DE1256259B - Leseschaltung fuer Speichermatrix - Google Patents
Leseschaltung fuer SpeichermatrixInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
GlIc
Deutsche Kl.: 21 al - 37/60
Nummer: 1 256 259
Aktenzeichen: N 22801IX c/21 al
Anmeldetag: 23. Februar 1963
Auslegetag: 14. Dezember 1967
Die Erfindung betrifft eine Leseschaltung für ein magnetisches Speichersystem mit einem Verstärker.
Die Ausgangssignale einer magnetischen Speichermatrix enthalten nicht nur die die gelesenen Ziffern
darstellenden Impulse, sondern auch Störimpulse, die durch die zur Steuerung des Arbeitens einer Speicheranordnung
verwendeten Lese-, Schreib- und Einschaltsignale erzeugt werden. Darüber hinaus treten
an den Ausgangsleitern, d. h. an den entsprechenden Klemmen der Leseleiter der Speicheranordnung, infolge
der kapazitiven Kopplung zwischen dem Leseleiter und anderen mit den einzelnen Elementen der
Speicheranordnung gekoppelten Leitern Spannungsschwankungen auf. Es ist deshalb die Aufgabe des
Leseverstärkers, in einem Speichersystem die Störsignale zu unterdrücken und die eigentlichen Lesesignale
zu übertragen und zu verstärken.
Ist die minimale Spannungsdifferenz zwischen den an den Leseverstärker angelegten hohen und niedrigen
Lesesignalen genügend groß, dann ist es möglieh, einen gleichstromgekoppelten Verstärker als
Leseverstärker zu verwenden, der auch bei hohen Impulsfrequenzen eine gute Verstärkungsstabilität
besitzt. Bei den Speicherelementen der meisten Speicheranordnungen ist diese minimale Differenz
der Ausgangsspannung zwischen hohen und niedrigen Signalen jedoch relativ gering, so daß ein reiner
gleichstromgekoppelter Verstärker nicht verwendet werden kann. Wird jedoch andererseits zur Verstärkung
der Lesesignale ein wechselstromgekoppelter Verstärker verwendet, dann muß die Zeitkonstante
der kapazitiven bzw. induktiven Kopplungselemente genügend groß bemessen sein, um eine Verzerrung
der Lesesignale zu vermeiden. Dies hat jedoch eine wesentlich geringere Frequenzempfindlichkeit
des Verstärkers zur Folge, wodurch die Operationsgeschwindigkeit bzw. die Zykluszeit der
diesem Leseverstärker zugeordneten Speicheranordnung wesentlich herabgesetzt wird.
In vielen Fällen beträgt das auf dem Leseleiter erzeugte Störsignal das Vielfache des an den Leseverstärker
angelegten eigentlichen Lesesignals. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn der Leseleiter
mit einer großen Anzahl von Speicherelementen in einer großen Speicheranordnung gekoppelt ist. In
diesem Fall ist es erforderlich, die auf dem Leseleiter auftretenden Signale vor dem Anlegen an den
Leseverstärker in ihrer Amplitude zu begrenzen. Durch das Einschalten eines Signalbegrenzers
zwischen dem Leseleiter und dem Leseverstärker wird jedoch die Eingangsimpedanz des Verstärkers
wesentlich herabgesetzt, wodurch die Speicher-Leseschaltung für Speichermatrix
Anmelder:
The National Cash Register Company,
Dayton, Ohio (V. St. A.)
Vertreter:
Dr. A. Stappert, Rechtsanwalt,
Düsseldorf, Feldstr. 80
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 26. Februar 1962
(175 494)
V. St. v. Amerika vom 26. Februar 1962
(175 494)
elemente stark belastet werden. Um die unerwünschten Störsignale zu unterdrücken, wurden auch schon
die verschiedensten Kopplungsmöglichkeiten des Leseleiters mit den Speicherelementen vorgeschlagen.
Es wird darauf hingewiesen, daß der Leseverstärker sich innerhalb kürzester Zeit »regenerieren« muß,
um sofort nach Auftreten eines Störsignals für die Aufnahme des eigentlichen Lesesignals bereit zu
sein, da eine vollständige Unterdrückung der Störsignale in den Leseleitern nicht erreichbar ist. Es
besteht die Möglichkeit, daß der Verstärker durch ein Störsignal, das wesentlich stärker als das eigentliche
Lesesignal ist, kurz vor dem Auftreten des gewünschten Lesesignals derart übersteuert wird,
daß sich der Verstärker in der noch zur Verfügung stehenden Zeit nicht regenerieren kann, um das Lesesignal
einwandfrei zu übertragen und zu verstärken. Infolge der verschiedenen, der Störunterdrückung
dienenden Kopplungsmuster des Leseleiters ist es erforderlich, daß der Leseverstärker sowohl für die
Übertragung positiver als auch negativer Signale ausgelegt ist.
Es ist bereits eine Schaltung bekannt, durch die die genannten Schwierigkeiten dadurch beseitigt werden,
daß eine Ausblendung der Lesesignale erfolgt, bevor diese an die erste Verstärker- und Gleichrichterstufe
angelegt werden. Diese Schaltung hat jedoch den Nachteil, daß die in der Ausblendstufe
erzeugten Störsignale zusammen mit den Lesesignalen verstärkt werden. Diese bekannte Schaltung
kann deshalb nur dort verwendet werden, wo die Lesesignale eine bestimmte Mindestamplitude aufweisen.
