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DE3338720A1 - Kamera mit automatischem blitzlicht - Google Patents

Kamera mit automatischem blitzlicht

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Publication number
DE3338720A1
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DE
Germany
Prior art keywords
signal
flash
level
circuit
camera
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19833338720
Other languages
English (en)
Other versions
DE3338720C2 (de
Inventor
Takahiro Osaka Ikeda
Katsuhisa Niwa
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
West Electric Co Ltd
Original Assignee
West Electric Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by West Electric Co Ltd filed Critical West Electric Co Ltd
Publication of DE3338720A1 publication Critical patent/DE3338720A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3338720C2 publication Critical patent/DE3338720C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/02Bodies
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B15/00Special procedures for taking photographs; Apparatus therefor
    • G03B15/02Illuminating scene
    • G03B15/03Combinations of cameras with lighting apparatus; Flash units
    • G03B15/05Combinations of cameras with electronic flash apparatus; Electronic flash units
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    • G03B2215/0507Pop-up mechanisms

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Exposure Control For Cameras (AREA)

Description

S 515 M ·5'
Kamera mit automatischem Blitzlicht
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kamera mit automatischem Blitzlicht, insbesondere mit Synchronverschluß, und insbe- j
j sondere mit stroboskopischem Betrieb, z.B. für Filmkameras. ' j Sie ist demnach auch für den Betrieb mit festen Frequenzen auslegbar, wie sie für den Betrieb mit Filmkameras vorgesehen sind. Die Erfindung bezieht sich insbesondere auf eine Kamera, bei der der Blitzlichtteil automatisch vorbewegt wird, wenn die Objektivhelligkeit der Szenerie bzw. Landschaft für die stroboskopische Blxtzlichtphotographie geeignet ist, und automatisch in die Ausgangslage zurückgeführt wird, wenn die Helligkeit der Objektivszenerie keine stroboskopische Blxtzlichtphotographie erfordert. '
Eine Kamera mit automatischem Blitzlicht ist üblicherweise so aufgebaut, daß die Helligkeit der Objektivszenerie automatisch durch eine automatische Belichtungsvorrichtung detektiert wird und daß, wenn die Helligkeit der Objektivszenerie unter einem vorbestimmmten Helligkeitswert liegt, also dunkler ist, der Photograph einen Knopf bedienen soll, damit ein Blitzlichtteil von einer rückgestellten Ausgangslage vorbewegt wird. Bei einer solchen herkömmlichen Anordnung ist es jedoch erforderlich, den Knopf zu bedienen, und es tritt das Problem auf, daß der Photograph leicht vergißt, den Blitzlichtteil vor dem Photographieren vorzuschieben, was bewirkt, daß beim nächsten Schritt eine unerwünschte Photographie erzeugt wird.
In den letzten Jahren wurde daher eine Kamera mit automatischem Blitzlicht entworfen, bei der, wenn die Helligkeit der Objektivszenerie unter einen vorbestimmten Wert fällt, der Blitzlichtteil mittels eines Elektromagneten oder Elektromotors zu einer hervorstehenden Position gebracht wird.
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Des weiteren wurde eine noch verbesserte Konstruktion vorgeschlagen wie die, die durch den Anmelder in der japanischen Patentanmeldung Sho 56-101670 (japanische veröffentlichte, ungeprüfte Patentanmeldung Sho 58-2827) vorgeschlagen wurde, bei der der Blitzlichtteil für die Photographie in einer dunklen Szenerie automatisch vorbewegt wird und automatisch in die Ausgangslage wieder zurückgeführt wird, wenn das Photographieren vorbei ist.
Bei der oben erwähnten Kamera mit automatischem Blitzlicht werden jedoch in fast allen Fällen eine Federwirkung und ein Elektromagnet bei Bewegung des Blitzlichtteils ausgenutzt. Beispielsweise wird eine Art der Rückführung des Blitzlichtteils durch eine Federkraft bewirkt, gegen die der Blitzlichtteil mittels eines eingreifenden Elementes hervorstehend gehalten ist, das zum Drehen eines elektromagnetischen Mechanismus verbunden ist. Bei einer solchen Anordnung tritt das Problem eines beträchtlichen Raumbedarfs und» Mechanismus für den Elektromagneten auf. Bei einem anderen herkömmlichen Beispiel, wie jenem, das in der japanischen veröffentlichten, ungeprüften Patentanmeldung Sho 56-87028 offenbart ist, handelt es sich um eine Anordnung, bei der der Blitzlichtteil durch denselben Elektromotor vorbewegt und auch zurückgestellt wird, indem seine Umdrehung mittels einer elektrischen Schaltung umgekehrt wird. Eine derartige bekannte Anordnung weist das Problem auf, daß eine ziemlich komplizierte Schaltungsanordnung für den Umkehrvorgang des Motors benötigt wird. Da der Blitzlichtteil und der Motor mechanisch verbunden sind, tritt das Problem hinzu, daß eine ungewünschte mechanische Beanspruchung auf den Motor oder eine Getriebeeinrichtung ausgeübt wird, wenn eine äußere Kraft auf den Blitzlichtteil ausgeübt wird.
Des weiteren tritt bei den oben beschriebenen herkömmlichen Beispielen das Problem auf,daß bei ihnen die Bewegung des Blitzlichtteils auf einfache Weise automatisch ausgeführt wird, indem
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sie auf der automatischen Detektion der Szeneriehelligkeit basiert. Dies ist jedoch nicht völlig zufriedenstellend bzw. geeignet.
Bei dem Gebrauch in der Praxis braucht der Blitzlichtteil nicht vorbewegt zu werden, wenn beispielsweise eine Kappe oder auch eine Blende auf die Linse aufgesetzt wird, der Leistungsschalter ausgeschaltet wird oder der Photograph das Blitzlicht für einen besonderen photographischen Effekt nicht verwenden möchte; bei den bekannten Anordnungen sind für derartige Fälle keine Vorkehrungen getroffen. Wenn ein photographisches Objekt in einem hellen Hintergrund liegt und die Szenerie selber hell ist, ist es überdies gewünscht, das Blitzlicht zu verwenden, selbst wenn diese Szeneriehelligkeit hoch ist, und der herkömmliche Mechanismus des automatischen Blitzlichtes ist im allgemeinen für solche speziellen Anwendungsfälle nicht vorbereitet.
Eine herkömmliche Kamera mit automatischem Blitzlicht ist daher nicht zufriedenstellend.
Der Hauptzweck der vorliegenden Erfindung liegt darin, eine verbesserte Kamera mit automatischem Blitzlicht zu schaffen, bei der ein Blitzlichtteil und ein Elektromotor zur Bewegung der Position des Blitzlichtteils wechselseitig nicht durch eine direkte Verbindung, sondern durch ein spezielles Verbindungsglied miteinander verbunden bzw. angelenkt sind, das zwei Energie- bzw. Antriebseinrichtungen aufweist, die eine manuelle Bewegung des Blitzlichtteils gestatten, wenn dies gewünscht ist, wodurch auch das mechanische Problem ausgeschaltet ist, das leicht durch eine zwangsweise manuelle Betätigung des Blitzlichtteils auftritt.
Ein anderes Ziel der Erfindung besteht darin, verschiedene Betätigungen des Blitzlichtteils zu ermöglichen.
Eine erfindungsgemäße Kamera mit automatischem Blitzlicht ist gekennzeichnet durch
- ein erstes Betätigungselement zum Antreiben des Blitzlichtteils in einer Richtung, um diesen aus einem Kameragehäuse heraustreten zu lassen,
- ein zweites Betätigungselement zum Antreiben des Blitzlichtteils, um diesen unter Überwindung einer Kraft des ersten Betätigungselementes in das Kameragehäuse zurückzuführen,
- einen Antriebshebel, der auf dem Kameragehäuse in einer solchen Weise drehpunktgelagert ist, daß ein erster Teil von ihm in einer vorbestimmten Richtung durch das zweite Betätigungselement angetrieben wird und ein zwsiter Teil von ihm an einen Aufnahmeteil des Blitzlichtteils anstößt, wodurch der Blitzlichtteil in der Richtung angetrieben wird, um ihn in den Kamerakörper zurückzuführen,
- eine Mitnehmeranordnung, die nur in einer vorbestimmten Drehrichtung gedreht wird, wodurch der Antriebshebel gegen die antreibende Kraft des zweiten Betätigungselementes angetrieben wird, um eine Zurückstellung des Blitzlichtteils in das Kameragehäuse durch die Kraft des zweiten Betätigungselementes bei einer ersten vorbestimmten Drehphasenperiode der Mitnehmeranordnung zu gestatten und um eine Vorbewegung des Blitzlichtteils aus dem Kameragehäuse durch die Kraft des ersten Betätigungselementes bei einer zweiten vorbestimmten Drehphasenperiode der Mitnehmeranordnung zu gestatten,
- eine Einrichtung, die eine Drehung der Mitnehmeranordnung in umgekehrter Drehrichtung verhindert, wenn der Blitzlichtteil die vorstehende Position erreicht,
- eine Einrichtung zum Stoppen des Hebels, die eine Bewegung des Hebels in einer zur vorbestimmten Richtung entgegengesetzten Richtung verhindert, wenn sich der Blitzlichtteil in der Rückstellposition befindet,
BAD
Λ.
