DE29513010U1 - Kraftwagentürscharnier - Google Patents
KraftwagentürscharnierInfo
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Description
Beschreibung
Die Neuerung bezieht sich auf ein Kraftwagentürscharnier, bestehend aus einer
ersten am einen Türanordnungsteü, Tür oder Türsäule, und einer zweiten am
anderen Türanordnungsteil anschlagbaren Scharnierhälfte sowie einem beide Scharnierhälften schwenkbar miteinander verbindenden Scharnierstift, welcher
in der einen Scharnierhälfte vermittels einer Lagerbuchse aus wartungsfreiem Lagermaterial wartungsfrei und mit Laufsitz gelagert und in der anderen
Scharnierhälfte mittels einer sich wenigstens über einen Teil seiner Länge hin erstreckenden Umfangsprofilierung gegen Verdrehen um seine Achse gesichert'
ist und bei dem jede der beiden Scharnierhälften jeweils ein Scharnierauge besitzt.
Derartige Kraftwagentürschamiere sind in einer Vielzahl von unterschiedlichen
Ausführungsformen bekannt, wobei sich die jeweilige Gestaltung der einzehien Ausführungsformen meist nach den Einbaugegebenheiten des jeweiligen Anwendungsfalles
des Scharnieres richtet. Daraus resultiert zwar jeweils eine weitgehend optimale Anpassung des Scharnieres an den jeweiligen Anwendungsfall
bzw. die im jeweiligen Anwendungsfall vorliegenden Einbau Verhältnisse,
die ja karosserieseitig vorgezeichnet und daher innerhalb weiter Grenzen auch für die Scharniergestaltung bindend sind, jedoch sind solche angepaßte
Scharniergestaltungen nicht immer auch von einer allgemein optimalen Gestaltung des Scharnieres begleitet. Darüber hinaus gewinnt im modernen Automobilbau
neben einer rationellen Herstellbarkeit auch das Scharniergewicht immer mehr an Bedeutung, so daß bei der Gestaltung eines Kraftwagentürscharnieres
neben bzw. zusätzlich zu einer Berücksichtigung der meist beengten Einbauverhältnisse
für das Türscharnier und einer möglichst weitgehenden Herstellungsvereinfachung auch ein möglichst geringes Gewicht des Scharnieres
angestrebt werden muß. Eine häufige Begleiterscheinung der Anpassung der
Scharniergestaltung an den jeweiligen Anwendungsfall ist ferner darin zu sehen,
daß für die rechten und die linken Türen eines Kraftfahrzeuges besonders geformte Scharnierhälften eingesetzt werden und daher die jeweiligen scharnierhälften
in getrennten Arbeitsgängen hergestellt werden und in der Folge auch getrennt gelagert, behandelt und schließlich zu einem Scharnier zusammenmontitiert
werden müssen, wodurch sich der Herstellungsaufwand insgesamt gesehen wesentlich erhöht, insbesondere unter Brücksichtigung der Tatsache,
daß KJcaftfahrzeugtürscharnier nur in kleineren, dem jeweiligen Tagesbedarf
eines Fahrzeugherstellers entsprechenden Stückzahlen zusammengebaut und ausgeliefert werden müssen. Zu alledem kommt schließlich auch noch, daß
im Rahmen moderner Automobilfertigung während der Einbringung des Innenausbaues der Fahrzeugkarosserie die Türen von der Fahrzeugkarosserie getrennt
bzw. abgenommen werden und später in ihrer ursprünglich justierten
Lage wieder in die Karosserie eingesetzt werden müssen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde ein Kraftwagentürscharnier
der eingangs bezeichneten Bauart dahingehend weiter zu verbessern, daß es auf der einen Seite mit einem geringstmöglichen Aufwand und bei geringstmöglichem
Eigengewicht hergestellt werden kann, auf der anderen Seite aber auch karosserieseitig vorgezeichneten und gegebenenfalls sehr beengten Einbauverhältnissen,
gerecht wird, insbesondere derart, daß es bei weitgehendst einheitlicher Ausbildung seiner Bestandteile für die meisten vorkommenden Einsatzfälle
und vor allem auch sowohl für die Anlenkung als linker oder rechter Türen anwendbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß im Wesentlichen dadurch gelöst, wenigstens
