DE3329053A1 - Drehbewegungssteuermechanismus fuer den blendeneinstellring von wechselobjektiven - Google Patents
Drehbewegungssteuermechanismus fuer den blendeneinstellring von wechselobjektivenInfo
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Description
HELMUT SOH-ROET-ER'"'KLA-Us-LEHMANN 3329053
y-as-210
ASAHI KOGAKU KOGYO K.K. nn . . ._Q_
09. August 1983
Drehbewegungssteuermechanismus für den Blendeneinstellring
von Wechselobjektiven ] ·
Die Erfindung betrifft einen Drehbewegungssteuermechanismus.
für den Blendeneinstellring von Wechselobjektiven der im
Gattungsbegriff des Patentanspruches 1 oder 2 beschriebenen Art.
Wechselobjektive besitzen einen Blendeneinstellring, der
zwischen einem Drehbereich zur Blendenvorwahl und einer Position
zur automatischen Blendensteuerung verdrehbar ist.
Dabei steht der Übergang zwischen dem genannten Drehbereich zur Blendenvorwahl und der Position zur automatischen Blendensteuerung
unter dem Einfluß eines Drehbewegungsmechanis- · mus für den Blendeneinstellring.
Photographische Kameras mit automatischer Belichtungssteuerung
arbeiten entweder mit sogenannter Blendenpriorität, bei der der Kamerabenutzer einen Blendenwert vorwählt und
die für eine korrekte Filrabelichtung erforderliche Belichtungszeit
in dem Kamerakörper automatisch gesteuert wird,· oder mit sogenannter Verschlußzeitpriorität, bei der der
Kamerabenutzer umgekehrt eine Belichtungszeit manuell vorwählt und die für eine korrekte Filmbelichtung erforderliche
Blendenöffnung automatisch gesteuert wird. Schließlich
ist noch eine dritte Betriebsart gebräuchlich, bei der zur Erzielung einer korrekten Filmbelichtung eine geeignete
Kombination von Blendenwert und Verschlußgeschwindigkeit automatisch gesteuert wird.
Wechselobjektive, die an Kameras verwendbar sein sollen,
welche diese drei Betriebsarten automatischer Belichtungssteuerung
oder unterschiedliche Belichtungssteuerfunktioneh
ermöglichen, müssen einen Blendeneinstellring besitzen, der
für die Betriebsart "Blendenpriorität" einen Drehbereich zur manuellen Vorwahl der Blendenwerte aufweist, (der im
folgenden als M-Bereich bezeichnet wird), sowie für die Betriebsart
"Verschlußzeitpriorität11 oder für den erwähnten programmierten Betrieb eine Position zur automatischen
Blendensteuerung, (die im folgenden als Α-Position bezeichnet wird). Die Information, ob der Blendeneinstellring sich
in dem M-Bereich oder in der Α-Position befindet, muß zu dem Kamerakörper übertragen werden, damit in diesem die unterschiedlichen
Belichtungssteuermechanismen für die entsprechenden Betriebsarten aktiviert werden können.
Ein unabsichtlicher Übergang zwischen dem M-Bereich und der
Α-Position muß zuverlässig vermieden sein. Daher sind geeignete
Sperr- und Entsperrmechanismen erforderlich, die eine versehentliche Drehbewegung des Blendeneinstellringes
verhindern bzw. nach deren Entsperrung eine solche Drehbewegung folgen kann. Aufgrund der besonderen Konstruktion
von Objektivfassungen ist es schwierig, einen großen Drehwinkel für den Übergang von einem Ende des M-Bereiches zu
der Α-Position und umgekehrt vorzusehen. Dies ist Ursache für verschiedene Probleme nicht nur bezüglich der Robustheit
des genannten Mechanismus sondern auch der Gestaltungsfreiheit
beim Entwurf. ' - "
Der Erfindung liegt, die Aufgabe zugrunde., die aus diesen
Problemen entstehenden Schwierigkeiten zu meistern und die Möglichkeit einer zuverlässigen Drehbewegungssteuerung
zu schaffen, bei welcher der Drehwinkel für den übergang zwischen dem M-Bereich und der Α-Position vergleichsweise
klein'ist bzw. klein sein kann.
■*■
Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des· Patentanspruches 1 oder des Patentanspruches 2 ge"
löst.
'Im folgenden sei zunächst die der Lösung nach Patentanspruch
1 zugrunde liegende Problematik anhand von Fig. 1 bis 3 näher erläutert:
Ein Montagering 2 ist mit Schrauben 3 an einem Ring 1 einer
Objektivfassung derart befestigt, daß er mit einem entsprechenden Montagering 4 des Kamerakörpers M lösbar verriegelt
werden kann (Bajonettfassung). ' · ·
Ein Blendeneinstellring 5 ist drehbar auf dem.äußeren Umfang
des Ringes 1 gelagert, während ein Blendenbetätigungsring 6, der zusammen mit dem Blendeneinstellring 5 betätigbar
ist, drehbar zwischen dem Ring 1 und dem Montagering 2 gelagert ist. Der Blendenbetätigungsring 6 ist mit einem
Hebel 7 zur Blendenwertübertragung versehen, der von dem Ring 6 wegragt und durch einen kreisbogenartigen Schlitz
des Montageringes 2 in Richtung auf den Kamerakörper B verläuft, wo er mit einem Hebel 9 zur Aufnahme der Blendenwertinformation
in Eingriff steht. Der Hebel 9 zur Aufnahme der BlendenWertinformation steht mit einem (nicht
dargestellten) veränderbaren Widerstand einer automatischen Belichtungssteuerschaltuhg· in Wirkverbindung und er- ·
zeugt ein elektrisches Signal, welches der Winkelposition des Blendeneinstellringes 5 entspricht. Wie aus Fig. 1
hervorgeht, wird an den Kamerakörper eine Information übertragen, die dafür kennzeichnend ist, ob der Blendenwertübertragungshebel
7 sich innerhalb des M-Bereiches oder auf der Α-Position befindet und welcher Blendenwert
innerhalb des M-Bereiches eingestellt ist.