- einen Elektromotor zum Antreiben der Mitnehmeranordnung, und
- eine Steuerschaltung für den Motorantrieb, die zur Betätigung des Motors in Abhängigkeit von mehreren photographischen Zustandseingangssignalen dient.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind durch die Unteransprüche gegeben.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels und der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1(a) eine seitliche Schnittansicht der mechanischen Anordnung für den Antrieb eines Blitzlichtteils in einer erfindungsgemäßen Kamera, die sich in einem Zustand befindet, in dem der Blitzlichtteil im Kameragehäuse zurückgestellt ist·, wobei eine Isolationstafel bzw. -anordnung 16 und einige Antriebsbzw. Getriebeeinrichtungen zur Erleichterung des Verständnisses fortgelassen sind;
Fig. 1(b) eine seitliche Schnittansicht derselben Kamera, die
t sich in einem anderen Zustand befindet, bei dem der Blitzlichtteil nach oben, gestoßen ist und für ein stroboskopisches Blitzen bereit ist, wobei diese Figur in derselben Weise wie Fig. 1(a) gezeichnet ist;
Fig. 1(c) eine seitliche Schnittansicht, in der sich die Kamera in dem Zustand entsprechend Fig. 1(a) befindet, wobei jedoch die Isolationsanordnung 16 und einige Antriebseinheiten tatsächlich eingezeichnet sind, und
Fig. 2 ein Schaltbild eines Ausführungsbeispiels einer Schaltung für den Antrieb des Elektromotors der in Fig. 1(a), 1(b) und 1(c) gezeigten Anordnung.
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Fig. 1(a), Fig. 1(b) und Fig. 1(c) zeigen die mechanische Anordnung eines wesentlichen Teils einer Kamera mit automatischem Blitzlicht, bei dem es sich z.B. um ein stroboskopisches Röhrengerät handeln kann. Fig. 1(a) und Fig. 1(c) zeigen den Zustand, in dem sich der Blitzlichtteil 9 innen, d.h. in ein Kameragehäuse 91 zurückgeführt, befindet. Fig. 1(b) zeigt den Zustand, in dem der Blitzlichtteil 9 aus dem Kameragehäuse 91 herausgeführt ist. Ein kleines, an einer Welle eines Elektromotors 1 befestigtes Zahnrad 2 tritt mit einem Reduktionsgetriebe bzw. einem Zwischenvorgelege 3 in Eingriff, und ein Zwischengetriebe bzw. -zahnrad 4 tritt mit einem anderen kleinen Zahnrad 3' in Eingriff, das koaxial am Reduktionszahnrad 3 befestigt ist. Ein Nockenbzw. Kurvenantrieb 5 tritt mit dem Zwischenzahnrad 4 in Eingriff und weist eine daran befestigte Kurvenscheibe 6 auf. Auf der Kurvenscheibe 6 ist ein vorstehendes Teil 7 vorgesehen, das mehrere Eingriffkerben 7a und 7b besitzt. Auf dem Kameragehäuse ist ein Hebel 8 mittels einer Welle 8a drehpunktsgelagert, und seine Schwenk- bzw. Wiegebewegung ist durch ein Begrenzungselement 10 begrenzt, das mittels einer Welle 10c drehpunktsgelagert ist. Ein Ende des Hebels 8 ist durch ein Betätigungselement, beispielsweise eine Zugfeder 11, mit einer Zugkraft beaufschlagt, die dem Hebel 8 eine Drehkraft im Uhrzeigersinn überträgt. Der Blitzlichtteil 9 ist auf einem Gleitstab 19 gehalten, der auf der Innenwand des Kamerakörpers verschiebbar gehalten ist, und wird durch eine andere Betätigungseinrichtung, beispielsweise eine Zugfeder 12, so angetrieben, daß die Zugfeder 12 den Blitzlichtteil 9 nach oben zieht. Ein Aufnahmeteil 19a ist auf dem Gleitstab 19 für die Aufnahme eines ziehenden Endes 8e des Hebels 8 ausgebildet, so daß sich der Hebel 8 unter Einwirkung der Zugfeder 11 im Uhrzeigersinn dreht und den Aufnahmeteil 19a nach unten stößt. Die Zugfeder 11 ist so ausgewählt, daß sie eine starke Zugkraft ausüben kann, so daß sie die Zugkraft der Zugfeder 12 übersteigt und überwindet und den Aufnahmeteil 19a durch das stoßende Ende 8e des Hebels 8 nach unten stößt. Auf dem Gleitstab 19 ist ein beweglicher Kontakt 14 vorgesehen, der
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zusammen mit einem feststehenden Kontakt 17 einen Leistungsschalter des Blitzlichtteils bildet. Auf dem Begrenzungselement 10 ist ein weiterer beweglicher Kontakt 15 vorgesehen, der zusammen mit einem feststehenden Kontakt 18 einen anderen Schalter bildet, so daß die Bewegung des Blitzlichtteils 9 nach außen durch diesen Schalter detektiert wird. Auf einer am Kameragehäuse 9' befestigten Isolationstafel bzw. Einrichtung 16 sind feststehende Kontakte 17 und 18 vorgesehen, die dazu dienen, mit den beweglichen Kontakten 14 bzw. 15 Kontakt zu bilden.
Im folgenden wird die Funktion der oben beschriebenen mechanischen Anordnung erläutert. Wenn der Elektromotor 1 durch ein Signal betätigt wird, dreht er sich im Uhrzeigersinn, wie dies durch den Fall A gezeigt ist. Wenn sich der Motor im Uhrzeigersinn dreht, dreht sich auch das kleine Zahnrad im Uhrzeigersinn. Die Drehung wird auf das Reduktionszahnrad 3, das Zwischenzahnrad 4 und dann auf das Kurvenzahnrad übertragen, und sie drehen sich entgegengesetzt zum Uhrzeigersinn, im Uhrzeigersinn bzw. entgegengesetzt zum Uhrzeigersinn, wie durch die Pfeile B, C und D veranschaulicht ist. Wenn sich das Kurvenzahnrad 5 entgegengesetzt zum Uhrzeigersinn in Richtung D dreht, dreht sich auch die Kurvenscheibe 6 entgegengesetzt zum Uhrzeigersinn, und daher gleitet ein nageiförmiges Ende 10a des Begrenzungselementes 10 relativ längs der gebogenen bzw. runden Peripherie der Kurvenscheibe 6. Das Begrenzungselement 10 wird durch eine Feder 13 im Uhrzeigersinn auf solche Weise betätigt, daß das nageiförmige Ende 10a die Peripherie der Kurvenscheibe 6 berührt. Wenn das Begrenzungselement 10 längs der Peripherie des runden Teils der Kurvenscheibe 6 gleitet, wird das nageiförmige Ende 10a des Begrenzungselementes durch die runde Peripherie der Kurvenscheibe 6 nach oben gestoßen und das Begrenzungselement 10 wird leicht im Gegenuhrzeigersinn gedreht. Dementsprechend wird ein Eingriff zwischen einer Kerbe 10b des Begrenzungselementes 10 und eines Vorsprungs 8b des Hebels 8 gelöst.
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Durch die leichte Bewegung des Begrenzungselementes 10 berührt dann der bewegliche Kontakt 14 den feststehenden Kontakt 18 und erzeugt ein elektrisches Signal, um eine Freigabe des Blitzlichtteils 9 anzuzeigen, das durch die Zugfeder 11 nach oben geschoben werden soll. Das Signal soll, wie später beschrieben wird, für die Anzeige verwendet werden, daß der Blitzlichtteil 9 für das Hochbewegen bereit ist.
Wenn sich der Motor 1 weiterdreht, dreht sich die Kurvenscheibe 6 weiter im GegenUhrzeigersinn, und ein Vorsprung 7c stößt einen geraden Teil 8c des Hebels 8 durch die Motorantriebskraft nach oben. Da die Motordrehkraft stärker als die durch die Feder 11 ausgeübte Kraft ist, wird der Hebel 8 im Gegenuhrzeigersinn gegen die Antriebskraft der Feder 11 gedreht. Durch das Hochdrücken des geraden Teils 8c des Hebels 8 durch den Vorsprung 7c der Nockenscheibe dreht sich der Hebel 8 im Gegenuhrzeigersinn und sein rechter Endteil, der den Aufnahmeteil 19a nach unten drückt,bewegt sich nach oben, und daher kann sich der Gleitstab 19 des Blitzlichtteils unter Einwirkung der Kraft der Zugfeder 12 nach oben bewegen und schiebt den Blitzlichtteil 9 hoch, wie in Fig. 1(b) gezeigt ist.
Wie in Fig. 1(b) gezeigt ist, wird der Blitzlichtteil 9 aus dem Kameragehäuse 91 herausbewegt und ist für den Blitzlichtbetrieb bereit.
Zu dieser Zeit berührt der auf dem Gleitstab vorgesehene Schalter 14 den feststehenden Kontakt 17, und hierdurch wird die Leistungsschaltung des Blitzlichtteils 9 geschaltet.
Das Signal des Schalters 14 wird auch als Signal zum Stoppen der Motordrehung verwendet, und daher hält der Motor in dieser Drehphase an. In dieser Phase der Drehung der Kurvenscheibe tritt auch das nadeiförmige Ende 10a des Begrenzungselementes 10 mit der Kerbe 7b des Vorsprungs 7 der Kurvenscheibe 6 in Eingriff. Durch diesen Eingriff wird eine umgekehrte Drehung
der Kurvenscheibe im Uhrzeigersinn durch Drücken des geraden Teils 8c auf den Vorsprung 7 aufgrund der starken Zugeinwirkung der Feder 11 verhindert. So wie sich die Kurvenscheibe 6 in eine solche Position dreht, ist dementsprechend die Position des Hebels 8 gegen die antreibende Kraft der Feder 11 festgestellt, so daß der Blitzlichtteil 9 durch die Zugfeder 12 in der vorstehenden Position gehalten ist, und er nimmt eine zum Blitzen bereite Position ein, die eine der beiden stabilen Positionen des Blitzlichtteils ist.