eine der beiden Scharnierhälften bezüglich einer quer zur Scharnierachse ausgerichteten Ebene symmetrisch gestaltet ist und der Scharnierblattbereich in
Richtung der Schamierachse gesehen eine gegenüber dem Scharnierauge größere
Höhe aufweist. Vorzugsweise ist aber vorgesehen, daß beiden Scharnierhälf-
ten eines Scharnieres jeweils bezüglich einer quer zur Scharnierachse ausgerichteten
Ebene symmetrisch gestaltet sind und ihr Scharnierblattbereich jeweils in Richtung der Schamierachse gesehen eine gegenüber dem Scharnierauge
größere Breite aufweist. Insbesondere eine solche vollsymetrische Ausbildung beider Scharnierhälften ermöglicht es das Scharnier insgesamt auf ein geringstmögliches
Eigengewicht zu reduzieren, ohne dadurch dessen Herstellung zu verteuern oder auch dessen Gesamtfestigkeit zu verringern, wobei vor allem
die Gesamtfestigkeit des Scharnieres einen erheblichen Faktor darstellt, weil die Türscharniere von Kraftfahrzeugen zu den sicherheitsrelevanten Teilen des
Fahrzeuges gehören und sich daher durch eine besondere Festigkeit bzw. Belastbarkeit
auszeichnen müssen. Hinsichtlich der Herstellbarkeit des erfindungsgemäßen Scharnieres ergibt sich als Folge der vollsymetrischen Ausbildung
beider Scharnierhälften ein besonders hervorzuhebender Vorteil dahingehend, daß das Scharnier aus einheitlichen Scharnierhälften gebildet und im
wesentlichen nur durch Umsetzen des Scharnierstiftes sowohl für rechte wie auch für linke Fahrzeugtüren verwendbar gemacht werden kann, wobei zu alledem
auch noch ein einheitlich ausgebildeter Scharnierstift verwendet werden kann. Diese Einheitlichkeit der Scharnierhälften ermöglicht es diese in großer
Stückzahl herzustellen und erst im Rahmen des Zusammenbaues des Scharnieres zu entscheiden, ob nun ein für eine rechte oder eine linke Kraftfahrzeugtür
bestimmtes Scharnier hergestellt werden soll. Schließlich ergibt sich ein weiterer
Vorteil daraus, daß beide Scharnierhälften jeweils aus einem Längenabschnitt
eines einen im wesentlichen L-förmigen Profilquerschnitt aufweisenden, fortlaufenden Scharnierprofilmaterials bestehen und das Scharnierauge, in der
Draufsicht gesehen, bezüglich der Grundrißfläche des Scharnierblattes jeweils mittig angeordnet ist.
Eine zugleich auch die Verwendung des fertigen Scharnieres sowohl als Anlenkung
für die rechte als auch für die linke Fahrzeugtüre gestattende Herstellungsvereinfachung
ergibt sich zugleich auch daraus, daß die Scharnieraugen
beider Scharnierhälften jeweils glattflächige und durchgehende Augenbohrungen
aufweisen und gleichzeitig die Scharnieraugenbohrungen beider Scharnierhälften auch gleiche Durchmesser besitzen. In einer besonders zweckmäßigen,
weil bei größtmöglicher Festigkeit des Schamieres mit einem geringstmöglichen
Materialaufwand und Gewicht sowie Bearbeitungsaufwand auskommenden Realisierungsform ist weiterhin vorgesehen, daß in Richtung der Scharnierachse
gesehen, die Scharnieraugenhöhe jeweils 2/3 der Scharnierblatthöhe beträgt.
Hand in Hand mit einer solchen Ausbildung und Anordnung der Scharnieraugen
und einer solchen Gestaltung der Scharnieraugenbohrungen bietet sich in weiterer Ausbildung der Erfindung dann auch eine Scharnierstiftgestaltung
dahingehend an, daß der Scharnierstift einen radial ausladenden Bund aufweist, über welchen er bei zusammengesetztem Scharnier an den einander zugewandten
Gewerbeflächen beider Scharnieraugen anliegt. Vorteilhafterweise ist in diesem Zusammenhang dann weiter vorgesehen, daß der Scharnierstift
beiderseits seines radial ausladenden Bundes unterschiedliche Durchmesser aufweist und im Bereich seines größeren Durchmessers mit einer Umfangsrändel
versehen ist, über welche er in der Scharnieraugenbohrung der einen Scharnierhälfte drehsicher festgelegt ist.
