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DE344376C - Schneckensortierer fuer Koernergut - Google Patents

Schneckensortierer fuer Koernergut

Info

Publication number
DE344376C
DE344376C DE1919344376D DE344376DD DE344376C DE 344376 C DE344376 C DE 344376C DE 1919344376 D DE1919344376 D DE 1919344376D DE 344376D D DE344376D D DE 344376DD DE 344376 C DE344376 C DE 344376C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
opening
sorter
funnel
auger
grains
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1919344376D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE344376C publication Critical patent/DE344376C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B13/00Grading or sorting solid materials by dry methods, not otherwise provided for; Sorting articles otherwise than by indirectly controlled devices
    • B07B13/14Details or accessories
    • B07B13/16Feed or discharge arrangements

Landscapes

  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

  • Schneckensortierer frir Körnergut. Bei Schneckensortierern für Körnerolit ist es von Wichtigkeit, daß der Einlauf des '3 Gutes gleichmäßig und ohne Stockung vor sich geht. Die bisherigen Bauarten der Einläufe zu solchen Schneckensortierern zeigen zwar Einrichtungen, wie unter dem Trichterauslauf, fest auf der Mittelsäule angeordnete Ver,-teilerkegel, Irisblenden zum Vers+_llen der Trichterausflußöffnung, Rührorgane in dieser üffnung und Triebkegel, welche durch Auffallen des Gutes den Rührkörper bewegen. Alle diese Ausführungen erreichten wohl den Zweck, wenn alles gut geht, aber sie haben noch Nachteile, die den Betrieb erschweren. Oft ist das Sortiergut nicht schwer genug, um den Triebkegel dauernd zu be-,vegen, oft kommen Störungen vor, weil das Rührorgan für die betreffende Sorte nicht paßt oder durch Stoß u. dgl. aus der Mitte der Ausflußöffnung geraten ist.
  • Die vorliegende Erfindung beseitigt diese Cbelstände. Das. Rührorgan ist nicht mehr auf die Mittelsäule des Sortierers aufgesetzt, sondern liegt in einem fest mitdem Trichter verbundenen, von der Mittelsäule unabhängigen Gehäuse, in welchem auch die Irisblende sowie der Antrieb für das Rührorgan liegt.
  • Die Erfindung ist auf der Zeichnung veranschaulicht, und zwar zeigt: Abb. i einen Längsschnitt, Abh.:2 einen Längsschnitt, Abb. 3 und 4. je eine Draufsicht.
  • An dein auf den Außenmantel a des Sortierers aufgeschraubten Trichter b ist ein rundes Gehäuse c fest angesetzt. In diesem sitzt fest ein Zwigehenboden d. Dieser hat einen Mittelausschnitt d-, über welchem der Auslauf des Trichters b liegt und unter welchem die Irisblende e angeordnet ist. Diese ist in einem lZing f eingebaut, welcher durch einen nach außen reichenden Griff fl- drehbar ist. Um diese Drehbarkeit zu erreichen, faßt der Ring mit Stiften g durch Schlitze h, wird also an d gehalten, ist aber um die Länge der Schlitze It drehbar.
  • In dem unteren Teil des Gehäuses c ist ein kurzes Stück Rohr i eingesetzt. Dieses Rohr hat eine Anzahl (drei) schräge Schlitze k. Gegen diese biegen sich Streben in, welche am Ring f festsitzen. Bolzen 1 fassen durch die Schlitze Bolzen n bzw. sitzen geben fest dem im Rohr Schlitten d und Führung' reichen durch Führungsschlitze, welche senkrecht im Gehäuse c verlaufen.
  • Der in bekannter Weise unterhalb der Auslauföffnung des Trichters feät angeordnete Verteilerkegel sitzt nicht fest auf der Mittelsäule, sondern wird von Streben o, welche in dem Rohre # festsitzen, gehalten. In der Mitte hat der Verteilerkegel einen Längsdurchgang, in welchem ein Bolzen q dreht. Dieser Bolzen trägt oben das Rührorgan, hier einen spitzen Dornr. Unten hält dieser Bolzen eine Scheibe s, an welcher die turbinenartigen Flügel t angeschraubt sind. Diese Turbine greift mit den schräg liegenden Flügeln unterhalb des Gehäuses seitlich bis -über dessen Rand. -Unterhalb dieser Turbine liegt dann erst die Mittelsäule it des Sortierers.
  • Die Arbeitsweise ist folgende: Das Sortiergut fällt durch die Trichteröffnung und die öffnung der Irisblende auf den Verteilerkegel p. Dieser ist wie üblich feststehend, die Körner werden aber gezwungen, in den schräg verlaufenden Rillen desselben zu gleiten, und fallen schräg vom Verteilerkegel ab, so daß sie rechtwinklig auf die schräg liegenden Turbinenflügel auftreffen. Durch diese Anordnung wird die Kraft des auffallenden Sortiergutes voll ausgenutzt, und die Turbine dreht sich ständigdurch dieses Auffallen der Körner. Mit ihr drehen sich der Bolzen q und der Dorn r. Zweckmäßig ist der Bolzen in Kugellagern v gelagert, um die Reibun 'g nach Möglichkeit zu vermindern.