Fig. 3 zeigt ein Beispiel für einen bekannten Übergangsmechanismus für den Übergang zwischen dem M-Bereich und
der Α-Position. Der Ring 1 der Objektivfassung besitzt an
der einem Ende des Drehweges des M-Bereiches, (z.B. an dem
der kleinsten Blendenöffnung zugeordneten Ende), und an
der der Α-Position entsprechenden Stellung radial hervorstehende
Steuerstifte 10 bzw. 12 zur Beeinflussung der Drehbewegung, die durch Schraubenfedern 10a bzw. 11a nach
außen vorgespannt und gegen die Wirkung dieser Feder nach
innen bewegbar sind. Der Blendeneinstellring 5 besitzt an
seiner Innenfläche eine Arretiernut 12 zur Aufnahme der Steuerstifte 10 bzw. 11 sowie einen Entsperrknopf 13,durch
den diese Stifte 10 und 11 gegen die Wirkung der genannten Federn 10a und 11a nach innen bewegbar sind. Mit 14 ist
eine abgeschrägte Flanke der Nut.12 bezeichnet, die eine Drehung des Blendeneinstellringes 5 innerhalb des M-Bereiches
ermöglicht.
Der vorangehend beschriebene bekannte Mechanismus zur Steuerung des Überganges zwischen dem M-Bereich und der
Α-Position arbeitet an sich zuverlässig und problemlos, wenn das betreffende Wechselobjektiv einen genügend grossen
Abstand 1 zwischen den beiden Steuerstiften 10 und 11 bzw. einen genügend großen Drehwinkel für den Übergang
zwischen dem M-Bereich und der Α-Position ermöglicht. Bei Wechselobjektiven jedoch, bei denen dieser Abstand 1 klein
sein soll, ergeben sich Probleme aufgrund der unzureichenden Dicke der Steuerstifte IO und-11 und aufgrund einer
eingeschränkten Gestaltungsfreiheit bei der Konstruktion.
Im folgenden sei die Erfindung anhand der Zeichnungen näher erläutert:
Fig. 1 zeigt eine Rückansicht einer Objektivfassung und
veranschaulicht beispielhaft, in welcher Weise der M-Bereich und die Α-Position des Blendeneinstellringes
angeordnet sind,
Fig. 2 zeigt einen Schnitt längs der Linie II-II von
--ν
Fig. 1 und veranschaulicht die in Fig. 1 dargestellte Objektivfassung, wenn diese an einem Kamerakörper
montiert ist,
Fig. 3 zeigt einen Schnitt des wesentlichen Teiles eines bekannten Mechanismus zur Steuerung des Überganges
zwischen dem M-Bereich und der A-Position,
Fig. 4 zeigt einen Schnitt eines wesentlichen Teiles des Mechanismus gemäß der Erfindung in einem ersten
Ausführungsbeispiel,
Fig. 5 zeigt eine Teilansicht des Blendeneinstellringes',
wobei die Blickrichtung der Richtung des Pfeiles • V von Fig. 4 entspricht,
Fig. 6 zeigt eine Frontansicht des wesentlichen Teiles des Blendeneinstellringes,
Fig. 7 zeigt eine Teilansicht des Blendeneinstellringes, wobei die Blickrichtung der Richtung des- Pfeiles
VII von Fig. 6 entspricht, ·
Fig. 8 bis 10 zeigen den Blendeneinstellring in der Objektivfassung
in seiner der kleinsten Blendenöffnung entsprechenden Position innerhalb des M-Bereiches,
wobei Fig. 8 einen Schnitt des wesentlichen Teiles, Fig. 9 eine Teilansicht in Richtung
des Pfeiles IX von Fig. 8 und Fig. 10 einen Schnitt entsprechend der Linie X-X von Fig. 8 darstellen,
Fig.11 bis 13 zeigen den Blendeneinstellring in der A-Positio.n,
wobei Fig. 11 einen Querschnitt des wesentlichen Teiles, Fig. 12 eine Teilansicht in Richtung
des Pfeiles XII von Fig. 11 und Fig. 13 einen Schnitt entsprechend der Linie XIII-XIII von Fig.11'
darstellen,
Fig.14 zeigt einen Schnitt des wesentlichen Teiles eines
zweiten Ausführungsbeispieles der Erfindung,
Fig.15 zeigt eine Teilansicht in Richtung des Pfeiles XV
von Fig. 14,
Fig.16 zeigt einen Schnitt des wesentlichen Teiles eines
weiteren Ausführungsbeispieles der Erfindung,
Fig.17 und 18 zeigen Frontalschnitte des wesentlichen Teiles
eines Wechselobjektivs gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Fig.19 und 20 zeigen Schnitte längs der Linien III-III bzw.
