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DE102004005538B4 - Nockenmechanismus für einen Objektivtubus - Google Patents

Nockenmechanismus für einen Objektivtubus Download PDF

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DE102004005538B4
DE102004005538B4 DE102004005538A DE102004005538A DE102004005538B4 DE 102004005538 B4 DE102004005538 B4 DE 102004005538B4 DE 102004005538 A DE102004005538 A DE 102004005538A DE 102004005538 A DE102004005538 A DE 102004005538A DE 102004005538 B4 DE102004005538 B4 DE 102004005538B4
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Hiroshi Nomura
Yoshihiro Yamazaki
Isao Okuda
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Hoya Corp
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Hoya Corp
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    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
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    • E01B1/001Track with ballast
    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B7/00Mountings, adjusting means, or light-tight connections, for optical elements
    • G02B7/02Mountings, adjusting means, or light-tight connections, for optical elements for lenses
    • G02B7/04Mountings, adjusting means, or light-tight connections, for optical elements for lenses with mechanism for focusing or varying magnification
    • G02B7/10Mountings, adjusting means, or light-tight connections, for optical elements for lenses with mechanism for focusing or varying magnification by relative axial movement of several lenses, e.g. of varifocal objective lens

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Abstract

Nockenmechanismus für einen Objektivtubus (10), umfassend
ein erstes Ringelement (12), das um eine optische Achse (O) drehbar ist,
ein zweites Ringelement (17), das ein optisches Element hält und drehfest linear längs der optischen Achse (O) geführt ist,
mehrere Nockennuten (C17), denen die gleichen Kurvenbahnen zugrunde liegen und die an einem der beiden Ringelemente (12, 17) ausgebildet sind, und
mehrere Mitnehmer (17c), die an dem anderen Ringelement ausgebildet sind und in die ihnen jeweils zugeordneten Nockennuten (C17) greifen, dadurch gekennzeichnet, dass
mindestens zwei Nut/Mitnehmer-Gruppen, die jeweils einen vorderen Nut/Mitnehmer-Satz und einen hinteren Nut/Mitnehmer-Satz, die in Richtung der optischen Achse (O) versetzt zueinander angeordnet sind, umfassen, in Umfangsrichtung versetzt zueinander angeordnet sind, wobei der vordere Nut/Mitnehmer-Satz und der hintere Nut/Mitnehmer-Satz jeweils eine Nockennut (C17) und einen dieser zugeordneten Mitnehmer (17c) umfasst,
die Nockennuten (C17) einer der beiden Nut/Mitnehmer-Gruppen die Nockennuten (C17) der anderen der beiden Nut/Mitnehmer-Gruppen...

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Nockenmechanismus für einen Objektivtubus, der ein erstes Ringelement, z. B. einen Nockenring, und ein zweites, einen Teil eines Linsensystems haltendes Ringelement, z. B. eine Linsenfassung, umfasst, wobei das erste Ringelement gedreht wird, um das zweite Ringelement linear längs der optischen Achse des Linsensystems zu bewegen.
  • In herkömmlichen Zoom- oder Varioobjektivtuben wird häufig ein Linsenhaltering, der einen Teil des Variolinsensystems hält, durch Drehen eines Nockenrings linear längs der optischen Achse bewegt. Der Nockenring hat mehrere Nockennuten, die an seiner Außenfläche ausgebildet sind und den gleichen Referenzkurvenbahnen folgen, während der linear längs der optischen Achse geführte Linsenhaltering entsprechende Mitnehmer hat, die in die zugehörigen Nockennuten des Nockenrings greifen. Die Nockennuten, die den gleichen Referenzkurvenbahnen folgen, und die Mitnehmer sind üblicherweise in gleichen Winkelabständen von 120° angeordnet.
  • Wird der Durchmesser des Nockenrings eines Varioobjektivs wesentlich verringert, um den Nockenring zu miniaturisieren, so führt dies dazu, dass die Nockennuten des Nockenrings so ausgebildet sind, dass sie sich auf dem Nockenring schneiden. Dadurch können sich die Mitnehmer jeweils aus den ihnen zugeordneten Nockennuten lösen, wenn die Nockennuten und die Mitnehmer einfach in gleichen Winkelabständen von 120° angeordnet sind.
  • Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, wie die Nockennuten und die Mitnehmer zueinander in Beziehung stehen können, wobei diese auf einen Verstellmechanismus zum Bewegen einer Fokussierlinsengruppe oder eines beliebigen anderen optischen Elementes, nicht nur auf eine Linsengruppe variabler Brechkraft einer Zoom- oder Variooptik anwendbar sind.
  • Beispielhaft ist auf die JP 10282394 A zu verweisen, woraus ein Nockenmechanismus nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bekannt ist. Ferner wird auf die JP 2001100081 A verwiesen, in der ein Nockenmechanismus beschrieben ist, der Nockennuten unterschiedlicher Breite aufweist, in denen Mitnehmer geführt sind, die ihrerseits unterschiedliche Größen haben.
  • Die Erfindung stellt einen Nockenmechanismus für einen Objektivtubus bereit, umfassend ein erstes Ringelement und ein zweites Ringelement, das einen Teil eines Linsensystems hält. Das erste Ringelement wird gedreht, um das zweite Ringelement linear längs der optischen Achse des Linsensystems zu bewegen. Es besteht keine Möglichkeit, dass sich mehrere Mitnehmer (Nockenstifte), die an einem der beiden Ringelemente ausgebildet sind, aus ihnen zugeordneten Nockennuten lösen, die den gleichen Kurvenbahnen folgen und an dem anderen der beiden Ringelemente ausgebildet sind, selbst wenn benachbarte Nockennuten des Nockenrings so ausgebildet sind, dass sie einander schneiden.
  • Die Erfindung erreicht dies durch den Nockenmechanismus nach Anspruch 1.
  • Der Begriff ”Nut/Mitnehmer-Satz” (vorderer oder hinterer Nut/Mitnehmer-Satz) bedeutet, dass die Nockennuten in einer Eins-zu-Eins-Korrespondenz zu den Mit nehmern stehen, die in die ihnen zugeordneten Nockennuten greifen. Außerdem bedeutet dieser Begriff, dass Breite und Tiefe einer Nockennut Breite und Tiefe eines ihr zugeordneten Mitnehmers entsprechen. Ausführungen zur Position und zu den Konturen der jeweiligen Nockennut (bzw. des jeweiligen Mitnehmers) finden demnach in logischer Entsprechung Anwendung auf die Position und die Konturen des zugeordneten Mitnehmers (bzw. der zugeordneten Nockennut).
  • Durch diesen Nockenmechanismus kann verhindert werden, dass sich der jeweilige Mitnehmer aus der ihm zugeordneten Nockennut löst, und zwar unabhängig davon, wie die Nockennut eine oder mehrere andere Nockennuten schneidet.
  • Die Erfindung kann theoretisch so ausgeführt werden, dass nur zwei Nut/Mitnehmer-Gruppen vorgesehen sind, die in Umfangsrichtung versetzt zueinander angeordnet sind. Vorteilhaft sind jedoch mindestens drei Nut/Mitnehmer-Gruppen in Umfangsrichtung versetzt zueinander angeordnet, um das optische Element, z. B. eine Linsengruppe, zu halten. Bei dieser Konstruktion können die Nockennuten (vordere und hintere Nockennuten) einer Nut/Mitnehmer-Gruppe so gestaltet sein, dass sie die Nockennuten (vordere und hintere Nockennuten) einer anderen Nut/Mitnehmer-Gruppe schneiden.
  • Die Zahl an Nockennuten wird in Abhängigkeit des Durchmessers des Objektivtubus, in Abhängigkeit der Konturen der Nockennuten und in Abhängigkeit anderer Faktoren festgelegt. Bei einem speziellen Objektivtubus, der von der Anmelderin entwickelt wurde, hat sich herausgestellt, dass die in der Praxis günstigste Zahl an Nut/Mitnehmer-Sätzen (Summe aus der Zahl an vorderen Nut/Mitnehmer-Sätzen und der Zahl an hinteren Nut/Mitnehmer-Sätzen) gleich sechs ist. (Dies bedeutet, dass drei Nut/Mitnehmer-Gruppen in Umfangsrichtung versetzt zueinander angeordnet sind)
  • Das optische Element ist nicht nur eine Linsengruppe wie eine die Brechkraft ändernde Linsengruppe oder eine Fokussierlinsengruppe. Es kann auch ein beliebiges anderes optisches Element, z. B. eine Bildaufnahmevorrichtung sein.
  • Das Linsensystem kann als Variolinsensystem ausgebildet sein.
  • Weitere vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen angegeben.
