DE3008834A1 - Kamera mit einer verschlusseinrichtung - Google Patents
Kamera mit einer verschlusseinrichtungInfo
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- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B17/00—Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
- G03B17/42—Interlocking between shutter operation and advance of film or change of plate or cut-film
- G03B17/425—Interlocking between shutter operation and advance of film or change of plate or cut-film motor drive cameras
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Description
B e s c h r e ib u η g
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung einer Kamera zum Verhindern einer irrtümlichen Belichtung,
die verhindert, daß ein Film beim Zurückspulen des !"ilms nochmals irrtümlich belichtet wird.
Es ist eine Kamera bekannt, bei der, wenn der Verschlußauslöseknopf
beim Zurückspulen des Films gedrückt wird, eine Verschlußeinrichtung betätigt wird,jedoch der
Verschlußvorhang in seine geschlossene Stellung läuft.
Eine herkömmliche Kamera dieser Bauart ist so ausgelegt, daß eine zweite Belichtung eines belichteten Films
selbst dann verhindert v/erden kann, wenn der Veschlußauslöseknopf
beim Zurückspulen des Films gedrückt wird. Da jedoch in diesem Fall der Verschlußvorhang sich bewegt,
besteht die Gefahr, daß unerwünschtes Licht die Filmoberfläche infolg der Bewegung des Verschlußvorhanges
erreichen kann.
Aufgabe der Erfindung ist es, diesen Nachteil zu vermeiden und eine Kamera mit einer Verschlußeinrichtung zu
schaffen, bei der eine unerwünschte erneute Belichtung eines belichteten Films verhindert wird, wenn der Film
zurückgespult wird.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst,
daß eine Einrichtung zum Verhindern der Betätigung einer Verschlußeinrichtung in Abhängigkeit von der Verschiebung
einer Umsteileinrichtung zum Einstellen eines
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Filmtransportmechanismus einer Kamera in den Filmrückspulbetrieb
geschaffen wird, wobei die Umstell einrichtung verschiebbar ist, um den Filmtransportmechanismus
entweder in den Filmaufzug- oder den Filmrückspulbetrieb
umzuschalten.
Gemäß einem bevorzugten Gedanken der Erfindung ist eine Kamera mit einer Verschlußeinrichtung, die in Abhängigkeit
vom Filmaufzüg gespannt und durch die Verschlußauslöseeinrichtung
zum Belüiten ausgelöst wird,
mit einer Umstellvorrichtung vesehen, die zum Einstellen
eines Filmtransportmechanismus in den Filmaufzug- und den Rückspulbetrieb verschiebbar ist. Erfindungsgemäß
ist eine Einrichtung zum Unterbinden der Arbeitsweise der Verschlußeinrichtung in Abhängigkeit von der
Verschiebung der Umstelleinrichtung zum Einstellen des Filmtransportmechanismus in den fiückspulbetrieb vorgesehen.
Λ
Eine Weiterbildung der Erfindung ist im Patentanspruch angegeben.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 einen Stromlaufplan eines Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen elektrischen ÜTxlmaufzugeinrichtung
einer Kamera,
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung eines Ausführungsbeispiels des Betätigungsmechanismus eines Drehmomentschalters
,
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]?ig. J eine Draufsicht auf ein besonderes Ausführungsbeispiel des Drehmoment-Erfassungsmechanismus,
4 ein Blockschaltbild eines zweiten Ausführungsbeispiels, das gegenüber dem in Fig. 1 gezeigten
Ausführungsbeispiels verbessert ist,
Pig. 5 ein Blockschaltbild eines dritten Ausführungsbeispiels,
das ebenfalls gegenüber dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel verbessert ist, und
Jig, 6 ein Blockschaltbild eines vierten Ausführungsbeispiels, das wiederum gegenüber dem in Pig. 1 gezeigten
Ausführungsbeispiel eine Verbesserung darstellt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung erläutert. Die in Pig. 1 gezeigte
Kamera weist ein Kameragehäuse 1 und eine Motorantriebseinrichtung 2 auf, die lösbar an diesem befestigt ist.
Ein Umschalter 5 für die Speisequelle wird automatisch von einer innerhalb des Kameragehäuses 1 enthaltenen
Speisequelle 4 auf eine Speiseschaltung umgeschaltet, die in der Motorantriebseinrichtung 2 vorgesehen ist,
wenn die Motorantriebseinrichtung an dem Kameragehäuse befestigt wird. Ein Schalter S^ der auf den halben Weg
des hier nicht gezeigten Verschlußauslöseknopfes anspricht,
wenn dieser an dem Kameragehäuse um eine erste Stufe heruntergedrückt wird, und eine Steuereinrichtung
5 umfaßt eine Belichtungssteuerschaltung, eine Anzeigeschaltung,
eine Auslöseeinrichtung, eine Verschlußeinrichtung und dergleichen auf, wobei von diesen die An-
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zeigeschaltung durch. Schließen des Schalters S,, eingeschaltet
wird, um einen zuvor eingestellten Belichtungswert oder dergleichen anzuzeigen. Wenn der Verschlußauslöseknopf
weiter gedruckt wird, überträgt ein Auslöseschalter Sp ein Auslösesignal an die Steuereinrichtung
5? um die Verschlußauslösung zu "bewirken.
Ein Motorantriebsschalter S^ wird während eines Z'eit-Intervalls
geschlossen, das mit dem Schließen des rückwärtigen Vorhanges eines Brennebenenverschlusses
"beginnt und bis zum vollständigen Schließen dieses rückwärtigen Vorhanges andauert, nämlich, bis die Belichtung
vollständig beendet ist, und er wird geöffnet bei der Beendigung des Filmvorschubes und des Verschlußaufzuges.
Das Kameragehäuse 1 und die Motorantriebseinrichtung 2 sind über elektrische Kontakte a,
b, c, d, e und f und eine hier nicht gezeigte mechanische Kupplungseinrichtung, wie eine Kupplung zum Aufziehen
und Zurückspulen des !Filmes verbunden. Die Motorantriebseinrichtung 2 hat eine Speisequelle 6, eine Speisesteuerschaltung
7 j die eine Konstantspannungschaltung zum Steuern der Kamera aufweist, einen Schalter S^, für
den halben Weg des Verschlußauslöseknopfes und einen Auslöseschalter Sc. Wenn der hier nicht gezeigte Verschlußauslöseknopf
der Motorantriebseinrichtung um eine erste Stufe heruntergedrückt wird, wird der Schalter
S^ geschlossen, um die Speisesteuerschaltung 7 einzuschalten
und die Steuereinrichtung 5 cLes Kameragehäuses
1 über den Kontakt a zu speisen, während gleichzeitig das ΕΙΪΓ-Signal des Schalters S^ über den Kontakt c andie
Steuereinrichtung 5 des Kameragehäuses 1 gegeben wird, um die Anzeigeschaltung und dergleichen in der Steuereinrichtung
5 einzuschalten, wodurch der zuvor einge-
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stellte Belichtungswert oder dergleichen angezeigt wird.
