DE3442819C2 - - Google Patents
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- DE3442819C2 DE3442819C2 DE3442819A DE3442819A DE3442819C2 DE 3442819 C2 DE3442819 C2 DE 3442819C2 DE 3442819 A DE3442819 A DE 3442819A DE 3442819 A DE3442819 A DE 3442819A DE 3442819 C2 DE3442819 C2 DE 3442819C2
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- H04N—PICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
- H04N3/00—Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages
- H04N3/10—Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages by means not exclusively optical-mechanical
- H04N3/16—Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages by means not exclusively optical-mechanical by deflecting electron beam in cathode-ray tube, e.g. scanning corrections
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Description
Die Erfindung betrifft eine Ablenkschaltung mit den
im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Merkma
len.
Eine derartige Schaltung ist aus der DE-OS 30 36 878
bekannt. Dort ist ein Diodenmodulator beschrieben, der
zwei in Reihe über eine durch die Primärwicklung des
Zeilentransformators gebildete Last geschaltete Reso
nanzkreise gleicher Resonanzfrequenzen benutzt. Diese
Reihenschaltung bildet eine Brückenschaltung, bei wel
cher jedoch schnelle Laständerungen nicht von der Ab
lenkschaltung isoliert werden und daher in den senk
rechten Linien eines Kreuzrasters zu Schwingungen un
terhalb der Querlinien führen. Diese Erscheinung be
ruht auf der Empfindlichkeit der bekannten Ablenk
schaltung gegen Störungen durch Stromänderungen
des Hinlaufstroms, die dann auftreten, wenn sich ein
Rücklauflaststrom in einer Sekundärwicklung des Zei
lentransformators plötzlich ändern, und fällt besonders
bei Wiedergabe eines Kreuzrasters aus hellen horizon
talen und vertikalen Streifen auf den Bildschirm auf.
Reihenschaltungen zweier Schwingkreise in einer Ab
lenkschaltung sind auch aus den DE-OSen 24 03 331 und
31 24 424 bekannt, und auch bei ihnen treten die stören
den Zickzackschwingungen von Wiedergabelinien auf
den Bildschirm bei schnellen Laständerungen auf.
Bei diesen bekannten Zeilenablenkschaltungen um
faßt die Ausgangsstufe eine Zeilenablenkspule und ei
nen Tangenskondensator, der während jedes Hinlaufin
tervalls den Ablenkstrom der Ablenkspule zuführt.
Während des Rücklaufintervalls wird ein Rücklaufkon
densator parallel zur Ablenkspule gekoppelt. Energie
verluste werden während des Rücklaufs über einen Zei
lentransformator ausgeglichen. Der in dessen Sekundär
wicklung während der Bildwiedergabe, beispielsweise
eines horizontalen Streifens eines Kreuzschraffurmu
sters, erzeugte Spitzenstrahlstrom belastet während des
Rücklaufs den Zeilentransformator stark. Aufgrund die
ser Belastung wird der Rücklaufkondensator während
eines Rücklaufs etwas entladen und es fließt ein Nachla
destrom vom Hinlaufkondensator über die Ablenkspule
in den Rücklaufkondensator. Dadurch tritt während der
Wiedergabe der hellen horizontalen Streifen des Mu
sters leichter Spannungsabfall am Hinlaufkondensator
auf. Die Wiederaufladung des Hinlaufkondensators er
folgt während der Rücklaufintervalle für die Abtastzei
len, mit denen der dunkle Bildteil unterhalb der hellen
horizontalen Streifen wiedergegeben ist. Hierbei fließt
ein kleiner Strom in entgegengesetzter Richtung durch
die Ablenkspule. Dieser Lade- und Entladestrom im
Hinlaufkondensator erzeugt eine kleine Rasterverset
zung und führt zu niederfrequenten Schwingungen, die
den Hinlaufstrom in der Ablenkspule modulieren. Die
niederfrequente Modulation kann jeden vertikalen
Streifen des kreuzschraffierten Musters, der als eine ge
rade Linie erscheinen sollte, in eine Zickzacklinie ver
zerren.
