DE3128374A1 - Radialschaufelunterstuetzte seitenkanalpumpe - Google Patents
Radialschaufelunterstuetzte seitenkanalpumpeInfo
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Description
PROF. DR. DR. J. RE1TSTÖTTER --OFi. VVERNER KINZEBACH
DR. ING. WOLFRAM BUNTE (ιβΒβ-,βτβ)
k.
EUROPÄISCHEN PATENTAMT EUROPEAN PATENT ATTORNEYS
TELEFON: (Ο89) 2 71 ΘΒ 83
TELEX: O521E2O8 ISAR D BAUERSTRASSE 22, D-8OOO MÜNCHEN
17. Juli 1981
BETREFF:
RE
Friedrich Schweinfurter
Bergstr. 6
D-8541 Röttenbach
D-8541 Röttenbach
Radial schaufei unterstützte Seitenkanalpumpe
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Μ/22 168
Die Erfindung betrifft eine Seitenkanalpumpe mit Gehäuse und darin
abgedichteter Welle und einem an dieser befestigten Laufrad sowie einer Ansaugöffnung im Gehäuse, von der aus der Förderstrom
durch einen im Laufrad offen oder geschlossen ausgebildeten Radialschaufelbereich zu einem in Strömungsrichtung nachfolgenden
Strömungskanal führt und daran anschließend über wenigstens einen Seitenkanal und diesem entsprechenden Schaufelkranz
des Laufrades zu einer Austrittsöffnung im Gehäuse gelangt.
Bei dieser Sonderbauart der Kreiselpumpe gelangt das durch die
Ansaugöffnung des Laufrades mit geringer Strömungsgeschwindigkeit eintretende Fördermedium in die rotierenden, in radialer
Richtung nach außen führenden Schaufeln, wobei eine Energieübertragung an das Fördermedium durch das Laufradmoment erfolgt.
Dadurch wird das Fördermedium zentrifugal beschleunigt und tritt in den nachfolgenden meist spiralförmigen Strömungskanal und
anschließend in den oder die folgenden Seitenkanäle
ein. Das sich in den Schaufelzellen der rotierenden Schaufelkränze ausbildende Fliehkraftfeld löst eine Verdrängerströmung
aus, die sich in einer in Umfangsrichtung schraubenförmig gewundenen
Strombahn bewegt. Dabei durchläuft das Fördermedium vom Seitenkanalanfang bis zum Seitenkanalende mehrmals den Energieübertragungsbereich
der Schaufelzellen des Laufrades, wodurch eine Energieübertragung durch Impulsaustausch an den Volumenstrom
geringeren Energiezustandes im Seitenkanal stattfindet.
Bisher bekannte Kreiselpumpen arbeiten bei Flüssigkeitsförderung
entweder nach dem Prinzip der normalsaugenden Zentrifugalpumpen niedriger Stufenförderhöhe oder dem Prinzip der gasmitfördernden,
selbstansaugenden Seitenkanalpumpen großer Stufenförderhöhe. Es haben beide Systeme Vor- und Nachteile, was verschiedentlich
zu kombinierten Bauweisen geführt hat.
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Sonderbauarten in Gliederbauweise sind bekannt, bei welchen einer
normalsaugenden Stufe innerhalb einer Kreiselpumpe eine Seitenkanalstufe
zum Zwecke der Selbstansaugung bzw. SelbstentlUftung
vor- oder nachgeschaltet ist, wie dies z.B. in der GB-PS 1 152
oder der DE-AS 1 152 887 gezeigt ist. Bei der letzteren ist der Seitenkanal stufe eine normal saugende Zentrifugal stufe vorgeschaltet,
um das Fördermedium vorbeschleunigt in den Seitenkanalbereich eintreten zu lassen. Somit wird den im. Eintrittsbereich der Seitenkanal
schaufelzell en auftretenden Beschleunigungsstößen und der
damit verbundenen Teil Verdampfungsgefahr des Fördermediums entgegengewirkt. Diese unerwünschte, insbesondere bei leicht siedenden
Fördermedien auftretende Teil verdampfung, führt zu einer erheblichen Verschlechterung des Wirkungsgrades der Pumpe und erhöht
die Kavitationsgefahr.