Dieser Zustand wird durch ein Haltesignal beibehalten, das von der Steuereinrichtung 5 über den Kontakt b
an die Speisesteuerschaltung 7 während eines bestimmten
Zeitintervalls selbst dann gegeben wird, wenn der Schalter
S^, geöffnet ist, und in der Zwischenzeit kann der
Photograph die Anzeige des voreingestellten Belichtungswertes ablesen. Wenn der Verschlußauslöseknopf weiter
gedruckt wird, wird der Auslöseschalter Sc geschlossen.
Eine Vergleicherschaltung 8, ein Kondensator 9 und ein Widerstand bilden zusammen eine Verschlußauslösezeitschaltung,
um den Vorspannzustand eines Transistors aufrechtzuerhalten, der mit einem Kontakt des Auslöseschalters
Sr während des öffnens eines Wahlschalters
Sg für eine Einzelbildphotographie und ein kontinuierliches
Photographieren verbunden ist, und zum Vorspannen dieses Transistors jedesmal dann, wenn der Motorantriebsschalter
S^ beim Beenden des Ifilmvorschubes während
des Schließens des Wahlschalters S5 geöffnet ist, um
das Aufladen des Kondensators 9 zu bewirken. Jedesmal, wenn der mit einem Kontakt des Auslöseschalters Sc verbundene
Transistor leitend ist, gibt er ein Auslösesignal an die Steuereinrichtung 5 über den Kontakt d,
um den Verschluß auszulösen. Dioden 11, 12, ein Transistor 13» ein Kondensator 14, eine Vergleicherschaltung 15,
ein Transistor 16 und ein Widerstand bilden zusammen eine Filmaufzug-Verzögerungsschaltung, die beim Schließen
des Motorantriebschalters S, eingeschaltet wird, und ein
ÜPilmaufzugssignal nach einer bestimmten Zeit abgibt,
nämlich nach der Beendigung der Belichtung. Ein Kondensator 17, eine Vergleicherschaltung 18 und ein Widerstand
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bilden zusammen eine Motorstillsetz-Verzögerungsschaltung
zum Aufnehmen des Filmaufzugsignals "vo η der Filmauf
zugs-Verζögerungsschaltung, und sie gibt unmittelbar
ein Motorantriebssignal ab, das während einer bestimmten
Zeitdauer weiterhin selbst dann abgegeben wird, nachdem der Motorantriebsschalter S^ bei der Beendigung
des Filmvorschubes geöffnet wird, so daß das Filmaufzugssignal
nicht langer empfangen wird. Ein Transistor 19 wird durch das Motorantriebssignal leitend geschaltet,
um Speisung an eine Relaiswicklung 20 zu geben, so daß bei der Erregung dieser Relaiswicklung ein Relaiskontakt
21 umgeschaltet wird, um einen Motor 22 zu speisen. Transistoren 27, 28, Widerstände 101 bis 104
und ein Kondensator bilden zusammen eine positive Rückkopplungsschaltung, die eine Verriegelungsschaltung
zum Abgeben eines Motorstillsetzsignals bei der Erfassung eines Drehmomentes nach der Beendigung des
Filmvorschubes ist, was später noch erläutert wird. Transistoren 25 und 24 bilden zusammen eine Rücksetzschaltung
zum Zurücksetzen der Verriegelungsschaltung. Ein Wahlschalter Sn wählt einen des Filmaufzugs- und
des Filmrückspulbetriebes, wobei er bei seinem Schließen auf den Kontakt F die Filmaufzugssteuerung und bei
seinem Schließen auf den Kontakt R die Filmrückspulsteuerung bewirkt. Ein Drehmomentschalter Sg ist im Ruhezustand
geöffnet, wie dieses später noch erläutert wird, und wird zeitweilig durch die Erfassung eines Ansteigens
des Filmaufzugsdrehmomentes beim Beenden des Filmvorschubes
oder am E^de des Filmes geschlossen und unmittelbar
danach geöffnet, wie dieses später erläutert wird. Dieser Schalter Sg und die zuvor erwähnte Verriegelungs schaltung
27, 28, 101 bis 104 sov/ie ein Transistor 29
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der noch beschrieben wird, bilden zusammen eine zwangsläufig arbeitende Stillsetzschaltung zum Erfassen eines
Anstieges des Drehmomentes und zum Stillsetzen des' Motors. Ein Rückspul-Stillsetzschalter Sq ist ein Schalter,
der zu schließen ist, wenn der gesamte EiIm während des Zurückspulens des Filmes zurückgespult ist und außer
Eingriff von einem Ritzel gelangt, wobei dieser Schalter geöffnet wird, wenn der Film auf das Ritzel aufgelegt
und ein Kameragehäusedeckel geschlossen ist. Dieser Schalter Sq ist an dem Kameragehäusedeckel befestigt
und elektrisch mit der Motorantriebseinrichtung über
einen hier nicht gezeigten Kontakt verbunden. Ein Transistor 32, eine Zenerdiode 34-, ein Kondensator 35» eine Diode
36 und ein Widerstand bilden zusammen eine Schutz-Zeitgeberschaltuns
zum Ansteuern der Verriegelungsschaltung und zum Unterbrechen des Motorstromes, wenn die Zeitdauer,
während der Motor gespeist wird,eine bestimmte Zeitdauer überschreitet, um ein Durchbrennen des Motors oder ein
unnötiges Entladen der Batterie zu verhindern, wenn ein Strom weiterhin zum Motor fließt, weil der Drehmomentschalter
Sg fehlerhaft arbeitet, oder wenn die Spannung so weit abgefallen ist, daß der Drehmomentschalter Sn
unwirksam wird. Wenn ein Batterieprüfschalter S^q geschlossen
ist, und wenn die Speisespannung einen vorgeschriebenen
Spannungspegel überschreitet, speist eine
Batterieprüfschaltung 38 eine lichtemittierende Diode
37 über einen Widerstand, um diese einzuschalten.
Bei einem solchen Schaltungsaufbau erfolgt die Arbeitsweise wie nachfolgend beschrieben. Die Beschreiung bezieht
sich zuerst auf den Betriebszustand, bei dem die Motorantriebseinrichtung angebracht wird und der Schalter
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Sg auf die Stellung S(AUS Einzel aufnahme) und",
der Schalter Sr7 auf die Stellung i1 (Filmaufzug) eingestellt
sind. Bevor der Verschluß ausgdöst wird, befindet sich der Schalter Sg in seiner AUS-Stellung, wodurch
das Aufladen des Kondensators 9 bewirkt wird und die Vergleichsschaltung 8 den Transistor vorspannt, der
mit einem Eontakt des Schalters S1- verbunden ist. Außerdem
befindet sich der Motorantriebsschalter S^ in seiner
AUS-Stellung und der Transistor 13 ist in seinem leitenden Zustand vorgespannt. Daher wird der Kondensator 14
der Filmaufzugs-Verzögerungsschaltung entladen und das
Ausgangssignal der Vergleicherschaltung 15 nimmt einen
niedrigen Pegel an, so daß der Transistor 16 gesperrt ist und der Kondensator 17 der Motorstillsetz-Verzögerungs·
schaltung über einen Widerstand entladen wird^.der dem
Kondensator 17 parallel geschaltet ist, und das Ausgangssignal der Vergleicherschaltung 18 einen niedrigen Pegel
annimmt. Dadurch wird der Transistor 19 gesperrt und der Motor wird stillgesetzt, der Transistor 23 wird gesperrt,
während der Transistor 24 leitend geschaltet wird, so daß die Transistoren 27 und 28 der Verriegelungsschaltung
gesperrt sind. Die Verriegelungsschaltung befindet sich daher in ihrem zurückgesetzten Zustand.
