DE3427112A1 - Seitenkanalpumpe mit kraefteausgleich - Google Patents
Seitenkanalpumpe mit kraefteausgleichInfo
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Description
•Τ
Μ/25 148 und
Μ/25 149
Μ/25 149
Die Erfindung betrifft eine Seitenkanalpumpe mit einem Gehäuse mit Gehäuseeinlaß und Gehäuseauslaß, bei der die
bei Seitenkanalpumpen im allgemeinen auf die Laufradwelle
wirkenden Radialkräfte kompensiert sind, so daß die Pumpe zur Erzeugung hoher und höchster Drücke geeignet
ist.
Zur Erzielung hoher Drücke bei relativ geringen Förderströmen eignen sich bekanntermaßen mehrstufige Seitenkanalpumpen
besonders gut. Besonders einfach sind mehrstufige Seitenkanalpumpen aufzubauen, wenn man nur ein Laufrad
verwendet, das mehrere im Durchmesser unterschiedliche Schaufelzellenkränze mit relativ kurzen Schaufeln jeweils
auf beiden Seiten des Laufrades anordnet. Üblicherweise sind hierbei die am äußeren Umfang angeordneten Schaufelzellen
durch einen Mittelsteg in axialer Richtung voneinander getrennt und arbeiten in einem gemeinsamen
Seitenkanal. Da der Druck im Fördermedium vom Einlaß des Seitenkanales bis zu dessen Auslaß in Laufrichtung stetig
zunimmt, ergibt sich durch den auf das Laufrad wirkenden Druck eine resultierende Kraftkomponente in radialer
Richtung. Diese radiale Kraft nimmt bei hohen Förderdrücken erhebliche Ausmaße an. Bei Hochdruckpumpen dieser
Gattung müssen folglich verstärkte Wellen und ebenfalls verstärkte Lager vorgesehen werden, was erhebliche Mehrkosten,
insbesondere für die Wellendichtungen mit sich bringt und auch zu einem unerwünscht großen Durchmesser
des ersten, laufradinneren Förderkranzes führt.
Aus der DE-OS 21 05 121 ist eine Seitenkanalpumpe bekannt,
bei der zum Ausgleich dieser Radialkräfte Drucktaschen im Gehäuse angeordnet sind, die über Leitungen
mit der Saug- und der Druckseite der Pumpe verbunden sind. Die Anordnung der Drucktaschen und der Verbindungsleitungen
ist hierbei derart, daß der in den Drucktaschen herrschende Druck auf einen speziellen, dafür vorgesehenen Teil des
Laufrades wirkt und zwar so, daß die durch den Pump-:
Vorgang auf das Laufrad radial nach innen wirkenden Kräfte kompensiert werden. Diese Lösung bedingt jedoch zusätzliche
Regelorgane in den Verbindungsleitungen, um eine entsprechende Abstimmung der in den Drucktaschen aufgebauten
Druckverhältnisse auf die jeweiligen Förderhöhe bzw. den Förderdruck der Pumpe zu erreichen. Darüber
hinaus wird mit dieser Anordnung ein zu Leckageverlusten führender Kurzschluß der Pumpe in Kauf genommen, der zu
einer Strömung von Fördermedium von der Druckseite über die Drosselspalte der Drucktaschen zur Saugseite führt.
Diese Verluste setzen insbesondere bei kleinen Volumenströmen den hydraulischen Wirkungsgrad der Pumpe erheblich
herab.
Aus der DE-OS 31 28 374 ist eine Seitenkanalpumpe bekannt, deren Laufrad auf beiden Seite je einen Schaufelkranz
mit geschlossenen Schaufelzellen aufweist, wobei voneinander getrennte Seitenkanäle diesen Schaufelkränzen
gegenüberliegend angeordnet sind, die jeweils eine Eintrittsöffnung
und eine Austrittsöffnung, sowie einen Unterbrecher aufweisen. Das Fördermedium strömt in dieser
Pumpe in zwei voneinander getrennten Förderströmen über die Seitenkanäle vom jeweiligen Seitenkanaleintritt
zum jeweiligen Seitenkanalaustritt. Auch bei dieser Pumpe
treten jedoch die eingangs genannten Radialkräfte auf.