Die bisher bekannten konstruktiven Lösungen erfordern zwei vonein ander getrennt auf einer gemeinsamen Welle angeordnete» verschiedenartige
Laufräder mit ihren ebenfalls notwendigen, getrennten Gehäusen, Strömungskanälen und Leitvorrichtungen. Der
Obergang des Fördermediums von einem auf das andere System erfolgt
über zusätzlich erforderliche Zwischen- oder öbergangsgehäuse.Diese
Lösungen sind aufwendig und kompliziert und weisen zusätzliche Strömungswiderstände auf.
Aus der DE-OS 2 112 980 ist die Sonderausführung einer solchen
Pumpe bekannt, bei der ein Zentrifugal rad mit einem isogenannten Wirbel rad (Peripheral rad) zu einem Konstruktionsteil vereinigt
wurde. Diese Ausführung beschränkt sich ausschließlich auf Wirbelpumpen
und dient der Reduzierung der Zulaufhöhe, da Pumpen dieser Art eine große Zulaufhöhe fordern.
Diese Sonderausführung kann nur als Teillösung einer Kombination
der zwei Pumpenarten gewertet werden, da sie - vor allem strömungstechnischen Gründen - eine ungünstige Vereinigung beider
Systeme darstellt.
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-ϊ.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine in ihrer Bauweise einfache und unkomplizierte, strömungsgünstige, selbst
ansaugende Kreiselpumpe zu entwickeln, die mit einem Laufrad beide Fördersysteme in einer Gehäuseinheit optimal vereinigt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das
Laufrad wenigstens eine kreisförmige Reihe von axial oder axial und radial offenen Schaufelzellen enthält und auf
dem oder zwischen den Laufradteilen Radial schaufeln trägt, die
von wenigstens einer zum Laufrad koaxialen Ansaugöffnung ausgehen
und daß in Umfangsrichtung an die Radial schaufeln anschließend wenigstens ein Strömungskanal angeordnet ist, der
in Strömungsrichtung durch wenigstens einen Überleitungskanal mit dem oder den unmittelbar folgenden Seitenkanälen verbunden
ist, dem bzw. denen gegenüberliegend ein Schaufel kranz auf dem bzw. den Laufradteilen zugeordnet ist.
Vorzugsweise haben die Schaufel kränze in axialer Richtung offene Schaufelzellen. Vorteilhaft sind auch Schaufel kränze
mit gleichzeitig axial und radial offenen Schaufel zellen. Der dem Radialschaufelbereich in Umfangsrichtung folgende Strö
mungskanal hat vorzugsweise eine spiralförmige Außenkontur zunehmen·
den Querschnitts. Vorteilhaft ist ebenfalls eine konzentrische Kontur gleichbleibenden Querschnitts.
In einer weiteren vorteilhaften Ausbildung der Erfindung kann
das Laufrad beispielsweise mit beidseitigen axialen Ansaugöffnungen und einer Trennwand sowohl im Radialschaufelbereich,
als auch im Bereich des nachfolgenden Strömungskanals versehen
sein. Dadurch sind zwei voneinander getrennte Förderströme möglich, die durch ebenfalls getrennte Eintritts- und Austritt.söffnungen
im Gehäuse die Pumpe mit gleichen oder unterschiedlichen Volumenströmen durchlaufen. Mit dieser Bauweise
lassen sich auch zwei in ihrer Art unterschiedliche Förder-
I · t*
• a
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medien durch getrennte Eintrittsöffnungen im Gehäuse ansaugen
und in einem vorgegebenen Volumenverhältnis, vor dem Austreten
aus einer gemeinsamen Austrittsöffnung, im Gehäuse vermischen.
Die erfindungsgemäße Bauweise hat den Vorteil, daß ein mit sehr
geringer Strömungsgeschwindigkeit achsmittig eintretendes Fördermedium
vom normalansaugenden Zentrifugal teil unmittelbar und auf strömungsgünstigstem Wege in das Seitenkanal teil übergeht,
ohne die Laufrad- und Gehäuseeinheit zu verlassen. Dadurch werden die Reibungs- und Wirbel Verluste, die bei den
bekannten Pumpen dieser Gattung ausgeprägt auftreten, niedrig gehalten.