Bei sehr schnell arbeitenden, beispielsweise mit dünnen magnetischen Schichten ausgestatteten
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Speichern beträgt die Amplitude der Lesesignale nur der dargestellten Speicheranordnung können 2/ Wör-
wenige Millivolt. Diese schwachen Signale können ter mit jeweils i Bits gespeichert werden. Die jeweils
von den Ausblendstörsignalen nicht zuverlässig unter- zu dem gleichen Wort gehörenden Speicherelemente
schieden werden. sind jeweils mit dem gleichen Lese-Schreib-Treiber-
Durch die Erfindung werden die eingangs ge- 5 leiter der Lese-Schreib-Treiberleitergruppe R1 bis
nannten Schwierigkeiten beseitigt, ohne daß der der Räi gekoppelt, während jeweils mit den gleichen
zuletzt genannten bekannten Schaltung anhaftende Bitstellen aller Wortelementgruppen der gleiche
Nachteil" auftritt. Demzufolge betrifft die Erfindung Zifferneinschalt-Treiberleiter E1 bis E1 gekoppelt ist.
eine Leseschaltung für ein magnetisches Speicher- Jedem Zifferneinschalt-Treiberleiter ist ein eigener
system mit einem Verstärker, an den die Lesesignale io Leseleiter und ein Leseverstärker zugeordnet. In
angelegt werden, und einem mit diesem Verstärker Fig. 1 sind lediglich der Leseverstärker und ent-
über "Wechselstromkopplungselemente gekoppelte sprechende Leseleiter für den Zifferneinschalt-
Auswerteschaltung. Das erfindungsgemäße Merkmal Treiberleiter E1 gezeigt, doch sind selbstverständlich
besteht darin, daß die genannten Kopplungselemente für jeden der Zifferneinschalt-Treiberleiter E2 bis E1
mit einer vor dem Auftreten eines Lesesignals wirk- 15 (im folgenden kurz Einschalttreiberleiter genannt)
sam werdenden Regenerierschaltung verbunden sind. ähnliche Leseverstärker vorgesehen.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand eines In Fig. 2 sind verschiedene Signalformen gezeigt,
Ausführungsbeispiels und der Zeichnungen näher die in den verschiedenen Leitern der Speichermatrix
erläutert. In den Zeichnungen zeigt auftreten: Der in einem ausgewählten der Treiber-
Fig. 1 ein Blockschaltbild des mit der Speicher- 20 leiterR1 bis i?2;- angelegte Lese-Schreib-Strom I^w,
anordnung verbundenen Leseverstärkers, der an einen ausgewählten der Einschalttreiberleiter
Fig. 2 ein Zeitdiagramm, aus dem die verschie- E1 bis E1 angelegte Zifferneinschaltstrom In (im
denen in der Speicheranordnung auftretenden Signal- folgenden kurz Einschaltstrom genannt) und ein in
formen ersichtlich sind, dem betreffenden Leseleiter auftretender Strom /s.
Fig. 3 ein Schaltbild der Vorverstärkerstufe mit 35 Wie aus Fig. 2 ersichtlich, wird während der Lese-
der Begrenzungsschaltung, phase R ein positiver und während der Schreibphase
Fig. 4 ein Schaltbild der Hauptverstärkerstufe mit W ein negativer Stromimpuls Im an den ausgewähl-
der Regenerierschaltung und ten Treiberleiter R1 bis R2 j angelegt. Der Einschalt-
Fig. 5 ein Schaltbild der Ausblend- und Auswerte- treiberleiter erhält nur dann einen negativen Stromschaltung
sowie eines zusätzlichen Verstärkers. 30 impuls IE, wenn während der Schreibphase W eine
Als Beispiel für eine Speicheranordnung, die zu- »L« eingeschrieben werden soll. Es sei bemerkt, daß
sammen mit dem Leseverstärker gemäß der vorlie- während eines Lese-Schreib-Zyklus der Speichergenden
Erfindung verwendet wird, sei eine Anord- anordnung nur einer der Lese-Schreib-Treiberleiter
nung magnetischer Elemente, wie z. B. Magnetkerne R1 bis R.2I durch nicht gezeigte Schaltmittel aus-
oder dünne magnetische Schichten, genannt, worin 35 gewählt wird.
die Gruppen der entsprechenden magnetischen EIe- In ähnlicher Weise wird in Abhängigkeit von den
mente linear auswählbar und wortweise angeordnet während der Schreibphase eines Lese-Schreib-Zyklus
sind. Eine Gruppe von Speicherelementen, z. B. eine in eine bestimmte Wortadresse einzuschreibenden
Reihe dieser Elemente, ist so angeordnet, daß sie ein Ziffern an die Einschalttreiberleiter E1 bis E1 ein
gegebenes Wort speichern kann, wobei jedes EIe- 40 Einschaltstrom angelegt oder nicht. Da jedem Lesement
ein Bit dieses Wortes speichert. Jedes Speicher- verstärker nur ein Einschalttreiberleiter zugeordnet
element dieser Gruppe ist mit einem gemeinsamen ist, tritt beim Anlegen eines Einschaltsignals an einen
Lese-Schreib-Treiberleiter gekoppelt. Speicher- der anderen Einschalttreiberleiter ein sehr geringes
elemente, die der gleichen Stelle eines Datenwortes oder gar kein Störsignal auf. Es sei jedoch darauf
entsprechen, sind mit einem gemeinsamen Ziffern- 45 hingewiesen, daß, wenn ein mit einem Leseleiter geeinschalt-Treiberleiter
gekoppelt. Die Magnetkerne koppeltes Speicherelement während eines Operationsbzw, die dünnen magnetischen Schichtelemente sind zyklus ein Lese-Schreib-Signal erhält, alle mit diesem
bistabile Vorrichtungen, die durch geeignete Ströme Leseleiter gekoppelten Kerne einen Einschaltimpuls
zwischen den beiden Zuständen »0« und »L« um- erhalten.
