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DE3405082A1 - Aushaengbares tuerscharnier - Google Patents

Aushaengbares tuerscharnier

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Publication number
DE3405082A1
DE3405082A1 DE19843405082 DE3405082A DE3405082A1 DE 3405082 A1 DE3405082 A1 DE 3405082A1 DE 19843405082 DE19843405082 DE 19843405082 DE 3405082 A DE3405082 A DE 3405082A DE 3405082 A1 DE3405082 A1 DE 3405082A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hinge
eye
door
wing
axis
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19843405082
Other languages
English (en)
Other versions
DE3405082C2 (de
Inventor
Ernst 5630 Remscheid Brockhaus
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ED Scharwachter GmbH and Co KG
Original Assignee
ED Scharwachter GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ED Scharwachter GmbH and Co KG filed Critical ED Scharwachter GmbH and Co KG
Priority to DE19843405082 priority Critical patent/DE3405082A1/de
Priority to DE19843406984 priority patent/DE3406984C2/de
Publication of DE3405082A1 publication Critical patent/DE3405082A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3405082C2 publication Critical patent/DE3405082C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E05YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
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    • E05Y2900/50Application of doors, windows, wings or fittings thereof for vehicles
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    • E05Y2900/531Doors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Aushängbares Flügelscharnier
  • Die Erfindung bezieht sich auf ein aushängbares Flügelscharnier, insbesondere für Kraftwagentüren, bestehend aus einer ersten am einen Türanordnungsteil, Tür oder Türholm, befestigbaren, mit einem Scharnierauge versehenen und einer zweiten, am anderen Türanordnungsteil befestigbaren, gleichfalls mit einem Scharnierauge versehenen Scharnierhälfte sowie einem das Scharnierauge der ersten Scharnierhälfte vollständig durchsetzenden und im Scharnierauge der ersten Scharnierhälfte gegen eine axial gerichtete Verstellung festgelegten, in das Scharnierauge der zweiten Scharnierhälfte lediglich teilweise und mit radialem Spiel eingreifenden sowie über einen radial ausladenden Bund zwischen die einander zugewandten Gewerbeflächen der Scharnieraugen beider Scharnierhälften eingreifenden Scharnierstift, wobei die zweite Scharnierhälfte mittels eines ihr Scharnierauge in axialer Richtung durchsetzenden, in den Scharnierstift eingreifenden Schraubenbolzen gegen axial zum Scharnierstift gerichtete Verschiebungen sicherbar ist.
  • Im modernen Automobilbau werden aushängbare Flügelscharniere eingesetzt, um die Fahrzeugtüren jeweils bereits in die Rohkarosserie einpassen und einjustieren zu können, wobei die beiden Scharnierhälften jeweils am einen der beiden Türanordnungsteile, Tür oder Türholm in einer der ausgerichteten Lage der Tür entsprechenden Stellung befestigt werden. Um die Montage der Innenausrüstung des Fahrzeuges zu erleichtern, werden die Fahrzeugtüren dann über diesen Abschnitt der Fahrzeugfertigung hin ausgehängt und erst am Ende der Montage des Fahrzeuges wiederum in die abrzeugkarosserie eingehängt. Dabei besteht der Vorteil der Verwendung aushängbarer Flügelacharniere darin, daß die Fahrzeugtüren ohne jegliche Justierarbeiten wiederum in ihre ursprünglich einjustierte und zur Fahrzeugkarosserie ausgerichtete Lage eingehängt werden können. Um ein problemloses, wenig Zeitaufwand erforderndes Wiedereinhängen der Fahrzeugtüren zu ermöglichen, ist es zweckmäßig, daß der Scharnierstift in der am Türholm befestigten Scharnierhälfte gegen eine axiale Verschiebung gesichert und vorzugsweise vermittels einer Laufbuchse aus wartungsfreiem Lagermaterial drehbar gelagert ist und lediglich über einen Teil dessen Höhe hin in das Scharnierauge der aushängbaren Scharnierhälfte eingreift. Dabei muß der Scharnierstift weiterhin mit einem gewissen Mindestspiel in das Scharnierauge der aushängbaren Scharnierhälfte eingreifen, um zu gewährleisten, daß die Fahrzeugtür beim Aufsetzen der aushängbaren Scharnierhälften auf die am Türholm befestigten Scharnierhälften alleine durch ihr Eigengewicht in ihre vorbestimmte und einjustierte Endlage rutscht.
