DE3328734A1 - Hochfrequenzheizgeraet - Google Patents
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B6/00—Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
- H05B6/64—Heating using microwaves
- H05B6/76—Prevention of microwave leakage, e.g. door sealings
- H05B6/763—Microwave radiation seals for doors
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Description
BOSCII-SIEMENS HAUSGERÄTE GMBH 8 München, den 08.08.83
7000 Stuttgart Hochstraße 17
TZP 83/806 Kes/si
Hochfrequenzheizgerät
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Hochfrequenzheizgerät
und im besonderen auf eine Verbesserung der Ausgestaltung im Bereich der Türe des Hochfrequenzheizgerätes.
Bei einem Hochfrequenzheizgerät, wie beispielsweise einem Mikrowellenofen,
ist im allgemeinen in der Türe ein Durchsichtfenster vorgesehen zum Beobachten des in den Heizraum eingebrachten zu erhitzenden Gutes
während des Kochvorganges. Um einen Austritt von Hochfrequenzwellen durch dieses Sichtfenster zu verhindern., wird in den Fensterbereich
eine im allgemeinen gestanzte Metallplatte eingesetzt, in der eine Vielzahl von kleinen Durchbrechungen vorhanden sind. Um ein Verstopfen
der Öffnungen und eine Verschmutzung oder Beschädigung der Lochplatte zu verhindern, wird bei Ausführung nach dem Stand der Technik auf der
dem Ofenraum zugewandten Seite der Lochplatte eine Glasplatte eingesetzt und im allgemeinen im Rahmen des Durchsichtfensters in einer
Haltenut zusammen mit der Lochplatte gehalten.
Nachteilig ist, daß, da die Elektrizitätskonstante von Glas höher ist
als die von Luft, die wirksame Tiefe D1 der die Glasplatte aufnehmenden
Ausnehmung gleich D χ v£, wird. Dadurch wird die elektrisch wirksame
Tiefe der Ausnehmung wesentlich größer, als wenn kein Glas eingesetzt würde. Durch die Konstruktion erreicht dabei die elektrisch wirksame
Tiefe zwischen dem äußeren Rand der Ausnehmung und dem Boden der Ausnehmung die Größenordnung der Länge der Wellen der für die Erhitzung
verwendeten Hochfrequenzenergie mit dem Ergebnis^, daß im Inneren der
Halteausnehmung das elektrische Feld stark konzentriert wird, wodurch die Gefahr von Lichtbogen und einer überhöhten Temperatur gegeben ist.
TZP
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es^ für ein Hochfrequenzheizgerät
die Ausbildung einer Ofentür anzugeben, bei der die vorgenannten Nachteile einer elektrisch wirksamen großen Bautiefe und
damit die Gefahr des Auftretens von Lichtbogen und einer überhöhten
Temperatur beseitigt ist.
Diese Aufgabe wird bei einem Hochfrequenzheizgerät mit den Merkmalen
des Patentanspruches 1 gelöst. Eine konstruktive Realisierungsmöglichkeit ist Gegenstand des Patentanspruches 2.
Bei einem Hochfrequenzheizgerät nach der Erfindung wird also die Ausnehmung zur Aufnahme der Glasplatte so wenig tief gemacht, wie
konstruktiv gerade möglich, wobei diese Forderung begrenzt ist durch die notwendige Festigkeit, die Probleme der Herstellung und auch
dem Aussehen der Ofentüre.
Die Fixierung und Halterung der Glasplatte, welche in dem Durchsichtfenster
eingesetzt ist, wird allein durch die Ecken der Glasplatte und der Form des Durchsichtfensters bzw. der Aufnahmenut in der
Tür bestimmt. An dem Längsverlauf der Ränder der Glasplatte greift diese praktisch nicht in die Ausnehmung ein, so daß sich die wirksame
elektrische Tiefe der Ausnehmung nicht ändert. Dadurch werden in diesen Bereichen eine Feldkonzentration und als Folge davon Lichtbogen
und eine Überhitzung vermieden.
Einzelheiten des Aufbaus der erfindungsgemäßen Halterung einer Glasplatte
in der Türe eines Hochfrequenzheizgerätes werden im folgenden in Verbindung mit der anliegenden Zeichnung erläutert.
In dieser Zeichnung zeigen
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht des Hochfrequenzheizgerätes mit einer Ausgestaltung der Ofentüre gemäß vorliegender
Erfindung,
-3-
TZP 83/806
Fig. 2 eine Schnittdarstellung des erfindungswesentlichen Teiles am Rahmen der Ofentüre und
Fig. 3 eine Draufsicht auf die Ofentür von innen.