  • Die Erfindung wird im Folgenden an Hand der Figuren näher erläutert. Darin zeigen:
  • 1 ein Diagramm mit Referenzbewegungsbahnen von Linsengruppen eines Variolinsensystems, die in einem Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Varioobjektivtubus vorgesehen sind;
  • 2 eine perspektivische, längsgeschnittene Explosionsansicht der Variolinsengruppen und hierfür bestimmter Linsenfassungen;
  • 3 einen Längsschnitt durch den Varioobjektivtubus, der die oberhalb der optischen Achse liegende Hälfte des Varioobjektivtubus im eingefahrenen Zustand zeigt;
  • 4 eine Ansicht ähnlich der nach 3, die die oberhalb der optischen Achse liegende Hälfte des Varioobjektivtubus in der Weitwinkel-Grenzeinstellung zeigt;
  • 5 eine Ansicht ähnlich der nach 3, die die unterhalb der optischen Achse liegende Hälfte des Varioobjektivtubus in der Tele-Grenzeinstellung zeigt;
  • 6 einen Querschnitt längs der in 3 gezeigten Linie VI-VI;
  • 7 einen Querschnitt längs der in 3 gezeigten Linie VII-VII;
  • 8 eine perspektivische Explosionsansicht eines Teils des in 3 gezeigten Varioobjektivtubus;
  • 9 eine perspektivische Explosionsansicht eines Teils des in 3 gezeigten Varioobjektivtubus;
  • 10 eine perspektivische Explosionsansicht eines Teils des in 3 gezeigten Varioobjektivtubus, die einen ersten Verstellring und periphere Elemente zeigt;
  • 11 eine perspektivische Explosionsansicht eines Teils des in 3 gezeigten Varioobjektivtubus, die einen dritten Verstellring und periphere Elemente zeigt;
  • 12 eine perspektivische Explosionsansicht eines Teils des in 3 gezeigten Varioobjektivtubus, die einen zweiten Verstellring und periphere Elemente zeigt;
  • 13 einen Längsschnitt durch einen Teil des in 3 gezeigten Varioobjektivtubus, wobei ein Teil des zweiten Verstellrings und periphere Elemente gezeigt sind;
  • 14 eine perspektivische Explosionsansicht eines Teils des in 3 gezeigten Varioobjektivtubus, wobei ein ortsfester Tubus, ein an dem ortsfesten Tubus gehaltener Impulsmotor sowie periphere Elemente von hinten betrachtet gezeigt sind;
  • 15 eine perspektivische Explosionsansicht eines Teils des in 3 gezeigten Varioobjektivtubus, der den ortsfesten Tubus, eine vierte Linsengruppe und periphere Elemente zeigt;
  • 16 eine abgewickelte Darstellung eines Nocken/Gewinderings, die zum Bewegen der ersten Linsengruppe bestimmte erste Nockennuten des Nocken/Gewinderings und zum Bewegen eines äußeren Rings bestimmte dritte Nockennuten des Nocken/Gewinderings zeigt;
  • 17 eine abgewickelte Darstellung des ersten Verstellrings, des zweiten Verstellrings und des dritten Verstellrings, wobei mechanische Linearführungskopplungen zwischen diesen drei Verstellringen gezeigt sind;
  • 18 eine vergrößerte Ansicht eines Teils der in 17 gezeigten abgewickelten Darstellung;
  • 19 eine abgewickelte Darstellung des Nocken/Gewinderings, die die Konturen zweiter, zum Bewegen der zweiten Linsengruppe bestimmter Nockennuten des Nocken/Gewinderings und zugeordneter Mitnehmer des zweiten Verstellrings zeigt, die ein Ausführungsbeispiel für einen Nockenmechanismus eines Varioobjektivtubus bilden;
  • 20A eine schematische, abgewickelte Darstellung von zweiten Nockennuten des Nocken/Gewinderings und zugeordneten Mitnehmern des zweiten Verstellrings als weiteres Ausführungsbeispiel des Nockenmechanismus, in dem zwei Nut/Mitnehmer-Gruppen in Umfangsrichtung des Nocken/Gewinderings in unterschiedlichen Positionen angeordnet sind;
  • 20B eine Ansicht ähnlich der nach 20A, die das in 20A gezeigte Ausführungsbeispiel des Nockenmechanismus in einem anderen Zustand zeigt;
  • 21A eine schematische, abgewickelte Darstellung zweiter Nockennuten des Nocken/Gewinderings und zugeordneter Mitnehmer des zweiten Verstellrings als weiteres Ausführungsbeispiel des Nockenmechanismus, in dem zwei Nut/Mitnehmer-Gruppen in Umfangsrichtung des Nocken/Gewinderings in unterschiedlichen Positionen angeordnet sind;
  • 21B eine Ansicht ähnlich der nach 21A, die das in 21A gezeigte Ausführungsbeispiel des Nockenmechanismus in einem anderen Zustand zeigt;
  • 22 eine schematische, abgewickelte Ansicht zweiter Nockennuten des Nocken/Gewinderings und zugeordneter Mitnehmer des zweiten Verstellrings als weiteres Ausführungsbeispiel des Nockenmechanismus, in dem drei Nut/Mitnehmer-Gruppen in Umfangsrichtung des Nocken/Gewinderings in unterschiedlichen Positionen angeordnet sind;
  • 23 eine Ansicht ähnlich der nach 22 als weiteres Ausführungsbeispiel des Nockenmechanismus, in dem drei Nut/Mitnehmer-Gruppen in Umfangsrichtung des Nocken/Gewinderings in unterschiedlichen Positionen angeordnet sind;
  • 24 eine Ansicht ähnlich der nach 22 als weiteres Ausführungsbeispiel des Nockenmechanismus, in dem drei Nut/Mitnehmer-Gruppen in Umfangsrichtung des Nocken/Gewinderings in unterschiedlichen Positionen angeordnet sind;
  • 25A eine schematische, abgewickelte Darstellung von Nockennuten und zugehörigen Mitnehmern als Vergleichsbeispiel, deren Anordnung mit der des erfindungsgemäßen Nockenmechanismus zu vergleichen ist; und
  • 25B eine Ansicht ähnlich der nach 25A, die das in 25A gezeigte Vergleichsbeispiel in einem anderen Zustand zeigt.
  • Zunächst wird unter Bezugnahme auf die 1 bis 5 ein Variolinsensystem (Variooptik) beschrieben, das in einem Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Variolinsentubus einer Kamera vorgesehen ist. Das Variolinsensystem des Varioobjektivtubus 10 ist ein Varifocal-Linsensystem und besteht aus vier Linsengruppen, nämlich einer positiven ersten Linsengruppe L1, einer negativen zweiten Linsengruppe L2, einer positiven dritten Linsengruppe L3 und einer positiven vierten Linsengruppe L4, die in dieser Reihenfolge von der Objektseite her, d. h. in 3 von links, angeordnet sind. Die erste bis dritte Linsengruppe L1, L2 und L3 werden zur Brennweitenänderung des Variolinsensystems längs einer optischen Achse O relativ zueinander bewegt, während die vierte Linsengruppe L4 längs der optischen Achse O bewegt wird, um eine geringfügige Schärfenjusitierung vorzunehmen, d. h. eine geringfügige Schärfenabweichung, die durch die Änderung der Brennweite verursacht wird, auszugleichen. Während die Brennweite des Variolinsensystems zwischen der Weitwinkel- und der Tele-Einstellung variiert wird, bewegen sich die erste Linsengruppe L1 und die dritte Linsengruppe L3 unter Einhaltung ihres Abstandes voneinander längs der optischen Achse O. Die vierte Linsengruppe L4 dient auch als Fokussierlinsengruppe. 1 zeigt die Verstell- oder Bewegungswege der ersten bis vierten Linsengruppe L1 bis L4 während der Brennweitenänderung sowie die Verstellwege beim Aus-/Einfahren. Definitionsgemäß ist ein Varifokal-Objektiv ein Objektiv, dessen Brenn- oder Schärfenpunkt mit Brennweitenänderung etwas variiert, während ein Varioobjektiv ein Objektiv ist, dessen Brenn- oder Schärfenpunkt mit der Brennweitenänderung nicht variiert. Im Folgenden wird jedoch das Varifokal-Linsensystem nach der Erfindung ebenfalls als Variolinsensystem bezeichnet.
  • Im Folgenden wird unter Bezugnahme auf die 1 bis 19 der Gesamtaufbau des Varioobjektivtubus 10 beschrieben. Wie in 8 gezeigt, hat der ortsfeste Tubus 11 an seiner Innenumfangsfläche ein Innengewinde (Schneckengang) und einen Nutensatz, der aus drei längs der optischen Achse O verlaufenden Linearführungsnuten 11b besteht. Der Varioobjektivtubus 10 hat innerhalb des ortsfesten Tubus 11 einen Nocken/Gewindering (Nockenring; in den Ansprüchen: erstes Ringelement) 12. Wie in 9 gezeigt, hat der Nocken/Gewindering 12 an seiner Außenumfangsfläche nahe seinem hinteren Ende ein Außengewinde (Schneckengang) 12a, das in das Innengewinde 11a des ortsfesten Tubus 11 greift. Der Nocken/Gewindering 12 hat auf der Gewindefläche des Außengewindes 12a ein Stirnrad 12b, das stets mit einem Antriebsritzel 13 (vergl. 15) in Eingriff steht. Das Antriebsritzel 13 ist in einer Vertiefung 11c angeordnet (vergl. 3), die an der Innenumfangsfläche des ortsfesten Tubus 11 ausgebildet ist. Das Antriebsritzel 13 ist an dem ortsfesten Tubus 11 so gehalten, dass es in der Vertiefung 11c um seine Ritzelachse frei drehbar ist. Durch das Ineinandergreifen des Antriebsritzels 13 und des Stirnrades 12b sowie das Ineinandergreifen des Innengewindes 11a und das Außengewindes 12a wird der Nocken/Gewindering 12 durch Vor wärts- und Rückwärtsdrehen des Antriebsritzels 13 längs der optischen Achse O nach vorn und hinten bewegt und dabei um die optische Achse O gedreht. In dem Varioobjektivtubus 10 gemäß vorliegendem Ausführungsbeispiel ist der Nocken/Gewindering 12 das einzige Element, das sich um die optische Achse O dreht.
  • Der Varioobjektivtubus 10 hat um den Nocken/Gewindering 12 herum einen Linearführungsring 14. Der Linearführungsring 14 hat an seiner Außenumfangsfläche am hinteren Ringende einen Satz aus drei Linearführungsvorsprüngen 14a, die radial nach außen stehen und in die zugehörigen drei Linearführungsnuten 11b des ortsfesten Tubus 11 greifen. Der Linearführungsring 14 hat an seiner Innenumfangsfläche am hinteren Ringende einen Satz aus drei Bajonettnasen 14b, von denen in den 1 bis 4 nur eine gezeigt ist. Der Nocken/Gewindering 12 hat an seiner Außenumfangsfläche unmittelbar vor dem Außengewinde 12a (d. h. dem Stirnrad 12b) eine Umfangsnut 12c, in welche die drei Bajonettnasen 14b greifen, so dass sie in der Umfangsnut 12b um die optische Achse O drehbar sind. Der Linearführungsring 14 ist zusammen mit dem Nocken/Gewindering 12 linear längs der optische Achse O bewegbar, ohne sich dabei um die optische Achse O zu drehen.