schaltbar sind. Die einzelnen Speicherelemente be- 50 Die in Fig. 2 gezeigte Signalform/s des auf
finden sich so lange im O-Zustand, bis sie während einem Leseleiter S auftretenden Signals veranschaueines
Schreibzyklus in den L-Zustand geschaltet wer- licht ein hohes Nutzsignal (L-Signal), das in dem
den. In dem letztgenannten Fall wird ein im L-Zu- Leseleiter erzeugt wird, wenn ein Speicherelement
stand befindliches magnetisches Element während während der Lesephase eines Lese-Schreib-Zyklus vom
eines Lesezyklus in den O-Zustand zurückgeschaltet, 55 L- in den O-Zustand geschaltet wird, und außerdem
wobei ein auf dem Leseleiter erzeugter Impuls das ein niedriges Nutzsignal (O-Signal), das dann in dem
Vorhandensein einer »L« in dem abgelesenen Kern Leseleiter erzeugt wird, wenn das Speicherelement
angibt. Wird demgegenüber das magnetische Element nicht umgeschaltet wird, d. h., wenn es sich bereits im
während eines Schreibzyklus im O-Zustand belassen, O-Zustand befindet. Während der Schreibphase eines
dann wird er während eines Lesezyklus nicht um- 60 Lese-Schreib-Zyklus kann jedoch durch das Aufgeschaltet,
so daß auch auf dem Leseleiter kein Aus- treten des Impulses auf dem Einschalttreiberleiter
gangssignal auftritt. Dadurch wird das Vorhanden- ein Störsignal erzeugt werden, das das Vielfache des
sein einer »0« in dem abgelesenen Element angezeigt. eigentlichen Lesesignals beträgt. Dies ist insbesondere
In der folgenden allgemeinen Beschreibung der dann der Fall, wenn jedem Leseleiter eine Vielzahl
Erfindung wird auf F i g. 1 Bezug genommen, in der 65 von Speicherelementen zugeordnet ist, da der Leseein Teil einer Magnetkernspeichermatrix veranschau- leiter mit dem entsprechen Einschaltleiter über jedes
licht ist, bei der in der Wortrichtung (Spalte) jeweils der Speicherelemente gekoppelt ist. Um die Einnur
drei Speicherelemente dargestellt sind. Mittels schaltstörsignale zu vermindern, ist der Leseleiter
derart mit den Speicherelementen gekoppelt, daß sich die Störsignale gegenseitig zumindest teilweise aufheben,
und zwar ist der Leseleiter durch jedes zweite Speicherelement in der einen Richtung und
durch die restlichen Speicherelemente in der anderen Richtung durchgeführt. Eine solche der Störunterdrückung
dienende Leseleiteranordnung ist in Fig. 1 dargestellt, und zwar für die Leseleiter der auf den
Lese-Schreib-Treiberleitem R1 bis Rj und R^1 bis
R21 befindlichen Speicherelemente. Eine vollständige
Störunterdrückung kann jedoch nicht erreicht werden, da die einzelnen Speicherelemente nicht vollkommen
gleich sind; bei einer größer werdenden Anzahl der mit einem Einschalttreiberleiter gekoppelten
Speicherelemente steigt die Störspannung an. Aus diesem Grund müssen für sehr große Speicher
zusätzliche Maßnahmen für die Störunterdrückung ergriffen werden.
Um eine weitere Verminderung der Einschaltstörsignale zu erreichen, sind die mit einem Einschalttreiberleiter
gekoppelten Speicherelemente in zwei Gruppen geteilt, von denen jede einen eigenen Leseleiter
besitzt. Wie aus Fig. 1 ersichtlich, sind die mit dem Einschalttreiberleiter E1 gekoppelten Speicherelemente
in zwei Gruppen geteilt. Die diesen beiden Gruppen zugeordneten Leseleiter S1 und S0 sind so
mit den Vorverstärkern des Lesesystems gekoppelt, daß die Störsignale auf den beiden Leseleitern einander
entgegenwirken, wodurch eine weitere Verminderung der Einschaltstörsignale erreicht wird. Es
sei darauf hingewiesen, daß durch diese weitere Anwendung zur Störsignalverminderung das Ablesen
der eigentlichen Lesesignale nicht beeinträchtigt wird, da während eines Lese-Schreib-Zyklus nicht mehr
als ein Speicherelement auf dem Einschalttreiberleiter E1 umgeschaltet wird. Es sei auch noch bemerkt,
daß dann, wenn die Anzahl der mit einem Einschalttreiberleiter gekoppelten Speicherelemente
sehr hoch ist, diese Speicherelemente auch in mehr als zwei Gruppen eingeteilt werden können, denen
jeweils ein Leseleiter in der oben beschriebenen, die Störunterdrückung bewirkenden Weise zugeordnet
ist.
