[go: up one dir, main page]

DE3429047A1 - Enzymatisches enthaarungsverfahren - Google Patents

Enzymatisches enthaarungsverfahren

Info

Publication number
DE3429047A1
DE3429047A1 DE19843429047 DE3429047A DE3429047A1 DE 3429047 A1 DE3429047 A1 DE 3429047A1 DE 19843429047 DE19843429047 DE 19843429047 DE 3429047 A DE3429047 A DE 3429047A DE 3429047 A1 DE3429047 A1 DE 3429047A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hides
enzymatic
skins
range
proteases
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19843429047
Other languages
English (en)
Other versions
DE3429047C2 (de
Inventor
Ernst 6100 Darmstadt Pfleiderer
Tilman Dr. 6103 Griesheim Taeger
Gertrud 6108 Weiterstadt Wick
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Roehm GmbH Darmstadt
Original Assignee
Roehm GmbH Darmstadt
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Roehm GmbH Darmstadt filed Critical Roehm GmbH Darmstadt
Priority to DE19843429047 priority Critical patent/DE3429047A1/de
Priority to US06/760,556 priority patent/US4636222A/en
Priority to FR858511771A priority patent/FR2568893B1/fr
Priority to ES545808A priority patent/ES8604312A1/es
Priority to IT67714/85A priority patent/IT1183914B/it
Priority to NZ213021A priority patent/NZ213021A/en
Priority to BR8503703A priority patent/BR8503703A/pt
Priority to AU45883/85A priority patent/AU564789B2/en
Priority to ZA855966A priority patent/ZA855966B/xx
Publication of DE3429047A1 publication Critical patent/DE3429047A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3429047C2 publication Critical patent/DE3429047C2/de
Granted legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14CCHEMICAL TREATMENT OF HIDES, SKINS OR LEATHER, e.g. TANNING, IMPREGNATING, FINISHING; APPARATUS THEREFOR; COMPOSITIONS FOR TANNING
    • C14C1/00Chemical treatment prior to tanning
    • C14C1/06Facilitating unhairing, e.g. by painting, by liming
    • C14C1/065Enzymatic unhairing

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)
  • Chemical Or Physical Treatment Of Fibers (AREA)
  • Detergent Compositions (AREA)
  • Meat, Egg Or Seafood Products (AREA)