Ausgehend vom oben genannten Stand der Technik ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine Seitenkanalpumpe
so zu verbessern, daß die Welle des Laufrades im wesentliehen
lediglich Drehmomente übertragen bzw. aufnehmen muß.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Eintrittsöffnungen mit dem Gehäuseeinlaß und die Austrittsöffnungen
mit dem Gehäuseauslaß zur Aufteilung und anschließenden Wiedervereinigung der Förderströme verbunden sind, und
daß die Eintrittsöffnung, die Austrittsöffnung und der
Unterbrecher gegenüber der ersten Laufradseite in Umlaufrichtung des Laufrades um einen solchen Winkelbetrag zu
den entsprechenden Elementen auf der zweiten Laufradseite versetzt angeordnet sind, daß den Radialkräften auf der
ersten Laufradseite,die aus den Druckdifferenzen in den
Förderströmen zwischen den Einlassen und den Auslässen resultieren, dem Betrag nach gleiche, jedoch in entgegengesetzter
Richtung wirkende Radialkräfte auf der zweiten Laufradseite gegenüberstehen.
Durch diese sehr leicht konstruktiv darzustellende Maßnahme kompensieren sich die zwangsläufig auftretenden
Radialkräfte bereits im Laufrad, so daß keine Radialkräfte mehr auf die Welle des Laufrades wirken. Dadurch kann
man zum einen die Lagerung der Welle mit der dazugehörigen Abdichtung in kostengünstiger Weise kleiner
dimensionieren, ohne daß dadurch die Lebensdauer der Pumpe herabgesetzt wird. Darüber hinaus kann durch die
geringere Dimensionierung der Laufradwelle ein innerer Schaufelkranz mit geringem Durchmesser und entsprechend
geringer Umfangsgeschwindigkeit im Betrieb vorgesehen werden. Dadurch, daß die Umfangsgeschwindigkeit gering
ist, wird der den Wirkungsgrad senkende Beschleunigungsstoß
auf das Fördermedium beim Eintritt in die Pumpe verringert.
Weiterhin ist es durch die erfindungsgemäße Anordnung
möglich, eine Vielzahl von Schaufelkränzen unterschiedlichen Durchmessers mit entsprechenden Seitenkanälen, also
eine Vielzahl von in Reihe geschalteten Pumporganen auf einem einzigen Laufrad anzubringen, was wegen der bisher
- S-
auftretenden Radialkräfte nicht möglich war und durch Aufteilung der Druckstufen auf mehrere jeweils separat
gelagerte Laufräder umgangen wurde.
Durch die erfindungsgemäße Lösung ergibt sich noch ein weiterer Vorteil bei vielstufigen Laufrädern dadurch, daß
die einzelnen Schaufelkränze jeweils mit axial und radial offenen Schaufelzellen aufgebaut werden können,
wobei die Abdichtung zwischen den Förderstufen durch radiale Dichtspalten bewerkstelligt wird, so daß die
Schaufelzellenkränze in den theoretischen Minimalabständen abgestuft sein können. Durch diese Minimalabstufung wird
wiederum der oben erläuterte Beschleunigungsstoß auf das
Fördermedium vom Eintritt der einen in die darauffolgende
1^ stufe mit seinen nachteiligen Wirkungen verringert Auch
diese Möglichkeit konnte bisher nicht genutzt werden, da durch diese Bauweise sehr breite Lauf räder entstehen, die
zu unerwünscht großen Lagerabständen führen.
Bei der vorliegenden Seitenkanalpumpe wirken also die beiden voneinander dichtend getrennten Laufrad- und Seitenkanalseiten
. invers, d.h., daß der jeweilige Druckaufbau entlang des Seitenkanalumfanges der einen Seite um 180°
um die Wellenachse versetzt, also entgegengesetzt zur anderen Seitenkanalseite erfolgt. Somit stehen sich an
jedem Punkt des Seitenkanalumfanges gleichgroße Radialkräfte gegenüber, so daß sich die beidseitig des Laufrades
entstehenden Radialkräfte selbsttätig und ohne Zusatzeinrichtungen
in jedem Betriebspunkt der Pumpe im wesentlichen verlustlos ausgleichen.