Der Drehmomentschalter Sg ist geöffnet.
Wenn bei diesem Schaltzustand der nichtgezeigte Ver-Schlußauslöseknopf,
der an der Motorantriebseinrichtung vorgesehen is-t, gedruckt wird, um die Schalter
S1, und Sr zu schließen, wird der mit einem Kontakt des
Schalters S1- verbundene Transistor leitend, da er von
der Vergleicherschaltung 8 vorgespannt wird, und das
Auslösesignal wird an die Steuereinrichtung 5 übertragen. Wenn der Verschluß ausgelöst ist, wird die Belichtung
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bewirkt und der rückwärtige Verschlußvorhang beginnt
seinen Schließvorgang. Der Motorantriebsschalter S* wird in Abhängigkeit vom Schließvorgang des Verschlusses
geschlossen, was erfolgt, bevor der rückwärtige Verschlußvorhang vollständig die Blendenöffnung schließt.
Wenn der Schalter S* geschlossen ist, wird die Vorspannung
des Transistors 13 über die Diode 11 festgelegt, und der Transistor 13 wird daher gesperrt, um
das Aufladen des Kondensators 14· zu beginnen, woraufhin nach Verstreichen eines bestimmten Zeitintervalles bis
zum vollständigen Schließen des rückwärtigen Verschlußvorhanges die Vergleicherschaltung 15 ein Ausgangssignal
hohen Pegels abgibt, um den Transistor 16 leitend zu schalten. Durch das Leitendschalten dieses Transistors
16 gibt die Filmaufzugs-Verzögerungsschaltung ein !Filmaufzugssignal
ab. Venn der Transistor 16 leitend geschaltet ist, wird der Kondensator 17 zeitweilig aufgeladen
und das Ausgangssignal der Vergleicherschaltung
18 nimmt einen hohen Pegel an. Das heißt, die Motorstillsetz-Verzögerungsschaltung
gibt ein Motorantriebssignal ab. Wenn das Ausgangssignal der Vergleicherschaltung
18 einen hohen Pegel annimmt, wird der Transistor 23 leitend geschaltet, während der Transistor 24- gesperrt
wird, und die Verrxegelungsschaltung wird eingeschaltet, wobei, da diese kein Ansteuersignal erhält,
die Transistoren 27 und 28 und auch der Transistor 29 in ihrem gesperrten Zustand bleiben. Der Transistor
19 erhält daher das Ausgangssignal der Vergleicherschaltung 18 und wird durch dieses leitend geschaltet,
und die Relaiswicklung 20 wird elektrisch erregt, um den Motor 22 einzuschalten, während gleichzeitig der Kondensator
35 der Schutz-Zeitgeberschaltung sich über einen
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Widerstand", aufzuladen beginnt, der der Diode 36 parallel
geschaltet ist.
Der Filmvorschub wird durch die Drehung des Motors
über die nicht gezeigte Eilmaufzugskupplung durchgeführt und da die Drehung des Motors 22 um ein bestimmtes
Zeitintervall durch die !"ilmaufzugs-Verzögerungsschal
tung verzögert wird, nachdem der Mo tor an tr iebs scha It er S,
geschlossen wurde, wird der Filmtransport erst bewirkt, nachdem der rückwärtige Verschlußvorhang vollständig
die Blendenöffnung nach der Beendigung der Belichtung geschlossen hai;. Der Pilmvorschub wird durch den Motor
22 fortgesetzt, und nach der Beendigung des JPilmvorschubs
wird der Motorantriebsschalter S* geöffnet und der Transistor 13 leitend geschaltet, so daß der Kondensator
14- zeitweilig entladen wird und das Ausgangssignal der Vergleicherschaltung 15 auf einen niedrigen Pegel
geändert wird sowie der Transistor 16 gesperrt wird. Jedoch wird, selbst wenn der Transistor 16 gesperrt wird,
der Kondensator 17 etwas über einen parallel, geschalteten Widerstand entladen, so daß damit das Ausgangs signal der
Vergleicherschaltung 18 nicht sofort geändert wird, sondern
während einer bestimmten Zeitdauer nachdem der ■Schalter S^ geöffnet wurde, auf seinem hohen Pegel
bleibt, nämlich mindestens bis die noch zu beschreibende Verriegelungsschaltung eingeschaltet wird, und der
Motor 22 dreht sich weiter, wobei der Transistor 19 in
seinem leitenden Zustand bleibt.
Wenn der 3Pilmvorschub;.beendet st, wird eine IFilmvorschubeinrichtung,
wie ein nicht gezeigtes Ritzel an dem Kameragehäuse unbeweglich gehalten, während sich der
ORIGINAL INSPECTED
Motor jedoch weiter dreht, so daß das Filmvorschubdrehmoment
ansteigt. Dadurch wird ein noch zu beschreibender Drehmomenterfassungsmechanismus betätigt und
der Drehmomentschalter Sg wird zeitweilig geschlossen.
Durch Schließen des Drehmomentschalters Sg wird ein Ansteuersignal an einen Verbindungspunkt η gegeben,
um die Verriegelungsschaltung anzusteuern und die Transistoren 27 und 28 leitend zu schalten. Es wird
also ein Motorstillsetzsignal erzeugt. Dadurch wirdr der Transistor 29 leitend geschaltet und, obwohl das
Ausgangssignal der Vergleicherschaltung 18 einen hohen Pegel hat, wird der Transistor 19 gesperrt, um die
Speisung der Belaiswieklung 20 zu beenden und damit zwangsläufig den Motor 22 stillzusetzen. Nachdem die
Verriegelungsschaltung über den Schalter So angesteuert
wurde, wird die Entladung des Kondensators 17 fortgesetzt und das Ausgangssignal der Vergleicherschaltung
18 wird auf einen niedrigen Pegel geändert, um den Transistor 23 zu sperren, und den Transistor 24· leitend
zu schalten, so daß ein Bucks et ζ signal an einen Verbindungspunkt m gegeben wird, um die Verriegelungsschaltung zurückzusetzen und die Transistoren 27» 28
und 29 zu sperren, während der Transistor 19 in seinem gesperrten Zustand bleibt. Das zuvor erwähnte, bestimmte
Zeitintervall bis das Ausgangssignal der Vergleicherschaltung umgekehrt wird, ist gleich oder etwas langer
als die Zeitdauer nach der Beendigung des Eilmvorschubes in der Kamera während der niedrigsten Spannung, die
für die Motorantriebseinrichtung zulässig ist, bis der Drehmomentschalter Sq geschlossen ist.
Die Schutz-Zeitgeberschaltung, die durch den Transistor
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32, die Zenerdiode 34-, den Kondensator 351 die Diode
36 und den Widerstand gebildet ist, wird während der gewöhnlichen Filmaufzugszeit nicht betätigt, und,
wenn das Ausgangssignal der Vergleicherschaltung 18
auf den niedrigen Pegel geändert wurde, wird die im Kondensator 35 gespeicherte Ladung schnell über die
Diode 36 entladen.
wahrend der Zeitdauer, während der die Verriegelungsschaltung eingeschaltet ist, nämlich während der Zeitdauer
vom Schließen des Drehmoment schalters Sg bis zur.