Description

Enzymatisches Enthaarungsverfahren
Gebiet der Erfindung
5
Die Erfindung betrifft ein enzymatisches Verfahren zur Enthaarung von Häuten und Fellen unter Anwendung saurer Proteasen.
Stand der Technik
Die Ledertechnologie umfaßt eine Abfolge von Schritten, die von der Haut bzw. dem Fell unmittelbar nach der Schlachtung (sogenannte grüne Häute) bis zur gerbfertigen Blöße im Rahmen der Wasserwerkstatt führen.
Der Gerber erhält die Häute und Felle gewöhnlich in salzkonserviertem, teilweise auch vorentfleischtem Zustand. Die gesalzene und getrocknete Rohware wird im allgemeinen zunächst geweicht, um sie in einen, der grünen Haut ähnlichen Zustand zurückzuführen. Im weiteren zielt die Behandlung auf die Entfernung der Haare, der Oberhaut und des Bindegewebes und den Aufschluß der Hautsubstanz für die Aufnahme und Bindung der Gerbstoffe ab.
Die Durchführung der Enthaarung hängt davon ab, ob die Haare zerstört oder gewonnen werden sollen. Die Enthaarung findet meist in einem Äscher bzw. einer Schwöde statt. Die Zerstörung der Haare erfolgt im allgemeinen durch hydrolytischen Abbau des Keratins. Zur Enthaarung unter haarerhaltenden Bedingungen muß die Verbindung zwischen Epidermis und Corium gelockert werden.
In der Praxis unterscheidet man "Hydroxylascher". bei denen Natrium- und Kaliumhydroxid. Ammoniak und vor allem Calciumhydroxid zur Anwendung kommen und die "Sulfidäscher", deren Wirkung in erster Linie auf der Spaltung der Disulfid-Brücken der Keratin-Moleküle beruht. Die Wirkung wird z.B. durch Calciumhydroxid unterstützt,, welches die Kollagenstruktur durch Quellung lockert und interfibrillare. nichtkollagene Proteine freisetzt. Bei der enzymatischen Enthaarung sind die Haarlockerung und der Äscher getrennt.
Enzymatisehe Enthaarungsverfahren sind schon seit langem bekannt (DE-C 1 026 038. DE-C 1 211 349). In der DE-C 1 230 wird ein Verfahren zur Herstellung gerbfertiger Blößen durch enzymatische Enthaarung der Felle und Häute mit proteolytischen Enzymen unter Zusatz von Carbohydrasen bei pH 5,5 bis 10 und einer Nachbehandlung der enthaarten Häute und Felle mit proteolytischen Enzymen aus Mikroorganismen bei pH 3.0 bis 5,5 vorgeschlagen.
Aus der DE-A 29 17 376 ist ein enzymatisches Verfahren zur Haargewinnung und zum gleichzeitigen Hautaufschluß bekannt.
bei dem eine von Konservierungssalz befreite Haut zunächst im sauren pH-Bereich mit Disulfidbrücken-spaltenden Substanzen vorbehandelt und anschließend ohne vorhergehende Weiche unter Verwendung von im alkalischen Bereich wirksamen Proteasen bei einem pH-Wert von ca. 11 bis 13 Haarlockerung und Hautaufschluß gleichzeitig herbeigeführt wird.
Nach dem Äschern ist die Haut in einem Zustand, daß alle noch anhaftenden nichtkollagenen Bestandteile leicht entfernt werden können. Es folgen dann die weiteren, in der Wasserwerkstatt üblichen Bearbeitungsschritte, wie Entkälken und Beizen und gegebenenfalls Pickeln. (Vgl. Ullmanns Encyklopädie der Technischen Chemie. H. Auflage. Bd. 16. S. 111-1JH. Verlag Chemie).
Neue Wege werden in dem Verfahren, der DE-A 32 24 88t beschrieben: Dabei wird das Hautmaterial nach der Schlachtung von den
anhaftenden Verunreinigungen befreit, gegebenenfalls anschließend oder zu einem späteren Zeitpunkt entfleischt, anschließend
geweicht und mittels einer Kurzzeitenthaarung grund- und
haarfrei gemacht und schließlich in entquollenem und neutralem Zustand mittels Kochsalz konserviert.
Bekanntlich kann die Einteilung der Proteasen einerseits nach ihrer Herkunft, andererseits nach der pH-Abhängigkeit ihrer
Wirkung gegenüber bestimmten Substraten vorgenommen werden.
Der Stabilitäts- und Wirkungsbereich von Proteasen erstreckt sich von pH 2 bis pH 12 und darüber. Im großen und ganzen
deckt sich die Lage der pH-Bereiche der Wirkungsoptima mit
den Bereichen optimaler Stabilität. Weitere Auswahlkriterien für die Anwendung sind neben der Spezifität. die Temperaturstabilität und die Wirkung von Inhibitoren auf die einzelnen Proteasen.
Im allgemeinen bezeichnet man als "alkalische Proteasen"
solche proteinspaltenden Enzyme, deren Wirkungsbereich
gegenüber Casein bzw. Haemoglobin (nach den standardisierten Methoden) bei pH 7 bis 12 und darüber liegt.
Entsprechend bezeichnet man als "neutrale Proteasen" solche, deren Wirkungsbereich bei pH 6 bis 9 liegt.
Als "saure Proteasen" werden' entsprechend solche proteinspaltenden Proteasen bezeichnet, deren Wirkungsbereich unterhalb pH 7,5, im allgemeinen im pH-Bereich 2 bis 7 liegt.
-I0. .
Aufgabe
Eines der hauptsächlichen Probleme im Zusammenhang der Enthaarung beruht auf ungenügender Haarlockerung, mit der Folge, daß bei der Enthaarung stellenweise Grundhaare stehen bleiben. Während sich solche Grundhaare bei Unterleder meist weniger störend bemerkbar machen, führen sie am Oberleder oft zu gravierenden Defekten, wie einer rauhen Oberfläche, unegaler Färbung. Unebenheiten bei aufgetragenen Deckschichten usw.
Neben dem Grundhaarproblem bestand bisher bei der enzymatischen Enthaarung - speziell von Großviehhäuten die Schwierigkeit, daß die Hautsubstanz - insbesondere in der Übergangszone zwischen Papillar- und Retikularschicht - besonders stark angegriffen wird. Wegen dieses Effekts war es z.B. nicht möglich, festnarbige Schuhoberleder mit einer Stärke des Leders über 1,2 mm herzustellen.
