DE3216849C2 - Verfahren und Vorrichtung zum Aufzeichnen von Information in benachbarten, parallel zueinander verlaufenden Spuren auf einem Aufzeichnungsmedium - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Aufzeichnen von Information in benachbarten, parallel zueinander verlaufenden Spuren auf einem AufzeichnungsmediumInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren
und eine Vorrichtung zum
Aufzeichnen digitaler Signale in einander abwechselnden
Aufzeichnungsspuren, welche insbesondere für die
Verwendung in einem Video-Magnetbandrecorder (VTR) bestimmt
sind, in welchem Audiosignale digitalisiert werden und in
denselben Spuren wie die üblichen Videosignale aufgezeich
net werden.
Um den Ausnutzungsgrad, mit dem ein Aufzeichnungsband, näm
lich ein Video-Magnetband, betrieben wird, zu verbessern,
ist es wünschenswert, die Zwischenräume oder Schutzabstände
zwischen benachbarten, parallel zueinander verlaufenden
Spuren zu minimieren oder sogar zu beseitigen. In einer
Technik, die zum Aufzeichnen ohne Schutzabstände vorgeschla
gen wurde, wird die Chrominanz- oder Farbdifferenz-Komponen
te des Videosignals frequenzmäßig in einen verhältnismäßig
kleinen Bereich umgesetzt, der einen frequenzumgesetzten
Chrominanz-Unterträger in der Größenordnung von ungefähr
688 kHz hat, und die Luminanz- oder Helle-Komponente wird
auf einen FM-Träger von der Größenordnung von ungefähr 3.5
MHz frequenzmoduliert. Die Rotationsköpfe, welche dazu ver
wendet werden, die einander abwechselnden Spuren aufzuzeich
nen, haben Luftspalte, die unterschiedliche Azimutwinkel
aufweisen. Folglich führt während eines Wiedergabevorganges
dann, wenn ein Teil einer Spur, die beispielsweise durch
einen Kopf A aufgezeichnet worden ist, durch einen Kopf B
wiedergegeben wird, die Tatsache, daß der Wiedergabekopf
einen unterschiedlichen Azimutwinkel gegenüber dem, der zum
Aufzeichnen benutzt worden ist, aufweist, zu einer wesentli
chen Dämpfung von unerwünschten "Nebensprech"-Komponenten,
die von der benachbarten Spur aufgenommen werden. Dieser
sog. Azimutverlust ist indessen eine Funktion der Frequenz
des aufgezeichneten Signals. Das heißt, daß der durch den
Azimutwinkel bedingte Verlust bei höheren Frequenzen höher
als bei niedrigeren Frequenzen ausfällt. Dementsprechend
ist diese Technik, obgleich der Azimutverlust wirksam ist,
um unerwünschte Nebensprech-Komponenten des höherfrequenten
FM-Luminanzsignals zu unterdrücken , das von einer benachbar
ten Spur aufgenommen sein mag, weniger wirksam, unerwünsch
te Nebensprech-Komponenten in dem niederfrequenteren Chromi
nanzsignal, das von der benachbarten Spur aufgenommen wird,
zu unterdrücken.
Chrominanz-Nebensprech-Komponenten werden durch Verwendung
eines sog. Kammfilters in der Wiedergabeschaltung unter
drückt. Während des Aufzeichnens unterscheidet sich die
effektive Chrominanz-Hilfsträgerfrequenz in einer Spur von
der Chrominanz-Hilfsträgerfrequenz in der nächstbenachbar
ten Spur. Dies wird beispielsweise durch Aufzeichnen der
in der Frequenz umgesetzten Chrominanz-Komponente mit einem
Hilfsträger einer konstanten Phase von einem Zeileninter
vall zu dem nächsten in einer Spur und dann durch Umkehren
der Phase bei jedem Zeilenintervall in der nächstbenach
barten Spur erzielt. Bei der Wiedergabe erscheinen die Fre
quenzen der in der Frequenz umgesetzten Chrominanz-Komponen
ten, die von benachbarten Spuren aufgenommen werden (d. h.
die unerwünschten Nebensprech-Komponenten), als "verschach
telt" mit den Frequenzen der in der Frequenz umgesetzten
Chrominanz-Komponenten, die von der Spur wiedergegeben wer
den, die abgetastet wird. Durch Verwendung eines sog. Kamm
filters, das Sperrbereiche hat, die mit den Nebensprech-Fre
quenzen zusammenfallen, werden die unerwünschten, in der
Frequenz umgesetzten Chrominanz-Komponenten, die von benach
barten Spuren aufgenommen werden, gedämpft. Auf diese Weise
können Farb-Videosignale aufgezeichnet und auf zufrieden
stellende Weise von benachbarten Spuren wiedergegeben wer
den, ohne daß dazu derartige Spuren mit Hilfe von Schutzab
ständen getrennt werden müßten.
In Video-Magnetbandrecordern VTR mit Wendel- oder Schräg
spurabtastung des zuvor erläuterten Typs werden die rotie
renden Köpfe dazu benutzt, nur die Videosignale in den
schräg verlaufenden Spuren aufzuzeichnen. Audiosignale wer
den in getrennten Spuren, die parallel zu den Längsseiten
des Magnetbandes verlaufen und in der Nähe davon angeordnet
sind, mittels eines feststehenden Audio-Aufzeichnungskopfes
aufgezeichnet. Indessen ist die Qualität des Audiosignals,
das durch den feststehenden Kopf aufgezeichnet wird, dann,
wenn das Magnetband bei einer verhältnismäßig geringen Ge
schwindigkeit transportiert wird, nicht so gut wie dann,
wenn das Magnetband bei höheren Geschwindigkeiten transpor
tiert wird.
Es wurden Überlegungen dahingehend angestellt, daß das zu
vor erläuterte Problem der herabgesetzten Qualität der Au
diosignal-Aufzeichnung aufgrund der verhaltnismäßig kleinen
Transportgeschwindigkeit des Magnetbandes vermieden oder im
wesentlichen minimiert werden kann, falls die Audiosignale
in genau der gleichen Spur wie die Videosignale aufgezeich
net werden. Beispielsweise könnte ein vorbestimmter Ab
schnitt jeder Spur für das Aufzeichnen von Audiosignalen
darin festgelegt werden. Außerdem könnte die Güte, mit der
die Audiosignale aufgezeichnet und wiedergegeben werden,
verbessert werden, falls derartige Audiosignale zunächst
digitalisiert und dann die digitalen Audiosignale in den
Videospuren aufgezeichnet werden. Einer derartigen Aufzeich
nung von digitalen Audiosignalen in den Videospuren kann
indessen das Problem der Nebensprech-Interferenz dann ent
gegenstehen, wenn solche Spuren ohne Schutzabstände aufge
zeichnet werden. Das heißt, daß während der Wiedergabe
dann, wenn beispielsweise ein Kopf A eine Spur abtastet,
die entweder durch denselben Kopf oder einen Kopf mit einem
gleichen Azimutwinkel aufgezeichnet worden ist, das Audio
signal , das in einer benachbarten Spur durch einen Kopf B
aufgezeichnet worden ist, wiedergegeben werden kann.
Wie bekannt ist, wird in einem typischen Ausführungsbei
spiel für ein sog. Kammfilter eine zumindest teilweise Sper
rung der Nebensprech-Komponente aus der Erkenntnis der Tat
sache erreicht, daß sich ein Videosignal, insbesondere die
Chrominanz-Komponente davon, langsam von einer horizontalen
Reihe zu der nächsten ändert. Das heißt, daß die relativ
hohe Zeile-zu-Zeile-Redundanz der Videoinformation der Aus
führung des Chrominanz-Komponenten-Kammfilters unterliegt.