  • Aus dem Umstand, daß die Scharnierstifte der üblicherweise über zwei Flügelscharniere an der Fahrzeugkarosserie schwenkbar aufgehängten Fahrzeugtür in die Scharnieraugen der aushängbaren Scharnierhälfte lediglich über einen relativ kurzen Bereich hin eingreifen, und daß ferner ein in Bezug auf die Eingriffslänge des Scharnierstiftes in das Scharnierauge der aushängbaren Scharnierhälfte ein relativ großes Spiel zwischen Scharnierstift und Scharnieraugenbohrung vorgesehen werden muß, ergibt sich das Problem, daß die aushängbaren Scharnierhälften nach dem Wiedereinhangen in Bezug auf die Achse der Scharnieraugenbohrung eine gewisse Winkelstellung zur Scharnierstiftachse einnehmen können, was wiederum zur Folge hat, daß der Kopf des die Sicherung der aushängbaren Scharnierhälfte gegen axiale Verschiebebewegungen, insbesondere während des Fahrbetriebes übernehmenden Schraubenbolzens bei vorgegebenem Antriebs-Drehmoment nur über einen Teil seiner unteren umlaufenden Anlagefläche hin an der aussenliegenden Stirnseite des Scharnierauges der aushängbaren Scharnierhälfte zur Anlage kommt. Daraus resultiert dann beim wiederholten öffnen oder Schließen der Fahrzeugtür eine Lockerung und letztendlich auch ein völliges Herausfallen des als Sicherung wirkenden Schraubenbolzens, so daß sich die beiden Scharnierhälften im ungünstigsten Falle unbeabsichtigt und unerwartet voneinander lösen und damit die Fahrzeugtür herausfallen kann.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde ein aushängbares Flügelscharnier, insbesondere für Kraftwagentüren zu schaffen, bei welchem trotz geringstmöglichen Herstellungsudn Montageaufwandes die Gefahr eines Lösens des den gegenseitigen Eingriff der beiden Scharnierhälften bei eingehängter Fahrzeugtür sichernden Schraubenbolzens vermieden ist und welches darüber hinaus noch eine gewisse gegenseitige Ausrichtung der tatsächlichen Schwenkachsen der beiden die Türaufhängung einer Fahrzeugtür bildenden Flügelscharniere ermöglicht und welches schließlich noch mit einer zusätzlichen Sicherung gegen axial zum Scharnierstift gerichtete Verstellbewegungen der aushängbaren Scharnierhälfte gegenüber der an der Fahrzeugkarosserie befestigten Scharnierhälfte ausgerüstet werden kann.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der zweiten Scharnierhälfte wenigstens ein durch den Schraubenbolzen antreibbares Schubgetriebe zum zwangsweisen koaxialen Ausrichten der Scharnieraugen - und der Scharnierstiftachse zugeordnet ist. Das Schubgetriebe ist dabei durch zueinander konzentrisch ausgebildete, radial zur Scharnierstiftachse geneigte oder gewölbte Umfangsflächen aufweisende Abschnitte einerseits des Scharnierauges der zweiten Scharnierhälfte und andererseits eines diesem gegenüber mittels des Schraubenbolzens axial bewegbaren Teiles gebildet.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Schubgetriebe bildet die am Scharnierauge angeordnete und zur Scharnierstiftachse geneigte bzw. gewölbte Umfangsfläche die getriebene und die am relativ zum Scharnierauge beweglichen Teil ausF,ehildetc gewölbte oclcr geneigte Umfangsfläche clie treibende Fläche so daß beim Anziehen des Schraubenbolzens die treibende Fläche über die getriebene Fläche das Scharnierauge der zweiten, aushängbaren Scharnierhälfte nach Art eines Keilgetriebes zwangsweise in eine Lage schiebt, in welcher die Achse der Scharnieraugenbohrung zur Scharnierstiftachse exakt fluchtet. Schrägstellungen der Scharnieraugenachse zur Scharnierstiftachse sind damit ausgeschlossen, was gleichzeitig bewirkt, daß der die Sicherung bildende Schraubenbolzen mit der gesamten unteren Anlagefläche seines Kopfes auf der Stirnseite des Scharnierauges der aushängbaren Scharnierhälfte aufliegt und nach dem Anziehen mit einem vorgegebenen Drehmoment sich beim mehrmaligen Betätigen der Fahrzeugtür nicht mehr selbständig lockern oder gar herausfallen kann.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungform ist dem Flügelscharnier lediglich ein Schubgetriebe zugeordnet, welches durch eine eine zur Scharnierstiftachse radial geneigte bzw. gewölbte Umfangsfläche an der Unterseite des Kopfes des Schraubenbolzens und eine entsprechend geformte Ausnehmung an der aussenliegenden Stirnseite des Scharnierauges der zweiten Scharnierhälfte gebildet ist. Bei einem solchen Flügelscharnier kann zur zusätzlichen Sicherung des Schraubenbolzens gegen ein unbeabsichtigtes Lockern weiterhin vorgesehen sein, daß zwischen die ineinander greifenden, radial zur Scharnierstiftachse gewölbten oder geneigten Umfangsflächen eines an der aussenliegenden Stirnseite des Scharnierauges der zweiten Scharnierhälfte angeordneten Schubgetriebes eine Fächerscheibe eingeschaltet ist, welche als Schraubensicherung wirkt.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Schubgetriebe können die miteinander zusammenwirkenden Umfangsflächen einerseits am Scharnierauge und andererseits an einem diesem gegenüber beweglichen Teil, sei es Schraubenbolzen oder Scharnierstift je nach der durch den einzelnen Anwendungsfall bestimmten Zweckmäßigkeit entweder konisch kegelförmig oder aber ballig, insbesondere teilkugelförmig gestaltet sein.