  • Der Varioobjektivtubus 10 hat um den Nocken/Gewindering 12 herum einen ersten Verstellring (erste Linsenfassung) 15, welcher die erste Linsengruppe L1 hält, sowie um den ersten Verstellring 15 herum einen äußeren Ring 16, der als Lichtabschirmelement dient. Der Varioobjektivtubus 10 hat innerhalb des Nocken/Gewinderings 12 einen zweiten Verstellring (zweite Linsenfassung; in den Ansprüchen: zweites Ringelement) 17, welcher die zweite Linsengruppe L2 hält. Wie in den 4, 9 und 16 gezeigt, hat der Nocken/Gewindering 12 an seiner Außenumfangsfläche einen Satz aus drei ersten Nockennuten C15 zum Bewegen des ersten Verstellrings 15 und einen Satz aus drei dritten Nockennuten C16 zum Bewegen des äußeren Rings 16. Ferner hat der Nocken/Gewindering 12 an seiner Innenumfangsfläche einen Satz aus sechs zweiten Nockennuten C17 zum Bewegen des zweiten Verstellrings (vergl. 19). Der aus den drei ersten Nockennuten C15 bestehende Satz und der aus den drei dritten Nockennuten C16 bestehende Satz unterscheiden sich in ihrer Form geringfügig voneinander und sind in Umfangsrichtung des Nocken/Gewinderings 12 in vorbestimmten Abständen voneinander angeordnet. Die sechs zweiten Nockennuten C17 haben die gleichen zugrunde liegenden Kurvenbahnen und umfassen drei vordere zweite Nockennuten C17 und drei hintere zweite Nockennuten C17, die in Richtung der optischen Achse (in 19 in vertikaler Richtung) hinter den drei zugehörigen vorderen zweiten Nockennuten C17 angeordnet sind. Die drei vorderen zweiten Nockennuten C17 sind in Umfangsrichtung des Nocken/Gewinderings 12 voneinander beabstandet. Auch die drei hinteren zweiten Nockennuten C17 sind in Umfangsrichtung des Nocken/Gewinderings 12 voneinander beabstandet. Der erste Verstellring 15, der äußere Ring 16 und der zweite Verstellring 17 sind jeweils linear längs der optischen Achse O geführt. Durch Drehen des Nocken/Gewinderings 12 werden der erste Verstellring 15, der äußere Ring 16 und der zweite Verstellring 17 entsprechend den Konturen der drei ersten Nockennuten C15, der drei dritten Nockennuten C16 bzw. der sechs zweiten Nockennuten C17 längs der optischen Achse O bewegt.
  • Im Folgenden werden mechanische Linearführungskopplungen zwischen dem ersten Verstellring 15, dem äußeren Ring 16 und dem zweiten Verstellring 17 beschrieben. Wie in den 4 und 5 gezeigt, hat der erste Verstellring 15 einen äußeren Ringteil 15X, einen inneren Ringteil 15Y und eine Flanschwand 15Z, durch die das vordere Ende des äußeren Ringteils 15X und das vordere Ende des inneren Ringteils 15Y zu einem weitgehend U-förmigen Querschnitt miteinander verbunden sind. Der Nocken/Gewindering 12 ist zwischen dem äußeren Ringteil 15X und dem inneren Ringteil 15Y angeordnet. Drei Mitnehmer 15a, die in die ihnen zugeordneten drei ersten Nockennuten C15 greifen, sind an dem äußeren Ringteil 15X nahe dessen hinterem Ende befestigt. Der Varioobjektivtubus 10 hat eine erste Linsenfassung 24, welche die erste Linsengruppe L1 hält. Wie in den 8 und 9 gezeigt, ist die erste Linsenfassung 24 durch einen an der Außenumfangsfläche der ersten Linsenfassung 24 ausgebildeten Außengewindeteil und einen an der Innenumfangsfläche des inneren Ringteils 15Y ausgebildeten Innengewindeteil an dem inneren Ringteil 15Y an dessen vorderem Ende befestigt (vergl. 10). Die erste Linsenfassung 24 kann relativ zu dem ersten Verstellring 15 gedreht werden, um die Position der ersten Linsenfassung 24 längs der optischen Achse O relativ zu dem ersten Verstellring 15 einzustellen und so eine Zoom- oder Brennweiteneinstellung vorzunehmen (dies ist eine Einstelloperation, die nach Bedarf bei der Fertigung des Varioobjektivtubus vorgenommen werden kann).
  • Der Linearführungsring 14, der durch den ortsfesten Tubus 11 linear längs der optischen Achse O geführt ist, hat an seiner Innenumfangsfläche in etwa gleichen Winkelabständen (Winkelabstände von etwa 120°) einen Satz aus drei Linearführungsnuten 14c, von denen in 9 nur eine gezeigt ist, während der äußere Ringteil 15X des ersten Verstellrings 15 an seinem hinteren Ende einen Satz aus drei Linearführungsvorsprüngen 15b hat (vergl. 10), die radial nach außen abstehen und in die ihnen zugeordneten drei Linearführungsnuten 14c greifen. Der äußere Ringteil 15X hat einen Satz aus drei Montageschlitzen 15c (vergl. 10 und 16) und an den hinteren Enden dieser drei Montageschlitze 15c einen Satz Linearführungsschlitze 15d, die mit den ihnen zugeordneten drei Montageschlitzen 15c in Verbindung stehen und schmäler als diese sind. Drei Linearführkeile 16a, die an dem zwischen dem äußeren Ringteil 15X und dem Linearführungsring 14 angeordneten äußeren Ring 16 befestigt sind, greifen in die ihnen zugeordneten Linearführungsschlitze 15d. Die maximale relative Bewegungsstrecke zwischen dem ersten Verstellring 15 und dem äußeren Ring 16 längs der optischen Achse O (d. h. der Unterschied der drei ersten Nockennuten C15 einerseits und der drei dritten Nockennuten C16 andererseits hinsichtlich ihrer Form) ist nur eine kurze Strecke, und die Länge des jeweiligen Führungsschlitzes 15d in Richtung der optischen Achse ist entsprechend kurz. Drei einen Mitnehmer-Satz bildende Mitnehmer 16b, die in die ihnen zugeordneten drei Nockennuten C16 greifen, sind an den drei ihnen zugeordneten Linearführkeilen 16a befestigt (vergl. 7 und 9).
  • Der Varioobjektivtubus 10 hat zwischen dem ersten Verstellring 15 und dem äußeren Ring 16 eine als Schraubenfeder ausgebildete Druckfeder 19 (vergl. 3 bis 5). Die Druckfeder 19 spannt den ersten Verstellring 15 in Rückwärtsrichtung vor, um das Spiel zwischen den drei ersten Nockennuten C15 und den drei Mitnehmern 15a zu beseitigen, während sie gleichzeitig den äußeren Ring 16 in Vorwärtsrichtung vorspannt, um das Spiel zwischen den drei Nockennuten C16 und den drei Mitnehmern 16b zu beseitigen.
  • Wie in 16 gezeigt, sind die drei ersten Nockennuten C15 und die drei dritten Nockennuten C16 in ihren jeweiligen Einfahrbereichen im Vergleich zu ihren jeweiligen Aufnahmebereichen (Zoombereichen) etwas verschieden voneinander geformt, so dass der äußere Ring 16 aus seiner Aufnahmeposition relativ zu dem ersten Verstellring 15 ausfährt, um zu verhindern, dass sich Abdecklamellen einer Objektivabdeckeinheit 30 (vergl. 8) und die erste Linsengruppe L1 gegenseitig stören, wenn der Varioobjektivtubus 10 vollständig eingefahren ist, wie in 3 gezeigt ist. Insbesondere sind, wie in 16 gezeigt, die ersten Nockennuten C15 und die dritten Nockennuten C16 in ihrer Form so festgelegt, dass der längs der optischen Achse gemessene Abstand zwischen den ersten Nockennuten C15 und den dritten Nockennuten C16 im Vorbereitungsbereich (d. h. dem Bereich zwischen der Einfahrstellung und der Position, in der die Objektivabdeckeinheit 30 voll geöffnet ist) größer ist als der entsprechende Abstand im Zoombereich (d. h. dem Bereich zwischen der Weitwinkel-Grenzeinstellung und der Tele-Grenzeinstellung). Über die gesamten Vorbereitungsbereiche ist nämlich der Abstand Q = Q1, jedoch nimmt der Abstand Q ausgehend von einer Position OP2, die sich in einem vorbestimmten Abstand von einer Voll-Offen-Position OP1 der Objektivabdeckeinheit 30 (d. h. von einer Position, in der sich die erste Linsengruppe L1 und die Objektivabdeckeinheit 30 nicht gegenseitig stören) befindet, allmählich ab, so dass in der Weitwinkel-Grenzeinstellung der Abstand Q = Q2 (< Q1) und in den gesamten Zoombereichen der Abstand Q = Q2 ist. Es ist deutlich zu erkennen, dass ein Zwischenraum c1 (vergl. 3) zwischen der Flanschwand 15Z des ersten Verstellrings 15 und einer Flanschwand 16f des äußeren Rings 16 in der in 3 gezeigten eingefahrenen Stellung des Varioobjektivtubus 10 größer als in der in 4 oder 5 gezeigten aufnahmebereiten Stellung des Varioobjektivtubus 10 ist. Befindet sich der Varioobjektivtubus 10 in einer aufnahmebereiten Stellung, wie in 4 oder 5 gezeigt ist, so sind mit anderen Worten die Flanschwand 15Z des ersten Verstellrings 15 und die Flanschwand 16f des äußeren Rings 16 dicht beieinander angeordnet, um eine möglicherweise von der Objektivabdeckeinheit 30 verursachte Vignettierung zu vermeiden. Die Objektivabdeck einheit 30 ist von dem äußeren Ring 16 an dessen vorderem Ende gehalten. Der Varioobjektivtubus 10 hat unmittelbar hinter der Objektivabdeckeinheit 30 zwischen dieser und der Flanschwand 16f des äußeren Rings 16 einen Öffnungs/Schließring 31 (vergl. 9). Wird der Öffnungs/Schließring 31 durch Drehen des Nocken/Gewinderings 12 gedreht, so werden die Abdecklamellen der Objektivabdeckeinheit 30 geöffnet oder geschlossen. Der zum Öffnen und Schließen der Abdecklamellen bestimmte Mechanismus, der mit einem Öffnungs/Schließring wie dem vorstehend beschriebenen Öffnungs/Schließring 31 arbeitet, ist aus dem Stand der Technik bekannt. In dem beschriebenen Ausführungsbeispiel sind die Formen der ersten Nockennuten C15 und der dritten Nockennuten C16 so festgelegt, dass der Abstand Q (d. h. Q2) über den gesamten Zoom- bzw. Brennweitenbereich konstant, d. h. unveränderlich ist. Der Abstand Q (d. h. Q2) kann jedoch auch so ausgelegt werden, dass er sich mit der Brennweite ändert. Außerdem kann der über den Zoombereich vorhandene Abstand Q2 auch so festgelegt werden, dass er größer als der über den Vorbereitungsbereich vorhandene Abstand Q1 ist.