Es bestand daher die Aufgabe, ein enzymatisches Enthaarungsverfahren zur Verfügung zu stellen, welches einerseits zu möglichst vollständiger Entfernung der Grundhaare führt und andererseits die angeführten Nachteile, wie z.B. das starke Verfallen des Narbens, verbunden mit Hautsubstanzabbau, vermeidet.
Lösung
Es wurde gefunden, daß ein enzymatisches Verfahren zur Enthaarung von Fellen und Häuten, bei dem die geweichten Häute und Felle in einer im pH-Bereich von 9 bis 11 befindlichen Flotte mit solchen proteolytischen Enzymen behandelt wurden,
deren Wirkungsoptlmum gegenüber den Testsubstraten, Casein und Haemoglobin (vgl. Ullmanns Encyklopädie der Techn. Chemie, 4. Auflage, Band _10), im sauren Bereich, insbesondere im pH-Bereich 2 bis 7,5 liegt (saure Proteasen), die vorliegende Aufgabe in hervorragender Weise löst.
Wie bereits oben ausgeführt, handelt es sich bei den angewendeten Enzymen um saure Proteasen, im Einklang mit den üblichen Definitionen, deren Wirkungsoptimum und im allgemeinen auch deren Stabilitätsbereich im sauren pH-Bereich, insbesondere im pH-Bereich 2 bis 7,0, vorzugsweise bis 6,5, liegt. Insbesondere seien solche Proteasen mit Wirkungsoptimum im sauren Bereich verstanden, deren Aktivität gegenüber den genannten Substraten bei einem pH-Wert von 10 noch höchstens 20 % der Aktivität am Wirkungsoptimum beträgt.
Saure Proteinasen können bekanntlich aus höheren Tieren und Pflanzen sowie aus Mikroorganismen gewonnen werden.
Besonders genannt seien die sauren Pilzproteinasen, beispielsweise die sauren Proteinasen aus Aspergillus spp (Asp. oryzae, Asp. saitoi, Asp. parasiticus, Asp. usamii, Asp. awamori), aus Paecilomyces sp. (Paeeilomyces varioti), Penicillium spp (Pencill.
roquefort! u.a.), Acrocylindrium sp., Trametes sanguinee.
(Rhizopus spezies, Rhizopus chinensis) Mucor pusilius. Ferner sind saure Proteasen tierischen Ursprungs wie Pankreatin und pflanzliche Proteasen wie Papain, Bromelain, Ficin verwendbar.
Gegebenenfalls können auch Enzymkombinationen Anwendung finden.
Die zu verwendende Menge an Enzym richtet sich nach der Art und Aktivität des Enzyms. Im allgemeinen werden 0,5 bis 6,0 Gew.-%. vorzugsweise 2,0 bis 3,0 Gew.-%, bezogen auf das Gewicht der gesalzenen Häute oder Felle angewendet. Dabei liegt die Aktivität der Enzyme im allgemeinen im Bereich von 50 bis 200 mU„, , vorzugsweise 80 bis 100 mU„,/g.
Die proteolytische Wirksamkeit von Enzymen wird gebräuchlicherweise nach der Anson-Haemoglobin-Methode (M.L. Anson J. Gen. Physiol. 22, 79 (1939) bzw. nach der Löhlein-Volhard-Methode (die Löhlein-Vohard'sehe Methode zur Bestimmung der proteolytischen Aktivität. Gerbereichem. Taschenbuch. Dresden-Leipzig, 1955) als "LVE" (Löhlein-Volhard-Einheit) bestimmt. Unter einer Löhlein-Volhard-Einheit ist diejenige Enzymmenge zu verstehen, die unter den spezifischen Bedingungen der Methode 1,725 mg Casein verdaut.
Weiter werden in den nachfolgenden Beispielen für die Aktivitätsbestimmung der im sauren Bereich wirksamen Enzyme Einheiten verwendet, die aus der Anson-Methode abgeleitet sind. Diese werden als "Proteinase-Units (Haemoglobin)" Uu. bezeichnet
HD
Eine IL·, entspricht der Enzymmenge, welche die Freisetzung von trichloressigsäure-löslichen Bruchstücken aus Haemoglobin äquivalent 1 uMol Tyrosin pro Minute bei 370G (gemessen bei 280 nm) katalysiert. 1 mUHb = 1(T3 UHb.
Nach dem Verfahren der Erfindung können allgemein tierische Häute und Felle enthaart, entwollt oder entborstet werden. Zwecks Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens werden die konservierten Felle zunächst gründlich geweicht. Eine gründliche Weiche ist unerläßlich für den vollen Erfolg des erfindungsgemäßen Vorgehens. Getrocknete Häute und Felle werden über Nacht, gesalzene Häute und Felle dagegen vorteilhafterweise enzymatisch während U - 6 Stunden geweicht. Im Anschluß an die Weiche wird die Weichflotte im allgemeinen verworfen.
Das erfindungsgemäße Enthaarungsverfahren wird vorteilhaft mit einer frischen Flotte durchgeführt. Die Enthaarung wird erleichtert, wenn man anschließend an die Weiche maschinell entfleischt. Zur Durchführung des Hautaufschlusses sowie gegebenenfalls zur Entfernung der Resthaare wird dann wie üblich reduktiv und alkalisch, vorzugsweise unter Rezirkulation, geäschert .
■ί *> '- Ö
Die Enthaarung, Entwollung bzw. Entborstung führt man erfindungsgemäß in einer frischen Flotte mit je nach Fellart 50 bis 300 % Wasser, bezogen auf deren Weichgewicht, durch. Die Behandlungsdauer der Felle und Häute mit den proteolytischen Enzymen in der enzymatischen Flotte liegt bei 12 bis 36 Stunden, vorzugsweise 16 bis 18 Stunden. Die Badtemperatur liegt vorteilhaft zwischen 25-270C.
Zur Enthaarung gibt man das Enzymprodukt beispielsweise in Pulverform zu den in der Flotte befindlichen Fellen zu. Im allgemeinen beträgt der Enzymbedarf bei dem erfindungsgemäßen Verfahren 2-10 mU„, pro Gramm gesalzenes oder getrocknetes Hautmaterial.
Zur Enthaarung von Ziegenfellen benötigt man Enzyme mit einer Wirksamkeit von 4,0 bis 6,0 mU„b Pro Gramm Trockengewicht.
Zur Enthaarung von Großviehhäuten verwendet man vorteilhaft 2,0 bis 3.0 mU„./g, zur Entborstung von Schweinshäuten 4.0 bis 6,0 mHu./g und'zur Entwollung von Schaffellen 6,0 bis 8,0 mU„./g pro Gramm Salzgewicht.