  • Für manche Anwendungsfälle mag es auch vorteilhaft sein, daß das oder wenigstens eines der Schubgetriebe eines Flügelscharnieres oder eines Flügelscharnierpaares durch einen eine zur Scharnierstiftachse gewölbte oder geneigte Umfangsfläche aufweisenden, axialen Vorsprung an einer der Stirnseiten des Scharnierauges der zweiten Scharnierhälfte und ein zum Scharnierauge der zweiten Scharnierhälfte axial verstellbares, eine der Form des Vorsprunges an dem Scharnierauge der zweiten Scharnierhälfte entsprechend geformte Ausnehmung aufweisendes Teil gebildet ist.
  • Eine gegenseitige koaxiale Ausrichtung zwischen der Achse der Scharnieraugenbohrung und der Scharnierstiftachse wird in optimaler Weise erreicht, wenn zusätzlich zu einem an der aussenliegenden Stirnseite des Scharnierauges der zweiten Scharnierhälfte ein zweites, innenliegendes Schubgetriebe vorhanden ist. Das zweite Schubgetriebe ist dabei zweckmäßigerweise an der innenliegenden Stirnseite des Scharnierauges der zweiten Scharnierhälfte angeordnet und durch eine eine radial zur Scharnierstiftachse gewölbte oder geneigte Umfangsfläche aufweisende Ausnehmung im Scharnierauge sowie ein eine entsprechend geformte zur Scharnierstiftachse radial gewölbte bzw. geneigte Umfangsfläche aufweisendes, koaxial zur Scharnieraugenachse verstellbares Teil gebildet.
  • Im einzelnen kann dabei die der zur Scharnierstiftachse radial gewölbte bzw. geneigte Umfangsfläche, der Ausnehmung im Scharnierauge der zweiten Scharnierhälfte zugeordnete Gegenfläche an den radial ausladenden Bund des Scharnierstiftes anschließend ausgebildet, oder aber an einer auf den Scharnierstift aufsteckbaren Scheibe angeordnet sein.
  • Die radial zur Scharnierstiftachse gerichtete Neigung bzw.
  • Wölbung der miteinander getrieblich zusammcnwirkenden Umfangs flächen beider Schubgetriebe eines Flügelscharnieres sind gemäß einer bevorzugten Verwirklichungsform jeweils zur Scharnierachse und zur Scharnieraugenmitte hin abfallend gerichtet. Dadurch wird gewährleistet, daß sich die Wirkung der beiden Schubgetriebe in optimaler Weise summiert, da die bei nicht koaxialer Ausrichtung der Scharnierstiftachse zur Achse der Scharnieraugenbohrung zueinander einen spitzen Winkel einnehmenden Abschnitte der Umfangsflächen der beiden Teile jedes der beiden Schubgetriebe eine Schwenkbewegung des Scharnierauges der zweiten Scharnierhälfte im Sinne einer koaxialen Ausrichtung der Achse der Scharnieraugenbohrung zur Scharnierstiftachse erzeugen.
  • Hinsichtlich der Ausrichtung der Gesamt-Schwenkachse der Fahrzeugtür ist es weiterhin vorteilhaft, daß die beiden der Aufhängung einer Tür dienenden und jeweils mit mindestens einem Schubgetriebe ausgerüsteten Flügelscharniere mit ihren aussenliegenden Schubgetrieben gegeneinander zeigend angeordnet sind.
  • Um ein Auseinanderfallen der beiden Scharnierhälften auch unter der Voraussetzung einer, allerdings nur in den seltensten Fällen zu erwartenden nicht absolut vorschriftsmäßigen Montage mit Sicherheit zu unterbinden, ist in besonderer Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, daß die beiden Hälften des aushängbaren Flügelscharnieres wenigstens über dessen Betriebs-Schwenkwinkelbereich hin zusätzlich zu dem ihre gegenseitige Eingriffslage sichernden Schraubenbolzen noch durch wechselseitig angeordnete, formschlüssig, insbesondere bajonettartig ineinander greifende Vorsprünge und Ausnehmungen im Kopfteilbereich des Flügelscharnierprofiles gesichert sind. Eine mit einem geringen Aufwand verwirklichbare und ausserordentlich zuverlässige Sicherung der beiden Scharnierhälften in ihrer der eingehängten Tür entsprechenden gegenseitigen Lage wird dabei dadurch erreicht, daß beide Scharnierhälften aus Abschnitten fortlaufender Scharnierprofile bestehen und im Kopfbereich der Scharnierprofile beider Scharnierhälften wechselweise jeweils im gleichen Abstand zur oberen und zur unteren Stirnseite des Scharnierauges der ersten Scharnierhälfte quer zur Scharnierachse gerichtete Ausnehmungen vorgesehen sind. Dabei weist das für die Herstellung der zweiten Scharnierhälfte verwendete Scharnierprofil im Kopfbereich eine zum Scharnierblatt hin auslaufende Verdickung und das für die Herstellung der ersten Scharnierhälfte verwendete Scharnierprofil einen das Scharnierauge überragenden, im Winkel zur Scharnierblattebene ausgerichteten und in der Draufsicht etwa segmentförmigen Fortsatz auf. Bei einer derartigen Kombination besonderer Ausbildungen der Scharnierprofile ist es vorteilhaft, daß die zweite Scharnierhälfte über die Höhe des Scharnierauges hin mit zwei zur oberen bzw. unteren Stirnseite des Scharnierauges hin offenen Ausnehmungen und die erste Scharnierhälfte im Fortsatz des Scharnierprofiles mit einer von der oberen und unteren Stirnseite des Scharnierauges einen gleichen Abstand aufweisenden Ausnehmung versehen ist.