Umkehr des Ausgangssignals der Vergleicherschaltung 18
zum Zurücksetzen der Verriegelungsschaltung, wird die lichtemittierende Diode 37 eingeschaltet, damit festgestellt
werden kann, daß der Drehmomentschalter Sq
in geeigneter Weise betätigt ist. Auf diese Weise wird eine Einzelbildphotographie und der Vorschub eines
nächsten einzigen Bildes beendet. Selbst, wenn der hier nicht gezeigte Verschlußauslöseknopf der Motorantriebseinrichtung
gedrückt bleibt, bleibt der mit einem Kontakt des Schalters S1- verbundene Transistor leitend, so daß
damit das nächste Auslösesignal nicht an die Steuereinrichtung 5 gegeben wird.
Nachfolgend wird der Betrieb erläutert, wenn der Schalter Sg in die Stellung C(EIF, kontinuierliches Photographieren)
umgeschaltet wurde.
Wenn der Schalter Sg geschlossen ist, werden eine Einzelbildphotographie
und der Vorschub eines nächsten Filmbildes in der gleichen Weise durchgeführt, wie dieses
zuvor beschrieben wurde. Jedoch wird, wenn der Motoran-
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triebsschälter S, geschlossen ist, die Entladung des
Kondensators 9 über eine einen Strom in Sperrichtung sperrende Diode 10 und einen Kontakt f bewirkt. Dadurch
ändert sich das Ausgangssignal der Vergleicherschaltung 8 auf einen niedrigen Pegel und der mit diesem
Ausgang Verbundene Transistor wird gesperrt. Venn der Motorantriebsschalter S^ bei der Beendigung des
Filmvorschubes geöffnet wird, beginnt sida der Kondensator
9 erneut aufzuladen, und nach einer bestimmten Zeitdauer, z.B. nachdem der Motor 22 stillgesetzt wurde,
wird das Ausgangs signal der Vergleicherschaltung 8, die eine Auslöse-Zeitgeberschaltung bildet, auf einen
hohen -^egel geändert, und, wenn der Auslöseschalter Sc
zu diesem Zeitpunkt geschlossen ist, wird der durch das Ausgangs signal der Vergleicherschaltung vorgespannte
Transistor leitend geschaltet, um erneut das Auslösesignal an die Steuereinrichtung 5 zu geben, wodurch
damit one Verschlußauslösung und ein kontinuierliches Photographieren bewirkt wird. Durch Einstellen eines
einstellbaren Widerstandes zum Aufladen des Kondensators 9» der den Auslösezeitpunkt bestimmt, kann die Photographiergeschwindigkeit
während des kontinuierlichen Photographierens in der gewünschten Weise festgelegt
werden.
Wenn der Filmvorschub fortgesetzt wird und das Ende des Films erreicht wird, kann die Filmaufzugseinrichtung
des Kameragehäuses nicht langer den Film aus dem Magazin herausziehen, und infolge des Stillstandes des Ritzels
wird die Filmaufzugseinrichtung des Kameragehäuses gewöhnlich unbeweglich, bevor der Filmvorschub beendet
ist. Jedoch wird, selbst wenn die Filmaufzugseinrichtung
stillgesetzt wird, der Motorantriebsschalter S, in seinem
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geschlossenen Zustand bleiben, wodurch sich der Motor 22 zu drehen versucht. Dann wird der Drehmomentschalter
Sg durch das Ansteigen des Filmvorschubdrehmomentes
betätigt und kurzzeitig geschlossen, um die Verriegelungsschaltung anzusteuern und den Motor
22 stillzusetzen. Da der Schalter S, geschlossen bleibt,
bleibt auch das Ausgangssignal der Vergleicherschaltung 8 auf einem hohen Pegel und der Transistor 24- der Eücksetzschaltung
bleibt gesperrt, während der leitende Zustand der Transistoren 27 und 28 der Verriegelungsschaltung
beibehalten wird, wodurch die gesamte Kette stillgesetzt wird,und die lichtemittierende Diode 37 kontinuierlich
eingeschaltet bleibt, um anzugeben, daß der Film zu Ende gegangen ist.
Wenn der Drehmomentschalter Sp infolge einer nicht ausreichenden
Motorantriebskraft unwirksam wird, die sich aus einem Sp ei se Spannungsabfall am Ende des IFilms ergibt,
oder wenn der Drehmomentschalter Sg aufgrund eines Fehlers nicht mehr arbeitet, bewirkt die Schutz-Zeitgeberschaltung
das Leitendwerden des Transistors 52, das Ansteuern der Verriegelungsschaltung und das Leitendwerden
des Transistors 29 in dieser Reihenfolge, wenn das Ladepotential des Kondensators 35 die Schwellwertspannung
übersteigt, die durch die Spannung der Zenerdiode 34- und die Basis-Emitter-Spannung des Transistors
32 bestimmt ist, nach einem bestimmten Zeitintervall nach dem Schließen S^, wodurch die Speisung zum Motor
22 unterbrochen und die lichtemittierende Diode 37 eingeschaltet wird.
nachfolgend wird die Arbeitsweise bei der Filmrückspulung
erläutert. Die Filmrückspulung wird durch Umschalten
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des Schalters Sr7 auf dem Kontakt R bewirkt. Das Umschalten
des Schalters Sr7 wird in der folgenden Weise
vorgenommen. Venn ein Filmaufzugs- und Rückspul-Umschal thebel, der hier nicht gezeigt ist, von der IiIiaufzugsauf
die Rückspulseite umgeschaltet wird, werden zuerst ein Antriebszahnrad und eine Filmaufzugs-Zahnradkette
voneinander getrennt, wonach dann der Schalter Sy von seinem Kontakt F sich in seine
neutrale Stell ng bewegt, woraufhin ein nicht gezeigter Rückspulknopf betätigt wird, um das Transportritzel
freizuschalten. Der Schalter Sr7 wird weiter von
seiner neutralen Stellung auf seinen Kontakt R umgeschaltet, und zuletzt wird das Antriebszahnrad mit der
Rückspulzahnradkette gekuppelt, um eine Rückspülung möglich zu machen. Die zuvor beschriebene SOlgevon Vorgängen
wird kontinuierlich durch eine Betätigung des Umschalthebels für den Filmaufzugs- und Rückspulvorgang bewirkt
und die Umschaltung vom Rückspul- auf den FiImaufzugsbetrieb
wird in einer umgekehrten Reihenfolge zu der zuvor beschriebenen durchgeführt. Die Umschaltung
vom RückspulVorgang kann in zwei Fällen stattfinden,
nämlich, wenn der Motor 22 stillgesetzt wird, bevor die Kamera den Filmaufzugsvorgang beendet hat,
und, wenn der Motor stillgesetzt wird, wenn die Kamera den Filmaufzugsvorgang beendet hat. Das Rückspulen aus
dem Betriebszustand, bevor der Filmaufzugsvorgang beendet ist, wird in folgender Weise durchgeführt. Wie zuvor
angegeben wurde, ist es am Filmende oftmals der Fall, daß die Kamera stillgesetzt wird, obwohl der Filraaufzugsvorgaa
g noch nicht beendet ist, und in diesem Fall ist der Motorantriebsschalter S, geschlossen, und das Ausgangssignal
der Vergleicherschaltung 18 hat ein hohes Potential, und die Transistoren 27 und 28 der Verriegelungs-
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schaltung sind durch die Arbeitsweise des Drehmomentschalters Sq leitend geschaltet. Wenn bei diesem Betriebszustand
der Umschalthebel für den Filmaufzugs- und Rückspulbetrieb zum "Umschalten des Schalters Sn
von seinem Kontakt F in seine neutrale Stellung betätigt wird,werden die Transistoren 27 und 28 gesperrt,
um die Verriegelungsschaltung zurückzusetzen, und der Transistor 29 wird gesperrt, so daß der Transistor
19 leitend geschaltet wird, um die Drehung des Motors einzuleiten. Gleichzeitig wird der Transistor 31 vorgespannt
und leitaad geschaltet, so daß der Transistor 33 leitend geschaltet wird, und die Entladung des Kondensators
35 zum Zurücksetzen der Schutz-Zeitgeberschaltung bewirkt wird. Der Transistor 32 wird gesperrt.