Unglücklicherweise weisen Audiosignale und insbesondere
digitale Audiosignale keine derartige Zeile-zu-Zeile-Redun
danz auf. Demzufolge wäre das typische Chrominanz-Komponen
ten-Nebensprech-Kammfilter beim Sperren der Nebensprech-Kom
ponenten in den digitalen Audiosignalen, die von benachbar
ten Spuren aufgenommen werden, nicht wirksam.
Außerdem enthalten die digitalen Audiosignale im allgemei
nen eine große Anzahl von niederfrequenten Komponenten.
Diese Komponenten sind nicht dem Azimutverlust unterworfen,
wie dies für die höherfrequenten FM-Luminanz-Komponenten
zutrifft. Dementsprechend ist eine Sperrung des Nebenspre
chens oder des Kopiereffekts von digitalen Audiosignalen,
die von benachbarten Spuren aufgenommen werden, nicht zu
erwarten, selbst dann nicht, wenn derartige Nebensprech-Kom
ponenten durch Köpfe wiedergegeben werden, die unterschied
liche Azimutwinkel gegenüber solchen haben, die benutzt
werden, um solche Komponente aufzuzeichnen. Es ist indessen
möglich, die digitalen Audiosignale nach der Technik der
"modifizierten Frequenzmodulation (MFM)" oder der "modi
fizierten modifizierten Frequenzmodulation (M²FM)" aufzu
zeichnen, wobei die Aufzeichnungsfrequenzen hoch genug
sind, um sie dem Azimutverlust unterwerfen zu können. Wenn
indessen die MFM- oder die M²FM-Aufzeichnungstechnik ver
wendet wird, sollten sowohl das Aufzeichnungssystem als
auch das Wiedergabesystem gleichförmige Frequenz-Charakte
ristika über den gesamten Frequenzbereich von relativ nie
drigen zu relativ hohen Frequenzen aufweisen. Diese Forde
rung ist indessen sehr schwer zu erfüllen, insbesondere in
Video-Magnetbandrecordern VTR, in denen dann die üblichen
Entzerrer- und Verstärkerschaltungen in dem Wiedergabebe
reich von hoher Präzision sein müssen.
Ein Verfahren zum Aufzeichnen eines Farb-Videosignals zusammen mit einem analogen
Audiosignal gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und eine entsprechende Vorrich
tung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 2 sind aus der DE-OS 29 29 446 bekannt.
In dieser Druckschrift wird vorgeschlagen, das Audiosignal entweder als analoges,
frequenzmoduliertes Signal oder als digitalisiertes, codiertes Signal zusammen mit der
Luminanz-Komponente und der Chrominanz-Komponente des Farb-Videosignals in
parallelen, schrägverlaufenden Spuren auf einem Aufzeichnungsmedium aufzuzeichnen.
Zur Vermeidung der Nebensprech-Interferenz aus benachbarten Spuren wird weiterhin
vorgeschlagen, die Luftspalte der Aufzeichnungsköpfe, die jeweils benachbarte Spuren
auf dem Aufzeichnungsmedium aufzeichnen, mit unterschiedlichen Azimutwinkeln zu
versehen. Die Aufzeichnung des Audiosignals erfolgt dabei in einem randseitig abge
grenzten Bereich der Schrägspuren.
In der Zeitschrift "Funkschau (Sonderheft), Heim-Videotechnik 1979, Seiten
5-10" ist
das Bildaufzeichnungssystem "Video 2000" beschrieben, das eine interferierende
Mischung der Übersprechsignale aus benachbarten Spuren zur Erzeugung eines der
Spurnachführung dienenden Steuersignals ausnutzt.
Die Zeitschrift "The radio and electronic engineer, Vol. 47, Nr. 4, April 1977, Seiten
172-176" gibt einen Überblick über gängige Magnetband-Aufzeichnungsverfahren.
Neben einer Vielzahl weiterer Aufzeichnungsverfahren wird auch die Manchester-
Codierung angesprochen, die sich gegenüber der NRZ(M)-Codierung dadurch
auszeichnet, daß am Rand eines jeden Bit-Intervalls ein zusätzlicher Magnetfeld-
Richtungswechsel vorgesehen ist, um den Gleichstromanteil zu eliminieren. Die damit
verbundene Erhöhung der Bandbreite wird jedoch als nachteilig beschrieben.
Die Zeitschrift "Funktechnik, Heft 12,1980, Seiten 425-427" gibt einen Überblick
über bekannte Modulationsverfahren. Dabei wird insbesondere die PCM-Codierung und
die Frequenzumschalt-Modulation (FSK-Modulation) angesprochen.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine
Vorrichtung zum Aufzeichnen von digitalen Signalen in benachbarten Spuren auf einem
Aufzeichnungsmedium zu schaffen, durch welches bzw. welche die Nebensprech-
Interferenz, die durch das Wiedergeben von digitalen Signalen in einer benachbarten
Spur verursacht wird, vermieden oder zumindest wesentlich minimiert wird.
Die Aufgabe wird hinsichtlich des Verfahrens durch die Merkmale des Anspruchs 1 und
hinsichtlich der Vorrichtung durch die Merkmale des Anspruchs 2 gelöst. Die
Ansprüche 3 bis 6 beinhalten vorteilhafte Weiterbildungen der erfindungsgemäßen
Vorrichtung.
Im folgenden wird die Erfindung anhand der Figuren im ein
zelnen beschrieben.
Fig. 1 zeigt eine graphische Darstellung des Frequenzspek
trums der Signale, die durch einen Video-Magnetband
recorder VTR eines bestimmten Typs aufgezeichnet
werden.
Fig. 2 zeigt eine schematische Darstellung von rotierenden
Köpfen eines Video-Magnetbandrecorders, die aufein
anderfolgend über eine Spur laufen, um diese abzuta
sten.
Fig. 3 zeigt eine schematische Darstellung der Spuren, die
auf dem Aufzeichnungsband durch den Video-Magnetband
recorder VTR, wie er in Fig. 2 gezeigt ist, aufge
zeichnet werden.
Fig. 4 zeigt ein Blockschaltbild eines Ausführungsbeispiels
für die vorliegende Erfindung.
Fig. 5A-Fig. 5D zeigen Impuls/Zeit-Diagramme, die für das
Verständnis der Art und Weise, in der das Ausfüh
rungsbeispiel gemäß Fig. 4 arbeitet, nützlich sind.
Fig. 6 zeigt eine graphische Darstellung des Frequenzspek
trums einer Signalfolge, die durch das in Fig. 4
gezeigte Ausführungsbeispiel aufgezeichnet ist.
Fig. 7 zeigt ein Blockschaltbild eines Ausführungsbei
spiels, das die Signale, die durch das Ausführungs
beispiel gemäß Fig. 4 aufgezeichnet werden, wieder
gibt.
Die vorliegende Erfindung ist insbesondere dazu bestimmt,
digitale Audiosignale in denselben Spuren wie Videosignale
durch einen Video-Magnetbandrecorder VTR des Schrägspurab
tasttyps der Art aufzuzeichnen, bei der ein Paar von Auf
zeichnungsköpfen vorgesehen ist. Vorteilhafterweise ist der
Video-Magnetbandrecorder VTR von einer Art, bei der benach
barte, parallel zueinander verlaufende, schräg angeordnete
Spuren ohne Schutzabstände dazwischen aufgezeichnet werden.
