DE3418613A1 - Geraet zur beseitigung von stoersignalen in einem video-bandgeraet - Google Patents
Geraet zur beseitigung von stoersignalen in einem video-bandgeraetInfo
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Description
Beschreibung
Die Erfindung betrifft ein Gerät zur Beseitigung von Störsignalen für ein Video-Bandgerät und speziell einen Gerättyp,
der effektiv bei einer Schaltung zur Reproduktion hochfrequenter Signale zur Anwendung gelangen kann, die
nach dem Zeitteil- bzw. Zeitmultiplexverfahren aufgezeichnet wurden (FM Audiosignale).
Bei dem herkömmlichen Video-Bandgerät mit schraubenförmiger Abtastung (Schrägspurverfahren)(im folgenden als
"VTR" bezeichnet) werden FM Audiosignale auf einer gesonderten Audiospur auf einem Band mit Hilfe eines gesonderten
Audiomagnetkopfes aufgezeichnet. Bei einem derartigen
FM Audio-Aufzeichnungssystem sind jedoch die Frequenzeigenschaft
und der dynamische Bereich zur Sicherstellung einer guten Aufzeichnung von Stereosignalen und
Ton-Multiplexsignalen nicht ausreichend. Dieser Nachteil
ergibt sich aus der Tatsache, daß sich das Band langsam bewegt und daß die durchgehende Audiospur schmal ist.
Zur Lösung der zuvor genannten Schwierigkeiten wurde ein System vorgeschlagen, welches dazu ausgelegt ist, sowohl
Videosignale als auch FM Audiosignale auf der Videospur aufzuzeichnen. Gemäß diesem vorgeschlagenen System werden
die FM Audiosignale auf den Aufzeichnungsspuren mit Hilfe
von abwechselnd arbeitenden ersten und zweiten Videoköpfen aufgezeichnet. Dieses System ist hinsichtlich der
Frequenzeigenschaft und des dynamischen Bereichs, der für die Aufzeichnung der FM Audiosignale erforderlich ist,
voll zufriedenstellend.
Die FM Audiosignale, die nach dem Zeitmultiplexverfahren mit Hilfe des Schrägspurverfahrens aufgezeichnet
werden und mit Hilfe abwechselnd arbeitender erster
■\ und zweiter Videoköpfe reproduziert werden, müssen in
regelmäßige, kontinuierliche FM Audiosignale umgewandelt werden, um den Hörer zu befriedigen.
Fig. 1 zeigt eine herkömmliche Schaltung zum Umwandeln der FM Audiosignale eines ersten Kanals, die durch einen ersten
Videokopf reproduziert wurden, und der FM Audiosignale eines zweiten Kanals, die durch einen zweiten Videokopf
reproduziert wurden, in regelmäßige, kontinuierliche FM Audiosignale. Gemäß dieser herkömmlichen Schaltung werden
die FM Audiosignale des ersten Kanals (FM 1) über einen Eingangsanschluß 11 einem ersten FM Demodulator 13 zugeführt,
um durch diesen demoduliert zu werden, und weiter werden die FM Audiosignale des zweiten Kanals (FM 2) über
Ί5 einen Eingangsanschluß 12 an einen zweiten FM Demodulator
14 übertragen. Die demodulierten Ausgangssignale des ersten
und des zweiten FM Demodulators 13, 14 werden zu einem ersten bzw. einem zweiten Eingangsanschluß T5A,_15.B eines
Schalters 15 übertragen. Der Betrieb dieses Schalters 15 wird derart gesteuert, daß der erste Eingangsanschluß 15A
während der Bandabtastperiode des ersten Videokopfes verwendet wird, das heißt während eines Bildes,und der
zweite Eingangsanschluß 15B während der Bandabtastperiode des zweiten Videokopfes verwendet wird, das heißt während
eines Bildes. Als Ergebnis werden an einem Ausgangsanschluß 16 kontinuierlich demodulierte Audiosignale abgegeben.