In weiterer Ausgestaltung des Schamieres kann zusätzlich auch noch vorgesehen
sein, daß das Scharnierauge derjenigen Scharnierhälfte, in welcher der Scharnierstift Festsitz hat eine größere axiale Höhe aufweist und der Scharnierstift
zusätzlich zu einer Umfangsprofilierung durch eine in sein freies Stirnende
eingebrachte Kerbe oder dergl. im Scharnierauge festgelegt ist.
Andererseits kann die drehsichere Festlegung des Scharnierstiftes im Schaxnierauge
der einen Scharnierhälfte aber auch auf andere, an sich bekannte Weise erfolgen, insbesondere dadurch, daß der Scharnierstift in demjenigen Scharnierauge,
in welchem er Festsitz hat vermittels einer radial zur Schamierau-
genbohrung gerichteten Halteschraube drehsicher festgelegt ist, wobei die Halteschraube
aber auch tangential zum Scharnierstäftumfang im Scharnierauge angeordnet und der zugehörige Längenabschnitt des Scharnierstiftes mit einer
entsprechend gestalteten Umfangsausnehmung oder Umfangsabplattung versehen sein kann.
Der Scharnierstift ist im Scharnierauge derjenigen Scharnierhälfte, in welcher
er Laufsitz hat vermittels einer Lagerbuchse aus einem wartungsfreien Lagermaterial
gelagert, wobei erfindungsgemäß weiterhin vorgesehen ist, daß diejenige Scharnierhälfte, in deren Scharnierauge der Scharnierstift Laufsitz hat, mittels
einer bei montiertem Scharnier auf deren oberer, freier Gewerbefläche auf-Hegenden
und mit dem. Scharnierstift formschlüssig verbundenen Haltescheibe
gegen ein axiales Wandern gegenüber dem Scharnierstift gesichert ist. Die Sicherung
der einen Scharnierhälfte gegen axiales Wandern gegenüber dem Scharnierstift kann dabei in einer einfachen Weise dadurch erfolgen, daß die
Haltescheibe mittels Vernietung formschlüssig mit dem Scharnierstift verbunden ist.
In weiterer Vervollkommnung einer, einerseits der Material-und Gewichtseinsparung
und andererseits der Gewährleistung einer hinreichenden Festigkeit des Scharnieres dienenden Einzelausgestaltung ist ferner vorgesehen, daß der
dessen Anschlagbasis bildende Scharnierblattbereich des wenigstens einen SchamierfLügels hinsichtlich seiner Materialdicke abgestuft gestaltet ist, derart,
daß er gegen sein freies Ende hin eine geringere Materialdicke aufweist und daß zudem in dem deren Anschlagbasis bildenden Scharnierblattbereich der einen
Scharnierhälfte hintereinander eine Durchgangsbohrung für eine der wiederholbaren
Befestigung des Scharnieres an einem der beiden Türanordnungsteile, Türe oder Türsäule, dienenden Positionierungsschraube und eine Durchgangsbohrung
für eine Befestigungsschraube angeordnet sind, wobei beide Bohrungen unterschiedliche Durchmesser aufweisen.
Schließlich ergibt sich eine weitere höchst wünschenswerte Gewichtsverringerung
des Scharnieres daraus, daß der senkrecht zu dem die Anschlagbasis der
einen Scharnierhälfte bildenden Scharnierblattbereich abgestellte, das Scharnierauge
tragende Teil des Scharnierprofiles der Höhe des Scharnier au ges entsprechend
beschnitten ist.