Zu diesem Zeitpunkt kämmt-das Antriebszahnrad weder
mit der Filmaufzugs-Zahnradkette, noch der Rückspul-Zahnradkette,
so daß weder ein Filmaufzug noch ein Rückspulen stattfindet. Wenn der Schalter Sr7 auf seinen
Kontakt R geschaltet ist, wird die Verriegelungsschaltung .bereitgeschaltet, jedoch ist der Rückspul-Stillsetzschalter
Sq geöffnet, da der Film noch nicht zurückgespult wurde, wodurch damit die Verriegelungsschaltung
nicht angesteuert wird. Wenn dann der Umschalthebel vollständig auf seine Rückspulseite umgeschaltet wird,
gelangen das Antriebszahnrad und die Rückspul-Zahnradkette
in Eingriff, um das Rückspulen zu bewirken. Wenn das Zurückspulen des Filmes stattfindet und das
vordere Ende des Filmes außer Eingriff mit dem Ritzel oder der Filmaufwickelspule der Kamera gelangt, nämlich,
wenn die Filmrückspulung beendet ist, wird der Rückspul-Stillsetzschalter
Sq geschlossen, um ein Ansteuersignal an den Verbindungspunkt η zu geben und die Verriegelungs-
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schaltung anzusteuern, sowie den Transistor 29 leitend
zu schalten, so daß der Transistor 19 gesperrt wird,
um den Motor stillzusetzen und die lichtemittierende Diode 37 einzuschalten, die damit das Ende des Rückspulvorganges
angibt. Bei diesem Zustand bleibt, selbst, wenn der Gehäusedeckel der Kamera geöffnet wird, um
den Film aus dieser zu entnehmen, und der Rückspul-Stillsetzschalter
Sq geöffnet ist, die einmal angesteuerte Verriegelungsschaltung betätigt und der Motor
22 dreht sich nicht. Wenn die .Anordnung so ausgebildet ist, daß z.B. die Rückspulkupplung von der Magazinkammer
während des Filmvorschubes nach Maßgabe der Stellung des Umschalthebels für den Filmaufzug und das Zurückspulen
zurückgezogen ist, und die Kupplung während des Zurückspulens in die Magazinkammer' eintaucht, wenn der
Umschalthebel auf die Filmaufzugs seit e umgeschaltet ist, um das Magazin aus der Magazinkammer nach der Beendigung
des Zurückspulens zu entfernen, und die Rückspulkupplung von der Magazinkammer zurückgezogen wird, wird der
Schalter Sy auf den Kontakt F umgeschaltet. Wenn eine
solche Ausbildung benutzt wird, wird die Verriegelungsschaltung zurückgesetzt, wenn der Schalter Sr; in seine
neutrale Stellung umgeschaltet wurde, und der Motorantriebsschalter S, bleibt geschlossen, wodurch damit
der Motor 22 angetrieben wird, bis der Filmaufzugsvorgang beendet ist, wonach der Motor stillgesetzt wird.
Da jedoch zu diesem Zeitpunkt das Zurückspulen bereits beendet ist und der Eingriff zwischen dem Ritzel und
den Perforationen des Films gelöst wurde,wird der belichtete Film nicht erneut aus demMagazin herausgezogen.
Das Einsetzen eines unbelichteten Films kann danach
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-2D-
vorgenoiamen werden.
Das Zurückspulen wird, wenn der Motor stillgesetzt ist, nachdem die Kamera den Eilmaufzugsvorgang beendet hat,
in der folgenden V/eise durchgeführt.
Da der Filmaufzugsvorgang "beendet wurde, ist der Motorantriebsschalter
S;z geöffnet und damit hat das Ausgangssignal der Vergleicherschaltung 8 einen niedrigen Pegel.
Selbst, wenn der Umschalthebel für den Filmaufzug und
das Zurückspulen auf die Zurückspulseite umgeschaltet wurde, und der Schalter Sr7 vom Kontakt Έ entfernt wurde,
wird der Transistor 19 durch das Ausgangssignal der Vergleicherschaltung 18 zu diesem Zeitpunkt gesperrt,
wodurch der Motor 22 noch nicht gedreht wird. Wenn der Schalter Sr7 auf den Kontakt R umgeschaltet ist, wird
der Transistor 30 leitend geschaltet, wodurch der Transistor 19 leitend geschaltet wird, so daß sich der
Motor 22 dreht. Gleichzeitig wird die Torspannung des Transistors 24- mit Hilfe der Diode 26 herabgesetzt, so
daß der Transistor 24 gesperrt und die Verriegelungsschaltung eingeschaltet wird. Wenn der Umschalthebel
über den Pilmaufzug..und das Zurückspulen vollständig
auf die Rückspulseite umgeschaltet ist, gelangen das Antriebszahnrad und die Eückspul-Zahnradkette miteinander
in Eingriff, wie dieses bereits beschrieben wurde, um das Zurückspulen des Eilms zu bewirken. Die Arbeitsweise
danach ist die gleiche, die zuvor beschrieben wurde. Nach der Beendigung des Zurückspulens wird, wenn der
Umschalthebel für den Pilmaufzug und das Zurückspulen in seine ursprüngliche Stellung zurückgestellt wurde,
und der Schalter Sr7 von seinem Kontakt R gelöst wurde,
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die Verriegelungsschaltung zurückgesetzt, da sich die Kamera in ihrem das Ende des Zurückspulens angebenden
Betriebszustand befindet, und gleichzeitig wird der Transistor 30 gesperrt, so daß die Vorspannungsquelle
des Transistors 19 abgeschaltet wird und der Motor stillgesetzt bleibt, wobei dieser Betriebszustand beibehalten
wird, selbst wenn der Schalter Sr, auf den Eontakt F umgeschaltet wird.
Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem das Auftreten eines Auslösesignals verhindert wird, wenn der
Schalter Sr7 auf den Eontakt E umgeschaltet wird, d.h.
sich in dem Eückspulzustand befindet. Wenn der am Earner agehäuse vorgesehene Verschlußauslöseknopf gedrückt wird,
um den Schalter S~ zu se ließen, wird jedoch das Auslösesignal
an die Steuereinrichtung 5 übertragen.