  • Die dritten Nockennuten C16 haben an der vorderen Endfläche des Nocken/Gewinderings 12 jeweils ein offenes Ende C16a (vergl. 16), durch das der jeweils zugeordnete Mitnehmer 16b des äußeren Rings 16 in die jeweilige dritte Nockennut C16 eingeführt wird. Entsprechend haben die ersten Nockennuten C15 an der vorderen Endfläche des Nocken/Gewinderings 12 jeweils ein offenes Ende C15a (vergl. 16), durch das der jeweils zugeordnete Mitnehmer 15a des ersten Verstellrings 15 in die jeweilige erste Nockennut C15 eingeführt wird.
  • Der innere Ringteil 15Y des ersten Verstellrings 15 hat an seiner Innenumfangsfläche einen Satz aus drei Linearführungsvorsprüngen 15f, die parallel zur optischen Achse O langgestreckt sind, während der zweite Verstellring 17 einen Satz aus drei durchgehenden Linearführungsschlitzen 17a hat, die ebenfalls parallel zur optischen Achse O langgestreckt sind und in Eingriff mit den drei Linearführungsvorsprüngen 15f stehen, so dass sie relativ zu diesen längs der optischen Achse O frei verschiebbar sind (vergl. 6, 7 und 17). Die Linearführungsvorsprünge 15f haben jeweils etwa längs ihrer Mittelachse eine Hängenut 15e, die parallel zur optischen Achse O langgestreckt ist und einen weitgehend T-förmigen Querschnitt hat, wie in 6 gezeigt ist. Die drei Linearführungsvorsprünge 15f und die drei Linearführungsschlitze 17a bilden einen ersten Linearführungsmechanismus. Die Hängenuten 15e haben jeweils ein geschlossenes hinteres Ende (vergl. 17 und 18). Der zweite Verstellring 17 hat an seiner Außenumfangsfläche sechs Mitnehmer 17c, die in die sechs ihnen jeweils zugeordneten zweiten Nockennuten C17 des Nocken/Gewinderings 12 greifen.
  • Der Varioobjektivtubus 10 hat innerhalb des zweiten Verstellrings 17 einen dritten Verstellring (dritte Linsenfassung) 18, welcher die dritte Linsengruppe L3 hält. Der dritte Verstellring 18 hat an seiner Außenumfangsfläche einen Satz aus drei Linearführungsvorsprüngen 18a, die parallel zur optischen Achse O langgestreckt sind und in die drei, ihnen jeweils zugeordneten Linearführungsschlitze 17a des zweiten Verstellrings 17 greifen, so dass sie relativ zu diesen längs der optischen Achse O frei verschiebbar sind. Der dritte Verstellring 18 hat auf der Mittelachse jedes Linearführungsvorsprungs 18a an dessen vorderem Ende einen Linearverstellkeil (Anschlagvorsprung) 18b (vergl. 11, 17 und 18), der einen weitgehend T-förmigen Querschnitt hat, um in die ihm zugeordnete Hängenut 15e greifen zu können. Die drei Linearführungsvorsprünge 15f, die drei Hängenuten 15e und die drei Linearvestellkeile 18b bilden einen zweiten Linearführungsmechanismus. Außerdem bilden die drei Linearführungsschlitze 17a und die drei Linearführungsvorsprünge 18a einen dritten Linearführungsmechanismus. Wie in 11 gezeigt, hat der Varioobjektivtubus 10 eine Verschlusseinheit 20, die in den dritten Verstellring 18 eingesetzt ist und vor der dritten Linsengruppe L3 angeordnet ist. Die Verschlusseinheit 20 ist über einen Fixierring 20a an dem dritten Verstellring 18 befestigt. Der Varioobjektivtubus 10 hat zwischen dem dritten Verstellring 18 (Fixierring 20a) und dem zweiten Verstellring 17 eine als Schraubenfeder ausgebildete Druckfeder 21, die den dritten Verstellring 18 kontinuierlich relativ zu dem zweiten Verstellring 17 in Rückwärtsrichtung vorspannt. Die hintere Grenze für diese rückwärts gerichtete Bewegung des dritten Verstellrings 18 relativ zu dem zweiten Verstellring 17 ist durch die drei Linearverstellkeile 18b festgelegt, welche die geschlossenen hinteren Enden der ihnen zugeordneten drei Hängenuten 15e kontaktieren. Befindet sich der Varioobjektivtubus 10 in einer aufnahmebereiten Stellung, so bleibt jeder Linearverstellkeil 18b in Kontakt mit dem hinteren Ende der ihm zugeordneten Hängenut 15e des ersten Verstellrings 15, um den Abstand zwischen der ersten Linsengruppe L1 und der dritten Linsengruppe L3 konstant zu halten. Wird der Varioobjektivtubus 10 aus dem aufnahmebereiten Zustand in den in 3 gezeigten eingefahrenen Zustand überführt, so führt eine weitere rückwärts gerichtete Bewegung der ersten Linsengruppe L1 entsprechend den Konturen der drei ersten Nockennuten C15, nachdem die dritte Linsengruppe L3 (dritter Verstellring) ihre hintere mechanische Bewegungsgrenze erreicht hat, dazu, dass sich die erste Linsengruppe L1 der dritten Linsengruppe L3 annähert, während die Druckfeder 21 zusammengedrückt wird. Die Linearverstellkeile 18b sind jeweils so geformt, dass ihr radial äußeres Ende aufgeweitet und deshalb daran gehindert ist, sich aus der zugeordneten Hängenut 15e zu lösen.
  • Es ist zwar möglich, die Vorspannkraft der Druckfeder 21 direkt auf den zweiten Verstellring 17 auszuüben, was bedeutet, die zweite Linsengruppe L2 an dem zweiten Verstellring 17 zu fixieren. Um jedoch die Länge des Varioobjektivtubus in seinem eingefahrenen Zustand weiter zu verringern, ist in diesem Ausführungsbeispiel die zweite Linsengruppe L2 relativ zu dem zweiten Verstellring 17 nach hinten bewegbar. In den 12 und 13 ist diese auf eine weitere Verringerung der Länge des Varioobjektivtubus 10 abzielende Konstruktion gezeigt. Der zweite Verstellring 17 hat an seinem vorderen Ende einen mit einem inneren Flansch 17d versehenen zylindrischen Teil 17e. Der Varioobjektivtubus 10 hat innerhalb des zweiten Verstellrings 17 einen Zwischenring 25. Der Zwischenring 25 hat an seinem vorderen Ende einen Flanschteil 25a, der in dem zylindrischen Teil 17e sitzt und an diesem in Richtung der optischen Achse frei verschiebbar ist. Ein Endabschnitt der Druckfeder 21 liegt gegen den Flanschteil 25a an, so dass dieser durch die Rückstellkraft der Druckfeder 21 gegen den inneren Flansch 17d gedrückt wird. Wie in 12 deutlich zu erkennen ist, hat der zweite Verstellring 17 an der Innenumfangsfläche des zylindrischen Teils 17e in etwa gleichen Winkelabständen einen Satz aus drei Linearführungsnuten 17f, die parallel zur optischen Achse O langgestreckt sind, während der Zwischenring 25 am äußeren Rand des Flanschteils 25a einen entsprechenden Satz aus drei Linearführungsvorsprüngen 25d hat, von denen in 12 nur zwei gezeigt sind und die in die ihnen zugeordneten drei Linearführungsnuten 17f greifen, um den Zwischenring 25 drehfest, d. h. ohne ihn relativ zu dem zweiten Verstellring 17 zu drehen, linear längs der optischen Achse O zu führen. Der Varioobjektivtubus hat innerhalb des zweiten Verstellrings 17 eine zweite Linsenfassung 26, an der die zweite Linsengruppe L2 befestigt ist. Die zweite Linsenfassung 26 wird in den Zwischenring 25 geschraubt. Dabei greift ein an der Außenumfangsfläche der zweiten Linsenfassung 26 ausgebildetes Außengewinde 26b in ein an der Innenumfangsfläche des Zwischenrings 25 ausgebildetes Innengewinde 25e. Nach dieser Einstellung kann die zweite Linsenfassung 26 dauerhaft an dem Zwischenring 25 befestigt werden, indem ein Klebstoff in ein radiales Durchgangsloch 25b, das an dem Zwischenring 25 ausgebildet ist, getropft wird. Die zweite Linsenfassung 26 hat an ihrer Außenumfangsfläche einen äußeren Flansch 26a. Zum Zwecke der Zoom- oder Brennweiteneinstellung ist zwischen der vorderen Stirnfläche des inneren Flansches 17d und dem äußeren Flansch 26a ein Zwischenraum C2 vorhanden (vergl. 13). Die Druckfeder 21 spannt den Zwischenring 25 in Vorwärtsrichtung vor. Befindet sich der Varioobjektivtubus 10 in einem aufnahmebereiten Zustand, so ist der Zwischenring 25 in einer Position gehalten, in der der Flanschteil 25a in Kontakt mit dem inneren Flansch 17d ist. So wird einerseits die Position der zweiten Linsengruppe L2 über die sechs zweiten Nockennuten C17 gesteuert, wenn sich der Varioobjektivtubus 10 im aufnahmebereiten Zustand befindet. Andererseits wird die zweite Linsenfassung 26 vom hinteren Ende der ersten Linsenfassung 24 mechanisch nach hinten gedrückt, um so den äußeren Flansch 26a der zweiten Linsenfassung 26 nach hinten zu einem Punkt zu bewegen, in dem der äußere Flansch 26a den inneren Flansch 17d kontaktiert, wenn der Varioobjektivtubus 10 in seine eingefahrene Stellung zurückgezogen wird. Die Länge des Varioobjektivtubus 10 wird so entsprechend dem Zwischenraum C2 verkürzt.