Die Erfindung ist in der nachfolgenden Beispielsbeschreibung anhand eines in
der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles im Einzelnen beschrieben. In der Zeichnung zeigt die
Figur 1 eine Stirnansicht eines Kraftwagentürscharnieres;
Figur 2 eine Seitenansicht des Kraftwagentürscharnieres nach Figur 1;
Figur 3 Draufsicht auf ein Kraftwagentürscharnier nach Figur 1 und 2;
Figur 4 einen Schnitt durch die Scharnierlagerung eines Kraftwagentürscharnieres
nach Figur 1 und 2;
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Das im Ausfuhrungsbeispiel gezeigte Kraftwagentürscharnier, besteht im Wesentlichen
aus einer ersten 1 am einen in der Zeichnung nicht dargestellten Türanordnungsteil, Tür oder Türsäule, und einer zweiten am anderen in der
Zeichnung gleichfalls nicht dargestellten Türanordnungsteil anschlagbaren Scharnierhälfte 2 sowie einem beide Scharnierhälften 1 und 2 schwenkbar miteinander
verbindenden Scharnierstift 3, welcher in der einen Scharnierhälfte 1 vermittels einer Lagerbuchse 4 aus wartungsfreiem Lagermaterial wartungsfrei
und mit Laufsitz gelagert und in der anderen Scharnierhälfte 2 mittels einer sich wenigstens über einen Teil seiner Länge hin erstreckenden Umfangsprofi-
lierung 5 gegen Verdrehen um seine Achse gesichert ist und bei dem jede der
beiden Scharnierhälften 1 und 2 jeweils ein Schamierauge 6 bzw. 7 besitzt. Dabei
sind die beiden Scharnierhälften 1 und 2 jeweils bezüglich einer quer zur Scharnierachse 8 ausgerichteten Ebene symmetrisch gestaltet, derart, daß ihr
Scharnierblattbereich 9 bzw. 10 jeweils in Richtung der Scharnier achse 8 gesehen
eine gegenüber dem Scharnierauge 6 bzw. 7 größere Höhe aufweist. Mit anderen Worten, beide Scharnierhälften 1 und 2 weisen jeweils eine voHsymetrische
Ausbildung auf. Jede der beiden Scharnierhälften 1 und 2 ist jeweils aus einem Längenabschnitt eines einen im wesentlichen L-förmigen Profilquerschnitt
aufweisenden, fortlaufenden Scharnierp rofi ] m ate rials gebildet, wobei
das Scharnierauge 6 bzw. 7, in der Draufsicht gesehen, bezüglich der Grundrißfläche
des Scharnierblattes 9 bzw. 10 jeweils mittig angeordnet ist. Die Scharnieraugen 6 und 7 beider Scharnierhälften 1 und 2 weisen jeweils
glattflächige und durchgehende Augenbohrungen 11 bzw. 12 mit untereinander gleichen Durchmessern auf. Ferner beträgt in der dargestellten Ausführungsform
die Scharnieraugenhöhe in Richtung der Scharnierachse 8 gesehen, jeweils 2/3 der Scharnierblatthöhe9 bzw. 10. Der Scharnierstift 3 weist einen radial
ausladenden Bund 13 auf, über welchen er bei zusammengesetztem Scharnier an den einander zugewandten Gewerbeflächen 14 und 15 beider Scharnieraugen
6 und 7 anliegt. Beiderseits seines radial ausladenden Bundes 13 weist der Scharnierstift 3 unterschiedliche Durchmesser auf und ist im Bereich 16 seines
größeren Durchmessers mit einer Umfangsrändel 5 versehen, über welche er in der Scharnieraugenbohrung 12 der einen Scharnierhälfte 2 drehsicher festgelegt
ist. Bei der daxgestellten Ausführungsform weist das Scharnierauge 7 der
Scharnierhälfte 2, in welcher der Scharnierstift 3 Festsitz hat zudem eine größere
axiale Höhe auf und ist der Scharnierstift 3 zusätzlich zu der Umfangsprofilierung
5 durch eine in sein freies Stirnende eingebrachte Kerbe 18 oder dergl.
im Scharnierauge 7 festgelegt. In der Figur 3 der Zeichnung ist ferner auch noch
angedeutet, daß die drehsichere Festlegung des Scharnierstiftes 3 im Scharnierauge
7 der einen Scharnierhälfte 2 auch dadurch erfolgen kann, daß der Schar-
nierstift 3 in demjenigen Scharnierauge 7, in welchem er Festsitz hat, vermittels
einer radial zur Scharnieraugenbohrung 12 gerichteten Halteschraube 19
drehsicher festgelegt ist, wobei die Halteschraube aber auch tangential zum Scharnierstiftumfang im Scharnierauge angeordnet ist.