Als nächstes wird die Funktionsweise bzw. der Funktionsablauf vom vorstehenden Zustand in Fig. 1(b) zum zurückgestellten Zustand in Fig. 1(a) beschrieben. Durch eine Betätigung des Motorantreibstromkreises wird als erstes ein Antriebssignal dem Motor 1 zugeführt, daher dreht sich der Motor 1 weiter in Richtung des Pfeils A, und daher dreht sich die Kurvenscheibe 6 weiter in Richtung des Pfeils D. Dies hat zur Folge, daß der Eingriff des nageiförmigen Vorsprungs 10a in der Kerbe 7b gelöst wird und sich die Kurvenscheibe 6 entgegengesetzt zum Uhrzeigersinn dreht. Dann wird der Vorsprung 7 am geraden Teil 8c des Hebels 8 vorbeigeführt und fällt in die gekrümmte Vertiefung 8d des Hebels 8. Daher dreht sich der Hebel 8 schnell im Uhrzeigersinn und stößt den Gleitstab durch das stoßende Ende 8e durch Einwirkung der Kraft der Zugfeder 11 nach unten. Auf diese Weise wird der Blitzlichtteil 9 eingezogen und in das Kameragehäuse 91 zurückgeführt. Wenn der Blitzlichtteil 9 die Rückstellposition erreicht, wird dann der Schalter 15 mittels des beweglichen Kontaktes ausgeschaltet und gibt an den Motorantriebsstromkreis ein Signal zum anschließenden Stoppen des Motors 1 ab. Auf diese Weise erreicht der Mechanismus der Blitzlicht-Antriebseinrichtung einen rückgestellten Zustand, der die andere stabile Position darstellt.
Wie bereits beschrieben wurde, ist es erfindungswesentlich, daß sich der Elektromotor 1 in einer einzigen Richtung selbst
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für entgegengesetzte Betätigungen bzw. Funktionsabläufe dreht, nämlich für den Herausstellbetrieb des Blitzlichtteils und den Rückstellbetrieb des Blitzlichtteils.
Da die Motordrehung in derselben Richtung erfolgt, ist es möglich, ein Getriebeschaltsystem vorzusehen, das die Getriebekette so schaltet, daß bei normaler Drehung die Drehung des Elektromotors 1 nur auf das Kurvenzahnrad 5 übertragen wird, und wenn die Drehung des Elektromotors 1 umgekehrt wird, wird die übertragung der Drehung zum Kurvenzahnrad 5 abgeschaltet, und die Drehung wird zu einem anderen System · übertragen. Dadurch kann der Motor für zwei verschiedene Mechanismen verwendet werden.
Ein wesentliches Merkmal der Erfindung besteht darin, daß sich das stoßende Ende 8e des Antriebshebels 8 und der Aufnahmeteil 19a des Gleitstabes 19 in einer zusammenstoßenden bzw. Anschlagsrelation befinden. Daher kann der Blitzlichtteil 9 manuell in die Rückstellposition herabgestoßen werden, ohne daß die mechanische Verbindung beschädigt wird. Dies ermöglicht es beispielsweise, den Blitzlichtteil sogar für eine dunkle Objektivszenerie bewußt auf ungebräuchliche Weise einzusetzen, um einen speziellen photographischen Effekt zu bewirken. Wie später unter Bezugnahme auf die Funktionsweise der .Motorantriebsschaltung näher erläutert wird, wird durch Stoßen des Blitzlichtteils 9 der Schalter 14, 17 abgeschaltet, wodurch der Motorantriebsschaltung ein Signal zur Betätigung des Elektromotors 1 zugeführt wird, und hierdurch wird der Zustand zum Zurückstellzustand der Fig. 1(a) geändert. Dieses Herabstoßen des Blitzlichtteils 9 dient nur zur Initiierung der Herabbewegung des Blitzlichtteils, und dementsprechend wird die tatsächliche Rückführung des Blitzlichtteils durch die Drehung des Elektromotors 1 bewirkt, und dadurch wird keine ungewünschte mechanische Belastung dem mechanischen System aufgeprägt. . . COPY
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Die elektrische Anordnung des oben beschriebenen Ausführungsbeispiels wird im folgenden unter Bezugnahme auf Fig. 2 näher erläutert.
Bei der in Fig. 2 gezeigten Schaltung zeigt ein Block 20 schematisch eine Operationsdetektoreinrichtung, die verschiedene Detektionssignale von verschiedenen Teilen der Kamera empfängt, beispielsweise vom Schalter 14+17 oder dem Schalter 15+18, und die Operationsdetektoreinrichtung gibt Signale aus, die in den Blöcken 21 bis 31 gezeigt sind, was im folgenden erläutert wird.
Ein Rückstellsignal 21 für die Versorgungsquelle wird ausgegeben, wenn die Kameraschaltung von der Versorgungsquelle elektrifiziert bzw. mit Spannung versorgt ist, und das Signal ist normal L und stellt verknüpfte Schaltungen zurück, wenn es H wird. Ein Signal 22 für die Linsenkappenabdeckung wird ausgegeben, wenn die Linse durch eine Linsenkappe oder eine Linsenschutzabdekkung abgedeckt ist, und es wird ein Signal mit dem Pegel H ausgegeben, wenn die Kappe entfernt ist. Ein Signal 23 für die halb gedrückte Auslösertaste mit dem Pegel H wird ausgegeben, wenn \ die Taste bzw. der Knopf halb gedrückt ist. Ein Signal 24 für den Selbstauslöserbetrieb wird mit dem Pegel H ausgegeben, wenn ein Selbstauslöser eingestellt ist. Ein Bereitschaftssignal 25 für den Automatikblitz oder ein Betriebsartsignal für das automatische Vorbewegen wird ausgegeben, wenn der Blichtlicht- bzw. Stroboskopteil 9 hochgestoßen ist und die Schaltung aufgrund des Abschlusses verschiedener Voraussetzungen für das automatische Blitzen für den automatischen Blitzvorgang bereit ist. Dieses Signal nimmt den Pegel H an, wenn dieser Bereitschaftszustand erreicht ist. Ein Signal 26 für den Handblitzbetrieb oder ein Betriebsartsignal für das manuelle Vorbewegen wird ausgegeben, wenn die Betriebsart mit manuellem Vorbewegen des Blitzlichtteils unabhängig von den oben erwähnten verschiedenen Voraussetzungen und Bedingungen ausgewählt ist, und dieses Signal nimmt den Pegel H an, wenn der Blitzlichtteil vorgestellt ist. Bei diesem Beispiel kann selbstverständlich eine lange Belichtungszeit ausgewählt werden, ohne daß der Blitzlichtteil vorbewegt wird, und in einem solchen
Fall nehmen dann das Bereitschaftssignal 25 für den Automatikblitz und das Signal 26 für den Handblitzbetrieb beide Pegelwerte L an. Es kann eine manuelle Betriebsartauswahl ausgeführt werden, um eine Auswahl zwischen dem Betrieb mit manuell, durch das Signal 26 für den Handblitzbetrieb erzwungenem Herausragen, dem Betrieb mit Automatikblitz durch das Signal 25 für den Automatikblitz und dem Betrieb mit zwangsweise blitzlichtloser Photographie durch ein spezielles Handsignal auszuführen, und es wird auf diese drei Signale umfassend als manuelles Signal für die Betriebsartauswahl Bezug genommen. Ein Helligkeitssignal 27 wird ausgegeben, wenn die Helligkeit der Objektivszenerie unter einen vorbestimmten Wert fällt, und es nimmt den Pegel H in einem solchen Zustand an. Ein Signal 28 für das Ende der Aufladung wird ausgegeben, wenn der Aufladevorgang des Blitzlichtteils abgeschlossen ist, und es nimmt in einem solchen Zustand den Pegel H an. Ein Stroboskopschalter-/ Blitzpositionssignal 29 zeigt den Zustand des Leistungsschalters für das Blitzlicht und nimmt den Pegel H an, wenn der Leistungsschalter eingeschaltet ist. Dieses Signal wird auch als Signal zur Anzeige des Vorstehens des Blitzlichtteils 9 verwendet, da der Schalter 14+17 zur Erzeugung dieses Signals verwendet wird. Ein Signal 30 für die Bewegung des Blitzlichtteils wird vom Schalter 18+15 ausgegeben und zeigt den Betriebszustand des Blitzlichtteils, und es nimmt den Pegel H an, wenn der Schalter 18+15 geschlossen ist. Das Signal kann auch dazu verwendet werden zu detektieren, ob sich der Blitzlichtteil 9 in zurückgestellter Position befindet oder nicht. Ein Filmum- bzw. -rückspulsignal 31 wird ausgegeben, wenn sich ein Film im Rückspulzustand befindet, und es nimmt den Pegel H an, wenn der Rückspulvorgang abgeschlossen ist. Mit den Bezugszeichen 32, 33, 34 und 35 sind D-Flip-Flops bezeichnet, das Bezugszeichen bezeichnet einen S-R-Flip-Flop. Ferner sind in der Schaltung ODER-Tore bzw. Verknüpfungsglieder 37, 38 und 39, NOR-Verknüpfungsglieder 40, 41, 42 und 43, UND-Verknüpfungsglieder 44, 45, 46, 47, 48, 49, 50, 51, 52, 53 und 54, ein NÄND-Verknüpfungsglied 55, Invertierglieder 56, 57, 58, 59, 6 0 und 61 vorgesehen. Mit dem Bezugszeichen 62 ist eine Schaltung zum automatischen Ausschalten
des Zeitschalters bzw. -gebers bezeichnet, die ein Signal mit dem Pegel H ausgibt, wenn die Bereitschaft für den stroboskopischen Blitzlichtvorgang vorliegt, jedoch nicht geblitzt wird. Eine Schaltung 6 3 zur Verhinderung des Motorantriebs dient zur Verhinderung des Antriebs des Motors 1, indem ein Signal mit dem Pegel H ausgegeben wird. Die Schaltung enthält weiter Verzögerungsschaltungen 64, 65 und 66 und eine Zeitgeberschaltung 67. Mit dem Bezugszeichen 68 ist eine Steuerschaltung für den Motorantrieb allgemein bezeichnet, die durch die oben erwähnten, durch die Bezugszeichen 32 bis 6 7 bezeichneten Bauteile gebildet ist. Eine Leistungs- bzw. Versorgungsschaltung 6 9 für den Motorantrieb dient zur Zuführung der erforderlichen Leistung bzw. Spannung zum Elektromotor 1, wenn ihr ein Signal mit dem Pegel H zugeführt wird.
Im folgenden wird die elektrische Funktionsweise der Schaltung von Fig. 2 im Detail erläutert.