  • Der Varioobjektivtubus 10 hat unmittelbar hinter dem Zwischenring 25 einen Lichtabschirmring 27, der an dem Zwischenring 25 gehalten ist. Wie in 12 gezeigt, hat der Lichtabschirmring 27 einen Ringteil 27a und einen Satz aus drei Fußteilen 27b, die in Abständen von etwa 120° von dem Ringteil 27a nach vorn abstehen. Jeder Fußteil 27b hat an seinem vorderen Ende einen Hakenteil 27c, der dadurch gebildet ist, dass das freie Ende des Fußteils 27b radial nach außen gebogen ist. Der Zwischenring 25 hat an seiner Außenumfangsfläche einen Satz aus drei Eingriffslöchern 25c, in welche die Hakenteile 27c der drei Fußteile 27b greifen (vergl. 12). Der Varioobjektivtubus 10 hat zwischen dem Lichtabschirmring 27 und der zweiten Linsenfassung 26 eine als Schraubenfeder ausgebildete, weitgehend kegelstumpfförmige Druckfeder 28, die den Lichtabschirmring 27 kontinuierlich nach hinten vorspannt. Wird der Varioobjektivtubus 10 zu seiner eingefahrenen Stellung hin zurückgezogen, so nähert sich der Lichtabschirmring 27 der zweiten Linsenfassung 26 an, während die Druckfeder 28 zusammengedrückt wird, nachdem die hintere Bewegungsgrenze des Lichtabschirmrings 27 erreicht ist. Die Längen der drei Eingriffslöcher 25c in Richtung der optischen Achse sind so festgelegt, dass der Ringteil 27a in Kontakt mit der zweiten Linsenfassung 26 kommen kann.
  • Die Druckfeder 28 dient auch als eine Vorrichtung zur Beseitigung des Spiels zwischen dem Zwischenring 25 und der zweiten Linsenfassung 26, wenn die zweite Linsenfassung 26 relativ zu dem Zwischenring 25 gedreht wird, um die oben beschriebene Zoomeinstellung vorzunehmen. Die Zoomeinstellung wird vorgenommen, indem die zweite Linsenfassung 26 relativ zu dem Zwischenring 25 gedreht wird, um die Position der zweiten Linsengruppe L2 in Richtung der optischen Achse relativ zu dem Zwischenring 25 einzustellen, während die Position eines Objektbildes beobachtet wird. Diese Zoomeinstellung ist mit hoher Genauigkeit möglich, da das Spiel zwischen dem Zwischenring 25 und der zweiten Linsenfassung 26 durch die Druckfeder 28 beseitigt wird.
  • Der Varioobjektivtubus 10 hat hinter dem dritten Verstellring 18 eine vierte Linsenfassung 22, an der die vierte Linsengruppe L4 befestigt ist. Wie oben beschrieben, wird die vierte Linsengruppe L4 bewegt, um eine geringfügige Schärfenjustierung an dem Varifokal-Linsensystem vorzunehmen, in der eine geringfügige Schärfenabweichung des Linsensystems korrigiert wird, während die erste bis dritte Linsengruppe L1, L2 und L3 relativ zueinander bewegt werden, um die Brennweite des Linsensystems zu variieren. Die vierte Linsengruppe L4 wird auch als Fokussierlinsengruppe bewegt. Die vierte Linsengruppe L4 wird durch den Drehantrieb eines Impulsmotors 23 (vergl. 5 und 14) längs der optischen Achse bewegt. Der Impulsmotor 23 hat eine rotierende Schraubenwelle 23a. Eine Mutter 23b ist auf die rotierende Schraubenwelle 23a geschraubt und daran gehindert, sich relativ zu dem ortsfesten Tubus 11 zu drehen. Die Mutter 23b ist durch eine als Schraubenfeder ausgebildete Zugfeder S kontinuierlich so in einer Richtung vorgespannt, dass sie einen Fußteil 22a kontaktiert, der von der vierten Linsenfassung 22 radial nach außen absteht (vergl. 5 und 15). Die vierte Linsenfassung 22 ist durch Führungsschienen 22b an einer Drehung gehindert. Die Führungsschienen 22b erstrecken sich parallel zur optischen Achse und greifen gleitend in Mitnehmer 22c ein, die von der vierten Linsenfassung 22 radial nach außen abstehen (vergl. 2 und 15). Durch den vorwärts und rückwärts gerichteten Drehantrieb des Impulsmotors 23 wird die vierte Linsenfassung 22 und damit die vierte Linsengruppe L4 längs der optischen Achse O vorwärts bzw. rückwärts bewegt. Der Drehantrieb des Impulsmotors 23 wird in Abhängigkeit einer auf die Brennweite und/oder einer auf die Objektentfernung bezogenen Information gesteuert.
  • In dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel des Varioobjektivtubus werden durch Drehen des Antriebsritzels 13 und damit durch Drehen des Nocken/Gewinderings 12 der erste Verstellring 15, der äußere Ring 16 und der zweite Verstellring 17 entsprechend den Konturen der drei ersten Nockennuten C15, der drei dritten Nockennuten C16 bzw. der sechs zweiten Nockennuten C17 längs der optischen Achse O bewegt. Wird der erste Verstellring 15 aus der eingefahrenen Stellung nach vorn bewegt, so kommen zunächst die drei Linearverstellkeile 18b in Kontakt mit den hinteren Enden der ihnen zugeordneten Hängenuten 15e. Anschließend bewegt sich der dritte Verstellring 18 zusammen mit dem ersten Verstellring 15, wobei die drei Linearverstellkeile 18b in Kontakt mit den hinteren Enden der drei Hängenuten 15e bleiben. Die Position der vierten Linsengruppe L4 wird durch den Impulsmotor 23 gesteuert, dessen Drehantrieb über eine auf die Brennweite bezogene Information gesteuert wird, um an dem Varifokal-Linsensystem eine geringfügige Schärfenjustierung vorzunehmen, in der eine geringe Schärfenabweichung des Linsensystems korrigiert wird. Im Ergebnis ergeben sich so die in 1 gezeigten Referenzverstellwege, gemäß denen die Zoomoperation durchgeführt wird. Der Drehantrieb des Impulsmotors 23 wird auch über eine auf die Objektentfernung bezogene Information gesteuert, um eine Fokussieroperation durchzuführen.
  • In dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel des Varioobjektivtubus sind die zum Bewegen des zweiten Verstellrings 17 ausgebildeten sechs zweiten Nockennuten C17 an der Innenumfangsfläche des Nocken/Gewinderings (Nockenring) 12 ausgebildet. Die sechs zweiten Nockennuten C17 haben die gleichen Referenzkurvenbahnen und umfassen zwei vordere Nockennuten C17 (C17f1, C17f2, C17f3) und drei hintere Nockennuten C17 (C17r1, C17r2, C17r3), wobei die drei vorderen Nockennuten C17 und die drei hinteren Nockennuten C17 in Richtung der optischen Achse (in 19 in vertikaler Richtung) voneinander beabstandet sind. Außerdem sind die drei vorderen Nockennuten C17 in vorbestimmten Abständen in Umfangsrichtung des Nocken/Gewinderings 12 angeordnet. Entsprechend sind die drei hinteren Nockennuten C17 in vorbestimmten Abständen in Umfangsrichtung des Nocken/Gewinderings 12 angeordnet (vergl. 19). Der zweite Verstellring 17 ist linear längs der optischen Achse O so geführt, dass er sich mit Drehen des Nocken/Gewinderings 12 entsprechend den Konturen der sechs zweiten Nockennuten C17 linear längs der optischen Achse O bewegt. Ein Merkmal der Erfindung liegt in der Konfiguration der sechs zweiten Nockennuten C17 auf dem zweiten Verstellring 17. Die sechs zweiten Nockennuten C17 befinden sich in einer Eins-zu-Eins-Korrespondenz mit den sechs Mitnehmern 17c, die in die sechs zweiten Nockennuten C17 greifen, während Breite und Tiefe der jeweiligen Nockennut C17 Breite und Tiefe des ihr zugeordneten Mitnehmers 17c entsprechen. Deshalb sind in der folgenden Beschreibung Ausführungen über die Position und die Konturen jeder Nockennut C17 (bzw. jedes Mitnehmers 17c) in logischer Entsprechung auf die Position und die Konturen des zugehörigen Mitnehmers 17c (bzw. der zugehörigen Nockennut C17) anwendbar.
