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DE3328734C2 - - Google Patents

Info

Publication number
DE3328734C2
DE3328734C2 DE19833328734 DE3328734A DE3328734C2 DE 3328734 C2 DE3328734 C2 DE 3328734C2 DE 19833328734 DE19833328734 DE 19833328734 DE 3328734 A DE3328734 A DE 3328734A DE 3328734 C2 DE3328734 C2 DE 3328734C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
glass plate
recess
door
boiler room
holding groove
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE19833328734
Other languages
English (en)
Other versions
DE3328734A1 (de
Inventor
Nobuo Nara Jp Ikeda
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BSH Hausgeraete GmbH
Original Assignee
Bosch Siemens Hausgerate GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bosch Siemens Hausgerate GmbH filed Critical Bosch Siemens Hausgerate GmbH
Publication of DE3328734A1 publication Critical patent/DE3328734A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3328734C2 publication Critical patent/DE3328734C2/de
Granted legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B6/00Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
    • H05B6/64Heating using microwaves
    • H05B6/76Prevention of microwave leakage, e.g. door sealings
    • H05B6/763Microwave radiation seals for doors

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Electric Ovens (AREA)
  • Constitution Of High-Frequency Heating (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Hochfrequenzheizgerät mit den im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmalen. Ein solches Heizgerät ist z. B. aus der CH 6 32 627 bekannt.
Bei einem solchen Hochfrequenzheizgerät ist im allgemeinen in der Türe ein Durchsichtfenster vorgesehen zum Beobachten des in den Heizraum eingebrachten zu erhitzenden Gutes während des Kochvorganges. Um einen Austritt von Hochfrequenzwellen durch dieses Sichtfenster zu verhindern, wird in den Fensterbereich eine im allgemeinen gestanzte Metallplatte eingesetzt, in der eine Vielzahl von kleinen Durchbrechungen vorhanden sind. Um ein Verstopfen der Öffnungen und eine Verschmutzung oder Beschädigung der Lochplatte zu verhindern, wird bei Ausführung nach dem Stand der Technik auf der dem Ofenraum zugewandten Seite der Lochplatte eine Glasplatte einge­ setzt und im allgemeinen im Rahmen des Durchsichtfensters in einer Haltenut zusammen mit der Lochplatte gehalten.
Nachteilig ist, daß, da die Elektrizitätskonstante von Glas höher ist als die von Luft, die wirksame Tiefe D′ der die Glasplatte aufnehmenden Ausnehmung gleich D × √ε wird. Dadurch wird die elektrisch wirksame Tiefe der Ausnehmung wesentlich größer, als wenn kein Glas eingesetzt würde. Durch die Konstruktion erreicht dabei die elektrisch wirksame Tiege zwischen dem äußeren Rand der Ausnehmung und dem Boden der Aus­ nehmung die Größenordnung der Länge der Wellen der für die Erhitzung verwendeten Hochfrequenzenergie mit dem Ergebnis, daß im Inneren der Halteausnehmung das elektrische Feld stark konzentriert wird, wodurch die Gefahr von Lichtbögen und einer überhöhten Temperatur gegeben ist.
Aus der US 42 11 910 ist es bekannt, die die Lochplatte abdeckende garraumseitige Glasplatte lediglich mit Halteklammern zu halten.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, für ein Hochfrequenz­ heizgerät die Ausbildung einer Ofentür anzugeben, bei der die Nachteile einer elektrisch wirksamen großen Bautiefe und damit die Gefahr des Auftretens von Lichtbögen und einer überhöhten Temperatur beseitigt ist.
Diese Aufgabe wird durch die Merk­ male des kennzeichnenden Teiles des Patentanspruches 1 gelöst. Eine vorteilhafte Ausgestaltung ist Gegenstand des Patentanspruches 2.
Bei einem Hochfrequenzheizgerät nach der Erfindung wird also die Ausnehmung zur Aufnahme der Glasplatte so wenig tief gemacht, wie konstruktiv gerade möglich, wobei diese Forderung begrenzt ist durch die notwendige Festigkeit, die Probleme der Herstellung und auch dem Aussehen der Ofentüre.
Die Fixierung und Halterung der Glasplatte, welche in dem Durchsicht­ fenster eingesetzt ist, wird allein durch die Ecken der Glasplatte und der Form des Durchsichtfensters bzw. der Aufnahmenut in der Tür bestimmt. An dem Längsverlauf der Ränder der Glasplatte greift diese praktisch nicht in die Ausnehmung ein, so daß sich die wirk­ same elektrische Tiefe der Ausnehmung nicht ändert. Dadurch werden in diesen Bereichen eine Feldkonzentration und als Folge davon Licht­ bögen und eine Überhitzung vermieden.
Mit der Erfindung ergeben sich fol­ gende Vorteile:
  • 1. Wenn die Tiefe der Ausnehmung zur Aufnahme der Glasplatte allein bestimmt ist durch konstruktive Werte, kann ein Auftreten von Lichtbögen und Überhitzung im Inneren der Haltenut verhindert werden.
  • 2. Die Glasplatte tritt nur stellenweise (in den Ecken) in die Ausnehmung ein und die Tiefe kann auf einen effektiven Wert gebracht werden ausreichend größer als bei einer Tiefe, bei der eine Überhitzung usw. auftreten würde, so daß Größenunterschiede in der Glasplatte und des Me­ tallteils keinen nennenswerten Einfluß haben.