Im einzelnen ist in Fig. 1 ein Hochfrequenzheizgerät mit einem Ofengehäuse
1 gezeigt, in welchem im Inneren ein Heizraum 2 vorgesehen ist, dessen vordere öffnung mittels einer Ofentüre 3 zugänglich
ist bzw. abgeschlossen werden kann. Das Bezugszeichen 4 bezeichnet ein Bedienungsfeld mit Anzeigelampen 5 in einem Anzeigefeld zur
Wiedergabe von Ein- und Ausschaltzeiten, mit einem Programmwähler 6, einem Startknopf 7 und einem Ausschaltknopf 8. Das Bezugszeichen
9 bezeichnet den inneren Rand der Ofentüre 3, welche zugleich Bestandteil
einer Hochfrequenzdrossel am Umfang der Türe 3 bildet. Mit
10 ist ein Durchsichtfenster bezeichnet.
In Fig. 2 ist in einem vergrößerten Maßstab der Aufbau des Randes der Ofentüre wiedergegeben. Dabei ist mit dem Bezugszeichen 11
pauschal die Hochfrequenzdrossel in Form einer Ausnehmung mit einer Tiefe etwa gleich 1/4 der angewendeten Hochfrequenzwellen bezeichnet.
Die Hochfrequenzdrossel 11 ist durch die innere Wandung 9 der Türe, der äußeren Wandung 12 der Türe und einem eigenen MEtallteil 13,
welche beispielsweise durch Punktschweißung mit der inneren Wandung verbunden sein kann, gebildet. Das Bezugszeichen 14 bezeichnet eine
gestanzte Lochplatte mit einer Vielzahl von kleinen Öffnungen, um ein Durchsehen zu gestatten, und 15 bezeichnet eine Glasplatte,
welche das Anlegen von Schmutz und anderen kleinen Teilen an der Metallplatte verhindert. Das Bezugszeichen 16 bezeichnet eine weitere
Glasplatte, die an der Außenseite der Türe 13 vorgesehen ist und mit 17 ist der Handgriff der Türe bezeichnet, um diese betätigen
zu können.
r TZP 83/806
Die Einheit von innerer Türwandung 9 und Metallteil 13 ist mit der
äußeren Wandung 12 der Türe verschraubt und die gestanzte Lochplatte
14 und die Glasplatte 15 sind zwischen diesen Teilen eingespannt. Dabei bezeichnet 18 einen Dichtring, welcher eine Spannung des Glases
und ein Austreten von heißer Luft und Dampf, der von dem zu erhitzenden
Gut ausgehen kann, verhindert.
Die Oberfläche der Glasplatte 16 ist im Bereich des äußeren Randes
mit einem Überzug 19 versehen, wodurch der Bereich mit den Schrauben abgedeckt ist und von außen nicht gesehen werden kann.
Zwischen der Glasplatte 5 und dem Metallteil 13 existiert ein Abstand
d, der durch den unterschiedlichen Umfangsverlauf von Glasplatte und Durchsichtfenster bzw. der Haltenut dadurch zustande kommt,
daß der Radius Rl der Abrundungen des Metallteiles 13 größer gewählt ist als der Radius R 2 der Abrundungen der Glasplatte 15, wie aus
Fig. 3 zu ersehen.
Der Grund dieser Maßnahme, die Glasplatte 15 nur an den Ecken zu halten und einen Abstand d vorzusehen zwischen dem Rand der Glasplatten
15 und dem Metallteil 13 an jeder Seite ist folgender:
Eine Punktschweißung zwischen MEtallplatte 13 und innerer Türwandung
9 macht es notwendig, einen gewissen Abstand (etwa 7 mm) für den Schweißbereich vorzusehen und wenn zur Berücksichtigung von Toleranzen
in der Ausdehnung und der Dicke der Glasplatte zusätzlich einige Millimeter addiert werden, erreicht die Tiefe der Ausnehmung
zur Aufnahme der Glasplatten ungefähr 9 mm. Wenn dann die Glasplatte
15 eingesetzt ist in diese Ausnehmung, ist die effektive Tiefe D1
für die Hochfrequenzwellen gleich D1 = 9 V£. = 20 mm, also annähernd
X./4, so daß in der Tiefe eine übermäßige Erhitzung auftritt. Dieses
Problem könnte gelöst werden durch Verkleinerung der Tiefe der Ausnehmung, aber die Ausnehmung kann nicht kleiner gemacht werden wegen
den vorzusehenden Punktschweißverbindungen. Wenn dagegen die Ab-
"--TZiP 83/806
messungen der Glasplatte 15 um 3 mm kleiner gemacht werden, ist
die tatsächliche Tiefe D1 im Bezug auf die Hochfrequenzwellen gleich
D1 = 3 Ίζ, + 6 = 12,7 mm, was ausreichend klein gegenüber X/4 ist,
so daß eine Überhitzung im Inneren der Ausnehmung verhindert werden kann.
Der beim Vorsehen eines Abstandes d zwischen dem Metallteil· 13 und
der Glasplatte 15 verbleibende Rand würde nicht ausreichend sein für eine gute Halterung der Glasplatte. Eine definierte gute Halterung
der Glasplatte 15 kann aber erfindungsgemäß erreicht werden durch unterschiedliche Ausbildung der Eckenrundungen des Metallteiles
13 und der Glasplatte 15, indem der Radius R 1 des Metallteiles
um den Betrag des gewünschten Abstandes d größer gemacht wird, als
der Radius R 2 an den Ecken der Glasplatte 15. Dabei dringt die Glasplatte 15 in die Ausnehmung nur im Bereich der Ecken ganz ein.