Als erstes werden die Funktionsabläufe der D-Flip-Flops 32 bis 35 und der S-R-Flip-Flops 36 beschrieben. Der D-Flip-Flop empfängt das Rückstellsignal 21 für die Versorgungsquelle am Rückstellanschluß bzw. an der Rückstellklemme R und das Signal für die Linsenkappenabdeckung am Eingangsanschluß D. Ferner wird dem D-Flip-Flop 32 über das NOR-Verknüpfungsglied 42 beim Zeitgebungs- bzw. Taktungseingangsanschluß T ein Taktimpulssignal zugeführt, das durch eine geeignete Frequenzteilung von einem Referenztaktungsgenerator erzeugt wird. Wenn eine Photographie gemacht werden soll, wird daher der Le ist longs se ha lter eingeschaltet und die Linsenkappe wird entfernt. Dementsprechend weist das Rückstellsignal 21 für die Versorgungsquelle den Pegel H auf, und auch das Signal für die Linsenkappenabdeckung besitzt den Pegel H. Somit wird an den Ausgangsanschluß Q ein Ausgangssignal mit dem Pegel L bei der Abfallsynchronisierung bzw. Zeitgebung des Taktimpulses ausgegeben.
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Der D-Flip-Flop 33 ist durch seinen Rückstellanschluß R mit dem ODER-Verknüpfungsglied 38 verbunden, dem das Rückstellsignal 21 für die Versorgungsquelle zugeführt wird. Der Eingangsanschluß D des D-Flip-Flops 33 ist mit der UND-Schaltung 44 verbunden, der das Signal 22 für die Linsenkappenabdeckung zugeführt wird, über den Synchronisationsanschluß T ist der D-Flip-Flop 33 mit dem Ausgangsanschluß der NOR-Schaltüng 42 verbunden. Wenn photographiert wird, wird entweder manuell oder mit Selbstauslöser ausgelöst, und es befindet sich entweder das Signal 23 für die halbgedrückte Auslösetaste oder das Signal 24 für den Selbstauslöserbetrieb im Pegelzustand H. Außerdem weisen das Rückstellsignal 21 für die Versorgungsquelle und das Signal 22 für die Linsenkappenabdeckung beide den Pegel H auf, und daher wird ein Ausgangssignal für den Pegel H von dem Ausgangsanschluß Q des D-Flip-Flops 33 bei einer Abfallsynchronisierung des Taktimpulses ausgegeben.
Der D-Flip-Flop 34 ist durch den Rückstellanschluß R mit dem Ausgang für das Rückstellsignal 21 für die Versorgungsquelle, durch den Dateneingangsanschluß D mit dem Ausgang für das Bereitschaftssignal für den Automatikblitz und durch den Synchronisieranschluß T mit dem Ausgang des NOR-Verknüpfungsgiieds 42 verbunden. Wenn eine Photographie gemacht werden soll und der Bereitschaftszustand für den automatischen Blitzbetrieb eingestellt ist, wird bei dieser Schaltung ein Signal mit dem Pegel H von dem Ausgangsanschluß Q bei einer Abfallsynchronisierung des Taktimpulses, wie beim D-Flip-Flop 33, ausgegeben.
Der D-Flip-Flop 35 ist über den Rückstellanschluß R mit dem Anschluß für das Rückstellsignal· 21 für die Versorgungsquelle, durch den Dateneingangsanschluß D mit dem Anschluß für das Helligkeitssignal 27 und durch den Synchronisieranschluß T mit der NOR-Schaltung 42 verbunden. Wenn photographiert werden soll und die Helligkeit der Objektivszenerie gering ist, wird von dem Ausgangsanschluß Q bei einer Abfallsynchronisation des
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Taktiinpulses ein Ausgangssignal mit dem Pegel H ausgegeben.
Der S-R-Flip-Flop 36 ist durch den Rückstellanschluß R mit dem Anschluß für das Rückstellsignal 21 für die Versorgungsquelle und durch den Einstellanschluß S mit dem Ausgangsanschluß ! der UND-Schaltung 45 verbunden, der das Signal 26 für den Hand- S blitzbetrieb und das Signal 22 für die Linsenkappenabdeckung ι zugeführt wird. Wenn photographiert werden soll und einmal ein manuelles Vorbewegen des Blitzlichtteils 9 ausgewählt ist, d.h. wenn der Pegel des Signals für den Handblitzbetrieb sogar nur einmal den Wert H annimmt, gibt somit der Ausgangsanschluß Q weiter ein Ausgangssignal mit dem Pegel H ab, bis der Rückstellanschluß R ein Signal mit dem Pegel H empfängt.
Die Verzögerungsschaltungen 64, 65 und 66 arbeiten folgendermaßen. Diese Verzögerungsschaltungen weisen Eingangsanschlüsse I, Rückstellanschlüsse R/ Taktungsanschlüsse CL und Ausgangsanschlüsse O auf. In jeder Schaltung wird der Rückstellzustand gelöst, wenn dem Rückstellanschluß R ein Signal mit dem Pegel L zugeführt wird, und ein dem Eingangsanschluß I zugeführtes Eingangssignal wird zum Ausgangsanschluß O übertragen, wobei dieses Signal um eine Verzögerungszeit verzögert ist, die durch das beim Taktungsanschluß CL zugeführte Taktsignal bestimmt ist.
Die Verzögerungsschaltung 64 ist durch ihren Eingangsanschluß I und ihren Rückstellanschluß R mit dem Anschluß für das Stroboskopschalter-ZBlitzpositionssignal 2 9 verbunden. Wenn das Stroboskopschalter-ZBlitzpositionssignal den Pegel L aufweist, wird ein Ausgangssignal mit dem Pegel L beim Ausgangsanschluß O mit einer Verzögerungszeit ausgegeben, die durch das Taktsignal bestimmt ist. Wenn das Eingangssignal 2 9 den Pegel H einnimmt, dann gibt zu dieser Zeit der Ausgangsanschluß O augenblicklich ein Signal mit dem Pegel H ohne Verzögerung ab, da der Rückstellanschluß R ein Rückstellsignal empfängt.
Die Verzögerungsschaltungen 64·, 65 und 66 sind alle so angeschlossen, daß sie Rückstellsignalo mit dom Pegel H bei jedem
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Einschalten des Leistungsschalters empfangen/ obwohl dies in dem vorliegenden Schaltungsdiagramm der Fig. 2 nicht gezeigt ist.
Die Verzögerungsschaltung 65 ist so angeschlossen, daß sie am Eingangsanschluß I dasselbe Signal wie die Verzögerungsschaltung 64 empfängt. Ihr Rückstellanschluß R ist jedoch so angeschlossen, daß er dasselbe Signal über ein Invertierglied 65' aufnimmt- Wenn das Ausgangssignal des Anschlusses für das Stroboskopschalter-VBlitzlichtpositionssignal 29 den Pegel L hat, wird daher die Verzögerungsschaltung 65 zurückgestellt und gibt augenblicklich an den Ausgangsanschluß 0 ein Ausgangssignal mit dem Pegel L ab. Wenn das oben beschriebene Signal 2 9 den Pegel H annimmt, nimmt das Signal am Ausgangsanschluß den Pegel H mit einer Verzögerung an, die durch den Taktimpuls bestimmt ist, da die Rückstellung freigegeben ist.
Wie aus der obigen Beschreibung ersichtlich wird, geben die Verzögerungsschaltungen 64 und 65 Ausgangssignale ab, die dem-. selben Eingangssignal von dem Ausgang für das Stroboskopschalter-/ Blitzlichtpositionssignal 29 entsprechen, aber ihre Ausgangssynchronisierung ist unterschiedlich. Das heißt, die Verzögerungsschaltung 6 4 gibt bei einer Synchronisierung ein Ausgangssignal ab, wenn das Signal der Schaltung '29 von dem Pegel H zum Pegel L umkehrt, aber die Verzögerungsschaltung 65 gibt bei einer Synchronisierung ein Ausgangssignal ab, wenn das Eingangssignal von der Schaltung 29 von L zu H wechselt. (
Da das Stroboskopschalter-ZBlitzlichtpositionssignal 29 den Pegel H einnimmt, wenn sich der Schalter 14+17 schließt, wie in Fig. 1 beschrieben ist, entspricht dieses oben beschriebene Umwechseln der Pegelwerte von H zu L und von L zu H den Synchronisationszeitpunkten des nach oben erfolgenden Vorstellens bzw. des nach unten erfolgenden Rückstellens des Blitzlicht-
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Die Verzögerungsschaltung 66 ist durch ihren Eingangsanschluß I mit dem Ausgangsanschluß des NOR-Verknüpfungsgliedes 4 3 verbunden, dem das Ausgangssignal der Verzögerungsschaltung 65 und das Ausgangssignal des Invertierglieds 61 zugeführt werden, das das Signal 30 für die Bewegung des Blitzlichtteils invertiert. Wenn das Stroboskopschalter-/Blitzlichtpositionssignal 29 den Pegel L aufweist und die Verzögerungsschaltung 65 ein Signal mit dem Pegel L abgibt und auch das Signal 30 für die Bewegung des Blitzlichtteils den Pegel H besitzt, dann gibt somit das NOR-Verknüpfungsglied 4 3 ein Ausgangssignal mit dem Pegel H ab. Dementsprechend gibt die Verzögerungsschaltung 66 an den Ausgangsanschluß O ein Ausgangssignal mit Pegel H mit einer Verzögerung ab, die durch das Taktsignal bestimmt ist.
Die dem Taktimpulsanschluß CL der Verzögerungsschaltungen 64, und 66 zuzuleitenden Taktimpulse sollten in Abhängigkeit von ihrer Funktion unterschiedlich sein.