IV-IV von Fig. 17,
Fig.21 zeigt eine perspektivische Ansicht eines der Glieder
zur Arretierung der Drehbewegung,
Fig.22a bis 22b zeigen Frontalschnitte des wesentlichen
Teiles des Mechanismus gemäß Fig. 17 in unterschiedlichen Betätigungszuständen,
Fig.23a bis 23c zeigen seitliche Schnitte dieses wesentlichen
Teiles,
Fig.24a und 24b zeigen Ansichten in Richtung des Pfeiles
VIII von Fig. 22a bzw. 22e,
Fig.25 zeigt eine perspektivische Ansicht eines weiteren
Ausführungsbeispieles der Glieder zur Arretierung der Drehbewegung,
Fig.26 zeigt eine perspektivische Ansicht eines weiteren
Ausführungsbeispieles der Sperrnut des Blendeneinstellringes
und der Glieder zur Arretierung der Drehbewegung♦
Zunächst seien ein Verfahren zur Bestimmung des Drehwinkels für den Übergang zwischen dem M-Bereich und der A-Position
sowie die Gründe erläutert, warum dieser Winkel vergleichsweise klein sein sollte. Als Basis für die Erläuterungen
dienen spezifische Zahlenwerte.Der Drehbereich für den Blendenwertübertragungshebel 7 ist durch einen Winkel
(Θ. in Fig. 1) begrenzt, der durch jeweils zwei einander benachbarte Flanschteile 2a des Bajonettringes 2 bestimmt
ist. Dieser Winkel Θ. hängt von folgenden Faktoren ab:
1. Anzahl der Flanschteile 2a des Bajonettringes 2
Die Anzahl der für die Definition einer Ebene erforderli-
-X-
/ltr
chen Punkte ist drei. Deshalb ist auch die Anzahl der
Flanschteile vorzugsweise drei. Es sei angenommen, daß im vorliegenden Beispiel ebenfalls drei Flanschteile vorgesehen sind.
2. Position der Flanschteile 2a in dem Bajonettring 2
Es muß vermieden werden, diese drei Flanschteile 2a in regelmäßigen
Abständen anzuordnen, um sicherzustellen,, daß der Bajonettring 2 an dem entsprechenden Bajonettring des
Kamerakörpers nur in einer ganz bestimmten Winkelposition aufgenommen werden kann. Wenn die drei Flanschteile jedoch auf einer Seite angeordnet werden, besteht die Gefahr, daß die optischen Achsen des Objektivs und des KamerakÖrpers
aus ihrer gegenseitigen Fluchtung gelangen. Um diesen einander widersprechenden Forderungen zu genügen,
sind die Flanschteile 2a in Abständen von 130°, 115° und 115° angeordnet.
3. Betätigungswinkel für das Montieren oder Lösen des Objektivs
und Winkelabmessung der Flanschteile · - .
Der Betätigungswinkel für das Montieren des Objektivs an dem Kamerakörper hängt von den Abständen ab, in welchen
die Flanschteile 2a angeordnet sind. Wenn die Winkellänge jedes Flanschteiles des Objektivs der Winkellänge jedes
Flanschteiles am Kamerakörper entspricht, muß die Winkellänge des Flanschteiles kleiner sein als die Hälfte von
115°· Dementsprechend muß der Betätigungswinkel zum Montieren
oder Lösen des Objektivs größer sein als die Hälfte von 115°, z.B. 60°. Die Winkellänge jedes Flanschteiles
beträgt 50° mit einer Toleranz von 50° zur Montage des
Objektivs an dem Kamerakörper.
4. Winkellänge Θ, der zwischen den Flanschteilen 2a liegenden
Lücke
Der Blendenwertübertragungshebel 7 soll vorzugsweise in
einem Bereich drehbar sein, der so groß wie möglich ist,
so daß die Lücke 8 zwischen den beiden Flanschteilen 2a vorgesehen ist, die einen Abstand von 130° haben. Der
Winkel θ^ entspricht daher dem Abstand der Flanschteile
abzüglich der Winkellänge des Flanschteiles, d.h. 130°
minus 50° gleich 80°.
Der Blendenwertübertragungshebel 7 hat einen Drehbereich
von 75° mit einer Toleranz von 2,5° (Umkreislänge von 1 mm bei einem Radius von 23 mm) in Richtung auf die maximale
Blendenöffnung bzw. die Α-Position. Innerhalb dieses Bereiches hängt der Winkel θ. , über welchen der Blendenwertübertragungshebel
7 von der kleinsten Blendenöffnung im M-Bereich in die Α-Position gedreht wird, ferner
von einem im folgenden erläuterten Faktor ab..
5. Winkel Θ. des Blendenwertubertragungshebels 7 selbst
Der Blendenwertübertragungshebel 7 muß.eine ausreichend
große Stärke zur exakten Übertragung der Blendeninformation
haben. Wenn diese Forderung beispielsweise erfüllt ist durch einen Hebel mit einer Länge von 4 mm auf einem
Radius von 23 mm, ergibt sich der Winkel Θ, aus folgender
Gleichung:
4 χ 360°
9J fe 23 x 2-xT = 1PO*
6. Anzahl der Schritte η von.der größten Blendenöffnung
zur kleinsten Blendenöffnung innerhalb des M-Bereiches
Die Belichtungssteuerschaltung in dem Kamerakörper empfängt
die Blendenwertinformation innerhalb des M-Bereiches
als eine Anzahl von Schritten von der größten Blendenöffnung bis zu einem tatsächlich verwendeten Blendenwert
(z.B. 5 Schritte, wenn die größte Blendenöffnung 1,4
beträgt und die tatsächlich benutzte Blende den Wert 8 hat). Für ein Objektiv mit der größten Blendenöffnung von
1,2 und der kleinsten Blendenöffnung von 32 sind 9,5 Schritte vorgesehen, so daß dieses Objektiv in der Lage
sein muß, einen Bereich zu übertragen, der sich über 10 Schritte erstreckt, d.h. η = 10.
7. Drehwinkel 9» des Blendenwertübertragungshebels 7
pro Blendenwerteinheit-
Als kleinste Einheit der Blendenwertinformation muß 1/3
Schritt zuverlässig zu der Belichtungssteuerschaltung übertragen werden. Unter der Annahme, daß diese Forderung
durch eine Umfangsverschiebung des veränderbaren Widerstandes um 1 mm erfüllt wird/ muß dieser veränderbare Widerstand einen Radius von 28 mm haben. Der Drehwinkel
1/3 ΘΗ, der 1/3 Schritt entspricht, ergibt sich
1 χ 360'
1/3 0H " 28 χ 2 χ T ~ 2°*
Der Drehwinkel Q~. des Blendenwertübertragungshebels
selbst beträgt daher pro Blendenwerteinheit 6?