Wie zuvor erwähnt, wird in einem Video-Magnetbandrecorder
VTR dieses Typs eine Nebensprech-Interferenz durch eine
Frequenzumsetzung der Chrominanz-Komponente des Farb-Video
signals in einen verhältnismäßig niederfrequenten Bereich
und durch Frequenzmodulieren der Luminanz- oder Helle-Kom
ponente auf einen Träger, der ausreichend oberhalb des Be
reiches der in der Frequenz umgesetzten Chrominanz-Kompo
nente liegt, vermieden oder zumindest minimiert.
Fig. 1 zeigt eine graphische Darstellung des Frequenzspek
trums eines dermaßen verarbeiteten Videosignals. Wie in
Fig. 1 gezeigt ist, weist die in der Frequenz umgesetzte
Chrominanz-Komponente eine Mittenfrequenz, beispielsweise
wie die umgesetzte Chrominanz-Hilfsträger-Frequenz von unge
fähr 688 kHz auf. Außerdem weist die Mittenfrequenz der
Luminanz-Komponente die Größenordnung von ungefähr 3.5 MHz
auf. Es ist lediglich ein verhältnismäßig kleiner Überlap
pungsbereich zwischen dem unteren Frequenzbereich des Spek
trums der in der Frequenz umgesetzten Luminanz-Komponente
und dem oberen Spektrum der in der Frequenz umgesetzten
Chrominanz-Komponente vorhanden.
Wie dies üblich ist, werden die in der Frequenz umgesetz
te Chrominanz-Komponente und die in der Frequenz umgesetzte
Luminanz-Komponente kombiniert oder gemischt, und die kom
binierten Signale werden in einander abwechselnden Spuren
durch einander abwechselnde Aufzeichnungsköpfe aufgezeich
net. Beispielsweise zeichnet ein Aufnahmekopf A die kombi
nierten Signale in jeder zweiten Spur TA auf, und ein Auf
zeichnungskopf B zeichnet die kombinierten Signale in den
verbleibenden, dazwischenliegenden Spuren TB auf. Der Azi
mutwinkel des Luftspaltes des Kopfes A unterscheidet sich
von dem Azimutwinkel des Kopfes B. Während der Wiedergabe
dämpft der Azimutverlust dann, wenn die Wiedergabeköpfe A
und B mit Azimutwinkeln versehen sind, die im wesentlichen
identisch mit den betreffenden Azimutwinkeln der Aufzeich
nungsköpfe A und B sind, wesentlich eine Nebensprech-Kompo
nente des in der Frequenz umgesetzten Luminanz-Signals, das
durch den Wiedergabekopf A von der Spur B aufgenommen wer
den kann (und umgekehrt).
Es ist bereits vorgeschlagen worden, in einem Video-Magnet
bandrecorder VTR des zuvor beschriebenen Typs die Audiosi
gnale in genau denselben Spuren wie die Videosignale aufzu
zeichnen. Herkömmlicherweise werden die Audiosignale in
einer separaten, längsgerichteten Spur durch einen festste
henden Aufzeichnungskopf aufgezeichnet. Gemäß dem genannten
Vorschlag können die Audiosignale indessen digitalisiert
werden, und die digitalen Audiosignale können durch diesel
ben rotierenden Aufzeichnungsköpfe aufgezeichnet werden,
wie sie zum Aufzeichnen der Videosignale verwendet werden.
Derartige digitale Audiosignale werden in einem vorbestimm
ten Abschnitt jeder Spur aufgezeichnet, und zwar entweder
vor den Videosignalen in dieser Spur oder auf diese fol
gend. Da indessen die digitalen Audiosignale im allgemeinen
sehr niederfrequente Komponente enthalten, weisen derartige
digitale Audiosignale, die ebenfalls als PCM-Audiosignale
bezeichnet werden, das Frequenzspektrum auf, das mit einer
unterbrochenen Linie in Fig. 1 dargestellt ist.
Wegen der niederfrequenten Komponenten, die in den aufge
zeichneten digitalen Audiosignalen enthalten sind, ist das
Phänomen des Azimutverlustes für das Minimieren der Neben
sprech-Interferenz, die auftreten kann, wenn ein Wiederga
bekopf A digitale Audiosignale aufnimmt, die in einer Spur
B aufgezeichnet worden sind, nicht wirksam. Desweiteren
zeigt die Verwendung der sog. Kammfilter zum Entfernen der
Nebensprech-Komponenten von den digitalen Audiosignalen
keinen Erfolg. Sogar dann, wenn die digitalen Audiosignale
in einer Art von Frequenzmodulations-Format, wie beispiels
weise MFM oder M²FM, aufgezeichnet werden, wie dies zuvor
erläutert wurde, um auf diese Weise die Frequenzen der digi
talen Signale auf die Höhe anzuheben, bei der der Azimut
verlust wirksam ist, ergibt sich kein Vorteil, da die For
derung nach gleichförmigen Frequenz-Charakteristika über
einen sehr großen Frequenzbereich für derartige frequenzmo
dulierte digitale Signale nur schwer zu erfüllen ist. Das
heißt, daß die üblichen Entzerrer- und Verstärkerschaltun
gen in dem Wiedergabeabschnitt eines Video-Magnetbandrecor
ders VTR mit hoher Präzision aufgebaut sein müssen. Es ist
jedoch schwierig, eine derartig hohe Präzision über den
sehr großen Frequenzbereich aufrechtzuerhalten, der durch
die frequenzmodulierten digitalen Signale dargestellt wird.
Die vorliegende Erfindung, die im folgenden im einzelnen
beschrieben wird, beseitigt diese Schwierigkeiten.
Fig. 2 zeigt, wie bereits erwähnt, eine schematische Dar
stellung eines Ausführungsbeispiels für die Anordnung rotie
render Köpfe, die benutzt werden kann, um die digitalen
Audiosignale in denselben Spuren durch dieselben Köpfe auf
zuzeichnen, wie sie für das Aufzeichnen von Videosignalen
benutzt werden. Die Köpfe A und B können beispielsweise
kombinierte Aufzeichnungs/Wiedergabe-Köpfe sein und auf
einem rotierenden Teil einer herkömmlichen Führungstrommel
1 eines Video-Magnetbandrecorders VTR montiert sein. Die
Köpfe A und B sind sich diametral gegenüberliegend um 180°
voneinander entfernt angeordnet. Die Führungstrommel 1 und
die Köpfe A und B drehen sich in der Richtung, die durch
einen Pfeil a angedeutet ist. Ein Magnetband 2 wird wendel
förmig durch Führungselemente 3 und 4 um einen Umfangsbe
reich der Führungstrommel 1 herumgeführt. Das Magnetband 2
wird in einer Richtung transportiert, die durch einen Pfeil
b angedeutet ist. Das Magnetband 2 berührt die Führungstrom
mel 1, um ein Kreissegment von einem Punkt c bis zu einem
Punkt e zu umspannen. Es ist ersichtlich, daß der betref
fende Winkel größer als der 180°-Winkel ist, der zwischen
den Köpfen A und B gebildet ist. Als Zahlenbeispiel sei
angenommen, daß der Winkel, der durch das Magnetband 2 von
dem Punkt c bis zu den Punkt e gebildet ist, 210° beträgt.