Die Zickzackverzerrung erscheint in dem vertikalen
Streifen unmittelbar unterhalb seines Schnittpunktes
mit einem horizontalen Streifen und ist in dem kreuz
schraffierten Muster der Fig. 2a dargestellt. Sie tritt
während und unmittelbar nach den Spitzenstrahlstrom
stößen auf, da die Ablenkschaltung, die einen niederoh
migen Energiespeicher darstellt, die zusätzliche Energie
liefert, die von dem Stromstoß der Hochspannungs
schaltungen verbraucht wird. Somit kann der Energie
transfer aus der Ablenkschaltung in die Endanoden- und
Hochspannungsschaltungen zu Änderungen im Hinlauf
strom der Ablenkspule führen.
Eine Ablenkschaltung, bei der die Zickzack-Verzer
rungen reduziert werden, ist aus der DE-OS 33 14 470
bekannt. Bei ihr ist ein steuerbarer Schalter, der mit der
Ablenkfrequenz betrieben wird, an eine Ablenkspule
gekoppelt, um während jedes Hinlaufintervalls den Ab
lenkstrom in der Ablenkspule zu erzeugen. Während
jedes Rücklaufintervalls bildet eine erste Ablenkrück
laufkapazität mit der Ablenkspule einen Ablenkrück
laufresonanzkreis. Die Primärwicklung des Zeilentrans
formators, die mit einer zweiten Rücklaufkapazität und
mit dem steuerbaren Schalter gekoppelt ist, bildet in
nerhalb des Rücklaufintervalls einen zweiten Resonanz
kreis und erzeugt eine Impulsspannung, die die Anoden
hochspannungsschaltungen speist. Diese beiden Reso
nanzkreise sind während des Rücklaufintervalls mit Hil
fe einer induktiven Impedanz bei der Rücklauffrequenz
und höheren Frequenzen voneinander gekoppelt. Da
durch wird der unerwünschte und störende Energie
transfer zwischen den beiden Resonanzkreisen unter
bunden, und die Zickzack-Verzerrungen werden ver
mieden. Die beiden Resonanzkreise können jedoch zwei
Rücklaufimpulse verschiedener Dauer erzeugen. Ferner
kann wegen der Entkopplung zwischen den beiden Re
sonanzkreisen die Rücklaufdauer in dem zweiten Reso
nanzkreis als Funktion des Strahlstroms variieren, ohne
daß sich hierbei die Resonanzfrequenz des Resonanz
kreises, der die Ablenkspule enthält, ändern muß.
Die Ost-West-Kissenverzeichnung wird bei der be
kannten Ablenkschaltung dadurch korrigiert, daß eine
Modulationsstromquelle über die induktive Entkopp
lungsimpedanz einen vertikalfrequent variierenden Mo
dulationsstrom erzeugt. Während des Rücklaufinter
valls besteht ein direkter Zusammenhang zwischen der
dem Rücklaufresonanzkreis zugeführten Energiemenge
mit dem von der Modulationsquelle gelieferten Modula
tionsstrom. Daher wird beispielsweise auch zur Korrek
tur der Ost-West-Kissenverzeichnung der am Beginn
des Hinlaufs in der Ablenkspule fließende Spitzenstrom
bei einer Vertikalfrequenz in parabolischer Weise vari
iert.
Der im Anspruch 1 angegebenen Erfindung liegt die
Aufgabe zugrunde, bei einer Schaltung mit einer Ent
kopplungsimpedanz zwischen dem ersten und dem
zweiten Resonanzkreis sicherzustellen, daß nur ein
Rücklaufimpuls gewünschter Länge auftritt.
Die erfindungsgemäße Schaltung hat den Vorteil, daß
weder die unerwünschten Zickzack-Verzerrungen noch
doppelte Rücklaufimpulse auftreten. Es ist daher wün
schenswert, die bekannte Ablenkschaltung zur Reduzie
rung der Zickzack-Verzerrungen zu verwenden. Ferner
ist es wünschenswert, zwei Resonanzkreise, die den Zei
lentransformator bzw. die Ablenkspule enthalten, so
miteinander zu kombinieren, daß Rücklaufimpulse er
zeugt werden, die die Synchronisationsinformation der
kombinierten Resonanzkreise tragen.