8. Drehwinkel Θ. des Blendenwertübertragungshebels 7 von
der kleinsten Blendenöffnung der Α-Position inner halb des M-Bereiches
ΘΑ = 75° - 9J
dies ergibt
eA = 75° - 10° - 10 χ 6° = 5
Somit ist der Drehwinkel Θ. auf 5° beschränkt. Unter der
Annahme, daß bei dem in Fig. 3 dargestellten bekannten Me-
/73
chanismus die Steuerstifte 10 und 11 Bohrungen 10b bzw. 11b zur Aufnahme der Schraubenfedern 10a bzw. 11a besitzen,
die einen Durchmesser von 1;5 mm aufweisen, müssen die Stifte 10 und 11 selbst Durchmesser von wenigstens
2 mm besitzen. Bei einem Blendeneinsteil ring 5 mit einem
Innendurchmesser von 28 mm und Bohrungen 10c bzw. 11c zur Aufnahme der Stifte 10 und 11, die eine Tiefe von
3 mm besitzen, errechnet sich der Abstand 1 zwischen diesen
Bohrungen 10c und 11c als
ι (28 - 5) χ 2 x^
1 = —-1
x5-2=Q,2mm,
wenn θ^, wie erwähnt 5° ist. Sofern also ©A auf 5° beschränkt
ist, ist der Abstand zwischen den Bohrungen 10c und 11c an der schmälsten Stelle 0,2 mm. Infolgedessen
besteht die Gefahr, daß diese Bohrungen 10c und 11c in dem Fassungsring 1 zerstört werden, wenn z.B. der Kamera
benutzer den Blendeneinstellring 5 bei an dem Kamerakörper montiertem Objektiv heftig dreht.
Entsprechend dem in Fig. 4 und 5 dargestellten Ausführungsbeispiel
der Erfindung sind die Steuerstifte 10 und 11 in Richtung der optischen Achse gegeneinander versetzt,
so daß der Fassungsring 1 im Bereich dieser Bohrungen selbst dann eine genügende Stärke aufweist, wenn
der Winkel ΘΑ so klein ist, wie dies oben erwähnt wurde.
Der Fassungsring 1 ist an Positionen, die in Umfangsrichtung einen Winkelabstand besitzen, der dem oben genannten
Drehwinkel für den Übergang zwischen dem M-Bereich und der Α-Position entspricht, und in Richtung der
optischen Achse einen Abstand S besitzen, mit zwei radialen Führungsbohrungen 10c und 11c zur Aufnahme der zu
geordneten Steuerstifte 10 bzw. 11 versehen, die durch die Schraubenfedern 10a bzw. 11a nach außen vorgespannt
sind, '
Der Blendeneinstellring 5 besitzt an seiner inneren Umfangsflache
eine Sperrnut 15, die sich in Richtung der optischen Achse erstreckt und zur Aufnahme.der Steuerstifte
10 bzw. 11 dient. Diese Sperrnut 15 ist durch eine für den Herstellvorgang erforderliche Umfangsnut
16 in einen Nutbereich 15a und einen Nutbereich 15b getrennt, die zur Aufnahme des Steuerstiftes 10 bzw. des
Steuerstiftes 11 bestimmt sind. Am Kreuzungspunkt der
Sperrnut.15 und der Umfangsnut 16 befindet sich eine
Führungsbohrung 18, die sich radial durch den Blendeneinstellring 5 erstreckt und in der ein Entsperrknopf
gleitbar geführt ist. Letzterer besitzt an seinem bodenseitigen Ende eine Platte 17a,' die quer zu dem Entsperrknopf
über die beiden Steuerstifte verläuft und sich in der Sperrnut befindet, so daß sie an den Köpfen
der beiden Steuerstifte 10 bzw. 11 anliegt.
Die Steuerstifte 10 und 11 dienen wie bei dem eingangs
beschriebenen bekannten Mechanismus dazu, den Blendeneinstellring 5 an dem (der kleinsten Blendenöffnung- zugeordneten)
Ende des M-Bereiches zu halten, wenn sich der Steuerstift 10 in dem Sperrnutabschnitt 15a befindet,
bzw. dazu, den Blendeneinstellring in der A-Position zu halten, wenn sich der andere Steuerstift 11 in
dem Sperrnutabschnitt 15b befindet. Der Sperrnutabschnitt
15a besitzt eine abgeschrägte Flanke 19, die eine Drehung
des Blendeneinstellringes 5 in Richtung auf die maximale Blendenöffnung des M-Bereiches ermöglicht.
Wie in Fig. 4 erkennbar ist, befindet sich zwischen dem Blendeneinstellring 5 und dem Fassungsring 6 ein Rast.ge-.sperre
20. Es besteht aus an der inneren Umfangsfläche des Blendeneinstellringes 5 vorgesehenen Rastvertiefungen
21a, die den einzelnen Blendenwertstufen mit Ausnahme
der kleinsten Blendenöffnung zugeordnet sind. Es ist
ferner eine Rastvertiefung 21b vorgesehen, die der klein-
sten Blendenöffnung entspricht, sowie eine Rastvertiefung,
die der Α-Position zugeordnet ist. An dem Fassungsring 2
ist eine Rastkugel 23 vorgesehen, die unter der Wirkung einer Schraubenfeder 32 in die genannten Rastvertiefungen
einbringbar ist. Man erkennt, daß der Steuerstift 10 sich in der Sperrnut 15 befindet, wenn die Rastkugel 23 in der
Rastnut 21b liegt. Wenn der Steuerstift 11 sich in der S.perrnut befindet, liegt die Rastkugel in der Rastvertiefung
21c. Der Mechanismus, mit welchem die Objektivblende
durch Drehung des Blendeneinstellringes 5 eingestellt wird, ist allgemein bekannt und bildet keinen Bestandteil
der vorliegenden Erfindung. Er sei deshalb nicht
näher erläutert.