  • Das oben beschrieben Ausführungsbeispiel des aus den sechs Nockennuten C17 und den sechs Mitnehmern 17c bestehenden Nockenmechanismus hat folgende sechs Merkmale (A) bis (F).
    • (A) Drei Nut/Mitnehmer-Gruppen, die jeweils aus zwei Nockennuten C17 und den zugehörigen zwei Mitnehmern 17c bestehen, sind in Umfangsrichtung des Nocken/Gewinderings 12 in drei Positionen angeordnet, während jede Nut/Mitnehmer-Gruppe einen Satz aus zwei Nockennuten (vordere und hintere Nockennut) C17 umfasst, die in axialer Richtung des Nocken/Gewinderings 12 voneinander beabstandet sind. Dabei umfassen die drei Nut/Mitnehmer-Gruppen einen ersten Satz aus zwei Nockennuten C17 (C17f1 und C17r1), die in axialer Richtung des Nocken/Gewinderings 12 voneinander beabstandet sind, einen zweiten Satz aus zwei Nockennuten C17 (C17f2 und C17r2), die in axialer Richtung des Nocken/Gewinderings 12 voneinander beabstandet sind, und einen dritten Satz aus zwei Nockennuten C17 (C17f3 und C17r3), die in axialer Richtung des Nocken/Gewinderings 12 voneinander beabstandet sind. Demzufolge sind insgesamt sechs Nockennuten C17 an dem Nocken/Gewindering 12 ausgebildet.
    • (B) Die sechs Nockennuten C17 können auch in zwei Gruppen klassifiziert werden, die in Richtung der optischen Achse voneinander beabstandet sind: eine vordere Nut-Gruppe, die aus den drei Nockennuten C17f1, C17f2 und C17f3 besteht, und eine hintere Nut-Gruppe, die aus den drei Nockennuten C17r1, C17r2 und C17r3 besteht.
    • (C) Die vordere und die hintere Nockennut C17 jeder Nut/Mitnehmer-Gruppe schneiden jeweils alle anderen Nockennuten C17 der übrigen beiden Nut/Mitnehmer-Gruppen. Beispielsweise schneiden die vordere Nockennut C17f1 und die hintere Nockennut C17r1 des ersten Satzes aus zwei Nockennuten C17 alle anderen vier Nockennuten C17, nämlich die Nockennuten C17f2 und die C17r2 des zweiten Satzes aus zwei Nockennuten C17 und die Nockennuten C17f3 und C17r3 des dritten Satzes aus zwei Nockennuten C17.
    • (D) Die drei Nockennuten C17f1, C17f2 und C17f3 der vorderen Nut-Gruppe sind in Umfangsrichtung des Nocken/Gewinderings 12 in unregelmäßigen Abständen voneinander angeordnet. Entsprechend sind die drei Nockennuten C17r1, C17r2 und C17r3 der hinteren Nut-Gruppe in Umfangsrichtung des Noc ken/Gewinderings 12 in unregelmäßigen Abständen voneinander angeordnet. So sind die Winkelabstände θ1, θ2 und θ3 zwischen den drei Mitnehmern 17c (17cf1, 17cf2 und 17cf3) der vorderen Mitnehmer-Gruppe in Umfangsrichtung des Nocken/Gewinderings 12 verschieden voneinander, während die Winkelabstände γ1, γ2 und γ3 zwischen den drei Mitnehmern 17c (17cr1, 17cr2 und 17cr3) der hinteren Mitnehmer-Gruppe in Umfangsrichtung des Nocken/Gewinderings 12 verschieden voneinander sind. Außerdem sind die Positionen der vorderen Nockennut C17f1 und der hinteren Nockennut C17r1 in Umfangsrichtung des Nocken/Gewinderings 12 die gleichen, während die Position der vorderen Nockennut C17f2 und der hinteren Nockennut C17r2 in Umfangsrichtung des Nocken/Gewinderings 12 verschieden sind und auch die Positionen der vorderen Nockennut C17f3 und der hinteren Nockennut C17r3 in Umfangsrichtung des Nocken/Gewinderings 12 verschieden sind.
    • (E) Der Abstand d1 der beiden den ersten Nut-Satz bildenden Nockennuten C17f1 und C17r1 in Richtung der optischen Achse, der Abstand d2 der beiden den zweiten Nut-Satz bildenden Nockennuten C17f2 und C17r2 in Richtung der optischen Achse und der Abstand d3 zwischen den beiden den dritten Nut-Satz bildenden Nockennuten C17f3 und C17r3 sind verschieden voneinander.
    • (F) Die Breiten der beiden den ersten Nut-Satz bildenden Nockennuten C17f1 und C17r1 sind verschieden voneinander. Die Breiten der beiden den zweiten Nut-Satz bildenden Nockennuten C17f2 und C17r2 sind verschieden voneinander. Die Breiten der beiden den dritten Nut-Satz bildenden Nockennuten C17f3 und C17r3 sind verschieden voneinander.
  • Das oben beschriebene Ausführungsbeispiel des Nockenmechanismus mit seinen sechs Merkmalen (A) bis (F) ist insoweit vorteilhaft, dass jeder zweite Mitnehmer 17f in der oben beschriebenen Anordnung daran gehindert ist, sich aus der ihm zugeordneten zweiten Nockennut C17 zu lösen, wobei in dieser Anordnung benachbarte, die gleichen Referenzkurvenbahnen aufweisende Nockennuten des Nockenrings (12) einander schneiden, wodurch der Durchmesser des Nockenrings verringert werden kann. Wie oben erwähnt, kann jedoch ein Sichlösen des jeweiligen Mitnehmers (17c) aus der ihm zugeordneten Nockennut (C17) an einem Schnittpunkt zwischen dieser Nockennut (C17) und einer anderen Nockennut (C17) durch einen für eine Objektivtubus bestimmten Nockenmechanismus verhindert werden, in dem mindestens zwei Nut/Mitnehmer-Gruppen (von denen jede aus einem vorderen Nut/Mitnehmer-Satz und einem hinteren Nut/Mitnehmer-Satz besteht, die in Richtung der optischen Achse in unterschiedlichen Positionen angeordnet sind) in Umfangsrichtung in unterschiedlichen Positionen, d. h. versetzt zueinander angeordnet sind, wobei der vordere und der hintere Nut/Mitnehmer-Satz jeweils aus einer Nockennut, die eine von mehreren Nockennuten ist, und einem zugeordneten Mitnehmer, der einer von mehreren Mitnehmern ist, besteht, wobei die Nockennuten einer der beiden Nut/Mitnehmer-Gruppen die Nockennuten der anderen Nut/Mitnehmer-Gruppe schneiden, und wobei mindestens eine der folgenden beiden Bedingungen (A) und (B) erfüllt ist:
    • (A) Der Abstand (d1, d2 oder d3) zwischen dem vorderen Nut/Mitnehmer-Satz und dem hinteren Nut/Mitnehmer-Satz einer der beiden Nut/Mitnehmer-Gruppen in Richtung der optischen Achse ist verschieden von dem Abstand zwischen dem vorderen Nut/Mitnehmer-Satz und dem hinteren Nut/Mitnehmer-Satz der anderen der beiden Nut/Mitnehmer-Gruppen, und
    • (B) der Abstand zwischen den beiden vorderen Nut/Mitnehmer-Sätzen der beiden Nut/Mitnehmer-Gruppen in Umfangsrichtung ist verschieden von dem zwischen den beiden hinteren Nut/Mitnehmer-Sätzen der beiden Nut/Mitnehmer-Gruppen.
  • In den 20A und 20B ist ein anderes Ausführungsbeispiel des Nockenmechanismus gezeigt, in dem zwei Nut/Mitnehmer-Gruppen in Umfangsrichtung des Nocken/Gewinderings in unterschiedlichen Positionen, d. h. versetzt zueinander angeordnet sind, wobei der Abstand in Richtung der optischen Achse zwischen dem vorderen Nut/Mitnehmer-Satz und dem hinteren Nut/Mitnehmer-Satz einer der beiden Nut/Mitnehmer-Gruppen verschieden ist von dem zwischen dem vorderen Nut/Mitnehmer-Satz und dem hinteren Nut/Mitnehmer-Satz der anderen der beiden Nut/Mitnehmer-Gruppen. Dabei ist der in Umfangsrichtung des Nocken/Gewinderings 12 gemessene Abstand α zwischen der vorderen Nockennut (C17f1) des ersten aus zwei Nockennuten C17 bestehenden Nut-Satzes und der vorderen Nockennut (C17f2) des zweiten aus zwei Nockennuten C17 bestehenden Nut-Satzes identisch mit dem in Umfangsrichtung des Nocken/Gewinderings 12 gemessenen Abstandes β zwischen der hinteren Nockennut (C17r1) des aus zwei Nockennuten C17 bestehenden Nut-Satzes und der hinteren Nockennut (C17r2) des zweiten aus zwei Nockennuten C17 bestehenden Nut-Satzes, und der in Richtung der optischen Achse gemessene Abstand A zwischen der vorderen und der hinteren Nockennut (C17f1 und C17r1) des ersten aus zwei Nockennuten C17 bestehenden Nut-Satzes ist verschieden von dem in Richtung der optischen Achse gemessenen Abstand B zwischen der vorderen und der hinteren Nockennut (C17f2 und C17r2) des zweiten aus zwei Nockennuten C17 bestehenden Nut-Satzes.