Im Betrieb wird der Kopf A, wenn er sich zu dem Punkt c
hin dreht, mit digitalen Audiosignalen, vorzugsweise in
einem frequenzmodulierten Format, versorgt, wobei die digi
talen Audiosignale aufgezeichnet werden, bis der Kopf A
einen Punkt d erreicht. Danach wird der Kopf A mit Videosi
gnalen zum Aufzeichnen versorgt, während sich dieser Kopf
von dem Punkt d bis zu dem Punkt e hin dreht. Auf ähnliche
Weise werden dann, wenn sich der Kopf B zu dem Punkt c hin
dreht, diesem Kopf digitale Audiosignale zum Aufzeichnen
zugeführt, bis sich der Kopf B zu dem Punkt d hin dreht.
Danach wird der Kopf B mit Videosignalen versorgt, die auf
dem Magnetband 2 von dem Punkt d bis zu den Punkt e aufge
zeichnet werden.
Fig. 3 zeigt eine schematische Darstellung von Spuren TA
und TB, die auf dem Magnetband 2 durch den Kopf A bzw. den
Kopf B aufgezeichnet werden. Wie dargestellt, werden dann,
wenn sich der Kopf A von dem Punkt c zu dem Punkt d hin
dreht, digitale Audiosignale Sp aufgezeichnet. Danach wird
der Kopf A umgeschaltet, um mit Videosignalen Sv versorgt
zu werden, die von dem Punkt d aus bis zu dem Punkt e auf
gezeichnet werden. Es ist zu erkennen, daß dann, während
sich der Kopf A beispielsweise von dem Punkt c zu dem Punkt
d hin dreht, sich der Kopf B in einem Drehvorgang zu dem
Punkt e hin befindet. Auf diese Weise stehen die Köpfe A
und B beide mit dem Magnetband 2 während dieses Intervalls
gleichzeitig in Berührung. Während der Kopf A digitale Au
diosignale Sp aufzeichnet, zeichnet der Kopf B Videosignale
Sv auf. Dementsprechend zeichnen beide Köpfe gleichzeitig
für ein Winkelintervall θ, das in Fig. 2 gezeigt ist, Infor
mation auf, nämlich der eine Kopf Audioinformation und der
andere Kopf Videoinformation, und zwar in getrennten Spu
ren. In dem hier beschriebenen Beispiel ist Bogenlänge oder
das Winkelintervall θ = 30°.
In Fig. 4 ist ein Ausführungsbeispiel für die vorliegende
Erfindung gezeigt, durch das digitale Audiosignale und Vi
deosignale in denselben Spuren durch dieselben Aufzeich
nungsköpfe in einem gemeinsamen Aufzeichnungssystem aufge
zeichnet werden. Eine Quelle für Audiosignale (nicht ge
zeigt) ist mit einer Eingangsklemme 10 gekoppelt, und eine
Quelle für Videosignale (nicht gezeigt) ist mit einer wei
teren Eingangsklemme 11 gekoppelt. Mit der Eingangsklem
me 10 für Audiosignale ist eine Analog/Digital-Wandleranord
nung 101 verbunden, die dazu bestimmt ist, die Audiosignale
zu digitalisieren und codierte digitale Signale, die die
Audiosignale repräsentieren, zu erzeugen. Beispielsweise
können die codierten digitalen Signale PCM-Signale sein.
Der Ausgang der Analog/Digital-Wandleranordnung 100 ist mit
einem Frequenzmodulator verbunden, der, wie in der Block
schaltungsdarstellung gezeigt, aus einer ersten Quelle 5
und einer zweiten Quelle 6 mit Frequenzen f₁ bzw. f₂ be
steht, die mit einer Schalteinrichtung 7 gekoppelt sind,
welche dazu bestimmt ist, das Signal, das durch die eine
oder die andere der Frequenzquellen in Abhängigkeit von den
digitalisierten Audiosignalen, die diesen zugeführt werden,
erzeugt wird, auszuwählen. Beispielsweise spricht die
Schalteinrichtung 7 auf jede binäre "0" an, die in dem digi
talisierten Audiosignal enthalten ist, um die Quelle 5 aus
zuwählen, um so die Frequenz f₁ bereitzustellen, und sie
spricht auf jede binäre "1" an, die in dem digitalisierten
Audiosignal enthalten ist, um die Quelle 6 auszuwählen, um
so die Frequenz f₂ bereitzustellen. Es ist daher ersicht
lich, daß die Schalteinrichtung 7 auf den Inhalt des digi
talisierten Audiosignals hin anspricht, um die erforderli
che Frequenz f₁ oder f₂ auszuwählen.
Der Ausgang des Frequenzmodulators oder der Schalteinrich
tung 7 ist jeweils mit einem ersten Eingang P eines Um
schalters 8 bzw. 9 verbunden. Jeder dieser Umschalter ent
hält außerdem einen zweiten Eingang V, der mit der Eingangs
klemme 11 verbunden ist, um die Videosignale, die an diese
geführt werden, von der Quelle für die Videosignale aufzu
nehmen. Jeder der Umschalter 8 bzw. 9 ist von einem Umschal
tersteuersignal abhängig, das diesen zugeführt wird, um
entweder den ersten Eingang P oder den zweiten Eingang V
mit dem jeweiligen Ausgang zu verbinden. Beispielsweise ist
jeder der Umschalter dazu bestimmt, seinen ersten Eingang P
aufgrund des Vorliegens eines positiven Impulspegels bzw.
seinen zweiten Eingang V bei Nichtvorliegen dieses positi
ven Impulspegels mit seinem Ausgang zu verbinden. Ein Im
pulsgenerator, beispielsweise ein monostabiler Multivibra
tor 13, ist dazu bestimmt, einen Umschaltimpuls an den er
sten Umschalter 8 zu liefern, und ein ähnlicher Impulsgene
rator, beispielsweise ein monostabiler Multivibrator 14,
ist dazu bestimmt, einen Umschaltimpuls an den zweiten Um
schalter 9 zu liefern. Die Ausgänge der Umschalter 8 und 9
sind mit den als Aufzeichnungsköpfen wirkenden Köpfen A und
B über einen Verstärker 15 bzw. einen Verstärker 16 verbun
den. Wie gezeigt, sind die Köpfe A und B dazu bestimmt, das
Magnetband 2 zu berühren, um so aufeinanderfolgend benach
barte, parallel zueinander verlaufende Spuren TA und TB,
wie in Fig. 3 gezeigt, aufzuzeichnen.