Die kompakte Konstruktion der gezeigten Pumpe, verbunden mit einer überraschend niedrigen Anzahl aufgewendeter Einzelteile
führt dazu, daß die Herstellung der Pumpen niedrigere Material- und vor allem Lohnkosten erfordert, als es bei vergleichbaren
Fördermitteln bisher der Fall war. Wie eingangs erwähnt, besteht bei Seitenkanalpumpen das Problem, daß bei geringer Zulaufhöhe
der Beschleunigungsstoß im übergang eines flüssigen Fördermediums in den Schaufelbereich die Flüssigkeit verdampfen
läßt, bzw. eine Kavitation verursacht. Dies tritt besonders dann auf, wenn die Flüssigkeit einen niedrigen Siedepunkt oder
eine hohe Zulauftemperatur hat. Dadurch wird nicht nur der Wirkungsgrad der Pumpe ganze erheblich verschlechtert, sondern
es besteht auch die Gefahr, daß mechani sehe- Oberlastungen und/oder
Schwingungen von Pumpenteilen auftreten. Bei der notwendigerweise präzisen, abdichtenden Einpassung des drehenden Laufrades in die festen
Teile der Pumpe führt diese Verdampfung/Kavitation zu schnellem Verschleiß oder gar zur Zerstörung der Pumpe. Um nun diesen
Beschleunigungsstoß so gering wie möglich zu halten, genügt es nicht, "irgendein" Radialschaufelrad vor ein Seitenkanallauf
rad zu schalten, wie dies in der DE-OS 2 112 980 gezeigt ist. Das Radialschaufelrad muß vielmehr, wie in der erfindungsge-
* η
-5—« Ji-
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mäßen Pumpe, in seinem Durchmesser auf das andere Fördersystem abgestimmt sein. Nur dann können derart hohe Fünungsgrade der
Seitenkanalschaufelzeilen erreicht werden, wie sie in der gezeigten
Vorrichtung möglich sind. Mit dem FülTungsgrad steigt
naturgemäß auch der Wirkungsgrad der Pumpe und sinkt ihre Haltef druckhöhe (NPSH-Wert). Vorzugsweise ist der Durchmesser des
Radialschaufelrades größer als der des Schaufelzellenkranzes.
Dadurch, daß der Beschleunigungsstoß, wie oben gezeigt, vermieden wird und somit ein hoher FUllungsgrad der Seitenkanalzellen
erhalten bleibt, kann eine erfindungsgemäße Pumpe mit relativ hohen Umfangsgeschwindigkeiten des Laufrades betrieben
werden. Nachdem mit steigender Drehzahl bzw. Durchmesser des Laufrades auch die Förderleistung des Radialpumpenteils steigt
wird bis hin zur relativ hohen Umfangsgeschwindigkeit der oben erwähnte Beschleunigungsstoß mit allen seinen nachteiligen
Auswirkungen vermieden. Durch hohe Umfangsgeschwindigkeiten sind hohe Förderdrücke erzielbar. Die erfindungsgemäße
Pumpe kann also vorteilhaft zur Hochdruckerzeugung verwendet werden, was sonst nur mit mehrstufigen und somit fertigungstechnisch
außerordentlich aufwendigen Fördersystemen möglich
ist, ohne daß ihr Wirkungsgrad wesentlich sinkt.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen
und aus der folgenden -Beschreibung von Ausführungsbeispielen, die in den Zeichnungen dargestellt sind.
Es zeigen:
Figur 1 einen Querschnitt durch eine erfindungsgemäß ausgebildete
Kreiselpumpe in der Ebene Ϊ-Ι der Figur 2 mit
gestrichelt angedeutetem Seitenkanal-Schaufelkranz,
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Ao.