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Im Scharnierauge 6 der Scharnierhälfte 1, in welcher er Laufsitz hat ist der
Scharnierstift 3 vermittels einer Lagerbuchse 4 aus einem wartungsfreien Lagermaterial
gelagert. Zugleich ist die Scharnierhälfte 1, in deren Scharnierauge 6 der Scharnierstift 3 Laufsitz hat, mittels einer bei montiertem Scharnier auf
deren oberer, freier Gewerbefläche 21 aufliegenden und mit dem Scharnierstift 3
formschlüssig verbundenen Haltescheibe 22 gegen ein axiales Wandern gegenüber dem Scharnierstift 3 gesichert, wobei die Haltescheibe 22 mittels Vernietung
23 formschlüssig mit dem Scharnierstift 3 verbunden ist. Ferner ist in der Darstellung gezeigt, daß der dessen Anschlagbasis 24 bildende Scharnierblattbereich
des wenigstens einen Scharnierflügels 2 hinsichtlich seiner Materialdikke
abgestuft gestaltet ist, derart, daß er im Bereich seines freien Endes 25 eine
geringere Materialdicke aufweist. Zugleich sind in dem deren Anschlagbasis 24 bildenden Scharnierblattbereich der einen Scharnierhälfte 2 hintereinander eine
Durchgangsbohrung 26 für eine der wiederholbaren Befestigung des Scharnieres an einem der beiden Türanordnungsteile, Türe oder Türsäule, dienenden
Positionierungsschraube und eine Durchgangsbohrung 27 für eine Befestigungsschraube
angeordnet sind, wobei beide Bohrungen unterschiedliche Durchmesser aufweisen.
Der senkrecht zu dem die Anschlagbasis 24 der einen Scharnierhälfte 2 bildenden Scharnierblattbereich abgestellte, das Scharnierauge 7 tragende Teil des Scharnierprofiles ist der Höhe des Scharnierauges 7 entsprechend beschnitten.
Der senkrecht zu dem die Anschlagbasis 24 der einen Scharnierhälfte 2 bildenden Scharnierblattbereich abgestellte, das Scharnierauge 7 tragende Teil des Scharnierprofiles ist der Höhe des Scharnierauges 7 entsprechend beschnitten.
Claims (15)
1) Kraftwagentürscharnier, bestehend aus einer ersten am einen Türanordnungsteil,
Tür oder Türsäule, und einer zweiten am anderen Türanordnungsteil anschlagbaren Scharnierhälfte sowie einem beide Scharnierhälften
schwenkbar miteinander verbindenden Scharnierstift, welcher in der einen Scharnierhälfte vermittels einer Lagerbuchse aus wartungsfreiem Lagermaterial
wartungsfrei und mit Laufsitz gelagert und in der anderen Scharnierhälfte
mittels einer sich wenigstens über einen Teil seiner Länge hin erstrekkenden
UmfangsprofHierung gegen Verdrehen um seine Achse gesichert ist
und bei dem jede der beiden Scharnierhälften jeweils ein Scharnierauge besitzt
dadurch gekennzeichnet, daß
wenigstens eine der beiden Scharnierhälften bezüglich einer quer zur Scharnierachse ausgerichteten Ebene symmetrisch gestaltet ist und der Scharnierblattbereich eine gegenüber dem Scharnierauge größere Breite aufweist.
wenigstens eine der beiden Scharnierhälften bezüglich einer quer zur Scharnierachse ausgerichteten Ebene symmetrisch gestaltet ist und der Scharnierblattbereich eine gegenüber dem Scharnierauge größere Breite aufweist.
2) Kraftwagentürscharnier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beiden
Scharnierhälften jeweils bezüglich einer quer zur Scharnierachse ausgerichteten Ebene symmetrisch gestaltet sind und ihr Scharnierblattbereich jeweils
eine gegenüber dem Scharnierauge größere Breite aufweist.
3) Kraftwagentürscharnier nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Scharnieraugenhöhe 2/3 der Scharnierblatthöhe beträgt.
4) Kraftwagentürscharnier nach einem der vorausgehenden Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Scharnieraugen beider Scharnierhälften jeweils glattflächige und durchgehende Augenbohrungen aufweisen.
