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DE3036878C2 - Ablenkschaltung mit Ost-West-Kissenkorrektur - Google Patents

Ablenkschaltung mit Ost-West-Kissenkorrektur

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Publication number
DE3036878C2
DE3036878C2 DE3036878A DE3036878A DE3036878C2 DE 3036878 C2 DE3036878 C2 DE 3036878C2 DE 3036878 A DE3036878 A DE 3036878A DE 3036878 A DE3036878 A DE 3036878A DE 3036878 C2 DE3036878 C2 DE 3036878C2
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DE
Germany
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voltage
deflection
current
circuit
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DE3036878A
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Peter Ronald Indianapolis Ind. Knight
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RCA Licensing Corp
Original Assignee
RCA Corp
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Publication date
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N3/00Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages
    • H04N3/10Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages by means not exclusively optical-mechanical
    • H04N3/16Scanning details of television systems; Combination thereof with generation of supply voltages by means not exclusively optical-mechanical by deflecting electron beam in cathode-ray tube, e.g. scanning corrections
    • H04N3/22Circuits for controlling dimensions, shape or centering of picture on screen
    • H04N3/23Distortion correction, e.g. for pincushion distortion correction, S-correction
    • H04N3/233Distortion correction, e.g. for pincushion distortion correction, S-correction using active elements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Details Of Television Scanning (AREA)

Description

dadurch gekennzeichnet, daß die Koppelichaltung als von einem die Laststromänderungen in der Primärwicklung (3OaJ wiedergebenden Strom durchflossene impedanz (57, 58) ausgebildet ist, deren Spannungsabfall (V^1) als zusätzliche Vorspannung in den Steuerkreis des Nebenschlusses (Transistor 47) eingespeist wird.
2. Ablenkschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Impedanz einen Widerstand (57) enthält.
3. Ablenkschaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß dem Widerstand (57) ein Kondensator (58) parallelgeschaltet ist.
4. Ablenkschaltung nach Anspruch I. 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Impedanz (57, 58) in der Stromrückleitung vom Fußpunkt (63, 41) der Ablenkschaltung zum gemeinsamen Rückführungsanschluß (59, 24) der Betriebsspannungsquelle (25) Negt.
5. Ablenkschaltung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Vorspannung (Vt?) über einen Widerstand (49) dem Emitter eines als steuerbarer Nebenschluß geschalteten Transistor (47) zugeführt wird, dessen Basis an die Vorspannungsschaltung (53—56) und den Vertikalparabelgenerator (50) angeschlossen ist.
Die Erfindung betrifft eine Ablenkschaltung, wie sie im Oberbegriff des Anspruchs 1 vorausgesetzt ist
Bei einem Fernsehempfänger werden die die Elektronenstj-ahlen innerhalb der Bildröhre des Fernsehers durch Magnetfelder abgelenkt, welche durch Sägezahnablenkströme erzeugt werden, die in Horizontal- und Vertikalablenkwicklungen fließen. Die abgelenkten Elektronenstrahlen beschreiben auf dem Leuchtschirm der Bildröhre ein Rastermuster, das ohne
Korrektur verschiedene geometrische Verzerrungen,
insbesondere eine Ost-West-Kissenverzeichnung in seitlicher Richtung oder Nord-Süd-Kissenverzeichnung am oberen und unteren Bildrand, aufweist
Zur Korrektur der Ost-West-Kissenverzeichnung
wird die Spitzenamplitude des in der Horizontalablenkwicklung fließenden Ablenkstromes parabolisch mit der Vertikalfrequenz moduliert Für Bildröhren mit großen Ablenkwinkeln, wie 100°- oder 110°-Bildröhren, führt man eine solche Parabelmodulation mit Hilfe einer an die Horizontalablenkwicklung angekoppelten Modulatorschaltung, wie etwa einem Diodenmodulator, durch. Bei einem typischen Diodenmodulator ist ein Hinlaufkondensator an die Ablenkwicklung angekoppelt und an eine Modulatorinduktivität ist ein Modulatorkondensator angekoppelt Die beiden Kondensatoren sind in Reihe miteinander geschaltet und werden von einer B* -Spannungsquelle über die Primärwicklung ein ts Rücklauftransformators aufgeladen. Ein Ablenkschalter und Modulatorschalter dienen zur Erzeugung horizontalfrequenter Sägezahnströme in der Ablenkwicklung und in der Modulatorinduktivität Während des Horizontalrücklaufs führt die Horizontalablenkwicklung und die Modulatorinduktivität mit den Rücklaufkondensatoren eine Sägezahnrücklaufschwin gung durch. Eine an den Modulatorkondensator angeschlossene Steuerschaltung verändert die Spannung am Kondensator parabolisch mit der Vertikalfrequenz. Dadurch verändert sich die Hinlaufspannung am Hinlaufkondensator in gleicher Weise und bewirkt damit eine Korrektur der Kisspnverzeichnung des Rasters.