Durch den radialkräftefreien Aufbau der Pumpe werden auch
die sonst auftretenden Schwingungen der Welle durch deren Durchbiegung vermieden, so daß sich dadurch die Lebensdauer
der Pumpe weiter erhöht.
Das Kippmoment, das durch die auf den zwei Laufradseiten entgegengerichteten Axialkräfte erzeugt wird, verläuft
entgegengesetzt demjenigen Kippmoment, das durch die Radialkräfte auf die beiden Radseiten wirkt. Man kann also
° bei entsprechender Dimensionierung der Tiefe des Laufrades
einen Momentenausgleich und somit eine im wesentlichen kräftefreie (bis auf die Drehmomente) Welle erreichen.
1^ Im folgenden werden Ausführungsbeispiele bevorzugter
Ausführungsformen der Erfindung anhand von Abbildungen näher erläutert. Hierbei zeigt
Figur 1 einen Längsschnitt durch eine bevorzugte Ausführungsform der er
findungsgemäßen Seitenkanalpumpe entlang der Linie I-I aus Fig. 2,
Figur 2 eine Ansicht in Pfeilrichtung (A) der Seitenkanalpumpe nach Fig. 1
mit abgenommenem stirnseitigen Gehäusedecke 1-,
Figur 3 eine Aufsicht auf das Laufrad aus Fig.1 und 2,
Figur 4 einen Schnitt entlang der Linie
II-II aus Fig. 3,
Figur 5 einen Schnitt entlang der Linie
IV-IV aus Fig. 6, des ersten Seitenkanalteiles aus Fig. 1 mit strichpunktiert
eingezeichnetem Laufrad,
Figur 6 einen Schnitt entlang der Linie
III-III aus Fig. 5,
Figur 7 einen Schnitt entlang der Linie VI-VI aus Fig. 8 des zweiten Seitenkanalteiles
aus Fig. 1 mit strichpunktiert eingezeichnetem Laufrad,
Figur 8 einen Schnitt entlang der Linie V-V aus Fig. 7,
Figur 9 einen Halbschnitt durch eine weitere
bevorzugte Ausführungsform eines
Laufrades mit Schaufelzellenkränzen und strichpunktiert angedeuteten Seitenkanälen und mit
axialen Endstufen-Dichtspalten zur
Trennung der Förderströme und mit axialen Zwischenstufenspalten, und
Figur 10 einen Halbschnitt durch eine weitere bevorzugte Ausführungsform eines
Laufrades mit Schaufelzellenkränzen mit strichpunktiert angedeuteten
Seitenkanälen und radialen Endstufen-Dichtspalten am äußeren Umfang und radialen Zwischenstufen-
• dichtspalten.
Die in den Fig. 1 bis 8 dargestellte bevorzugte Ausführungsform der Pumpe zeigt eine zweistufige, doppelströmige
Seitenkanalpumpe mit radialem Endstufen-Dichtspalt 3 6 und besteht aus einem Gehäuse 10 und einem Laufrad 30. Das
Gehäuse 10 ist mehrteilig ausgebildet und besteht aus einem Gehäusering 11 mit Gehäuseeintrittsöffnung 12 und
Austrxttsöffnung 13 (Fig. 2), einem stirnseitigen Gehäuse-
;4t.
deckel 14, einem antriebsseitigen Lagerdeckel 15 und den beiden Seitenkanalteilen 16 und 16'.
In den Seitenkanalteilen 16 und 16· sind die Seitenkanäle
^ 17 und 17' mit Seitenkanaleintrittsöffnungen 18 und 18" ,
Seitenkanalaustrittsöffnungen 19 und 19', Überleitungskanälen 21 und 21 ' , sowie die Seitenkanalunterbrecher
20 und 20' angeordnet.