  • In den 21A und 21B ist ein weiteres Ausführungsbeispiel des Nockenmechanismus gezeigt, in dem zwei Nut/Mitnehmer-Gruppen in Umfangsrichtung des Nocken/Gewinderings 12 in unterschiedlichen Positionen, d. h. versetzt zueinander angeordnet sind, wobei der in Umfangsrichtung gemessene Abstand zwischen den beiden vorderen Nut/Mitnehmer-Sätzen der beiden Nut/Mitnehmer-Gruppen verschieden von dem zwischen den beiden hinteren Nut/Mitnehmer-Sätzen der beiden Nut/Mitnehmer-Gruppen ist, was unterschiedlich zu dem in den 20A und 20B gezeigten Ausführungsbeispiel ist. Dabei ist der Abstand A zwischen der vorderen und der hinteren Nockennut (C17f1 und C17r1) des ersten aus zwei Nockennuten C17 bestehenden Nut-Satzes identisch mit dem Abstand B zwischen der vorderen und der hinteren Nockennut (C17f2 und C17r2) des zweiten aus zwei Nockennuten C17 bestehenden Nut-Satzes, während der Abstand α zwischen der vorderen Nockennut (C17f1) des ersten aus zwei Nockennuten C17 bestehenden Nut-Satzes und der vorderen Nockennut (C17f2) des zweiten aus zwei Nockennuten C17 bestehenden Nut-Satzes verschieden von dem Abstand β zwischen der hinteren Nockennut (C17r1) des ersten aus zwei Nockennuten C17 bestehenden Nut-Satzes und der hinteren Nockennut (C17r2) des zweiten aus zwei Nockennuten C17 bestehenden Nut-Satzes ist.
  • Die beiden Mitnehmer (vorderer und hinterer Mitnehmer) jeder Nut/Mitnehmer-Gruppe sind nie gleichzeitig an zwei zugehörigen Schnittpunkten von Nockennuten C17 angeordnet, wie in den 20A bis 21B für jedes der beiden oben beschriebenen Ausführungsbeispiele gezeigt ist. Dadurch wird verhindert, dass sich der jeweilige Mitnehmer aus der ihm zugeordneten Nockennut 17c löst.
  • 22 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel des Nockenmechanismus, in dem drei Nut/Mitnehmer-Gruppen in Umfangsrichtung des Nocken/Gewinderings in unterschiedlichen Positionen, d. h. versetzt zueinander angeordnet sind, wobei der Abstand zwischen der vorderen und der hinteren Nockennut (C17f1 und C17r1) des ersten aus zwei Nockennuten C17 bestehenden Nut-Satzes, der Abstand zwischen der vorderen und der hinteren Nockennut (C17f2 und C17r2) des zweiten aus zwei Nockennuten C17 bestehenden Nut-Satzes sowie der Abstand zwischen der vorderen und der hinteren Nockennut (C17f3 und C17r3) des dritten aus zwei Nockennuten C17 bestehenden Nut-Satzes gleich sind, und wobei die in Umfangsrichtung des Nocken/Gewinderings 12 gemessenen Winkelabstände zwischen den drei Mitnehmern 17c (17cf1, 17cf2 und 17cf3) der vorderen Mitnehmer-Gruppe unregelmäßig sind (Winkelabstände von 116°, 116° und 128°), während die in Umfangsrichtung des Nocken/Gewinderings 12 gemessenen Winkelabstände zwischen den drei Mitnehmern 17c (17cr1, 17cr2 und 17cr3) der hinteren Mitnehmer-Gruppe regelmäßig sind (Winkelabstände von 120°).
  • In jedem der oben beschriebenen Ausführungsbeispiele kann ein Sichlösen des jeweiligen zweiten Mitnehmers 17c aus der ihm zugeordneten Nockennut C17 noch zuverlässiger vermieden werden, wenn der Nockenmechanismus mindestens eine der folgenden vier Bedingungen (A) bis (D) erfüllt.
    • (A) Mindestens eine der folgenden beiden Bedingungen (1) und (2) ist erfüllt: (1) die vorderen Nut/Mitnehmer-Sätze der drei Nut/Mitnehmer-Gruppen sind in Umfangsrichtung in unregelmäßigen Abständen angeordnet, und (2) die hinteren Nut/Mitnehmer-Sätze der drei Nut/Mitnehmer-Gruppen sind in Umfangsrichtung in unregelmäßigen Abständen angeordnet.
    • (B) Der in Richtung der optischen Achse gemessene Abstand zwischen dem vorderen Nut/Mitnehmer-Satz und dem hinteren Nut/Mitnehmer-Satz einer der drei Nut/Mitnehmer-Gruppen ist verschieden von dem zwischen dem vorderen Nut/Mitnehmer-Satz und dem hinteren Nut/Mitnehmer-Satz einer anderen der drei Nut/Mitnehmer-Gruppen.
    • (C) Für mindestens eine der drei Nut/Mitnehmer-Gruppen unterscheiden sich die Nockennut des vorderen Nut/Mitnehmer-Satzes und die Nockennut des hinteren Nut/Mitnehmer-Satzes in der Breite und/oder in der Höhe. Wie die Maßnahme, die Breite der Nockennut des vorderen Nut/Mitnehmer-Satzes und die Breite der Nockennut des hinteren Nut/Mitnehmer-Satzes verschieden voneinander anzusetzen, trägt auch die Maßnahme, die Tiefe der Nockennut des vorderen Nut/Mitnehmer-Satzes und die Tiefe der Nockennut des hinteren Nut/Mitnehmer-Satzes verschieden voneinander anzusetzen, wirksam dazu bei, ein Sichlösen des jeweiligen Mitnehmers aus der ihm zugeordneten Nockennut zu vermeiden. Jedoch ist die Maßnahme, die Tiefe der Nockennut des vorderen Nut/Mitnehmer-Satzes und die Tiefe der Nockennut des hinteren Nut/Mitnehmer-Satzes verschieden voneinander anzusetzen (indem beispielsweise die Tiefe der einen Nockennut C17 gegenüber der Tiefe der anderen Nockennut C17 vergrößert wird), im Hinblick auf eine Verringerung des Durchmessers des Objektivtubus eher nachteilig.
    • (D) Die Breitenbeziehung zwischen der Nockennut des vorderen Nut/Mitnehmer-Satzes und der Nockennut des hinteren Nut/Mitnehmer-Satzes einer der drei Nut/Mitnehmer-Gruppen ist unterschiedlich gegenüber der zwischen der Nockennut des vorderen Nut/Mitnehmer-Satzes und der Nockennut des hinteren Nut/Mitnehmer-Satzes einer anderen der drei Nut/Mitnehmer-Gruppen.
  • Die Anordnung der sechs Nockennuten (C17) hängt davon ab, welche der vier vorstehend genannten Bedingungen (A) bis (D) angewendet werden soll.
  • 23 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel des Nockenmechanismus, in dem die drei Nockennuten C17f1, C17f2 und C17f3 der vorderen Nut-Gruppe in Um fangsrichtung des Nocken/Gewinderings 12 in regelmäßigen Abständen (Abstände von 120°) und auch die Nockennuten C17r1, C17r2 und C17r3 in Umfangsrichtung des Nocken/Gewinderings 12 in regelmäßigen Abständen (Abstände von 120°) voneinander angeordnet sind. Zudem sind der in Richtung der optischen Achse gemessene Abstand zwischen den Nockennuten C17f1 und C17r1 der ersten Nut/Mitnehmer-Gruppe, der in Richtung der optischen Achse gemessene Abstand zwischen den Nockennuten C17f2 und C17r2 der zweiten Nut/Mitnehmer-Gruppe und der in Richtung der optischen Achse gemessene Abstand zwischen den Nockennuten C17f3 und C17r3 in der dritten Nut/Mitnehmer-Gruppe verschieden voneinander.
  • 24 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel des Nockenmechanismus, in dem die drei Nockennuten C17f1, C17f2 und C17f3 der vorderen Nut-Gruppe in Umfangsrichtung des Nocken/Gewinderings 12 in regelmäßigen Abständen voneinander (Abstände von 120°) angeordnet sind und auch die Nockennuten C17r1, C17r2 und C17r3 der hinteren Nut-Gruppe in Umfangsrichtung des Nocken/Gewinderings 12 in regelmäßigen Abständen (Abstände von 120°) voneinander angeordnet sind. Zudem sind der in Richtung der optischen Achse gemessene Abstand zwischen den Nockennuten C17f1 und C17r1 der ersten Nut/Mitnehmer-Gruppe, der in Richtung der optischen Achse gemessene Abstand zwischen den Nockennuten C17f2 und C17r2 der zweiten Nut/Mitnehmer-Gruppe und der in Richtung der optischen Achse gemessene Abstand zwischen den Nockennuten C17f3 und C17r3 der dritten Nut/Mitnehmer-Gruppe verschieden voneinander. Außerdem sind die Breiten der Nockennuten C17f1 und C17r1 verschieden voneinander. Entsprechend sind die Breiten der Nockennuten C17f2 und C17r2 und auch die Breiten der Nockennuten C17f3 und C17r3 jeweils verschieden voneinander. Schließlich ist die Breite der vorderen Nockennut C17f2 der zweiten Nut/Mitnehmer-Gruppe kleiner als die Breite der hinteren Nockennut C17r2 der zweiten Nut/Mitnehmer-Gruppe, während die Breite der vorderen Nockennut C17f3 der dritten Nut/Mitnehmer-Gruppe kleiner als die Breite der hinteren Nockennut C17r3 der dritten Nut/Mitnehmer-Gruppe. Die Breite der vorderen Nockennut C17f1 der ersten Nut/Mitnehmer-Gruppe ist größer als die Breite der hinteren Nockennut C17r1 der ersten Nut/Mitnehmer-Gruppe. Die Breitenbeziehung zwi schen der vorderen und der hinteren Nockennut in einer der drei Nut/Mitnehmer-Gruppen ist demnach umgekehrt zu der Breitenbeziehung zwischen der vorderen und der hinteren Nockennut und einer der beiden verbleibenden Nut/Mitnehmer-Gruppen.