Pig. 4- zeigt ein Ausführungsbeispiel, das diesen Nachteil
beseitigt.
In Fig. 4- sind die gesamten in der Motorantriebseinrichtung 2 der Fig. 1 enthaltenen Schaltungen durch
das Bezugszeichen 80 bezeichnet. Das in Fig. 4 gezeigte Ausführungsbeispiel hat den gleichen Aufbau wie
das in Fig. 1 gezeigte mit der Ausnahme, daß ein Schalter S20 vorgesehen ist.
Es ist darauf hinzuweisen, daß die Verbindung vom Ausgang der Vergleicherschaltung 8 zum Eontakt R und
die Diode 25 fortgelassen werden können. Wenn der Schalter
S20* der zusammen mit dem Schalter S7 betätigbar
ist, auf den Eontakt E umgeschaltet ist, nämlich, wenn
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eine Rückspülung bewirkt wird, so ist der Schalter S20 geöffnet. Dadurch wird während des Rückspulens
die Speiseleitung, über die von der Motorantriebseinrichtung Speisung an das Kameragehäuse gegeben
wird, unterbrochen, so daß, selbst, wenn der Verschlußauslöseknopf
an dem Kameragehäuse gedruckt wird, um den Schalter S2 zu schließen, die Steuereinrichtung 5 nicht
betätigt wird, wodurch auch eine Verschlußeinrichtung nicht betätigt werden kann. Während des Zurückspulens
des lilms wird daher der Verschluß niemals geöffnet und kann daher auch nicht ix seine geschlossene Stellung
laufen.
Das Gleiche findet statt, selbst wenn der Auslöseschalter S5 an der Motorantriebseinrichtung geschlossen ist.
Bei diesem Ausführungsbeispiel entspricht der Schalter S20 einer Einrichtung zum Verhindern der Arbeitsweise
der Verschlußeinrichtung.
Die bisher beschriebenen Ausführungsbeispiele beziehen sich auf Anwendungen, bei denen der Rückspulbetrieb
an der Motorantriebseinrichtung eingestellt wird. Fig. 5 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem, wenn das Kameragehäuse
von der Motorantriebseinrichtung getrennt ist und der Rückspulvorgang bewirkt wird, die Arbeitsweise
der Verschlußeinrichtung verhindert werden kann.
Der Unterschied zwischen den in den Fig. 5 und 4- gezeigten
Ausführungsbeispielen ist ein Austausch des Schalters S20 mit dem Schalter S21.
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Der Schalter S21 ist wirkungsmäßig dem Rückspulknopf
des Kameragehäuses zugeordnet und wird geschlossen, wenn der Rückspulknopf betätigt wird, um ein hier nicht
gezeigtes Ritzel außer Eingriff mit dem Film zu bringen. Der Rückspulknopf kann einem Filmaufzugs- und Rückspul-Umschalthebel
einer hier nicht gezeigten Motorantriebseinrichtung
wirkungsmäßig zugeordnet werden, wenn die Motorantriebseinrichtung an dem Kameragehäuse befestigt
ist.
Wenn daher der Umschalthebel für den Pilmaufzug und das
Rückspulen betätigt wird, um den Schalter Sr7 auf den
Kontakt R umzuschalten, wird der Rückspulknopf mit dem TJmschalthebel in Eingriff gebracht, um den Schalter
S^yt zu öffnen, so daß Speisespannung von der Motor antriebseinrichtung
nicht an die Steuereinrichtung 5 des Kameragehäuses gelangen kann.
Die Verschlußeinrichtung wird daher nicht betätigt, und es kann die gleiche Wirkung wie bei dem in Fig. 4-gezeigten
Ausführungsbeispiel erreicht werden. Da außerdem bei diesem Ausführungsbeispiel der Schalter Sp.*
an dem Kameragehäuse vorgesehen ist, bewirkt diea.Betätigung
des Rückspulknopfes das öffnen des Schalters Spy] t wenn das Kameragehäuse von der Motorantriebseinrichtung
entfernt wird und das Rückspulen durchgeführt wird. Selbst wenn daher der Verschlußauslöseknopf gedruckt
wird, um den Schalter Sp beim Zurückspulen zu schließen, wobei der Schalter S^ auf die Seite der Speisequelle
4 umgeschaltet ist, wird die Verschlußeinrichtung niemals betätigt, so daß der Verschluß nicht geöffnet
ist und auch nicht in seine geschlossene Stellung laufen
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kann. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind der Umschal thebel für den Filmaufzug und das Zurückspulen
oder der Rückspulknopf die Einrichtungen, die in Abhängigkeit von dem Filmaufzugs- und Rückspulbetrieb
umgestellt werden, wobei der Schalter So^ der Einrichtung
zum Verhindern der Arbeitsweise der Verschlußeinrichtung entspricht.
Ein Ausführungsbeispiel der Fig. 6 unterscheidet sich von dem der Fig. 5 dadurch, daß anstelle des Schalters
Sp^1 ein Schalter S-o vorgesehen ist. Der Schalter Spp
ist ähnlich dem Schalter Sp,, wirkungsmäßig dem Rückspulknopf
des Kameragehäuses zugeordnet. Der Schalter Spo hindert das durch das Schließen des Schalters Sp
erzeugte Auslösesignal an einer Übertragung an die Steuereinrichtung 5? so daß die Verschlußeinrichtung
nicht betätigt wird. Bei diesem Ausführunssbeispiel entspricht der Schalter S22 <ler Einrichtung zum Verhindern
der Arbeitsweise der Verschlusseinrichtung.
Die zuvor beschriebene Einrichtung ist so ausgebildet,
daß, wenn das Rückspulen bewirkt wird beim Umschalten des Schalters Sr7 auf den Kontakt R, die Vorspannung
des mit dem Ausgang der Vergleicherschaltung 8 verbundenen
Transistors mit Hilfe der Diode 25 herabgesetzt wird, um
die Übertragung des Auslösesignals an das Kameragehäuse selbst dann zu verhindern, wenn der Auslöseschalter S1-geschlossen
ist.
Selbst wenn daher das Zurückspulen des Films bewirkt wird, nachdem der Filmaufzugsvorgang beendet ist, da bei
einer gewöhnlichen Kamera die Verschlußauslösung nach
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der Beendigung des Filmaufzuges jeder Zeit möglich wird, und der Verschlußauslöseknopf irrtümlicherweise
während des RückspulVorganges gedruckt wird,
um damit den Auslöseschalter Sc zu schließen, findet
trotzdem keine Betätigung der Verschlußeinrichtung und keine Auslösung des Verschlusses statt. Es besteht
daher nicht die geringste Gefahr, daß ein "bereits belichteter PiIm erneut belichtet wird, da der Verschluß
geschlossen bleibt, so daß kein unerwünschtes Licht die Filmoberfläche erreichen kann.
Bei diesem Ausführungsbeispiel bilden die Verbindungsleitung zwischen dem Ausgang der Vergleieherschaltung
8 und dem Kontakt R und die Diode 25 zusammen eine Einrichtung zum Verhindern der Arbeitsweise der Verschlußeinrichtung.