Die monostabilen Multivibrationen 13 und 14 sind gemeinsam
mit einer weiteren Eingangsklemme 12 verbunden, die dazu
bestimmt ist, einen Positionsimpuls PG aufzunehmen, der
dieser durch einen Positionsimpuls-Generator (nicht ge
zeigt) zugeführt wird. Im einzelnen kann die übliche Rota
tionsantriebswelle, die entweder mit der Führungstrommel 1
oder den rotierenden Köpfen A und B (Fig. 2) verbunden ist,
mit einer Erfassungsschaltung ausgestattet sein, die dazu
bestimmt ist, den Positionsimpuls PG zu erzeugen, wenn sich
die Köpfe auf eine vorbestimmte Position zu drehen. Als
Beispiel kann die Rotationsantriebswelle ein magnetisches
Element enthalten, das an einer geeigneten Aufnahmespule
vorbeiläuft, wenn sich der Kopf A zu der Position c hin
dreht. Ein derartiger Positionsimpuls PG wird der weite
ren Eingangsklemme 12 zugeführt, um die monostabilen Multi
vibratoren 13 und 14 zu triggern. Beispielsweise kann der
monostabile Multivibrator 13 getriggert werden, um dadurch
einen Ausgangsimpuls einer vorbestimmten Länge zu erzeugen,
wobei dieser Impuls beendet wird, wenn sich der Kopf A zu
der Position d hin dreht. Der monostabile Multivibrator 14
kann eine geeignete Verzögerungsschaltung oder in Reihe
geschaltete monostabile Multivibrator-Schaltungen enthal
ten, um so einen ähnlichen Ausgangsimpuls zu erzeugen, wenn
sich der Kopf B zu der Position c hin dreht. Der Ausgangsim
puls, der durch den monostabilen Multivibrator 14 erzeugt
wird, hat eine vorbestimmte zeitliche Länge derart, daß er
beendet wird, wenn sich der Kopf B zu der Position d hin
dreht.
Die Analog/Digital-Wandleranordnung 100 ist aus einem A/D-
Wandler 101, einem Codierer 102 und einem Zeitkompressor
103 gebildet.
Der Codierer 102 ist dazu bestimmt, das digitale Signal,
das durch den A/D-Wandler 101 erzeugt wird, in einen ge
wünschten digitalen Code zu codieren. Beispielsweise kann
der Codierer 102 aus einem PCM-Codierer zum Erzeugen eines
PCM-Audiosignals in Abhängigkeit von jeder digitalisierten
Audiosignal-Abtastprobe bestehen. Falls dies gewünscht ist,
kann der Codierer 102 selbstverständlich jede digitalisier
te Abtastprobe in einen anderen gewünschten Code codieren.
Der Zeitkompressor 103 ist dazu bestimmt, die Zeitbasis des
codierten digitalen Audiosignals zu komprimieren. Der Zeit
kompressor kann beispielsweise eine Speicherschaltung ent
halten, in die die codierten digitalen Audiosignale mit
einer ersten Geschwindigkeit eingeschrieben und aus der die
codierten digitalen Audiosignale, die kurzfristig darin
gespeichert werden, mit einer zweiten, höheren Geschwindig
keit ausgelesen werden. Der Zeitkompressor 103 kann zumin
dest zwei derartige Speicherschaltungen enthalten, so daß
digitale Audiosignale in die eine der beiden eingeschrieben
werden können, während kurzfristig gespeicherte digitale
Audiosignale aus der anderen der beiden ausgelesen werden
können. Die zeitlich komprimierten digitalen Audiosignale
werden der Schalteinrichtung 7 zugeführt, in der sie be
nutzt werden, um frequenzmodulierte Signale Spf, die zuvor
erläutert wurden, zu erzeugen. Das heißt, daß die Schaltein
richtung 7 ein Signal mit der Frequenz f₁ in Abhängigkeit
von jeder binären "0", die dieser von dem Zeitkompressor
103 zugeführt wird, und ein Signal mit der Frequenz f₂ in
Abhängigkeit von jeder binären "1", die dieser von dem Zeit
kompressor zugeführt wird, liefert. Auf diese Weise werden
die frequenzmodulierten Signale Spf den Umschaltern 8 und 9
als Funktion der digitalen Audiosignale, die durch die Ana
log/Digital-Wandleranordnung 100 erzeugt werden, zugeführt.
Beispielsweise erzeugt die Schalteinrichtung 7 dann, wenn
das digitale Audiosignal die binäre Sequenz [ . . .0110. . .]
enthält, das frequenzmodulierte Signal Spf [. . . f₁ f₂ f₂
f₁ . . .].
In einem Ausführungsbeispiel für die Einrichtung, die in
Fig. 4 gezeigt ist, ist f₁ = 2.8 MHz und f₂ = 5.6 MHz. Aus
dem Frequenzspektrum, das in Fig. 1 gezeigt ist, ist er
sichtlich, daß diese Frequenzen f₁ und f₂, die benutzt wer
den, um die digitalen Audiosignale zu repräsentieren, aus
reichend hoch sind, so daß sie dem Azimutverlust unterlie
gen.
In Fig. 5A bis Fig. 5D sind die zeitlichen Beziehungen zwi
schen den Umschaltimpulsen, die durch die monostabilen Mul
tivibrationen 13 und 14 erzeugt werden, und den Signalen,
die dem Kopf A bzw. dem Kopf B zugeführt werden, gezeigt.
Wie zuvor erläutert, erzeugt der monostabile Multivibrator
13 Umschaltimpulse, die in Fig. 5A gezeigt sind, in Abhän
gigkeit von den Positionsimpulsen PG, die erzeugt werden,
wenn sich beispielsweise der Kopf A zu dem Punkt c hin
dreht. Dieser Umschaltimpuls hat eine vorbestimmte zeitli
che Länge, wie sie durch die Zeitkonstante des monostabilen
Multivibrators bestimmt ist, und endet zu dem Zeitpunkt,
zu dem sich der Kopf A zu dem Punkt d hin dreht. Auf diese
Weise ist die zeitliche Dauer des Umschaltimpulses, der in
Fig. 5A gezeigt ist, gleich der Zeit, die für die Drehung
des Kopfes A benötigt wird, um den bogenförmigen Pfad, der
durch das Winkelintervall θ, das in Fig. 2 gezeigt ist,
definiert ist, abzutasten.
Der erste Umschalter 8 spricht auf den Umschaltimpuls an,
der ihm von dem monostabilen Multivibrator 13 zugeführt
wird, um die frequenzmodulierten Signale Spf, nämlich die
digitalen Audiosignale, dem Kopf A zuzuführen. Demzufolge -
und wie in Fig. 5C gezeigt - werden die frequenzmodulierten
Signale Spf, nämlich die digitalen Audiosignale, durch den
Kopf A über das bogenförmige Segment, nämlich das Winkelin
tervall θ, aufgezeichnet, während sich der Kopf von dem
Punkt c zu dem Punkt d hin fortbewegt. Zu dieser Zeit endet
der Umschaltimpuls (Fig. 5A), und der Umschalter 8 schaltet
nun die Videosignale Sv an den Kopf A. Wie in Fig. 5C ge
zeigt, werden diese Videosignale Sv nun durch den Kopf A
aufgezeichnet, wenn sich dieser Kopf von dem Punkt d zu dem
Punkt e hin dreht.
Wie zuvor erläutert, wird der Positionsimpuls PG, der den
monostabilen Multivibrator 13 triggert, ebenfalls dazu be
nutzt, den weiteren monostabilen Multivibrator 14 zu trig
gern. Letzterer wird getriggert, um den Umschaltimpuls, der
in Fig. 5B gezeigt ist, zu der Zeit zu erzeugen, in der
sich der Kopf B zu dem Punkt c hin dreht. Vorzugsweise
weist der Umschaltimpuls, der durch den monostabilen Multi
vibrator 14 (Fig. 5B) erzeugt wird, dieselbe zeitliche Dau
er wie der Umschaltimpuls, der durch den monostabilen Multi
vibrator 13 (Fig. 5A) erzeugt wird, auf. Auf diese Weise
spricht der Umschalter 9 auf den Umschaltimpuls, der ihm
durch den monostabilen Multivibrator 14 zugeführt wird, an,
um die frequenzmodulierten Signale Spf, nämlich die digita
len Audiosignale, während der zeitlichen Dauer dieses Um
schaltimpulses an den Kopf B zu schalten. Folglich werden
die frequenzmodulierten Signale Spf, nämlich die digitalen
Audiosignale, durch den Kopf B aufgezeichnet, wenn dieser
Kopf sich von dem Punkt c zu dem Punkt d hin dreht, wie
dies in Fig. 5D gezeigt ist. Es ist ersichtlich, daß, wäh
rend dem Kopf B die frequenzmodulierten digitalen Audiosi
gnale zugeführt werden und diese durch ihn aufgezeichnet
werden, der Kopf A mit den Videosignalen Sv versorgt wird,
der diese aufzeichnet. Daraus folgt, daß die Bogenlänge je
der der Aufzeichnungsspuren, die durch den Kopf A bzw. den
Kopf B aufgezeichnet werden, größer als 180°, nämlich
180°+ θ ist.