Der Gehäusedeckel 14 und der; Lagerdeckel 15 sind im Gehäusering
11 durch Rundschnurringe 24 abgedichtet und mit Gehäuseschrauben 26 (durch Mittellinien angedeutet)
mit dem Gehäusering 11 verschraubt. Die im Gehäuse 10
angeordneten Seitenkanalteile 16 und 16' sind vonein-
1^ ander durch einen Rundschnurring 25 abgedichtet und werden
vom Gehäusedeckel 14 und Lagerdeckel 15 in axialer Richtung fixiert. Im Lagerdeckel 15 des Gehäuses 10 ist
eine über paekungsringe 27 abgedichtete Welle 28 gelagert, die durch einen nicht dargestellten Antriebsmotor, beispielsweise
einen Elektromotor, in Pfeilrichtung (Fig. 2) in Drehung versetzt wird. Auf dem freien Ende der Welle
28 ist das Laufrad 30 mittels einer Paßfeder 29 befestigt.
Das zweistufige Laufrad 30 weist auf seiner ersten Seite Schaufelzellenkränze 31, 31a, auf seiner zweiten Seite
Schaufelzellenkränze 31", 31'a auf, die aus radial und
axial offenen Schaufelzellen 32, 32a bzw. 32', 32'a gebildet
sind.
Das durch die Gehäuseeintrittsöffnung 12 des Gehäuses eintretende Fördermedium teilt sich in einem Verteilerkanal
23, der in das Gehäuse 10 eingearbeitet ist, in zwei Förderströme, die getrennt in die Seitenkanaleintrittsöffnungen
18 und 18' über Zuführkanäle 37, 38 in den Seitenkanalteilen 16 und 16' gelangen. Hierbei sind die
Seitenkanaleintrittsoffnungen 18 auf der einen Seite des
Laufrades um 180° um die Wellenachse versetzt zu den Seitenkanaleintrittsoffnungen 18' auf der anderen Laufradseite
angeordnet. Das in die Seitenkanäle 17, 17' der ersten Stufe eintretende Fördermedium gelangt in die
Schaufelzellen 32, 32' der Schaufelzellenkränze 31, 31'
des rotierenden Laufrades 30. In den Schaufelzellen 32 und 32' bilden sich durch die Fliehkraft Verdrängerströmungen
aus, die jeweils in einer schraubenförmig gewundenen Strombahn über die gesamte Länge der Seitenkanäle fließen
und wechselseitig in die Schaufelzellen 32 und 32' des Laufrades 30 wieder eintreten. Durch dieses ständige
Wiedereintreten wird auf den im Seitenkanal langsamer fließenden Förderstrom geringeren Energiezustandes (Druck,
Geschwindigkeit), Energie durch Impulsaustausch vom schneller umlaufenden Flüssigkeitsinhalt höheren Energiezustandes
der Schaufelzellen 32, 32' des Laufrades 30 übertragen.
Am Ende der Seitenkanäle 17, 17' tritt das Fördermedium
über Uberleitungskanäle 21, 21' in die Seitenkanäle 17a
und 17'a der zweiten Stufe ein, wo über die Schaufelzellen
kränze 32a und 32'a der Schaufelzellen/31a und 31'a des Laufrades
30 ein weiterer Impulsaustausch, wie oben für erste Stufe
beschrieben,erfolgt. Nach dieser weiteren Energiezufuhr
gelangt das Fördermedium über die Seitenkanalaustritte 19 und 19' in den Seitenkanalteilen 16 und 16' in einen
Zubringerkanal 22 im Gehäuse 10 und von dort durch die Austrittsöffnung 13 aus dem Gehäuse heraus.
30
Der Druckaufbau in den Seitenkanälen 17 und 17a des Seitenkanalteils
16 erfolgt aufgrund des Winkelversatzes (um
teil
180°) zum Seitenkanal/ 16' mit Seitenkanälen 17' und 17'a invers . Dies heißt, daß der an jedem Punkt des Umfanges der Seitenkanäle 17 und 17a des Seitenkanalteiles 16 in
180°) zum Seitenkanal/ 16' mit Seitenkanälen 17' und 17'a invers . Dies heißt, daß der an jedem Punkt des Umfanges der Seitenkanäle 17 und 17a des Seitenkanalteiles 16 in
* radialer Richtung auf die Welle einwirkenden Kraft eine
dem Betrag nach gleichgroße Gegenkraft von jedem Punkt des ümfanges der Seitenkanäle 17* und 17'a des Seitenkanal
teiles 16' entgegenwirkt.