  • 3. Da die Glasplatte nur stellenweise an den Ecken in die Ausnehmung eingreift, besteht keine Gefahr, daß die Glas­ platte auf eine Seite verschoben wird und Lichtbögen oder übermäßige Erwärmung usw. auftreten können.
  • 4. Da keine Notwendigkeit besteht, die Glasplatte voll in die Ausnehmung einzusetzen, kann die Größe der Glasplatte verringert und damit das Gewicht gesenkt werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert. In dieser Zeichnung zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht des Hochfrequenzheizgerätes mit einer Ausgestaltung der Ofentüre,
Fig. 2 eine Schnittdarstellung des Rahmens der Ofentüre und
Fig. 3 eine Draufsicht auf die Ofentür von innen.
Im einzelnen ist in Fig. 1 ein Hochfrequenzheizgerät mit einem Ofen­ gehäuse 1 gezeigt, in welchem im Inneren ein Heizraum 2 vorgesehen ist, dessen vordere Öffnung mittels einer Ofentüre 3 zugänglich ist bzw. abgeschlossen werden kann. Das Bezugszeichen 9 bezeichnet den inneren Rand der Ofentüre 3, welche zugleich Bestand­ teil einer Hochfrequenzdrossel am Umfang der Türe 3 bildet. Mit 10 ist ein Durchsichtfenster bezeichnet.
In Fig. 2 ist in einem vergrößerten Maßstab der Aufbau des Randes der Ofentüre wiedergegeben. Dabei ist mit dem Bezugszeichen 11 pauschal die Hochfrequenzdrossel in Form einer Ausnehmung mit einer Tiefe etwa gleich ¼ der angewendeten Hochfrequenzwellen bezeichnet. Die Hochfrequenzdrossel 11 ist durch die innere Wandung 9 der Türe, der äußeren Wandung 12 der Türe und einem eigenen Metallteil 13, welche beispielsweise durch Punktschweißung mit der inneren Wandung verbunden sein kann, gebildet. Das Bezugszeichen 14 bezeichnet eine gestanzte Lochplatte mit einer Vielzahl von kleinen Öffnungen, um ein Durchsehen zu gestatten, und 15 bezeichnet eine Glasplatte, welche das Anlegen von Schmutz und anderen kleinen Teilen an der Metallplatte verhindert. Das Bezugszeichen 16 bezeichnet eine weitere Glasplatte, die an der Außenseite der Türe 13 vorgesehen ist und mit 17 ist der Handgriff der Türe bezeichnet, um diese betätigen zu können.
Die Einheit von innerer Türwandung 9 und Metallteil 13 ist mit der äußeren Wandung 12 der Türe verschraubt und die gestanzte Lochplatte 14 und die Glasplatte 15 sind zwischen diesen Teilen eingespannt. Dabei bezeichnet 18 einen Dichtring, welcher eine Spannung des Glases und ein Austreten von heißer Luft und Dampf, der von dem zu erhitzen­ den Gut ausgehen kann, verhindert.
Die Oberfläche der Glasplatte 16 ist im Bereich des äußeren Randes mit einem Überzug 19 versehen, wodurch der Bereich mit den Schrauben abgedeckt ist und von außen nicht gesehen werden kann.
Zwischen der Glasplatte 5 und dem Metallteil 13 existiert ein Abstand d, der durch den unterschiedlichen Umfangsverlauf von Glasplatte und Durchsichtfenster bzw. der Haltenut dadurch zustande kommt, daß der Radius R1 der Abrundungen des Metallteiles 14 größer gewählt ist als der Radius R2 der Abrundungen der Glasplatte 15, wie aus Fig. 3 zu ersehen.
Der Grund dieser Maßnahme, die Glasplatte 15 nur an den Ecken zu halten und einen Abstand d vorzusehen zwischen dem Rand der Glas­ platten 15 und dem Metallteil 13 an jeder Seite ist folgender:
Eine Punktschweißung zwischen Metallplatte 13 und innerer Türwandung 9 macht es notwendig, einen gewissen Abstand (etwa 7 mm) für den Schweißbereich vorzusehen und wenn zur Berücksichtigung von Tole­ ranzen in der Ausdehnung und der Dicke der Glasplatte zusätzlich einige Millimeter addiert werden, erreicht die Tiefe der Ausnehmung zur Aufnahme der Glasplatten ungefähr 9 mm. Wenn dann die Glasplatte 15 eingesetzt ist in diese Ausnehmung, ist die effektive Tiefe D′ für die Hochfrequenzwellen gleich D′ = 9 mm = 20 mm, also annähernd λ/₄, so daß in der Tiefe eine übermäßige Erhitzung auftritt. Dieses Problem könnte gelöst werden durch Verkleinerung der Tiefe der Aus­ nehmung, aber die Ausnehmung kann nicht kleiner gemacht werden wegen den vorzusehenden Punktschweißverbindungen. Wenn dagegen die Ab­ messungen der Glasplatte 15 um 3 mm kleiner gemacht werden, ist die tatsächliche Tiefe D′ in bezug auf die Hochfrequenzwellen gleich D′ = (3 + 6) mm = 12,7 mm, was ausreichend klein gegenüber λ/₄ ist, so daß eine Überhitzung im Inneren der Ausnehmung verhindert werden kann.
Der beim Vorsehen eines Abstandes d zwischen dem Metallteil 13 und der Glasplatte 15 verbleibende Rand würde nicht ausreichend sein für eine gute Halterung der Glasplatte. Eine definierte gute Halte­ rung der Glasplatte 15 kann aber erreicht werden durch unterschiedliche Ausbildung der Eckrundungen des Metallteiles 13 und der Glasplatte 15, indem der Radius R1 des Metallteiles um den Betrag des gewünschten Abstandes d größer gemacht wird, als der Radius R2 an den Ecken der Glasplatte 15. Dabei dringt die Glasplatte 15 in die Ausnehmung nur im Bereich der Ecken ganz ein. In diesen Bereichen ist aber keine Gefahr einer Überhitzung.