  • Die Abb. i und 3 zeigen den Stand bei völlig geöffneter Irisblende. Stellt man die Irisblende kleiner, so dreht der Ring f mit ihm die Streben m, und diese führen die Bolzen, 1 in den Schlitten k. Dadurch senkt sich die Röhre i und mit ihr der Verteilerkegel p, wodurch ebenfalls der Dorn r sinkt und nur noch wenig durch die Trichteröffnung nach oben heraussteht, wie in Abb-. -- gezeigt ist. Diese Anordnung ist sehr wesentlich, da es für den Durchfluß des Sortiergutes wichtig ist, wie dieses gerülirt wird. Ist es großkörniges Gut, wie Erbsen, Getreide usw., so ist ein höher reichendes Aufführen nötig, um ein Verstopfen des Durchflusses zu vermeiden. Dagegen ist bei kleinkörnigem Gute vorteilhafter, wenn die Spitze des Dornes weiter unten, also unmittelbar an der Durchflußstelle arbeitet, um ein Verstopfen der öffnung zu vermeiden. Die Dornspitze rührt in diesem Falle vorerst an der Durchflußstelle, während, wenn der Dorn höher hinausreicht, wie das bisher der Fall war, er zu weit oben rührt und -das feinkörnige Gut sich leicht in der enggestellten Öffnung festsetzte. Würde dagegen der Dorn bei großkörnigem Gute nicht hoch genug hinaufreichen, so würde das Gut nicht genügend aufgerührt werden, wodurch, wie das bisher der Fall war, oft Stockungen ini Durchfluß vorkommen. Die vorliegende Einrichtung bewirkt also eine Einstellung des lÜgrers in abgepaßter Höhe zur Irisblendenöffnung und erreicht ein. stets dieser und der Körnergröße angepaßtes Rühren.
  • Ein wesentlicher Vorteil der Einrichtung ist es, daß dieselbe vollkommen unabhängig von der Mittelsäule ist und mit dem Trichter fest verbunden ist. Bei den bisher auf die Säule aufgesetzten Rühreinrichtung#I' geriet der Dorn bei dem geringsten Stoße oder der geringsten Verschiebung des Trichters aus der Mitte der Öffnung, und die Tätigkeit des Rührens wurde wirkungslos. Bei der vorliegenden Anordnung ist es erreicht, daß der Dorn auch bei Stößen gegen den Trichter im Zentrum bleibt, denn wenn der Stoß den Trichter seitlich drückt, geht der Dorn mit und muß also stets in der Mitte der Durchflußöffnung bleiben, da sie mit ihren Halte-und Führungsteilen mit diesen iesi verbunden ist.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Schneckensortierer für Körnergut mit einer die Durchflußöffnung des Zuführungstrichters verstellbar abschließenden Irisblende und einer in dieser Öffnung-arb#eitenden Rührvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Rührvorriahtung in ein an dem Trichter befestigtes Gehäuse eingebaut ist und keine Verbindung mit ,der Mittelsäule des Sortierers hat.
  2. 2. Schnechensortierer nach Anspruch i mit unter der Durchflußöffnung des Zuführungstrichters angeordnetem nicht drehbaren Verteilerkegel, dadurch gekennzeichnet, daß die Körner durch diesen Verteiferkegel aus der geraden.
  3. Fallinie eine solche schräge Richtung erhalten, daß sie auf die schräg liegenden Flügel der Turbine, welche die Rührvorrichtung dreht, in einem rechten Winkel aufschlagen. 3. Schneckensortierer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Streben (m) der Irisblende (e) mittels Bolzen in schräge Schlitze (k) des den Verteilerkegel, (p) und die Rührvorrichtung (Dorn) (r) tragenden Zylinders (i) eingreifen, wodurch die Rührvorrichtung bei Verstellen der Irisblende zwangläufig auf und nieder bewegt wird und dadurch je nach engerer oder weiterer öffnung des Blendendurchganges die Spitze des Rührdornes niedriger oder höher über die öffnun- hinaus in das Sortiergut hineinreicht.
DE1919344376D 1919-07-17 1919-07-17 Schneckensortierer fuer Koernergut Expired DE344376C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE344376T 1919-07-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE344376C true DE344376C (de) 1921-11-21

Family

ID=6251607

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1919344376D Expired DE344376C (de) 1919-07-17 1919-07-17 Schneckensortierer fuer Koernergut

Country Status (1)

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DE (1) DE344376C (de)

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