Bei dem vorangehend beschriebenen Wechselobjektiv wird
der Übergang zwischen dem M-Bereich und der A-Position durch das Niederdrücken des Entsperrknopfes 17 ermöglicht.
Solange dieser nicht niedergedrückt wird, ist der genannte Übergang nicht möglich. Wenn der Blendeneinstellring
5 in die der kleinsten Blendenöffnung entsprechende Position des M-Bereiches gedreht ist, befindet
sich der Steuerstift 10/der Sperrnut 15 (genauer in dem
Sperrnutabschnitt 15a), wie dies aus Fig. 8 bis 10 erkennbar ist. Dadurch wird verhindert, daß sich der Blendeneins
te 11 ring 5 weiter drehen kann. Um die A-Position zu erreichen, wird der Entsperrknopf 17 niedergedrückt,
so daß der Steuerstift 10 außer Eingriff mit dem Sperrnutabschnitt 15a gelangt. Anschließend kann der Blendeneinstellring
in die A-Position gedreht werden. Nunmehr befindet sich der Steuerstift 11 in der Sperrnut 15 (genauer
in dem Sperrnutabschnitt 15b), so daß der Blendeneinstellring
5 nicht mehr in Richtung auf den M-Bereich gedreht werden kann (Fig. 11 bis 13). Eine Verstellung
aus der A-Position in den M-Bereich erfolgt in ähnlicher Weise.
* -r · ι
Die Steuerstifte 10 und 11 sind in Richtung der optischen
Achse gegeneinander versetzt, so daß der Fassungsring 1 die gewünschte Stärke auch dann beibehält, wenn nur ein
sehr kleiner Drehwinkel für den Übergang zwischen, dem M-Bereich
und der Α-Position zur Verfugung steht. Unter der
Annahme, daß dieser Drehwinkel Θ. für den Übergang 5b beträgt.und
die Steuerstifte 10 und 11 mit einem Durchmesser von 2 mm einen Mittenabstand von 3 mm in Richtung der
optischen Achse haben und der Blendeneinstellring 5 einen Innendurchmesser von 28 mm aufweist und die Tiefe der Füh
rungsbohrungen 10c und 11c 3 mm beträgt, ist der Mindestabstand I1 zwischen den Führungsbohrungen 10c und 11c gegeben
durch
-Vi-
(28 -5) x 2 χΓ -, 2 ,2- - Λ Ύ mn1
' 360° x -*J ^ - 2 = 1,7 mm.
Dieser Wert reicht aus, um die gewünschte Widerstandsfähigkeit des Fassungsringes zu gewährleisten.
Das vorangehend beschriebene Ausführungsbeispiel sieht eine abgeschrägte Flanke 19 an dem Blendeneinstellring 5
vor. Um die Herstellung dieser abgeschrägten Flanke 19 zu ermöglichen, ist die Umfangsnut 16 vorgesehen. Diese
Umfangsnut ist nicht erforderlich, wenn - wie bei dem
Beispiel in Fig. 14 und 15 - der Blendeneinstellring 5 ein Kunststofformteil oder ein Gußteil besitzt.
Die Vorspannung der Steuerstifte 10 und 11 kann statt durch Schraubenfedern auch durch Blattfedern 29, 30 erreicht
werden, die mit einem Ende durch Stifte 27 bzw. 28 an der inneren Urafangsflache des Fassungsringes 1
fixiert sind, so daß ihre freien Enden gegen die Unterseite der Steuerstifte 10 und 11 drücken, die in zugeordnete
Bohrungen 25, 26 in den Fassungsring 1 eingesetzt sind (Fig. 16). Es sei noch erwähnt, daß der Fassungsring
1 ein nicht drehbares Glied ist, auf welchem
der Blendeneinstellring 5 drehbar gelagert ist.
Die beiden Steuerstifte für den Übergang des Blendeneinstellringes
zwischen dem M-Bereich und der A-Position sind in Richtung der optischen Achse gegeneinander versetzt.
Auf diese Weise wird erreicht, daß das Lagerungsglied für den Blendeneinstellring, das ist im vorliegenden
Fall der Fassungsring, die notwendige Materialstärke
beibehält, selbst wenn der Drehwinkel für den Übergang
vergleichsweise klein ist. Außerdem kann der Abstand zwischen den beiden Steuerstiften in Richtung der optischen
Achse für jedes Objektiv entsprechend gewählt werden,wobei
Faktoren wie die Länge des Blendeneinstellringes in Richtung der optischen Achse in Rechnung zu stellen sind.
Insgesamt ist die Gestaltungsfreiheit bei der Konstruktion einschließlich der Bemessung des M-Bereiches wirksam
verbessert. Im folgenden seien weitere Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben, die sich auf die
im Patentanspruch 2 gegebene technische Lehre beziehen.