Die Funktionen der Verzögerungsschaltungen 64, 65 und 66 sind die folgenden. Die Verzögerungsschaltung 64 bewirkt eine erforderliche Verzögerungsperiode für die Verwendung in anderen Schaltungen. Die Verzögerungsschaltung 65 dient zur Verzögerung des Anhaltens der Drehung des Elektromotors von der Synchronisierung bzw. Zeitmessung eines Berührens der Kontakte 14 und 17, bis die Berührung perfekt wird. Die Verzögerungsschaltung· 66 verzögert um eine vorbestimmte Periode, um zu überprüfen, ob es sich bei einer Bewegung von der vorstehenden Position zur Rückstellposition wirklich um eine Bewegung handelt, die vom Photographen beabsichtigt ist oder nicht, um ein zufälliges Signal aufgrund eines kurzen Lösens oder Trennens der Kontakte 14 und 17 von einem beabsichtigten Signal zu unterscheiden bzw. es zu übergehen. Aus den oben erwähnten Gründen verzögert die Verzögerungsschaltung 64 um mehrere ms, und die Ve&^ö,gerungszeit des Verzögerungszeitgebers bzw. der Verzögerungsschaltung 65 beträgt etwa 40 ms und die Verzögerungszei't des Verzögerungszeitgebers bzw. der Verzögerung-"
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schaltung 66 beträgt etwa 200 ms.
Die Schaltung 62 für das automatische Ausschalten des Zeitgebers ist angeschlossen und arbeitet wie folgt. Sie ist durch ihren Rückstellanschluß R mit dem Ausgangsanschluß des NAND-Verknüpfungsgliedes 55 verbunden. Beim Umkehren des Pegels H des Ausgangssignals des NAND-Verknüpfungsgliedes 55 wird die Zeitzählung zurückgestellt, so daß die Schaltung 62 zum Ausgangs- bzw. ursprünglichen Zustand zurückgestellt wird.
Die NAND-Schaltung 55 ist so angeschlossen, daß sie das Ausgangssignal des UND-Verknüpfungsgliedes 44.über ein Invertierglied 56 und das Ausgangssignal des UND-Verknüpfungsgliedes 46 empfängt. Daher gibt das NAND-Verknüpfungsglied 55 ein Ausgangssignal mit dem Pegel H nur aus, wenn das Signal 23 für die halbgedrückte Auslösetaste und das Signal 24 für den Selbstauslöserbetrieb beide den Pegel L aufweisen, das Stroboskopschalter-/Blitzpositionssignal 29 den Pegel H und das Ladeblitzsignal 28 den Pegel H aufweisen. Daher beginnt die Schaltung 62 für das automatische Ausschalten des Zeitgebers . nur unter der Bedingung an zu zählen, daß der Blitzlichteil 9 zum Blitzen bereit ist und keine Photographierbetätigung, nämlich ein volles Herunterdrücken der Auslösertaste, erfolgt.
Die Zeitgeberschaltung 67 ist durch ihren Rückstellanschluß R mit dem Ausgangsanschluß des S-R-Flip-Flops 36 und durch ihren Einstellanschluß S mit. dem Ausgangsanschluß der NOR-Schaltung verbunden, über den Taktungsanschluß CL wird der Zeitgeberschaltung 67 ein Taktimpuls zugeführt. Wenn dem Rückstellanschluß R ein Signal mit dem Pegel H zugeführt wird, beginnt daher die Zeitgeberschaltung 67 mit der Zeitzählung. Nach Abschluß des Zählens für einen vorbestimmten Zeitraum gibt die Zeitgeberschaltung 67 ein Signal mit dem Pegel H am Ausgangsanschluß O ab. Wenn dem Einstellanschluß S ein Signal mit dem Pegel H zugeführt wird, wird am Ausgangsanschluß O sofort ein Signal mit dem Pegel H, unabhängig von „dejn Zeitzählbetrieb abgegeben. "
Wie aus der Schaltung von Fig. 2 ersichtlich wird, beginnt die Versorgungsschaltung 6 9 für den Motorantrieb den Elektromotor 1 anzutreiben, wenn das Ausgangssignal des UND-Verknüpfungsglxedes 54 H wird, und setzt den Motor in Gang und betätigt diesen, außer die Schaltung 63 zur Verhinderung des Motorantriebs gibt ein verhinderndes Ausgangssignal mit dem Pegel L beim Wechseln des Ausgangssignals des ODER-Verknüpfungsgliedes 39 zum Pegel H ab.
Die Bedingung oder Voraussetzung dafür, daß das Ausgangssignal des ODER-Verknüpfungsgliedes 39 zum Pegel H umgeändert wird, besteht darin, daß eines der Eingangssignale des ODER-Verknüpfungsgliedes 39 den Pegel H annimmt. Das ODER-Verknüpfungsglied 39 gibt ein Ausgangssignal zum UND-Verknüpfungsglied 54. Das heißt, wenn nicht ein verhinderndes Signal von der Schaltung 6 3 zur Verhinderung des Motorantriebs 6 3 vorliegt, beginnt der Elektromotor 1 bei Empfang eines beliebigen Eingangssignals mit Pegel H sich zu drehen. Die Schaltung 63 dient dazu, den Motor in einigen erforderlichen Fällen zu stoppen, z.B. wenn die gemeinsame Versorgungsquelle (Trockenzelle) einer motorangetriebenen Filmaufspulung, einem Motor für die automatische · Fokussierung, einem Zoom-Linsenmotor o.dgl. viel Strom zuführt; denn in solchen Fällen kann keine präzise Helligkeitsmessung zum plötzlichen Hochbringen des Blitzlichtteils erwartet werden.
Bei der erfindungsgemäßen Kamera wird der Blitzlichtteil 9 durch Drehung des Elektromotors 1 in einer einzigen Richtung vorbewegt und wieder zurückgestellt.
Der Blitzlichtteil 9 wird durch verschiedene Signale und das Arbeiten verschiedener Schaltungen zu der Zeit bzw. Synchronisation vor- oder zurückbewegt, wenn das ODER-Verknüpfungsglied das Eingangssignal mit Pegel H empfängt.
Im folgenden wird die Funktionsweise der in Fig. 2 dargestellten
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Schaltung beschrieben, die ein Beispiel für eine in der Praxis eingesetzte Betriebsschaltung für die in Fig. 1(a) bis 1(c) gezeigte Kamera mit automatischem Blitzlicht ist. Wie schon erläutert wurde, hängen die Betätigung und Funktion des Blitzlichtteils im wesentlichen von den Zuständen der Eingangssignale in das ODER-Verknüpfungsglied 39 ab. Entsprechend wird die folgende Erläuterung bezüglich der Zustände der Signale der Eingangsleitungen 39a bis 39h ausgeführt.
Die Eingangsleitung 39a ist mit dem Ausgangsanschluß des UND-Verknüpfungsgliedes 47 verbunden. Das UND-Verknüpfungsglied 47 empfängt die AusgangsSignaIe der D-Flip-Flops 33,34 und 35 und das Ausgangssignal der Invertierschaltung 59. Wenn alle diese Ausgangssignale den Pegel H annehmen, gibt das UND-Verknüpfungsglied 47 ein Signal mit dem Pegel H ab. Dies hat zur Folge, daß das ODER-Verknüpfungsglied 39 ein Ausgangssignal mit dem Pegel H abgibt. Die D-Flip-Flops 33,34 und 35 und die Invertierschaltung 59 geben Signale mit dem Pegel H ab, wenn die in den Blöcken 21 bis 31 gezeigten Signale sich in den folgenden Zuständen befinden. Dies ist der Fall, wenn das Rückstellsignal 21 für die Versorgungsquelle den Pegel H, das Signal 22 für die Linsenkappenabdeckung den Pegel H, das Signal 2 3 für die halbgedrückte Auslösetaste oder das Betriebssignal 24 für den Selbstauslöser den Pegel H, das Bereitschaftssignal 25 für den Automatikblitz den Pegel H, das Helligkeitssignal 27 den PegelxH und das Stroboskopschalter-/ Blitzpositionssignal 29 den Pegel L besitzen. Derartige Zustände liegen vor, wenn der Blitzlichtteil im Kameragehäuse zurückgestellt ist und der Photograph die Kamera für die Aufnahme eines Bildes betätigt, indem der Leistungsschalter eingeschaltet wird, die Linsenkappe abgenommen und die Betriebsart bezüglich des Bereitschaftssignales automatischen Blitzes gewählt wird. Anschließend wird durch Halbherunterdrücken der Auslösetaste oder die Funktion des Selbstauslösers die Helligkeit der Objektivszenerie gemessen, und die gemessene Helligkeit liegt unter einem vorbestimmten Wert. Das heißt, kurz gesagt,
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bei einer automatischen Photographie mit dunkler Objektivszenerie wird der Blitzlichtteil zur vorstehenden Position hochgestoßen.
Anschließend wird das Ausgangssignal des UND-Verknüpfungsgliedes 54 mit dem Pegel H außer zur Motorantriebsschaltung 6 als Eingangssignal dem NOR-Verknüpfungsglied 42 zugeführt, um das Einprägen von Taktimpulsen zu den D-Flip-Flops 32 bis 35 zu verhindern, wenn die Versorgungsschaltung 6 9 für den Motorantrieb betätigt wird.
Dementsprechend geben die D-Flip-Flops 32 bis 35 weiterhin Ausgangssignale mit dem Pegel H an ihren Ausgangsanschlüssen Q während der Zeit ab, in der der Elektromotor 1 angetrieben wird, und zwar unabhängig von irgendeiner Veränderung der an ihren Eingangsanschlüssen D anstehenden Eingangssignale. Wenn der Blitzlichtteil 9 aus der Rückstellposition vorbewegt wird, wie dies in Fig. 1 gezeigt ist, hat dies aufgrund der oben beschriebenen Funktion die Folge, daß sich zuerst der Schalter 15 + 18 schließt und sich das Signal 30 für die Bewegung des Blitzlichtteils vom bisherigen Pegel L zum Pegel H ändert. Nach Abschluß der Vorbewegung wird das Stroboskopschalter-/Blitzpositionssignal 29 durch Schließen des Schalters 14+17 vom bisherigen Pegel L zum Pegel H geändert. Wenn das Stroboskopschalter-ZBlitzpositionssignal 29 seinen Wert vom Pegel L zum Pegel H ändert, wird die Verzögerungsschaltung 65 im Rückstellzustand durch Empfang eines Signals mit dem Pegel L am Rückstellanschluß R freigegeben. Nach einer Verzögerungszeit von z.B. 40 ms wird daher am Ausgangsanschluß O der Verzögerungsschaltung 65 ein Ausgangssignal mit dem Pegel H abgegeben. Dann wird dieses Ausgangssignal einem Eingangsanschluß des UND-Verknüpfungs-
gliedes 47 über das Invertierglied 59 zugeführt, so daß das vom Invertierglied 59 ausgegebene Signal seinen Pegel von bisher H zu L ändert. Das Ausgangssignal des UND-Verknüpfungsgliedes 47 wechselt daher zum Pegel L um und bewirkt/ daß die Versorgungsschaltung 69 für den Motorantrieb aufhört, dem Elektromotor 1 ein Ausgangssignal zuzuführen, wodurch der Motor anhält.