Da die Primärwicklung des Rücklauftransformators in den Ladungsweg der Hinlauf- und Modulatorkondensatoren gekoppelt ist, können Belastungsänderungen infolge an die Primärwicklung angekoppelter magnetischer Kreise die Spannungen der Hinlauf- und Modulatorkondensatoren unerwünschterweise modulieren. Um diese zu vermeiden, ist gemäß der DE-OS 29 18 798 bei einer Ablenkschaltung gemäß dem Oberbegriff des Atispruchs I eine Korrekturschaltung vorgesehen, bei der an den Brückenpunkt des als Brückenschaltung ausgebildeten Modulators von der Primärwicklung des Rücklauftransformators über einen Kondensator und eine Hälfte der Brückenspule Oberwellen der Zeilenrücklaufimpulse eingespeist werden. Diese Oberwellen überlagern sich der Brückenspannung und verursachen durch Addition und Gleichrichtung an der Kathode der unteren Modulatordiode einen vom Strahlstrorn abhängenden Anstieg der mittleren Brückenspannung. Auf diese Weise können Belastungsänderungen am Rücklauftransformator, die sich in Änderungen des Oberwellengehaltes der am Rücklauftransformator auftretenden Zeilenrücklaufimpulse ausdrücken, mit Hilfe der Modulatorschaltung kompensiert werden, so daß sie sich nicht auf die Bildbreite auswirken.
Weiterhin ist aus der Zeitschrift »Grundig Technische Informationen« Heft 3. 1970, Seite 773 eine Ost-West-
RasterkorrekturschaltuUis stilt einem Modulator be* kannt, bei dem ein dem Steuergitter der Zeilenendröhre vorgeschalteter Transistor basisseitig von vertikalfrequenten Parabelsignalen angesteuert wird und auf diese Weise eine parabelförmige Modulation der Zeilenablenkströme bewirkt Außerdem werden in den Basiskreis dieses Transistors mit Hilfe einer Diode gleichgerichtete Zeilenrückschlagimpulse eingekoppelt, und die entstehende Richtspannung wirkt als Regelspannung für die Zeilenamplitude zur Kompensation unerwünschter Änderungen der Zeilenablenkamplitude über die Kissenkorrektur.
Schließlich ist es aus der DE-OS 28 02 755 bei einem Schaltregler zur Ableitung einer geregelten Betriebsspannung aus der ungeregelten gleichgerichteten Netzspannung bekannt, den Einschaltzeitpunkt des Schaltthyristors in Abhängigkeit von der Höhe der geregelten Spannung und dem in der Zeilenablenkschaltung fließenden Laststrom im Sinne einer Konstanz der geregelten Spannung zu verändern. Hierzu wird der durch die Primärwicklung des ZeilenrückJauftransformators fließende Strom über einen Widerstand zum Minuspol der Gleichrichterschaltung zurückgeführt, und die an diesem Widerstand abfallende, zum Laststrom in der Zeilenablenkschaltung proportionale Spannung wird als zusätzliche Steuerspannung in die den Schaltzeitpunkt des Schaltthyristors bestimmende Steuerschaltung eingekoppelt.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, bei einer Ablenkschaltung mit Ost-West-Kissenkorrektur eine Kompensation von Einflüssen, die durch Änderungen des im Zeilenrücklauftransformator fließenden Stromes bedingt sind, direkt aufgrund dieses Stromes selbst zu bewirken, ohne sich auf die Amplitude oder den Oberweüengehalt der Zeilenrückschlagimpulse zu verlassen. Diese Aufgabe wird durch die im Kennzeichenteil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Durch die Korrektur unmittelbar aufgrund des im Rucklauftransformator fließenden Laststromes werden auch diejenigen Schwankungen der am Rücklauftransformator wirkfmen Belastungen durch die Regelung berücksichtigt, die sich nicht oder nur schlecht durch Größe oder Form der Rücklaufimpulse erfassen lassen. Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet. Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsb^ispiels ιφ einzelnen erläu en.