Die erfindungsgemäße Schaltung enthält einen Reso
nanzkreis mit einer ersten Rücklaufkapazität und einer
Ablenkspule. An einer Speiseinduktivität wird eine
Rücklaufimpulsspannung erzeugt, und eine aus dieser
abgeleitete Spannung wird über eine zweite Rücklauf
kapazität auf den Resonanzkreis gekoppelt. An den Re
sonanzkreis ist über eine Impedanz, die bei der Rück
laufablenkfrequenz wesentlich höher als die entspre
chende Impedanz der Ablenkspule ist, eine Modula
tionsstromquelle gekoppelt.
Bei einer Ausführungsform der vorliegenden Erfin
dung umfaßt der Resonanzkreis einen Parallelresonanz
kreis, der auf eine Resonanzfrequenz abgestimmt ist, die
tiefer liegt als die Rücklauffrequenz. Der Parallelreso
nanzkreis ist an einen die Primärwicklung des Zeilen
transformators enthaltenden Serienresonanzkreis ge
koppelt, der auf eine Frequenz abgestimmt ist, die eben
falls niedriger als die Rücklauffrequenz ist. Die indukti
ve Komponente des Serienresonanzkreises kompen
siert die kapazitive Komponente des Parallelresonanz
kreises, so daß die kombinierte aus den beiden Reso
nanzkreisen gebildete Schaltung in Resonanz mit der
gewünschten Rücklauffrequenz ist.
Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist
die Ablenkspule über eine Drosselspule relativ hoher
Induktivität vom Zeilentransformator entkoppelt, so
daß Zickzack-Verzerrungen vermieden werden. Um in
einer Wicklung des Zeilentransformators für jeden Ab
lenkzyklus einen Rücklaufimpuls zu erhalten, liegen die
Primärwicklung des Zeilentransformators und die Ab
lenkspule in einem Resonanzkreis. Wegen der kapaziti
ven Kopplung zwischen den beiden Resonanzkreisen
durch die zweite Rücklaufkapazität ist der Rücklaufim
puls in der Wicklung des Zeilentransformators reprä
sentativ für die Rücklaufspannung an der Ablenkspule.
Dieser Rücklaufimpuls kann als Phasensynchronisa
tionssignal des Ablenkstromes in der Ablenkspule ver
wendet werden.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von Ausfüh
rungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Ausführungsform einer Ablenkschaltung
mit steuerbarem Schalter;
Fig. 2a und 2b ein kreuzschraffiertes Muster mit bzw.
ohne Zickzack-Verzerrung;
Fig. 3 eine Ausführungsform einer Ablenkschaltung
mit einer Stromsenke der Betriebsart Klasse A;
Fig. 4 eine der Ablenkschaltung nach Fig. 1 oder nach
Fig. 3 äquivalente Schaltung; und
Fig. 5 zur Erläuterung der Schaltung nach Fig. 3 nütz
liche Signaldiagramme in verschiedenen Maßstäben.
Eine Ablenkschaltung 100 nach Fig. 1, eine Ausfüh
rungsform der vorliegenden Erfindung, kann beispiels
weise für die Zeilenablenkung bei einer 110°-Farbbild
röhre 30AX von Philips Verwendung finden. Nach Fig. 1
wird eine geregelte Gleichspannung B+ zwischen ei
nem Anschluß 22 und der Erde von einer Quelle erzeugt,
die über einen Widerstand R 1 an einen Anschluß 22 a
einer Primärwicklung W 1 eines Horizontalausgangs- oder
Zeilenstransformators T 1 gekoppelt ist. Der ande
re Anschluß der Wicklung W 1 ist an einen Verbin
dungsanschluß 23 gekoppelt. Ein Filterkondensator C 1
ist zwischen Anschluß 22 a und Erde gekoppelt. Die ge
regelte Spannung B+ wird von einem Schaltnetzteil 90
erzeugt. Eine Sekundärwicklung W 3 des Transforma
tors Tl liefert über eine Diode D 4 eine Anodenhoch
spannung U und einen Strahlstrom.