Wenn der Blitzlichtteil 9 vorbewegt wird, wird hierdurch der Schalter 14+17 geschlossen und bewirkt ein Umwechseln des Stroboskopschalter-VBlitzpositionssignals zum Pegel H. Nach Ablauf der Verzögerungszeit der Verzögerungsschaltung 65 wird dann die Drehung des Motors gestoppt. Im übrigen liefert die Verzögerungsschaltung 65 auch eine Verzögerungszeit, die dazu dient, den Schalter 14+17 wie oben beschrieben mit Sicherheit zu schließen.
Als nächstes wird das über die Eingangsleitung 3 9b übertragene Signal erläutert. Die Eingangsleitung 3 9b ist mit der Ausgangsleitung des UND-Verknüpfungsgliedes 48 verbunden, dessen Eingangsanschlüsse mit dem Ausgangsanschluß des S-R-Flip-Flops 36 und dem Ausgangsanschluß des Invertiergliedes 59 verbunden sind. Wenn die Ausgangssignale des S-R-Flip-Flops 36 und des Invertierglieds 59 beide den Pegel H annehmen, gibt wie im vorliegenden Fall die ODER-Schaltung 39 ein Signal mit dem Pegel H ab.
Die oben beschriebenen Ausgangssignale des S-R-Flip-Flops 3 und des Invertierglieds 59 nehmen jeweils unter den folgenden Umständen den Pegel H an. Wenn das Signal 2 2 für die Linsenkappenabdeckung den Pegel H besitzt, besitzt nämlich
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das Signal 26 für den Handblitzbetrieb den Pegel H und das Stroboskopschalter-ZBlitzpositionssignal 29 den Pegel L. Ein solcher Zustand entspricht dem Fall, in dem sich der Blitzlichtteil 9 in der Rückstellposition befindet, die Versorgungsquelle angeschlossen, die Linsenkappe entfernt und die Betriebsart mit manuellem Vorschub ausgewählt sind.
Durch Betätigung einer beliebigen Schalteroperation zur Auswahl der manuellen Betätigung bzw. Bedienung des Blitzlichts kann daher der zurückgestellte Blitzlichtteil 9 vorbewegt werden. Wie bei der Funktion des zuvor beschriebenen UND-Verknüpfungsgliedes 47 wird der Motorantrieb so durch das UND-Verknüpfungsglied 48 gesteuert, daß er für eine Weile fortdauert, indem das Anhalten mittels der Verzögerungsschaltung 65 verzögert wird, nachdem der Blitzlichtteil mit Gewißheit bis zum Vorstehen vorbewegt worden ist und das Stroboskopschalter-/Blitzpositionssignal 29 den Pegel H annimmt.
Als nächstes wird das Signal auf der Eingangsleitung 39c beschrieben. Die Eingangsleitung 39c ist mit dem Ausgangsanschluß der Schlatung 62 zum automatischen Ausschalten des Zeitgebers verbunden, so daß das ODER-Verknüpfungsglied 39 ein Signal mit dem Pegel H abgibt, wenn die Schaltung 62 zum automatischen Ausschalten des Zeitgebers ein Signal mit dem Pegel H abgibt. Wie oben beschrieben wurde, gibt die Schaltung 62 zum automatischen Ausschalten des Zeitgebers ein Signal mit dem Pegel H ab, wenn eine vorbestimmte Zeit, z.B. eine Minute, seit dem Empfang des Signals 28 für das Ende der Aufladung gezählt worden ist und wenn das Signal 23 für die halb gedrückte Auslösertaste und das Signal 24 für den Selbstauslöserbetrieb
beide den Pegel L aufweisen. Demnach bewirkt die Funktion der ODER-Schaltung 3 9 die Zurückstellung des Stroboskopteils von der vorbewegten Position zur zurückgestellten Position, wenn der Stroboskopteil einmal vorbewegt ist und seine Schaltung gebrauchsfertig angeschlossen, aber tatsächlich nicht benutzt ist, um Energieverschwendung zu vermeiden.
Als nächstes wird das Signal auf der Eingangsleitung 39d beschrieben. Die Eingangsleitung 39d ist mit dem Ausgangsanschluß des UND-Verknüpfungsgliedes 49 verbunden. Wenn die beiden Eingangsanschlüsse des UND-Verknüpfungsgliedes 49 den Pegel H annehmen, dann nimmt das Signal auf der Eingangsleitung 39d den Pegel H an. Das Signal 30 für die Bewegung des Blitzlichts wird zu einem der Eingangsanschlüsse des UND-Verknüpfungsgliedes 49 gegeben, und das Ausgangssignal des NOR-Verknüpfungsgliedes 40 wird zum anderen Eingangsanschluß des UND-Verknüpfungsgliedes 49 gegeben. Das NOR-Verknüpfungsglied 40 empfängt an seinem Eingangsanschluß die Ausgangssignale des D-Flip-Flops 34 und des S-R-Flip-Flops 3 6 . Wie jedoch bereits beschrieben wurde, empfangen die beiden Flip-Flops das automatische Blitz-Bereitschaftssignal 25 bzw. das Signal 26 für den Handblitzbetrieb. Beim Photographieren wird gewöhnlich eine der beiden Betriebsweisen ausgewählt, und dementsprechend weist das Ausgangssignal eines der beiden Flip-Flops den Pegel H auf.
Das Ausgangssignal des NOR-Verknüpfungsgliedes 40 weist gewöhnlich den Pegel L auf und nimmt nur dann den Pegel H an, wenn eine solche spezielle Betriebsweise ausgewählt
wird, in der weder das Bereitschaftssignal 25 für den Automatikblitz noch das Signal 26 für den Handblitzbetrieb vorhanden sind, d.h. der Blitzlichtteil 9 wird nicht benutzt, und stattdessen wird der Betrieb mit langer Belichtungszeit ausgewählt.
Andererseits nimmt das Signal 3 0 für die Bewegung des Blitzlichtteils den Pegel H ein, wenn das Blitzlichtteil 9 mit der Vorbewegung beginnt, wie dies unter Bezugnahme auf Fig. beschrieben wurde.
Dementsprechend gibt das UND-Verknüpfungsglied 49 ein Signal mit dem Pegel H für den Antrieb des Motors 1 ab, wenn eine lange Belichtungszeit ausgewählt worden ist. Das Bereitschaftssignal 25 für den Automatikblitz und das Signal 26 -für den Handblitzbetrieb besitzen beide den Pegel L, und der Blitzlichtteil ist vorbewegt bzw. -gestellt, um das Signal 30 für die Bewegung des Blitzlichtteils mit dem Pegel H abzugeben. Durch den Antrieb des Motors wird der vorbewegte Blitzlichtteil 9 wieder in das Kameragehäuse 91 zurückbewegt.
Als nächstes wird das Signal auf der Eingangsleitung 3 9e beschrieben. Die Eingangsleitung 3 9g ist mit dem Ausgangsanschluß des UND-Verknüpfungsgliedes 5 0 verbunden. Wenn beide Eingangsanschlüsse des UND-Verknüpfungsgliedes 50 den Pegel H annehmen, nimmt auch das Signal auf der Eingangsleitung 39e den Pegel H an. Ein Eingangsanschluß des UND-Verknüpfungsgliedes 50 ist mit dem Invertierausgangsanschluß Q des D-Flip-Flops 32 verbunden, und der andere Anschluß ist mit dem Anschluß bzw. Ausgang für das Signal 30 für die Bewegung des Blitzlichtteils verbunden. Wenn das Signal 22 für die
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Linsenkappenabdeckung den niedrigen Pegel besitzt, was beinhaltet, daß es nicht möglich ist zu photographieren, gibt daher der D-Flip-Flop 32 ein Signal mit dem Pegel H für das UND-Verknüpfungsglied 50 ab. Andererseits weist das Signal 30 für die Bewegung des Blitzlichtteils den Pegel H auf,
sowie sich der Blitzlichtteil 9 ein bißchen vorbewegt hat bzw. vorsteht. Somit gibt das UND-Verknüpfungsglied 50
ein Signal mit Pegel H ab, wenn sich der Blitzlichtteil 9
zum Vorstehen hin bewegt und die Linsenkappe die Linse bedeckt, wodurch die Drehung des Motors 1 bewirkt wird. Dieses Antreiben des Motors 1 bewirkt wie beim Ausgangssignal des UND-Verknüpfungsgliedes 49, daß das UND-Verknüpfungsglied 50 für die Rückführung des Blitzlichtteils dient.