Gemäß der zuvor erwähnten herkömmlichen Schaltung demodulieren der erste und der zweite Demodulator 13, 14
die FM Audiosignale in dem Tastverhältnis von 1:1. Mit anderen Worten wählt der Schalter 15 demodulierte Ausgangs-Audiosignale
vom ersten und zweiten FM Demodulator 13, 14 in dem Tastverhältnis von ,1:1 aus. Demzufolge sollten
der erste und der zweite FM Demodulator 13, 14 identische Eigenschaft und Funktion haben. Daher müssen der erste und
der zweite FM Demodulator 13, 14 aus einem teueren Typ mit hoher Qualität bestehen. Es ist darüber hinaus auch erfor-
derlich, eine fortgeschrittene Technik anzuwenden, um
sicherzustellen> daß die Eigenschaften und Funktionen beider FM Demodulatoren 13, 14 identisch sind. Diese Anpassungsarbeit
erfordert sehr viel Zeitaufwand. 5
Der erste und der zweite Eingangsanschluß 11, 12 werden
mit den hochfrequenten FM Audiosignalen derart beschickt, daß beispielsweise das FM Audiosignal FM 1 während eines
Bildes dem ersten Eingangsanschluß 11 zugeführt wird und
das FM Audiosignal FM 2 an den zweiten Eingangsanschluß 12 während des nachfolgenden Bildes gesendet wird, und
zwar unter der Bedingung, bei welcher der hintere Endabschnitt des vorangehenden FM Audisognals FM 1 den vorderen
Endabschnitt des nachfolgenden FM Audiosignals FM 2 überläppt.. Der hintere Endabschnitt des genannten FM Audiosignals FM 2, welches dem zweiten Eingangsanschluß 12
während des nachfolgenden Bildes zugeführt wird, überlappt den vorderen Endabschnitt des genannten FM Audiosignals
FM 1, welches dem ersten Eingangsanschluß 11 während eines
Bildes zugeführt wird, das auf das zuvor erwähnte nachfolgende Bild folgt. ~" * ~z~
Da die FM Audiosignale FM 1, FM 2 ursprünglich kontinuierliche
Signale sind, sollten die Phasen beider Signale FM 1, FM 2 am ersten und zweiten Eingangsanschluß 1 f>
12 miteinander übereinstimmen. Es tritt jedoch häufig auf-, daß diese
Phasen nicht identisch sind und zwar aufgrund einer Kontraktion des Magnetbandes und der unregelmäßigen
Drehung der sich drehenden Komponenten des Video-Bandgerätes
3Q VTR (wie beispielsweise der Bandfördermechanismus und der
Drehzylinder). Wenn die Phasen der FM Audiosignale FM 1, FM 2 nicht identisch sind während der Periode, in der die
Endabschnitte der genannten Signale sich gegeneinander überlappen, entstehen Störsignale bzw. Rauschen, wenn die
demodulierten Ausgangssignale des ersten und des zweiten
Demodulators 13, 14 in kontinuierliche Signale mit Hilfe des Schalters 15 umgewandelt werden.
Zur Lösung des zuvor erläuterten Problems ist in der japanischen Patentanmeldung (Kokaj) A-55-80,812 ein System
beschrieben, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß ein erster und ein zweiter Kanalwählschalter jeweils vor dem
ersten und dem zweitem Modulator 13, 14 vorgesehen ist und daß diese Schalter zu unterschiedlichen Zeitpunkten während
der zuvor genannten Periode derart betätigt werden, daß die Endabschnitte der FM Audiosignale sich gegeneinander
überlappen. Dieses vorgeschlagene System führt tatsächlich zu dem Vorteil, daß selbst dann, wenn die Phasen der
FM Audiosignale FM 1, FM 2 voneinander während der zuvor genannten Überlappungsperiode verschoben oder versetzt sind,
Störsignale oder Rauschen unterdrückt werden kann. Dieses, System ist jedoch dennoch mit dem an früherer Stelle genannten
Nachteil behaftet, da dann, wenn die demodulierten AusgangsSignale des ersten und des zweiten FM Demodulators
in ein kontinuierliches Signal umgewandelt werden, das Tastverhältnis der demodulierten Ausgangssignale zu 1:1 gewählt
wird. Mit anderen Worten müssen der erste und der zweite FM Demodulator eine hohe Qualität haben, aus einem
teueren Typ bestehen und auch exakt identische Eigenschaften besitzen.
Die vorliegende Erfindung wurde auf der Grundlage der vorausgehend dargelegten Überlegungen realisiert und hat
sich die Aufgabe gestellt, ein Gerät zur Beseitigung von Störsignalen für ein Video-Bandgerät zu schaffen, durch
welches die Kosten eines Demodulators reduziert werden können und welches die Möglichkeit bietet, daß der Modulator
auf einfache und schnelle Weise richtig in Bereitschaft gesetzt werden kann und dabei gleichzeitig Schaltgeräusche
mit Hilfe einer einfachen Anordnung beseitigt werden können.