Außer der induktiven Kopplung zwischen dem Leseleiter und dem Einschalttreiberleiter besteht
auch noch eine kapazitive Kopplung, die starke Störsignale auf dem Leseleiter zur Folge hat. Diese Störsignale
müssen durch den Leseverstärker unterdrückt werden. Bei einem richtig angeordneten Leseleiter,
bei dem die kapazitive Kopplung zwischen dem Leseleiter und dem Einschalttreiberleiter in beiden Richtungen
etwa die gleiche ist, was zutrifft, wenn jeweils jedes zweite Speicherelement in umgekehrter Richtung
mit dem Leseleiter gekoppelt ist, sind die durch die kapazitive Kopplung erzeugten Störpotentiale an
beiden Leseleiterklemmen gleich groß, so daß das Nutzsignal der Spannungsdifferenz an beiden Klemmen
entspricht. Um eine gemeinsame Störunterdrückung zu erreichen, sind die Leseleiter S1 und S2
mit dem Leseverstärker über Übertrager 10 bzw. Il derart gekoppelt, daß nur die Spannungsdifferenz
an den Primärwicklungen derselben zu den Vorverstärkern 113 und 114 und anschließend zu der Begrenzerschaltung
115 übertragen wird. Die Polung der Wicklungen der beiden Übertrager 10 und 11 ist,
wie aus Fig. 1 ersichtlich, entgegengesetzt gewählt, wodurch die Störverminderung für eine große Anzahl
von mit einem Einschalttreiberleiter gekoppelten Speicherelementen in der oben beschriebenen Weise
erreicht wird.
Obwohl durch die obengenannte Kopplungsweise der magnetischen Elemente die Einschaltstörsignale
vermindert werden, sind solche Störsignale, wenn auch wesentlich vermindert, trotzdem noch vorhanden.
Läßt man diese Störsignale den Leseverstärker unvermindert passieren, dann wird dieser Verstärker
kurzzeitig blockiert, so daß unmittelbar
ίο darauffolgende Signale verzerrt übertragen werden.
Es hat sich deshalb als zweckmäßig erwiesen, zwischen dem Leseleiter und dem Leseverstärker
eine Begrenzungsschaltung vorzusehen, um zu verhindern, daß übermäßig starke Störsignale den Leseverstärker
erreichen. Eine Signalbegrenzung kann jedoch nicht an der Lesewicklung durchgeführt werden,
da, wie schon erwähnt, an dieser Stelle eine Begrenzungsschaltung die Eingangsimpedanz des
Leseverstärkers vermindern würde, was eine zu starke Belastung der Speicherelemente zur Folge hätte. Bei
der vorliegenden Erfindung ist allen Leseleitern jeweils ein getrennter Vorverstärker zugeordnet, und
die Begrenzungsschaltung 115 kann somit zwischen dem gemeinsamen Ausgang der Vorverstärker 113
und 114 und die Hauptverstärkerstufe 111, wie aus Fig. 1 ersichtlich, eingeschaltet werden, wobei die
Vorverstärker so ausgelegt sind, daß die Einschaltstörsignale ohne Verzerrung übertragen werden. Die
Schaltungen der in der Vorverstärkerstufe 110 enthaltenen Vorverstärker 113 und 114 und der Begrenzungsschaltung
115 sind in Fig. 3 gezeigt und werden weiter unten näher beschrieben.
Infolge der besonderen Durchführungsart des Leseleiters durch die Speicherelemente erzeugt das
eine Speicherelement ein positives Ausgangssignal, während ein benachbartes Element ein negatives
Ausgangssignal auf dem Leseleiter erzeugt. Die Hauptverstärkerstufe muß deshalb so aufgebaut sein,
daß sie bipolare Impulse aufnehmen und entsprechende unipolare Impulse abgeben kann. Auch
die Vorverstärker und die Begrenzungsschaltung müssen für die Aufnahme und Übertragung bipolarer
Impulse von dem Leseleiter geeignet sein, wobei die Begrenzungsschaltung sowohl die Amplitude der
positiven als auch der negativen Impulse begrenzen muß. Um diese bipolaren Impulse ohne übermäßige
Verzerrung gleichrichten und verstärken zu können, ist in der Hauptverstärkerstufe ein Phasenteiler 116
vorgesehen, der für jeden ankommenden Impuls eine positive und eine negative Phase liefert. Diese beiden
Phasen werden durch Hauptverstärker 117 und 118 unabhängig voneinander verstärkt und dem Diodensummiernetzwerk
einer Schwellenwertgleichrichterschaltung 120 zugeführt, so daß nur die verstärkten
positiven Impulse der Auswerteschaltung 112 zugeführt werden.
Um sicherzustellen, daß sich die Hauptverstärker von einem vorangehenden Störsignal vor der Aufnahme
eines Lesesignals möglichst schnell regenerieren, müssen die Hauptverstärker so dimensioniert
sein, daß die Kopplungsschaltungen zwischen den Hauptverstärkern und der Schwellenwertgleichrichterschaltung
eine möglichst kleine Zeitkonstante besitzen. Andererseits ist es jedoch auch erforderlich,
daß die Kopplungsschaltungen im Vergleich zur Länge der zu übertragenen Impulse eine relativ
große Zeitkonstante besitzen, um Verzerrungen der Impulse, die durch Ausgleichsschwingungen zu Be-
ginn und am Ende des Impulses entstehen könnten, zu vermindern. Obwohl es im Bereich der vorliegenden
Erfindung liegt, daß die Hauptverstärker induktiv mit der Schwellenwertgleichrichterschaltung gekoppelt
sind, wobei die Regenerierung der Hauptverstärker dadurch beschleunigt wird, daß Signale an
eine sehr hohe Impedanz angelegt werden und den Belastungskreis in der Regenerationsperiode öffnen,
kann dies jedoch zu hohen Spannungsschwingungen der Hauptverstärker und zu hohen Leistungsverlusten
führen. Besteht andererseits eine kapazitive Kopplung zwischen den Hauptverstärkern und der
Schwellenwertgleichrichterschaltung, dann kann die Regenerierung der Hauptverstärker dadurch beschleunigt
werden, daß dem Kondensator eine niedrige Impedanz zugeschaltet wird. Aus diesem
Grund wird als Kopplungsnetzwerk zwischen den Hauptverstärkern 117 und 118 und der Schwellenwertgleichrichterschaltung
120 der Hauptverstärkerstufe 111 vorzugsweise eine kapazitive Kopplung gewählt. Die Regenierung vor dem Auftreten eines
Lesesignals wird durch Kurzschließen der Kopplungsnetzwerke erreicht, so daß sich diese über die
Ausgangsimpedanz der zugehörigen Hauptverstärker entladen können. Die Hauptverstärker und die Kopplungsnetzwerke
ebenso wie die Schwellenwertgleichrichterschaltung und die Regenerierschaltung 119
sind in Fig. 4 dargestellt und werden weiter unten näher beschrieben.