Figur 2 einen Schnitt in der Ebene H-II der Figur 1,
Figur 3 die Ansicht eines Strömungskanalgehäuses mit Seitenkanal und spiralförmigem Strömungskanal nach den Figuren
1 und 2,
Figur 4 einen Schnitt durch das Strömungskanalgehäuse in der Ebene IV-IV der Figur 3,
Figur 5 einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemäß ausgebildete
Kreiselpumpe mit gleichzeitig axial und radial offenen Schaufelkränzen,
Figur 6 einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße Kreiselpumpenausführüng
mit axial offenen Radialschaufeln und einer Schaufelkranzscheibe mit axial offenen Seitenkanal
-Schaufel zellen ,
Figur 7 einen Längsschnitt durch eine weitere Ausführung der Erfindung bei welcher die Kreiselpumpe mit zwei radiale
Eintrittsöffnungen und einer Austrittsöffnung im Gehäus und mit zwei axialen Ansaugöffnungen im Laufrad und
einer Trennwand zur Trennung der beiden Förderströme versehen ist,
Figur 8 einen Längsschnitt durch eine weitere Variante der Erfindung,
mit ""axial offenen Radialschaufeln und doppelseitigen, radial und axial offenen Seitenkanal-Schaufel·
zellen und
Figur 9 einen Längsschnitt durch eine weitere Ausführung der Er· findung, bei der das Laufrad Schaufel kränze verschiedenen
Durchmessers trägt.
Die in den Figuren 1 bis 4 dargestellte Kreiselpumpe ist in ihrem geschlossenen Radialschaufel teil einströmig und in ihrem
Seitenkanalteil doppe!strömig ausgebildet und besteht aus einem
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Gehäuse 10, den Strömungsgehäusen 27 und 28 und dem Laufrad 20,
20'. Das Gehäuse setzt sich zusammen aus einem ringförmigen Gehäuseteil 11 mit Bodenteil 12, der Eintrittsöffnung 13 und der
Austrittsöffnung 14, einem Lagerdeckel 15, der zun Gehäuseteil
11 durch einen Runddichtring 16 abgedichtet ist.
Im Lagerdeckel 15 ist eine über Packungsringe 17 abgedichtete Welle 18 angeordnet, die durch einen nicht dargestellten Antriebsmotor,
beispielsweise einem zweipoligen Elektromotor,
in Pfeilrichtung (Figur 1) in Drehung versetzt werden kann. Auf dem freien Ende der Welle 18 ist mittels eines Gewindezapfens
19 das Laufrad 20, 20' befestigt.
Die Schaufelkfänze 23, 23', welche die Schaufel zellen 24 bilden,
liegen im Laufrad 20, 20', wobei ihnen gegenüber jeweils ein Seitenkanal 29, 29' gegenüberliegt , die in die Strömungskanalgehäuse
27 und 28 eingearbeitet sind. Die im Laufrad 20, 20' angeordneten Radial schaufeln 25 beginnen etwa in Achsmitte
der Ansaugöffnung 26 und münden in den in Umfangsrichtung anschließenden
spiralförmigen Strömungskanal 32. Am Ende des Strömungskanals 32 ist ein Oberleitungskanal 34 angeordnet, der
den aus den Radialschaufeln 25 kommenden Förderstrom teilt und den beiden Seitenkanälen 29, 29' zuleitet.
Durch die Eintrittsöffnung 13 im Gehäuse 10 tritt das Fördermedium
mit geringer Strömungsgeschwindigkeit in die Ansaugöffnung
26 koaxial zum Laufrad 20, 20' ein. Durch die sich in den Radialschaufeln 25 ausbildende Fliehkraft des rotierenden
Laufrades 20, 20' wird das Fördermedium radial zur Peripherie zunehmend beschleunigt und strömt in den unmittelbar radial
anschließenden spiralförmigen Strömungskanal 32. Der am Ende
des Strömungskanals 32 angeordnete Überleitungskanal 34 teilt j den Förderstrom in zwei Teile und leitet diese zwei Teilströme
den unmittelbar anschließenden Seitenkanälen 29, 29' und den
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Schaufelkränzen 23, 23' zu. In den Schaufel zellen 24 der Schau·
feikränze 23, 23' bildet sich durch die Fliehkraft eine Verdrängerströmung
aus, die in einer schraubenförmig.gewundenen Strombahn über die gesamte Länge des Seitenkanals fließt und
wechselseitig in die Schaufel zellen 24 des Laufrades 20, 20' wieder eintritt. Durch dieses häufige Wiedereintreten wird
auf den Förderstrom, der im Seitenkanal langsamer fließt, also
einen geringeren Energiezustand aufweist, die Antriebsenergie durch Impulsaustausch übertragen.