  • Die Erfindung ist in der nachfolgenden Beispielsbeschreibung an Hand einiger in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele im einzelnen beschrieben.
  • In der Zeichnung zeigt die Figur 1 eine Seitenansicht eines aushängbaren Flügelscharnieres mit einem Schubgetriebe zum koaxialen Ausrichten der Achse der Scharnieraugenbohrung zur Scharnierstiftachse; Figur 2 einen Schnitt durch das aushängbare Plügelseharnier gemäß Figur 1 entlang der Linie II - II; Figur 3 eine Darstellung des Schubgetriebes des aushängbaren Flügelscharnieres gemäß Pigur 1 im vergrößerten Maßstab; Figur 4 eine Seitenansicht eines mit zwei Schubgetrieben zum koaxialen Ausrichten der Achse der Scharnieraugenbohrung und der Scharnierstiftachse versehenes, aushängbares Flügelscharnier; Figur 5 eine Darstellung der beiden Schubgetriebe des aushängbaren Flügeischarnieres gemäß Figur 4 im vergrößerten Maßstab; Figur 6 eine mehr oder minder schematische Darstellung der Anordnung eines Paares mit mindestens einem Schubgetriebe ausgerüsteter, aushängbarer Flügelscharniere.
  • Das aushängbare Türscharnier besteht aus zwei Scharnierhälften 1 und 2, deren eine 2 im gezeigten Ausführungsbeispiel am einen Türanordnungsteil, dem Türholm 3 und deren andere ein am anderen Türanordnungsteil, der Tür Lj befestigbar ist. Bei eingehängter Tür 4 sind die beiden Scharnierhälften 1 und 2 vermittels eines Scharnierstiftes 5 schwenkbar miteinander verbunden. Der Scharnierstift 5 durchsetzt das Scharnierauge 6 der ersten Scharnierhälfte 2 vollständig und ist am Scharnierauge 6 der ersten Scharnierhälfte 2 gegen eine axiale Verschiebung gesichert festgelegt. Die Sicherung besteht dabei einerseits aus einer Sicherungsscheibe 7, die auf der aussenliegenden Stirnseite 8 des Scharnierauges 6 anliegt und andererseits aus einem radial ausladenden Bund 9 des Scharnierstiftes 5, welcher auf der innenliegenden Stirnseite 10 des Scharnierauges 6 der ersten Scharnierhälfte 2 anliegt. In der Scharnieraugenbohrung 11 des Scharnierauges 6 ist der Scharnierstift 5 zweckmäßigerweise über eine in der Zeichnung nicht dargestellte Buchse aus wartungsfreiem Lagermaterial mit Laufsitz gelagert. Die zweite aushängbare Scharnierhälfte 1 weist gleichfalls ein Scharnierauge 12 auf, welches über einen Teil seiner Höhe hin mit einer Scharnieraugenbohrung 13 versehen ist. In die Scharnieraugenbohrung 13 greift der Scharnierstift 5 mit einem Abschnitt 14 ein, dessen Länge geringer ist, als die Höhe des Scharnierauges 12. Gegen ein unbeabsichtigtes Trennen sind die beiden Scharnierhälften 1 und 2 vermittels eines Schraubenbolzens 15 gesichert, welcher eine die Fortsetzung der Scharnieraugenbohrung 13 bildende Bohrung 16 im Scharnierauge 12 der zweiten Scharnierhälfte 1 durchsetzt und über einen Gewindeabschnitt 17 in eine Sacklochbohrung 18 in der Stirnseite des Abschnittes 14 des Scharnierstiftes 5 eingreift. Der Schraubenbolzen 15 weist einen Kopf 19 auf, der mit einer Widerlagerfläche an der aussenliegenden Stirnseite 20 des Scharnierauges 16 zusammenwirkt. Das in den Figuren 1 bis 3 dargestellte aushängbare Flügelscharnier ist lediglich mit einem Schubgetriebe zum gegenseitigen koaxialen Ausrichten der Scharnierstiftachse 21 und der Achse 22 der Scharnieraugenbohrung 13 versehen.