Als nächstes wird das Signal auf der Eingangsleitung 39f
beschrieben. Die Eingangsleitung 39f ist mit der Ausgangsleitung des UND-Verknüpfungsgliedes 51 verbunden. Wenn die drei Eingangsignale des UND-Verknüpfungsgliedes 51 alle den Pegel H annehmen, nimmt das Signal auf der Eingangsleitung 39f den Pegel H an. Die Bedingung, daß alle drei Eingangssignale des UND-Verknüpfungsgliedes 51 den Pegel H einnehmen, ist die, daß das Ausgangssignal des D-Flip-Flops 34, das Ausgangssignal des UND-Verknüpfungsgliedes 46 und das
Ausgangssignal des Invertierglieds 58 alle den Pegel H besitzen. In dem Fall, daß das Ausgangssignal des D-Flip-Flops 34 den Pegel H annimmt (wenn das Signal 25 für die
automatische Blitzbereitschaft den Pegel H besitzt), ist
der Pegel des Helligkeitssignals 27 L (wenn die Helligkeit der Objektivszenerie groß ist), besitzen das Signal 28
für das Ende der Aufladung und das Stroboskopschalter-ZBlitzpositionssignal 29 beide den Pegel H. Dann gibt das UND-
Verknüpfungsglied 51 ein Signal mit dem Pegel H ab. Dieser Zustand entspricht dem Fall, daß nach dem Vorbewegen des Blitzlichtteils 9 sich die Helligkeit der Objektivszenerie zu größeren Werten verändert, wodurch es nicht mehr erforderlich ist (stroboskopisch) zu blitzen. In einem solchen Fall wird, der Motor 1 angetrieben und somit der Blitzlichtteil im Kameragehäuse 9' zurückgestellt.
Wie oben beschrieben wurde, besitzt die Kamera die Funktion, daß, selbst wenn der Pegel des Signals für das Ende der Aufladung niedrig ist, der Blitzlichtteil 9 bei Erhöhung der Helligkeit der Objektivszenerie zurückgestellt wird, wenn das Stroboskopschalter-/Blitzpositionssignal 2 9 den Pegel H besitzt. In Anbetracht des geringen in der Kamera zur Yerfügung stehenden Raumes ist es allgemein üblich, daß die Versorgungsquelle einer Kamera für den Blitzlichtteil und den Lichtmeßteil gemeinsam ist. Bei einer derartigen gemeinsamen Verwendung der Versorgungsquelle muß daher dafür Sorge getragen werden, daß die Helligkeit genau gemessen wird, ohne daß sich Spannungsschwankungen der Versorgungsquelle aufgrund eines großen Stromverbrauchs beim Laden eines Blitzlichtkondensators mit großer Kapazität nachteilig auswirken. Daher wird bei der erfindungsgemäßen Kamera das Signal 28 für das Ende der Aufladung dazu verwendet zu verhindern, daß die die Helligkeit messende Schaltung dem UND-Verknüpfungsglied 51 ein Ausgangssignal zuführt. Hierdurch wird ein unerwünschter Fehlbetrieb aufgrund einer ungenauen Messung der Helligkeit durch Schwankungen der Spannung der Versorgungsquelle vermieden.
Als nächstes wird das Signal auf der Eingangslietung 39g
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beschrieben. Die Eingangsleitung 3 9g ist mit dem Ausgangsanschluß des UND-Verknüpfungsgliedes 53 verbunden. }
Eine Bedingung dafür, daß das Ausgangssignal des UND-Verknüpfungsgliedes 53 den Pegel H einnimmt/ indem die beiden Eingangssignale den Pegel H annehmen, ist die, daß einerseits das Signal 3 0 für die Bewegung des Blitzlichtteils einem der Eingangsanschlüsse des UND-Verknüpfungsgliedes zugeführt wird und andererseits das Filmrückspulsignal 31 zur anderen Eingangsklemme gegeben wird..Wenn der Blitzlichtteil 9 vorbewegt ist und der Filmrückspulvorgang abgeschlossen ist, d.h. wenn ein Film vollständig photographiert ist, wird der Motor 1 so angetrieben, daß der Blitzlichtteil 9 zurückgestellt wird.
Bei einer Kamera mit automatischer Filmrückspulfunktion bedeutet nämlich ein Beenden des Filmrückspulbetriebs ein Beenden des Photographierens. In anderen Worten, es kann nicht mehr photographiert werden, und wenn der Blitzlichtteil 9 vorbewegt ist, wird der Motor 1 angetrieben, um ihn in das Kameragehäuse 91 zurückzuführen.
Als nächstes wird das Signal auf der Eingangsleitung 39h beschrieben. Die Eingangsleitung 39h ist mit dem Ausgangsanschluß der Verzögerungsschaltung 66 verbunden. Wenn die Verzögerungsschaltung 66 ein Ausgangssignal mit dem Pegel H zur Eingangsleitung 39h abgibt, wird dieses somit zum UND-Verknüpfungsglied 54 übertragen, und dementsprechend wird der Motor 1 angetrieben. Wie bereits beschrieben wurde, besteht die Funktion der Verzögerungsschaltung 66 darin, daß ihre Rückstellung dadurch freigegeben wird, daß das Ausgangssignal des NOR-Verknüpfungsgliedes 43 den Pegel H
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annimmt. Nach einer vorbestimmten Zeitdauer seit der Freigabe, die durch zum Taktungsanschluß CL gegebene Signal bestimmt ist und beispielsweise ungefähr 200 ms beträgt, wird daher ein Signal mit dem Pegel H daraufhin ausgegeben, daß anschließend auf den Eingangsanschluß ein Signal mit dem Pegel H eingegeben wird.
Die Eingangsanschlüsse der NOR-Schaltung 43 sind mit dem Ausgangsanschluß der Verzögerungsschaltung 65 und dem Ausgangsanschluß des Invertiergliedes 61 verbunden. Daher wird während des Vorliegens des Signals 30 für die Bewegung des Blitzlichtteils ein Ausgangssignal mit dem -Pegel H ausgegeben, wenn das Stroboskopschalter-ZBlitzlichtpositionssignal 29 mit dem Pegel L ausgegeben wird.
Daher besteht die Bedingung dafür, daß das Ausgangssignal der Verzögerungsschaltung 66 den Pegel H annimmt, darin, daß das Ausgangssignal des NOR-Verknüpfungsgliedes 4 3 den Pegel H langer als ungefähr 200 ms aufweist. Beim praktischen Betrieb besteht diese Bedingung darin, daß der Pegel L des Stroboskopschalter-ZBlitzpositionssignals 29 langer als etwa 200 ms unter dem Pegel. H des Signals für die Bewegung des Blitzlichtteils gehalten wird, und dies entspricht dem Vorgang, daß der Stroboskopteil 9 langer als etwa 200 ms nach unten zur Rückstellposition gestoßen wird. Wenn die obigen Bedingungen erfüllt sind und die Verzögerungsschaltung 66 ein Signal mit dem Pegel H abgibt, dann wird wie bereits beschrieben der Motor in Drehung versetzt, um den Stroboskopteil 9 zurückzuführen. i
Die oben angeführte Verzögerungszeit von etwa 200 ms ist für ; den Zweck bzw. den Fall bestimmt, in dem der Stroboskopteil ; zufällig nach unten gestoßen wird, ohne daß eine Zurückstellung beabsichtigt ist, um eine tatsächliche Rückführung des Stroboskop*' teils zu verhindern, die darauf basiert, daß das Stroboskopschaltor-;. Blitzpositionssignal 29 den Pegel L annimmt und das Signal
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für die Bewegung des Blitzlichtteils den Pegel H annimmt. Diese Zeitdauer von etwa 200 ms wurde experimentell ausgewählt, um eine solche zufällige Berührung auszuschalten, die im allgemeinen eine sehr kurze Zeit andauert. Durch Einstellung der Zeitdauer von ungefähr 200 ms für die erforderliche Zurückhaltung des manuellen Herunterdrückens de,s Blitzlichtteils für die Initiierung der Rückstellbewegung wird lediglich das beabsichtigte Herunterdrücken von Hand ausgewählt. Diese Funktion ist auch für die Fälle eines unbewußten Handhabens eines Kamerabenutzers nützlich, der im allgemeinen bei der herkömmlichen Kamera daran gewöhnt ist, den Blitzlichtteil manuell in die Kamera herunterzudrücken, wobei ein solches- manuelles Herunterdrücken im allgemeinen etwa 300 ms dauert.
Ein Zeitgeber 67 ist vorgesehen, um dem folgenden möglichen gestörten oder fehlerhaften Betrieb zu begegnen. Wenn die Schaltung 66 bei der vorbeschriebenen Funktion ein Ausgangssignal mit dem Pegel H abgibt, weist nämlich das Stroboskopschalter-/Blitzpositionssignal 29 den Pegel L auf. Somit wird die Kamera beispielsweise in eine manuelle Vorschubsfunktion eingestellt, bei der das Signal 26 für den Handblitzbetrieb den Pegel H aufweist, und das ÜND-Verknüpfungsglied 48 gibt ein Signal mit dem Pegel H ab, wie zuvor beschrieben wurde, um hierdurch den Motor 1 anzutreiben. Somit wird selbst der Blitzlichtteil 9 nach unten gedrückt, und sowie der Blitzlichtteil in der Kamera in der Ausgangslage zurückgeführt ist, findet augenblicklich ein ungewünschter Vorbewegungsbetrieb statt. Wenn in einem derartigen Fall der Blitz licht teil 9 gedrückt bleibt, wird das Aus gangs signal des S-R-Flip-Flops 36 dann auf dem Pegel H gehalten, sowie das Signal 26 für den Handblitzbetrieb den Pegel H angenommen hat, und der Motor 1 beginnt sich zu drehen, ohne daß dies gewünscht ist.
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Es könnte in Erwägung gezogen werden, daß der oben beschriebene Fehlbetrieb dadurch verhindert werden könnte, daß die Schaltung so ausgebildet wird, daß der SR-Flip-Flop 36 während der Zeit des Herunterdrückens des Blitzlichtteils zurückgestellt wird, so daß das Ausgangssignal den Pegel L annimmt. Im Beispiel der Fig. 1 und 2 sollte die Betätigung der Verzogerungsschaltung 66 auch im Normalbetrieb des Blitzlichtteils vorhanden sein. Wenn durch das Stroboskopschalter-/ Blitzpositionssignal 29 mit dem Pegel L ein einfaches Zurückstellen der Verzogerungsschaltung 66 erfolgt ist, tritt daher eine andere Fehlfunktion auf, bei der ein Anhalten des Blitzlichtteils 9 in der vorstehenden Position beim Handvorschubbetrieb nicht erhalten werden kann. Bei Betrachtung des oben beschriebenen Problems und unter Annahme der Schaltung von Fig. 2 ist die Zeitgeberschaltung 67 vorgesehen worden, um eine solche Funktion auszuführen, bei der das Zurückstellen des S-R-Flip-Flops 36 durch das Stroboskopschalter-/ Blitzpositionssignal29 verhindert wird, um zu warten, bis der Blitzlichtteil 9 völlig von der Rückstellposition heraus vorbewegt worden ist. Bei diesem Wartevorgang wird das Ausgangssignal der Zeitgeberschaltung 67 auf dem Pegel L gehalten, wodurch das Ausgangssignal des UND-Verknüpfungsgliedes 52 auf dem Pegel L gehalten ist. Da die Zeitdauer der Bewegung des Blitzlichtteils 9 von der Spannung der Versorgungsquelle abhängt und somit in beträchtlichem Ausmaße unterschiedliche Werte haben kann, ist die obige Verzögerungszeitdauer experimentell bestimmt worden, wobei diese Wertschwankungen in Betracht gezogen wurden.