Am Ende des Seitenkanals ist ein kurzer, auslaufender Nachverdrängungskanal
30 nachgeschaltet, der sich in axialer Richtung auf eine Spitze hin verjüngt. Dieser Nachverdrängungskanal 30
beschleunigt bei Flüssigkeitsförderung den Entlüftungsvorgang, da die Luft durch die nachdrängende Flüssigkeit zur Laufradmitte
hin in die Schaufelzellen 24 zurückgedrängt über eine
anschließende Entlüftungsbohrung 31 entweichen kann.
Aus dem Seitenkanalbereich tritt das Fördermedium über eine
in die Strömungskanal gehäuse 27 und 28 eingearbeitete Verbindungsöffnung
33 aus und verläßt das Gehäuse 10 durch die Austrittsöffnung 14.
Bei Gasförderung ist keine Entlüftungsbohrung 31 erforderlich.
Der Nachverdrängungskanal 30 bewirkt eine Nachverdichtung des Fördermediums mit nachträglichem Entspannungsprozeß am Seitenkanalanfang
in Umlaufrichtung, wodurch die Ausbildung der Verdrängerströmung beschleunigt und damit die Impulsübertragung
erhöht wird.
Die Pumpenausführung nach Figur 5 unterscheidet sich von der
vorher beschriebenen dadurch, daß die Schaufel kränze 23, 23' radial und axial offen und die Seitenkanäle 29, 29' entsprechend
ausgebildet sind.
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In der Figur 6 ist eine einströmige Kreiselpumpe mit stirnseitig offenen Radial schaufeln 25 mit Strömungskanal 32 und
nur einem Schaufel kranz 23 mit Seitenkanal 29 dargestellt.
Bei der in Figur 7 dargestellten Variante einer zweiströmigen
Kreiselpumpe wird das Laufrad 20, 20' durch eine Trennwand
58 so unterteilt, daß zwei getrennte einströmige Fördersysteme mit jeweils eigenen axialen Ansaugöffnungen 26, 26', geschlossenen
Radialschaufeln 25, 25' und Seitenkanälen 29, 29' entstehen.
Die durch die beiden radialen Eintrittsöffnungen 13,
13' im Gehäuse 10 eintretenden Fördermedien werden durch die
axialen Ansaugöffnungen 26, 26' der Laufradhälften 20, 20'
angesaugt, durchströmen getrennt die Radial schaufeln 25, 25'
und gelangen in den anschließenden spiralförmigen Strömungskanal, der von der Trennwand 58 in zwei Strömungskanal teile
32, 32' geteilt und durch den Dichtspalt 59 abgedichtet wird. Immer noch getrennt durchlaufen die beiden Fördermedien die
anschließenden Seitenkanäle 29 und 29' und verlassen diese durch die Verbindungsöffnung 33, 33' in den Strömungsgehäusen
27 und 28. In einer Zwischenkammer 63 vereinigen sich die beiden Förderströme, bevor sie durch die Austrittsöffnung 14
im Gehäuse 10 austreten.
In Figur 8 wird eine im Niederdruckteil einströmige und im Hochdruckteil doppelströmige Kreiselpumpe dargestellt, bei der
die Radialschaufeln 25 stirnseitig offen, und die beiden Schaufelkränze 23, 23' durch einen Mittelsteg 77 voneinander getrennt,
radial und axial offen angeordnet sind.
Das durch die axiale Eintrittsöffnung 13 im Gehäuse 10 eintretende
Fördermedium wird von den Radialschaufeln 25 angesaugt
und nach Durchlaufen des spiralförmigen Störmungskanals 32
durch einen unmittelbar anschließenden Überleitungskanal 75
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dem Seitenkanal 29 zugeführt. Nach erfolgtem Energieaustausch verläßt das Medium den Seitenkanal 29 über den radialen Austrittskanal
79 und strömt durch die Austrittsöffnung 14 im Gehäuse 10.