Ein Horizontalausgang- oder Zeilenendtransistor Q 1
ist mit seiner Basis an eine konventionelle Ansteuer- und
Oszillatorschaltung 50 und mit seinem Kollektor
und Emitter zwischen den Verbindungsanschluß 23 und
Erde gekoppelt. Dem Hauptstromweg des Transistors
Q 1 ist eine Reihenschaltung zweier Gleichrichter, die
Dioden D 1 und D 2, parallelgeschaltet. Eine Zeilenab
lenkspule L H und ein Tangens- oder Hinlaufkondensator
C s sind in Reihe zwischen den Anodenund Kathodenan
schluß der Diode D 1 gekoppelt. Ein zwischen den Ano
den- und Kathodenanschluß der Diode D 1 gekoppelter
Ablenkrücklaufkondensator C RD bildet mit dem Kon
densator C s mit der Ablenkspule L H einen Parallel- rück
laufresonanzkreis 27. Ein zweiter Rücklaufkondensator
C RT ist zwischen einen Verbindungsanschluß 28 und Er
de gekoppelt. Ferner ist zwischen dem Anschluß 28 und
Erde eine Drosselspule L 1 in Reihe mit einer steuerba
ren Stromschaltanordnung 25 mit einem Schalttransi
stor Q 5 gekoppelt. Die Induktivität der Drosselspule
L 1 ist wesentlich höher als die der Ablenkspule L H
Während des Hinlaufintervalls arbeitet die Schaltung,
die die Primärwicklung W 1, den Transistor Q 1, die Di
oden D 1 und D 2, den Kondensator C s und die Indukti
vität L H umfaßt, wie eine übliche Ablenkschaltung. Wei
ter unten wird beschrieben, wie das Schalten des Transi
stors Q 1 mit Hilfe - zur Veranschaulichung - der
Phaseninformation der Impulse H s synchronisiert ist, die
von einer Sekundärwicklung W 4 des Zeilentransforma
tors T 1 geliefert werden.
Während des Rücklaufintervalls führt ein abfließen
der Strom i 1, der über die Drosselspule L 1 fließt, dem
Rückflußkondensator C RD Ladung zu. Je größer das In
tegral ∫i1×dt, integriert beispielsweise über das Rück
laufintervall, ist, desto größer wird die an dem Konden
sator C RD abfallende Spannung. Es sei angemerkt, daß
der über die Ablenkspule L H fließende Spitzenablenk
strom i y während des Hinlaufintervalls in direktem Zu
sammenhang mit der Spitzenspannung V 4 steht, die in
der Mitte des Rücklaufintervalls am Kondensator C RD
abfällt. Die Stromschaltanordnung 25 korrigiert durch
vertikalfrequente Modulation des Stromes i 1 den Zei
lenablenkstrom und damit die Ost-West-Kissenver
zeichnung.
Die Steuerschaltung in der steuerbaren Stromschalt
anordnung 25 umfaßt eine Differenzanordnung zweier
Transistoren Q 2 und Q 3, deren beide Emitter an einen
Anschluß 41 eines Widerstandes R 9 gekoppelt sind.
Der andere Anschluß des Widerstandes R 9 ist an eine
Spannungsquelle V+ gekoppelt.
Ein im Widerstand R 9 fließender Strom i 2 teilt sich
zwischen den Transistoren Q 2 und Q 3 auf, und zwar in
Abhängigkeit von der sich zwischen ihren Basen einstel
lenden Differenz zweier Spannungen V 6 und V 5.
Der Kollektorstrom des Transistors Q 2 steuert über
einen invertierenden Treibertransistor Q 4 einen in
Emitterschaltung betriebenen Transistor Q 5 der An
ordnung 25. Der Kollektor des Transistors Q 5 ist an
einen dem Resonanzkreis 27 abgewandten Anschluß 29
der Drosselspule L 1 gekoppelt. Folglich wird der Tran
sistor Q 5 entsprechend der Amplitude der Spannungs
differenz zwischen den Spannungen V 6 und V 5 ein
bzw. ausgeschaltet. Der Anschluß 29 der Drosselspule
L 1 ist außerdem über eine Diode D 3 an den Anschluß
22 a gekoppelt, der ungefähr auf der Spannung B+ liegt.