Zur Lösung der genannten Aufgabe schafft die Erfindung ein Gerät zur Beseitigung von Störsignalen für ein Video-Bandgerät,
welches folgende Merkmale und Einrichtungen umfaßt:
Eine Schaltereinrichtung/ um abwechselnd einen ersten und einen zweiten Kanal auszuwählen, die mit hochfrequenten
Signalen beschickt werden, die mit Hilfe des Schrägspurverfahrens aufgezeichnet wurden; eine Hauptdemodulatoreinrichtung
zum Demodulieren der hochfrequenten Ausgangssignale des ersten und des zweiten Kanals und zum Übertragen der
demodulierten Ausgangssignale zu einem Ausgangsanschluß; einen ein Ausgangssignal auswählenden Schalter, um eine
elektrische Unterbrechung eines Signals des Hauptdemodulators zu bewirken und zwar zum Ausgangsanschluß hin während
der Periode, in welcher die hochfrequenten Signale des ersten und des zweiten Kanals sich gegenseitig teilweise
überlappen; und eine Hilfs-Demodulatoreinrichtung, um an den
Ausgangsanschluß ein Signal zu übertragen, welches aus der Demodulation eines hochfrequenten Signals resultiert, welches
auf das hochfrequente Signal folgt, das früher zur Hauptdemodulatoreinrichtung übertagen wurde, und zwar nur
während der Periode, in welcher der das Ausgangssignal auswählende Schalter ein Ausgangssignal von der Hauptdemodulatoreinrichtung
unterbricht.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels unter Hinweis auf die Zeichnung näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 schematisch die Anordnung eines herkömmlichen
FM Demod.ulatorgerätes für ein Video-Bandgerät,
Fig. 2 eine Schaltungsanordnung eines Gerätes zur Beseitigung von Störsignalen nach der
vorliegenden Erfindung für ein Video-Band-
gerät, und
Fig. 3 ein Zeitsteuerdiagramm/ welches die Betriebsweise der Schaltung nach Fig. 2
veranschaulicht.
Fig. 2 zeigt eine Schaltungsanordnung des Gerätes zur Beseitigung
von Störsignalen nach der Erfindung. Dem ersten und dem zweiten Eingangsanschluß 21, 22 werden die hochfrequenten
FM Audiosignale FM 1, FM 2 des ersten und des zweiten Kanals zugeführt, die von dem ersten bzw. dem
zweiten Videokopf eines Video-Bandgerätes (im folgenden als "VTR" bezeichnet) geliefert werden. Die FM Audiosignale
FM 1, FM 2 werden mit Hilfe des Schrägspurverfahrens von dem Magnetband abgegriffen. Die Audiosignale FM 1, FM 2
überlappen sich an benachbarten Abschnitten gegenseitig.
Der erste Eingangsanschluß 21 ist mit einem Eingangskontakt 23A eines Kanalwählschalters 23 und auch mit einem
Eingangskontakt 24A eines Kanalwählschalters 24 verbunden. Der zweite Eingangsanschluß 22 ist mit dem anderen Eingangskontakt
23B des Kanalwählschalters 23 und auch mit dem anderen Eingangskontakt 24B des Kanalwählschalters
verbunden. Die Ausgangskontakte 23C, 24C sind mit dem Eingangsanschluß
des FM Hauptdemodulators 25, bzw. dem des FM Hilfsdemodulators 26 verbunden. Die Ausgangsanschlüsse
des FM Hauptdemodulators 25 und des FM Hilfsdemodulators
26 sind jeweils mit den Eingangskontakten 27A, 27B des Ausgangswählschalters
27 verbunden. Der Ausgangskontakt 27C des Ausgangswählschalters 27 ist mit einem Ausgangskontakt
verbunden/ von welchem ein kontinuierliches Ausgangssignal abgegeben wird.
Der Betrieb der zuvor genannten ersten, zweiten und dritten Schalter 23, 24, 27 wird durch entsprechende Steuer-
signale P1, P2, P3 gesteuert. Das Steuersignal P2 wird
durch Verzögern eines Steuersignals P1, welches einem Eingangsanschluß 31 zugeführt wird, mit Hilfe einer Verzögerungsschaltung
32 erzeugt. Das Steuersignal P3 besteht aus einem Ausgangssignal einer Exclusiv-ODER Schaltung
33, welche beide Steuersignale P1, P2 empfängt. Das Steuersignal P1 besteht aus einem verzögerten Ausgangssignal,
welches beispielsweise von einem Kopf-Umschaltimpulsgenerator oder einem Video-Bild-Synchronisationsimpuls-Generator
geliefert wird, die in dem VTR verwendet werden.