Die Fig. 2 und 3 zeigen ein Ausführungsbeispiel des Betätigungsmechanismus
für den Drehmomentschalter bei der in Verbindung mit Fig. 1 gezeigten Schaltung. In Fig.
ist ein axial gleitendes Zahnrad 43 auf einer Welle 42 vorgesehen, die von einem zahnrad 41 angetrieben wird,
das gewählich mit einem Motorritzel kämmt. Das Zahnrad 43 dreht sich mit der Welle 42, jedoch wird seine
axiale Stellung durch den Umschalthebel für den Filmaufzug und die Rückspülung bestimmt, der den Schalter
Sr, betätigt. Die in durchgezogenen Linien gezeigte Lage
des Zahnrades 43, in der es mit einem Zahnrad 44 kämmt, ist die Lage während des Filmaufzugs, und, wenn der
Rückspulbetrieb eingestellt wird, nimmt das Zahnrad 43 eine mit gestrichelten Linien dargestellte Stellung
ein, in der das zahnrad 43 mit einem Zahnrad 54 kämmt,
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um die Antriebskraft auf eine Rückspulkupplung 55 zu übertragen, die mit einer hier nicht gezeigten
Rückspuleinrichtung des Kameragehäuses verbunden ist. Der Schalter Sn wird vom Kontakt R in I1Xg. 1 bei einer
Stellung gelöst, bei der das Zahnrad 43 außer Eingriff
mit dem Zahnrad 44 während der Verschiebung des Zahnrades 43 aus seiner mit durchgezogenen Linien angegebenen
Lage in seine mit gestrichelten Linien angegebene Lage gelangt, und der Schalter Sr7 wird auf den Kontakt R
geschaltet, bevor das Zahnrad 43 mit dem Zahnrad 5^·
kämmt.
Die durch den Eingriff der Zahnräder 43 und 44 übertragene
Antriebskraft wird außerdem über ein Zahnrad 45, ein Zahnrad 46, Zahnräder 47 und ein Zahnrad 50 an
eine Filmaufzugskupplung 51 übertragen, die mit einer
hier nicht gezeigten Pilmaufzugseinrichtung des Kameragehäuses
gekuppelt ist. Das Zahnrad 46 hat eine Außenverzahnung, die mit dem Zahnrad 45 kämmt, und eine Innenverzahnung,
die mit den Zahnrädern 47 kämmt, und die Wellen 48 der Zahnräder 47 sind auf einer Uockenplatte
49 gelagert, die koaxial mit den Zahnrädern 46 und ausgebildet ist. Die zahnräder 46, 47 und 50 bilden
zusammen ein Planetengetriebe. Eine Hocke ist an der Endfläche der Nockenplatte 49 ausgebildet, und ein
Drehmomenterfassungsmechanismus 52, der sich in Berührung mit der Nocke befindet, betätigt den Drehmomentschalter
Sq. Das heißt, die Drehung des Motors 22 wird auf das Zahnrad 46 übertragen, wenn sich das
Zahnrad 43 in Eingriff mit dem Zahnrad 44 befindet, so
daß das Zahnrad 46 im Uhrzeigersinn gedreht wird, und das Zahnrad 50 und die Kupplung 51 sich gegen den ühr-
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zeigersinn über das Zahnrad 47 zu drehen versuchen, während die Nockenplatte 49 sich über die Welle η
im Uhrzeigersinn zu drehen versucht. Während des FiImaufzuges wird die Drehkraft des Zahnrades 44 in eine
Kraft zum Antreiben der Kupplung 51 und- eine Kraft
zum Antreiben der Nockenplatte 49 aufgeteilt, und es
wird eine relativ kleine Drehkraft an die Nockenplatte 49 übertragen- Wenn daher nur eine relativ kleine
Drehkraft an die Nockenplatte 49 gegeben wird, kann der Drehmomenterfassungsmechanismus 52 ihre Drehung
blockieren, und, wenn das Ritzel infolge einer Beendigung des Filmvorschubes seine Drehung beendet, und die Drehung
der Filmaufzugskupplung 51 blockiert wird, um die Drehkraft
der Nockenplatte 49 zu vergrößern, kann der Drehmomenterfassungsmechanismus 52 eine solche Drehkraft
erfassen und den Nockenschalter Sg betätigen. Ein besonderes Ausführungsbeispiel des zuvor erläuterten
Drehmomenterfassungsmechanismus 52 wird jetzt anhand
der Fig. J erläutert. Die Nockenfläche der zuvor erwähnten Nockenplatte 49 hat Bogenteile 49a und 49a1,
die jeweils einen kleinen Radius haben, und Nockenteile 49b, 49b1, 49c sowie 49c1. Ein erster Hebel 60, der
die Nockenfläche berührt, ist um einen Drehpunkt 61 drehbar und mit Hilfe einer Feder 62 im Uhrzeigersinn
vorgespannt, die eh stationäres Ende hat, so daß das vordere Ende 60a des ersten Hebels die Nockenplatte
49 berührt. Ein zweiter Hebel 63 ist um einen Drehpunkt
68 drehbar, und eine Feder 71 ist zwischen einem Federeingriffsstift 70, der auf dem zweiten Hebel vorgesehen
ist, und einem Anschlagstift 69 für die Drehung auf dem zweiten Hebel festgelegt. Der zweite Hebel wird
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zu einer Drehung im Uhrzeigersinn vorgespannt und durch den Anschlagstift 69 für die Drehung festgehalten. Ein
■dritter Hebel 65, der um eine Welle 64 drehbar ist, die auf dem zweiten Hebel vorgesehen ist, hat eine Feder
72, die zwischen einem Federeingriffsstift 67 auf dem dritten Hebel und einem Anschlagstift 66 für die Drehung
eingehakt ist, der auf dem zweiten Hebel vorgesehen ist. Der dritte Hebel ist zu einer Drehung gegen den
Uhrzeigersinn vorgespannt und wird durch den Anschlagstift 66 für die Drehung festgehalten. Das vordere
Ende des dritten Hebels und das Ende 60b des ersten Hebels können miteinander in Eingriff gelangen. Das
Ende 6Ja des zweiten Hebels 63 ist so ausgelegt, daß
es den Drehmomentschalter Sg schließt, .wenn dieser Hebel
sich gegen den Uhrzeigersinn gedreht hat. Die durchgezogenen Linien zeigen den Zustand beim Filmvorschub
der Kamera, wobei bei diesem eine im Uhrzeigersinn wirkende Drehkraft an die Nockenplatte 49 übertragen
wird. Wenn jedoch die Drehung der Hockenplatte 49 durch
den Eingriff zwischen dem Vorsprungsteil der !flocke zwischen 49a und 49b blockiert ist, und das vordere
Ende 60a des ersten Hebels mit Hilfe der Feder 62 vorgespannt ist, wird nur die Filmaufzugskupplung 51 gedreht,
um den Filmvorschub zu bewirken. Wenn die Filmaufzugseinrichtung, die das Ritzel und dergleichen
umfaßt, durch die Beendigung des Filmvorschubes stillgesetzt wird,beendet die Kupplung 51 ihre Drehung, urd
die an die Nockenplatte 49 übertragene Drehkraft steigt
steil an, so daß diese Kraft größer als die Eückhaltekraft des ersten Hebels 60 wird, wodurch die Uockenplatte
49 im Uhrzeigersinn gedreht wird, und mit dieser Drehung der erste Hebel 60 gegen den Uhrzeigersinn
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durch den Nockenteil 49b in eine solche Stellung maximal gedreht wird, die durch die strichpunktierte Linie