Die Diode D 3 ist so gepolt, daß sie den durch die Dros
selspule L 1 fließenden Strom i 1 umlenkt und die Span
nung V 3 am Anschluß 29 an die am Kondensator C 1
abfallende Spannung klemmt, wenn der Transistor Q 5
abgeschaltet ist. Umgekehrt fließt, wenn der Transistor
Q 5 eingeschaltet ist, der Strom i 1 durch den Transistor
Q 5 nach Erde, wodurch die Spannung V 3 auf ungefähr
Erdpotential gehalten ist.
In einer Sekundärwicklung W 2 des Zeilentransfor
mators T 1 erzeugte Zeilenrücklaufimpulse H p sind
durch einen Widerstand R 2 und über eine Reihenschal
tung eines Widerstandes R 3 und eines Kondensators
C 2 an die Basis des Transistors Q 2 gekoppelt. Ein verti
kalfrequentes von einer konventionellen Vertikalab
lenkschaltung 32 erzeugtes Signal V s , ein vertikales Sä
gezahnsignal mit überlagerter parabolischer Signal
form, ist durch eine Reihenschaltung zur Bildsteuerung
aus Widerständen R 6, R 5 und einem Kondensator C 3
an die Basis des Transistors Q 2 gekoppelt. Die Basis des
Transistors Q 2 ist daher ein Stromsummationspunkt.
Eine vertikale Sägezahnspannung V 9 an einem Abtast
widerstand R s der Vertikalablenkschaltung 32 enthält
eine vertikalfrequente Sägezahnkomponente. Die Span
nung V 9 wird durch einen Trapezeinstellwiderstand
R 13, der dem Widerstand R s parallelgeschaltet ist, ei
nem Anschluß eines Widerstandes R 12 zugeführt. Ein
anderer Anschluß des Widerstandes R 12 ist an die Basis
des Transistors Q 3 gekoppelt. Der Trapezeinstellwider
stand 13 ist so eingestellt, daß er durch Gleichtaktunter
drückung den vertikalen Sägezahnanteil an der Basis
des Transistors Q 2 aufhebt. Der Vorspannungspegel
V 5 an der Basis des Transistors Q 3 ist von einer Rei
henschaltung aus einem variablen Widerstand R 10 und
einem festen Widerstand R 11 gesteuert. Die Reihen
schaltung aus den Widerständen R 10 und R 11 ist zwi
schen die Spannungsquelle V+ und die Basis des Tran
sistors Q 3 geschaltet.
Zur Stabilisierung des Betriebes der Ablenkschaltung
100 ist außerdem die Spannung V 2 zwischen dem An
schluß 28 der Drosselspule L 1 und Erde durch einen
Widerstand R 4 an die Basis des Transistors Q 2 rückge
koppelt. Daher werden die Impulse der Spannung V 2
von dem Kondensator C 2 und Widerstand R 3, die an
die Basis des Transistors Q 2 gekoppelt sind, wie weiter
unten beschrieben, integriert und ergeben so ein verti
kalfrequentes Rückkopplungssignal mit parabolischer
Signalform.
Die Spannungsdifferenz zwischen den Spannungen
V 6 und V 5 moduliert die Zeit, während der, entspre
chend der Vertikalposition des Abtaststrahls auf dem
Schirm der Kathodenstrahlröhre, der Transistors Q 5
während jedes Zeilenhinlaufintervalls ausgeschaltet ist.
Der Strom i 1 fließt während jedes Zeilenhinlaufinter
valls solange durch die Diode D 2, die Drosselspule L 1
und den Transistor Q 5 nach Erde, bis der Transistor Q 5
in einem steuerbaren Zeitpunkt abgeschaltet wird.
Wenn der Transistor Q 5 abgeschaltet ist, wird der
Strom i 1 so umgelenkt, daß er durch die Diode D 3 fließt.
Hierdurch wird ein langsamer Abfall des Stromes i 1
während des verbleibenden Teils des Hinlaufintervalls
erzeugt. Während des Rücklaufintervalls steigt der
Strom i 1 an. Wegen der hohen Impedanz der Drossel
spule L 1 relativ zur Impedanz der Ablenkspule L H wäh
rend des Rücklaufs sind der Rücklaufresonanzkreis 27
und die Primärwicklung W 1 für hochfrequente Last
ströme in der Primärwicklung nur unwesentlich gekop
pelt. Da die Drosselspule L 1 für solche Ströme keinen
niederohmigen Weg darstellt, werden Zickzack-Verzer
rungen vermieden oder ähnlich wie in der bekannten
Ablenkschaltung von P.E. Haferl signifikant reduziert.