Nach der Gleichrichtung der bipolaren Impulse durch die Phasenteilung und das Diodensummiernetzwerk
wird das entstehende unipolare Signal an die Auswerteschaltung 123 angelegt, die durch eine
empfindliche Spannungsvergleichsschaltung gebildet wird, die von der Hauptverstärkerstufe durch eine
Torschaltung 121 getrennt ist. Die verwendete Torschaltung 121 besteht aus einem Pufferverstärker,
dessen Ausgangsklemme außer während eines kurzen Ausblendezeitintervalls mit einer negativen Spannung
vorgespannt ist. Diese den Leseverstärker vervollständigenden Schaltungen sind in der Baugruppe 112
der Fig. 1 allgemein dargestellt, und ein spezielles Ausführungsbeispiel der Torschaltung 121 (Pufferverstärker),
der Ausblendschaltung 122 und der Auswerteschaltung 123 (Sperrschwinger) sind in Fig. 5
veranschaulicht und werden später im einzelnen beschrieben. Die Leseverstärkerregenerierimpulse VK
und die Leseverstärkerausblendimpulse Vs sind in
Fig. 2 in ihrer Beziehung zu dem während eines Lese-Schreib-Zyklus in dem Leseleiter auftretenden
Lesesignal Is angezeigt.
Spezielle Ausführungsbeispiele der entsprechenden Stufen bzw. Baugruppen des Leseverstärkers gemäß
der Erfindung werden im folgenden an Hand der Fig. 3, 4 und 5 näher beschrieben.
Wie aus dem Block A der Fig. 3 ersichtlich, liegen
die Leseleiter S1 und S2 an den Primärwicklungen der
Übertrager 10 und 11. Die in den Sekundärwicklungen dieser Übertrager erzeugten Signale werden an
die Basis jeweils eines npn-Transistors 12 bzw. 13 angelegt. Obwohl die Induktivität des Übertragers so
bemessen ist, daß nur eine niedrige Frequenzwiedergabe erreicht wird, wird die Übertragerkopplungskapazität
so vermindert, daß eine maximale Unterdrückung der Spannungsausschläge auf dem entsprechenden
Leseleiter erzielt wird. Die Werte der Widerstände 14, 15 und 16 werden in Übereinstimmung
mit der Eingangsimpedanz und der erforderlichen Frequenzwiedergabe der Vorverstärker gewählt,
und die Kollektorspannungen der Transistoren 12 und 13 werden durch ein Potentiometer 17 eingestellt.
Die Vorverstärker verstärken das Ausgangssignal der Speicherelemente auf einen Spannungspegel, um
eine zuverlässige Beschneidung dieser Signale am Kollektor der entsprechenden Vorverstärkertransistoren
zu erreichen. In der Begrenzungsschaltung des Blockes B wird die Spannung an den Kollektoren
der Vorverstärker durch die Begrenzungsdioden 21 und 22, die mit einer negativen Spannung einerseits
und einer positiven Spannung andererseits verbunden sind, begrenzt. Die Begrenzungsspannungen werden
durch eine temperaturunabhängige Zenerdiode 23 erzeugt, deren Vorspannungsschaltung einen npn-Transistor24
enthält. Der Vorspannungskreis verläuft vom Kollektor des Transistors 24 über den
Widerstand 25 und die Zenerdiode 23 zu der + 15-V-Klemme einer Spannungsquelle. Dieser Stromkreis
dient dazu, der Zenerdiode 23 eine Durchbruchsspannung zuzuführen, so daß die konstante Spannung
am Widerstand 25 auch die Serienschaltung der beiden Kondensatoren 26 und 27, deren gemeinsamer
Verbindungspunkt an der + 15-V-Klemme liegt, gelangt.
Nach der Begrenzung werden die Lesesignale zu der Hauptverstärkerstufe übertragen, die nun im
folgenden an Hand der Fig. 4 näher beschrieben wird. Wie aus den obigen Ausführungen hervorgeht,
werden der Hauptverstärkerstufe bipolare Impulse zugeführt, um diese zu verstärken und gleichzurichten,
so daß diese ein unipolares Ausgangssignal mit einer minimalen Verzerrung liefert. Die ankommenden
bipolaren Impulse werden zunächst einem Phasenteiler zugeführt, wonach jede Phase getrennt
verstärkt und anschließend einem Diodensummiernetzwerk zugeführt wird. Wie aus Block C der Fig. 4
ersichtlich, werden die von den Vorverstärkern und der Begrenzungsschaltung der Fig. 3 kommenden
Signale an die Basis des npn-Transistors 30, der zusammen mit einem weiteren npn-Transistor 31 einen
Differentialverstärker bildet, angelegt. Das Potentiometer 32 dient zum Einstellen der Verstärkung dieses
Differentialverstärkers. Wird der Kollektor-Emitter-Strecke des Transistors 30 ein positives Signal zugeführt,
dann entspricht die Änderung des Kollektor-Emitter-Stroms dieses Transistors der entgegengesetzten
Änderung des Kollektor-Emitter-Stroms des Transistors 31, dessen Basis geerdet ist. Die Kollektoren
der beiden Transistoren 30 und 31 sind über die Kondensatoren 33 und 34 mit zwei die Hauptverstärker
darstellenden Rückkopplungsverstärkern gekoppelt.