Die Figur zeigt eine Horizontalablenkschaltung 10, bei der eine Netzwechselspannungsquelle 20 zwischen Anschlüsse 21 und 22 eines Doppelweg-Brückengleichrichters 25 geschaltet ist. Gser die Ausgänge 23 und 24 des Gleichrichters 25 ist ein Filterkondensator 26 geschaltet, und der AusganjsanschluÜ 24 dient als Bezugsansrhluß für die Rückführung des aus dem Ausgangsanschluß 23 herausfließenden Stromes. An den Anschlüssen 23 uid 24 liegt eine gefilterte, aber ungeregelte Eingangsspannung V1. Diese F.ingangsspannung V1 wird einem Spannungsregler 27. der üblicher Ausbildung sein kann, zur Erzeugung einer geregelten ß*-Spannung an einem Eingangsanschluß 28 der Horizontalablenkschaltung 10 zugeführt. Die Siebung der ^+-Spannung erfolgt mit Hilfe eines über die Anschlüsse 28 und 24 geschalteten Kondensators 29.
Die ^+-Spannung wird einem Anschluß der Primärwicklung 30a eines Horizontalausgangs- oder -rücklauftransformators 30 zugeführt. Der andere Anschluß der Primärwicklung 30a mit dem Kollektor eines Horizontalendtransistors 44 und der Reihenschaltung eines S-Formungs- oder Hinlaufkondensatorc 35 und einer Horizontalablenkwicklung 36 an einem Anschluß 92 gekoppelt. Ein Ablenkrücklaufkondensator 39 und eine Dämpfangsdiode 42 liegen parallel zu der Reihenschaltung des Hinlaufkondensators 35 mit der Horizontalablenkwicklung 3&.
An die Horizontalablenkwicklung 36 ist ein Diodenmodulator 60 für die Ost-West-Kissenkorrektur angeschlossen. Dieser Diodenmodulator 60 enthält eine ίο Reihenschaltung einer Modulatorinduktivität 37 mit einem Modulatorkondensator 38, wobei die Modulatorinduktivität 37 über einen Anschluß 61 an die Horizontalablenkwicklung 36 angekoppelt ist. Parallel zu der Reihenschaltung aus der Induktivität 37 und dem Kondensator 38 liegt ein Modulatorrücklaufkondensator 40 und ein Schalter, etwa in Form der zweiten Diode 43.
Der Emitter des Horizontalendtransistors 44, die Anode der Diode 43, ein Anschluß des Kondensators 40 und ein Anschluß des Kondensators 38 sind zusammen an einen Anschluß 41 an einer BeTugsleitung 63 angeschlossen. Der Anschluß 41 kann als Bezugsanschluß betrachtet werden, in welchen die Anteile der in der Horizontalablenkwicklung 36 und in der Modulatorinduktivität 37 fließenden Ströme hineinfließen. Der Anschluß 41 kann daher als Chassismasse definiert werden, du er auch als gemeinsamer Stromrückflußanschluß für andere Schaltungen des Fernsehempfängers benutzt werden kann.
Der Hinlaufkondensator 35 und der Modulatorkondensator 38 werden von der B* Spannungsquelle über die Primärwicklung 30a des Rücklauftransformators aufgeladen, und dabei entsteht am Kondensator 35 eine Hinlaufspannung V, und am Kondensator 38 eine J5 Modulatorspannung Vm Mit Hilfe der Ablenkschalter, als der Dämpfungsdiode 42 und des Horizontalendtransistors 44. sowie mit Hilfe des Modulatorschalters, der Diode 43. werden die Anschlüsse 41,61 und 62 während des gesamten Hinlaufintervalls zusammengeschaltet, ■to Damit wird während des Horizontalhinlaufs die Hinlaufspannung V, über die Horizontalablenkwicklung 36 gelebt, und die Modulatorspannung Vm wird über die Induktivität 37 gelegt, so daß in der Horizontalablenkwicklung 36 ein sägezahnförmiger Horizontalablenkstrom und in der Induktivität 37 ein Modulatorstr^m für den Horizontalsägezahn fließt.