Es ist zu erkennen, daß die Köpfe A und B abwechselnd Spu
ren auf dem Magnetband 2 aufzeichnen. In dem hier beschrie
benen Beispiel werden die frequenzmodulierten digitalen
Audiosignale in einem vorbestimmten Abschnitt jeder Spur
aufgezeichnet, und der Rest jeder Spur weist darin aufge
zeichnete Videosignale Sv auf. Obgleich die frequenzmodu
lierten Signale als in dem Anfangsbereich jeder Spur auf
gezeichnet beschrieben sind, und zwar derart, daß sie wäh
rend der ersten 30° der Drehung jedes Kopfes aufgezeichnet
werden, ist ersichtlich, daß falls dies erforderlich ist,
die frequenzmodulierten digitalen Audiosignale in dem letz
ten oder abschließenden Abschnitt jeder der Spuren aufge
zeichnet werden können.
Es ist einzusehen, daß die Momentanfrequenz des frequenzmo
dulierten Signals davon abhängig ist, ob das digitale Audio
signal, das jeweils vorliegt, den binären Wert "1" oder den
binären Wert "0" hat. Die Mittenfrequenz
des frequenzmodulierten digitalen Audiosignals ist im wesentli
chen gleich der oder zumindest in der Größenordnung gleich
der Mittenfrequenz der frequenzmodulierten Luminanz- oder
Helle-Komponente, die in den Videosignalen Sv enthalten
ist. Folglich kann das Frequenzspektrum der Video- und Au
diosignale, die durch die Einrichtung, welche in Fig. 4
gezeigt ist, aufgezeichnet werden, von einer Art sein, die
in Fig. 6 graphisch dargestellt ist. Die mit unterbrochener
Linie dargestellte Kurve, die in Fig. 6 gezeigt ist, reprä
sentiert das Frequenzspektrum der frequenzmodulierten Si
gnale Spf, nämlich der digitalen Audiosignale, und weist,
wie gezeigt, eine Mittenfrequenz von 3 MHz auf. Da die Mit
tenfrequenz der frequenzmodulierten Signale Spf, nämlich
der digitalen Audiosignale, im wesentlichen gleich der Mit
tenfrequenz der frequenzmodulierten Luminanz-Komponente der
Videosignale Sv ist, ist das Phänomen des Azimutverlustes
für das Verhindern oder zumindest Minimieren des unerwünsch
ten Nebensprechens von benachbarten Spuren während der Wie
dergabe wirksam. Desweiteren können dieselben Entzerrer-
und Verstärkerschaltungen, wie sie zum Wiedergeben der Vi
deosignale benutzt werden, auch zum Wiedergeben der fre
quenzmodulierten Audiosignale benutzt werden.
Fig. 7 zeigt eine Einrichtung zum Wiedergeben der Signale,
die in den benachbarten Spuren TA und TB des Magnetbandes 2
aufgezeichnet sind. Die zuvor aufgezeichneten Signale wer
den durch rotierende Köpfe wiedergegeben, die in einem Aus
führungsbeispiel aus genau denselben Köpfen bestehen kön
nen, die zum Aufzeichnen dieser Signale benutzt werden.
In einem anderen Ausführungsbeispiel können die Köpfe aus
separaten Wiedergabewandlern bestehen, die Azimutwinkel
haben, die gleich den Azimutwinkeln der betreffenden Auf
zeichnungsköpfe sind. Aus Gründen der Zweckdienlichkeit
sind die Wiedergabeköpfe in Fig. 7 als Köpfe A bzw. B be
zeichnet, haben gleichen Azimutwinkel wie die Aufnahmeköp
fe, nämlich der Kopf A bzw. der Kopf B, und sind dazu be
stimmt, die Spuren TA bzw. TB abzutasten. Selbstverständ
lich wird jede Nebensprech-Komponente, die von der Spur TB
aufgenommen wird, wenn der Kopf A die Spur TA abtastet,
wegen der durch die Azimutverluste bedingten Dämpfung der
frequenzmodulierten Luminanz-Komponente und des frequenzmo
dulierten digitalen Audiosignals sowie wegen der sog. Kamm
filterung der Nebensprech-Chrominanz-Komponenten beseitigt
oder zumindest minimiert.
Der Kopf A ist mit einem ersten Verstärker 17 und einem
ersten Entzerrer 19 gekoppelt, dessen Ausgang mit einem
Videoeingang V₁ eines ersten Umschalters 21 und mit einem
Audiosignaleingang P₁ eines zweiten Umschalters 22 verbun
den ist. Auf gleiche Weise ist der Kopf B mit einem zweiten
Verstärker 18 und einem zweiten Entzerrer 20 gekoppelt,
dessen Ausgang mit einem weiteren Videoeingang V₂ des Um
schalters 21 und einem weiteren Audiosignaleingang P₂ des
Umschalters 22 verbunden ist. Die Ausgänge der Umschalter
21 und 22 sind mit einem Videoausgang 26 bzw. einem Audio
ausgang 27 verbunden. Der erste Umschalter 21 wird durch
einen Videosignalschaltimpuls gesteuert, der durch einen
ersten monostabilen Multivibrator 24 erzeugt wird, und der
zweite Umschalter 22 wird durch einen Audiosignalschaltim
puls gesteuert, der durch einen zweiten Multivibrator 23
erzeugt wird. Wie gezeigt, werden die monostabilen Multivi
bratoren 23 und 24 in Abhängigkeit von dem Positionsimpuls
PG getriggert, der einer Klemme 25 zugeführt wird, welche
Klemme mit beiden monostabilen Multivibratoren verbunden
ist. Ein Positionsimpuls PG wird dann erzeugt, wenn sich
der Kopf A (oder der Kopf B) auf einen vorbestimmten Punkt,
beispielsweise den Punkt c (Fig. 2) hin dreht.