Infolge der erforderlichen kurzen Regenerierungszeit des Ausgangskopplungsnetzwerks sind die beiden
Hauptverstärker, wie in BlockD der Fig. 4 gezeigt,
jeweils mit einem Serien-Parallelrückkopplungskreis ausgestattet, der eine niedrige Ausgangsimpedanz
zur Folge hat. Die von dem in Block C gezeigten Phasenteiler gelieferten Signale werden an die Basen
der pnp-Transistoren 40 und 41 angelegt, deren Kollektoren direkt mit den Basen der Transistoren 42
und 43 gekoppelt sind. Über Widerstände 44 und 45 sind die Kollektoren der Transistoren 42 bzw. 43 an
die Emitter der Transistoren 40 bzw. 41 rückgekoppelt, während die Kollektorausgänge der Transistoren
42 und 43 über Kondensatoren 50 bzw. 51 mit
9 ίο
einer Schwellenwertgleichrichterschaltung gekoppelt 0,1 ,usec, wodurch ermöglicht wird, daß der etwa
sind. 0,3 usec dauernde Regenerierimpuls nach dem Auf-
Nach der Verstärkung werden die von den beiden treten eines Störimpulses, jedoch vor dem Auftreten
Hauptverstärkern kommenden Signale über die Dioden eines Lesesignals erscheint.
52 zusammengefaßt (Block E in Fig. 4) und gelan- 5 Nachdem das Lesesignal gleichgerichtet wurde,
gen an den Verbindungspunkt 53, der über die wird es über den Pufferverstärker in Block G (Fig. 5)
Diode 55 mit dem Spannungspegel an der Klemme zu der Auswerteschaltung übertragen. Der Pufferver-
64 in Block F, auf den die verstärkten Signale be- stärker hat die Aufgabe, die Rückkopplungsverstär-
grenzt werden sollen, verbunden ist. Der Phasen- ker von der Ausblendschaltung zu trennen und be-
teiler in Block C, die Rückkopplungsverstärker in io steht aus einer doppelten Emitterfolgeschaltung, die
Block D und die Summierdiodenschaltung in Block aus den pnp-Transistoren 70 und 71 gebildet wird.
E bilden somit einen Vollweggleichrichter. : Das vom Verbindungspunkt 53 der Schwellenwert-
Wie im vorangegangenen bereits erwähnt, treten gleichrichterschaltung kommende Signal wird an die
die verstärkten, an die Auswerteschaltung anzulegen- Basis des Transistors 70 angelegt, dessen Emitter mit
den Signale kurz nach dem Auftreten der Einschalt- 15 der Basis des Transistors 71 verbunden ist. Am Emit-
störsignale auf, die an den Kopplungskondensatoren ' ter dieses Transistors 71 wird das verstärkte Signal
50 und 51, deren Kapazität so bemessen ist, daß sie abgenommen.
Komponenten dieses Signals mit niedriger Frequenz Während der Ausblendzeitspanne wird dieses
durchlassen, eine erhebliche Gleichspannungspegel- Signal über die Diode 72 zu der Auswerteschaltung
verschiebung verursachen. Um eine solche Span^- 20 übertragen, die, wie aus Block H in F i g. 5 ersicht-
nungsverschiebung zu verhindern, müssen die Kon- lieh, aus einem Sperrschwinger besteht. Der Ausblend-
densatoren unmittelbar vor dem Auftreten des Lese- verstärker in Block / besteht aus einem pnp-Tran-
signals erneut auf die Begrenzungsspannung umgela- sistor 90, dessen Emitter auf einer Spannung von
den werden, so daß vorangegangene Vorgänge im — 8 V gehalten wird. Die Basis des Transistors 90 ist
Lesesverstärker keinen Einfluß auf die Signalaus- 25 ^o vorgespannt, daß sich der Transistor 90 normaler-
wertung haben. Diese Umladung der Kopplungs- weise in seinem Sättigungsbereich befindet, so daß
kondensatoren 50 und 51 auf die Begrenzungsspan- der Emitter des Transistors 71 in Block G der F i g. 5
nung wird dadurch erreicht, daß jeweils der eine normalerweise über den Widerstand 73 und die Diode
Belag der Kondensatoren über Regenerierschalter 74 an der Spannung von — 8 V liegt. Erscheint nun
unmittelbar mit der Begrenzungsspannung verbunden 30 entweder eine positive oder eine negative Spannung
wird, so daß sieh die Kondensatoren über die Aus1 auf dem Leseleiter, dann bewirkt ein verstärktes und
gangsimpedanz der Rückkopplungsverstärker ent- gleichgerichtetes Signal eine Spannungsumkehr an
laden können. Es sei bemerkt, daß die entsprechen- der Begrenzungsdiode 55 in Block E der Fig. 4. Ist
den Lesesignale und Einschaltstörsignale, die in den kein Ausblendsignal vorhanden, dann bleibt der
beiden Rückkopplungsverstärkern verstärkt wurden, 35 Emitter des pnp-Transistors 71 auf dem Spannungs-
nicht gleichgerichtet wurden, so daß sich die beiden pegel von —8 V, so daß dieser Transistor gesperrt
Kopplungskondensatoren 50 und 51 unmittelbar vor bleibt. Wird jedoch von einer nicht gezeigten Aus-
dem Auftreten des Lesesignals, d. h. in der Zeit, in blendimpulsquelle über den Übertrager 91 ein Aus-
der sie entladen bzw. regeneriert werden sollen, ent- blendimpuls Vs an die Basis des npn-Transistors 90
weder in ihrem hohen oder in ihrem niedrigen Zu- 4° des Ausblendverstärkers angelegt dann wird der
stand, bezogen auf den Begrenzungsspannungspegel, Transistor 90 gesperrt und die Spannung am Emitter
befinden. des Transistors 71 steigt bis zu dessen Basisspannung
Im BlockF der Fig. 4 sind die durch den pnp- an. Unter diesen Umständen, d.h., wenn die Diode
Transistor 60 bzw. den npn-Transistor 61 gebildeten 72 infolge der Signalamplitude und des Ausbiende-Regenerierverstärker
gezeigt, die die Kondensatoren 45 impulses in Durchlaßrichtung vorgespannt ist, wird
50 und 51 mit dem genauen Spannungspegel kop- der auftretende Impuls von der + 15-V-Klemme
pein, auf den die Kondensatoren vorgespannt wer- in Block G über den Widerstand 75 zu der Auswerteden.