Fig. 3 zeigt die zeitliche Folge der FM Audiosignale FM 1, FM 2, die dem ersten bzw. dem zweiten Eingangsan-Schluß
21, 22 zugeführt werden, und zeigt ferner die zuvor erwähnten Steuersignale P1, P2, P3. Wie sich der Fig. 3
entnehmen läßt, sind die Kontakte 23A, 23C des Schalters 23 leitend verbunden, wenn das Steuersignal P1 einen hohen
Pegel hat, während die Kontakte 23B, 23C leitend verbunden sind, wenn das Steuersignal P1 einen niedrigen Pegel hat.
Die Kontakte 24A, 24C des Schalters 24 sind leitend verbunden, wenn das Steuersignal P2 einen hohen Pegel hat,
während die Kontakte 24B, 24C leitend verbunden sind, wenn das Steuersignal P2 einen niedrigen Pegel hat. Vom Schalter
27 sind die Kontakte 27B, 27C leitend verbunden, wenn das Steuersignal P3 einen hohen Pegel hat, während die Kontakte
27A, 27C leitend verbunden sind, wenn das Steuersignal P3 einen niedrigen Pegel hat.
Gemäß der Erfindung wird eine Verzögerungszeit, die zwischen
den Steuersignalen P1, P2 mit Hilfe der Verzögerungsschal-*
tung 32 erzeugt wird, so ausgewählt, daß sie kürzer ist als die Periode T2, während welcher die FM Signale FM 1,
FM 2 sich teilweise gegeneinander überlappen. Die Umschaltoperation des Schalters 23 zwischen den Kontakten 23B und
23C und die Umschaltoperation des Schalters 24 zwischen
den Kontakten 24B und 24C wird in einem vorgeschriebenen Intervall ausgeführt. Dieses Intervall ist in der zuvor erwähnten
Periode enthalten, während welcher sich die PM Signale FM 1, FM 2 teilweise überlappen.
Der Zeitpunkt t11 in Fig. 3 ist derjenige Zeitpunkt, bei welchem der Schalter 23 umgeschaltet wird, indem die Verbindung
des beweglichen Kontakts 23C mit dem stationären Kontakt 23A auf den stationären Kontakt 23B verschoben
wird oder umgekehrt. Zu diesem Zeitpunkt ti 1 ist' das Ausgangssignal
des FM Hauptdemodulators 25 mit Störsignalen behaftet, wie dies in Fig. 3(f) veranschaulicht ist. Der
nachfolgende Zeitpunkt t21 ist derjenige Zeitpunkt, bei welchem der Zustand des Schalters 24 geändert wird, indem
die Verbindung des beweglichen Kontakts 24C mit dem stationären Kontakt 24A auf den stationären Kontakt 24B
oder umgekehrt verschoben wird. Zu diesem Zeitpunkt t21 ist das Ausgangssignal des FM Hilfsdemodulators 26
mit Störsignalen behaftet, wie dies in Fig. 3(g) veranschaulicht ist. Demzufolge besitzen die Schaltgeräusche
bzw. Schalt-Störsignale, mit denen die Ausgangssignale des FM Hauptdemodulators 25 und des FM Hilfsdemodulators
26 behaftet sind, unterschiedliche Phasen. 25
Der Schalter 27 wird durch das Steuersignal P3 gesteuert. Wenn das Ausgangssignal des FM Hauptdemodulators 25 mit
Störsignalen behaftet ist, wählt der Schalter 27 unmittelbar ein Ausgangssignal ohne Störsignale vom FM Hilfsdemodulator
26 aus. Wenn mit anderen Worten das Ausgangssignal des FM Hauptdemodulators 25 mit Störsignalen beha,ftet
ist, wie dies in Fig. 3(f) gezeigt ist, wird während der Zeit T1 die elektrische Verbindung zwischen
dem FM Hauptdemodulator 25 und dem Ausgangsanschluß 28 unterbrochen. Diese Unterbrechungsperiode T1 wird durch
ein Ausgangssignal vom FM Hilfsdemodulator 26 überbrückt.
Das Ausgangssignal des FM Hilfsdemodulators 26, welches
während dieser Unterbrechungsperiode T1 abgesendet wird, ist frei von Schaltgeräuschen bzw. Schalt-StörSignalen.
Daher ist das Ausgangssignal, welches am Ausgangsanschluß 28 abgegeben wird, vollständig frei von Schaltgeräuschen
bzw. Störsignalen, wie dies in Fig. 3(h) veranschaulicht ist.