  • In den 25A und 25B ist ein Vergleichsbeispiel für einen Nockenmechanismus gezeigt, in dem zwei Nut/Mitnehmer-Gruppen in Umfangsrichtung des Nocken/Gewinderings 12 in unterschiedlichen Positionen, d. h. versetzt zueinander angeordnet sind, in dem der in Richtung der optischen Achse gemessene Abstand zwischen dem vorderen Nut/Mitnehmer-Satz und dem hinteren Nut/Mitnehmer-Satz einer der beiden Nut/Mitnehmer-Gruppen identisch zu dem zwischen dem vorderen Nut/Mitnehmer-Satz und dem hinteren Nut/Mitnehmer-Satz der anderen Nut/Mitnehmer-Gruppe ist, und in dem der in Umfangsrichtung gemessene Abstand zwischen den beiden vorderen Nut/Mitnehmer-Sätzen der beiden Nut/Mitnehmer-Gruppen identisch zu dem zwischen den beiden hinteren Nut/Mitnehmer-Sätzen der beiden Nut/Mitnehmer-Gruppen ist. Selbst wenn in diesem Vergleichsbeispiel die Positionen des vorderen und des hinteren Nut/Mitnehmer-Satzes in Umfangsrichtung des Nocken/Gewinderings 12 relativ zueinander versetzt sind, sind die beiden Mitnehmer jeder Nut/Mitnehmer-Gruppe (vorderer und hinterer Mitnehmer C17f1, C17r1 oder C17f2, C17r2) gleichzeitig an dem Schnittpunkt der beiden Nockennuten C17f1 und C17f2 bzw. dem Schnittpunkt der beiden Nockennuten C17r1 und C17r2 angeordnet. Dies kann dazu führen, dass sich der jeweilige Mitnehmer 17c aus der ihm zugeordneten Nockennut C17 löst.
  • Mit den oben beschriebenen Konstruktionen, durch die verhindert werden soll, dass der jeweilige Mitnehmer 17c, der in die ihm zugeordnete Nockennut C17 greift, unbeabsichtigt an einem Schnittpunkt zwischen der ihm zugeordneten Nockennut und einer anderen Nockennut in letztere gelangt, ist es möglich, einen Varioobjektivtubus mit einem Nockenring zu entwerfen, auf dem einander schneidende Nockennuten ausgebildet sind und diese Nockennuten jeweils auf der Innenumfangsfläche des Nockenrings eine ausreichende Länge haben. Der Neigungswinkel der jeweiligen Nockennut C17 kann so vergleichsweise flach gehalten werden, was zu einer Verringerung des Durchmessers des Varioobjektivtubus 10 führt und eine sanfte Zoomoperation ermöglicht.
  • Die Erfindung ist nicht nur auf einen Varioobjektivtubus wie den oben beschriebenen Tubus 10 anwendbar, sondern auch auf einen beliebig anderen Varioobjektivtubus, der einen Nockenring und einen Linsenhaltering aufweist, unabhängig davon, ob der Nockenring ein Gewinde (Schneckengang) entsprechend dem Außengewinde 12a des Nocken/Gewinderings 12 umfasst.
  • In den oben beschriebenen Ausführungsbeispielen sind die Nockennuten an dem Nocken/Gewindering 12 und die ihnen zugeordneten Mitnehmer an dem zweiten Verstellring 17 ausgebildet. Die Nockennuten und die ihnen zugeordneten Mitnehmer können natürlich auch an einem dem Nocken/Gewindering 12 entsprechenden Ringelement bzw. einem dem zweiten Verstellring 17 entsprechenden Ringelement ausgebildet sein.

Claims (17)

  1. Nockenmechanismus für einen Objektivtubus (10), umfassend ein erstes Ringelement (12), das um eine optische Achse (O) drehbar ist, ein zweites Ringelement (17), das ein optisches Element hält und drehfest linear längs der optischen Achse (O) geführt ist, mehrere Nockennuten (C17), denen die gleichen Kurvenbahnen zugrunde liegen und die an einem der beiden Ringelemente (12, 17) ausgebildet sind, und mehrere Mitnehmer (17c), die an dem anderen Ringelement ausgebildet sind und in die ihnen jeweils zugeordneten Nockennuten (C17) greifen, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Nut/Mitnehmer-Gruppen, die jeweils einen vorderen Nut/Mitnehmer-Satz und einen hinteren Nut/Mitnehmer-Satz, die in Richtung der optischen Achse (O) versetzt zueinander angeordnet sind, umfassen, in Umfangsrichtung versetzt zueinander angeordnet sind, wobei der vordere Nut/Mitnehmer-Satz und der hintere Nut/Mitnehmer-Satz jeweils eine Nockennut (C17) und einen dieser zugeordneten Mitnehmer (17c) umfasst, die Nockennuten (C17) einer der beiden Nut/Mitnehmer-Gruppen die Nockennuten (C17) der anderen der beiden Nut/Mitnehmer-Gruppen schneiden und mindestens eine der beiden folgenden Bedingungen (a) und (b) erfüllt ist: (a) der in Richtung der optischen Achse (O) gemessene Abstand zwischen dem vorderen Nut/Mitnehmer-Satz und dem hinteren Nut/Mitnehmer-Satz einer der beiden Nut/Mitnehmer-Gruppen ist verschieden von dem in Richtung der optischen Achse (O) gemessenen Abstand zwischen dem vorderen Nut/Mitnehmer-Satz und dem hinteren Nut/Mitnehmer-Satz der anderen der beiden Nut/Mitnehmer-Gruppen und (b) der in Umfangsrichtung gemessene Abstand zwischen den beiden vorderen Nut/Mitnehmer-Sätzen der beiden Nut/Mitnehmer-Gruppen ist verschieden von dem in Umfangsrichtung gemessenen Abstand zwischen den beiden hinteren Nut/Mitnehmer-Sätzen der beiden Nut/Mitnehmer-Gruppen.
  2. Nockenmechanismus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut/Mitnehmer-Gruppen mindestens drei Nut/Mitnehmer-Gruppen umfassen, die in Umfangsrichtung in Abständen voneinander angeordnet sind, und jede Nockennut (C17) einer der drei Nut/Mitnehmer-Gruppen alle Nockennuten (C17) der verbleibenden Nut/Mitnehmer-Gruppen schneiden.
  3. Nockenmechanismus nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der folgenden beiden Bedingungen (c) und (d) erfüllt ist: (c) die vorderen Nut/Mitnehmer-Sätze der drei Nut/Mitnehmer-Gruppen sind in Umfangsrichtung in unregelmäßigen Abständen voneinander angeordnet, und (d) die hinteren Nut/Mitnehmer-Sätze der drei Nut/Mitnehmer-Gruppen sind in Umfangsrichtung in unregelmäßigen Abständen voneinander angeordnet.
  4. Nockenmechanismus nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der in Richtung der optischen Achse (O) gemessene Abstand zwischen dem vorderen Nut/Mitnehmer-Satz und dem hinteren Nut/Mitnehmer-Satz einer der drei Nut/Mitnehmer-Gruppen verschieden ist von dem in Richtung der optischen Achse (O) gemessenen Abstand zwischen dem vorderen Nut/Mitnehmer-Satz und dem hinteren Nut/Mitnehmer-Satz einer anderen der drei Nut/Mitnehmer-Gruppen.
  5. Nockenmechanismus nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich für mindestens eine der drei Nut/Mitnehmer-Gruppen die Nockennut (C17) des vorderen Nut/Mitnehmer-Satzes und die Nockennut (C17) des hinteren Nut/Mitnehmer-Satzes in Breite und/oder Tiefe voneinander unterscheiden.
  6. Nockenmechanismus nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Breitenbeziehung zwischen der Nockennut (C17) des vorderen Nut/Mitnehmer-Satzes und der Nockennut (C17) des hinteren Nut/Mitnehmer-Satzes einer der drei Nut/Mitnehmer-Gruppen verschieden ist von der zwischen der Nockennut (C17) des vorderen Nut/Mitnehmer-Satzes und der Nockennut (C17) des hinteren Nut/Mitnehmer-Satzes einer anderen der drei Nut/Mitnehmer-Gruppen.
  7. Nockenmechanismus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich zwei der Nockennuten (C17), die in Umfangsrichtung aneinandergrenzen, in Breite und/oder Tiefe voneinander unterscheiden.
  8. Nockenmechanismus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Summe aus der Zahl an vorderen Nut/Mitnehmer-Sätzen und der Zahl an hinteren Nut/Mitnehmer-Sätzen gleich sechs ist.
  9. Nockenmechanismus nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das optische Element mindestens eine Linsengruppe (L2) eines in dem Objektivtubus (10) angeordneten Linsensystems umfasst.
  10. Nockenmechanismus nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Linsensystem ein Variolinsensystem umfasst.
  11. Nockenmechanismus nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Ringelement (12) auf dem zweiten Ringelement (17) sitzt und koaxial mit diesem angeordnet ist.
  12. Nockenmechanismus nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Nockennuten (C17) an der Innenumfangsfläche des ersten Ringelementes (12) und die Mitnehmer (17c) an der Außenumfangsfläche des zweiten Ringelementes (17) angeordnet sind.
  13. Nockenmechanismus nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Ringelement (12) weitere Nockennuten (C15, C16) umfasst, die an seiner Außenumfangsfläche angeordnet sind.
  14. Nockenmechanismus nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Außenumfangsfläche des ersten Ringelemen tes (12) nahe dessen hinterem Ende ein Stirnrad (12b) ausgebildet ist, das in ein Antriebsritzel (13) greift.
  15. Nockenmechanismus nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Zähne des Stirnrades (12b) auf der Gewindefläche eines Außengewindes (12a) ausgebildet sind, die an der Außenumfangsfläche des ersten Ringelementes (12) ausgebildet ist.
  16. Nockenmechanismus nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Objektivtubus (10) einen ortsfesten Tubus (11) umfasst, an dessen Innenumfangsfläche ein Innengewinde (11a) ausgebildet ist, und das Außengewinde (12a) des ersten Ringelementes (12) in das Innengewinde (11a) des ortsfesten Tubus (11) greift.
  17. Nockenmechanismus nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich das erste Ringelement (12) während seiner Drehung längs der optischen Achse (O) bewegt.
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