Der Kollektor des Transistors 60 ist mit dem schaltung in Block H übertragen. Der Widerstand 75
Verbindungspunkt 58 der Schwellenwertgleichrichter- ist so bemessen, daß der zu übertragende Impuls eine
schaltung und über die Dioden 59 mit den Konden- 50 Amplitude besitzt, die ausreicht, den Sperrschwinger
satoren 50 und 51 verbunden. Der Kollektor des während des Ausblendintervalls umzuschalten. Wird
Transistors 61 ist in ähnlicher Weise mit dem Ver- während eines Ausblendimpulses ein eine »0« darbindungspunkt
56 der Schwellenwertgleichrichter- stellendes Signal angelegt, dann kommt ein Stromfluß
schaltung und über die Dioden 57 mit den Konden- von der Basis des Transistors 70 in Block G der
satoren 50 und 51 gekoppelt. Die Dioden 57 und 59 55 F i g. 5 über den Widerstand 54 in Block E der F i g. 4
haben die Aufgabe, die Transistoren 60 und 61 mit zu einer — 30-V-Klemme zustande, doch ist der Wert
Ausnahme der Zeitspanne des Regeneriervorganges dieses Stromes so gering, daß an der Basis des Tranvon
den Kopplungskondensatoren 50 und 51 zu sistors 70 kein nennenswertes Signal auftritt,
trennen. Wie aus Block H in Fi g. 5 ersichtlich, ist die Aus-
trennen. Wie aus Block H in Fi g. 5 ersichtlich, ist die Aus-
Bie Transistoren 60· und 61 arbeiten als Schalt- 60 werteschaltung ein monostabiler Sperrschwinger, bei
transistoren und werden durch Regeneriersignale, die dem die Basis des pnp-Transistors 80 geerdet und der
dem Leseverstärker von außen zugeführt werden, in Emitter mit der Primärwicklung 82 des Übertragers
ihren leitenden Zustand geschaltet. Die Regenerier- ; 81 verbunden ist. Die Induktivität der Wicklung 82
signale VR werden über Übertrager 62 und 63 an die bestimmt die Breite des Ausgangssignals der Lese-
die Basis-Emitter-Strecke der entsprechenden Tran- 65 schaltung. Die Regenerierschaltung verläuft vom
sistoren angelegt. Da die Ausgangsimpedanz der Kollektor des Transistors 80 über die Sekundärwick-
Rückkopplungsverstärker nicht mehr als 200 Ω be- lung 83 des Übertragers 81. Das Ausgangssignal
sitzt, beträgt die /?C-Entladezeitkonstante etwa dieses Sperrschwingers wird an der Sekundärwick-
Il
lung 84 des Übertragers 81 abgenommen und an den Impulsverstärker in Block / angelegt. Dieser Impulsverstärker
besitzt einen pnp-Transistor 100, dessen Kollektor die Primärwicklung eines Ausgangsübertragers
101 mit dem verstärkten unipolaren Ausgangslesesignal speist. Von der Sekundärwicklung dieses
Übertragers 101 wird schließlich das gewünschte verstärkte Lesesignal abgenommen und beispielsweise
einem Speicher-Flip-Flop zugeführt.
Daß bei der vorliegenden Erfindung ein wechsel- ίο
stromgekoppelter Verstärker für eine Leseschaltung eines schnellarbeitenden Magnetkernspeichers verwendet
werden kann, ist durch die besondere Schaltungsanordnung möglich geworden, durch die
die Kopplungskreise zwischen dem Verstärker und der Auswerteschaltung vor dem Anlegen eines Lesesignals
zwecks Verminderung der Ansprechzeit regeneriert werden.