Im Betrieb der Einrichtung tasten die Köpfe A und B abwech
selnd die Spuren TA bzw. TB ab. Die frequenzmodulierten
digitalen Audiosignale und die Videosignale, die in jeder
der Spuren aufgezeichnet sind, werden durch die betreffenden
Köpfe wiedergegeben. Nach einer geeigneten Verstärkung und
Entzerrung, wie sie herkömmlicherweise durchgeführt werden,
werden die wiedergegebenen Signale an die Umschalter 21 und
22 geliefert. Im einzelnen wird das Ausgangssignal des Kop
fes A an den Videoeingang V₁ des ersten Umschalters 21 und
an den Audiosignaleingang P₁ des zweiten Umschalters 22
geliefert. Auf ähnliche Weise wird das Ausgangssignal des
Kopfes B an den Videoeingang V₂ des ersten Umschalters 21
und den Audiosignaleingang P₂ des zweiten Umschalters 22
geliefert. Es sei angenommen, daß die Positionsimpulse PG
erzeugt werden, wenn sich der Kopf A zu dem Punkt c hin
dreht. Es sei ferner angenommen, daß der erste monostabile
Multivibrator 23 in Abhängigkeit von den Positionsimpulsen
getriggert wird, um einen Audiosignalschaltimpuls vorbe
stimmter Länge zu erzeugen. Desweiteren sei der zweite mono
stabile Multivibrator 24 von den Positionsimpulsen PG ab
hängig, um Videosignalschaltimpulse zu erzeugen, die eben
falls eine voreingestellte Länge aufweisen, jedoch zeitlich
so eingestellt sind, daß sie aufgrund der Beendigung des
Audiosignalumschaltimpulses, der durch den ersten monosta
bilen Multivibrator 23 erzeugt wird, auftreten. Es ist da
her ersichtlich, daß der zweite monostabile Multivibrator
24 eine geeignete Verzögerungsschaltung derart enthalten
kann, daß der monostabile Multivibrator im wesentlichen zu
der Zeit getriggert wird, zu der der Audiosignalumschaltim
puls, welcher durch den ersten monostabilen Multivibrator
23 erzeugt wird, beendet wird.
Wenn sich der Kopf A zu dem Punkt c hin dreht, liefert der
erste monostabile Multivibrator 23 den Audiosignalschaltim
puls an den zweiten Umschalter 22, so daß der Audiosignal
eingang P₁ mit dem Audioausgang 27 gekoppelt wird. Demzu
folge werden, da der Kopf A nun die frequenzmodulierten
digitalen Audiosignale wiedergibt, diese Signale an den
Audioausgang 27 gekoppelt, an dem das digitale Audiosignal
Sp wiedergewonnen werden kann. Zu dieser Zeit erzeugt der
monostabile Multivibrator keinen Ausgangsimpuls und folglich
koppelt der erste Umschalter 21 den Videoeingang V₂ an den
Videoausgang 26. Demzufolge werden die Videosignale, die
aus der Spur TB durch den Kopf B wiedergegeben werden, an
den Videoausgang 26 geliefert, wo die Videosignale Sv wie
dergewonnen werden.
Der Audiosignalschaltimpuls, der durch den ersten monosta
bilen Multivibrator 23 erzeugt wird, endet zu einem vorbe
stimmten Zeitpunkt. Zeitlich zusammenfallend damit liefert
der zweite monostabile Multivibrator 24 den Videosignal
schaltimpuls an den ersten Umschalter 21. Demzufolge kop
pelt der erste Umschalter 21 nun den Videoeingang V₁ an den
Videoausgang 26, und aufgrund der Beendigung des Audiosi
gnalschaltimpulses koppelt der zweite Umschalter 22 den
Audiosignaleingang P₂ an den Audioausgang 27. Auf diese
Weise werden die Videosignale, die durch den Kopf A aus der
Spur TA wiedergegeben werden, bei dem Punkt d beginnend nun
an den Videoausgang 26 geliefert. Zu dieser Zeit steht in
dessen der Kopf B nicht in Kontakt mit dem Magnetband 2.
Auf diese Weise werden, obwohl zweite der Umschalter 22 den
Audiosignaleingang P₂ an den Audioausgang 27 koppelt, keine
Signale an diesen Audioausgang geliefert.
Wenn sich der Kopf B zu dem Punkt c hin dreht, werden da
durch frequenzmodulierte digitale Audiosignale wiedergege
ben, und diese Signale werden nun dem Audioausgang 27 über
den zweiten Umschalter 22 zugeführt.
Der Videosignalschaltimpuls, der durch den zweiten monosta
bilen Multivibrator 24 erzeugt wird, endet zu einem vorbe
stimmten Zeitpunkt. Deswegen werden, weil der Kopf B nun
die Videosignale aus der Spur TB wiedergibt, diese Videosi
gnale über den ersten Umschalter 21 an den Videoausgang 26
geliefert.
Der zuvor erläuterte Vorgang setzt sich derart fort, daß
die betreffenden Umschalter abwechselnd betätigt werden,
wobei sie die Audio- und Videoinformationssignale auswäh
len, die von den aufeinanderfolgenden Spuren TA und TB wie
dergegeben werden. Die getrennten Signale werden an dem
Videoausgang 26 bzw. dem Audioausgang 27 bereitgestellt,
und eine weitere Verarbeitungsschaltungsanordnung (nicht
gezeigt) ist an diese Ausgänge angeschlossen, um die ge
trennten Video- und Audioinformationen zu verarbeiten. Es
kann beispielsweise ein Frequenzdemodulator an den Audioaus
gang 27 angeschlossen sein, um die originalen digitalen
Audiosignale wiederzugewinnen. Diese digitalen Audiosignale
können dann decodiert und in ihre analoge Form zurückgewan
delt werden.
Claims (8)
1. Verfahren zum Aufzeichnen eines Farb-Videosignals mit einer Luminanz-
Komponente (Y) und einer Chrominanz-Komponente (C) und eines Audiosignals
in parallelen, schrägverlaufenden Spuren (TA, TB) eines Aufzeichnungsmediums
(2) mit den Verfahrensschritten:
- - Digitalisieren (101) und Codieren (102) des Audiosignals zur Erzeugung eines binär-codierten Audiosignals,
- - Aufzeichnen des binär-codierten Audiosignals und des Farb-Videosignals mit spurweise alternierenden Aufzeichnungsköpfen (A, B), die Luftspalte mit unterschiedlichen Azimutwinkeln haben, auf den Spuren (TA, TB) des Aufzeichnungsmediums (2),
dadurch gekennzeichnet,
daß das binär-codierte Audiosignal vor dem Aufzeichnen einer Frequenzumtast-
Modulation (5-7) zur Erzeugung eines modulierten Audiosignals (SPF)
unterworfen wird,
wobei die Momentan-Frequenz des modulierten Audiosignals (SPF) in Abhängigkeit vom binären Zustand (1, 0) des binär-codierten Audiosignals mit einer von zwei Modulations-Frequenzen (f₁, f₂) übereinstimmt, die so gewählt sind, daß die Mittenfrequenz des Frequenzspektrums des modulierten Audiosignals (SPF) mit der Mittenfrequenz der Luminanz- Komponente (Y) des Farb-Videosignals im wesentlichen übereinstimmt, und wobei jede Modulations-Frequenz (f₁, f₂) so hoch gewählt ist, daß aufgrund der unterschiedlichen Azimutwinkel der benachbarte Spuren (TA, TB) aufzeichnenden Aufzeichnungsköpfe (A, B) ein Nebensprechen von benachbarten Spuren (TA, TB) während der Wiedergabe gedämpft ist.
wobei die Momentan-Frequenz des modulierten Audiosignals (SPF) in Abhängigkeit vom binären Zustand (1, 0) des binär-codierten Audiosignals mit einer von zwei Modulations-Frequenzen (f₁, f₂) übereinstimmt, die so gewählt sind, daß die Mittenfrequenz des Frequenzspektrums des modulierten Audiosignals (SPF) mit der Mittenfrequenz der Luminanz- Komponente (Y) des Farb-Videosignals im wesentlichen übereinstimmt, und wobei jede Modulations-Frequenz (f₁, f₂) so hoch gewählt ist, daß aufgrund der unterschiedlichen Azimutwinkel der benachbarte Spuren (TA, TB) aufzeichnenden Aufzeichnungsköpfe (A, B) ein Nebensprechen von benachbarten Spuren (TA, TB) während der Wiedergabe gedämpft ist.