Die beiden laufradäußeren Schaufelzellenkränze 31a und 31'a
sind durch einen relativ breiten Steg voneinander getrennt, der somit eine zylindrische Außenfläche des Laufrades
bildet. Die beiden Seitenkanalteile 16, 16' bilden zu-
1^ sammen einen ebenso breiten "Steg" zwischen den beiden
äußeren Seitenkanälen 17a, 17'a, so daß die beiden Förderströme
der Endstufen über einen radialen Endstufen-Dichtspalt 36 voneinander abgedichtet sind. Die Abdichtung
zwischen den Stufen auf den jeweiligen Laufradseiten er-
1^ folgt bei dieser Ausführungsform durch axiale Zwischenstufen-Dichtspalte
33, 33-
Bei entsprechend geschickter Wahl bzw. Berechnung der
radialen und axialen Abmessungen der Schaufelkränze werden nicht nur die auf die Welle wirkenden Radialkräfte
kompensiert, sondern auch die durch sie verursachten Drehmomente um den Laufradmittelpunkt, der dieses auf der
Welle kippen läßt, da die auf das Laufrad in axialer Richtung wirkenden Kräfte ein zu den erstgenannten Drehmoment
entgegengesetztes Moment erzeugen.
In den Figuren 9 und 10 sind lediglich Halb-Querschnitte
durch Laufräder weiterer bevorzugter Ausführungsformen
gezeigt, wobei die dazugehörigen Seitenkanalteile mit Seitenkanälen, überströmkanälen, Dichtspalten usw. entsprechend
der oben beschriebenen Ausführungsform gestaltet
sind, soweit nichts gegenteiliges beschrieben ist.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 9 sind auf der einen
Seite des Laufrades Schaufelzellenkränze 31, 31a, 31b und auf der anderen Seite Schaufelzellenkränze 31', 31'a und
31'b angeordnet, denen Seitenkanäle (strichpunktiert ange-
deutet)17, 17a, 17b bzw. 17■r 17'a, 17'b gegenüberliegen.
Die trennende Abdichtung zwischen den Endstufen 17b, 17'b
auf den beiden Laufradseiten erfolgt über axiale Endstufen-Dichtspalte 34 und 34', die zwischen dem Laufrad
30 und den Seitenkanalteilen 16, 16' angeordnet sind.
Bei der in Fig. 10 gezeigten weiteren bevorzugten Ausführungsform der Seitenkanalpumpe erfolgt die Abdichtung
der Förderströme sowohl von Stufe zu Stufe als auch der beiden Endstufen zueinander über radiale Dichtspalte 35,
35a, 35', 35"a und 36. Bei diesem Laufrad nehmen die
Durchmesser der Schaufelzellenkränze nur um den minimal möglichen Betrag zu, da die Abdichtung von Stufe zu Stufe
im wesentlichen ausschließlich durch radiale Spalte erfolgt. Dadurch, daß die Umfangsgeschwindigkeit der
Schaufelzellen von Stufe zu Stufe lediglich um einen geringen Betrag steigt, ergibt sich beim Eintritt des
Fördermediums in den jeweils nächsten Seitenkanal nur ein geringer, den Wirkungsgrad der Pumpe vermindernder
Beschleunigungsstoß. Auf diese Weise ist es möglich, relativ viele Stufen bei einer Seitenkanalpumpe mit einem
einzigen Laufrad hintereinander zu schalten, so daß hohe Drücke trotz des geringen Bauaufwandes (wenige Teile,
geringe Montagekosten) erzielbar sind. Derart breite Laufräder, die sich durch eine solche Konstruktion ergeben,
konnten bis jetzt nicht eingesetzt werden, da durch die Laufradbreite ein unerwünscht großer Abstand der beiden
Wellenlager bedingt war.