Der pH-Wert der Flotte wird mit Alkali, vorteilhaft mit calcinierter Soda auf den pH-Wert im Bereich 9—11- vorzugsweise 10 η- 0.5 eingestellt. Zu Beginn bewegt man zwischen Minuten und 2 Stunden, danach wird nur noch zeitweilig 5 bis 10 Minuten pro Stunde bewegt. Das Verfahren kann sowohl im Faß, Gertmaschine, Mischer als auch in der Haspel durchgeführt werden. Während der Behandlungszeit werden die Haare bzw. Borsten gelockert. Schaffelle werden anschließend von Hand oder maschinell entwollt. Die Borsten von Schweinshäuten werden im allgemeinen maschinell entfernt, die gelockerten
'30 Haare von Kalbfellen und Großviehhäuten können durch Abwalken oder maschinelles Enthaaren gewonnen werden. Auch gemeinsames maschinelles Entfleischen und Enthaaren ist möglich (z.B. auf der Stehling-Maschine).
Die Prozentangaben in den folgenden Beispielen beziehen sich auf Gewichtsprozent.
* As -
-/ie
Beispiel 1
Ehzymatische Enthaarung von Bullenhäuten Rohware: Bullenhäute, schwarzbunt, Gewichtsklasse 30-39,5 kg Salzgewicht: 2000 kg
Schmutzweiche (Faß): 150,0 % Wasser, 270C Einlauftemperatur
Drehen mit H Upm
Behandlungsdauer 2 Stunden
Flotte ablassen
Hauptweiche (Faß): 150,0 % Wasser, 270C Einlauftemperatür
1,0 % Enzymatisches Weichmittel
(Bacillus subtilis) mit 1500 LVE/g
Behandlungsdauer H Stunden Während dieser Zeit bewegen mit
1I Upm, Flotte ablassen Entfleischen:
Haarlockerung (Faß): 100,0 % Wasser, 270C 3,0 % Enzymatisches Enthaarungsmittel auf Basis Aspergillus parasiticus
mit 80 mUHb/g 1,0 % Soda calciniert zugeben, 1 Stunde bewegen Behandlungsdauer 18 Stunden. Während dieser Zeit jede Stunde 2 Minuten
bewegen.
Der pH-Wert der Flotte beträgt 10,0. Die Häute werden aus dem Faß genommen und enthaart. En Anschluß an das Enthaaren wird der Hautaufschluß in Form einer Faßschwöde mit 5 stündiger Dauer durchgeführt. Die Häute lassen sich vollständig enthaaren und liegen in einem wenig verfallenen Zustand vor. Von den pigmentierten Stellen ist der Grund weitgehend entfernt. Die Prozentangaben beziehen sich auf das Salzgewicht der Blößen.
i% * Λ ζ. r,
-JA
Beispiel 2
Enzymatische Enthaarung von getrockneten Ziegenfellen. Rohware: getrocknete chin. Ziegenfelle
Trockengewicht: 1000 kg
Weiche (Faß): 500 % Wasser, 250C Einlauftemperatur
1,2 % Enzymatisches Weichmittel aus
Bac. licheniformis mit 4000 LVE/g 1,8 % Natronlauge 33 %ig
Behandlungsdauer: 14 Stunden, jede
Stunde 5 Min. bewegen. Am nächsten Morgen 3 Std. bei 4 Upm walken, danach Flotte ablassen.
Haarlockerung (Faß): 500.0 % Wasser, 250C Einlauftemperatur 6,0 % Enthaarungsmittel aus Aspergillus
öryzae mit 100 mU„,/g 6,0 % Soda calciniert
zunächst 2 Std. bei 4 Upm bewegen Behandlungsdauer 24 Std. Während dieser Zeit alle 3 Std. 5 Min.
bewegen.
pH-Wert der Haarlockerungsflotte: 10,0
Enthaaren: Die Felle lassen sich alle gut zu 95 - 100 % enthaaren.
Entfleischen: Hin Anschluß an das Entfleischen wird ein
24stündiger Hautaufschluß durchgeführt. Nach dem Enthaaren sind die Felle haar- und grundfrei. Sie sind nicht verfallen als Zeichen eines zu weitgehenden Hautsubstanzabbaus und haben einen flachen elastischen Narben.
Beispiel 3
Enzymatische Entwollung von kurzwolligen, neuseeländischen Schaffellen Rohware: Kurzwollige, neuseeländische Schaffelle, gesalzen Salzgewicht: 3000 kg = 1000 Stück
Weiche: 500,0 % Wasser, 300C Einlauftemperatur
2,0 % Enzymatisches Weichmittel aus Bacillus
mesentericus mit 1500 LVE/g 1,0 % Soda calciniert
Behandlungsdauer 7 Std., Im Wechsel 20 Min.
bewegen. 20 Min. ruhen Entfleischen
Enzymatische Lockerung der Wolle:
Schwöde-Ansatz: In 1 1 Wasser werden gelöst: 300 g Entwollungsmittel aus Paecilomyces varioti
mit 120 mUHb/g
150 g Magnesiumcarbonat
5,0 g Natriumhydrogencarbonat 3,0 g .Chloracetamid
600 g dieser Mischung werden auf der Fleischseite eines Felles gleichmäßig verteilt. Danach werden je 20 Felle auf eine Holzplatte gebracht und über Nacht liegen gelassen.
Entwollen: Das Entwollen kann maschinell oder von Hand durch Pullen
durchgeführt werden.
Die Felle lassen sich leicht entwollen, so daß von einem Mann in 1 Min. zwei Felle entwollt werden können. 95 - 98 % der auf dem Fell vorhandenen Wolle kann gewonnen werden. Die entwollten Felle haben eine weiße Farbe und haben keindFäulnisstellen. Zum Hautaufschluß werden sie nach dem Entwollen H - 6 Std. in einen Äscher
aus Alkalien und Reduktionsmittel gegeben. Die Prozentangaben beziehen sich auf das Salzgewicht der Felle.
Beispiel 4
Enzymatische Entborstung von Schweinshäuten.. Rohware: Polnische Schweinshäute, gesalzen Bogengewicht, 5,0 kg
Salzgewicht: 2000 kg
Waschen (Mischer): 120 % Wasser, 270C Einlauftemperatür
0,2 % Nichtionogenes Tensid auf Basis von, ethoxyliertem Nonylphenol, wie z.B. ROHAGAL 15 η der Röhm GmbH
60 Min. bewegen, Flotte ablassen Weiche (Mischer): 120 % Wasser, 270C Einlauftemperatur
0,5 % Enzymatisches Weichmittel aus Bacillus licheniformis mit 4000 LVE/g 1,0 % Natronlauge 33 %ig
0,5 % Nichtionogenes Tensid s.o.
60 Min. bewegen, Behandlungsdauer 18 Std., tagsüber stündlich 5 Min. bewegen, nachts ruhen. Am anderen Morgen 30 Min. auf walken.
Entspecken und Entfleischen
Enzymatische Borstenlockerung:
(Mischer) 120 % Wasser. 270C
4,0 % Enzymprodukt aus Aspergillus usamii mit 100 mUHb/g
2,0 % Soda calciniert
60 Min. bewegen, Behandlungsdauer 18 Std. Jede dritte Std. 5 Min. bewegen.
Entborsten: Die Schweinshäute lassen sich gut und leicht entborsten. Es werden 200 kg nasse Borsten erhalten. Nach der Entborstung sind die Häute zu 90 - 95 % borstenfrei. Sie haben eine helle Farbe und weisen keine Narbenschäden auf Die Prozentangaben beziehen sich auf das Salzgewicht der Häute. Zum Hautaufschluß werden sie anschließend in einen Nachäscher aus Alkalien und Reduktionsmittel gegeben.