Zum besseren Verständnis zeigen die Fig. 3(f) und 3(g)
nur Stör- bzw. Rauschkomponenten. Während der Unterbrechungsperioden zwischen den Zeitpunkten t12 und t22
und auch zwischen Zeitpunkten t13 und t23 wird von dem FM
Hilfsdemodulator 26 ein Ausgangssignal als Ersatz abgegeben.
Dies sei mehr im einzelnen erläutert. Es wird dann, wenn das Ausgangssignal des FM Hauptdemodulators 25 mit
Schaltgeräuschen behaftet ist, die elektrische Verbindung zwischen dem FM Hauptdemodulator 25 und dem Ausgangsanschluß
28 unmittelbar unterbrochen. Das Ausgangssignal aus dem FM Hilfsdemodulator 26 überbrückt die Unterbrechungsperiode. Die Unterbrechungsperiode dauert 10 bis 30 Mikrosekunden,
eine Dauer, die außerhalb des Audiobandes liegt. Wenn daher der Schalter 27 momentan umgeschaltet wird,
entstehen in einem Audiosignal keine Schaltgeräusche bzw. Schalt-Störsignale.
Gemäß dem zuvor erläuterten Gerät zur Beseitigung von Störsignalen
nach der Erfindung wird nur dann, wenn das demodulierte Ausgangssignal des FM Hauptdemodulators 25 mit
Schaltgerauschen bzw. Störsignalen behaftet ist, ein demoduliertes
Ausgangssignal des FM Hilfsdemodulators 26
dazu verwendet, um ein durchgehendes bzw. kontinuierliches
Audiosignal z.u erhalten. Die Zufuhr des demodulierten Ausgangssignals des FM Hilfsdemodulators 26 erfolgt bei
jedem Bild nur für einen Moment, während bei jedem Bild überwiegend das demodulierte Ausgangssignal des FM Haupt-
demodulators 25 zugeführt wird. Es ist demzufolge nicht mehr erforderlich zu versuchen, eine starre Koinzidenz
zwischen den Eigenschaften des Haupt— und des Hilfs-FM-Demodulators
25, 26 Zu erreichen, wie dies bei dem auf herkömmliche Weise beseitigenden Gerät praktiziert wurde.
Bei der vorliegenden Erfindung führen Unterschiede zwischen den Eigenschaften von sowohl dem Haupt- als auch dem Hilfs-FM-Demodulator
25, 26 praktisch zu keinerlei Problemen. Der Grund für diesen Vorteil besteht darin, daß die
Qualität eines Audiosignals hauptsächlich von der Eigenschaft des FM Hauptdemodulators 25 abhängig ist und nicht
wesentlich durch die Eigenschaft des FM Hilfsdemodulators
26 bestimmt wird. Es ist daher möglich, einen billigen FM Hilfsdemodulator 26 anzuwenden. Da nicht mehr die Forderung
besteht zu versuchen, eine exakte Koinzidenz zwischen den Eigenschaften von sowohl dem Haupt- als auch dem Hilfs-FM-Demodulator
25, 26 herzustellen, kann die Arbeit der Anpassung der Eigenschaften und Funktionen beider FM
Demodulatoren 25, 26 auf einfache und schnelle Weise durchgeführt werden.
Die Beseitigung der zuvor erläuterten Schaltgeräusche bzw. Störsignale ist wirksam, um Sprachsignale hoher
Qualität zu erzeugen, wenn ein demoduliertes Ausgangssignal zu einem Störunterdrückungssystem bz-w. Störverminderungssystem
zugeführt wird. Das Störverminderungssystem, welches eine Funktion der Erweiterung hochfrequenter Komponente
hat, ist mit dem Nachteil behaftet, daß Schaltgeräusche bzw. Störsignale, mit denen ein kontinuierliches
Audiosignal behaftet ist, verstärkt werden, so daß keine Schallsignale mit hoher Qualität erzeugt werden können.
Durch die vorliegende Erfindung wird der Vorteil geboten, daß dann, wenn Schaltgeräusche oder Störsignale mit Hilfe
des Störverminderungssystems beseitigt werden und danach ein kontinuierliches Audiosignal dem genannten Geräusch-
Verminderungssystem zugeführt wird, gute Schallsignale reproduziert werden können.
