindungsglieder können zu diesem Zweck mit einem mittleren Halsring versehen sein, während die
schwebende Stütze als ein mit Flanschen versehener Becher oder eine fingerhutartige
Hülse ausgestaltet ist, die in dem genannten Halsring gleitet und das eine Ende der
Hauptfeder aufnimmt, so daß der Boden des Bechers dem Federdruck unterworfen ist.
Beim Zusammenpressen der Hauptfeder dringt der Becherboden durch die Öffnung des Halsringes vor und ermöglicht die zusätzliche
Dehnung, während das andere Ende der Hauptfeder sich gegen das Ende des Gliedes bzw. Mittelgliedes abstützt. Vorzugsweise
ist eine leichte Feder außen an dem Becher zwischen seinem Flansch und dem Halsring
angeordnet, die bestimmt ist, den Becher innerhalb des Halsringes zurückzuziehen und
das richtige Zusammenziehen der Glieder beim Aufhören der dehnenden Kraft zu sichern. Diese zusätzliche Feder wird durch
den Druck der Hauptfeder gegen den Becher beim Zusammendrücken der Hauptfeder während
des Dehnens des Armbandes überwunden und ebenfalb ziusaimmengepreßt.
Die Zeichnung zeigt zwei Ausführungsformen der Erfindung, wobei jedes Mittelglied
je zwei Federn aufweist, so daß die Dehnung an beiden Enden ,der Mittelglieder
erfolgt.
Abb. ι zeigt die Draufsicht eines Teiles des Armbandes in normaler Lage.
Abb. 2 ist ein Schnitt nach der Linie 2-2 der Abb. 1 in der gleichen Lage und vergrößert.
Abb. 3 ist ein ähnlicher Schnitt, jedoch in gedehnter Lage des Armbandes.
Abb. 4 ist ein zugehöriger, um 90 ° versetzter Schnitt.
Abb. S zeigt eine schaubildliche Ansicht des halben Mittelgliedes in einer Lage, die
einer teilweisen Dehnung des Armbandes entspricht.
Abb. 6 zeigt einen der Abb. 4 entsprechenden Schnitt der zweiten Ausführungsform,
jedoch in zusammengezogenem Zustande des Armbandes.
Abb. 7, 8, 9 und 10 zeigen schaubildlich
Einzelheiten.
Mit α sind "die Mittelglieder, mit b die
äußeren Glieder und mit c die Querstücke bezeichnet, welche die äußeren Glieder b miteinander
verbinden und durch die mittleren Glieder hindurchtreten, wobei sie Stützen für die Federn d bilden. Die Verbindungsart der
Enden der Glieder c mit den äußeren Gliedern b bilden nicht den Erfindungsgegenstand,
und es kann irgendeine andere Verbindungsart angewendet werden. In Abb. 1 bis S besitzen
die Querstücke Köpfe e, die in die hohlen äußeren Glieder eintreten, deren innere
Wandungen oder Flanschen f zu diesem Zweck geöffnet und dann wieder geschlossen
werden können. Dadurch können die Köpfe ungeachtet eines Schlitzes oder Zwischenraumes
zwischen den Rändern der Flanschen f an dem Endteil der äußeren Glieder zurückgehalten werden, können jedoch sich
darin frei bewegen. Es wird bemerkt, daß die mit Köpfen versehenen Querstücke bereits
bekannt sind und ebenfalls nicht den Erfindungsgegenstand bilden.
Gemäß Abb. 6 ist ein kleiner Bolzen an der Wandung des Hohlraumes am Seitenglied angelötet,
während das Ende des Querstückes frei drehbar an dem Bolzen gelagert ist, dessen
Außenende zu einem Flansch g ausgeweitet ist. Die so ausgebildeten Querstücke
sind aus Abb. 7 ersichtlich.
Bei der Ausführungsform gemäß Abb. 6 hören die Flanschen f der äußeren Glieder b
kurz vor dem Endteil auf, wie in Abb. 9 und 10 gezeigt ist. Es kann zwischen den
Flanschen ein Schlitz angeordnet sein wie bei Abb. 9, oder die Flanschen können dicht zusammenschließen
wie bei Abb. 10.