Claims (10)

Enzymatisches Enthaarungsverfahren Patentansprüche 5
1. Enzymatisches Enthaarungsverfahren für Felle und Häute Im alkalischen pH-Bereich>
dadurch gekennzeichent, 10
daß man geweichte Häute und Felle in einer Flotte im pH-Bereich von 9 bis 11 mit solchen proteolytischen Enzymen behandelt, deren Wirkungsoptimun in einem pH-Bereich von 2 bis 7,5 liegt und die Enthaarung durchführt.
2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man saure Proteasen mit einem Wirkungsoptimum in einem pH-Bereich von 2 bis 7,0 , verwendetΓ
3. Verfahren gemäß den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet , daß man saure Pilzproteasen verwendet.
4. Verfahren gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß man saure Proteasen aus Rhizapus Sp verwendet.
5. Verfahren gemäß den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß man saure Proteasen aus Aspergillus spp. verwendet.
6. Verfahren gemäß den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß man saure Proteasen aus Penicillium Sp. verwendet.
-ι-
7. Verfahren gemäß den Ansprüchen 1 bis 6. dadurch gekennzeichnet, daß die sauren Proteasen eine proteolytische Aktivität von 50 bis 200 mU„, -Einheiten/g besitzen.
8. Verfahren gemäß den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß 2,0 bis 10,0 mlL. an proteolytischen Enzymen, bezogen auf Gramm/Salzgewicht der Häute und Felle,angewendet werden.
9. Verfahren gemäß den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Flotte 100 bis 300 Gew.-%, bezogen auf das Weichgewicht, der Häute und Felle, ausmacht.
10. Verfahren gemäß den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß man die Häute und Felle 12 bis 36 Stunden mit einem proteoIytischen Enzym behandelt.
DE19843429047 1984-08-07 1984-08-07 Enzymatisches enthaarungsverfahren Granted DE3429047A1 (de)