Bei dem in Fig. 17 bis 20 dargestellten Ausführungsbeispiel
ist der an der Objektivfassung vorgesehene Lagerungsring
wieder mit 1 bezeichnet, während der Blendeneinstellring, der auf diesem Ring 1 drehbar gelagert ist,
mit 2 bezeichnet ist. Das Fassungsteil, mit dem das Objektiv an dem .Kamerakörper befestigbar ist und das seinerseits
an dem Ring 1 fixiert ist, ist mit 3 bezeichnet. Der Blendeneinstellring 2 besitzt an seiner Umfangsflache
eine mit 4 bezeichnete Mitnehmernut, in die ein Mitnehmerstift 6 eingreift, der an einem Blendenbetätigungsring 5 angebracht ist. Auf diese Weise wird bewirkt, daß
der Blendenbetätigungsring 5 zusammen mit dem Blendeneinstellring gedreht wird. Der Blendenbetätigungsring 5 ist
drehbar an der inneren Umfangsflache des Fassungsringes
1 gelagert und mit einem Blendenwertübertragungshebel S versehen, der durch eine in der Fassung 3 vorgesehene
* W * r ψ ·» ■* ■
Ausnehmung 7 in Richtung auf den Karaerakörper ragt. Der
Blendenwertübertragungshebel 8 überträgt die Information/
ob er sich in dem M-Bereich oder in der Α-Position des
Blendeneinstellringes 2 befindet, zu dem Kamerakörper. Der Blehdenbetätigungsring 5 wird in bekannter Weise verdreht
und aktivert dabei den Blendenmechanismus. Damit findet eine Voreinstellung eines gewünschten Blendenwertes statt.
Der Drehwinkel des Blendeneinstellringes 2 ist durch die Umfangslänge der in dem Ring 1 gebildeten Nut 9 begrenzt,
in die der genannte Stift 6 eingesetzt ist. Sowohl der
M-Bereich als auch die Α-Position befinden sich inner
halb eines Winkels θ der Nut 9. Der ΙΊ-Bereich erstreckt
sich in dem Ausführungsbeispiel über einen Winkel θ^ und
die Α-Position ist so angeordnet, daß sie von dem einen Ende (z.B. dem der minimalen Blendenöffnung zugeordneten
Ende) des M-Bereiches einen Winkelabstand von θ~ hat.
Der Blendeneinstellring 2 besitzt an seinem inneren Umfang
in einem Winkelbereich, der dem M-Bereich entspricht, eine Reihe von RastVertiefungen 10, deren Anzahl von der ·
Zahl der Blendenwertschritte abhängt. Der Lagerring 1 der Objektivfassung besitzt eine Führungsbohrung 12 für eine
Rastkugel 11, die in die genannten Rastvertiefungen 10 eindringen kann. Eine Blattfeder 13 ist mit einem Ende
mittels einer Schraube 14 an dem Ring 1 fixiert und spannt die Rastkugel 11 in Richtung auf die Rastvertiefungen 10
vor.
Zur Beeinflussung der Drehbewegung des Blendeneinstellringes
zwischen dem (der kleinsten Blendenöffnung zugeordneten) Ende des M-Bereiches und der Α-Position sind
zwei Blattfedern 21M, 21A vorgesehen, die als Arretierglieder dienen und die mit einem ihrer Enden mit Schrauben
23 bzw. 24 an dem Lagerring 1 in Aufnahmenuten 2OM
bzw. 21M fixiert sind. Die Federn sind in Richtung der optischen
Achse gegeneinander versetzt. Der Blendeneinstellring 2 besitzt eine Sperrnut 25 sowie ein Entsperrglied
in Form eines Knopfes, der aus der oberen Begrenzungsfläche
der Sperrnut 25 hervorragt.
Die Arretierungsglieder 21M und 21A zur Begrenzung der
Drehbewegung, von denen eine in Fig. 21 dargestellt ist, umfassen Blattfedern, die an einem ihrer Enden mit Bohrungen
27M bzw. 27A zur Befestigung und an ihrem anderen Ende mit Arretierflächen 28M bzw. 28A versehen sind.Diese
Arretierglieder 21M und 21A sind an dem Ring 1 in gegenseitiger
symmetrischer Anordnung befestigt, so daß die Arretierflächen 28M und 28A in einer Frontansicht
einander kreuzen. Die Arretierfläche 28M des Arretiergliedes
21M schlägt gegen eine der Seitenwandungen 25M
an, welche die Sperrnut 25 des Blendeneinstellringes 2
begrenzen (Fig. 17). Dadurch wird eine weitere Drehung des Blendeneinstellringes 2 in Richtung auf die A-Position
gesperrt, wenn der Blendeneinstellring 2 in die der kleinsten Blendenöffnung entsprechende Position des M-Bereiches
gedreht wurde. Dementsprechend ist dieses Arretierglied als Drehbegrenzungsglied 21M für den M-Bereich
bezeichnet. Die entsprechende Seitenwandung 25M der Sperrnut wird entsprechend auch als M-Sperrwand bezeichnet.
Das andere Arretierglied 21A ist so angeordnet, daß seine Arretierfläche 28A gegen die andere Seitenwandung (A-Sperr
wand) 25A anschlägt, die die Sperrnut 25 des Blendeneinstellringes 2 in Umfangsrichtung begrenzt (Fig. 18). Sie
sperrt den Blendeneinstellring 2 gegen weitere Drehung in Richtung auf den M-Bereich, wenn er sich in der A-Position
befindet. Dementsprechend wird dieses Arretierglied auch als Arretierglied 21A für die Α-Position bezeichnet.
Das erwähnte Entsperrglied 26 steht mit den Außenflächen
dieser beiden Arretierglieder 21M und 21A im Eingriff. Das
Niederdrücken des Entsperrgliedes 26 bewirkt, daß beide Arretierglieder aus der Sperrnut 25 gelangen, wobei sie
sich elastisch verformen.
Der Blendeneinstellring 2 des Wechselobjektivs wird in folgender Weise betätigt:
Innerhalb des M-Bereiches sind zunächst beide Arretierglieder 21M und 21A für dem M-Bereich bzw. die Α-Position durch
die Innenfläche des Blendeneinstellringes 2 nach innen ausgelenkt (Fig.. 22a), bis der Blendeneinstellring 2 in die
der kleinsten Blendenöffnung entsprechende Position gedreht ist. Infolgedessen gelangen die Arretierglieder niemals in
die Sperrnut 25 und der Blendeneinstellring 2 ist in Richtung
der beiden Pfeile R und L frei drehbar.