In diesen Bereichen ist aber keine Gefahr einer Überhitzung.
Wie vorstehend beschrieben sind durch Anwendung der Erfindung folgende
Vorteiie gegeben:
1. Wenn die Tiefe der Ausnehmung zur Aufnahme der Glasplatte
allein bestimmt ist durch konstruktive Werte, kann ein Auftreten von Lichtbogen und Überhitzung im Inneren der
Haltenut verhindert werden.
2. Die Glasplatte tritt nur stellenweise (in den Ecken) in die Ausnehmung ein und die Tiefe kann auf einen effektiven
Wert gebracht werden ausreichend größer als bei einer Tiefe, bei der eine Überhitzung usw. auftreten würde,
so daß Größenunterschiede in der Glasplatte und des Metall· teiis keinen nennenswerten Einfluß haben.
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.f.
3. Da die Glasplatte nur stellenweise an den Ecken in die Ausnehmung eingreift, besteht keine Gefahr7 daß die Glasplatte
auf eine Seite verschoben wird und Lichtbogen oder übermäßige Erwärmung usw. auftreten können.
4. Da keine Notwendigkeit besteht die Glasplatte voll in die Ausnehmung einzusetzen, kann die Größe der Glasplatte
verringert und damit Gewicht und Kosten der Glasplatte gesenkt werden um einen entsprechenden Betrag.
Claims (2)
1. } Hochfrequenzheizgerät bestehend aus einem Heizraum zur Aufnahme
des zu erhitzenden Gutes, einem Hochfrequenzoszillator zur Einspeisung
von Hochfrequenzenergie in den Heizraum und einer Ofentüre an der offenen Frontseite des Heizraumes mit einem Durchsichtfenster,
in das zur Abschirmung eine metallische Lochplatte (14) und zu deren Schutz auf der Seite des Heizraumes eine Glasplatte
(15) eingesetzt und dort in einer Haltenut gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Umfangsverlauf der Glasplatte (15) so gewählt
ist, daß diese nur mit ihren Ecken ganz in die Haltenut eindringt.
2. Hochfrequenzheizgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Radius (Rl) der abgerundeten Ecken des Durchsichtfensters bzw. der Haltenut größer gewählt ist als der Radius (R 2) der abgerundeten
Ecken der Glasplatte.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP57142513A JPS5933792A (ja) | 1982-08-17 | 1982-08-17 | 高周波加熱装置 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3328734A1 true DE3328734A1 (de) | 1984-02-23 |
| DE3328734C2 DE3328734C2 (de) | 1991-03-28 |
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ID=15317096
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19833328734 Granted DE3328734A1 (de) | 1982-08-17 | 1983-08-09 | Hochfrequenzheizgeraet |
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| CH (1) | CH661401A5 (de) |
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| FR (1) | FR2532144B1 (de) |
| GB (1) | GB2126859B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3409563A1 (de) * | 1984-03-15 | 1985-09-19 | Bosch-Siemens Hausgeräte GmbH, 7000 Stuttgart | Mikrowellenofen |
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| DE2833040A1 (de) * | 1977-08-01 | 1979-02-22 | Bosch Siemens Hausgeraete | Mikrowellenofen mit schubkastenaehnlicher tuer |
| US4211910A (en) * | 1977-12-21 | 1980-07-08 | Matsushita Electric Industrial Co., Ltd. | High frequency heating apparatus with improved door arrangement |
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| US2710994A (en) * | 1952-10-23 | 1955-06-21 | Mills Prod Inc | Window unit |
| US3736399A (en) * | 1971-11-15 | 1973-05-29 | Litton Systems Inc | Electromagnetic wave energy seal |
| US3991738A (en) * | 1975-01-22 | 1976-11-16 | Shatterproof Glass Corporation | Oven doors |
-
1982
- 1982-08-17 JP JP57142513A patent/JPS5933792A/ja active Granted
-
1983
- 1983-08-09 DE DE19833328734 patent/DE3328734A1/de active Granted
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- 1983-08-16 GB GB08322012A patent/GB2126859B/en not_active Expired
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| DE3328734C2 (de) | 1991-03-28 |
| JPS6313317B2 (de) | 1988-03-24 |
| GB8322012D0 (en) | 1983-09-21 |
| FR2532144B1 (fr) | 1986-02-21 |
| JPS5933792A (ja) | 1984-02-23 |
| GB2126859A (en) | 1984-03-28 |
| GB2126859B (en) | 1986-01-08 |
| FR2532144A1 (fr) | 1984-02-24 |
| CH661401A5 (de) | 1987-07-15 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
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Owner name: BOSCH-SIEMENS HAUSGERAETE GMBH, 8000 MUENCHEN, DE |
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