Während des ersten Teils des Horizontalhinlaufs leiten die Dioden 42 und 43 den Horizontalhinlaufstrom in der Horizontalablenkwicklung 36 und den Sägezahnmodulatorstrom in der Induktivität 37. Gegen Mitte des Horizontalhinlaufs wird den Basis- und Emitterelektroden des Horizontalenduansistors 44 durch eine übliche Horizontaloszillator- und Treiberschaltung 45 ein Einschaltsteuersignal zugeführt. Während der letzten Teile des Horizontalhinlaufs leiten der Hori/ontalendtransisior 44 und eine der Dioden 42, 4Z Anteile de·. Hori/nntalhinlaufstronis und des Modulator^troms Wenn der Horizontalhinlaufstrorn beispielsweise der größere ist. dann leitet die Diode 43 Anteile der in der Horizonialablenkwicklijng 36 und der Induktivität 37 fließenden Ströme.
Eine Modulatersteuerschaliung 46 verändert die Spannung Vn, über dem Modulatorkondensator 38 parabolisch mit der Vertikalfrequenz, wie dies in der b5 Figur gezeigt ist. Die Hinlaufspannung V,am Kondensator 35 ändert sich chher ebenfalls komplementär parabolisch mit der Vertikalfrequenz, so daß die Spitzenamplitude des Horizontalhinlaufstroms sich
parabolisch mit der Vertikalfrequenz ändert und auf diese Weise die Ost-West-Kissenkorrektur bewirkt.
Die Modulatorsteuerschaltung 46 enthält einen Überbrückungstransistor 47, der an einen Verbindungspunkt 48 der Induktivität 37 mit dem Kondensator 38 angeschlossen ist. Der Überbrückungstransistor 47 ist in Emittergrundschaltung geschaltet und arbeitet damit als hochohmige Stromquelle für den in den Anschluß 48 hineinfließenden Strom. Durch Stromableitung vom Modulatorkondensator 38 steuert der Überbrückungstransistor 47 die am Kondensator entstehende Modulatorspannung Vn. Bei Vergrößerung des Ableitungsstromes /, beispielsweise entlädt sich der Kondensator 38, so daß an ihm eine kleinere Spannung Vn, liegt.
Durch parabolische vertikalfrequente Veränderung des Querstromes /, wird die Modulatorspannung Vn, und damit die Hinlaufspannung V, ebenfalls parabolisch mit der Vertikalfrequenz verändert, wie es für die Kissenkorrektur erforderlich ist. Die Modulation des Ouerstromes /. mit der Vertikalfremien7 prfnlg» Hurch Modulierung des Basisstroms für den Überbrückungstransistor 47. Ein üblicher Vertikalparabelgenerator 50 laßt eine Spannung V50 in Wechselspannungskopplung über einen Kondensator 51 und einen Widerstand 52 zur Basis des Transistors 47 gelangen, und die Spannung V» verändert parabolisch mit der Vertikalfrequenz, wie dies in der Figur angedeutet ist. Der Basis des Transistors 47 wird von einer + V Spannungsquelle über Widerstände 53 bis 55 eine Gleichvorspannung zugeführt; der Widerstand 55 ist an einen Abgriff des Widerstandes 54 angeschlossen. Der Abgriff kann für die Justierung der Rasterbreite eingestellt werden. Der Emitter des Transistors 47 liegt über einen Widerstand 49 und einen Widerstand 57 am Chassismasseanschluß 41. Die der Basis des Transistors 47 vom Vertikalparabelgenerator 50 und der + KSpannungsquelle zugeführten Spannungen sind auf den Chassismasseanschluß 41 bezogen, wie die Figur zeigt. Die + V Spannungsquelle ist zwar als Batterie 56 gezeichnet, jedoch kann die Spannung + V auch anderweitig abgeleitet werden durch Gleichrichtung der Spannung an einer Sekundärwicklung des Rücklauftransformators 30, was in der Figur allerdings nicht gezeigt ist.