Wenn der Blendeneinstellring 2 in der durch den Pfeil L (Fig. 22a, 22b und 22c) in die der kleinsten Blendenöffnung
entsprechende Position gedreht wurde, schlägt die Arretierfläche 28M des Arretiergliedes 21M für den M-Bereich
gegen die M-Sperrwand 25M der Sperrnut 25 an. Dadurch wird der Blendeneinstellring gegen eine weitere
Drehung in Richtung des Pfeiles L bzw. in Richtung auf die Α-Position gesperrt (Fig. 22b, Fig. 23a und Fig. 24a).
Nun ist der Blendeneinstellring.2 in Richtung auf die der
größten Blendenöffnung entsprechende Position frei drehbar (d.h. bei Drehung in dieser Richtung drückt das Ende
der Sperrnut 25 das Arretierglied 21M nach unten).
Um den Blendeneinstellring 2 in die Α-Position zu drehen, wird das Entsperrglied 26 niedergedrückt, wodurch die Arretierfläche
28M des Arretiergliedes 21PI für den M-Bereich außer Eingriff mit der M-Sperrwand 25M kommt (Fig. 22c und
23b). Von diesem Zustand aus kann der Blendeneinstellring 2 in Richtung des Pfeiles L oder in Richtung auf die A-Po-
sition gedreht werden. Wenn der Blendeneinstellring in die
Α-Position gedreht ist, gelangt die Arretierfläche 28A des Arretiergliedes 21A für die Α-Position in Eingriff mit der
A-Sperrwand 25A der Sperrnut 25 (Fig. 22e, 23c und 24b).
Dadurch ist der Blendeneinstellring 2 gegen weitere Drehung in Richtung des Pfeiles R oder in Richtung auf den M-Bereich
arretiert. Die Drehung in Richtung des Pfeiles L ist durch den Stift 6 arretiert, der an dem Blendenbetätigungsring
5 angebracht ist und mit einem Ende 9A der Nut 9 in dem Lagerring 1 in Eingriff steht.
Um den Blendeneinstellring 2 in den M-Bereich zurückzuführen,
wird das Entsperrglied 26 niedergedrückt, wodurch das Arretierglied 21A für die Α-Position nach innen verschoben
wird (Fig. 22f) und die Arretierfläche 28A außer Eingriff
mit der A-Sperrwand 25A gelangt. Von diesem Zustand ausgehend kann der Blendeneinstellring 2 in Richtung auf den
M-Bereich gedreht werden.
Bei dem bisher beschriebenen Ausführungsbeispiel befinden
sich die Arretierglieder 21M und 21A in den Federnuten 2OM
bzw. 2OA,und zwischen beiden Nuten 2OM und 2OA ist ein
Zwischenraum (Positionssteuerfläche) 22 vorgesehen, durch den die maximale Verschiebung des Entsperrgliedes 26 gesteuert
wird . Auf diese Weise wird eine weiche Betätigung, gewährleistet>
ohne daß die Arretierglieder 21M und 21A .eine extreme Verformung erfahren.
Fig. 25 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Arretierglieder
21M und 21A zur Begrenzung der Drehbewegung. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind beide Arretierglieder
21M und 21A für den M-Bereich bzw. die Α-Position als integriertes
einstückiges Teil ausgebildet, welches aus einem einzigen Blattfederwerkstück besteht. Zwischen den
beiden Arretiergliedern befindet sich eine gemeinsame Fläche 22 zur Positionssteuerung des Entsperrgliedes. Die
Sperrnut 25 in dem Blendeneinstellring 22 besteht/ wie aus fig. 26 erkennbar ist, aus einer Korabination von zwei
Sperrnuten 25(1) bzw. 25(2) mit dreieckförmigem Querschnitt,
welche die M-Sperrwand 25M bzw. die A-Sperrwand
25A beinhalten. Bei diesem Ausführungsbeispiel können die
Arretierglieder 21M und 21A aus einem ebenen Blattfedet·-
materialteil hergestellt sein. Die vorderen Enden der betreffenden
Arretierglieder 21M und 21A können als Arretierflächen
28M bzw. 28A ausgebildet sein. Es sei erwähnt, daß der Lagerring der Objektivfassung ein nichtdrehbares
Glied ist, auf welchem der Blendeneinstellring 2 drehbar gelagert.
Aus der vorangehenden Beschreibung wird deutlich,· daß der
Übergang des Blendeneinstellringes zwischen dem M-Bereich und der Α-Position unter Verwendung zweier Arretierglieder
für den M-Bereich bzw. die Α-Position und der entgegengesetzten
Seitenwandungen erfolgt, die. die Sperrnut des Blendeneinstellringes in Umfangsrichtung begrenzen. Diese
Seitenwandungen gelangen mit den jeweiligen Arretiergliedern in lösbaren Eingriff. Die beiden Arretierglieder
sind in Richtung der optischen Achse gegeneinander versetzt und durch Niederdrücken des einzigen Entsperrgliedes
auslenkbar. Auf diese Weise ist es möglich, den Drehwinkel.für den Übergang zwischen dem M-Bereich und
der Α-Position durch eine geeignete Anordnung der Positionen der betreffenden als Arretierglieder dienenden
Blattfedern zu verringern, so daß die Gestaltungsfreiheit beim Entwurf verbessert und die gewünschte Materialdicke
erhalten werden kann. Außerdem kann der Übergang zwischen dem M-Bereich und der Α-Position durch
einfaches Drücken des einzigen Entsperrgliedes bewirkt werden, was eine gute Handhabung ermöglicht.