2. Vorrichtung zum Aufzeichnen eines Farb-Videosignals mit einer Luminanz-
Komponente (Y) und einer Chrominanz-Komponente (C) und eines Audiosignals
in parallelen, schrägverlaufenden Spuren (TA, TB) eines Aufzeichnungsmediums
(2) mit
- - einem Analog/Digital-Wandler (101) und einem Codierer (102) zur Erzeugung eines binär-codierten Audiosignals,
- - Aufzeichnungsköpfen (A, B), die Luftspalte mit unterschiedlichen Azimutwinkeln haben zum spurweise alternierenden Aufzeichnen des binär codierten Audiosignals und des Farb-Videosignals auf den Spuren (TA, TB) des Aufzeichnungsmediums (2),
gekennzeichnet durch
einen Frequenzumtast-Modulator (5-7) zur Erzeugung eines modulierten
Audiosignals (SPF) aus dem binär-codierten Audiosignal,
wobei die Momentan-Frequenz des modulierten Audiosignals (SPF) in
Abhängigkeit vom binären Zustand des binär-codierten Audiosignals mit einer von
zwei Modulations-Frequenzen (f₁, f₂) übereinstimmt,
die so gewählt sind, daß die Mittenfrequenz des Frequenzspektrums des
modulierten Audiosignals (SPF) mit der Mittenfrequenz der Luminanz-
Komponente (Y) des Farb-Videosignals im wesentlichen übereinstimmt, und
jede Modulations-Frequenz (f₁, f₂) so hoch gewählt ist, daß aufgrund der
unterschiedlichen Azimutwinkel der benachbarte Spuren (TA, TB) aufzeichnenden
Aufzeichnungsköpfe (A, B) ein Nebensprechen von benachbarten Spuren
(TA, TB) während der Wiedergabe gedämpft ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Zuführungsschaltung sowohl mit einem Eingang (11) für das Farb-
Videosignal als auch mit dem Frequenzumtast-Modulator (5, 6, 7) verbunden ist
und eine Steuerschaltung (12, 13, 14) vorgesehen ist zum Steuern der
Zuführungsschaltung (8, 9) zum Zuführen des modulierten Audiosignals (SPF) zu
einem Aufzeichnungskopf (A) für ein vorbestimmtes Zeitintervall (c, d),
währenddessen gleichzeitig das Farb-Videosignal dem anderen Aufzeichnungskopf
(B) zugeführt wird.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Zuführungsschaltung aus einem ersten und einem zweiten Umschalter
(8, 9) gebildet ist, die mit je einem Aufzeichnungskopf (A, B) verbunden sind,
wobei jeder Umschalter (V, P) sowohl mit dem Eingang (11) für das Farb-
Videosignal als auch mit dem Frequenzumtast-Modulator (5, 6, 7) verbunden ist,
und daß die Steuerschaltung aus einen Impulsgenerator (13, 14) aufweist zum
Zuführen eines ersten Steuerimpulses (13) einer vorbestimmten Dauer (c, d) zu
dem ersten Umschalter (8) dann, wenn sich einer der Aufzeichnungsköpfe (A) zu
einem vorbestimmten Punkt (c) hin dreht, zum Anschalten des ersten Umschalters
(8) an den Frequenzumtast-Modulator (5 - 7) während der Dauer des ersten
Steuerimpulses und zum Zuführen eines zweiten Steuerimpulses (14) einer
vorbestimmten Dauer zu dem zweiten Umschalter (9) dann, wenn sich der andere
der Aufzeichnungsköpfe (B) zu einem vorbestimmten Punkt hin dreht, zum
Anschalten des zweiten Umschalters (9) an den Frequenzumtast-Modulator (5-7)
während der Dauer des zweiten Steuerimpulses.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4,
gekennzeichnet durch
zumindest zwei rotierende Wiedergabeköpfe (A, B), die Luftspalte mit denselben
jeweiligen Azimutwinkeln wie die Aufnahmeköpfe haben, zum Wiedergeben des
modulierten Audiosignals und des Farb-Videosignals aus jeder Spur (TA, TB) und
durch eine Trennschaltungsanordnung (21, 22, 23, 24), die mit den
Wiedergabeköpfen (A, B) zum Trennen des wiedergegebenen modulierten
Audiosignals und des Farb-Videosignals zum Zwecke eines getrennten Verarbeitens
dieser Signale gekoppelt ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Trennschaltung gebildet ist aus:
einem ersten Umschalter (21) für das Farb-Videosignal, der Eingänge (V₁, V₂), die mit den Wiedergabeköpfen (A, B) verbunden sind, und einen Ausgang, der mit einem ersten Ausgang (26) verbunden ist, aufweist,
einem zweiten Umschalter (22) für das modulierte Audiosignal, der Eingänge (P₁, P₂), die mit den Wiedergabeköpfen (A, B) verbunden sind, und einen Ausgang, der mit einem zweiten Ausgang (27) verbunden ist, aufweist, und
einem Schaltimpulsgenerator (23, 24) zum Erzeugen eines ersten Schaltimpulses (24) einer vorbestimmten Dauer für das Farb-Videosignal, so daß der erste Umschalter (21) einen der Wiedergabeköpfe (A) mit dem ersten Ausgang (26) verbindet und auf die Beendigung des ersten Schaltimpulses hin den anderen Wiedergabekopf (B) mit dem ersten Ausgang (26) verbindet, und zum Erzeugen eines zweiten Schaltimpulses (23) vorbestimmter Dauer für das modulierte Audiosignal, so daß der zweite Umschalter (22) einen der Wiedergabeköpfe (A) mit dem zweiten Aufgang (27) verbindet und auf die Beendigung des zweiten Schaltimpulses hin den anderen Wiedergabekopf (B) mit dem zweiten Aufgang (27) verbindet.
einem ersten Umschalter (21) für das Farb-Videosignal, der Eingänge (V₁, V₂), die mit den Wiedergabeköpfen (A, B) verbunden sind, und einen Ausgang, der mit einem ersten Ausgang (26) verbunden ist, aufweist,
einem zweiten Umschalter (22) für das modulierte Audiosignal, der Eingänge (P₁, P₂), die mit den Wiedergabeköpfen (A, B) verbunden sind, und einen Ausgang, der mit einem zweiten Ausgang (27) verbunden ist, aufweist, und
einem Schaltimpulsgenerator (23, 24) zum Erzeugen eines ersten Schaltimpulses (24) einer vorbestimmten Dauer für das Farb-Videosignal, so daß der erste Umschalter (21) einen der Wiedergabeköpfe (A) mit dem ersten Ausgang (26) verbindet und auf die Beendigung des ersten Schaltimpulses hin den anderen Wiedergabekopf (B) mit dem ersten Ausgang (26) verbindet, und zum Erzeugen eines zweiten Schaltimpulses (23) vorbestimmter Dauer für das modulierte Audiosignal, so daß der zweite Umschalter (22) einen der Wiedergabeköpfe (A) mit dem zweiten Aufgang (27) verbindet und auf die Beendigung des zweiten Schaltimpulses hin den anderen Wiedergabekopf (B) mit dem zweiten Aufgang (27) verbindet.
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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