Priority Applications (9)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19843429047 DE3429047A1 (de) 1984-08-07 1984-08-07 Enzymatisches enthaarungsverfahren
US06/760,556 US4636222A (en) 1984-08-07 1985-07-30 Enzymatic unhairing method
ES545808A ES8604312A1 (es) 1984-08-07 1985-08-01 Procedimiento de depilacion enzimatico de piles y pellejos
FR858511771A FR2568893B1 (fr) 1984-08-07 1985-08-01 Procede d'epilage enzymatique
IT67714/85A IT1183914B (it) 1984-08-07 1985-08-05 Procedimento enzimatico di depilazione di pelli
NZ213021A NZ213021A (en) 1984-08-07 1985-08-06 Enzymatic dehairing of hides
BR8503703A BR8503703A (pt) 1984-08-07 1985-08-06 Processo de depilacao enzimatico
AU45883/85A AU564789B2 (en) 1984-08-07 1985-08-07 Enzymatic dehairing process
ZA855966A ZA855966B (en) 1984-08-07 1985-08-07 Enzymatic dehairing process

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19843429047 DE3429047A1 (de) 1984-08-07 1984-08-07 Enzymatisches enthaarungsverfahren

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3429047A1 true DE3429047A1 (de) 1986-02-20
DE3429047C2 DE3429047C2 (de) 1992-12-10

Family

ID=6242514

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19843429047 Granted DE3429047A1 (de) 1984-08-07 1984-08-07 Enzymatisches enthaarungsverfahren

Country Status (9)