Claims (2)

1. Hochfrequenzheizgerät, bestehend aus
einem Heizraum zur Aufnahme des zu erhitzenden Gutes,
einem Hochfrequenzoszillator zur Ein­ speisung von Hochfrequenzenergie in den Heizraum und
einer Ofen­ türe an der offenen Frontseite des Heizraumes mit einem Durchsicht­ fester,
in das zur Abschirmung eine metallische Lochplatte (14) und zu deren Schutz auf der Seite des Heizraumes eine Glasplatte (15) eingesetzt ist und
dort in einer Haltenut (9, 12, 13) gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Umfangsverlauf der Glasplatte (15) so ge­ wählt ist, daß diese nur mit ihren Ecken ganz in die Haltenut ein­ dringt.
2. Hochfrequenzheizgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Radius (R1) der abgerundeten Ecken des Durchsichtfensters bzw. der Haltenut größer gewählt ist als der Radius (R2) der abgerundeten Ecken der Glasplatte.
DE19833328734 1982-08-17 1983-08-09 Hochfrequenzheizgeraet Granted DE3328734A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP57142513A JPS5933792A (ja) 1982-08-17 1982-08-17 高周波加熱装置

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3328734A1 DE3328734A1 (de) 1984-02-23
DE3328734C2 true DE3328734C2 (de) 1991-03-28

Family

ID=15317096

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19833328734 Granted DE3328734A1 (de) 1982-08-17 1983-08-09 Hochfrequenzheizgeraet

Country Status (5)

Country Link
JP (1) JPS5933792A (de)
CH (1) CH661401A5 (de)
DE (1) DE3328734A1 (de)
FR (1) FR2532144B1 (de)
GB (1) GB2126859B (de)

Families Citing this family (1)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3409563A1 (de) * 1984-03-15 1985-09-19 Bosch-Siemens Hausgeräte GmbH, 7000 Stuttgart Mikrowellenofen

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Also Published As

Publication number Publication date
JPS6313317B2 (de) 1988-03-24
GB8322012D0 (en) 1983-09-21
FR2532144B1 (fr) 1986-02-21
JPS5933792A (ja) 1984-02-23
GB2126859A (en) 1984-03-28
GB2126859B (en) 1986-01-08
FR2532144A1 (fr) 1984-02-24
DE3328734A1 (de) 1984-02-23
CH661401A5 (de) 1987-07-15

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