5) Kraftwagentürscharnier nach einem der vorausgehenden Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Scharnieraugenbohrungen beider Scharnierhälften gleiche Durchmesser aufweisen.
6) Kraftwagentürscharnier nach einem der vorausgehenden Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß beide Scharnierhälften jeweils aus einem Längenabschnitt
eines im Querschnitt im wesentlichen L-förmigen Scharnierprofümaterials
bestehen und das Scharnierauge bezüglich der Grundrißfläche des Scharnierblattes jeweils mittig angeordnet ist.
7) Kraftwagentürscharnier nach einem der vorausgehenden Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß der Scharnierstift einen radial ausladenden Bund aufweist, über welchen er bei zusammengesetztem Scharnier an den
einander zugewandten Gewerbeflächen beider Scharnieraugen anliegt.
8) Kraftwagentürscharnier nach einem der vorausgehenden Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß der Scharnierstift beiderseits seines radial ausladenden Bundes unterschiedliche Durchmesser aufweist und im Bereich
seines größeren Durchmessers mit einer Umfangsrändel versehen ist.
9) Kraftwagentürscharnier nach einem der vorausgehenden Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß diejenige Scharnierhälfte, in deren Scharnierauge der Scharnierstift Laufsitz hat, mittels einer bei montiertem Scharnier
'&Iacgr; 480 D
auf deren oberer, freier Gewerbefläche aufliegenden und mit dem Scharnierstift
formschlüssig verbundenen Haltescheibe gegen ein axiales Wandern gegenüber dem Scharnierstift gesichert ist.
10) Kraftwagentürschamier nach einem der vorausgehenden Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die Haltescheibe mittels Vernietung formschlüssig mit dem Scharnierstift verbunden ist.
11) Kraftwagentürschamier nach einem der vorausgehenden Ansprüche 1 bis
10, dadurch gekennzeichnet, daß der Scharnierstift in demjenigen Scharnierauge, in welchem er Festsitz hat vermittels einer radial zur Scharnieraugenbohrung
gerichteten Halteschraube drehsicher festgelegt ist.
12) Kraftwagentürschamier nach einem der vorausgehenden Ansprüche 1 bis
11, dadurch gekennzeichnet, daß das Scharnierauge derjenigen Scharnierhälfte,
in welcher der Scharnierstift Festsitz hat eine größere axiale Höhe aufweist und der Scharnierstift zusätzlich zu einer Umfangsprofilierung
durch eine in sein freies Stirnende eingebrachte Kerbe oder dergl. im Scharnierauge
festgelegt ist.
13) Kraftwagentürschamier nach einem der voraiisgehenden Ansprüche 1 bis
12, dadurch gekennzeichnet, daß der dessen Anschlagbasis bildende Scharnierblattbereich
des wenigstens einen Scharnierfiügels hinsichtlich seiner
Materialdicke abgestuft gestaltet ist, derart, daß er gegen sein freies Ende bin
eine geringere Materialdicke aufweist.
14) Kraftwagentürscharnier nach einem der vorausgehenden Ansprüche 1 bis
13, dadurch gekennzeichnet, daß der senkrecht zu dem die Anschlagbasis der
einen Scharnierhälfte bildenden Scharnierblattbereich abgestellte, das
Scharnierauge tragende Teil des Scharnierprofiles der Höhe des Scharnierauges
entsprechend beschnitten ist.
15) Kraftwagentürscharnier nach einem der vorausgehenden Ansprüche 1 bis
14, dadurch gekennzeichnet, daß in dem deren Anschlagbasis bildenden
Scharnierblattbereich der einen Scharnierhälfte hintereinander eine Durchgangsbohrung
für eine Positionierungsschraube und eine Durchgangsbohrung für eine Befestigungsschraube angeordnet sind, wobei beide Bohrungen
unterschiedliche Durchmesser aufweisen. 10
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| DE29513010U DE29513010U1 (de) | 1995-08-12 | 1995-08-12 | Kraftwagentürscharnier |
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- 1996-08-12 CZ CZ19962376A patent/CZ289310B6/cs not_active IP Right Cessation
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN106088884A (zh) * | 2016-06-21 | 2016-11-09 | 新昌县新柴机械有限公司 | 一种车用高配合精度车门铰接件及其制造方法 |
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