Claims (4)
1. Drehbewegungssteuermechanismus für den Blendeneinstellring
von Wechselobjektiven mit einem Fassungsring zur drehbaren
Lagerung des Blendeneinstellringes, wobei der Blendeneinstellring einen Drehbereich aufweist, innerhalb dessen
der Blendenwert in manueller Blendenvorwahl voreinstellbar
ist, sowie eine Position zur automatischen Blendensteuerung, bei deren Einstellung die Blende von einer
in dem Kamerakörper vorgesehenen Belichtungssteuereinrichtung automatisch gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet,
daß zwei Steuerstifte (10, 11) die an dem Fassungsring (1) an einer Position, die einem Ende des genannten Drehbereiches (M-Bereich) zur Blendenvorwahl bzw. an
einer Winkelposition angeordnet sind, die der genannten Position (Α-Position) zur automatischen Blendensteuerung
entspricht, in Richtung der optischen Achse gegeneinander versetzt angeordnet und derart vorgespannt sind, daß sie
aus dem genannten Fassungsring (1) herausragen, daß der Blendeneinstellring (5) eine Sperrnut (15) aufweist, in
die in Abhängigkeit von der Drehposition einer der beiden.
Steuerstifte (10, 11) aufnehmbar ist, und daß im Bereich der Sperrnut (15) ferner ein einziges Entsperrglied
(17) aufgenommen' ist, welches so angeordnet ist, daß es
an dem jeweils in der Sperrnut (15) befindlichen Steuerstift (10, 11) anliegt und diesen gegen die an ihm an- ■
greifende Vorspannkraft aus der Sperrnut (15) herauszuführen vermag (Fig. 4 bis 16).
2. Drehbewegungssteuermechanisraus für den Blendeneinstellring von Wechselobjektiven mit einem Fassungsring zur drehbaren
Lagerung des Blendeneinstellringes, wobei der Blendeneinstellring einen Drehbereich aufweist, innerhalb dessen
der Blendenwert in manueller Blendenvorwahl vorein-Stellbar
ist, sowie eine Position zur automatischen Blendensteuerung, bei deren Einstellung die Blende von einer
in dem Kamerakörper vorgesehenen Belichtungssteuereinrichtung
automatisch gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet,
- daß der Einstellring (2) an seiner inneren Umfangfläche
eine Sperrnut (25) aufweist,
- daß der Fassungsring (eine als Arretierglied dienende) erste Blattfeder. (21M) trägt, die so angeordnet ist·, daß
sie gegen eine (25M) der die Sperrnut (25) in Umfangsrichtung
begrenzenden Seitenwandungen (25A, 25M) anschlägt und damit den Blendeneinste.llring (2) gegen weitere
Drehung in Richtung auf die Position für die automatische Blendensteuerung (Α-Position)· arretiert, wenn,
der Blendeneinstellring (2) sich an einem Ende des Drehbereiches für die Blendenvorwahl (M-Bereich) befindet;
- daß der Fassungsring (1) eine zweite als Arretierglied dienende Blattfeder (21A) trägt, die so angeordnet ist,
daß sie gegen die andere (21M) der genannten Seitenwandungen anschlägt und den Blendeneinstellring (2) gegenweitere
Drehung in Richtung des genannten Endes des Drehbereiches für die Blendenvorwahl (M-Bereich) arretiert,
- daß die Blattfedern (21M, 21A) in Richtung der optischen
Achse gegeneinander versetzt sind,'
- und daß der Blendeneinstellring (2) ferner ein gemeinsa- ·
mes Entsperrglied (26) aufweist, das mit den beiden Arretierglieder
bildenden Blattfedern (21A, 21M) in Eingriff bringbar ist und mittels dessen diese aus der Sperrnut
(25) herausführbar sind (Fig. 17 bis 26).
3. Mechanismus nach Anspruch 2, d a d u r c h gekennzeichnet, daß zwischen den beiden von dem Fassungsring (1) getragenen
Arretiergliedern (21 A, 21M) eine Positionssteuerfläche (22) zur Regulierung der maximalen Verschiebung des
Entsperrgliedes (26) vorgesehen ist.
4. Mechanismus nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich-
-,22-3
net, daß die beiden Arretierglieder (21A, 21M) und die Positionssteuerfläche
(22) eine Reihe von Blattfedern beinhalten.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP1982123842U JPS5927530U (ja) | 1982-08-16 | 1982-08-16 | 交換レンズの絞操作環の回動制御機構 |
| JP1982124728U JPS5930123U (ja) | 1982-08-18 | 1982-08-18 | 交換レンズの絞操作環の回動制御機構 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3329053A1 true DE3329053A1 (de) | 1984-02-16 |
| DE3329053C2 DE3329053C2 (de) | 1986-08-21 |
Family
ID=26460647
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19833329053 Expired DE3329053C2 (de) | 1982-08-16 | 1983-08-11 | Drehbewegungssteuermechanismus für den Blendeneinstellring von Wechselobjektiven |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
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| GB (1) | GB2125977B (de) |
| HK (1) | HK93386A (de) |
| MY (1) | MY8700447A (de) |
| SG (1) | SG68486G (de) |
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| KR100210005B1 (ko) * | 1991-04-15 | 1999-07-15 | 마츠모토 도루 | 카메라의 노출제어장치 |
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| Title |
|---|
| Prospekt: ZC 100.03.114.0678, Canon Amsterdam NV, 1978, S. 26 * |
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| Publication number | Publication date |
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| GB8321797D0 (en) | 1983-09-14 |
| GB2125977B (en) | 1985-10-02 |
| HK93386A (en) | 1986-12-12 |
| SG68486G (en) | 1987-02-27 |
| GB2125977A (en) | 1984-03-14 |
| MY8700447A (en) | 1987-12-31 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8125 | Change of the main classification |
Ipc: G03B 7/00 |
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| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: PENTAX CORP., TOKIO/TOKYO, JP |