  • Das Schubgetriebe besteht im gezeigten Ausführungsbeispiel, wie insbesondere aus der Darstellung der Figur 3 ersichtlich einerseits aus einer, eine radial zur Scharnierstiftachse 21 geneigte Umfangsfläche 23 aufweisenden Ausnehmung 24 in der aussenliegenden Stirnseite 20 des Scharnierauges 12 und andererseits einer gleichsinnig zur Scharnierstiftachse 21 geneigten Umfangsfläche 25 an der Unterseite des Kopfes 19 des Schraubenbolzens 15. Da beim Zusammenfügen der beiden Hälften des aushängbaren Flügelscharnieres der Schraubenbolzen 15 in den Scharnierstift 5 eingeschraubt wird, wirkt die an der Unterseite seines Kopfes 19 ausgebildete, zur Scharnierstiftachse21 geneigte Umfangsfläche 25 als treibende Fläche, während die parallel zur Umfangsfläche 25 geneigte Fläche 23 der Ausnehmung 24 im Scharnierauge 12 der aushängbaren zweiten Scharnierhälfte 1 als getriebene Fläche wirkt, wenn die Flächen 24 und 25 in Folge einer Winkellage zwischen der Scharnierstiftachse 21 und der Achse 22 der Scharnieraugenbohrung 13 im Scharnierauge 12 eine im Querschnitt etwa spitzwinkelige Relativlage zueinander einnehmen.
  • Durch das Anziehen des Schraubenbolzens 15 wird durch das getriebliche Zusammenwirken der beiden zur Scharnierachse 21 gleichsinnig und gleichmäßig geneigten Umfangsflächen 23 und 25 eine Kippbewegung des Scharnierauges 12 und damit auch der Scharnierhälfte 1 nach Art eines Keilgetriebes erzwungen, so daß die Scharnierstiftachse 21 und die Achse 22 der Scharnieraugenbohrung 13 des Scharnierauges 12 der zweiten Scharnierhälfte in eine zueinander koaxiale Lage ausgerichtet werden. Damit ist dann gleichzeitig auch gewährleistet, daß der die gegenseitige Eingriffslage der beiden Scharnierhälften 1 und 2 sichernde Schraubenbolzen 15 mit der Unterseite seines Kopfes 19 über dessen gesamten Umfang hin gleichmäßig auf der Stirnseite 20 des Scharnierauges 12 aufliegt und ein selbsttätige, aus einer gegenseitigen Winkellage zwischen Scharnieraugenbohrung 13 3 und Scharnierstift 5 resultierendes Lockern des Schraubenbolzens 15 ausgeschlossen ist. Wie insbesondere aus der Darstellung derFigur 3 ersichtlich, kann dem Schraubenbolzen 15 noch eine zusätzliche Sicherung in Form einer in die Ausnehmung 24 in der Stirnseite 20 des Scharnierauges 12 der zweiten Scharnierhälfte 1 eingelegten Fächerscheibe 26 zugeordnet werden.
  • Bei dem in den Figuren 4 und 5 dargestellten Ausführungsbeispiel ist ein aushängbares Flügeldcnarnier mit zwei Schubgetrieben ausgerüstet. Dabei ist ein erstes aussenliegendes Schubgetr'iebe vorgesehen, welches dem Schubgetriebe 23 / 25 der Ausführungsform nach den Figuren 1 bis 3 identisch entspricht. Zusätzlich zu dem in Bezug auf das Scharnierauge 12 der aushängbaren zweiten Scharnierhälfte 1 im wesentlichen aussenliegend angeordnete Schubgetriebe 23 / 25 ist jedoch ein zweites, innenliegendes Schubgetriebe vorgesehen, welches im Bereich der innenliegenden Stirnseite 27 des Scharnierauges 12 angeordnet ist. Das innenliegende Schubgetriebe besteht dabei aus einer eine zur Scharnierstiftachse 21 radial geneigte Umfangsfläche 28 aufweisenden Ausnehmung 29 in der Stirnseite 27 des Scharnierauges 12 und einer zur Umfangsfläche 28 gleichsinnig und gleichförmig geneigten Umfangsfläche 30, welche im gezeigten Ausführungsbeispiel an den radial ausladenden Bund 9 des Scharnierstiftes 5 anschließend ausgebildet ist. Da beim Zusammenfügen bzw. Trennen des aushängbaren Flügelscharnieres das Scharnierauge 12 der zweiten aushängbaren Scharnierhälfte 1 bewegt wird, bildet der Scharnierstift 5 ein relativ zum Scharnierauge 12 der aushängbaren zweiten Scharnierhälfte ein bewegliches Teil.