Das vorangegangene Ausführungsbeispiel betrifft den Fall, bei welchem FM Audiosignale durch Signale gebildet werden,
die mit Hilfe eines Schrägspurverfahrens aufgezeichnet wurden. Es sind jedoch die aufgezeichneten Signale nicht
auf einen derartigen Typ beschränkt. Mit anderen Worten können die Audiosignale auch aus Stereosignalen bestehen
oder aus Signalen, die von mehreren Trägern demoduliert sind, wie beispielsweise Zweisprach-Signale. Darüber hinaus
•ist das Gerät zur Beseitigung von Störsignalen nach der vorliegenden Erfindung nicht nur bei FM Signalen anwendbar,
sondern auch bei AM modulierten Signalen.
Auch kann zum Unterbrechen des Ausgangs vom Demodulator
25 zum Ausgangsanschluß 28 eine Schaltereinrichtung als Mittel verwendet werden, welches die Ausgangsgröße des
Demodulators 25 nach Masse oder Erde leitet.
Claims (3)
- 20Patentansprüchej'i/ Gerät zur Beseitigung von Störsignalen in einem Video-Bandgerät, mit einem ersten Kanalwählschalter (23), der abwechselnd Hochfrequenzsignale eines ersten und eines zweiten Kanals auswählt und das ausgewählte Ausgangssignal einer ersten Demodulator-Einrichtung (25) zuführt, mit einem zweiten Kanalwählschalter (24), der abwechselnd die Hochfrequenzsignale des ersten und des zweiten Kanals zu einem Zeitpunkt auswählt, der gegenüber der Betätigung des ersten Kanalwählschalters (23) verzögert ist, und der das ausgewählte Ausgangssignal einer zweiten Demodulator-Einrichtung (26) zuführt, und mit einer Ausgangsauswähl-Schaltereinrichtung (27, 32, 33) , die abwechselnd die demodulierten Ausgangssignale von der ersten und der zweiten Demodulator-Einrichtung (25, 26) auswählt, dadurch gekennzeichnet , daß die Ausgangsauswähl-Schaltereinrichtung (32, 33, 27) das Ausgangssignal der ersten Demodulator-Einrichtung (25) nach Umschaltung des ersten Kanalwählschalters (24) für einenRadeckestraSe 43 8000 München 60 Telefon (089) 833603/883604 Telex 5212313 Telegramme PalentconsultAugenblick während einer Zeitspanne unterbricht, in welcher die Hochfrequenzsignale des ersten und des zweiten Kanals sich teilweise überlappen, und während dieser Unterbrechungszeit durch das Ausgangssignal der zweiten Demodulator-Einrichtung (26) ersetzt.
- 2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Ausgangsauswähl-Schaltereinrichtung folgendes umfaßt:Eine Exclusiv-ODER Schaltung (33) , welcher ein erstes und ein zweites Steuersignal (P1 , P2) zugeführt werden, die die Umschaltoperation des ersten bz.w. des zweiten Kanalwählschalters (23, 24) steuern, um ein drittes Steuersignal (P3) auszusenden, und einen Schalter (27) , dessen erster und zweiter Eingangsanschluß (27A, 27B) mit dem Ausgangsanschluß der ersten (25) bzw. dem der zweiten Demodulator-Einrichtung (26) verbunden ist und dessen Umschaltoperation durch das dritte Steuersignal (P3) ausführbar ist.
- 3. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Ausgangsauswähl-Schaltereinrichtung folgendes enthält:Eine Schaltereinrichtung, um das Ausgangssignal des FM Hauptdemodulators (25) nach Masse z.u leiten, um die Lieferung des Ausgangssignals des FM Hauptdemodul^tors (25) zum Ausgangsanschluß (28) z.u unterbrechen.
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| JPS5580812A (en) * | 1978-12-15 | 1980-06-18 | Matsushita Electric Ind Co Ltd | Magnetic record/reproduction system |
| EP0068188A1 (de) * | 1981-07-01 | 1983-01-05 | TELEFUNKEN Fernseh und Rundfunk GmbH | Videorecorder mit verbesserter Aufzeichnung des Tonsignals |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2587866A1 (fr) * | 1985-09-21 | 1987-03-27 | Bosch Gmbh Robert | Dispositif de branchement pour un appareil d'enregistrement et/ou de reproduction de television |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB2141572A (en) | 1984-12-19 |
| DE3418613C2 (de) | 1985-07-25 |
| GB8412767D0 (en) | 1984-06-27 |
| US4656531A (en) | 1987-04-07 |
| GB2141572B (en) | 1986-06-25 |
| JPS59215009A (ja) | 1984-12-04 |
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