Fig. 2a zeigt Zickzack-Verzerrungen, die bei bekannten
Schaltungen ohne die Erfindung in einem kreuzschraf
fierten Muster auftreten. Fig. 2b zeigt, daß bei Verwen
dung einer Ablenkschaltung 100 nach Fig. 1 das kreuz
schraffierte Muster frei von Zickzack-Verzerrungen
wiedergegeben wird.
Fig. 4 zeigt eine Schaltung, die während des Rücklaufs
zu der Ablenkschaltung 100 nach Fig. 1 äquivalent ist.
Eine Primärwicklung W 1 und ein Kondensator C RT bil
den einen Serienresonanzkreis 31, dessen Resonanzfre
quenz bei einer Frequenz unterhalb der Zeilenrücklauf
frequenz liegt. Ein Kondensator C RD und eine Ablenk
spule L H bilden einen Parallelrücklaufresonanzkreis 27,
dessen Resonanzfrequenz ebenfalls unterhalb der Zei
lenrücklauffrequenz liegt. Die kombinierte Schaltung,
die von dem Serien- und Parallelresonanzkreis gebildet
ist, ist jedoch auf die Rücklaufresonanzfrequenz abge
stimmt. Die Rücklaufimpulsspannung in der Primär
wicklung W 1 enthält dieselbe Synchronisationsinfor
mation, die in der Rücklaufimpulsspannung in der Ab
lenkspule L H enthalten ist.
Wie schon erläutert wurde, sind die Zeilensynchron
impulse H s zur Veranschaulichung von der Sekundär
wicklung W 4 des Transformators T 1 aus Fig. 1 erzeugt.
jeder Impuls H s entspricht dem Rücklaufintervall in der
Ablenkspule L H . Der Zeilensynchronimpuls H s wird der
Ansteuer- und Oszillatorschaltung 50 zugeführt, um die
Synchronisationsinformation zu liefern. Diese in den
Impulsen H s enthaltende Information kann dazu dienen,
die Phase des Stromes i y in der Ablenkspule L H zu be
stimmen. Sie kann beispielsweise weiterhin dazu ver
wendet werden, um in Verbindung mit den Zeilensyn
chronimpulsen eines Fernsehsignals, das in Fig. 1 nicht
gezeigt ist, die Phase des Oszillatorsignals, das die Basis
des Transistors Q 1 ansteuert, einzustellen.
Die Kopplung zwischen der Primärwicklung W 1 des
Transformators T 1 und dem Rücklaufresonanzkreis 27
wird durch einen kapazitiven Spannungsteiler herge
stellt, der die Kondensatoren C RD und CRT umfaßt. Der
Kondensator C RT, der in Reihe zwischen die Primär
wicklung W 1 und den Resonanzkreis 27 geschaltet ist,
verhindert für den Fall, daß beispielsweise durch einen
plötzlichen Anstieg des Strahlstroms der Rücklauflast
strom plötzlich ansteigt, die Entladung des Kondensators
C s . Die eine hohe Impedanz darstellende Drosselspule
L 1 sorgt für einen anderen Strompfad zwischen dem
Ablenkrücklaufresonanzkreis 27 und der Zeilentrans
formatorwicklung W 1 und verhindert einen schnellen
Energietransfer durch den Rüklaufresonanzkreis 27 und
den Transformator T 1. Daher werden Zickzack-Ver
zerrungen bei Verwendung einer Ablenkschaltung 100
nach Fig. 1 wesentlich reduziert.
Fig. 3 zeigt eine andere Ausführungsform 101 einer
Ablenkschaltung. Die Schaltung 101 nach Fig. 3 ist im
allgemeinen ähnlich der Schaltung 100 nach Fig. 1. Bei
Verwendung einer Ablenkschaltung 101 nach Fig. 3
werden Zickzack-Verzerrungen ähnlich stark reduziert.
Gleiche Symbole und Bezugszeichen in den Fig. 1 und 3
bezeichnen gleiche Teile oder Funktionen.
In der Ablenkschaltung 101 nach Fig. 3 ist eine steuer
bare Stromschaltung 125, die in der Betriebsart Klasse
A betrieben ist, an einen Anschluß 29 einer Drosselspule
L 1 gekoppelt. Der modulierte Strom durch die steuer
bare Stromschaltung 125 korrigiert die Ost-West-Ver
zeichnung. Es sei angemerkt, daß die Stromschaltungen
25 und 125 nach den Fig. 1 und 3 gegeneinander aus
tauschbar sind.
Die steuerbare Stromschaltung 125 nach Fig. 3, die in
der Betriebsart Klasse A betrieben ist, umfaßt einen
Kondensator C c , der zwischen dem Anschluß 29 der
Drosselspule L 1 und Erde gekoppelt ist. Ein Transistor
Q 6, dessen Kollektor mit dem Anschluß 29 gekoppelt
ist, zieht einen Gleichstrom, der gleich dem Mittelwert
des Stroms i 1 durch die Drosselspule L 1 ist. Der Kollek
torstrom des Transistors Q 6, so wie er sich bei Steue
rung durch eine konventionelle Steuerschaltung 70 ein
stellt, weist eine vertikalfrequente parabolische Signal
form auf, um die Ost-West-Verzerrung zu korrigieren.
Eine Rückkopplungsspannung, die von dem Anschluß
29 zugeführt ist, stabilisiert die Bildkorrektur und -brei
te.
Fig. 5 zeigt die Signalform der Rücklaufimpulsspan
nung V 1 der Ablenkschaltung 101. Fig. 5 zeigt außer
dem die an dem Kondensator C RT abfallende Rücklauf
spannung V 2 beispielhaft für die Abtastung an dem obe
ren/unteren Rand als gebrochene und in der Mitte als
durchgehende Linie.
Claims (13)
1. Ablenkschaltung mit
- - einem ablenkfrequent betriebenen Schalter zur Erzeugung eines Ablenkstromes in einer mit ihm gekoppelten Ablenkwicklung wäh rend eines Hinlaufintervalls eines Ablenkzy klus,
- - einer mit dem Schalter und einer Stromver sorgungsquelle gekoppelten Speiseinduktivi tät, in der während der Rücklaufintervalle des Ablenkzyklus eine Rücklaufimpulsspannung entsteht,
- - einer während der Rücklaufintervalle mit der Ablenkwicklung eine Rücklaufresonanz schaltung bildenden ersten Rücklaufkapazität,
- - einer mit der Speiseinduktivität gekoppel ten und während der Rücklaufintervalle ge speisten Lastschaltung,
- - und einer mit der Rücklaufresonanzschal tung über eine Impedanz von bei der Rück lauffrequenz wesentlich höheren Wertes als die Ablenkwicklungsimpedanz gekoppelten Modulationsstromquelle zur Modulation des Ablenkstromes im Sinne einer Kissenkorrek tur, dadurch gekennzeichnet,
- - daß mit der Rücklaufresonanzschaltung (27) eine zweite Rücklaufkapazität (C RT) gekoppelt ist, über die eine von der Rücklaufimpulsspan nung in der Speiseinduktivität (W 1) abgeleite te Spannung zur Ergänzung von Energieverlu sten während des Rücklaufintervalls in der Ab lenkwicklung (L H ) der Rücklaufresonanzschal tung zugeführt wird,
- - daß die Rücklaufresonanzschaltung (27) ei nen Parallelresonanzkreis aufweist, der mit ei nem durch die Speiseinduktivität (W 1) und der zweiten Rücklaufkapazität (C RT) gebilde ten zweiten Rücklaufresonanzkreis (31) eine Resonanzkombinationsschaltung bildet,
- - und daß die Resonanzfrequenzen des Paral lelresonanzkreises und des zweiten Rücklauf resonanzkreises verschieden von der Rück laufresonanzfrequenz des Ablenkstromes sind.
2. Ablenkschaltung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß mit der Ablenkwicklung (L H ) ei
ne Hinlaufkapazität (C s ) zur Zuführung einer Hin
laufspannung gekoppelt ist, mit deren Änderungen
sich die Amplitude des Ablenkstromes ändert, und
daß der Modulationsstrom über die Impedanz (L 1)
in die Rücklaufresonanzschaltung (27) zur Verän
derung der Hinlaufspannung mit Änderungen des
Modulationsstroms einkoppelt.
3. Ablenkschaltung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß bei einer Horizontalablenkschal
tung (100) mit der Modulationsstromquelle (25) ei
ne Quelle (32) vertikalfrequenter Signale zur para
bolischen, vertikalfrequenten Änderung des Modu
lationsstroms im Sinne einer Ost-West-Kissenkor
rektur der Ablenkstromkurve gekoppelt ist.
4. Ablenkschaltung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß bei einer Horizontalablenkschal
tung (100) die Modulationsstromquelle (25) im
A-Betrieb arbeitet und sich der Modulationsstrom
vertikalfrequent parabolisch im Sinne einer
Ost-West-Kissenkorrektur verändert.
5. Ablenkschaltung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Impedanz eine Modulations
induktivität (L 1) umfaßt.
6. Ablenkschaltung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Speiseinduktivität die Pri
märwicklung (W 1) eines Rücklauftransformators
(T 1) umfaßt.
7. Ablenkschaltung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Modulationsstromquelle (25)
mit der zweiten Rücklaufkapazität (C RT) zur Be
stimmung der Spannung über der ersten Rücklauf
kapazität (C RD) während des Rücklaufintervalls ge
koppelt ist.
8. Ablenkschaltung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Schalter (Q 1) einen über die
zweite Rücklaufkapazität (C RT) gekoppelten
Gleichrichter (D 2) zur Bildung eines Strompfades
für den Modulationsstrom während des Hinlaufin
tervalls enthält.
9. Ablenkschaltung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Resonanzkombinations
schaltung (Fig. 4) auf die Rücklauffrequenz des Ab
lenkstroms abgestimmt ist.
10. Ablenkschaltung nach Anspruch 9, dadurch ge
kennzeichnet, daß der zweite Rücklaufresonanz
kreis (31) eine aus der Speiseinduktivität (W 1) und
der zweiten Rücklaufkapazität (C RT) gebildete Rei
henschaltung umfaßt, die parallel zur ersten Rück
laufkapazität (C RD) geschaltet ist.
11. Ablenkschaltung nach Anspruch 1, gekenn
zeichnet durch eine während des Rücklaufs aus der
ersten und der zweiten Rücklaufkapazität (C RD,
CRT), der Speiseinduktivität (W 1) und der Ablenk
wicklung (L H ) gebildete Resonanzschaltung (Fig.
4), welche in der Speiseinduktivität (W 1) einen
Rücklaufimpuls gleicher Zeitinformation erzeugt,
wie er in dem an der Ablenkwicklung (L H ) während
jedes Rücklaufintervalls auftretenden Rücklaufim
puls enthalten ist.
12. Ablenkschaltung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Modulationsstromquelle (25)
einen Stromschalter (Q 5) enthält zur Bildung eines
ersten Spannungspegels an dem der ersten Rück
laufresonanzschaltung (27) abgewandten Ende (29)
der Impedanz (L 1) zur Erhöhung des diese Impe
danz durchfließenden Stromes während des Rück
laufintervalls und eines zweiten Spannungspegels
während zumindest eines Teils des Hinlaufinter
valls zur Verringerung des die Impedanz durchflie
ßenden Stromes vor Beginn des Rücklaufintervalls,
und eine mit dem Stromschalter (Q 5) gekoppelte
Steuerschaltung (Q 2, Q 3) zur parabolischen verti
kalfrequenten Modulierung des die Impedanz (L 1)
durchfließenden Stromes.
13. Ablenkschaltung nach Anspruch 12, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Stromschalter einen ersten
Schalter (Q 5) zur Kopplung des ersten Spannungs
pegels an den Anschluß der Impedanz (L 1) in sei
nem Leitungszustand und eine Diode (D 3) zur
Kopplung des zweiten Spannungspegels an den
Impedanzanschluß bei gesperrtem Schalter enthält.
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