Der Rücklauftransformator 30 kann Spannungen für verschiedene Fernsehempfängerschaltungen liefern. Beispielsweise kann die Spannung an einer Sekundärwicklung 30Z) des Rücklauftransformators durch einen Kondensator 32 gefiltert werden und als Spannung für eine Lastschaltung dienen, etwa für eine Vertikalablenkschaltung oder eine Tonsignalschaltung, eine solche Last ist in der Figur durch einen Widerstand 33 veranschaulicht Rine Hochspannungswicklung 30c kann an eine übliche Hochspannungsschaltung 34 zur Erzeugung einer Hochspannung oder eines Endanodenbeschleunigungspotentials angeschlossen sein. Alle diese mit der Wicklung 30a des Rücklauftransformators magnetisch gekoppelten Kreise entnehmen über den Anschluß 28 aus der Primärwicklung einen Laststrom.
Es wurde bereits gesagt, daß der Modulatorkondensator 38 aus der B+ Spannung am Anschluß 28 über die Primärwicklung 30a des Rücklauftransformators aufgeladen wird. Der Spannungswert, auf den der Kondensator 38 aufgeladen wird, hängt ab von dem in der Primärwicklung 30a fließenden Strom. Fließt in der Wicklung 30a ein größerer Strom, dann wird der Kondensator 38 auf einen höheren Spannungswert aufgeladen.
Da der Strom in der Primärwicklung 30a nicht konstant ist, sondern sich mit Lastschwankungen an den Sekundärwicklungen 30Z> und 30c ändert, ändert sich auch der Spannungswert, auf welchen sich der Kondensator 38 auflädt. Damit ist die durch den > Querstrom /, erzeugte Parabelspannungskomponente von Vn, einem sich verändernden Gleichstrompegel überlagert, welcher von dem in der Primärwicklung 30a fließenden Laststrom abhängig ist. Sollte beispielsweise von der Hochspannungsschaltung 34 ein höherer Strahlstrom geliefert werden, dann wächst die in der Primärwicklung 30a fließende Laststromkomponente an und bewirkt eine stärkere Belastung des Modulatorkondensators 38. Die Hinlaufspannung V, verringert sich dadurch, und es kommt zu einer Verzerrung der
ι"' Rasterbreite.
Für die Korrektur der durch Änderung des in der Primärwicklung 30a des Rücklauftransformators fließenden Laststromes bedingten Rasterverzerrungen läßt man den Querstrom /, des Diodenmodulators 60 den
anwächst, dann wächst auch der Querstrom /„ und entsprechend sinkt der Querstrom i, mit abnehmendem Laststrom. Damit führen Änderungen der Laststromgröße zu Änderungen der Größe des Querstromes
r> anstatt zu Änderungen der Modulatorkondensatorspannung.
Zur Veränderung des durch die hochohmige Stromsenke, welche der Transistor 47 bildet, abgeleiteten Strort» i läßt man die Vorspannung des Transistors 47
w den Laststromänderungen folgen. Der Verbindungspunkt der Widerstände 49 und 57 ist an den Anschluß 24 an einer Leitung 59 angeschlossen. Der Lastgleichstromweg vom Anschluß 28 und der Quelle 20 verläuft über die Primärwicklung 30a des Rücklauftransforma-
» tors und die Kollektor-Emitter-Strecke des Horizontalendtransistors 44. Der Rückweg für den Laststrom verläuft über den Widerstand 57 und die Leitung 59 zum Anschluß 24 der Quelle 20.
Am Widerstand 57 entsteht eine durch einen
^o Kondensator 58 gesiebte Offsetspannung V57, die sich direkt mit dem Strahlstrom und anderen Änderungen am Rücklauftransformator verändert. Die Offsetspannung Vij wird dem Emitter des Überbrückungstransistors 47 über einen Widerstand 49 zugeführt. Der Strom Ζ, ändert sich damit direkt mit einer Laststromänderung, wie es zur Verringerung unerwünschter Laststrommodulationen der Modulator- und Hiniaufspannungen Vm und V, erforderlich ist. Damit werden Verzerrungen der Rasterbreite infolge von Lastströmen verringert.