  • Insbesondere aus der Darstellung der Figur 5 ist deutlich ersichtlich, daß die radial zur Scharnierstiftachse 21 gerichtete Neigung der miteinander zusammenwirkenden Umfangsflächen 23/25 und 28/30 beider Schubgetriebe jeweils zur Verlängerung der Scharnierstiftachse 21 und zur Mitte des Scharnierauges 12 hin abfallend und somit zueinander gegensinnig ausgerichtet sind. Daraus resultiert ein optimales Zusammenwirken beider Schubgetriebe beim Ausrichten der Achse 22 der Scharnieraugenbohrung 13 im Scharnierauge 12 der aushängbaren Scharnierhälfte 1 und der Scharnierstiftachse21, da die beiden Schubgetriebe bei einer möglichen Winkelstellung der Scharnieraugenbohrung 13 der aushängbaren zweiten Scharnierhälfte 1 zur Scharnierstiftachse auf das Scharnierauge 12 und damit auf die Scharnierhälfte 1 gegensinnig gerichtete Kippkräfte ausüben.
  • Bei einer über zwei, jeweils mit mindestens einem Schubgetriebe ausgestatteten, aushängbaren FlUgelscharnieren in der Fahrzeugkarosserie aufgehängten Fahrzcugtür kann, wie dies insbesondere in der Darstellung der Figur 6 gezeigt ist, eine optimale Ausrichtung der Gesamt-Schwenkachse der Fahrzeugtür vermittels der Schubgetriebe dadurch erreicht werden, daß die beiden die Türaufhängung bildenden Flügelscharniere mit ihren aussen liegenden Schubgetrieben 23/ 25 gegeneinander zeigend angeordnet sind. Hierbei ergibt sich aus der Wirkungsweise der Schubgetriebe nicht nur eine gegenseitige Ausrichtung der Achsen der Scharnieraugenbohrungen 13 in den aushängbaren zweiten Scharnicrhälften 1 und der Scharnierstiftachsc 21, sondern auch zusätzlich noch eine gegenseitige Ausrichtung der Scharnicrachsen beider aushängbarer Flügelacharniere in Bezug auf die Gesamt-Schwenkachse der Fahrzeugtür.
  • Zur Sicherung der gegenseitigen Eingriffslage der beiden Hälften 1 und 2 eines aushängbaren Flügelacharnieres ist erfindungsgemäß auch noch ein gegenseitiger formschlüssiger Eingriff der beiden Scharnierhälften 1 und 2, wenigstens über den Betriebs-Schwenkwinkelbereich des aushAngbaren Flügeischarnieres hin vorgesehen, um sicherzustellen, daß auch bei einer möglicherweise fehlerhaften Montage ein unbeabsichtigtes Trennen der beiden Hälften des aushängbaren Flügelscharnieres während des Betriebes der Fahrzeugtür ausgeschlossen ist. Hierzu sind die beiden Scharnierhälften 1 und 2 des aushängbaren Flügelscharnieres jeweils über die Höhe des Scharnierauges 6 der ersten Scharnierhälfte 2 hin mit radial zur Scharnierachse gerichteten, wechselweise angeordneten Ausnehmungen und Vorsprüngen versehen. Die beiden Scharnierhälften 1 und 2 sind dabei aus fortlaufenden Scharnierprofilen hergestellt, welche wechselweise im gleichen Abstand zur oberen 10 und zur unteren Stirnseite 8 des Scharnierauges 6 der ersten Scharnierhälfte 2 und jeweils im Kopfbereich der Scharnierprofile quer zur Scharnierachse gerichtete Ausnehmungen aufweisen. Das für die zweite Scharnierhälfte 1 verwendete Scharnierprofil besitzt dabei im Kopfbereich 31 eine quer zur Scharnierblattebene gerichtete Verdickung 32, während das für die erste Scharnierhälfte 2 verwendete Scharnierprofil einen das Scharnierauge 6 überragenden, im Winkel zur Ebene des Scharnierblattes 33 ausgerichteten und in der Draufsicht etwa sengmentförmigen Fortsatz 34 aufweist.
  • Die zweite Scharnierhälfte 1 ist mit über die Höhe des Scharnierauges 6 der ersten Scharnierhälfte 2 hin mit zwei zur oberen 10 und unteren Stirnseite 8 hin offenen Ausnehmungen 35 und 36, die erste Scharnierhälfte 2 im Bereich des Fortsatzes 34 des Scharnierprofiles dagegen mit einer von der oberen 10 und der unteren Stirnseite 8 des Scharnierauges 6 einen gleichen Abstand aufweisenden Ausnehmung 37 versehen.