Country Link
US (1) US4636222A (de)
AU (1) AU564789B2 (de)
BR (1) BR8503703A (de)
DE (1) DE3429047A1 (de)
ES (1) ES8604312A1 (de)
FR (1) FR2568893B1 (de)
IT (1) IT1183914B (de)
NZ (1) NZ213021A (de)
ZA (1) ZA855966B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT400957B (de) * 1992-04-15 1996-05-28 Roehm Gmbh Verfahren zum entfleischen von häuten und fellen bei der lederherstellung
RU2134297C1 (ru) * 1998-10-09 1999-08-10 Центральный научно-исследовательский институт кожевенно-обувной промышленности Способ обработки кожевенного сырья

Families Citing this family (15)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DK564086A (da) * 1986-11-25 1988-06-17 Novo Industri As Enzymatisk detergent-additiv
DE3704465C2 (de) * 1987-02-13 1995-11-02 Roehm Gmbh Flüssig-Formulierungen von Enzymen
BR9102563A (pt) * 1991-06-19 1993-02-09 Brasil Peroxidos Processo aperfeicoado para depliacao de peles animais
US6375948B1 (en) * 1999-07-12 2002-04-23 Kao Corporation Treating method for suppressing hair growth
US7198647B2 (en) * 2002-07-15 2007-04-03 Council Of Scientific And Industrial Research Process for lime and sulfide free unhairing of skins or hides using animal and/or plant enzymes
RU2213785C1 (ru) * 2002-11-06 2003-10-10 Федеральное государственное унитарное предприятие Центральный научно-исследовательский институт кожевенно-обувной промышленности Способ обработки кожевенного сырья
CN103069014B (zh) 2010-06-22 2016-06-08 诺维信公司 皮和兽皮的酶法脱毛
MD4186C1 (ro) * 2012-02-20 2013-06-30 Институт Микробиологии И Биотехнологии Академии Наук Молдовы Tulpină de fungi Fusarium gibbosum - producătoare de proteaze acide şi neutre, xilanaze şi b-glucozidaze
US9657420B2 (en) 2012-03-30 2017-05-23 Deckers Outdoor Corporation Sheared wool weaving method
MD4285C1 (ro) * 2013-02-28 2014-12-31 Институт Микробиологии И Биотехнологии Академии Наук Молдовы Tulpină de fungi Trichoderma koningii Oudemans - producătoare de proteaze acide, neutre şi alcaline
US11713524B2 (en) 2017-01-27 2023-08-01 Deckers Outdoor Corporation Sheared wool fleece and method for making sheared wool fleece utilizing yarn knitting
US10801139B2 (en) 2017-01-27 2020-10-13 Deckers Outdoor Corporation Sheared wool fleece and method for making sheared wool fleece utilizing yarn knitting
CN115869468B (zh) * 2018-12-28 2025-02-14 黄玲惠 生物支架和用于制备其的方法
CN111743814A (zh) * 2019-03-29 2020-10-09 天津科技大学 一种羊皮活性肽精华液及其制备方法
IT201900006994A1 (it) 2019-05-20 2020-11-20 Biodermol Ambiente S R L Ceppi batterici per uso industriale

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1211349B (de) * 1959-03-26 1966-02-24 Roehm & Haas Gmbh Enzymatische Enthaarung mit Pankreastryptase
DE1230169B (de) * 1962-04-06 1966-12-08 Roehm & Haas Gmbh Verfahren zur Herstellung gerbfertiger Bloessen
US3623950A (en) * 1968-04-13 1971-11-30 Roehm Gmbh Enzymatic dehairing process
US3840433A (en) * 1968-09-23 1974-10-08 Novo Terapeutisk Labor As Dehairing of leather

Family Cites Families (11)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
BE373270A (de) *
US2041732A (en) * 1934-07-07 1936-05-26 Wallerstein Co Inc Leather manufacturing
US2132579A (en) * 1935-04-02 1938-10-11 Rohm Otto Method for producing unhaired hides with the aid of mold tryptases
DE1026038B (de) * 1955-03-30 1958-03-13 Roehm & Haas Gmbh Enthaaren und Entwollen gruener oder geweichter Felle
DE1155560B (de) * 1960-06-04 1963-10-10 Roehm & Haas Gmbh Enthaaren von Haeuten und Fellen mit Hilfe proteolytischer Enzyme
US3679548A (en) * 1970-10-19 1972-07-25 Canada Packers Ltd Process for the enzymic unhairing of hides
IT1011668B (it) * 1973-04-28 1977-02-10 Roehm Gmbh Procedimento di purga delle pelli
DD138479A3 (de) * 1973-05-29 1979-11-07 Hartwig Oertel Verfahren zur herstellung narbenfester leder bei enzymatischem enthaaren
DE2917376C2 (de) * 1979-04-28 1987-03-26 Röhm GmbH, 6100 Darmstadt Enzymatisches Verfahren zur Haargewinnung und zum gleichzeitigen Hautaufschluß
HU181796B (en) * 1981-03-12 1983-11-28 Boer Mueboer Cipoeipari Kut Process for liming of raw hides with respect of the environment
DE3224881A1 (de) * 1982-07-03 1984-03-01 Röhm GmbH, 6100 Darmstadt Verfahren zur herstellung von enthaartem, lagerfaehigem hautmaterial