Weil eine Impedanz, etwa der Widerstand 57, zwischen die Leitung 59 für den Laststrom und die Leitung 63 für die Modulator- und Horizontalaolenkströme gekoppelt ist, sind diese beiden Stromrückleitungen spannungsmäßig um eine den Laststrom repräsentierende Spannung verschoben. Die Vorspannung des Überbrückungstransistors 47 ist auf die Leitung 63 bezogen. Weil also die Offsetimpedanz an eine Steuerelektrode gekoppelt ist, nämlich den Emitter des Transistors 47, entsteht eine zusätzliche Vorspannung, welche sich in einer Richtung ändert, die unerwünschten Laststrommodulationen der Ost-West-Kissenkorrektur entgegengerichtet ist
Die Spannung Vn, am Modulatorkondensator 38 wird erzeugt durch einen durch die Primärwicklung 30a des
» Rücklauftransformators fließenden Ladestrom. Die Modulatorsteuerschaltung 46 braucht nur einen sich parabolisch verändernden Querstrom is in einer offenen Schleifenschaltung zu liefern, damit die Modulatorspan-
nung Vn, parabolisch moduliert wird. Ein solcher Lastsirom kann daher erzeugt werden unter Verwendung nur einer einzigen hochohmigen Transistorstufe in Emittergrundschaltung, wie dies in der Figur gezeigt ist. Die Modulatorsteuerschaltung braucht keine an den Modulatorkondensator 38 angekoppelte niederohmige Emitterfolgerstufe, wie es bei einigen bekannten Schaltungen erforderlich ist. Eine solche Emitterfolgerstuf^ muß typischerweise in geschlossener Schleife betrieben werden, wobei die Modulatorspannung Vn, mit einer sich parabolisch verändernden Bezugsspannung verglichen wird. Dann können verschiedene zusätzliche Spannungsverstärkerstufen bei der Emitterfolgermodulatorschaltung notwendig werden, um den
Querstrom i, mit der richtigen Amplitude zu erzeugen. Die in der Figur gezeigte hochohmige Steuerschaltung 46 verwendet nur eine einzige Transistorstufe in Emittergrundschaltung zur Lieferung der hohen Verstärkung. Die Schaltung arbeitet nur mit offener Schleife, und es ist keine Spannungsrückführung der Modulatorspannung Vn, notwendig. Die durch den Generator 50 und die am Widerstand 57 erzeugte Parabelspannung sind unabhängig von der Modulatorkondensatorspannung und werden Basis und Emitter des Transistors 47 zugeführt und ergeben eine Ost-West-Kissenkorrektur ohne unerwünschte Laststrommodulation.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

Patentansprüche:
1. Ablenkschaltung mit Ost-West-Kissenkorrektur,
— mit einer an die Ablenkwicklung (36) gekoppelten Hinlaufkapazität (35) und einem der Ablenkwicklung air Erzeugung eines Ablenkstromes eine Hinlaufspannung zuführenden Ablenkschalter (42,44),
— mit einer an eine Modulatorinduktivität (37) gekoppelten Modulatorkapazität (38) und mit einem der Modulatorinduktivität eine Modulatorspannung zuführenden Modulatorschalter (43),
— mit einer an eine Betriebsspannungsquelle (B*) angeschlossenen Wicklung (3OaJ eines Rücklauftransformators, über weiche die Hinlaufund die Modulatorkapazität zur Erzeugung der Hinlai:r- und Modulatorspannungen aufgeladen werden
— mit einem an die Hinlauf- oder Modulatorkapazität angeschlossenen, vorspannungsgesteuerten Nebenschluß (47), der einen Nebenschlußstrom zur Beeinflussung der Hinlauf- bzw. Modulatorspannungen erzeugt,
— mit einer Vorspannungsschaltung (53—56) für den Nebenschluß und einem Vertikalparabelgenerator (50) zur vertikalfrequenten Änderung des Nebenschlußstromes im Sinne der Kissenkorrektur.
— und mit einer Koppelschaltung zwischen der Primärwicklung (JOaJ de* Rücklauftransformators und der Modulatorschaltung (46) zur Einkopplung einer Kon .-kturspannung, die Laststromänderungen in der Primärwicklung (30aJwiedergibt.
DE3036878A 1979-10-01 1980-09-30 Ablenkschaltung mit Ost-West-Kissenkorrektur Expired DE3036878C2 (de)

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DE3036878A1 DE3036878A1 (de) 1981-04-02
DE3036878C2 true DE3036878C2 (de) 1983-01-13

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DE3036878A Expired DE3036878C2 (de) 1979-10-01 1980-09-30 Ablenkschaltung mit Ost-West-Kissenkorrektur

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