angegeben ist. Während der Drehung in diese strichpunktierte Lage gelangt das Ende 60b des ersten Hebels
in Eingriff mit dem vorderen Ende des dritten Hebels 65 j da jedoch zu dieser. Zeit der zweite Hebel 63 durch
den Anschlagstift 69 für die Drehung festgehalten und damit unbewegbar ist, wird nur der dritte Hebel
65 im Uhrzeigersinn gedreht. Da die Auslegung so gewählt
ist, daß das Ende 60b des ersten Hebels und das vordere Ende des dritten Hebels 65 den Eingriffsbereich durchlaufen, bevor der erste Hebel seine strichpunktierte
Lage erreicht, kehrt der dritte Hebel in eine Lage zurück, in der er erneut durch den Anschlagstift
66 gegen eine Drehung mit Hilfe der !Feder 72 festgehalten
wird. Die Nockenplatte 49 dreht sich weiter und, wenn das vordere Ende 60a des ersten Hebels in
Berührung mit dem Nockenteil 49c gelangt, wird der
erste Hebel 60 mit Hilfe der Feder 62 im Uhrzeigersinn gedreht, und das Ende 60b des ersten Hebels gelangt
erneut mit dem vorderen Ende des dritten Hebels in Eingriff, um zu versuchen, den dritten Hebel gegen
den Uhrzeigersinn zu bewegen. Jedoch wird die Drehung des dritten Hebels 65 durch den Anschlagstift 66 für
die Drehung blockiert, so daß diese Kraft auch den zweiten ^-ebel 63 dreht. Dadurch wird der Drehmomentschalter
Sg durch das Ende 63a des zweiten Hebels geschlossen,
und der Motor 22 versucht anzuhalten, wie dieses bereits beschrieben wurde, jedoch, selbst wenn
eine elektromagnetische Bremse dem Motor 22 zugeordnet ist, kann der Motor 22 nicht augenblicklich stillgesetzt
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werden, so daß er sich einwenig weiterdreht, wodurch das vordere Ende 60a des ersten Hebels 60 in Berührung
mit dem gebogenen Teil 49a1 gelangt, das
den gleichen Radius hat, wie das gebogene (Peil 49a.
Während dem Zurückkehren des vorderen Endes 60a in die Stellung, in der es den gebogenen Teil 49a1 berührt,
durchläuft auch das Ende 60b den Eingriffsbereich mit dem vorderen Ende des dritten Hebels 65»
wodurch der zweite Hebel durch den Anschlagstift 69 für die Drehung in der gezeigten Weise festgehalten
wird. Der Drehmomentschalter Sq wird daher wieder geöffnet.
Wenn bei diesem Zustand der Auslöseknopf nicht gedrückt wurde, wird der Motor stillgesetzt. Wenn der
Verschluß ausgelöst wird, um eine Belichtung zu bewirken, wird danach der Motorantriebsschalter S,
geschlossen und die Drehkraft wird erneut an die Nockenplatte 49 übertragen. Während dem Eilmvorschub
gleitet das vordere Ende 60a des ersten ^ebels 60 auf dem gebogenen Teil 49a1 der Nockenplatte und, wie bereits
beschrieben wurde, gelangen die Nockenplatte 49 und das vordere.Ende 60a des ersten -^ebels 60 in
Eingriff mit der Grenzfläche zwischen 49a1 und 49b!. Nach der Beendigung des Pilmvorsbhubes, wenn die Drehkraft
der Nockenplatte 49 erneut ansteigt, wird die Nockenplatte 49 wiederum aus der in Fig. 3 gezeigten
Stellung im Uhrzeigersinn gedreht.
Bei dem zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel wird eine Integrationsschaltung als Filmaufzugs-Verzögerungsschaltung
benutzt, und, wenn das Ausgangssignal dieser Integrationsschaltung einen bestimmten Wert erreicht hat,
wird der Motor gespeist. Wenn der Motor auf diese Weise gespeist wird, besteht, selbst wenn ein Kontaktprellen
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beim Schließen des Motorantriebschalters S^ auftritt,
nicht die Möglichkeit, daß dadurch der Motor impulsweise angetrieben T&rd, um ein entsprechendes Rauschen
zu erzeugen.Auf diese Weise können Störungen verhindert werden.
Außerdem erfordert die Erfindung nur eine elektrische Filmaufzugseinrichtung und umfaßt einen sogenannten
automatischen Filmaufzug zusätzlich zu der Motorantriebseinrichtung.
Außerdem wurde das Ausführungsbeispiel in Verbindung mit einem Brennebenenverschluß ■ als Beispiel erläutert,
während die Erfindung auch mit einem Iiinsenverschluß
benutzt werden kann und eine Einrichtung sein kann, die wirkungsmäßig dem Schließvorgang des Linsenverschlusses
zugeordnet ist, und darüberhinaus erfaßt, daß sich dieser Verschluß in einem Zustand vor der
Beendigung der Belichtung befindet, und ein Filmaufzugssignal innerhalb eines bestimmten Zeitintervalls
nach diesem Zeitpunkt abgibt, um damit den Filmaufzugsvorgang zu bewirken.
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Claims (2)
1.' Kamera mit einer Verschlußeinrichtung, die in "Abhängigkeit vom Filmaufzug gespannt und durch die Verschlußauslöseeinrichtung
zum Belichten ausgelöst wird, und mit einer Umstellvorrichtung, die zum Einstellen
eines Filmtransportmechanismus in den Filmaufzugsbetrieb
und den Eückspulbetrieb verschiebbar ist, g e-
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TELEFON (OBS) S2S8SS
TELEX OS-QS 3BO
TELEQRAMME MONAPAT
TELEKOPIERER
kennzeichnet durch eine Einrichtung (S20, S21,
S22) zum Unterbinden der Arbeitsweise der Verschlußeinrichtung in Abhängigkeit von der Verschiebung der
Umstelleinrichtung (S7) zum Einstellen des Filmtransportmechanismus
in den Rückspulbetrieb.
2. Elektrische Antriebseinrichtung, die mit einer Kamera verbindbar ist, bei der eine Verschlußeinrichtung
in Abhängigkeit vom Filmaufzug gespannt und durch Zuführung eines Verschlußauslösesignals zum Belichten ausgelöst
wird, und einen Filmtransportmechanismus der Kamera durch einen Motor antreibt sowie einen Wahlschalter
aufweist, der zum Umschalten der Transportrichtung des Films entsprechend einem Filmaufzug oder
einer Filmriickspulung verschiebbar ist, gekennzeichnet
durch eine Einrichtung (S20, S21, S22) zum Unterbinden der Arbeitsweise in Abhängigkeit von
der Verschiebung des Wahlschalters (S7) zum Umschalten der Filmtransportrichtung des Filmtransportmechanismus
in den Filmrückspulbetrieb.
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Applications Claiming Priority (1)
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Also Published As
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|---|---|
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