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1211349B (de) * 1959-03-26 1966-02-24 Roehm & Haas Gmbh Enzymatische Enthaarung mit Pankreastryptase
DE1230169B (de) * 1962-04-06 1966-12-08 Roehm & Haas Gmbh Verfahren zur Herstellung gerbfertiger Bloessen
US3623950A (en) * 1968-04-13 1971-11-30 Roehm Gmbh Enzymatic dehairing process
US3840433A (en) * 1968-09-23 1974-10-08 Novo Terapeutisk Labor As Dehairing of leather

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT400957B (de) * 1992-04-15 1996-05-28 Roehm Gmbh Verfahren zum entfleischen von häuten und fellen bei der lederherstellung
RU2134297C1 (ru) * 1998-10-09 1999-08-10 Центральный научно-исследовательский институт кожевенно-обувной промышленности Способ обработки кожевенного сырья

Also Published As

Publication number Publication date
IT8567714A1 (it) 1987-02-05
ES8604312A1 (es) 1986-02-01
IT1183914B (it) 1987-10-22
AU4588385A (en) 1986-02-13
AU564789B2 (en) 1987-08-27
FR2568893A1 (fr) 1986-02-14
ZA855966B (en) 1986-03-26
DE3429047C2 (de) 1992-12-10
ES545808A0 (es) 1986-02-01
NZ213021A (en) 1988-05-30
BR8503703A (pt) 1986-05-06
FR2568893B1 (fr) 1991-05-17
US4636222A (en) 1987-01-13
IT8567714A0 (it) 1985-08-05

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3429047C2 (de)
DE2404789C3 (de) Verfahren zur Herstellung gerbfertiger Blößen aus tierischen Häuten und Fellen
WO2010121804A1 (de) Verfahren zur gerbung von tierhäuten
DE3224881A1 (de) Verfahren zur herstellung von enthaartem, lagerfaehigem hautmaterial
DE2917376C2 (de) Enzymatisches Verfahren zur Haargewinnung und zum gleichzeitigen Hautaufschluß
DE112007001827T5 (de) Verbessertes Verfahren zum Enthaaren und zum Faseraufschluss von Fell/Haut
DE2930342C2 (de)
DE2929844C2 (de)
DE2856320A1 (de) Enzymatisches beizverfahren
WO2001006020A1 (de) Hilfsmittel für den hautaufschluss und die haarlockerung von tierhäuten
DE1233530B (de) Verfahren zum enzymatischen Enthaaren und bzw. oder Beizen von Haeuten und Fellen
DE2307603C3 (de)
DE622213C (de) Verfahren zur Verbesserung der Weichheit und Geschmeidigkeit von Leder
DE3439490A1 (de) Mikrobielles verfahren zur gewinnung von bloessen aus tierischer haut
DE1669531A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Faserstoff aus Kollagenrohmaterialien
DE2301591C3 (de) Verfahren zur Herstellung gerbfertiger Blößen aus tierischen Häuten und Fellen
DE1800891C (de) Verfahren zum Weichen oder Beizen von Häuten oder Fellen oder Nachbeizen von vorgegerbtem Hautmaterial
DE2301591A1 (de) Verfahren zur herstellung gerbfertiger bloessen aus tierischen haeuten und fellen
EP0306474B1 (de) Verfahren zum Nachäschern von Blössen und Spalten
DD157914A5 (de) Verfahren zur herstellung von qualitativ hochwertigem leder und tierhaar aus rohhaeuten
DE1203416B (de) Verfahren zur Herstellung tierischer Bloessen
CH293704A (de) Verfahren zum Beizen von Pelzfellen mit Enzymlösungen.
DE2321629C3 (de) Verfahren zum Beizen von Hautmaterial
DE977414C (de) Verfahren zum AEschern von Fellen und Haeuten mit proteolytischen Enzymen
DE3440750A1 (de) Verfahren zum hautaufschluss von grossviehhaeuten und kalbfellen

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee