[go: up one dir, main page]

DE3338992A1 - Kombinierte treiber/vorverstaerkerschaltung fuer einen magnetischen wandler - Google Patents

Kombinierte treiber/vorverstaerkerschaltung fuer einen magnetischen wandler

Info

Publication number
DE3338992A1
DE3338992A1 DE19833338992 DE3338992A DE3338992A1 DE 3338992 A1 DE3338992 A1 DE 3338992A1 DE 19833338992 DE19833338992 DE 19833338992 DE 3338992 A DE3338992 A DE 3338992A DE 3338992 A1 DE3338992 A1 DE 3338992A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
write
read
signal
winding
terminal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19833338992
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Wallace Bloomington Minn. Johnson
Beat Guido Prior Lake Minn. Keek
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Control Data Corp
Original Assignee
Control Data Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Control Data Corp filed Critical Control Data Corp
Publication of DE3338992A1 publication Critical patent/DE3338992A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B5/00Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
    • G11B5/02Recording, reproducing, or erasing methods; Read, write or erase circuits therefor

Landscapes

  • Digital Magnetic Recording (AREA)

Description

Henkel, Pfenning, Feiler, Hänzel & Meinig
Control Data Corporation Minneapolis, Minn., U.S.A Patentanwälte
European Patent Attorneys Zugelassene Vertreter vor den*; Europa'schen Patentamt
Dr phil G Henke: München Dipi -ing j Pfenning. Be^0 Dr rer nat L Feiler München Dip! -Ing W- Hanze*. München Rip!"Phf pK,H Me h ini9R Be[lin Dr ing A Butenschon. Berlin
Möhlstraße 37
D-8000München80
Tel 089/982085-87 Telex: 0529802 hnkld Telegramme, ellipsoid
wa-CDC 562-WG
27. Oktober 1983
Kombinierte Treiber/Vorverstärkerschaltung für einen magnetischen Wandler
BAD ORIGINAL
Kombinierte Treiber/Vorverstärkerschaltung für einen magnetischen Wandler
Die Erfindung betrifft eine kombinierte Treiber/Vorverstärkerschaltung für einen magnetischen Wandler mit einer eine Mittelanzapfung und sowie zwei Endanzapfungen aufweisenden Wicklung (Spule), wobei die Schaltung durch eine Stromquelle, deren eine ihrer beiden Klemmen mit der Mittelanzapfung verbunden ist und die Lese- und Einschreib-Strompegel nach Maßgabe des Lese- bzw. Einschreib-
^ zustands eines Lese/Einschreib-Steuersignals liefert, und durch eine Stromversorgung gespeist wird, deren erste und zweite Klemme eine der Polarität von erster bzw. zweiter Klemme der genannten Stromquelle angepaßte Polarität aufweisen und deren zweite Klemme mit
^ der zweiten Stromquellen-Klemme verbunden ist, und wobei die Schaltung den Einschreibstromfluß über die Wicklung nach Maßgabe eines bipolaren Einschreibdatensignals moduliert und das in der Wicklung durch ein auf diese einwirkendes wechselndes Magnetfeld induzierte Wiedergabesignal einer Vorverstärkung unterwirft.
Dünnschicht-Magnetwandler besitzen aufgrund der vergleichsweise kleinen Windungszahl ihrer Wicklung (Spule) ein© sehr niedrige Impedanz. Infolgedessen ist ein großer Stromfluß für ein erfolgreiches Einschreiben er-
forderlich, während die von der Wicklung beim Auslesen erzeugten Signale vergleichsweise klein bzw. schwach und für übersprechen und Störsignale ("Rauschen") anfällig sind. Aus diesem Grund wird die Schaffung eines Verstärkers angestrebt, der eine sehr niedrige Eingangsimpedanz besitzt und möglichst dicht am Wandler angeordnet ist, um die Zuleitungen zur Wicklung (Spule) möglichst kurz zu halten. Dies ist z.B. in IBM Technical Disclosure Bulletin, Band 22, Nr. 1, Juni 1979, S.331 unter "Magnetic Head Assembly Including Head Circuitry", angesprochen.
Unter den Schaltungen, die sich zur Anordnung an oder auf einem Magnetkopfträger eignen, findet sich diejenige gemäß IBM Technical Disclosure Bulletin, Band 16, Nr. 11, April 1974, Abschnitt "Read/Write Switch with Remote Write Driver". Diese Schaltung umfaßt eine vergleichsweise komplexe, getrennte Einschreib-Treiberschaltung und eine Vorverstärkerschaltung. Sie bedingt daher einen ziemlich großen Raumbedarf auf dem Träger zur Erfüllung ihrer erforderlichen Funktionen. Eine andere Art einer Vorverstärkerschaltung ist in IBM TDB, Band 16, Nr. 5, Oktober 1973 beschrieben. Zudem beschreibt die US-PS 4 085 383 eine Diodenwählerschaltung mit einem für Magnetköpfe niedriger Impedanz geeigneten Vorverstärker.
Die erfindungsgemäße Schaltung verwendet zwei Transi- 3® stören, die sowohl als Einschreibtreiber als auch als Leseverstärker für einen magnetischen Wandler dienen, der eine Wicklung oder Spule mit einer Mittelanzapfung aufweist, welche Strom von einer Stromquelle abnimmt. Die Stromstärke ist bzw. wird auf den für das Einschreiben in der Einschreibbetriebsart erforderlichen hohen
»Ο a #
Pegel gesetzt. In der Einschreibbetriebsart nehmen die Transistoren an ihren Basiselektroden die beiden Hälften eines bipolaren bzw. zweipoligen Einschreibdatensignals ab, und sie steuern differentiell den Stromfluß durch die beiden Hälften der Wicklung. Die Lesebetriebsart wird dadurch hergestellt, daß die Basiselektroden der Transistoren an Wechselstrom-Masse angeklammert (clamping) werden und der an der Mittelanzapfung anliegende Strom auf einen niedrigen Pegel für das Auslesen verringert wird. Der an der Wicklung anliegende wechselnde Magnetfluß induziert in der Wicklung eine Spannung, die den Emittern der beiden Transistoren aufgeprägt wird, die als Impedanztransformatoren bzw.-wandler arbeiten.
Jede Wicklungshälfte ist mit einer sehr niedrigen Emittereingangsimpedanz abgeschlossen, während die Kollektoren höherer Impedanz das Auslesesignal (readback signal) in ihren variierenden Ausgangsspannungen liefern und damit effektiv die Wicklungs-Signalspannung verstärken. Sowohl die Lese- als auch die Einschreibdatenleitung, die jeweils mit einer Hochzieh- oder Ansprechimpedanz (pull-up impedance) abgeschlossen sind, liefern die für Auslesen und Einschreiben nötigen unterschiedlichen Impedanzen. Die Lesesignalspannungen stehen über die Hochziehimpedanzen der Lesedatenleitungen zur Verfügung .
Bei Verwendung für Dünnschicht-Aufzeichungs(magnet)köpfe von Plattenspeichern bietet diese Schaltung spezielle
3^ Vorteile. Insbesondere ist ihre Ausgangsimpedanz als Treiberstufe und ihre Eingangsimpedanz als Vorverstärker niedrig, speziell genau derjenigen der Dünnschicht-Magnetköpfe angepaßt. Aufgrund ihres einfachen Aufbaus kann sie phne weiteres an Ort und Stelle auf dem den Dünnschicht-Magnetkopf tragenden Substrat hergestellt
(integriert) werden, ohne das Gesamt-Fertigungsausbringen nennenswert zu beeinträchtigen oder wertvollen Raum auf dem Substrat zu beanspruchen.
Ein weiterer, erfindungsgemäß erreichter Vorteil besteht somit darin, daß die Zuleitungen von einer Wandlerwicklung zu ihrem Vorverstärker möglichst kurz sein können. Hierdurch wird die Induktion von Störsignalen auf den Signalleitungen in der Lesebetriebsart bis hinter die Vorverstärkerstufe verhindert, wodurch der Einfluß auf den Signalinhalt erheblich verringert wird.
Ein weiterer Vorteil ergibt sich aus der Fähigkeit, eine Magnetkopfwahl durch Steuerung des Stromflusses zur gewünschten Wicklung an vom Magnetkopf entfernter Stelle vorzunehmen. Dieses Merkmal ist bei Plattenspeichern von Bedeutung, bei denen der Magnetkopf an einer von der elektronischen Schaltung entfernten Aufhängung geringer Masse und hoher reziproker Steifigkeit ("Compliance") gehaltert ist.
Im folgenden ist eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert, deren einzige Figur ein Schaltbild einer Schaltung gemäß der Erfindung veranschaulicht.
Wie in der Figur dargestellt, wird ein übliches Einschreibdatensignal der Schaltung auf einer Signal-
3^ strecke oder -leitung 10 zugeführt. Dieses Signal wird in ein bipolares Einschreibsignal durch ein J-K-Flipflop 11 umgesetzt, das an seiner Klemme S eine logische "1" und an seiner Klemme R eine logische "0", wenn die Einschreibdaten auf der Signalstrecke 10 den logischen Pegel "1" besitzen, und an seiner Klemme S eine logische
a no -<a e f» » - *
0 und an der Klemme R eine logische 1 liefert, wenn die Einschreibdaten den logischen Pegel "0" besitzen. Es kann zweckmäßig angenommen werden, daß die eine logische 1 angebende Spannung auf einer Strecke bzw. Leitung 12 positiver ist als die eine logische 0 angebende Spannung.
Das bipolare Einschreibdatensignal wird auf Einschreibdaten-Leitungen 12 und 13 übertragen, deren erste Enden mit den Basiselektroden von Treiber-Transistoren 22 bzw. 23 verbunden sind. Der das Signal des logischen Pegels 0 abnehmende Transistor 22 oder 23 besitzt eine niedrigere Kollektor:Emitter-Impedanz als der andere, die positivere, für eine logische 1 stehende Spannung abnehmende Transistor. Hochzieh-Widerstände 20 und 21 sind über die Leitungen 12 bzw. 13 zwischen die Basiselektroden der Treiber-Transistoren 22 bzw. 23 und die Plüsklemme 19a einer nicht dargestellten Stromversorgung geschaltet. Weiterhin sind Klammerschaltungen mit Transistoren 14 und 15 mit deren Kollektoren an die Einschreibdaten-Leitungen 12 bzw. 13 angeschlossen, während ihre Emitter über einen zu einem Kondensator 17 parallelgeschalteten Widerstand 16 gemeinsam an Masse liegen. Auf diese Weise wird an den Emittern der Transistoren 14 und 15 ein Wechselstrom-Masseanschluß hergestellt. (Andere Arten von Wechselstrom-Masseanschlüssen sind ebenfalls möglich). Ein auf einer Leitung 36 liegendes Lese/Einschreib-Steuersignal, das
den Basiselektroden der Transistoren 14 und 15 aufgeprägt wird, besitzt eine solche Größe, daß die Transistoren 14 und 15 gesättigt bzw. durchgeschaltet, wenn das auf der Leitung 36 liegende Steuersignal den Lesezugtand besitzt, und gesperrt sind, wenn das Signal auf der Leitung 36 seinen Einschreibzustand besitzt.
Die Emitter der Treiber-Transistoren 22 und 23 Sind an die Endanzapfungen oder -abgriffe einer Wicklung bzw. Spule 24 angeschlossen, deren Mittelanzapfung 26 mit der Plusklemme einer Stromquelle 37 verbunden ist, welche den für die Lese- und Einschreiboperationen nötigen Strom liefert. Da unterschiedliche Strompegel - hoch für das Einschreiben und niedrig für das Auslesen - nötig sind, wird das auf der Leitung 36 geführte Lese/ Einschreib—Steuersignal auch der Stromquelle 37 zugeführt, um deren Ausgangsstrom dann, wenn der Zustand des Steuersignals auf Leitung 36 die Einschreibbetriebsart angibt, auf einen hohen Pegel und dann, wenn dieses Steuersignal die Lesebetriebsart anzeigt, auf einen niedrigen Pegel zu ändern. Die andere Klemme der Stromquelle 37 ist mit der Minusklemme 19b der genannten Stromversorgung verbunden.
Die Kollektoren der Treiber-Transistoren 22 und 23 sind an die ersten Enden von Lesedatensignal-Leitungen 27 bzw. 28 angeschlossen, die daher in der Lesebetriebsart an ihren zweiten Enden ein bipolares Auslesesignal zu einem herkömmlichen Differentialverstärker 34 liefern. Zweckmäßig wird eine geerdete Abschirmung 29 für diese Leitungen vorgesehen. Nicht-lineare Kollektor-Hochziehimpedanzen schließen die zweiten Enden der Leitungen27 und 28 an von den Kollektoren der Transistoren 22 bzw. 23 entfernter Stelle ab. Obgleich diese nicht-linearen Impedanzen an sich verschiedene Formen besitzen können, bestehen sie in bevorzugter Ausführungsform aus einer Diode 30 und einem Widerstand 31, die parallel (zueinander) zwischen die genannte Plusklemme 19a und die Lesedaten-Leitung 27 geschaltet sind. Eine ähnliche nichtlineare Kollektor-Hochziehimpedanz aus einer Diode 32 und einem Widerstand 33 ist zwischen die Leitung 28 und
die genannte Plusklemme 19a geschaltet.
Im Betrieb bilden die Transistoren 22 und 23 sowohl in der Einschreib- als auch in der Lesebetriebsart gemeinsam einen Differentialverstärker. Wenn eine Einschreiboperation vorgenommen werden soll, wird ein auf der Leitung 36 liegendes Lese/Einschreib-Steuersignal in seinen Einschreib(betriebsart)zustand versetzt. Hierdurch werden die Transistoren 14 und 15 zum Sperren gebracht, und die Stromquelle 37 beginnt ihren hohen Ausgangsstrom, typischerweise entsprechend einem Mehrfachen von 100 mA, zu liefern. Die an der Leitung 10 anliegenden Einschreibdaten veranlassen eine Änderung des Ausgangs(signals) des J-K-Flipflops 11 auf vorher beschriebene Weise, so daß ein logischer Pegel 1 auf der Leitung 12 einer höheren Spannung als ein logischer Pegel 0 entspricht. Durch den logischen Pegel 1 auf der Leitung 12 wird somit der Transistor 22 durchgeschaltet, so daß der größte Teil des Stroms der Stromquelle 37 von der Plusklemme 19a über den Widerstand 31 und die Diode 30 sowie die Leitung 27 zum Kollektor des Transistors 22 und zu dessen Emitter fließt. Vom Transistor 22 fließt der Strom über die Hälfte 24a der Wicklung 24 zu deren Mittelanzapfung 26 und sodann über die Konstantstromquelle 37 zur Minusklemme 19b. Wenn die Spannung auf der Leitung 12 aufgrund des Anliegens einer logischen 1 vergleichsweise höher ist, ist gleichzeitig die Spannung auf der Leitung 13 aufgrund des gleichzeitigen
^ Anliegens einer logischen 0 von der Klemme R des Flipflops 11 vergleichsweise niedriger. Infolgedessen wird der Transistor 23 zum Sperren gebracht, so daß vergleichs weise weniger Strom der Stromquelle 37 über die Diode 32 und den Widerstand 33, über die Leitung 28, den Tran-
sistor 23 und die Wicklungshälfte 24b zur Mittelanzapfung
26 fließt. Der durch die Wicklung (Spule) 24 erzeugte Gesamtmagnetfluß besitzt daher eine erste Polarität, die durch den durch die Wicklungshälfte 24a von deren Endanzapfung zur Mittelanzapfung 26 fließenden Strom bestimmt wird, welcher größer ist als der Stromfluß in entgegengesetzter Richtung durch die Wicklungshälfte 24b von deren Endanzapfung zur Mittelanzapfung 26.
Wenn sich das Signal auf der Einschreibdaten-Leitung ändert, ändern sich auch die Ausgangssignale des J-K-Flipflops 11, so daß das Signal auf der Leitung 12 auf den logischen Pegel 0 mit niedrigerer Spannungsgröße und das Signal auf der Leitung 13 auf eine logische 1 mit vergleichsweise größerer Spannung übergeht. In diesem Fall werden der Transistor 22 zum Sperren und der Transistor 23 zum Durchschalten, um einen größeren Prozentsatz des über die Stromversorgung 37 fließenden Stroms zu leiten, gebracht. Die relative Größe des Stromflusses über die Wicklungshälften 24a und 24b kehrt sich somit um unter Erzeugung eines Gesamt-Magnetflusses der entgegengesetzten Polarität, weil der durch die Wicklungshälfte 24b erzeugte Magnetfluß von dem durch die Hälfte 24a erzeugten Magnetfluß verschieden und größer als letzterer ist. Während des Einschreibens verursacht der große Stromfluß zu der Stromquelle 37 ausreichend große Spannungsabfälle über die Widerstände 31 und 33, um die Dioden 30 und 32 in Durchlaßrichtung an Spannung zu legen, so daß die mit dem Differentialverstärker 34 verbundenen Enden der Lesedaten-Leitungen 27 und 28 nur bei einem Diodenspannungsabfall unter dem Potential der Pulsklemme 19a liegen.
Um die Schaltung in die Lesebetriebsart zu versetzen,
42 .
wird der Lese(betriebsart)zustand oder -status des Lese/ Einschreibsteuersignals an der Leitung 36 hergestellt, wodurch die Transistoren 14 und 15 gesättigt bzw. durchgeschaltet werden und die Stromquelle 37 ihre kleinere Strommenge für die Lesebetriebsart liefert. Bei gesättigten (durchgeschalteten) Transistoren 14 und 15 sind die Leitungen 12 und 13 zusammengeschaltet über eine Niedrigimpedanzstrecke zum einen Anschluß des Kondensators 17 und des zu diesem parallel^geschalteten Widerstands 16, wodurch im wesentlichen die Leitungen 12 und 13 und die Basiselektroden der Transistoren 22 und 23 miteinander und wechselstrommäßig mit Masse verbunden werden. Wenn die Basiselektroden der Transistoren 22 und 23 wechselstrommäßig an Masse liegen, wirken letztere als Basisschaltungs-Verstärker, und die Spannungssignale, die durch ein veränderliches, von außen auf die Wicklung 24 einwirkendes Magnetflußfeld induziert werden und an dem Emittern der Transistoren 22 und 23 anliegen, steuern die Kollektorströme der Transistoren 22 und 23. Wenn der in einem Auslesebetrieb (readback operation) erzeugte Magnetfluß in der Wicklungshälfte 24a einen Signalstrom einer Polarität erzeugt, welche den über den Emitter des 22 fließenden Strom verringert, tritt im wesentlichen dieselbe Stromverringerung im Stromfluß von der Plusklemme 19a über den Widerstand 31 zum Kollektor des Transistors 22 auf.
Gleichzeitig wirkt ein identischer Magnetfluß auf die Wicklungshälfte 24b ein und bewirkt dabei in dieser eine Stromänderung der entgegengesetzten Polarität und Größe, so daß der über Emitter und Kollektor des Transistors 23 fließende Strom um diese Größe erhöht wird. Der Transistor 23 leitet daher vergleichsweise mehr Strom von seinem Kollektor zu seinem Emitter, als Strom vom
Kollektor zum Emitter des Transistors 22 fließt, und es fließt über den Widerstand 31 weniger Strom als über den Widerstand 33. Hierdurch werden der Spannungsabfall über den Widerstand 31 verringert und der Spannungsabfall über den Widerstand 33 vergrößert. Infolge der ungleichen Spannungsabfälle über vergleichsweise große Widerstände 31 und 33 wird daher eine ziemlich große Differenzspannung an die Eingänge des Verstärkers 34 angelegt, wobei die Leitung 27 relativ zur Leitung 28 positiv ist, und am Ausgang des Verstärkers 34 wird auf einer Leitung 35 ein Wiederholungs-Spannungssignal einer ersten Polarität geliefert. Die Werte der Widerstände 31 und 33 sollten nach an sich bekannten Grundsätzen so gewählt werden, daß die die Signalleitungen 27 und 28 sowie die Abschirmung 29 umfassende übertragungsleitung richtig abgeschlossen ist.
Bei der Magnetflußumkehrung induziert die Magnetflußänderung Stromänderungen in den entgegengesetzten Richtungen in den Wicklungshälften 24a und 24b. Hierdurch werden der über Kollektor und Emitter des Transistors 22 fließende Strom vergrößert und der Strom über den Transistor 23 verringert. Das Umgekehrte gilt dann bezüglich des Potentials an den Anschlüssen der Widerstände 31 und 33 mit den Leitungen 27 bzw. 28, und der Verstärker 34 liefert auf der Leitung 35 ein Ausgangssignal eines anderen Polaritätspegels. Ein der Wicklung 24 aufgeprägter, variierender Magnetfluß ruft dabei eine
^ entsprechende Änderung des Ausgangssignals des Verstärkers 34 auf der Leitung 35 hervor, und die in der Magnetflußänderung an der Wicklung 24 enthaltene Information wird in ein variierendes bzw. wechselndes elektrisches Signal umgesetzt. Die in der Lesebetriebsart stattfin-
denden Stromflüsse über die Widerstände 31 und 33 sind
so klein, daß die Dioden 30 und 32 nicht leiten bzw. durchschalten. Die Spannungen an den Eingängen des Verstärkers 34 geben damit jederzeit die tatsächlichen Stromflüsse an den Transistoren 22 und 23 sowie den von der Wicklung 24 erfaßten oder abgegriffenen Magnetfluß wieder.
In bevorzugter Anwendung dieser Schaltung werden der Wandler, dessen einen Teil die Wicklung 24 bildet, und die Transistoren 22, 23 (d.h. die im gestrichelten Block 18 enthaltenen Bauteile) sämtlich nach an sich bekannter Technik auf dem gleichen Magnetkopf-Substrat oder -Träger ausgebildet (integriert). Auf diese Weise ausgebildete Wandler besitzen eine niedrige Impedanz, welche der niedrigen Eingangsimpedanz der Basisschaltung(skonfiguration) der Transistoren 22 und 23 in der Lesebetriebsart zweckmäßig angepaßt ist. Durch die kurzen Signalwege zwischen den Endanzapfungen der Wicklung 24 und den Emittern der Transistoren 22, 23 werden weiter-
^O hin Störsignale und Leitungsverluste, wie sie mit längeren Signalwegen verbunden sind, wesentlich verringert. Im Einschreibvorgang besitzt die Kollektorschaltungsoder Emitterfolgekonfiguration der Transistoren 22 und 23 eine niedrige Ausgangsimpedanz, die wiederum best- ^ möglichst an die Wicklung 24 angepaßt ist.
Obgleich bei der dargestellten Ausführungsform NPN-Treibertransistoren 22 und 23 verwendet werden, kann die Schaltung ohne weiteres für den Betrieb mit PNP-Tran-
sistoren modifiziert werden. Bei Verwendung von PNP-Transistoren für die Transistoren 22, 23 müssen die Polaritäten der Stromversorgungs-Klemmen 19a und 19b, die Dioden 30, 32 und die Stromquelle 37 umgepolt werden,
ebenso wie Kollektor für Kollektor und Emitter für 35
Emitter.
Entsprechende^ für den Fachmann offensichtliche Änderungen sind auch an der Ausgangsschaltung des Flipflops und der Herabzieh-Transistoren 14 und 15 nötig.

Claims (3)

Patentansprüche
1. Kombinierte Treiber/Vorverstärkerschaltung für einen magnetischen Wandler mit einer eine Mittelanzapfung (26) und sowie zwei Endanzapfungen (24a, 24b) aufweisenden Wicklung (Spule) (24), wobei die Schaltung durch eine Stromquelle (37), deren eine ihrer beiden Klemmen mit der Mittelanzapfung (26) verbunden ist und die Lese- und Einschreib-Strompegel nach Maßgabe des Lese- bzw. Einschreibzustands eines Lese/Einschreib-Steuersignals liefert, und durch eine Stromversorgung gespeist wird, deren erste und zweite Klemme eine der Polarität von erster bzw. zweiter Klemme der genannten Stromquelle (27) angepaßte Polarität aufweisen und deren zweite Klemme mit der zweiten Stromquellen-Klemme verbunden ist, und wobei die Schaltung den Einschreibstromfluß über die Wicklung nach Maßgabe eines bipolaren Einschreibdatensignals moduliert und das in der Wicklung durch ein auf diese einwirkendes wechselndes Magnetfeld induzierte Wiedergabesignal einer Vorverstärkung unterwirft,
gekennzeichnet durch
einen ersten und einen zweiten Transistor, deren Emitter mit erster bzw. zweiter Endanzapfung (24a, 24b) verbunden sind,
durch zwei Höchzieh-Widerstände, die jeweils Zwischen eine Transistor-Basis und die erste Stromversorgungsklemme geschaltet sind,
durch zwei Einschreibdatenleitungen (12, 13), die jeweils am einen Ende mit einer Transistor-Basis verbunden sind und die jeweils an einem zweiten Ende die eine Hälfte des bipolaren Einschreibdatensignals abnehmen ,
durch zwei Klemmschaltungen, die jeweils zwischen eine Einschreibleitung und einen Wechselstrom-Massepunkt geschaltet sind, das Lese/Einschreibsignal abnehmen und in Abhängigkeit vom Lese- bzw. Einschreibbetriebsartzustand des Lese/Einschreibsignals die Einschreibdatenleitungen wechselstrommäßig an Masse anklejnmen bzw. abklemmen,
durch zwei an ihren ersten Enden mit jeweils einem Transistor-Kollektor verbundene Lesedatenleitungen (27, 28), die an ihren zweiten Enden das vorverstärkte Wiedergabesignal liefern, und
durch zwei nicht-lineare Kollektor-Hochziehimpedanzen, die jeweils zwischen das zweite Ende einer Lesedatenleitung und die erste Stromversorgungs-Klemme geschaltet sind.
2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hochziehimpedanzen jeweils einen Widerstand (31, 33) und eine dazu parallelgeschaltete Diode (30, 32) aufweisen und daß jede Diode im Einschreibzustand des Lese/ Einschreib-Steuersignals leitend ist bzw. durchschaltet.
3. Schaltung nach Anspruch .1, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Klemmen sowohl der Stromquelle (37) als auch der Stromversorgung stärker positiv sind als die betreffenden zweiten Klemmen und daß die Transistoren (22, 23) beide vom NPN-Tyρ sind.
Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Klemmen sowohl der Stromquelle als auch der Stromversorgung stärker negativ sind als die betreffenden zweiten Klemmen und daß die Transistoren beide vom PNP-Typ sind.
DE19833338992 1983-02-15 1983-10-27 Kombinierte treiber/vorverstaerkerschaltung fuer einen magnetischen wandler Ceased DE3338992A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US06/466,400 US4523238A (en) 1983-02-15 1983-02-15 Magnetic head preamplifier/driver

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE3338992A1 true DE3338992A1 (de) 1984-08-16

Family

ID=23851611

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19833338992 Ceased DE3338992A1 (de) 1983-02-15 1983-10-27 Kombinierte treiber/vorverstaerkerschaltung fuer einen magnetischen wandler

Country Status (7)

Country Link
US (1) US4523238A (de)
JP (1) JPS59152511A (de)
AU (1) AU558325B2 (de)
CA (1) CA1205906A (de)
DE (1) DE3338992A1 (de)
FR (1) FR2541028B1 (de)
GB (1) GB2136189B (de)

Families Citing this family (13)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5204788A (en) * 1990-06-15 1993-04-20 Mitsubishi Denki Kabushiki Kaisha Digital magnetic recording and reproducing circuit for suppressing generation of asymmetry
US5257146A (en) * 1990-06-28 1993-10-26 Vtc Inc. Magnetic head swing clamp and cross-talk eliminator for read/write preamplifier
DE4109589A1 (de) * 1991-03-20 1992-09-24 Tandberg Data Schaltungsanordnung zum selektiven durchschalten von lesesignalen eines mehrfachmagnetkopfes bei einem magnetschichtspeicher
US5287231A (en) * 1992-10-06 1994-02-15 Vtc Inc. Write circuit having current mirrors between predriver and write driver circuits for maximum head voltage swing
US5532631A (en) * 1994-11-17 1996-07-02 Vtc Inc. Active pull-down write driver for three-terminal inductive load
US5781046A (en) * 1995-03-22 1998-07-14 Vtc, Inc. Push-and-pull driver circuit for driving an H-bridge coupled to a two-terminal inductive load
DE19513302A1 (de) * 1995-04-07 1996-10-10 Agfa Gevaert Ag Verfahren und Vorrichtung zum Lesen magnetisch gespeicherter Signale
US5612828A (en) * 1995-09-11 1997-03-18 Vtc Inc. Write driver with improvements for risetime
US5877911A (en) * 1996-03-13 1999-03-02 International Business Machines Corporation Magneto-resistive head pre-amplifying circuit for avoiding output voltage transients
EP0999547A1 (de) * 1998-11-06 2000-05-10 Texas Instruments Incorporated Verfahren und Gerät zur Betriebsart-Regelung eines aktiven Kopfes
US6175255B1 (en) * 1998-11-23 2001-01-16 National Seniconductor Corporation Line driver circuit for low voltage and low power applications
US6424227B1 (en) * 2001-05-23 2002-07-23 National Scientific Corporation Monolithic balanced RF power amplifier
US7209307B2 (en) * 2003-03-27 2007-04-24 Sony Corporation Variable read output impedance control circuit for a magnetic media storage system

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2838675A (en) * 1955-05-02 1958-06-10 North American Aviation Inc Reversible current circuit
US3505662A (en) * 1967-08-22 1970-04-07 Burroughs Corp Read preamplifier with bypass circuitry

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NL278307A (de) * 1961-05-12
US4085383A (en) * 1976-10-07 1978-04-18 Control Data Corporation Matrix selection amplifier circuit for low impedance heads in a magnetic disc memory device
JPS54153615A (en) * 1978-05-24 1979-12-04 Hitachi Ltd Current driving circuit

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2838675A (en) * 1955-05-02 1958-06-10 North American Aviation Inc Reversible current circuit
US3505662A (en) * 1967-08-22 1970-04-07 Burroughs Corp Read preamplifier with bypass circuitry

Also Published As

Publication number Publication date
US4523238A (en) 1985-06-11
CA1205906A (en) 1986-06-10
AU2117883A (en) 1984-08-23
AU558325B2 (en) 1987-01-29
FR2541028B1 (fr) 1988-09-30
FR2541028A1 (fr) 1984-08-17
JPS59152511A (ja) 1984-08-31
GB2136189A (en) 1984-09-12
GB2136189B (en) 1986-06-18
GB8329581D0 (en) 1983-12-07

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3338992A1 (de) Kombinierte treiber/vorverstaerkerschaltung fuer einen magnetischen wandler
DE2610159A1 (de) Datenlesegeraet
DE1200356B (de) Schaltungsanordnung zur elektronischen Nachbildung eines Telegrafenrelais fuer Doppelstrombetrieb
DE69524219T2 (de) Anordnung zur aufzeichnung eines informationssignals auf einen magnetaufzeichnungsträger
DE69519731T2 (de) Anordnung mit magnetschreibkopf sowie schreibverstärker mit kapazitiver stromkompensation
DE19729813C2 (de) Verstärkerschaltung
DE3339264C2 (de)
DE1073223B (de) Anordnung zur Speicherung von An gaben
DE1270609B (de) Schwellwertschaltung fuer bistabile Signale
DE2337928A1 (de) Schaltungsanordnung zum treiben einer induktionsspule
DE2907231C2 (de) Monostabiler Multivibrator
DE1219082B (de) Differentialverstaerkerschaltung fuer einen Matrix-Schreib-Lese-Kreis
EP0039501B1 (de) Sendeverstärker für ferngespeiste Zwischenregeneratoren
DE1462585A1 (de) Diskriminieranordnung
DE3642316C2 (de)
DE69412400T2 (de) Vorverstärkerschaltungsanordnungen
DE2727831C2 (de)
DE2555260B2 (de) Treiberschaltung zur Umsetzung der Übergänge eines nichtsymmetrischen Datencode in eine Folge abwechselnd positiver und negativer, je einen Übergang anzeigender Impulse
EP0084358A2 (de) Verfahren und Schaltungsanordnung zum Bewerten von Lesesignalen eines Magnetschichtspeichers
DE1499707A1 (de) Aufnahme- und Wiedergabeeinrichtung
DE1449315C (de) Zweistufiger Schreib Leseverstärker
DE3441142C2 (de)
DE1256259B (de) Leseschaltung fuer Speichermatrix
DE1474270B2 (de) Schaltungsanordnung zur gleichzeitigen anschal eines eine schreib und eine lesewicklung aufweisenden magnet kopfes
DE2300524A1 (de) Verfahren zur magnetischen aufzeichnung sowie aufzeichnungs- und wiedergabeanordnung

Legal Events

Date Code Title Description
8181 Inventor (new situation)

Free format text: KEEL, BEAT GUIDO, PRIOR LAKE, MINN., US JOHNSON, ROBERT WALLACE, BLOOMINGTON, MINN., US

8128 New person/name/address of the agent

Representative=s name: HENKEL, G., DR.PHIL. FEILER, L., DR.RER.NAT. HAENZ

8110 Request for examination paragraph 44
8131 Rejection