Claims (17)

  1. PATENTANSPR(JCHE: f t Aushängbares Flügelscharnier, insbesondere für Kraftwagentüren, bestehend aus einer ersten am einen Türanordnungsteil, Tür oder Türholm befestigbaren, mit einem Scharnierauge versehenen und einer zweiten am anderen Türanordnungsteil befestigbaren, gleichfalls mit einem Scharnierauge versehenen Scharnierhälfte sowie einem das Scharnierauge der ersten Scharnierhälfte vollstAndig durchsetzenden und im Scharnierauge der ersten Scharnierhälfte gegen eine axial gerichtete Verstellung festgelegten, in das Scharnierauge der zweiten Scharnierhälfte lediglich teilweise und mit radialem Spiel eingreifenden sowie über einen radial ausladenden Bund zwischen die einander zugeordneten Gewerbeflächen der Scharnieraugen beider Scharnierhälften eingreifenden Scharnierstift, wobei die zweite Scharnierhälfte mittels eines ihr Scharnierauge in axialer Richtung durchsetzenden, in den Scharnierstift eingreifenden Schraubenbolzens gegen axial zum Scharnierstift gerichtete Verschiebungen sicherbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der zweiten Scharnierhälfte (1) wenigstens ein durch den Schraubenbolzen (15) antreibbares Schubgetriebe (23/25) zur zwangsweisen koaxialen Ausrichtung der Achse (22) der Scharnieraugenbohrung (13) und der Scharnierstiftachse (21) zugeordnet ist.
  2. 2.) Flügelscharnier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schubgetriebe (24/25) durch zueinander konzentrisch ausgebildete, radial zur Scharnierstiftachse (21) geneigte oder gewölbte Umfangsflächen (23/25 bzw. 28/30) aufweisende Abschnitte einerseits des Scharnierauges (12) und andererseits eines diesem gegenüber mittels des Schraubenbolzens (15) axial bewegbaren Teiles gebildet ist.
  3. 3.) Flügeischarnier nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß lediglich ein Schubgetriebe (23/25) vorgesehen ist, das durch eine eine zur Scharnierstiftachse (21) radial geneigte bzw. gewölbte Umfangsfläche (25) an der Unterseite des Kopfes (19) des Schraubenbolzens (15) und eine entsprechend geformte Ausnehmung (24) an der aussenliegenden Stirnseite (20) des Scharnierauges (12) der zweiten ScharnierhAlfte (1) gebildet ist.
  4. 4.) Flügelscharnier nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die ineinander greifenden radial zur Scharnierstiftachse (21) geneigten oder gewölbten Umfangsflächen (23/25) eines an der aussenliegenden Stirnseite (20) des Scharnierauges (12) der zweiten Scharnierhälfte (1) angeordneten Schubgetriebes eine Fächerscheibe (26) eingeschaltet ist.
  5. 5.) Flügelscharnier nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eines der Schubgetriebe durch einen eine zur Scharnierstiftachse gewölbte oder geneigte Umfangsfläche aufweisenden axialen Vorsprung an einer der Stirnseiten des Scharnierauges der zweiten Scharnierhälfte und ein zu diesem axial verstellbares, eine der Vorsprungsform entsprechend geformte Ausnehmung aufweisendes Teil gebildet ist.
  6. 6.) Plügelscharnier nach einem oder mehreren der voraufgehenden Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich zu einem an der aussenliegenden Stirnseite (20) des Scharnierauges (12) der zweiten Scharnierhälfte (1) ein zweites, innenliegendes Schubgetriebe (28/30) vorhanden ist.
  7. 7.) Flügelscharnier nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Schubgetriebe (28/30) an der innenliegenden Stirnseite (27) des Scharnierauges (12) der zweiten Scharnierhälfte (1) angeordnet ist.
  8. 8.) Flügelscharnier nach Anspruch 6 und 7 dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Schubgetriebe durch eine eine radial zur Scharnierstiftachse (21) gewölbte oder geneigte Umfangsfläche (28) aufweisende Ausnehmung (29) im Scharnierauge (12) der zweiten Scharnierhälfte (1) und ein eine entsprechend geformte, zur Scharnierstiftachse (21) radial gewölbte bzw. geneigte Umfangsfläche (30) aufweisendes, koaxial zur Scharnierstiftachse (21) verstellbares Teil gebildet ist.
  9. 9.) Flügelscharnier nach Anspruch 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die der zur Scharnierstiftachse (21) radial gewölbten bzw. geneigten Umfangsfläche (28) der Ausnehmung (29) im Scharnierauge (12) zugeordnete Gegenfläche (30) an den radial ausladenden Bund (9) des Scharnierstiftes (5) anschließend ausgebildet bzw.
    angeordnet ist.
  10. 10.) Flügeischarnier nach Anspruch 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die der zur Scharnierstiftachse (21) radial gewölbten oder geneigten Umfangsfläche (28) der Ausnehmung (29) im Scharnierauge (12) zugeordnete Gegenfläche (30) an einer auf den Scharnierstift (5) aufsteckbaren Scheibe ausgebildet ist.
  11. 11.) Flügelscharnier nach einem oder mehreren der voraufgehenden Ansprüche 1 und 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die radial zur Scharnierstiftachse (21) gerichtete Neigung oder Wölbung der miteinander zusammenwirkenden Umfangsflächen (23/25) und (28/30) beider Schubgetriebe jeweils zur Scharnierstiftachse und zur Scharnieraugenmitte hin abfallend ausgerichtet sind.
  12. 12.) Flügelscharnier nach einem oder mehreren der voraufgehenden Ansprüche 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden der Aufhängung einer Tür (4) dienenden Flügelscharniere mit ihren aussenliegenden Schubgetrieben (23/25) gegeneinander zeigend angeordnet sind.
  13. 13.) Aushängbare9 h'lügelscharnier, bestehend aus einer ersten am einen Türanordnungsteil, Tür oder Türholm befestigbaren, mit einem Scharnierauge versehenen und einer zweiten am anderen Türanordnungsteil befestigbaren, gleichfalls mit einem Shårnierauge versehenen Scharnierhälfte sowie einem das Scharnierauge der ersten Scharnierhälfte vollständig durchsetzenden und in diesen gegen axiale Bewegungen gesicherten, in das Scharnierauge der zweiten Scharnierhälfte lediglich teilweise und mit radialem Spiel eingreifenden, über einen radial ausladenden Bund zwischen die einander zugewandten Gewerbeflächen der Scharnieraugen beider Scharnierhälften eingreifenden Scharnierstift, wobei die zweite Scharnierhälfte mittels eines ihr Scharnierauge durchsetzenden, in den Scharnierst ift einschraubbaren Schraubenbolzen gegen axial zum Scharnierstift gerichtete Verschiebebewegungen sicherbar ist, nach einem oder mehreren der vorausgehenden Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Scharnierhälften (1 und 2) zusätzlich zur Sicherung durch den Schraubenbolzen (15) wenigstens über den Betriebs-Schwenkwinkelbereich des Scharnieres hin durch radial zur Scharnierachse gerichtete, an beiden Scharnierhälften (1 und 2) wechselweise angeordnete Ausnehmungen (35 bis 37) und Vorsprünge gegen axial gerichtete Relativbewegungen gesichert sind.
  14. 14.) Flügelscharnier nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß beide Scharnierhälften (1 und 2) aus Abschnitten fortlaufender Scharnierprofile bestehen, und im Kopfbereich der Scharnierprofile beider Scharnierhälften wechselweise jeweils im gleichen Abstand zur oberen (10) und zur unteren Stirnseite (8) des Scharnierauges (6) der ersten Scharnierhälfte (2), quer zur Scharnierachse gerichtete Ausnehmungen (35 bis 37) aufweisen.
  15. 15.) Flügelscharnier nach Anspruch 13 und 14, dadurch gekennzeichnet, daß das für die zweite Scharnierhälfte (1) verwendete Scharnierprofil im Kopfbereich (31) eine Verdickung (32) und das für die erste Scharnierhälfte verwendete Scharnierprofil einen das Scharnierauge (6) Uberragenden, im Winkel zur Ebene des Scharnierblattes (33) ausgerichteten und in der Draufsicht etwa segmentförmigen Fortsatz (34) aufweist.
  16. 16.) Flügelscharnier nach Anspruch 13 bis 15, dadurch gekenzeichnet, daß die zweite Scharnierhälfte (1) über die Höhe des Scharnierauges (6) der ersten Scharnierhälfte (2) hin mit zwei zur oberen (10) bzw.
    unteren Stirnseite (8) des Scharnierauges (6) hin offenen Ausnehmungen (35 und 36) und die erste Scharnierhälfte (2) im Fortsatz (34) mit einer von der oberen (10) und der unteren Stirnseite (8) des Scharnierauges (6) einen gleichen Abstand aufweisenden Ausnehmung (37) versehen ist.
  17. 17.) Aushängbares Flügelscharnier, insbesondere für Kraftwagentüren, bestehend aus einer ersten am einen Türanordnungsteil, Tür oder Türholm, befestigbaren, mit einem Scharnierauge versehenen und einer zweiten am anderen Türanordnungsteil befestigbaren, gleichfalls mit einem Scharnierauge versehenen Scharnierhälfte sowie einem im Scharnierauge der ersten Scharnierhälfte gegen axiales Wandern gesichert aber vermittels einer ,Lagerbuchse aus wartungsfreiem Lagermaterial mit Laufsitz gelagerten, über einen radial ausladenden Bund zwischen die einander zugewandten Gewerbeflächen der Scharnieraugen beider Scharnierhälften eingreifenden Scharnierstift, wobei die zweite Scharnierhälfte mittels einer Wraftschlüssinen, beispielsweise einer Klemm-oder Pressitzverbindung oder einer formschlüssigen Verbindung, beispielsweise einem Schraubenbolzen oder einer aufschraubbaren Schraubenmutter bzw. einer Keilverbindung, gegen eine axial gerichtete Relativbewegung gesichert mit dem Scharnierstift verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Scharnierhälften zusätzlich zur Sicherung durch eine kraft-oder formschlüssige Verbindunq der zweiten Scharnierhälfte mit dem Scharnierstift über den Betriebs-Schwenwinkelbereich des Scharnieres hin durch radial zur Scharnierachse gerichtete, an beiden Scharnierhälften wechelsweise angeordnete Ausnehmungen und Vorsprünge gegen axial gerichtete Relativbewegungen zwischen Scharnierstift und zweiter Scharnierhälfte gesichert sind.
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