Die vor den Verstärkern liegenden Kopplungskreise werden nicht entladen und erfahren demzufolge eine
Gleichstrompegelverschiebung. Lediglich für das verstärkte, der Auswerteschaltung zugeführte Signal ist
es erforderlich, daß es keine solchen Spannungsverschiebungen aufweist. Damit die gesamte niedrige
Frequenzwiedergabe der Leseschaltung nicht durch die Zeitkonstante des Eingangsnetzwerkes, das aus
dem Leseleiter, den Übertragern und der Verstärkereingangsimpedanz besteht, beeinflußt wird, ist es erforderlich,
daß die Eingangsimpedanz so hoch gewählt wird, daß sich für das Eingangsnetzwerk eine
kleine L//?-Zeitkonstante ergibt.
Bevor das Lesesignal der Auswerteschaltung zugeführt wird, wird das verstärkte Lesesignal an einen
Gleichspannungs- bzw. Begrenzungspegel angelegt, und die Summe dieser Begrenzungsspannung und des
Lesesignals wird mit der Schwellenwertspannung der Auswerteschaltung verglichen, d. h. mit der Spannung,
die zum Umschalten der Auswerteschaltung erforderlich ist. Durch den in der vorliegenden Erfindung
verwendeten Sperrschwinger und das die Torschaltung und die Ausblendschaltung enthaltende
Kopplungsnetzwerk zwischen dem Verstärker und der Auswerteschaltung wird der Unsicherheitsbereich,
oberhalb dem ein Signal die Auswerteschaltung bestimmt umschaltet und unterhalb dem ein Signal die
Auswerteschaltung bestimmt nicht umschaltet, verhältnismäßig klein, so daß eine außergewöhnlich
hohe Zuverlässigkeit der Auswerteschaltung erreicht wird.
Die erfindungsgemäße Leseschaltung ist auch für neue, sehr schnell arbeitende, magnetische Elemente,
wie z. B. Dünnschichtspeicher und andere Elemente, die sich zur Zeit noch in der Entwicklung befinden,
geeignet. Wenn kürzere Speicherzykluszeiten mit entsprechend verkürzten Lese- und Schreibzeiten verwendet
werden, dann müssen auch die Regenerier- und Ausblendzeiten entsprechend verringert werden,
was in der Leseschaltung gemäß der vorliegenden Erfindung ohne weiteres möglich ist. Wird, bedingt
durch eine Verkürzung des Operationszyklus, auch die Ausblendzeitspanne verkürzt, dann müssen Verzögerungen
des Lesesignals, die durch den Verstärker oder die Lesewicklungen entstehen, ebenso vermindert
werden, da große Schwankungen der Verzögerungszeit im Vergleich mit der Dauer des Ausblendimpulses
die Wirkung der Ausblendschaltung zunichte machen. Schwankungen dieser Verzögerungszeiten
werden bei der erfindungsgemäßen Leseschaltung durch die Art und Weise, in der die Leseleiter mit
den Speicherelementen gekoppelt sind und durch die besondere, oben beschriebene Schaltung auf ein
Minimum beschränkt.
Die Leseschaltung gemäß der vorliegenden Erfindung besitzt eine sehr gute Verstärkungsstabilität
sowie eine Frequenzwiedergabe und einen dynamischen Bereich, der auch für große Speicheranordnungen
ausreicht. Die in Fig. 1 gezeigte Speicheranordnung enthält beispielsweise 10 000 Wörter mit
je 13 Bits. Jedoch kann der erfindungsgemäße Leseverstärker auch für wesentlich größere Speicher verwendet
werden, die die eingangs beschriebenen Abwandlungen aufweisen. Wie aus Fig. 2 hervorgeht,
arbeitet dieser mit Ferritkernen ausgestattete Speicher mit einem Lese-Schreib-Zyklus von 6 μδα; oder
weniger.
Obwohl im vorangegangenen ein spezielles Ausführungsbeispiel der Erfindung gezeigt und beschrieben
wurde, ist die Erfindung jedoch nicht auf dieses Beispiel beschränkt, sondern es liegen auch viele
Änderungen und Abwandlungen im Bereich der Erfindung.
Claims (3)
1. Leseschaltung für ein magnetisches Speichersystem mit einem Verstärker, an den die Lesesignale
angelegt werden, und einer mit diesem Verstärker über Wechselstromkopplungselemente
gekoppelten Auswerteschaltung, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten Kopplungselemente (50, 51) mit einer vor dem Auftreten
eines Lesesignals wirksam werdenden Regenerierschaltung (119) verbunden sind.
2. Leseschaltung nach Anspruch 1 unter Verwendung von Kondensatoren als Kopplungselemente,
dadurch gekennzeichnet, daß die Regenerierschaltung (119) Schalterelemente (60, 61)
enthält, durch die ein bestimmtes Potential (64) an die Verbindungspunkte zwischen jedem der
Kopplungskondensatoren (50, 51) und der Auswerteschaltung (123) angelegt werden kann.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltelemente
(60, 61) der Regenerierschaltung über Entkopplungsdioden (57, 59) an die genannten Verbindungspunkte
angeschlossen sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
»Elektronische Rechenanlagen«, 1961, Dezember, S. 246 bis 253.
»Elektronische Rechenanlagen«, 1961, Dezember, S. 246 bis 253.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
709 708/276 12.67 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US175494A US3116476A (en) | 1962-02-26 | 1962-02-26 | Memory sensing system |
Publications (1)
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|---|---|
| DE1256259B true DE1256259B (de) | 1967-12-14 |
Family
ID=22640441
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN22801A Pending DE1256259B (de) | 1962-02-26 | 1963-02-23 | Leseschaltung fuer Speichermatrix |
Country Status (6)
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| CH (1) | CH402942A (de) |
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Families Citing this family (4)
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1963
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|---|
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| GB963567A (en) | 1964-07-15 |
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| US3116476A (en) | 1963-12-31 |
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