Bei den beiden Ausführungsformen sind die Querstücke mit einem ein Auge bildenden
Halsring h ausgestattet, während die schwebende Spitze für die Feder die Form des
Bechers, Fingerhutes oder hohlen Kolbens / besitzt, der in dem Auge des Halsringes h frei
verschiebbar angeordnet ist (Abb. 8). Es können verschiedene Mittel Verwendung finden,
um zu verhindern, daß der Becher/ aus dem Quer stück c nach innen herausgleitet; beispielsweise
bestehen diese Mittel darin, daß der Boden des Bechers/ mit zwei Schlitzen versehen ist, während der zwischen diesen
Schlitzen befindliche Metallstreifen ausgebogen ist, so daß ein Querstreifen oder
Splint k quer über das Ende des Bechers derart geschoben werden kann, daß das Herausgleiten
des Bechers nach einwärts verhindert wird.
Es ist aus der Zeichnung ersichtlich, daß um die Außenfläche des Bechers eine Feder I
zwischen dem Flansch des Bechers und dem Halsring eingesetzt ist, wodurch der Becher
in der Lage nach Abb. 2 bzw. 6 gehalten wird.
Aus Abb. 2, 3 und 4 ist ersichtlich, daß beim Zusammenpressen der Hauptfedern d,
so daß deren Windungen dicht aneinanderstoßen, eine zusätzliche Dehnung des Armbandes
dadurch' ermöglicht ist, daß der schwebende Becher j unter Zusammenpressen der
Feder I aus dem Auge des Halsringes h nach auswärts treten kann, dabei werden die Endteile
des Mittelgliedes α gegen das Querstück c noch weiter bewegt, während sich das
Querstück gegen den Endteil der äußeren Glieder legt. Aus Abb. 2 und 6 ist ersichtlich,
daß das Zusammenstoßen der Hauptfedern in der zusammengezogenen Lage des
Armbandes vermieden ist, die schwebenden Querstücke werden dabei durch die Hilfsfedern
/ auseinandergehalten. Nach Abb. 2 ist ein kleiner Führungszapfen m angeordnet
zwecks Aufnahme des Endes der Feder d.
Claims (6)
1. Dehnbares Armband, Kette o. dgl. mit zusätzlicher Dehnung, dadurch gekennzeichnet,
daß an den die einzelnen Glieder verbindenden Querstücken oder Querstangen schwebende Stützglieder vorgesehen
sind, gegen welche sich die Dehnungsfedern stützen.
2. Dehnbares Armband nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die
schwebenden Stützglieder in dem Queistück frei gleitend angeordnet sind.
3. Dehnbares Armband nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Stützglieder in Form eines mit einem Flansch versehenen Bechers, Fingerhutes
oder hohlen Kolbens (/) ausgebildet sind, gegen dessen Bodenteil die Feder anliegt,
und der Bodenteil in zusammengezogener Lage des Armbandes am Herausgleiten aus einem Auge eines von dem Querstück
getragenen Halsringes mittels eines Quersplintes gehindert ist, wobei eine zusätzliche,
um den Becher herum angeordnete Feder, welche sich einerseits gegen den Flansch des Bechers und anderseits gegen
den Halsring stützt, den Becher nach einwärts zu halten bestrebt ist.
4. Dehnbares Armband nach den Ansprüchen ι bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Bodenteil des Bechers mit zwei Schlitzen ausgestattet ist und das dazwischen
befindliche Bodenstück ausgebogen ist, so daß der Quersplint in dem Raum zwischen dem Bodenstück des Bodenteiles
und dem Bodenteil selbst Aufnahme findet und sich gegen den Halsring abstützt.
5. Dehnbares Armband nach den Ansprüchen ι bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Enden der Querstücke mit Köpfen versehen sind, die in Hohlräume der äußeren Glieder eintreten und eine gelenkige
Verbindung mit den Enden der äußeren Glieder gestatten.
6. Dehnbares Armband nach den An-Sprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Enden des Querstückes auf Zapfen frei drehbar gelagert sind, die an der inneren Wandung des hohlen äußeren
Gliedes vorgesehen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB343011X | 1920-06-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE343011C true DE343011C (de) | 1921-10-25 |
Family
ID=10363909
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920343011D Expired DE343011C (de) | 1920-06-17 | 1920-11-26 | Dehnbares Armband mit zusaetzlicher Dehnung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE343011C (de) |
-
1920
- 1920-11-26 DE DE1920343011D patent/DE343011C/de not_active Expired
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