-AS'
- Leerseite -
Claims (7)
- M/25 148
M/25 149Patentansprüche1^ 1. Seitenkanalpumpe mit einem Gehäuse mit Gehäuseeinlaß und Gehäuseauslaß,
mit einem Laufrad auf einer Welle, mit mindestens je einem Schaufelkranz mit radial und axial offenen Schaufelzellen auf der ersten und auf der zweiten Seite des Laufrades, mit durch Dichtspalte voneinander getrennten Seitenkanälen, jeweils mit Eintrittsöffnung, Austrittsöffnung und Unterbrecher, wobei die Seitenkanäle gegenüber den Schaufelkränzen so angeordnet sind, daß ein Fördermedium in zwei im wesentlichen voneinander getrennten Förderströmen die Seitenkanäle vom jeweiligen Seitenkanaleintritt bis zum jeweiligen Seitenkanalaustritt unter Druckzunahme durchströmt,
dadurch gekennzeichnet, daß die Eintrittsöffnungen (18, 18') mit dem Gehäuseeinlaß (12) und die Austrittsöffnung (19, 19') mit dem Gehäuseauslaß (13) zur Aufteilung und Wiedervereinigung der Förderströme verbunden sind, und daß die Eintrittsöffnung(en) (18), die Austritts-Öffnung(en) (19) und der(die) Unterbrecher (20, 20a) gegenüber der ersten Laufradseite in Umlaufrichtung des Laufrades (30) um einen solchen Winkelbetrag (ot ) zu den entsprechenden Elementen (181, 19 ·, 20', 20*a) gegenüber der anderen Laufradseite versetzt angeordnet ist (sind) , daß den Padialkräften auf der ersten Laufradseite, die aus den Druck-differenzen in den Förderströmen zwischen den Einlassen und Auslassen resultieren, dem Betrag nach gleiche, jedoch in entgegengesetzer Richtung wirkende Radialkräfte auf der zweiten Laufradseite gegenüberstehen. - 2. Seitenkanalpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein axialer Endstufen-Dichtspalt (34, 34') zur dichtenden Trennung der beiden Förderströme am äußeren Umfang des Laufrades (30) angeordnet ist.
- 3. Seitenkanalpumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf mindestens einer Laufradseite mindestens zwei Schaufelzellenkränze (31, 31a, 31b; 31', 31'a, 31'b) mit unterschiedlichen Durchmessern angeordnet sind, deren jeweilige Seitenkanäle (17, 17a, 17b; 17', 17fa, 17'b) in Reihe geschaltet sind.
- 4. Seitenkanalpumpe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Abdichtung zwischen den im Durchmesser unterschiedlichen Schaufelzellenkränzen (31, 31') des Laufrades (30) und den in Seitenkanalteilen (16, 16') eingearbeiteten Seitenkanälen (17, 17*), radiale Zwischenstufendichtspalte (35, 35') angeordnet sind.
- 5. Seitenkanalpumpe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Abdichtung zwischen den im Durchmesser unterschiedlichen Schaufelzellenkränzen (31, 31') des Laufrades (30) und den in den Seitenkanalteilen (16, 16') eingearbeiteten Seitenkanälen (17, 17'), axiale Zwischenstufendichtspalte (33, 33') angeordnet sind.
- 6. Sextenkanalpumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaufelzellenkränze (31, 31a, 31b; 31'-, 31'a, 31'b) und die zugehörigen Seitenkanäle (17, 17a, 17b; 171, 17'a,° 17*b) hinsichtlich der Wirkflächen des Förderstromdruckes auf das Laufrad so bemessen sind, daß sich die aus den axialen und die aus den radialen Kräften resultierenden Drehmomente um den Laufradmittelpunktgegenseitig aufheben.
10 - 7. Seitenkanalpumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Laufradseiten und die zugehörigen Seitenkanäle (17, 17a, 17b; 17', 17'a, 17*b) im wesentlichen identisch ge-!5 formt sind und daß der Winkelbetrag (se ) der Versetzung 180° beträgt.
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