Bei der in Figur 9 gezeigten Pumpe tragen die Laufradteile 20, 20' jeweils zwei Schaufel kränze 23, 23', deren Durchmesser
verschieden sind. Hierbei strömt das Fördermedium vorbeschleunigt aus dem Radialschaufelbereich in den Strömungskanal 32,
32' und gelangt durch öberleitungskanäle 34, 34' in die ersten
Seitenkanäle 29, 29', die den Schaufelkränzen 23, 23' mit den
größeren Durchmessern entsprechen. Weiter beschleunigt gelangt das Medium durch Oberströmkanäle 35 in die inneren Seitenkanäle
29, 29', die vorzugsweise ebenso größere Querschnittsflächen als die äußeren aufweisen, wie auch die ihnen zugeordneten
Schaufelzellen größere Volumina als die Schaufel ze!len
der äußeren Schaufelkränze aufweisen. Aus dem inneren Förder- system gelangt das Medium dann über die Verbindungsöffnungen
33, 33' zur Austrittsöffnung 14. Es ist jedoch ebenso eine Pumpenkonstruktion möglich, bei der das Fördermedium aus dem
Radialsystem kommend zuerst dem inneren und dann dem äußeren Seltenkanalsystem zugeführt wird.
Leerseite
Claims (11)
- M/22 168PatentansprücheRadialschaufelunterstützte Seitenkanalpumpe mit Gehäuse und darin abgedichteter Welle und einem an dieser befestigten Laufrad sowie einer Ansaugöffnung im Gehäuse, von der aus der Förderstrom durch einen im Laufrad offen oder geschlossen ausgebildeten Radial schaufel bereich zu einem in Strömungsrichtung nachfolgenden Strömungskanal führt und daran anschließend über wenigstens eine Seitenkanal und diesem entsprechenden Schaufel kranz des Lauf rades zu einer Austrittsöffnung im Gehäuse gelangt, dadurch gekennzeichnet, daß das Laufrad (20, 20') wenigstens eine kreisförmige Reihe von axial oder axial und radial offenen Schaufel zellen (24) enthält und auf demvoder zwischen den Laufradteilen (20, 20' Radial schaufeln (25) trägt, die von wenigstens einer zum Laufrad koaxialen Ansaugöffnung (26, 26') ausgehen und daß in Umfangsrichtung, an die Radial schaufeln (25) anschließend, wenigstens ein Strömungskanal (32, 32') angeordnet ist, der in Strömungsrichtung durch wenigstens einen überleitungskänal (34, 75) mit dem oder den unmittelbar folgenden Seiten kanälen (29, 29') verbunden ist, dem bzw. denen gegenüberliegend ein Schaufel kranz (23, 23') auf dem bzw. den Laufradteilen (20, 20') zugeordnet ist.
- 2. Pumpe nach Anspruch.1., dadurch-gekennzeichnet, daß ..die Laufradteile (20, 20') koaxiale Ansaugöffnungen (26, 26' aufweisen.
- 3. Pumpe nach Anspruch 1 und 2i dadurch gekennzeichnet,;.daß die Laufradteile (20, 20') jeweils Radialschaufeln (25, 25') mit einer gemeinsamen Trennwand (58) aufweisen.M/22 168 - 2 -
- 4. Pumpe nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennr zeichnet, daß die Trennwand (58) den Strömungskanal so in zwei Teilkanäle (32, 32') unterteilt, daß die beiden axial eintretenden Förderströme voneinander getrennt bleiben.
- 5. Pumpe nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (10) zwei voneinander getrennte Eintrittsöffnungen (13, 13') und eine Austrittsöffnung (14) aufweist.
- 6. Pumpe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daßvor der Austrittsöffnung (14) eine Mischkammer (63) angeordnet ist.
- 7. Pumpe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daßdas Laufrad (20) zwei Schaufel kränze (23, 23') mit axial und rad offenen Schaufelzellen (24), die durch einen Mittelsteg (77) getrennt sind, aufweist.
- 8. Pumpe nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der radiale Strömungskanal (32) eie sich in Strömungsrichtung spiralförmig erweiternde Außenkontur zunehmenden Querschnitts aufweist.
- 9. Pumpe nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der radiale Strömungskanal (32) in der Außen- und Innenkontur konzentrisch ist und gleichbleibenden Querschnitt aufweist.
- 10. Pumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Laufrad (20, 20') wenigstens zwei in ihrem Durchmesser verschiedene Schaufelkrä'nze (23, 23') aufweist, wobei die inneren Schaufelzellen andere Volumina als die äußeren und die inneren Seitenkanäle andere Querschnittsflächen als die äußeren aufweisen.M/22 168
- 11. Pumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Laufrad (20, 20') einstückig ist.
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|---|---|---|---|
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