Da der Betrieb der Zeitgeberschaltung 67 abgestoppt werden sol! sowie der Blitzlichtteil 9 die vorstehende Position erreicht hat, ist die Schaltung überdies so ausgebildet, daß sowie die vorstehende Position erreicht worden ist und das Stroboskopschalter-ZBlitzlichtpositionssignal 29 den Pegel L annimmt, der Ausgangsanschluß der Zeitgeberschaltung 67 augenblicklich
•3*·
ein Signal mit dem Pegel H abgibt, indem ein Signal von der Verzögerungsschaltung 64 über das Invertierglied 60 und das NOR-Verknüpfungsglied 41 empfangen wird, wodurch dem SR-Flip-Flop 36 ein Rückstellsignal zugeführt wird. Die Schaltung zur Beseitigung der oben beschriebenen Fehlfunktion besteht im wesentlichen in der Kombination der Zeitgeberschaltung 67, der Verzögerungsschaltungen 64, 65 und 66 und des NOR-Verknüpfungsgliedes 41.
Wie im einzelnen unter Bezugnahme auf die Zeichnung und die Darstellung des bevorzugten Ausführungsbeispiels geschrieben wurde, übernimmt die erfindungsgemäße Kamera mit automatischem Blitzlicht eine Konfiguration, bei der die Bewegung des Blitzlichtteils nicht fest mit der Motorumdrehung verbunden ist, sondern über zwei Betätigungselemente verbunden ist, die einen manuellen Betrieb des Blitzlichtteils unabhängig von der Motorumdrehung gestatten, ohne daß zu befürchten ist, daß die mechanische Verbindung beschädigt wird. Durch Einführung der Kurvenscheibe kann eine Drehung des Motors in einer einzigen Richtung dazu dienen, den Blitzlichtteil aus dem Kameragehäuse herauszudrücken und in dieses hereinzuziehen, wodurch die Schaltung für den Motorantrieb vereinfacht ist.
Überdies können bei der erfindungsgemäßen Kamera das Vorbewegen und Zurückführen des Blitzlichtteils gesteuert werden, wobei verschiedene Arten abgetasteter Eingangssignale verwendet werden können, z.B. das Helligkeitssignal für die Objektivszenerie, das Signal für die Linsenkappenabdeckung, das Signal für den Handblitzbetrieb, das Signal für das Ende der Aufladung, usw., die mit Betriebssituationen bei der Photographie verbunden sind. Dadurch können ein notwendiges Blitzen oder ein nicht notwendiges Vorbewegen des Blitzlichtteils, usw. verhindert werden.
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Claims (4)

ELISABETHJUNGDRPHIUDIPl-CHBM. .: " .:.*..' '·♦* *8βθΌ MÜNCHEN 40, JÜRGEN SCHIRDEWAHN dr. rer naVI d,pl,phys. clemSsÄIe 30 CLAUS GERNHARDT dipl-ing. telefon: (089) 3450 67 TELEGRAMM/CABLE: INVENT MÜNCHEN PATENTANWÄLTE TELEX: 5-29 686 EUROPEAN PATENT ATTORNEYS TELECOPIERER (FAX): (089) 39 9239 (GR. Il S 515 M (KK/we/k) 25. Oktober 1983 West Electric Company, Ltd. Osaka, Japan Kamera mit automatischem Blitzlicht Patentansprüche
1.) Kamera mit automatischem Blitzlicht mit einem Blitz-
'chtteil, der automatisch zwischen einer, blitzbereiten Position, in der der Blitzlichtteil für das Blitzen herausbewegt ist, und einer Rückstellposition, in der der Blitzlichtteil im Kameragehäuse zurückgestellt ist, wenn er nicht benutzt wird, angetrieben wird, gekennzeichnet durch:
ein erstes Betätigungselement (12) zum Antreiben des Blitzlichtteils (9) in einer Richtung zum Herausstehen , aus dem Kameragehäuse,
ein zweites Betätigungselement (11) zum Antreiben des Blitzlichtteils (9), um diesen in das Kameragehäuse unter Überwindung einer Kraft des ersten Betätigungselementes
zurückzuführen,
einen Antriebshebel, der so am Kameragehäuse drehpunktge-
lagert ist, daß ein erster Teil durch das zweite Betätigungselement in einer vorbestimmten Richtung angetrieben wird und ein zweiter Teil an einen Aufnahmeteil des Blitzlichtteils anstößt, wodurch der Blitzlichtteil in der Richtung angetrieben wird, um diesen in das Kameragehäuse zurückz uführen,
eine Mitnehmeranordnung (5+6+7), die nur in einer vorbestimmten Drehrichtung (D) gedreht wird, wodurch der Antriebshebel (8) gegen die antreibende Kraft des zweiten Betätigungselementes angetrieben wird, um ein Zurückführen des Blitzlichtteils in das Kameragehäuse durch die Kraft des zweiten Betätigungselementes (11) bei einer ersten vorbestimmten Drehphasenperiode der Mitnehmeranordnung zu gestatten und um ein Herausbewegen des Blitzlichtteils aus dem Kameragehäuse durch die Kraft des ersten Betätigungselementes (12) bei einer zweiten vorbestimmten Drehphasenperiode der Mitnehmeranordnung zu gestatten, eine Einrichtung (7a+7b+10a), die eine Drehung der Mitnehmeranordnung in umgekehrter Richtung verhindert, wenn der Blitzlichtteil (9) die vorstehende Position erreicht, eine Einrichtung (8b+10b+6a+1Oa), die eine Bewegung des Hebels (8) in einer Richtung entgegengesetzt zur vorbestimmten Richtung verhindert, wenn sich der Blitzlichtteil in der Rückstellposition befindet, einen Elektromotor (1) zum Antreiben der Kurvenscheibe (6) und
eine Steuerschaltung 'für den Motorantrieb, die dazu dient, den Motor in Abhängigkeit von mehreren Eingangssignalen für photographische Zustände antreibt.
2. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltung für den Motorantrieb umfaßt:
eine Versorgungsschaltung (69) für den Motorantrieb, die bewirkt, daß sich der Motor (1) bei Empfang eines Signals erster Art (mit Pegel H) dreht und eine Steuerschaltung (68) für den Motorantrieb, die ein Netzwerk logischer Verknüpfungsglieder umfaßt, die die folgenden Eingangssignale logisch verarbeiten, um ein Steuersignal für die Versorgungsschaltung (69) für den Motorantrieb zu erzeugen: ein Signal für die Linsenkappenabdeckung, das dem Abdecken der Linsenkappe entspricht, ein Signal für die halb gedrückte Auslösetaste, ein Signal für den Selbstauslöserbetrieb, ein Signal für die Auswahl der Art des Blitzbetriebs, das einer beabsichtigten Auswahl des Blitzens entspricht, ein Helligkeitssignal, ein Rückstellsignal für die Versorgungsquelle und ein Stroboskopschalter-/Blitzpositionssignal.
3. Kamera nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerschaltung für den Motorantrieb umfaßt:
- Signalrückhalteschaltungen für das Zurückhalten von Eingangssignalen für vorbestimmte Zeitperioden,
- eine erste Gruppe von mehreren UND-Verknüpfungsgliedern für die selektive Aufnahme des Signals für die Bewegung des Blitzlichtteils, des Signals für die Linsenkappenabdeckung, des Signals für die halb gedrückte Auslösertaste, des Signals für den Selbstauslöserbetrieb, des Signals für die Auswahl der Blitzbetriebsart, das Helligkeitssignal und das Stroboskopschalter-VBlitzpositionssignal über die Signalrückhalteschaltungen, die dazu dienen, ein Signal zur Steuerung der Synchronisierung des Herausführens des Blitzlichtteils (9) zu erzeugen,
:. ': : i-V":V;: ~'r~~JTTSlTO ~
eine zweite Gruppe mehrerer UND-Verknüpfungsglieder für die selektive Aufnahme des Signals für die Linsenkappenabdeckung, des Signals für die Auswahl der Blitzbetriebsart, für das Helligkeitssignal, das Stroboskopschalter-/ Blitzpositionssignal über die Signalrückhalteschaltungen, die dazu dienen, ein Signal zur Steuerung der Synchronisierung der Rückführung des Blitzlichtteils (9) zu erzeugen, und
- ein logisches Summierverknüpfungsglied (39) , das alle Ausgangssignale der ersten Gruppe mehrerer UND-Verknüpfungsglieder und der zweiten Gruppe mehrerer UND-Verknüpfungsglieder aufnimmt, um ein Signal zu erzeugen, das der Versorgungsschaltung für den Motorantrieb zugeführt werden soll.
4. Kamera nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, üaß die Steuerschaltung für den Motorantrieb außerdem gekennzeichnet ist durch eine Verhinderungsschaltung (54), die 3as Ausgangssignal des logischen Summierverknüpfungsgliedes (39) und ein Verhinderungssignal von einer Verhinderungssteuerschaltung (63) aufnimmt, um eine Übertragung des Ausjangssignals des logischen Summierverknüpfungsgliedes (39) :ur Versorgungsschaltung (69) für den Motorantrieb zu verhindern.
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